Gary Ross

Portrait von Gary Ross
Gary Ross

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GEBURTSTAG:
03.11.1956 in Los Angeles

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Seine Kunst, typisch amerikanische Phänomene wie Vorstädte, Soap Operas, das Kind im Manne, den Präsidenten als Privatmann und ein Pferd als Symbol nationaler Größe auf unterhaltsame, reizvolle und aufregende Weise plausibel zu gestalten, machen Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Gary Ross zu einem so vielseitigen wie Projekte sorgfältig aussuchenden Filmemacher. Die Drehbücher zu "Big" und "Dave" und die Regiearbeiten "Pleasantville" und "Seabiscuit" ...

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GEBURTSDATUM: 03.11.1956 | GEBURTSORT: USA
Seine Kunst, typisch amerikanische Phänomene wie Vorstädte, Soap Operas, das Kind im Manne, den Präsidenten als Privatmann und ein Pferd als Symbol nationaler Größe auf unterhaltsame, reizvolle und aufregende Weise plausibel zu gestalten, machen Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Gary Ross zu einem so vielseitigen wie Projekte sorgfältig aussuchenden Filmemacher. Die Drehbücher zu "Big" und "Dave" und die Regiearbeiten "Pleasantville" und "Seabiscuit" waren sämtlich für Oscars nominiert.
Gary Ross schrieb in der Schule Kurzgeschichten und Theaterstücke, studierte an der University of Pennsylvania Theaterregie und gab als Aushilfslehrer Kurse in Film und Sozialgeschichte. In seinen wilden politischen Jahren wurde er am Capitol Hill in Washington verhaftet. Seine lokalen und nationalen politischen Engagements (Reden für Präsident Bill Clinton, Delegierter des nationalen Konvents der Demokraten) flossen in "Dave" und "Seabiscuit" ein. Aus der Idee einer Realsatire über einen Jungen, der in Gestalt eines Erwachsenen die Welt aus der Perspektive des "Innocent Eye" erfährt, erwuchs das Drehbuch zu Penny Marshalls Komödie "Big", das dem begnadeten Autor mit seiner Kollegin Anne Spielberg und Hauptdarsteller Tom Hanks Nominierungen für den Oscar einbrachte. Später wurde aus "Big" ein Broadway-Musical. In dem Komödienhit "Dave" tauscht Kevin Kline in einer Doppelrolle die Identität als Präsidenten-Imitator mit der des tatsächlichen Präsidenten und nimmt die Politik zeitweise in die eigenen, vom gesunden Menschenverstand bestimmten Hände und sogar die ihn als einzige erkennende Präsidentengattin (Sigourney Weaver) für sich ein. Wieder war Ross' Drehbuch für den Oscar nominiert und erhielt den Writers' Guild Paul Selvin Award.
1998 setzte Ross im Regiedebüt sein Drehbuch für "Pleasantville" um. In der von Steven Soderbergh produzierten Satire auf die Medienwelt werden Tobey Maguire und Reese Witherspoon aus der farbigen Jetztzeit in die Schwarz-Weiß-Welt der TV-Serie "Pleasantville" der 50er-Jahre versetzt und verändern die Zeitschleife der TV-Helden nachhaltig. Die einzigartigen Special Effects der Farbveränderungen und -wechsel schrieben Filmgeschichte. Ross gründete aufgrund des Erfolgs seine für Universal tätige Produktionsgesellschaft Larger Than Life.
Ross' größter Erfolg wurde "Seabiscuit", die authentische Geschichte des in den 30er-Jahren zu nationaler Berühmtheit aufgestiegenen Rennpferds Seabiscuit, das durch drei Männer - Besitzer, Trainer, Jockey - die an die Fähigkeiten des kleinen krummbeinigen, trägen, gefräßigen und depressiven Pferdes glaubten, eine unglaubliche Karriere machte und auf dem Höhepunkt des Ruhms Autogramme mit dem Hufeisen gab. Ein Überraschungserfolg im Sommer 2003, wurde "Seabiscuit" für sieben Oscars (u.a. Film und Ross' Drehbuch) nominiert, konnte aber im Jahr des Triumphs von "Lord of the Rings" keinen der Awards einfahren.
Ross ist in ziviler und karitativer Arbeit tätig und schuf als Präsident der Bibliothek von Los Angeles ein Programm für junge Leute, um sie von der Straße fernzuhalten.
GEBURTSDATUM: 03.11.1956 | GEBURTSORT: USA
"Harry Potter"-Regisseur soll "Die Tribute von Panem" fortsetzen 13.04.2012

