Gary Oldman

Portrait von Oldman
Oldman

User-Bewertung

11 VOTES
96%
REALER NAME:
Leonard Gary Oldman

GEBURTSTAG:
21.03.1958 in New Cross, South London

LEBT IN:
Großbritannien

Kurzinfo

Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus Zielstrebigkeit zu handeln scheinen. Diese Laissez-Faire-Attitüde bei gleichzeitiger latenter Aggressivität, die sich plötzlich entlädt, macht den 1958 geborenen und in ärmlichen Verhältnissen in London aufgewachsenen Gary Oldman zu einem faszinierend schillernden Darsteller ambivalenter Charaktere.
Er reüssierte 1986 als Sid Vicious, Kopf der ...

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GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus Zielstrebigkeit zu handeln scheinen. Diese Laissez-Faire-Attitüde bei gleichzeitiger latenter Aggressivität, die sich plötzlich entlädt, macht den 1958 geborenen und in ärmlichen Verhältnissen in London aufgewachsenen Gary Oldman zu einem faszinierend schillernden Darsteller ambivalenter Charaktere.
Er reüssierte 1986 als Sid Vicious, Kopf der englischen Punk-Band "Sex Pistols", in "Sid und Nancy" und wurde als schwuler Dramatiker Joe Orton in Stephen Frears' "Prick Up Your Ears" international bekannt. Der Theaterverfilmung "Rosenkranz & Güldenstern sind tot" an der Seite seines Kollegen Tim Roth folgte der Sprung nach Hollywood, wo der gefährliche Charme Oldmans im Gangster-und-Ghetto-Krimi "Im Vorhof der Hölle" so beeindruckend wirkte, dass er die Hauptrolle in Francis Ford Coppolas Vampir-Vision "Dracula" erhielt. Diese Rolle war seine nachhaltigste, er spielte sie in einer Mischung aus romantischer Sehnsucht und grenzenloser Müdigkeit (nicht unähnlich Klaus Kinskis "Nosferatu") als verführerischen Todesengel an der Schwelle eines neuen Zeitalters, das mit dem Film beginnt. Alle späteren Bösewichter - ob als Zorg in Luc Bessons "Das fünfte Element" oder Präsidentenentführer in Wolfgang Petersens "Air Force One" - zeigen Spuren von Routine. Aus der Reihe indes fallen sein tauber Komponist in "Ludwig van B." an der Seite von Isabelle Rossellini und der Cop in Bessons "Léon - der Profi", der von Titelheld Jean Reno mit in den Tod genommen wird. Besson produzierte auch Oldmans wenig bekannntes Regiedebüt "Nil by Mouth" (1997). Oldman selbst zeichnet als Ausführender Produzent für den Politthriller "Rufmord - Jenseits der Moral" verantwortlich, in dem er in gewohnt zwielichtiger Rolle zu sehen ist. In den Komödien "Nobody's Baby" und "Tiptoes" zeigt er 2002 und 2003 zur Abwechslung ein ganz anderes Gesicht. Oldman war kurze Zeit mit der Schauspielerin Uma Thurman verheiratet.
GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Gary Oldman glaubt nicht an "Batman v Superman" 15.07.2014

Als Polizeichef Gordon prägte Oldman die "Dark Knight"-Trilogie. Beim geplanten Treffen des Dunklen Rächers mit dem Stählernen ist er höchst skeptisch.

Lange Zeit waren Superheldenfilme verpönt als überzogene Fantasy-Action mit Männern in albernen Kostümen. Doch dann kam "Batman Begins"...
Ohne Christopher Nolan gäbe es den modernen Superhelden-Film nicht. Er zeigte in "Batman Begins" erstmals nachvollziehbar, was einen Menschen dazu bringen könnte, in einem Kostüm auf Verbrecherjagd zu gehen.
Damit war Batman keine Fantasy-Figur mehr, sondern eine reale Person mit inneren Krisen und großem dramatischem Potenzial. Darauf nimmt seither jeder Superhelden-Film Bezug, egal ob "Spider-Man", "Iron Man" oder die "X-Men"-Filme.
Und auch Gary Oldman alias Polizeichef Gordon hat an der "Dark Knight"-Trilogie besonders den Realismus geschätzt. Darum sieht er nun der Fortsetzung von "Man of Steel" unter dem Titel "Batman v Superman: Dawn of Justice" extrem skeptisch entgegen:
"Klar wollen sie die Reihe fortsetzen", erklärte Oldman am Rande seiner Werbetour für "Planet der Affen: Revolution", in dem er als Anführer einer Gruppe von Wissenschaftlern zu sehen ist. "Aber wir reden hier von Superman. Batman und Superman zusammen... Bei Nolan war das Ganze fest in der Realität verankert. In unserer Trilogie, so fantastisch und groß der Joker auch war, es basierte alles auf der Realität, deshalb hat uns das Ganze auch so berührt. Jetzt werden wir Batman sehen zusammen mit einem Typen, der fliegen kann und der ein Außerirdischer ist? Wir werden sehen. Auf jeden Fall wird das ein schweres Erbe für den neuen Film..."

Mit Superman wird's zu einfach

Auch Christopher Nolan hatte mehrfach erklärt, warum Superman eigentlich nicht in derselben Welt existieren kann, in der sich Batman bewegt. Das sei nicht nur dem realistischen Ansatz geschuldet, wie ihn auch Gary Oldman erklärt, sondern auch, dass Batman als Figur wesentlich weniger interessant sei, wenn er sich jederzeit den unaufhaltsamen übermächtigen Superman zu Hilfe holen könnte.
Das war allerdings, bevor Nolan sich als Produzent der neuen "Man of Steel"-Filme einbrachte, und damit auch vor den Plänen zum Gipfeltreffen der DC-Helden in "Dawn of Justice".
Ob und gegebenenfalls wie der Widerspruch zwischen dem realistischen Helden Batman und dem übermächtigen Superman gelöst wird, das gibt's dann ab 5. Mai 2016 im Kino zu erleben.
Erstes "Dracula"-Bild mit Luke Evans 17.06.2014

Luke Evans spannt die Flügel auf dem ersten Poster zu "Dracula Untold". Wie der Titel schon verrät, wird hier eine neue Vorgeschichte zu Dracula erzählt.

Um seine Familie zu schützen, geht Vlad Tepec über Leichen.
Lange hat es gedauert, bis Dracula in seinem neuen Film wieder auferstehen kann. Erst sollte Sam Worthington an Bord sein, dann lag das Projekt eine Weile auf Eis, dann wurde es umbenannt von "Dracula - Year Zero" in "Dracula" und schlussendlich in "Dracula Untold".
"Krieg der Götter"-Held Luke Evans wurde für die Hauptrolle besetzt und nun nimmt der Film endlich Gestalt an: Es gibt ein erstes Filmplakat, das Evans in recht beeindruckender Pose zeigt.
Wir sehen Dracula, wie er vor einer unheimlichen Kathedrale über einen Berg von Leichen steigt. Bekleidet mit einer Ritterrüstung und ausgestattet mit wilden, sich in Fledermäuse auflösenden Monsterflügeln blickt Luke Evans so ernst wie nur möglich in die Kamera.

Beeindruckend, aber ausbaufähig

So ganz kann es Evans in Sachen optisch-machtvoller Präsenz hier noch nicht mit Gary Oldman, dem wohl eindrucksvollstem Blutsauger der Filmgeschichte aus "Bram Stokers Dracula", aufnehmen. Aber womöglich trügt hier der erste Eindruck und Evans überzeugt im fertigen Film dann doch.
"Dracula Untold" erzählt die Vorgeschichte des bekanntesten Vampirs aller Zeiten neu: Demnach ist Vlad Tepec ein Mann, der nichts anderes will, als für seine Familie und seine Liebsten zu kämpfen. Dazu geht er einen Pakt mit dunklen Mächten ein, bekommt Superkräfte und verwandelt sich am Ende in das Monster, das wir heute alle kennen.
Mit dabei sind außerdem Dominic Cooper und Sarah Gadon ("Eine dunkle Begierde"). Der Kinostart ist für den 2. Oktober vorgesehen, passend zur düster-dunklen Jahreszeit.
Zehn neue Bilder aus "Planet der Affen: Revolution" 10.04.2014

Wie echt wirkt Andy Serkis als Guerilla-Schimpanse Caesar? Beeindruckend - die neue Fotoserie beweist es.

