David Thewlis

Portrait von Thewlis
Thewlis

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GEBURTSTAG:
20.03.1968 in Blackpool, Lancashire, England

Kurzinfo

Britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Seit er 1993 als am sozialen Abgrund hängender Anti-Held in Mike Leighs Drifter-Drama "Nackt" explodierte, hat der britische Charakterdarsteller David Thewlis meist exzentrische Figuren verkörpert. Die größte Bekanntheit erlangte er als Remus Lupin, Lehrer im Fach "Verteidigung gegen die dunklen Künste" in der "Harry Potter"-Reihe (seit "HP und der Gefangene von Askaban", Teil 3, in fünf ...

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GEBURTSDATUM: 20.03.1968
Britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Seit er 1993 als am sozialen Abgrund hängender Anti-Held in Mike Leighs Drifter-Drama "Nackt" explodierte, hat der britische Charakterdarsteller David Thewlis meist exzentrische Figuren verkörpert. Die größte Bekanntheit erlangte er als Remus Lupin, Lehrer im Fach "Verteidigung gegen die dunklen Künste" in der "Harry Potter"-Reihe (seit "HP und der Gefangene von Askaban", Teil 3, in fünf der acht Filme). Thewlis ist der zynische irische Großgrundbesitzer und Verpächter Lyons in Steven Spielbergs Pferde- und Weltkrieg-Drama "Gefährten" (2011) und in Luc Bessons "The Lady" (2012), Biopic der burmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi (Michel Yeoh), ihr britischer Ehemann Michael Auris, der 1999 an Krebs starb.
Thewlis liebt außergewöhnliche, sperrige und ruhelose Charaktere, die Widersprüche ausleben und sich gegen die Gesellschaft stellen. Als Lyriker Paul Verlaine ("Total Eclipse", 1995) in leidenschaftlicher Beziehung zu Kollege Arthur Rimbaud (Leonardo DiCaprio), als Künstlerfreund von Julianne Moore in "The Big Lebowski (1997), als in selbst gewählter Isolation lebender Pianist in Bernardo Bertoluccis Kammerspiel "Shandurai und der Klavierspieler" (1999) oder als SS-Offizier und Kommandant eines KZs in Mark Hermans Holocaust-Drama "Der Junge im gestreiften Pyjama" (2006): Immer stellt sich Thewlis gegen die Norm, heiratet in Jean-Jacques Annauds Bergsteiger-Drama "Sieben Jahre in Tibet" (1997) eine tibetanische Frau, streift als betrunkener Journalist durch Belfast ("Starkey", 1998) oder tobt sich als Gangster aus, so als "Schlächter von Mayfair" in Paul McGuigans "Gangster No. 1" (2000) und in "London Boulevard" (2010). 2011 glänzte er als wahnsinniger IRA-Mann und Waffenschmuggler in "Mr. Nice", Bernard Roses Biopic des Drogenschmugglers Howard Marks (Rhys Ifans).
Thewlis wurde als David Wheeler 1963 im Seebad Blackpool als Sohn eines Paares geboren, das einen Spielzeugladen betrieb. Als Teenager spielte er Leadgitarre in der Rockband Doors 66. Während des Studiums an der London Guildhall School of Music and Drama bekam er Geschmack an der Schauspielerei und schloss sich einer Theatergruppe an, wo er, weil es bereits einen David Wheeler gab, als Künstlernamen den Geburtsnamen seiner Mutter annahm. Seit 1985 war er in Nebenrollen in Fernsehserien, Fernseh- und Kinofilmen zu sehen, lernte Regisseur Mike Leigh kennen und spielte in dessen "Life is Sweet" (1991) den Lover von Jane Horrocks und 1993 die Hauptrolle in "Nackt". Als gestörter Killer fiel er im dritten Teil der Krimi-Reihe "Heißer Verdacht" (mit Helen Mirren) auf, spielte Ärzte ("Restoration", "Veronika beschließt zu sterben"), Archäologen ("Dinotopia"), den tyrannischen König in "Dragonheart", reiste mit Paul Walker in "Timeline" ins Mittelalter, war Hospitaliter, Ritter des Johanniterordens in Ridley Scotts "Königreich der Himmel", Pilgervater in Terrence Malicks "The New World" und 2011 als William Cecil Berater von Queen Elizabeth in Roland Emmerichs "Anonymus".
Thewlis schrieb und inszenierte 1995 den Kurzfilm "Hello, Hello, Hello" und 2003 die Dramödie "Creepy", wo er als Witwer durch eine Game Show auf einen neuen Lebensweg gelenkt wird.
Thewlis wurde für "Nackt" mit den Darstellerpreis von Cannes und fünf weiteren Filmpreisen ausgezeichnet, war mehrfach für Auszeichnungen nominiert und erhielt 2008 den Richard Harris Award for Outstanding Contribution to British Films.
Thewlis malt, schreibt Gedichte und veröffentlichte 2007 bei Simon & Schuster den Roman "The Late Hector Kipling", eine schwarzhumorige Reise durch die Londoner Kunstszene.
Thewlis war 1992/93 mit Kollegin Sara Sugarman verheiratet; er war mit Kollegin Kate Hardie liiert und lebte von 2001 bis 2010 mit Kollegin Anna Friel, mit der er eine Tochter (2005) hat.
GEBURTSDATUM: 20.03.1968
Emmerich arbeitet am "Stonewall" 10.04.2014