Von Askaban nach Panem: Alfonso Cuaron könnte Nachfolger des "Hunger Games"-Regisseur Gary Ross werden. Doch es gibt weitere hochkarätige Kandidaten.

"Der Gefangene von Askaban" macht Alfonso Cuaron zum idealen Kandidaten für den vakanten Regiestuhl bei der "Hunger Games"-Fortsetzung. Die Zeit drängt, denn schon bald sollen die Kameras für "Catching Fire" laufen ...
Die Filmproduktion Lionsgate war vorsichtig: Nur wenn "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" einschlägt, gibt es grünes Licht für die beiden Fortsetzungen. Nun sprengt der Erfolg alle Erwartungen und unter Hochdruck soll bereits im August Teil 2 "Catching Fire" entstehen - doch jetzt fehlt ein Regisseur.
Gary Ross, der die "Hunger Games" inszenierte, steht nicht mehr zur Verfügung. Er stieg aus, nachdem zwischen ihm und Lionsgate keine Einigung über den Zeitplan möglich war: Er konnte unter diesem Produktionsdruck nicht garantieren, die hohe Qualität des ersten Teils zu halten. Eine Hypothek, die für seinen Nachfolger nicht leichter zu schultern sein wird.
Drei Namen werden für "Die Tribute von Panem - Catching Fire" gehandelt, ganz oben auf der Liste steht Alfonso Cuaron, Filmfans als Regisseur von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" bekannt.
Cuaron bringt mit, was Lionsgate als wichtigste Voraussetzung für die "Panem"-Fortsetzungen verlangt: Gleichermaßen Fans der Serie und eine sensible Autorin zufriedenstellen. Was bei Joanne K. Rowling gut ging, wird wohl auch bei Suzanne Collins klappen.
Die beiden anderen Filmemacher auf der kurzen Liste haben ebenfalls einen guten Klang: David Cronenberg ("Tödliche Versprechen") und Alejandro González Inárritu ("Babel") stehen beide für meisterliche Charakterzeichnungen.
"Tribute von Panem 2": Regisseur spielt Gehaltspoker 10.04.2012

Ohne ihn wäre "Die Tribute von Panem - Hunger Games" nie verfilmt worden! Für Teil 2 hatte Regisseur Gary Ross aber zuerst abgesagt, doch jetzt scheint's nur um Geld zu gehen.