Was macht der kluge Schimpanse, wenn er im Wald keinen Menschen getroffen hat? Nachladen ...
Die Affen rasen durch den Wald, aber mit Kleinigkeiten wie der geklauten Kokosnuss gibt sich diese Truppe nicht ab: "Planet der Affen: Revolution" ist zu blutig und zu düster, um die Geschichte in einem Kinderlied zu besingen.
Mit einer Reihe neuer Fotos macht Filmriese 20th Century Fox Appetit auf den "PRevolution"-Nachfolger, der zum Sommerblockbuster des Jahres werden soll. Die Fotos zeigen den trügerischen Frieden zwischen Menschen und den im Rekordtempo die Evolutionsleiter emporklimmenden Primaten - und deuten an, dass der nicht lange hält.
Schimpanse Caesar wurde als Versuchstier für ein Medikament gegen die Alzheimer-Krankheit mißbraucht. Jahre später macht er sich die Nebenwirkung einer massiv gesteigerten Intelligenz zu Nutze und gründet eine Affen-Nation. Die Menschheit hingegen hat ein tödliches Virus freigesetzt und sich damit selbst an den Rand des Unterganges gebracht.

Wer hat in der Nahrungskette am meisten Biss?

Eine Gruppe überlebender Menschen trifft auf Caesar und sein Gefolge; die Grenzen, wer hier zivilisiert und wer die Bestie ist, verschwimmen. Schließlich zieht der grimmige Schimpanse in den Krieg um auszufechten, wer bis auf weiteres die Krone der Schöpfung tagen darf.
Wie bereits in "PRevolution" und "King Kong" sorgt "Hobbit"-Schreck Andy Serkis via Motion Capturing für die Performance des Affen-Anführers Caesar. Außerdem sorgen unter anderem Gary Oldman und Jason Clarke für Starpower. Regie führt Matt Reeves ("Cloverfield").
Kinostart für "Planet der Affen: Revolution" ist am 7. Juli 2014.
Im Web finden Sie alle Bilder der neuen Expendables unter:
worstpreviews.com/images/headlines/temp/temp4863.jpg
Sechs Monate "Star Wars"-Dreh für Carrie Fisher 11.03.2014

Von wegen nur ein Gastauftritt: Ein volles halbes Jahr Arbeit hat Carrie Fisher für "Star Wars Episode VII" vor der Brust.

Starkes Comeback für Darth Vaders Töchterchen.
Wie bei allen seinen Filmen hat Regisseur J.J. Abrams den Beteiligten an "Star Wars: Episode VII" einen strengen Maulkorb verpasst. Nur Carrie Fisher hält sich nicht daran.
Die Darstellerin der Prinzessin Leia von Alderaan in der Ur-Trilogie plauderte mit Jim Jefferies über ihr Engagement bei "Episode VII". In dessen Serie "Legit" hat sie demnächst einen Gastauftritt. Jefferies wiederum gab in einer Talkshow das Gehörte brühwarm weiter.
"Sie erzählte mir, dass sie für sechs Monate nach London geht, um den neuen 'Star Wars'-Film zu drehen", sagte Jefferies. Für die zeitliche Einordnung des neuen Films hat er eine ziemlich uncharmante Theorie: "Wenn ich mir sie so ansehe, glaube ich nicht, dass er direkt an die Handlung anknüpft. Es ist Nummer 7, aber es geht sicher nicht gleich am nächsten Tag weiter. Vielleicht hat sie auch dasselbe Problem, das der Imperator hatte", scherzt der Comedian.

Alte Star Wars-Bekannte - und neue Superstars?

Als die Gastgeber der Show vermuteten, es ginge vielleicht doch nur um einen Gastauftritt, wiederholte Jefferies deutlich: "Sie ist für sechs Monate da!"
Obwohl bislang ohne Bestätigung, pfeifen seit Monaten die Spatzen von Hollywoods Dächern, dass nicht nur Fisher als Leia, sondern auch Harrison Ford als Han Solo und Mark Hamill als Luke Skywalker ihre legendären Rollen wiederholen.
Da weder Fisher noch Hamill sonderlich Kapital aus ihrer "Star Wars"-Vergangenheit schlagen konnten, dürfte ein langer Filmdreh mit ihnen den finanziellen Rahmen kaum sprengen. Aber eine sechsmonatige Drehzeit mit einem Superstar der Gewichtsklasse Harrison Ford ist auch für einen Film dieser Big Budget-Kategorie unwahrscheinlich. Man darf also annehmen, dass sich J.J. Abrams für die Prinzessin etwas Besonderes ausgedacht hat.
Den Schurken in "Star Wars: Episode VII" macht Adam Driver, im Kino aus "Inside Llewyn Davis" und im TV aus der Serie "Girls" bekannt. Außerdem geht die Rede, dass auch Jesse Plemons, Benedict Cumberbatch und Gary Oldman mit von der galaktischen Partie sein sollen.
Kinostart für "Star Wars: Episode VII" ist der 18. Dezember 2015, in den beiden folgenden Jahren gibt es jeweils eine Fortsetzung.
Jo Nesbøs "Blood on Snow" mit Leonardo DiCaprio 07.03.2014

Als kühler Killer mit Lust auf heiße Küsse soll Leonardo DiCaprio die Verfilmung des neuen Jo Nesbø-Thriller stemmen.

Der "Safe House"-Regisseur will den "Wolf of Wall Street" als Hitman anwerben.
Schon seit Monaten zählt Leonardo Dicaprio zum Produzentenkreis, der die Filmrechte am neuesten Thriller des norwegischen Bestseller-Autors Jo Nesbø erworben hat. Der "The Wolf Of Wall Street"-Star erwägt nun auch, die Hauptrolle zu übernehmen.
Noch ist Nesbøs "Blood on Snow" noch gar nicht erschienen, aber der Stoff ist heiß genug, um auch Daniel Espinosa zu begeistern. Der Macher von "Safe House" und "Easy Money" verhandelt gerade den Regiestuhl des heißkalten Thrillers.

Blutige Scheidung mit Hindernissen

"Blood on Snow" erscheint übrigens gar nicht unter Nesbøs Namen, der Autor hat sich dafür das Pseudonym Tom Johansen zugelegt. Er erzählt die Geschichte eines Hitmans, der für seinen Chef eine Scheidung ohne komplizierten Güterausgleich arrangieren soll, kurz: Er soll die Gattin umlegen.
Doch der Killer verliebt sich in sein Opfer und damit wird die Angelegenheit heikel. Und der Schnee, wie der Titel verspricht, wird blutig. Jo Nesbø legt die Story als Trilogie an, im dritten Teil wird sein alter ego Johansen selbst zur Figur. Die Option für Espinosa und DiCaprio ist somit ebenfalls ein Dreiteiler fürs Kino.
Daniel Espinosa arbeitet derzeit am Thriller "Kind 44", den er hochkarätig besetzt hat: Unter anderem sind Tom Hardy, Noomi Rapace, Joel Kinnaman, Gary Oldman, Vincent Cassel und Jason Clarke mit von der Partie.
Fußball-Schiri stellt Gary Oldman vom Platz 17.02.2014

Der Star aus "Robocop" und der "Dark Knight"-Trilogie beschwerte sich bei einem Spiel seines Sohne zu heftig und flog vom Platz. Doch das hielt ihn nicht endgültig auf?

Normalerweise sagt er den bösen Jungs, wo's langgeht.
Als Polizeichef Gordon in der "Dark Knight"-Trilogie wies er gemeinsam mit Batman die Schurken von Gotham City in die Schranken und aktuell versorgt Gary Oldman als genialer Wissenschaftler den "Robocop" mit den nötigen Gadgets für seine High-Tech Verbrechensbekämpfung.
Doch manchmal bricht der Brite selbst die Regeln, wie Oldman nun im Interview verraten hat. Denn bei einem Fußballspiel seines Sohnes wurde er glatt vom Platz gestellt. Der Filmstar hatte sich zu heftig über den Schiedsrichter beschwert.
"Naja, das waren doch nur Fünfjährige und der Schiri hat dauernd abgepfiffen, schon wegen den kleinsten Verstößen", berichtet Oldman. "Also rief ich aufs Spielfeld: 'Komm schon, Schiri, die sind doch erst fünf, was soll das dauernde Gepfeife?' Daraufhin ging der Referee zum Trainer der Mannschaft meines Sohns und sagte: 'Schafft mir den Vater da drüben weg!' Also musste ich tatsächlich das Schulgelände verlassen!"

Gelernt ist gelernt: Verwandlungskünstler Gary Oldman

Doch Gary Oldman, der als Jugendlicher beinahe Profisportler geworden wäre, wollte seinen Sohn unbedingt weiter unterstützen. Darum tauchte er beim nächsten Spiel inkognito auf: "Ich setzte mir eine Baseballmütze auf und trug eine Sonnenbrille, damit mich der Trainer nicht erkannte und wieder rauswarf", berichtet Oldman.
Dem Sohn des Starmimen war die ganze Sache natürlich hochnotpeinlich. Aber Oldman ist ja nicht der erste eifrige Vater, bei dem der Ehrgeiz größer ist als bei Sohn oder Tochter selbst?
George Clooney plant Karriereende 12.02.2014

Seine Zukunft liegt hinter der Kamera, kündigt George Clooney an. Der Superstar fürchtet, dass man ihn bald davor nicht mehr sehen möchte.

