Heath Ledger

Portrait von Heath Ledger
Heath Ledger

User-Bewertung

83 VOTES
89%
REALER NAME:
Heath Andrew Ledger

GEBURTSTAG:
04.04.1979 in Perth

TODESTAG:
22.01.2008

Kurzinfo

Der unter tragischen Umständen verstorbene Star aus "The Dark Knight", der darin als Joker schwer beeindruckend aufspielte.
Als australische Ausgabe des holländischen Hünen Rutger Hauer katapultierte sich der in Perth geborene Heath Ledger mit drei Filmen in die Reihe der Leading Men. Mit sympathischer Ausstrahlung und einer "Mir gehört die Welt"-Attitüde spielte er in der College-Komödie "Zehn Dinge, die ich an ...

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GEBURTSDATUM: 04.04.1979
Der unter tragischen Umständen verstorbene Star aus "The Dark Knight", der darin als Joker schwer beeindruckend aufspielte.
Als australische Ausgabe des holländischen Hünen Rutger Hauer katapultierte sich der in Perth geborene Heath Ledger mit drei Filmen in die Reihe der Leading Men. Mit sympathischer Ausstrahlung und einer "Mir gehört die Welt"-Attitüde spielte er in der College-Komödie "Zehn Dinge, die ich an dir hasse" (1998) den Frauenschwarm Patrick.
In "Der Patriot" war er der hitzköpfige Sohn des Siedlers Mel Gibson, der als Heißsporn mit seinem Vater in den Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer zieht und im Duell gegen einen hinterhältigen Offizier sein Leben verliert.
In "Ritter aus Leidenschaft" (2001) spielte er den Junker William, der sich nach dem Tod des Vaters seinen Traum vom Rittertum erfüllen will. Mithilfe zweier Kumpel, des Dichters Geoff Chaucer (!) und einer Schmiedin überzeugt er auf dem Turnierfeld und zieht als Meister der Lanzenduelle den Hass eines bösen Grafen auf sich. Das von Rockmusik begleitete Ritterspektakel verwandelte Ledger in einen "Prinz Eisenherz als Backstreet Boy" und wurde einer der Saisonerfolge 2000.
In dem ebenfalls von Brian de Helgeland geschriebenen und inszenierten Drama "The Sin Eater" übernahm Ledger die Hauptrolle des jungen, zweifelnden Priesters, der in einen mysteriösen Mordfall verwickelt wird. Außerdem zog er in Shekhar Kapurs Literaturverfilmung "Die vier Federn" in den Kolonialkrieg, um seine Ehre und seine Liebe zu retten, und er hatte einen kurzen Auftritt als Sohn von Billy Bob Thornton in dem hochgelobten Südstaaten-Drama "Monster's Ball", in dem er an seinem Vater und seinem Beruf als Vollstrecker in der Todeszelle verzweifelt und sich das Leben nimmt.
Als "Ned Kelly" spielte Ledger den gleichnamigen australischen Outlaw und Nationalhelden, in "Dogtown Boys" den Surfer-Guru Skip Engblom, der das Zephyr-Skateboard-Team unter seine Fittiche nimmt und später nicht zuletzt dank Drogen und Alkohol zum Angestellten seines ehemals eigenen Surfershops wird. In Terry Gilliams "The Brothers Grimm" bildet er als den Traumwelten zugeneigter Jacob den perfekten Gegenpart zu seinem rationalistischen Bruder Wilhelm.
2005 kam der große Durchbruch und seine erste Oscar-Nominierung für die Darstellung des homosexuellen Cowboys Ennis Del Mar in "Brokeback Mountain". Ang Lees unkonventioneller Westen und die Titelhelden (Filmpartner Jake Gyllenhaal) wurden mit Festival- und Kritikerpreisen überhäuft.
Es folgten weitere interessante Engagements, etwa in Lasse Hallströms "Casanova" oder - sehr überzeugend - in "Candy" von Neil Armfield. Das australische Drogendrama über die verzweifelte Liebe eines Junkiepärchens (Filmpartnerin ist Abbie Cornish) im trüben Speckgürtel von Sidney fand großen Anklang bei Publikum und Kritik. Er war als einer von sechs Bob Dylan-Darstellern in "I'm Not There" von Todd Haynes zu sehen. 2008 gewann er mit seinen Filmpartnern den erstmals ausgegebenen Robert Altman Award.
Ledger begann seine Karriere im heimatlichen Australien als Zwölfjähriger auf der Bühne und spielte in verschiedenen australischen Independent-Produktionen, bevor er 1997 mit der US-Abenteuerserie "Roar" - gedreht im australischen Queensland - bekannt wurde.
Völlig unerwartet verstarb der Australier im Januar 2008, bevor sein bester Auftritt als Joker in der "Batman Begins"-Fortsetzung "The Dark Knight" ins Kino kam.
Nun ist er in seiner letzten Rolle in Terry Gilliams wildem Märchenritt "Das Kabinett des Dr. Parnassus" zu sehen. Da Ledger noch während des Drehs verstarb, wurde seine Rolle vom Dreigestirn Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell weitergeführt.
Heath Ledger war Vater einer kleinen Tochter, die er zusammen mit seiner früheren Verlobten Michelle Williams hatte. Das Paar lernte sich 2004 bei den Dreharbeiten zu "Brokeback Mountain" kennen, trennte sich aber. Heath Ledger verstarb am 22. Januar 2008 in seinem Appartment in Manhatten.
GEBURTSDATUM: 04.04.1979
Ralph Fiennes im neuen Bond als Fiesling Blofeld? 08.11.2011

