Francis Ford Coppola
GEBURTSTAG:
07.04.1939 in Detroit, Michigan
LEBT IN:
USA
07.04.1939 in Detroit, Michigan
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Unter den Regisseuren des New Hollywood ist Francis Ford Coppola der Epiker und Exzentriker, maßloser Spieler mit den Möglichkeiten des Kinos, besessen von neuen Techniken, Erfolgsregisseur und gescheiterter Studiochef.1939 in Detroit als Sohn des Musikers Carmine Coppola, der in dieser Funktion später auch für ihn arbeitete, geboren, gehörte Coppola nach seinem Theater- und Filmstudium zu den Talenten, die Roger Corman ...
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GEBURTSDATUM: 07.04.1939 | GEBURTSORT: USA
Unter den Regisseuren des New Hollywood ist Francis Ford Coppola der Epiker und Exzentriker, maßloser Spieler mit den Möglichkeiten des Kinos, besessen von neuen Techniken, Erfolgsregisseur und gescheiterter Studiochef.1939 in Detroit als Sohn des Musikers Carmine Coppola, der in dieser Funktion später auch für ihn arbeitete, geboren, gehörte Coppola nach seinem Theater- und Filmstudium zu den Talenten, die Roger Corman förderte, der ihm den Psycho-Horror-Film "Dementia 13" ermöglichte. Daneben bearbeitete Coppola ausländische Filme für den US-Markt. Der zeitgebundenen Sixties-Comedy "Big Boy, jetzt wirst du ein Mann!" folgte mit "Liebe niemals einen Fremden" seine Studie amerikanischer Entfremdung und das Musical "Der goldene Regenbogen" (mit Fred Astaire). Coppola gründete in San Francisco die American Zoetrope Filmgesellschaft, die im Ruin endete und unter anderem europäische Filme von Wim Wenders ("Hammett") und Kenneth Branagh ("Frankenstein") produzierte.
Coppola verfasste Drehbücher und schaffte 1972 mit dem Va-Banque-Spiel der Verfilmung von Mario Puzos Roman "Der Pate" einen sensationellen Welterfolg, der die Karrieren von Marlon Brando (Comeback) und Al Pacino, James Caan, Robert Duvall und Talia Shire entscheidend förderte und Coppola einen Drehbuch-"Oscar" einbrachte. Der Erfolg des zweiten Teils (1974) übertraf den des ersten (sieben "Oscars", darunter für Coppolas Regie). 1990 vervollständigte Coppola das Epos um die Mafia-Familie Corleone zur Trilogie.
Dazwischen entstanden der Abhörfilm "Der Dialog" und die Vietnamkriegs-Vision "Apocalypse Now", deren dreijährige Produktion auf den Philippinen mit zahlreichen Katastrophen belastet war (Unwetter, Inflation, Herzinfarkt von Martin Sheen). Das Fiasko von "Einer mit Herz", in dem Coppola mit Video-Techniken experimentierte, stürzte ihn in einen Schuldenberg, den er mit den Teenager-Dramen "The Outsiders" und "Rumble Fish" und dem Musik-Krimi "Cotton Club" nicht aufhalten konnte, so dass er 1984 sein Zoetrope-Studio verkaufen musste. Die Berg- und Talbahn von Coppolas Karriere führte vom Erfolg ("Peggy Sue hat geheiratet") zum Flop (der Autofilm "Tucker"), wieder zum Erfolg ("Dracula") und wieder zum Flop ("Jack"). Coppola hat neben seinen Spielfilmen einen kurzen Film namens "Captain Eo" in 3-D-Technik gedreht, der nur in Disneyland gezeigt wurde.
Als ausführender Produzent beim zweiten Film seiner Tochter Sofia, "Lost in Translation", durfte Francis Ford Coppola am großen Erfolg teilnehmen, nachdem das Drama 2004 schlussendlich mit einem Oscar gekrönt wurde. Einige Jahre später arbeitete er auch im Produktionsstab von Robert De Niros "Der gute Hirte" mit, der 2007 in Berlin den Silbernen Bären erhielt, und er unterstützte den nächsten Film seiner Tochter "Marie Antoinette" mit Kirsten Dunst in der Hauptrolle. Nach langen Jahren Drehpause überraschte Coppola sein Publikum mit einem neuen Film, "Jugend ohne Jugend", der in Rom 2007 seine Premiere hatte. In den tragenden Rollen sind Tim Roth, Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara zu sehen: Ein alter Linguistik-Professor wird in Bukarest von einem Blitz getroffen und erwacht im Körper eines jungen Mannes, dem seine Jugendliebe zu begegnen scheint. Hinter Coppolas neuem "Filmexperiment" steckt viel Kunstwille, aber auch eine gewisse Hilflosigkeit, die dem Film aber nicht schadet.