In Zukunft nur noch Filme von, aber nicht mit George Clooney?
Gary Oldman, Anthony Hopkins, Michael Caine, Clint Eastwood und natürlich Sean Connery - nur fünf Beispiele von vielen, wie Schauspieler mit Klasse reifen und vorzüglich dabei im Geschäft bleiben. Doch für sich selbst mag ausgerechnet George Clooney nicht so recht daran glauben.
Während der Londoner Premiere seines neuesten Filmes "The Monuments Men" ließ der Superstar eine kleine Bombe platzen: Er bereite sich darauf vor, seine Karriere als Schauspieler zu beenden, um nur noch hinter den Kulissen aktiv zu sein. "Dir bleibt doch gar nichts anderes übrig, wenn du älter wirst", sagte er gegenüber 'Sky News'.
Der 53-jährige George Clooney rechnet ernsthaft damit, dass Rollenangebote ausbleiben könnten. "Du brauchst einen 'Plan B' für die Zeit, in der die Leute das Kotzen kriegen, wenn sie dich vor der Kamera sehen", erklärt der Superstar, "und Regiearbeit mache ich nun schon ein paar Jahre und habe richtig Spass daran."

"Ocean's Eleven" im Zweiten Weltkrieg

Bei "The Monuments Men" führte Clooney die Regie, produzierte den Film und schrieb am Drehbuch mit. Es ist seine fünfte Inszenierung und übrigens das sechste Mal, dass er mit Matt Damon zusammenarbeitet. Außerdem sind Clooney selbst, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin und Cate Blanchett dabei.
Erzählt wird die - wahre - Geschichte einer Gruppe alternder Museumskuratoren, Kunsthistoriker und Architekten, die gegen Ende des Zweiten Weltkrieges ihr Leben riskieren, um von den Nazis geraubte Skulpturen und Gemälde zu retten. "Der älteste war 66 Jahre alt", erklärt Matt Damon, "und sie führten alle ein ganz bequemes Leben, waren große Nummern in der Kunstwelt. Das haben sie aufgegeben für ein höheres Ziel und einige sind sogar dabei gestorben."
Nun, es wird bestimmt noch den einen oder anderen Film dauern, bis George Clooney den Schauspielerberuf an den Nagel hängt oder statt für Kaffee- Werbespots für Kürbiskernkapseln dreht - und zur Not kann er ja immer noch Sylvester Stallones "Expendables"-Altherrenkompanie beitreten. Seine "Monuments Men" starten bei uns am 20. Februar.
Matt Reeves bleibt Primaten treu 08.01.2014

Wenn die Affen und Menschen filmisch zum dritten Mal kollidieren schickt sie erneut der "Cloverfield"-Regisseur in die Schlacht.

Der "Cloverfield"-Regisseur hat offenbar seine Liebe zu Menschenaffen entdeckt und will nach "Planet der Affen: Revolution" auch den dritten Teil der haarigen Story inszenieren.
Matt Reeves hat sich für die Regie des dritten Teils der "Planet der Affen"-Reihe bereit erklärt, nachdem er gerade die Inszenierung von Teil zwei, "Planet der Affen: Revolution", abgeschlossen hat. Gemeinsam mit Mark Bomback, einem der Autoren des zweiten Teils, wird sich Reeves auch das Drehbuch für Teil drei vornehmen.
Der erste Teil des Reboots, "Planet der Affen: PRevolution", für dessen Regie damals Rupert Wyatt verantwortlich zeichnete, war mit einem weltweiten Einspiel von 482 Mio. Dollar im Kinojahr 2011 ein Riesenhit. Kein Wunder also, dass Twentieth Century Fox dem Projekt absolute Priorität einräumt - und das kreative Team baldmöglichst mit der Arbeit für den nächsten Film beginnen soll.
Die erste Fortsetzung "Revolution" kommt im Sommer 2014 in die Kinos. Gary Oldman, Jason Clarke und Keri Russell werden darin in tragenden Rollen zu sehen sein. Andy Serkis wird wieder in der Rolle des intelligenten Affen Caesar zu sehen sein.

Affiger Klassiker

Als Grundlage der wiederbelebten Reihe dient der populäre Roman "La planète des singes" von Pierre Boulle aus dem Jahr 1963, der zum ersten Mal 1968 mit Charlton Heston in der Hauptrolle den Weg auf die Kinoleinwand fand.
Matt Reeves machte sich in der Vergangenheit mit "Cloverfield" und "Let Me In" einen Namen in Hollywood.
Neue Plakate für "Planet der Affen: Revolution" 14.12.2013

Die wollen nicht spielen - als grimmige Guerillas werden die Stars aus "Planet der Affen" von den Werbewänden blicken.

Der Krieg um die Erde beginnt - Schimpanse Caesar übt schon mal den Killerblick.
Ein Buchstabe weniger und schon herrscht Krieg. Auf "Planet der Affen: PRevolution" folgt "Planet der Affen: Revolution", einer der ganz großen Brocken des Kinojahres 2014. Damit die Vorfreude steigt, geben die Affen den Fans ab jetzt Woche für Woche etwas Zucker.
Bevor es in ein paar Tagen den ersten Trailer gibt, deuten Schimpanse Caesar und seine Waffenbrüder schon einmal an, was "Revolution" nicht sein wird: Kuschelkino mit niedlichen Äffchen. Es geht hart zur Sache gegen die Menschen, entsprechend grimmig blickt die neue Krone der Schöpfung von den Plakaten.
Unter der Führung Caesars entwickelt sich eine Nation genetisch weiterentwickelter Affen. Die Menschheit dagegen ist dem Untergang geweiht, nachdem zehn Jahre zuvor ein Virus für eine verheerende Pandemie gesorgt hat. Die wenigen Überlebenden durchstreifen in Gruppen das Land.

"Gollum" Andy Serkis macht wieder den Affen

Eine davon attackiert Caesars Gemeinschaft. Zunächst gelingt es, einen fragilen Frieden auszuhandeln. Der währt nicht lange, denn beide Seiten wollen wissen, wer denn nun die dominante Spezies auf der Erde ist.
Wie bereits in "PRevolution" und "King Kong" sorgt "Hobbit"-Schreck Andy Serkis via Motion Capturing für die Performance des Affen-Anführers Caeser. Außerdem ist Gary Oldman mit von der Partie, Regie führt Matt Reeves ("Cloverfield").
Kinostart für "Planet der Affen: Revolution" ist der 7. Juli 2014.
Der neue "Robocop"-Trailer ist da 08.11.2013

Joel Kinnaman kann sich als "Robocop" sehen lassen. Das beweist der aktuelle Clip zum Remake des zynischen Klassikers

Reichlich Schwermetall und viele Stars schickt Regisseur José Padilla mit dem neuen Robocop ins Rennen.
Columbia Pictures und das Studio MGM schicken ihr "Robocop"-Remake auf die Zielgerade. Mit Joel Kinnaman als wackerem Cyborg und einem hochkarätigem Star-Ensemble macht Regisseur José Padilha aus dem zynischen Klassiker einen Action-Kracher. Hier ist der neue Trailer.
Mit von der Partie sind unter anderem Abbie Cornish, Gary Oldman, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Jackie Earle Haley und Jay Baruchel. Die Story spielt im Jahr 2028. Der Rüstungskonzern Omnicorp schickt erfolgreich beste Roboter-Technologie von seinen Fließbändern direkt in die Krisengebiete. Die Drohnen gewinnen rund um den Globus jeden Krieg für die USA.
Doch als man sich anschickt, die Technologie auch in der Heimat einzusetzen, zickt die Bevölkerung. Polizisten sollten schließlich auch ein Herz haben. Da kommt Alex Murphy ins Spiel: Als Cop unbestechlich, als Vater grandios und als Ehemann perfekt. Und so gut wie tot, nachdem er im Dienst in die Luft gejagt wurde.