Unermüdlich hatte er in Hollywood Klinken geputzt, um "Die Tribute von Panem" ins Kino bringen zu dürfen?
Doch jetzt, nach dem Riesenerfolg der Verfilmung von Suzanne Collins' ersten Buch aus der Fantasy-Kulttrilogie "Die Tribute von Panem", steht Regisseur Gary Ross vor dem Ausstieg - so hieß es zumindest noch vor einigen Tagen.
In Wirklichkeit scheint der Filmemacher jedoch lediglich um die Höhe seiner Gage zu pokern. Denn für Teil 2 "Catching Fire" ist Ross offiziell noch als Regisseur geführt, er hatte jedoch angedeutet, dass er zunächst ein anderes Filmprojekt angehen wolle - nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Da die Fans jedoch nicht lange auf die Fortsetzung der Saga um Katniss Everdeen warten wollen, müsste "Catching Fire" dann mit einem anderen Regisseur verfilmt werden. Simon Beaufoy, der sich hauptsächlich als Drehbuchautor von "Slumdog Millionär" einen Namen gemacht hat, war dabei der Favorit.
Doch die Hollywoodbosse wollen nun offenbar doch um jeden Preis Gary Ross halten: So ließ man verlauten, die Gerüchte um eine zu geringe Gage für Teil 2 seien "schlicht falsch". Außerdem sei Gary Ross so eng mit der Panem-Saga verbunden, dass er sie sicher nicht so einfach verlassen wolle. In der Tat arbeitet Ross schon seit November 2011 mit Autorin Suzanne Collins an den Vorbereitungen für "Catching Fire".
Der Regisseur selbst hat sich indes noch nicht geäußert, er macht gerade mit seiner Familie Urlaub von den Werbe-Strapazen für "Die Tribute von Panem 1". Das trifft sich günstig, denn während seiner Abwesenheit verbessert sich die Verhandlungsposition des Erfolgsregisseurs für Teil 2 mit jeder neuen Rekordmeldung für den ersten Film?
Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence denkt dagegen momentan nicht an Urlaub, sie steht bereits für ihren nächsten Kinohit vor der Kamera: Zusammen mit "Hangover"-Star Bradley Cooper dreht sie in Prag das Drama "Serena" unter der Regie der Dänin Susanne Bier.
Dabei zeigt sich Lawrence von einer ganz andern Seite als die der hingebungsvollen Katniss Everdeen: Als Serena baut sie mit ihrem Mann Ende der 20er Jahre ein Holz-Imperium im US-Bundesstaat North Carolina auf. Dabei drängt sie ihren Gatten zu höchst zweifelhaften und menschenverachtenden Geschäftspraktiken. Als sie auch noch erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, will sie den außerehelichen Sohn ihres Mannes umbringen.
Im Kampf um die Titelrolle hat Newcomerin Jennifer Lawrence sogar Superstar Angelina Jolie ausgestochen!
"Panem"-Fortsetzung ohne Gary Ross? 05.04.2012

Der zweite Teil der "Tribute von Panem"-Trilogie ist beschlossene Sache. Doch der Regisseur hat noch nicht unterschrieben.

Es geht weiter, schon 2013 soll die "Tribute von Panem"-Trilogie ihren zweiten Teil bekommen.
Doch während alle Schauspieler um Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth von vorneherein vertraglich für alle möglichen drei Romanverfilmungen verpflichtet wurden, hat Regisseur Gary Ross lediglich für "Tödliche Spiele" zugesagt. Und obwohl er sich damit einen riesen Erfolg beschert hat, scheint der Filmemacher nicht gänzlich überzeugt, noch ein zweites Mal für "Catching Fire - Hunger Games 2" auf dem Regiestuhl Platz nehmen zu wollen.
Angeblich war Gary Ross von Anfang an nicht ganz glücklich mit seinem Deal. Mit einer Gage von 3 Millionen Dollar fühlte er sich wohl ein wenig unterbezahlt, immerhin hatte er mit Filmen wie "Pleasantville" und "Seabiscuit" bereits beachtliche Erfolge gefeiert. Noch dazu war nicht nur seine Leistung als Regisseur im Preis inbegriffen, sondern auch seine Tätigkeit als Co-Autor. Kleines Trostpflaster: Gary Ross ist am Umsatz von "Die Tribute von Panem" beteiligt. Da dürfte sich doch noch eine nicht zu verachtende Summe auf dem Konto ansammeln.
Dennoch muss Gary Ross für "Catching Fire" noch einmal neu verhandeln. Vielleicht stehen seine Chancen auf eine Gehaltserhöhung sogar ganz gut. Wenn die Fortsetzung nächstes Jahr in die Kinos kommen soll, steht nämlich ein straffer Zeitplan an, der bald umgesetzt werden sollte.
"Ich sehe keine Ähnlichkeit zu 'Twilight'" 28.03.2012

Regisseur Gary Ross über seine Bestseller-Verfilmung "Die Tribute von Panem", Fan-Hysterie, Mediendiktatur, seinen rauen Stil und Vorfreude auf Teil 2.