Dem italienischen Ideal der "famiglia" verpflichtet, hat Coppola, der Weinberge in Kaliforniens Napa Valley besitzt, immer wieder Verwandte in seinen Filmen eingesetzt: Neben Vater Carmine half er seiner Schwester Talia Shire, seinem Neffen Nicolas Cage (Schauspieler) und seinem Schwager David Shire (Filmmusik) zur Hollywoodkarriere. Sein 1986 gestorbener Sohn Gian-Carlo war sein Co-Produzent. Coppola und Eleanor Coppola, die ein Buch über die Dreharbeiten von "Apocalypse Now" schrieb, haben noch einen Sohn und eine Tochter, Sofia, die mittlerweile selbst erfolgreich als Regisseurin hinter der Kamera steht.
GEBURTSDATUM: 07.04.1939 | GEBURTSORT: USA
Die "Lost in Translation"-Regisseurin Sofia Coppola hat in Italien ihren langjährigen Partner Thomas Mars, Frontmann der Band Phoenix, geheiratet.
Es war eine echte Hollywood-Hochzeit vor romantischer Kulisse.Für "Lost in Translation" hat sie einen Goldjungen gewonnen und nun gab's einen Diamantring von ihrem langjährigen Lebensgefährten: Sofia Coppola hat am Sonntag nach sechs Jahren Beziehung den Phoenix-Sänger Thomas Mars geheiratet.
Stargäste bei der Zeremonie im Städtchen Bernalda im äußersten Süden Italiens waren Johnny Depp und George Lucas. Dazu waren 80 enge Freunde des Paares und der Familie geladen. Sofias Vater, "Pate"-Regisseur Francis Ford Coppola, führte seine Tochter zum Altar.
Sofia Coppola und Thomas Mars leben seit sechs Jahren zusammen und haben zwei Töchter: die vierjährige Roma und die 15 Monate alte Cosima. Mars hatte mehrfach Songs seiner Band Phoenix für die Soundtracks von Coppolas Filmen beigesteuert, unter anderem auch schon für "Lost in Translation" den Hit "Too Young."
Bernalda wurde nicht zufällig als Ort für die Trauung gewählt: Francis Ford Coppolas Eltern stammen aus dem Städtchen, der legendäre Regisseur besitzt dort ein mondänes Anwesen.
Sofia Coppola trug ein lavendelfarbenes Kleid, die Hochzeitstorte war aus Vanille-Creme und mit weißen Blumen geschmückt. Nach dem Jawort speisten die Gäste regionale Käsespezialitäten, Fisch, Salate, Pasta und Schweinefilets. Dazu gab es Weine aus der privaten Kelterei der Coppolas.
Bürgermeister Leonardo Chiruzzi, der die standesamtliche Trauung vornahm, beschrieb die Zeremonie als "einfach und locker". Das Paar habe bewusst nicht in Hollywood heiraten wollen: "Hier ist es einfach wunderschön, deshalb wollten sie unbedingt genau hier in Bernalda feiern."
Sofia Coppola war zuvor vier Jahre lang mit ihrem Regie-Kollegen Spike Jonze verheiratet gewesen, von dem sie sich 2003 scheiden ließ.
Wes Anderson verhandelt für seinen neuen Film "Moon Rise Kingdom" mit jeder Menge Stars. Ganz vorn stehen Bruce Willis und Edward Norton.
Der Macher von "Darjeeling Limited" bereitet sein nächstes, mit Sicherheit nicht weniger skurriles, Abenteuer vor.Wes Anderson zieht sich für seinen neuen Film "Moon Rise Kingdom" voraussichtlich jede Menge Stars an Bord. Wie es jetzt heißt, stehe Bruce Willis ganz hoch im Kurs. Ihm sollen Edward Norton, Bill Murray, Frances McDormand und Tilda Swinton folgen.
"Moon Rise Kingdom", was soviel wie "Königreich des aufgehenden Mondes" bedeutet, soll ein in den 60er Jahren angesiedeltes Drama werden. Die Geschichte dreht sich um zwei verliebte Teenager, die kurzerhand aus ihrer heimatlichen Kleinstadt in New England türmen. Ihr Eltern gehen sofort von einem Verbrechen aus und beginnen, die Kids per Großaufgebot zu suchen.
An der Suche sollen sich Bruce Willis als Kleinstadtsheriff und Edward Norton als Pfadfinderführer, der den Spähtrupp leitet, beteiligen. Die Eltern des entflohenen Paares werden voraussichtlich von Francis McDormand und Bill Murray gespielt. Die beiden führen eine zerrüttete Ehe, denn die Mutter betrügt ihren Mann mit dem Sheriff während der liebe Gatte ebenfalls einiges zu verheimlichen hat.
Das Drehbuch verfasst Anderson zusammen mit Francis Ford Coppolas Sohn Roman, mit dem er bereits - höchst erfolgreich - bei "Darjeeling Limited" zusammenarbeitete. Die erste Klappe soll im kommenden Frühjahr fallen.
Nachdem Giullermo Del Toro und Francis Ford Coppola sich an dem Stoff versuchten, will nun Warner "Die Abenteuer des Pinocchio" verfilmen.