Nagelneue Rüstung - und ganz neue Probleme

Aus dem, was noch von Murphy übrig ist, basteln die Omnicorp-Techniker einen Cyborg, den die braven Bürger von Detroit bald furchtbar lieb haben. Allerdings bekommt "Robocop" auch eine ganze Reihe Probleme, mit denen sich nie zuvor ein Mann herumschlagen musste.
Anders als in Paul Verhoevens Original-Robocop mit Peter Weller in der Hauptrolle darf der frischgebackene Cyborg sein Gedächtnis behalten. Er kann sich an sein Leben mit einem Körper aus Fleisch und Blut erinnern. Das macht ihn menschlicher. Dazu bekam Joel Kinnaman eine neue Rüstung auf den Leib geschmiedet. Der Helm erinnert allerdings ein wenig an die Zylonen-Blechbirne der Kampfstern Galactica-Schurken aus den 70er Jahren.
"Robocop" kommt am 6. Februar 2014 in unsere Kinos.
Im Web finden Sie den neuen Trailer zu "Robocop" unter: youtu.be/DbP4Ky5TUO0
Offizielles "Robocop"-Plakat ist da 13.09.2013

Wie im Original wird auch der neue "Robocop" ein düsterer Held sein, der im Dienst eines zynischem Konzerns seinen Dienst versieht.

Wenn er schon keinen Spass haben darf, soll "Robocop" wenigstens lustig aussehen ...
Erwartungsgemäß martialisch fällt Joel Kinnamans Auftritt als neuer "Robocop" aus - allerdings wirkt die rote Wander-Diode an seinem Helm unfreiwillig komisch. Soeben wurde das ofizielle Plakatmotiv veröffentlicht.
Das Laserdesign um das Haupt des Cyborg-Gesetzeshüters erinnert stark an den Kühler des "Knight Rider"-Wunderautos K.I.T.T. und an die Zylonen-Blechbirne der Kampfstern Galactica-Schurken aus den 70er Jahren. Trotz der schicken Verzierung soll Robocop kein Idol nach bewährtem Superheldenmuster sein, so Regisseur José Padilha:
"Wenn du dir einen Film wie 'Spider-Man' oder 'Iron Man' ansiehst, will jedes Kind daraufhin 'Spider-Man' oder 'Iron Man' sein. Mit 'Robocop' klappt das nicht - er kann keine Beziehung zu den Menschen aufbauen, nicht einmal zur eigenen Familie." Und wer träumt schon davon, sich zusammenschießen und amputieren zu lassen, um danach wie ein bewaffnetes Smartphone herumzulaufen?

Ein Staraufgebot umgibt den Anti-Superhelden

Das Amerika des neuen "Robocop" ist nicht mehr weit von der Realität entfernt, prophezeit Padilla. Er läßt die USA im Film einen Roboterkrieg führen. Der Sieg führt dazu, dass so ein Blechkamerad auch als idealer Cop gesehen wird - voilà Robocop. In zehn Jahren nicht nur auf der Leinwand, glaubt der Regisseur: "Dann werden wir darüber streiten müssen, ob wir automatische Gesetzesvollstrecker haben wollen oder nicht."
Für seine Dystopie konnte José Padilha ein beachtliches Star-Ensemble versammeln. Neben Joel Kinnaman sind Abbie Cornish, Gary Oldman, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Jackie Earle Haley und Jay Baruchel dabei. Kinostart ist am 6. Februar 2014.
Und was treibt Peter Weller, der Ur-Robocop von 1987 gerade? Weller wird gerade in den USA gefeiert für seine Performance in der ultraharten Biker-Serie "Sons of Anarchy". Darin spielt er - einen zynischen Polizisten.
Harrison Ford: "Gut, dass ich mit 70 noch arbeite" 02.04.2013

Siebzig Jahre alt und gefragt wie nie, sogar als Han Solo soll Harrison Ford in "Star Wars VII" zurückkehren. Der Veteran ist dankbar, dass er in Hollywood noch Jobs bekommt.

Weiter, immer weiter!
Spätestens nach dem dritten Auftritt als "Indiana Jones" hätte Harrison Ford eigentlich nie mehr arbeiten müssen, denn dank sechsstelliger Gagen stand die Altersversorgung. Und das, obwohl er für seinen Durchbruch als Han Solo im ersten "Star Wars"-Film noch mit der vergleichsweise lächerlichen Gage von 10.000 Dollar abgespeist worden war. Ab Ende der 80er Jahre strich der Superstar allerdings stets mindestens 10 Millionen pro Film ein.
Ganz so viel kassiert er inzwischen zwar nicht mehr, aber ans Aufhören denkt Ford dennoch nicht: "Ich bin sehr froh, dass ich immer noch arbeite. Als ich entschied, Schauspieler zu werden, dachte ich 'Das ist gut, denn dabei gibt es genauso viele Jobs für junge wie für ältere Menschen. Wenn man also nicht in Rente gehen will, kann man so lange weitermachen, wie man zum Erzählen einer Geschichte beitragen kann.' Und genau darum habe ich keine Angst vor dem Älter werden, da bin ich völlig entspannt. Die Rollen, die ich heute spiele, sind genauso erfüllend und interessant wie alle, die ich bisher gespielt habe."
Dazu gehört zum Beispiel die eines Top-Managers in "Paranoia" (Start 3.10.), dessen bester Schützling ("Panem"-Star Liam Hemsworth) von seinem Hauptkonkurrenten (Gary Oldman) zur Spionage gegen ihn aufgestachelt wird. Oder die als Ausbilder an einer Eliteschule in "Ender's Game" (31.10.), wo hochbegabte Kinder auf den Kampf gegen eine Alien-Invasion vorbereitet werden.

Zurück zu den Sternen

Und natürlich die als Han Solo im neuen "Star Wars"-Film, auch wenn Ford dies partout noch nicht bestätigen will. Es gilt aber als sicher, dass er im neuen Abenteuer als Vater der neuen Helden auftritt. Denn in "Episode VII" stehen wohl die Kinder von Han Solo und Leia im Mittelpunkt. Das ist in der Tat eine spannende Rolle!
Zumindest eins hat Ford aber zu "Star Wars" gesagt, wenn auch zu den alten Filmen und deren Wirkung:
"Das war damals die große Zeit des Filmemachens, nie sind so viele Menschen ins Kino gegangen und nie hatten Filme einen derart großen Einfluss auf die Kultur insgesamt. Die Leute sind ins Kino gegangen, statt daheim zu sitzen und den Film zu unterbrechen, wenn sie sich Chips holen. Ich glaube, wenn man mit einem Haufen Fremder im Dunkeln sitzt und gemeinsam etwas erlebt und empfindet, dann ist das der eigentliche Wert von Film: Er bestärkt das Gefühl übergreifender Menschlichkeit."
"Harry Potter"-Fiesling will Bond-Schurke werden 29.11.2012

Jason Isaacs, der in den "Harry Potter"-Filmen Lucius Malfoy spielte, will im nächsten Bond-Film seinem einstigen Theater-Kollegen Daniel Craig das Leben schwer machen.

Einmal böse, immer böse?
Wenn Lucius Malfoy mit stechendem Blick und langem weißen Haar als muggelverachtendes Oberhaupt einer alten Zaubererfamilie, die sich ganz und gar dem dunklen Lord Voldemort verschrieben hat, dessem Erzfeind Harry Potter zu Leibe rückte, dann war ihm der Hass aller Fans des berühmtesten Zauberlehrlings aller Zeiten sicher.
An derart viel Antipathie kann man sich offensichtlich gewöhnen. Denn Jason Isaacs, der Lucius Malfoy in den "Harry Potter"-Filmen verkörperte, bewirbt sich nun öffentlich um die vielleicht prestigeträchtigste Schurkenrolle aller Zeiten - er will im nächsten James-Bond-Film nach "Skyfall" als 007-Gegner auftreten:
"Ich wäre wahnsinnig gerne ein Bond-Bösewicht", erklärt Jason Isaacs. "Ich wurde zwar noch nie gefragt, aber ich hatte ja zuletzt auch nie Zeit, denn ich war jahrelang wegen Harry Potter ausgebucht. Wenn man mich jetzt fragt, sage ich sofort ja!"

Ich war mal in Daniel verliebt!

