Glenn Close
GEBURTSTAG:
19.03.1947 in Greenwich, Conn.
LEBT IN:
USA
19.03.1947 in Greenwich, Conn.
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Ihre zum Schluss versteinerte und verachtete aristokratische Intrigantin Marquise de Merteuil in "Gefährliche Liebschaften" und die von Michael Douglas abgewiesene Geliebte, die zur mörderischen Furie in "Eine verhängnisvolle Affäre" wird, sind zwei der mit Oscar-Nominierungen bedachten Glanzrollen von Glenn Close. Die 1947 geborene Close konnte bereits Theatererfolge verbuchen, ehe sie als selbstbewusste und emanzipierte Mutter von Robin Williams in der John-Irving-Verfilmung ...weiter »
GEBURTSDATUM: 19.03.1947 | GEBURTSORT: USA
Ihre zum Schluss versteinerte und verachtete aristokratische Intrigantin Marquise de Merteuil in "Gefährliche Liebschaften" und die von Michael Douglas abgewiesene Geliebte, die zur mörderischen Furie in "Eine verhängnisvolle Affäre" wird, sind zwei der mit Oscar-Nominierungen bedachten Glanzrollen von Glenn Close. Die 1947 geborene Close konnte bereits Theatererfolge verbuchen, ehe sie als selbstbewusste und emanzipierte Mutter von Robin Williams in der John-Irving-Verfilmung "Garp und wie er die Welt sah" im Film reüssierte. Seitdem ist sie in starken Frauenrollen, die sie auch parodierte, in vielen Filmen zu sehen gewesen, so als im Koma liegende Ehefrau in "Die Affäre der Sunny von B." oder als Sängerin in der (europäischen) Produktion "Zauber der Venus". Close war die Mutter von Hamlet in der Zeffirelli-Version, spielte in der Familiensaga um "Das Geisterhaus" die spiritistisch angehauchte Tante und war die zum Schluss von Julianne Moore hereingelegte Schwester, die ein Südstaatenkaff gängelt, in Robert Altmans "Cookie's Fortune". Ihre dämonische Cruella de Vil in der Live-Version von Disneys "101 Dalmatiner" ist zur Kultfigur geworden. Auf dem Theater gewann Close drei "Tony Awards", z.B. als Norma Desmond in Andrew Lloyd Webbers Musical "Sunset Boulevard". Sie nahm 1998 mit dem Tenor Placido Domingo ein Weihnachtsalbum auf und singt zum Saisonbeginn regelmäßig für die New York Mets die Nationalhymne. Daneben ist Glenn Close als Produzentin für TV-Movies und Dokumentationen tätig.2003 ist Close in James Ivorys Tragikomödie "Eine Affäre in Paris" als Schriftstellerin Olivia Pace zu sehen. Ein Jahr später verkörpert sie in der Neuverfilmung "Die Frauen von Stepford" von Frank Oz (das Original wurde 1975 von Bryan Forbes als Horrorfilm inszeniert) gemeinsam mit Christopher Walken das Ehepaar Wellington. Close bezieht sich in der Rolle der Schauspielerin Diana Lee in dem Episodenfilm "Heights", dem Spielfilmdebüt von Regisseur Chris Terrio, auf ihr bekanntes Leitmotiv der enttäuschten Frau, die diesmal das vermeintliche Glück ihrer Tochter Isabel (Elizabeth Banks) zu boykottieren sucht. Doch genauso überzeugt sie als trauernde und durchgeknallte Mutter eines jugendlichen Drogendealers, der Suizid begangen hat, in der bitterbösen Parodie auf den American Way Of Life "Glück in kleinen Dosen" des Regisseurs Arie Posin.
Privat ist Glenn Close nach zwei vorangegangenen Ehen seit Februar 2006 mit dem Biotechnologen David Shaw verheiratet. Ihre Tochter Annie wurde 1987 während der Beziehung mit John Starke geboren.
GEBURTSDATUM: 19.03.1947 | GEBURTSORT: USA
Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.
Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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GEBURTSDATUM: 19.03.1947 | GEBURTSORT: USA
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Exmänner: Cabot Wade, James Marles; John Starke: Vater von ihrer Tochter AnnieAutogrammadresse
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