Diesmal sind die Puppen echt.Schon mehrmals durfte "Pinocchio" seine lange Nase in Filmabenteuer stecken. Nun steht eine neue Version um die berühmte Holzpuppe an: Warner plant, die "Abenteuer des Pinocchio" als Spielfilm auf die Leinwand zu bringen. Wie "Variety" berichtet, hatte Dan Jinks, Produzent von "Milk" und "Big Fish", diese Idee, als er Tim Burtons "Alice im Wunderland" gesehen hat:
"Wir haben da einen sehr erfrischenden Ansatz gefunden, der recht unterhaltsam sein könnte", so Jinks. Das Drehbuch soll Bryan Fuller schreiben, der schon das Script zu "Pushing Daisies" und zur ersten "Heroes"-Staffel verfasste. Ob der Film in 3D gedreht werden soll, ist allerdings noch nicht bekannt.
"Pinocchio" wurde zuerst im Hause Disney zum Leben erweckt. Es folgten weitere Umsetzungen als Trick- und Realfilm und sogar Francis Ford Coppola versuchte sich in den 90er Jahren an dem Stoff - allerdings erfolglos. Zuletzt meldete Guillermo Del Toro Interesse mit einem Stop-Motion-Film an. Das Interessante dabei: Del Toro wollte sich so dicht, wie möglich, am Original orientieren, das zwar für Kinder geschrieben wurde, teilweise aber recht unheimliche und gespenstische Szenen aufweist.
1883 erfand der italienische Autor Carlo Collodi die Kinderbuchfigur "Pinocchio", die seit dem auch als "Hölzerner Bengele", "Zäpfel Kern" oder "Burattino" auftauchte. Die Geschichte dreht sich um eine Holzpuppe, die plötzlich lebendig wird und schließlich das Leben eines normalen Jungen führen soll. "Pinocchio" aber streunt lieber herum, schwänzt die Schule, lügt, was das Zeug hält und entrinnt nur allerlei bösem Gesindel, bis er schließlich auf den rechten Weg findet.
George Lucas plant wegen der neuen 3D-Möglichkeiten angeblich drei weitere "Star Wars"-Abenteuer. Spielberg oder Coppola sollen Regie führen.
Kreuzen Luke, Han Solo und die Jedi-Meister bald wieder im Kino die Lichtschwerter? Angeblich will George Lucas nun doch eine weitere "Star Wars"-Trilogie machen.Entsprechende Gerüchte gibt es zwar schon seit Jahren in schönster Regelmäßigkeit und George Lucas hat sie stets ins Reich der Fantasie verwiesen. Doch nun hat der Hype um die neue 3D-Technik angeblich ein Umdenken beim "Star Wars"-Macher bewirkt. Ein gut informierter Insider will erfahren haben, dass die Begeisterung im Vorfeld von James Camerons in 3D umgesetzem SciFi-Kracher "Avatar" nun George Lucas tatsächlich zu drei weiteren "Star Wars"-Filmen motiviert haben soll.
Angeblich diskutiert George mit den Kreativköpfen seiner Produktionsfirma Lucasfilms derzeit konkret über mögliche neue "Star Wars"-Filme. Eine neue Umsetzung der bisherigen sechs Filme in 3D war ohnehin im Gespräch gewesen. Sollte es darüber hinaus tatsächlich zu ganz neuen Kinoabenteuern um die Skywalker-Dynastie, Jedi-Ritter und galaktischen Fieslinge kommen, würde Lucas allerdings nicht selbst Regie führen, sondern nur als Produzent auftreten. Im Gespräch für den Job hinter der Kamera sind dabei angeblich Lucas' langjährige Weggefährten Steven Spielberg und Francis Ford Coppola.
Fragt sich nur, wovon die drei neuen "Star Wars"-Filme handeln würden. Denn George Lucas hatte bisher betont, dass seine Geschichte mit "Die Rache der Sith" zu Ende erzählt sei. Zwar gibt es mehrere Romane aus der "Star Wars"-Welt, die nach den Geschehnissen von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielen. Doch diese Bücher stammen von lizenzierten Autoren und wurden von George Lucas kategorisch als Basis für neue "Star Wars"-Filme abgelehnt. Also müsster der Meister wohl nochmal selbst zur Feder greifen.
Die Fans der Sternensaga würden sich natürlich eine Rückkehr von Harrison Ford als Han Solo wünschen, der beliebtesten Figur aus dem "Star Wars"-Universum. Und nachdem dieser sich auch für weitere "Indiana Jones"-Filme nicht zu schade ist, könnte er doch genauso gut auch wieder mit dem Millenium Falken auf Tour gehen - erst recht, wenn "Indy"-Regisseur Steven Spielberg mit an Bord wäre. Zwar hatte auch Harrison Ford oft betont, dass er auf "Star Wars" keine Lust mehr habe, aber wenn seine Kumpels wirklich noch mal zum Lichtschwert greifen, ließe er sich bestimmt ebenfalls überreden. Wir hoffen jedenfalls, dass die Macht alle Beteiligten zur Vernunft bringt und wir uns bald auf neue "Star Wars"-Filme freuen dürfen!

