Dabei ist Isaacs natürlich nicht der einzige Schauspieler, der gerne mal in einem 007-Film dabei wäre. Allerdings hat Isaacs einen entscheidenden Vorteil - Vitamin B zum Hauptdarsteller:
"Ich würde die Rolle vor allem deswegen gerne spielen, weil ich ein großer Fan von Daniel Craig bin. Ich finde, er ist ein extrem guter Bond. Dan und ich haben ein Jahr lang im Londoner National Theater im Stück 'Angels in America' ein Paar gespielt, von daher würde ein gemeinsamer Bond-Auftritt unsere schauspielerische Geschichte auf perfekte Weise weiterführen. Für mich war das damals wahrscheinlich der künstlerische Höhepunkt meiner Laufbahn - keine Ahnung, ob ihm das auch so geht?"
Falls dem doch so ist, sollte Isaacs eigentlich ganz gute Karten haben, die Nachfolge von Javier Bardem anzutreten, der im aktuellen 007-Spektakel "Skyfall" nach Meinung vieler den besten Bond-Gegner seit Langem gibt.
In der ewigen Fan-Bestenliste der 007-Schurken führt übrigens immer noch Gert Fröbe als Goldfinger vor Blofeld (Donald Pleasence) aus "Man lebt nur zweimal" und dem Beißer (Richard Kiel) aus "Moonraker".
Und wenn es in Sachen Bond-Zukunft nach den Fans geht, kommt Jason Isaacs leider auch nicht zum Zuge. Die Liste der Schauspieler, die am besten den nächsten 007-Gegner spielen sollten, führt Gary Oldman an - gefolgt von Daniel Day-Lewis, Christoph Waltz, Viggo Mortensen und der einzigen Frau: Charlize Theron!
Harrison Ford mit Glatze 24.08.2012

Im Business-Thriller "Paranoia" spielt Harrison Ford einen gewieften Firmenchef - ohne Haare! Ob der neue Look nur der Rolle geschuldet ist oder doch dem Alter?

Als Indiana Jones trägt er stets einen Hut - vielleicht auch privat eine Option?
Als attraktiver Haudrauf in "Star Wars" und "Indiana Jones" schrieb Harrison Ford Filmgeschichte. Mittlerweile ist der Hollywood-Liebling stolze 70 Jahre alt und die Zeit ist offenbar nicht spurlos an Ford vorbeigegangen, wie Bilder von den Dreharbeiten seines nächsten Films in Los Angeles beweisen: Im Thriller "Paranoia" zeigt sich Ford erstmals mit Glatze!
Nun herrscht Rätselraten ob der neue Oben-ohne-Look vielleicht einfach zur Rolle gehört, oder ob Harrison Ford aus der privaten Not für den Film eine Tugend gemacht hat. Schließlich spielt Ford in "Paranoia" den gewieften Senior-Chef eines Telekommunikationsgiganten. Dabei bekommt er es mit "Panem"-Star Liam Hemsworth zu tun, der Fords Firma im Auftrag seines alten Schützlings (Gary Oldman) ausspionieren soll, der seinerseits inzwischen Chef beim größten Konkurrenten ist.
Trotzdem heißt das nicht, dass die Tage von Harrison Ford als Action-Held vorbei sind - zumindest nicht als Indiana Jones, denn der ist bei seinen Abenteuern sowieso immer mit kultiger Kopfbedeckung unterwegs?
Kehrt Mickey Rourke nach "Sin City 2" zurück? 07.08.2012

Als Marv musste Mickey Rourke in "Sin City" viel aushalten - auch in der Maske. Nun sieht es so aus, als ob Rourke für "Sin City 2" zurückkehrt.

Für "Sin City 2: A Dame to Kill" könnte Marv wieder lebendig werden - wenn Mickey Rourke das will.
Als Heftpflaster-geschmückter Ex-Sträfling Marv in "Sin City" überwand Mickey Rourke einst sein Karrieretief - und landete fauchend und qualmend am Ende auf dem elektrischen Stuhl. Doch der Tod einer Filmfigur hat in Hollywood noch nie jemanden gestört und nun scheint es sicher:
Mickey Rourke kehrt als Marv in "Sin City 2" zurück. Wie Deadline Reports berichtet, befinde sich Rourke kurz vor Abschluss von zwei Filmverträgen: "Motor City", ein Rache-Epos mit Gerard Butler und Gary Oldman sowie "Sin City: A Dame to Kill For" von Robert Rodriguez.
Die Fans hoffen natürlich, dass die Gerüchte stimmen, denn keiner stolperte so herrlich kaputt durch die Stadt der Sünde wie Rourkes Figur des Marv. Bisher war Rourke allerdings nicht wirklich überzeugt von einer Rückkehr, denn Marv erforderte einiges an Aufwand: "Es hängt davon ab, wie bösartig sie mich haben wollen", äußerte Mickey Rourke einst. Das aufwändige Make-Up sei gar nichts für ihn, der auch klaustrophobisch veranlagt ist: "Das trägt man teilweise 13 bis 14 Stunden am Tag und dauernd laufen einem Latex und Kleber in die Augen." Auch die Gesichtsprothese, die Marv optisch zu einer Art Werwolf macht, war kein leichter Job für Rourke.
Ob Mickey Rourke letztendlich seine Unterschrift unter den Vertag setzt und erneut bereit ist, sich in den bärbeißigen Marv zu verwandeln bleibt abzuwarten. "Sin City"-Fans jedenfalls wären wohl ziemlich glücklich.
Batman-Cop Gary Oldman von Heath Ledger "geblendet" 02.07.2012

Im Finale "The Dark Knight Rises" spielt er wieder den kultigen Polizeichef Gordon. Doch der beste Batman-Mime ist für Gary Oldman der tragisch verstorbene Heath Ledger.

Fast schon übernatürlich?
Gary Oldman gilt als still und bescheiden - und als einer der besten Schauspieler seiner Generation. Für seinen Auftritt in "Dame König As Spion" gab's zuletzt sogar eine Oscar-Nominierung.
Doch bei einem seiner Schauspiel-Kollegen gerät Oldman selbst ins Schwärmen: Heath Ledger. Der australische Star war nach den Dreharbeiten zum zweiten Batman-Film "The Dark Knight" auf tragische Weise an einer Medikamentenkombination gestorben. Die Erinnerung ist bei Gary Oldman noch ganz frisch.
"Wenn man Heath bei der Arbeit zusah, war man regelrecht geblendet", schildert Gary Oldman. "Er hatte wirklich eine Art Licht um sich, das war unbeschreiblich. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass er alles, was er sich vornahm, auch erreichen konnte?"
Für die exzellente Leistung als Joker in "The Dark Knight" hatte Heath Ledger postum einen Oscar erhalten. Indes ist der Filmwelt durch Ledgers Tod nicht nur ein exzellenter Schauspieler verloren gegangen, wie Gary Oldman berichtet: "Heath hatte geplant, selbst Regie zu führen?"
Auch abseits der Filmsets hat Ledger seinen Kollegen Gary Oldman beeindruckt: "Er war ein extrem guter Schachspieler", erinnert sich Oldman. "Wir haben mehrere Male gegeneinander gespielt. Heath hat jedesmal gewonnen."
Dennoch wird es im Batman-Finale "The Dark Knight Rises", das am 26. Juli in die deutschen Kinos kommt, keinen Bezug zu Heath Ledgers Kultfigur Joker geben. Das hat Regisseur Christopher Nolan mehrfach betont: "Die Beziehung, die ich als Mensch zu Heath hatte, verbietet mir, das, was passiert ist, in irgendeiner Form Teil eines Films werden zu lassen."
George Clooney und Brad Pitt genießen Oscar-Lunch 07.02.2012

Beim Oscar-Dinner tummeln sich vor der Verleihung am 26. Februar Hollywoods Superstars. George Clooney gesteht dabei Sehnsucht nach Brad Pitt!

Hier geht's noch völlig friedlich zu?
Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to?"
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Ich brauchte einen "Mr. Pokerface"! 01.02.2012

Der Regisseur des dreifach oscarnominierten Agententhrillers "Dame, König, As, Spion" über seinen Hauptdarsteller Gary Oldman und Loyalität und Verrat im Kalten Krieg.