Für seine filmische Aufarbeitung der sogenannten Stonewall-Unruhen hat der Regisseur jetzt einen ersten Jungstar verpflichtet.

Die Stonewall-Unruhen - ein Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung von Homosexuellen - ist für Roland Emmerich ein echtes Herzensprojekt.
Roland Emmerich treibt sein Herzensprojekt "Stonewall" voran. Jetzt hat er mit Jungschauspieler Jeremy Irvine auch den ersten Schauspieler gecastet. Den kennt man aus der Hauptrolle des Films "Gefährten" von Steven Spielberg, in dem er an der Seite von Emily Watson, Peter Mullan und David Thewlis die Rolle des Albert Narracott spielte. Ferner hatte er Rollen in "The Railway Man" oder "Angel of Death".
In seinem Filmprojekt, das auf einem Drehbuch von Jon Robin Baitz basiert, erzählt Emmerich die geschichtsträchtigen Ereignisse der Stonewall-Unruhen nach. Ende Juni 1969 fand die erste gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Homosexuellen und Polizisten in der Bar "Stonewall Inn" in New York statt. Da sich damals erstmals eine große Gruppe Homosexueller der angedrohten Verhaftung widersetzte, wird das Ereignis von der Lesben- und Schwulenbewegung als Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung angesehen.

Vielbeschäftigter Mann

Produziert wird Emmerichs "Stonewall" von Michael Fossat, Marc Frydman und Emmerich selbst. Parallel dazu bereitet er die Fortsetzung von "Independence Day" vor.
Trailer für Terry Gilliams "Zero Theorem" 28.01.2014

Terry Gilliam läßt Christoph Waltz den Sinn des Lebens berechnen. Hier ist der erste Trailer zum SciFi-Irrwitz des Monty Python-Stars

"Wir sind in deinem Kopf. Hier sind wir sicher." Wenn das mal gutgeht ...
Altmeister Terry Gilliam bleibt sich treu. In "Zero Theorem" schubst das 73-jährige "Monty Python"-Mitglied seinen Helden zwischen bonbonbunten und feuchtdüsteren Bildern hin und her. Den spielt mit dem gebotenem Maß an Verzweiflung kein geringerer als der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz.
"Zero Theorem" ist die die Tour de Force des so exzentrischen wie eigenbrötlerischen und von Existenzängsten gebuetelten Computergenies Quohen Leth (Christoph Waltz). Er arbeitet an einem mysteriösen Projekt, das ein für allemal den Sinn des Lebens beweisen soll - oder dessen vollständigem Fehlen. Nachdem er dabei ein einziges Mal die Erfahrung von Liebe und Leidenschaft gemacht hat, kommt er dem Grund für sein eigenes Sein gefährlich nahe.

Furiose Rückkehr mit den Monty Pythons

Um Christoph Waltz herum bietet Terry Gilliam für "Zero Theorem" ein beachtliches Ensemble auf: Unter anderem sind Matt Damon, Tilda Swinton, Ben Whishaw, Peter Stormare, David Thewlis und Melanie Thierry mit von der schrägen SciFi-Partie. Ein deutscher Kinostart wurde noch nicht festgelegt, der Film aber noch in diesem kommen.
Es ist Gilliams erste Regiearbeit seit "Das seltsame Kabinett des Parnassus". Während der Dreharbeiten zu diesem Film war 2009 der Hauptdarsteller Heath Ledger verstorben. Als Filmemacher wurde Terry Gilliam unter anderem mit Meisterwerken wie "12 Monkeys" und "Brazil" berühmt.
Im vergangenen November gaben Terry Gilliam, John Cleese, Eric Idle, Michael Palin und Terry Jones ihre Rückkehr als Comedy-Truppe Monty Python bekannt. Die Tickets für die Show im Juli in der Londoner O2-Arena waren in 43,5 Sekunden ausverkauft.
Im Web finden Sie den Trailer zu "Zero Theorem" unter: youtu.be/rae7_O_6EtU
GEBURTSDATUM: 20.03.1968
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