Seit 22. März läuft "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" in den deutschen Kinos. Top-Regisseur Gary Ross ("Pleasantville", "Seabiscuit") im Interview.
Sie haben bei den internationalen Premieren erstmals miterlebt, wie Ihr Film außerhalb der USA aufgenommen wird. Glauben Sie, "Die Tribute von Panem" kommt im Ausland anders an?
GARY ROSS: Ich denke schon. In den USA gibt es die Romane schon etwas länger, und sie werden längst nicht mehr nur als Literatur für Jugendliche aufgefasst. Entsprechend erwarte ich für "The Hunger Games" ein etwas älteres Publikum. In Europa sind die Fans in erster Linie Jugendliche. Aber ich glaube auch, dass die Themen des Romans in anderen Ländern eine andere Saite anschlagen. Deutschland beispielsweise hat in den letzten 100 Jahren zwei totalitäre Regimes überstanden, selbstverständlich ist man da ganz anders sensibilisiert für etwas wie "Die Tribute von Panem": Eine Idee wie das Kapitol kann man in einem Land wie Deutschland viel besser nachvollziehen.
Das totalitäre System Ihres Films ist allerdings nicht geprägt durch betont militärisches Auftreten und das Streben nach Uniformität.
Suzanne Collins hat in ihren Büchern auf geradezu brillante Weise verstanden, dass ein totalitäres System nur dann funktionieren kann, wenn das Volk mitmacht. In einer modernen Kultur bewerkstelligt man das mithilfe der Medien: Man wird unterhalten, bis man sich unterwirft. Eine Form von Kontrolle, die ich für besonders gefährlich halte, weil sie eine ganz besondere Eigendynamik annimmt.
Mit Eigendynamik lässt sich ein Unterfangen wie "Die Tribute von Panem" gut beschreiben. Der Film wurde bereits zum nächsten "Twilight" erklärt, bevor Sie als Regisseur oder die Besetzung feststanden. Waren Sie auf diesen Zirkus vorbereitet?
Lassen Sie mich zunächst sagen, dass ich inhaltlich und tonal keine Ähnlichkeiten zu "Twilight" entdecken kann, mal abgesehen davon, dass beides erfolgreiche Buchreihen sind. Aber ich verstehe, was Sie meinen. Es ist eine interessante Erfahrung, als Steuermann an Bord eines Zugs zu sein, der sich nicht mehr kontrollieren lässt. Aber es gefällt mir. Bei meinen bisherigen Filmen mussten wir immer sehr hart arbeiten, dass das Kinopublikum überhaupt von ihrer Existenz erfuhr: Sie waren erfolgreich, aber das war das Ergebnis sehr mühevoller Aufbauarbeit.
Die Sie diesmal nicht leisten mussten.
Bei "Die Tribute von Panem" ist es eigenartig: Ich spüre überhaupt keinen Druck, weil ich keine Angst haben muss, dass die Welt nicht vom Start des Films weiß. Ich wusste von Anfang an, dass die Menschen die Figuren und die Geschichte mögen. Es war schön, an einem Film zu arbeiten, wo man sich ausschließlich darüber Gedanken machen musste, dem Projekt gerecht zu werden. Teil einer derart kollektiven Erfahrung zu sein, eine Geschichte während des gesamten Wegs mit anderen Menschen zu teilen, habe ich sehr genossen - auch wenn ich diese "Fansterie" nicht verstehe.
Wie frei sind Sie als Filmemacher, wenn Sie wissen, dass jede Ihrer Entscheidungen millionenfach debattiert und kritisiert wird?
Ich hatte keine Bedenken, weil ich nie vorhatte, mich besonders weit von dem Originaltext zu entfernen. Ich mochte die Vorlagen von Suzanne Collins, das war die Geschichte, die ich erzählen wollte. Gleichwohl muss ich sagen, dass ich nie den Eindruck hatte, nicht die Freiheit zu besitzen, etwas zu ändern, wenn ich fand, dass der Film dadurch besser würde. Wir schlagen einen etwas anderen Ton an. Der Film ist vielleicht, sagen wir, realistischer und wahrhaftiger als die Vorlage - und wird damit ihrer Essenz absolut gerecht.
Stilistisch betreten Sie nach den eher klassisch bebilderten "Pleasantville" und "Seabiscuit" Neuland. "Die Tribute von Panem" ist dagegen ein sehr dringlicher, unmittelbarer Film geworden.
Die Erzählung ist ganz klassisch, fast konventionell. Aber gedreht haben wir den Film, als wäre man mit dabei. Ich fand den Einsatz der Handkamera ein probates Mittel, um zu unterstreichen, wie destabilisiert und ungewiss die Situation für Katniss ist. Ich wollte, dass der Film roh aussieht, weil ich eine filmische Entsprechung für die Ich-Erzählweise der Bücher finden wollte. Dies ist Katniss' Geschichte - außer in den wenigen Momenten, wenn ich in die Kommandozentrale schwenke.
Spielte das für einen Film dieser Größe vergleichsweise niedrige Budget eine Rolle für die Herangehensweise?
Überhaupt nicht. Kann sein, dass wir ein paar Tage beim Dreh gewonnen haben, aber das spielte bei unseren Entscheidungen keine Rolle. Natürlich sagt man nicht Nein zu mehr Geld, aber wir hatten genug, um unseren Film wie gewünscht zu machen.
Steven Soderbergh übernahm für ein paar Szenen die Regie des zweiten Drehteams.
Steven ist ein guter Freund von mir, und er kam einen Tag ans Set und drehte die Aufstände in Distrikt 11, weil mein eigentlicher Regisseur des zweiten Drehteams an dem Tag verhindert war. Es war eine ziemlich komplexe Szene, und ich wollte sie jemandem übergeben, dem ich vertrauen kann.
Wie sehr mussten Sie beim Dreh die Folgeromane im Hinterkopf haben?
Nicht sehr. Suzanne Collins hat in den Romanen exzellente Vorarbeit geleistet. Ich habe Präsident Snow stärker als Antagonist herausgearbeitet, weil er später eine wichtigere Rolle spielen wird. Aber das ist alles.
Sie werden auch den zweiten Film der Reihe drehen.
Ich habe noch nichts gemacht, weil es meine Zeit nicht erlaubt hat. Wir haben sogar noch nach der Weltpremiere an der Farbbestimmung des ersten Films getüftelt. Fest steht nur, dass Drehstart zu "Catching Fire - Hunger Games 2" im September sein wird. Ich freue mich schon sehr darauf.
"Spider-Man 4 & 5" mit neuer Story 09.07.2009