Tomas Alfredson machte sich in seiner Heimat als Fernsehregisseur einen Namen, bevor er 2008 mit "So finster die Nacht" auch außerhalb Schwedens bekannt wurde. Nun lässt er in der Verfilmung von John le Carrés Spionagethriller "Dame, König, As, Spion" den Kalten Krieg wieder aufleben.
In den Siebzigerjahren waren die BBC-Miniserie und Alec Guinness als George Smiley Kult. Beeinflusste das Ihre Herangehensweise?
TOMAS ALFREDSON: Erst einmal: Ich habe mit "Dame, König, As, Spion" kein Remake von "Smileys Leute" gemacht. Es gab viele interessante Aspekte, die mir einen eigenen Zugang zum Buch eröffneten. Und John Le Carré hat mich darin bestärkt, die Serie nicht zu kopieren.
Welche Tipps hat er Ihnen gegeben?
Vor unserer ersten Begegnung war mir etwas mulmig. Aber er nahm mir sofort jegliche Angst, gab mir sozusagen eine Carte blanche. Nachdem das Eis gebrochen war, habe ich ihn mit Fragen nur so gelöchert, vor allem zum Innenleben des britischen Geheimdiensts. Er ist ein Phänomen, kann sich noch akribisch an jede Kleinigkeit aus der Zeit erinnern.
Was macht Gary Oldman zum idealen George Smiley?
Ich suchte jemanden, der optisch nicht an Alec Guinness erinnert. Die Figur strahlt nichts Besonderes aus und fällt nicht durch viel Reden auf. Auf der Straße würde man ihn übersehen. Und genau das war der Punkt. Ich brauchte einen Mr. Pokerface, der auf den ersten Blick total ausdruckslos wirkt, aber fähig ist, mit der kleinsten Mimik und Gestik jegliche Empfindung auszudrücken und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Eine Kunst, die auf sehr viel Erfahrung beruht, die jemand wie Gary Oldman mitbringt.
Wie haben Sie die Traumbesetzung bis in die letzte Nebenrolle hingekriegt?
Ohne große Schwierigkeiten. Ein guter Stoff reizt jeden guten Schauspieler. Britische Darsteller sind absolute Profis, da muss man nicht lange herumdiskutieren, sie machen einen exzellenten Job.
Wo liegt das heutige Interesse an einer Geschichte aus dem Kalten Krieg?
Spionage- und Agentenfilme sind immer in einen zeitlichen Kontext eingebettet und dennoch in ihrer emotionalen Spannung zeitlos. Im Mittelpunkt stehen hier Freundschaft und Loyalität, Liebe und Verrat, das interessiert heute noch. Faszinierend finde ich auch die Einsamkeit der Männer, die in ihrer Position einen hohen persönlichen Preis zahlen und auf vieles verzichten mussten.
Ein ziemlicher Sprung vom kleinen schwedischen Vampirfilm zur Großproduktion in Englisch. Verlief alles nach Plan?
Als mir mein Agent das Projekt vorschlug, war ich wie elektrisiert. Ich habe früher die John-Le-Carré-Bücher verschlungen und BBC-Serien prägten mich seit meiner Jugend. So ein Angebot erhält man nur einmal. Am Set merkte ich aber die Tücken. Es ist ein Unterschied, ob man in der Muttersprache oder einer fremden Sprache dreht, auch wenn man glaubt, sie zu beherrschen. Mir fehlten manchmal winzige Nuancen. Einen Perfektionisten wie mich bringt das auf die Palme. Nach dieser Erfahrung bin ich aber bereit für weitere englischsprachige Projekte. Viel Kopfzerbrechen hat mir auch der Schnitt bereitet, es dauerte lange, die richtige Form gerade für die Zeitsprünge im Buch zu finden.
Hätten Sie Lust, sich an weitere Le-Carré-Romane mit George Smiley zu wagen?
Die Idee wäre reizvoll und an Lust fehlt es nicht, aber im Moment sehe ich keine realistische Möglichkeit. Wir müssen erst einmal die Ergebnisse von "Dame, König, As, Spion". abwarten. Ich bin offen für alles. Mal sehen, was für Drehbücher mir auf den Tisch flattern. Wenn mir beim Lesen schon Bilder einfallen, ist das ein gutes Zeichen. Wer weiß, vielleicht drehe ich auch mal eine romantische Komödie.
11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo 24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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Kristen Stewart als Mangaheldin in "Akira"? 16.11.2011

"Twilight"-Star Kristen Stewart ist für die weibliche Hauptrolle in der geplanten Realverfilmung von "Akira" im Gespräch.

Kristen Stewart würde sich gut in der futuristischen Düsternis von "Akira" machen.
Schon lange plant Warner die Realverfilmung des Kult-Mangas "Akira" von Katsuhiro Otomo. Nun geht die Sache voran, denn es hat sich eine Topbesetzung aufgetan: "Twilight"-Star Kristen Stewart ist im Gespräch für die weibliche Hauptrolle der Kei, einer Frau, die Teil einer Untergrundbewegung ist. Wenn Kristen annimmt, wären unter anderem Gary Oldman und "Tron: Legacy"-Darsteller Garrett Hedlund ihre Kollegen.
"Akira" wurde 1988 als farbenprächtiger und explizit gewalttätiger SF-Animationsfilm umgesetzt und gilt bei Fans vor allem auch wegen seiner vielschichtigen und düsteren Botschaft als Kult. Die Geschichte spielt im Jahr 2019 in Japan, 31 Jahre nach einem dritten Weltkrieg.
Tokio gibt es nicht mehr, nur noch eine neu errichtete Stadt namens Neo Tokio, in der Gewalt und Chaos regieren. Eines Tages geraten die Freunde Tetsuo und Kenada mitten in einen Militäreinsatz, der sie zu einem furchtbaren Geheimnis führt: Die Regierung arbeitet an einem Forschungsprojekt, bei dem Kinder durch Medikamente und per Genmanipulation zu Kampfmaschinen verwandelt werden.
Ob Kristen Stewart die Rolle annimmt, ist noch nicht bekannt. Nach ihrem Ausflug in die Märchenwelt mit "Snow White and the Huntsman" wäre dies allerdings ein weiterer spannender Part inmitten einer bizarren Fantasy-Welt.
"The Dark Knight Rises": So wird der Trailer aussehen 13.07.2011

Der Trailer zum dritten neuen Batman-Film ist noch nicht veröffentlicht, doch ein Filmvorführer hat den geheimen Clip Szene für Szene aufgeschrieben.

Die Vorfreude auf Batmans Rückkehr ist riesengroß!
Kaum ein Film wird derart gespannt erwartet wie Christopher Nolans drittes Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises". Nur dumm, dass der Meisterregisseur mal wieder ein großes Geheimnis um jegliche Details zum Film macht: Bisher war nur bekannt, das Anne Hathaway als Selina Kyle bzw. Catwoman mit von der Partie ist, Tom Hardy den superstarken Fiesling Bane gibt und natürlich, dass Christian Bale, Gary Oldman, Morgan Freeman und Sir Michael Caine in ihren Rollen als Batman, Polizeichef Gordon, Tüftler Lucius Fox und Butler Alfred zurückkehren.
Weitere Infos versprechen sich die Fans vom ersten Trailer zum Film, der angeblich in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken soll. Damit der Clip in den Kinos gezeigt werden kann, wird er den Betreibern natürlich einige Tage früher zur Verfügung gestellt - selbstverständlich unter dem Siegel absoluter Verschwiegenheit.
Doch dieses hat ein britischer Filmvorführer gebrochen und haarklein aufgeschrieben, was im Trailer zu "The Dark Knight Rises" zu sehen sein wird. Hier seine Notizen:.
Der Trailer beginnt mit Logos der Filmstudios, die über dem bläulichen Licht aus "The Dark Knight" liegen.
Kameraschwenk von unten nach oben an einigen Wolkenkratzern entlang.
Schriftzug: "Jeder Held hat seine eigene Geschichte".
Eine Szene aus "Batman Begins", in der der Bruce Wayne auf das Dorf zuschreitet, in dem er Ra's Al Ghul sucht. Man hört Ra's' Stimme: "Wenn man sich selbst zu mehr als nur einem Mann macht. Wenn man sich einem Ideal verschreibt, dann wird man etwas völlig Anderes. Eine Legende, Mr. Wayne, eine Legende!"
Schriftzug: "Das epische Finale"
Man sieht Polizeichef Gordon seitlich auf einem Krankenhausbett liegen, er scheint starke Schmerzen zu haben und wird künstlich beatmet. Er sagt mit schmerzverzerrter Stimme: "Wir hatten das gemeinsam durchgezogen, aber plötzlich warst Du weg. Jetzt erhebt sich etwas Böses. Batman MUSS zurückkommen!"
Die Stimme von Bruce Wayne/Batman (man sieht nicht, in welcher Form er bei Gordon ist) antwortet: "Was, wenn er gar nicht mehr existiert?"
Gordon: "Mach Dich nur über mich lustig?"
Während des Gesprächs sieht man kurze Schnitte auf das Bat-Bike, wie es in "The Dark Knight" die Rampe hinauffährt, dann wie Gordon den Bat-Scheinwerfer zerstört. Dann blitzlichtartig das Gesicht von Bane.
Wieder ein Kameraschwenk von unten nach oben an einigen Wolkenkratzern entlang, die nun aber in sich zusammenstürzen. Das Ganze geht in das Teaser-Plakat über. Die Kamera zoomt auf den weißen Himmel in Fledermaus-Form zu, dann wird die ganze Leinwand weiß und der Filmtitel erscheint. Die Musik erreicht ihren Höhepunkt, ein Chor dröhnt "The Dark Knight Rises".
Die Leinwand wird langsam völlig dunkel. Plötzlich sieht man Batman, wie er sich entsetzt rückwärts bewegt. Dann betritt Bane von links die Szenerie - man sieht ihn nur ganz kurz, dann ist der Trailer zu Ende.
Wenn das nicht Lust auf mehr macht! Ins Kino kommt "The Dark Knight Rises" dann am 19. Juli 2012.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt in "Batman" 20.04.2011

Christopher Nolan hat sich seine "Inception"-Stars Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt nun für den neuen Batman "The Dark Knight Rises" gesichert.

"Never Change A Winning Horse", dachte sich Christopher Nolan und holte sich erprobte Stars an Bord.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt werden das neue Batman-Abenteuer von Christopher Nolan "The Dark Knight Rises" komplettieren. Wie Warner Bros jetzt mitteilte, sind die beiden fest bestätigt. Nolan holte sich damit zwei alte Hasen an Bord, denn die beiden standen schon für "Inception" für ihn vor der Kamera: "Wenn man einmal mit so talentierten Leuten wie Marion und Joe zusammengearbeitet hat, ist es keine Überraschung, wenn man diese Erfahrung wiederholen möchte", so Nolan.
Cotillard ist für die Rolle von Miranda Tate vorgesehen, einem Vorstandsmitglied von Wayne Enterprise. Tate wird den noch immer trauernden Bruce Wayne dabei unterstützen, die Vorstellungen seines Vaters von einem besseren Gotham-City umzusetzen. Joseph Gordon-Levitt wird John Blake, einen Streifenpolizisten aus Gotham-City spielen, der dem Kommando von Commissioner Gordon (Gary Oldman) untersteht.
Viel ist zur Handlung von "The Dark Knight Rises" noch nicht bekannt. Gary Oldman aber verspricht, dass eine "wirklich großartige Story" zu erwarten ist, bei der Nolans Batman-Filme zu einer perfekten Trilogie zusammengefügt werden. "Es ist der Kniff, wie Christopher Nolan die Geschichte zurück zu Batman Begins' dreht und was Bruce Wayne am Ende über sich selbst erfährt", so Oldman begeistert. Was sich Nolan genau ausgedacht hat, erfährt das Kinopublikum aber erst im Sommer 2012.
Oldman und Fiennes veredeln Spionageklassiker 09.07.2010

Für die Neuverfilmung des Spionagehits "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" konnten mit Gary Oldman und Ralph Fiennes wahre Hochkaräter gewonnen werden.

In die Fußstapfen von Sir Alec Guinness schlüpft Charakterkopf Gary Oldman in der Neuverfilmung des Agententhrillers "Tinker, Taylor, Soldier, Spy".
Spionage ist immer ein aktuelles Thema. Gerade erst haben die beiden Supermächte Russland und USA auf dem Wiener Flughafen nach einer längeren Sendepause einen größeren Spionaustausch betrieben. Selbstverständlich bereichern die Abenteuer der Geheimagenten seit jeher Hollywood. James Bond, Jason Bourne, Jack Ryan oder Austin Powers sind nur einige Beispiele dafür.
Jetzt wurde bekannt, dass Regisseur Tomas Alfredson den Spionageklassiker "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" neu aufleben lassen wird. 1979 glänzte Sir Alec Guinness in der TV-Verfilmung von John Le Carrés Erfolgsroman. Nun kann der Filmemacher mit nicht minder attraktiven Mimen aufwarten.
Neben Parade-Bösewicht Gary Oldman haben auch Colin Firth, Michael Fassbender und Ralph Fiennes ihr Mitwirken zugesagt. Wer nun glaubt, Alfredson gäbe sich damit schon zufrieden, irrt sich. Mit Hochdruck arbeitet er daran, noch das eine oder andere schauspielerische Schwergewicht für sein Projekt zu gewinnen. Für das Drehbuch konnte er mit Peter Morgan ("Die Queen") einen ebenfalls hoch dekorierten Mitstreiter gewinnen. Le Carrés Roman bildete den Auftakt seiner Karla-Trilogie.
Darin geht es um die Jagd nach einem Maulwurf in Reihen des MI6-Geheimdiensts. Smiley, der von Oldman gespielt wird, ist einer der Verdächtigen. Sein scharfer Verstand und seine schnellen Sinne helfen ihm erfolgreich dabei, Ärger aus dem Weg zu gehen. Drehbeginn ist im Oktober.
Remake für Yellow Submarine 20.08.2009

Der legendäre Trickfilm von und mit den Fab Four wird von Robert Zemeckis und Disney neu verfilmt.

In der schönen, neuen 3D-Filmwelt haben die Beatles noch gefehlt. Überhaupt fehlen sie uns im Kino. Deshalb kommt hier eine richtig gute Nachricht:
Robert Zemeckis arbeitet mit Disney an einem computeranimierten Remake des Beatles-Zeichentrickfilms Yellow Submarine von 1968. Der Regisseur von Disney's Eine Weihnachtsgeschichte und Die Legende von Beowulf, aber auch der Zurück in die Zukunft-Trilogie bleibt dabei dem Motion-Capture-Verfahren treu. Die entscheidende Hürde hat das Projekt bereits genommen: Disney konnte sich die Verwendungsrechte an 16 Songs der Beatles sichern. Idealerweise will man den Film rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012 fertigstellen.
Unklar ist noch, in welcher Form Zemeckis die vier Beatles in den Film integrieren will. Im Originalfilm waren sie gezeichnet, ihre Stimmen wurden von anderen Schauspielern gesprochen. Selbst traten die Beatles erst zum Schluss des Films in Erscheinung.
Nun darf spekuliert werden, ob Zemeckis mit Schauspielern arbeiten wird wie zuletzt mit Jim Carrey in "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte", der darin - wie Gary Oldman - mehrere Rollen übernahm, oder ob es eine technische Möglichkeit gibt, die tatsächlichen Beatles im Computer mit entsprechenden Daten und Scans zum Leben zu erwecken.
"Ich würde auch einen Schwulen spielen" 07.07.2009

Auf KINO.DE verrät Daniel Radcliffe exklusiv, was er mit seiner Rolle Harry Potter gemeinsam hat und wie er mit Paparazzi und Liebesdingen umgeht.

Ab dem 23. Juli 2009 ist Harry Potter kein Teenager mehr! Dann feiert Darsteller Daniel Radcliffe nämlich seinen 20. Geburtstag. Genau eine Woche vorher startet "Harry Potter und der Halbblutprinz" in den deutschen Kinos.
» Ist es dir schwer gefallen, für "Harry Potter und der Halbblutprinz" wieder die Nickelbrille aufzusetzen?
DANIEL RADCLIFFE: Nein, es war nur ungewöhnlich, weil ich zwischenzeitlich auch andere Filme gedreht habe, in denen ich keine Brille tragen musste. Für den sechsten Harry-Potter-Film musste aber eine neue Brille angefertigt werden, weil mein Kopf breiter geworden ist. Ich musste lachen, weil ich fand, damit dass ich damit komisch aussehe. Insofern kann ich eher froh sein, im wirklichen Leben keine Gläser tragen zu müssen.
» Inzwischen hast du schon so oft Harry Potter gespielt und wirst es mindestens noch zweimal tun. Hast du manchmal das Gefühl, mit ihm eins geworden zu sein?
Bestimmt fühle ich mich Harry näher als jeder anderen Figur. Ich nehme schon an, dass ich viel mit ihm gemeinsam habe, was sich damit erklären lässt, dass ich schon so viel Zeit meines Lebens mit ihm verbracht habe. Harry geht mit sich hart ins Gericht, nimmt sich alles sehr zu Herzen. Manchmal sehe ich mich darin selbst wieder.
» War es nicht merkwürdig für dich, dass die Welt dir sozusagen zugeschaut hat, wie du von Film zu Film erwachsener geworden bist?
Der einzige Unterschied zu anderen Kinder war der, dass ich mit mehr Erwachsenen zu tun hatte als nur mit Lehrern und Eltern. Schließlich stand ich schon mit vielen berühmten Schauspielern vor der Kamera und bekam viel Respekt von ihnen. Ansonsten durfte ich ein ganz normaler Junge sein.
» Und wie fühlst du dich jetzt als Erwachsener?
Ich weiß noch, wie ich am Tag nach meinem 18. Geburtstag in den Spiegel hineinschaute und mir sagte: 'Jetzt bist du für dich selbst verantwortlich, jetzt musst du wie ein Erwachsener handeln.' Aber wie macht man das? Eine Freundin meinte, so funktioniert das nicht. Man muss die Dinge auf sich zukommen lassen. Das hat mir den Druck genommen.
» Fakt ist aber, dass damit auch deine Schonzeit vorbei ist. Fotografen nehmen jetzt keine Rücksicht mehr auf dich, wenn sie die Chance wittern, ein Exklusivfoto zu schießen?
Ja, ich muss jetzt höllisch aufpassen. Neulich war ich auf einem Geburtstag und wollte mit zwei Freunden zurück zum Auto, wo wir schon von einem Fotografen empfangen wurden. Ich sagte, er soll sein Foto machen und uns dann in Ruhe lassen. Er war sehr freundlich und wies uns darauf hin, dass die Männer da im hinteren Wagen diejenigen wären, auf die ich aufpassen müsste.
Glücklicherweise hatte ich an diesem Abend kein Bier in der Hand. Lustig finde ich, dass man sich in letzter Zeit hauptsächlich dafür interessierte, ob mir bereits Bartstoppeln sprießen. Seitdem achte ich darauf, möglichst frisch rasiert raus zu gehen.
» Wie sieht es mit den Mädchen aus? Hast du eine Freundin?
Ich hatte schon einige Freundinnen, aber ich strebe nicht danach, das an die große Glocke zu hängen. Ich würde ein Mädchen, das zu mir gehört, zwar nicht verstecken, aber sehr behutsam damit sein, sie in der Öffentlichkeit zu zeigen, weil es doch sehr anstrengend ist, ständig von Fotografen verfolgt zu werden.
» Seit nun das letzte Buch "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" erschienen ist, gibt es keine Geheimnisse mehr um Potter. Inwieweit hat das die Dreharbeiten beeinflusst?
Dennoch bleibt es ein Mysterium, wie das siebte Buch umgesetzt werden wird. Das wird die Fans und Medien bestimmt noch lange beschäftigen. Ich hoffe nur, es hat keine Auswirkung darauf, wie ich Harry weiterhin spielen werde. Es sollte zumindest nicht so sein. Auf Gary Oldman hatte es auch keinen Einfluss, als bekannt wurde, dass er in "Harry Potter und der Orden des Phönix" sterben würde, genauso wenig hatte es Einfluss auf Michael Gambon, der als Dumbledore stirbt. Klar, Gary und Michael sind bessere Schauspieler als ich, aber ich hoffe, von ihnen gelernt zu haben, und ich werde weiterhin so tun, als hätte ich das letzte Buch noch nicht gelesen.
» Was allerdings nicht stimmt. Mal ehrlich, bist du mit dem Ende von Harry Potter zufrieden?
Absolut! Ich glaube, auf kein anderes Buch war man jemals so heiß wie auf "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Joanne K. Rowling ist brillant, denn sie hat es geschafft, die Spannung zu halten. Wenn nun gefragt wird, ob Harry am Ende stirbt oder am Leben bleibt, nimmt die Antwort nichts von der Dramatik der Story. Das finde ich sehr bemerkenswert.
» Im letzten Harry-Potter-Film hattest du deinen ersten Filmkuss, in "December Boys" sogar eine heftige Liebesszene. Was kommt als nächstes?
Keine Ahnung, hast du einen Vorschlag? Wie weit kann man gehen? Das hängt immer von einem guten Drehbuch ab, dann würde ich auch einen Schwulen spielen. Keine Frage! Das Schlimmste, was ich mir allerdings vorstellen könnte, wäre Harry Potter als Musical. Da wäre ich nicht dabei, weil ich nicht singen kann.
Schurke mit Biss 09.03.2009