Die Drehbücher zu den zwei neuen Spinnen-Filmen werden schon zum zweiten Mal überarbeitet - diesmal darf ein Bekannter von Tobey Maguire ran.

Das war schon bei "Terminator" kein gutes Zeichen...
Wie im Fall der nur mäßig erfolgreichen Cyborg-Fortsetzung wird auch an den Drehbüchern der beiden nächsten Spider-Man-Filme im Vorfeld mächtig rumgedoktort. Eine erste Fassung des Bühnenschriftstellers und Pulitzerpreisträgers David Lindsay-Abaire schrieb der "Zodiac"-Autor James Vanderbilt um. Doch auch dessen Ideen für Peter Parkers neue Heldentaten gefielen den Machern nicht recht. Deshalb soll nun Gary Ross letzte Hand an die Spidey-Story legen.
Diese Wahl ist kein Zufall, denn Ross inszenierte den Spinnenschauspieler Tobey Maguire zuvor in "Pleasantville" und "Seabiscuit". Vermutlich traut man ihm daher ein besonders gutes Gespür für die Stärken des Hauptdarstellers zu. Auf diesen und Kirsten Dunst, die wieder als Schnuckelchen Mary Jane zu sehen sein wird, kommt indes ein wahrer Marathon zu. Denn diesmal sollen gleich zwei Filme am Stück gedreht werden. Zwar gibt es weder für "Spider Man 5" noch für Teil 4 bisher einen offiziellen Titel, doch Letzterer hat zumindest schon einen Starttermin: den 5. Mai 2011. Es heißt also noch ein wenig warten, bis sich der Spinnenmann wieder durch die Häuserschluchten schwingt...
GEBURTSDATUM: 03.11.1956 | GEBURTSORT: USA
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