Er kann mit einem einzigen Blick Gänsehaut erzeugen. In "The Unborn" ergründet Gary Oldman nun einen Familienfluch, was Dämonen gegen ihn aufbringt.

"Wenn du es schaffst, dass den Leuten im Kino die Luft weg bleibt, dann ist das das Größte, der absolute Kick, sogar besser als Sex. Kein Bürojob kann dir so etwas bieten. Es ist sicher eine seltsame Art, sich seine Brötchen zu verdienen, aber mir gefällt es."
Dass Gary Oldman diesen "Kick" erleben darf, verdankt er zweierlei: Zum einen der unglaublichen Intensität, mit der er seine Rollen ausfüllt, sie annimmt, ja, sie förmlich verzehrt. Zum anderen der Tatsache, dass er nicht wie sein Vater Leonard frühzeitig den Folgen des Alkoholismus erlag - knapp davor entkam er der Sucht.
Der unscheinbare Brite mit den Pockennarben im Gesicht muss überhaupt ein übler Zeitgenosse sein - zumindest wenn man den Damen und Herren in den Casting-Büros Glauben schenkt:
Oldman war unter anderem Lee Harvey Oswald (der Mörder von "JFK"), er war der blutrünstige Graf "Dracula", der cholerische Komponist "Ludwig van B.", der russische Terrorist Korshunov an Bord der "Air Force One", der SciFi-Teufel Zorg aus "Das fünfte Element", der wiefe Hardliner Runyon in der Polit-Satire "Rufmord - Jenseits der Moral" und jetzt im Horror-Thriller "The Unborn" ist er ein Jäger, der nicht einmal übernatürliche Wesen fürchtet, die sich im Leid einer Familie suhlen.
Sein Kommentar zu dieser Rollensammlung, die ihm wohl kaum den "Teen Choice Award" einbringt: "Das sind eben die Drehbücher, die mir ins Haus flattern. Dabei würde ich so gerne mal eine romantische Komödie machen, aber solche Rollen bietet mir einfach niemand an."
Ein ungestümer, finsterer Knastbruder ist er auch als Sirius Black in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Wenigstens kann er mit dieser Rolle aber die Herzen der Kinder gewinnen. Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Den führt er auch als aufrechter Polizeichef Gordon in der neuen "Batman"-Reihe fort.
Die Crew von "Ludwig van B." behauptet allerdings, Oldman sei auch am Set ein Monster und die cholerischen Ausbrüche im Biopic mit Isabella Rossellini seien mitnichten nur gespielt.
Wer Oldmans Philosophie kennt, wird da widersprechen. Sein Spiel ist dem Method Acting verwandt, doch er geht noch einen Schritt weiter: "Das Publikum will ECHTE Gefühle sehen, und die gilt es zu aktivieren."
So erklärt sich auch seine revolutionäre Interpretation des Grafen Dracula als düsterer Melancholiker, der über den Verlust seiner großen Liebe verzweifelt und fortan mit Gott hadert. Um das darzustellen, rührte er an einer alten, tiefe Wunde:
"Mein Vater ließ uns im Stich, als ich sieben war. Danach habe ich ihn 15 Jahre lang kaum gesehen - und plötzlich starb er. Ein unglaublicher Verlust, auf so einem Gefühl kann man aufbauen."
Das Resultat: Oldmans Durchbruch in den USA. Zuvor hatte er sich längst einen exzellenten Namen an britischen Bühnen gemacht und in Filmen wie "Sid und Nancy", "Prick up Your Ears", "Track 29" und "Im Vorhof der Hölle" (an der Seite von Tim Roth) brilliert.
Gary ist ohnehin die Inkarnation des amerikanischen Traums: Ein Arbeiterkind, das nach dem ruhmlosen Abgang des Vaters als Schuhverkäufer für Mutter und Geschwister sorgt und sich nebenbei selbst das Klavierspielen und die Schauspielerei beibringt.
Neben britischen Kollegen, wie beispielsweise Branagh hat er noch einen anderen Vorteil: Er kann problemlos als Amerikaner besetzt werden, weil er sämtliche (!) Dialekte des Landes beherrscht. Er ist dafür berühmt, jede Rolle mit einem eigenen Sprachgestus zu versehen.
Oldman hat eben klare Vorstellungen vom Filme machen. Folgerichtig gab er 1997 sein Regiedebut in "Nil by Mouth", seinem in Cannes hoch gelobten Lebensprojekt über die Tristesse einer britischen Arbeiterfamilie.
Privat sucht er seinen Weg dagegen noch: Der dreifache Vater wurde bereits ebenso oft geschieden, eine Vorgängerin seiner derzeitigen Gattin Alexandra Edenborough war von 1990-92 übrigens Uma Thurman. Aber was für ein Mensch ist Gary Oldman denn nun wirklich?
"Viele denken, ich sei schwierig und verrückt und dass ich auch deswegen diese Rollen spiele. Dabei bin ich ein echtes Schmusekätzchen - fragen Sie Luc Besson."
Jener spricht: "Gary ist der beste Schauspieler, den ich kenne." Besson hat in "Leon" und "Das fünfte Element" mit Oldman gearbeitet. Leinwandlegende Anthony Hopkins über seinen Kollegen: "In ihm brennt das Feuer einer großen Leidenschaft."
Kein Zweifel.
GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
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GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN

Familie

Mutter: Kathleen Oldman (Hausfrau)
Vater: Leonard Oldman (Schweißer, gest. 1984)
Schwester: Laila Morse (Schauspielerin)
Ehefrauen:
Uma Thurman (Schauspielerin, Oktober 1990 bis 1992)
Donya Fiorentino (Fotografin, 16.02.1997 - 13.04.2001)
Lesley Manville
Söhne:
Gulliver Flynn (von Donya Fiorentino, 20.08.1997)
Charlie John (von Donya Fiorentino)
Alfie (von Lesley Manville)

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