Nach Voldemort in der "Harry Potter"-Saga könnte Ralph Fiennes erneut einen Superschurken geben: den 007-Erzfeind Ernst Stavro Blofeld in "James Bond: Skyfall".

Vor ihm werden sich wohl lebenslang alle Kinder erschrecken?
Als dunkler Lord Voldemort ließ Ralph Fiennes in den "Harry Potter"-Filmen den Hogwarts-Fans das Blut in den Adern gefrieren. Nun, nach Abschluss der Zauber-Saga, hat der britische Topmime offenbar Entzugserscheinungen und sucht die nächste bitterböse Rolle. Angeblich wird Fiennes im nächsten James-Bond-Abenteuer "Skyfall" den Superschurken Ernst Stavro Blofeld spielen.
"John Logan (der Bond-Drehbuchautor, d. Red.) hat eine sehr interessante Rolle geschrieben, die wirklich viel Spaß macht", berichtet Ralph Fiennes. "Ich darf zwar nicht darüber sprechen, aber ich werde jedenfalls keine weiße Katze streicheln?"
Damit bezieht sich Fiennes auf die Szenen des Superschurken Blofeld in den bisherigen Bond-Filmen wie "Liebesgrüße aus Moskau" oder "Man lebt nur zweimal", in denen dieser mit einer weißen Perserkatze auf dem Arm zu sehen war.
Trotzdem ist weiter unklar, ob Ralph Fiennes die Rolle als Blofeld übernimmt oder nicht. Denn seit dem Neustart der 007-Filme mit "Casino Royale" haben die Bond-Macher um Produzentin Barbara Broccoli viele klassische Standards der Kinoabenteuer des Top-Agenten umgekrempelt - nicht mal vor dem geschüttelten Martini machten sie dabei Halt.
Gut möglich also, dass Fiennes schlicht einen Blofeld ohne Katze darstellen wird. Zumal Drehbuchautor John Logan während der Arbeit am Skript zu Protokoll gab: "Bond sollte meiner Meinung nach immer gegen Blofeld kämpfen!"
Damit würde Ralph Fiennes unter anderem in die Fußstapfen von "Kojak" Telly Savalas und Max von Sydow, der Blofeld zuletzt in "Sag niemals nie" spielte, treten. Ernst Stavro Blofeld war in sieben 007-Filmen als Kopf des Terror-Bundes "SPECTRE" zu sehen, im deutschen mit "Phantom" übersetzt.
Offen wäre noch, welche Rolle Javier Bardem dann einnehmen würde, der bei der Pressekonferenz zum Drehstart von "James Bond: Skyfall" als nicht näher spezifizierter Bösewicht vorgestellt wurde. Er könnte möglicherweise als Handlanger von Blofeld agieren.
Unterdessen haben die Bond-Macher zwei Neuzugänge für "Skyfall" bekanntgegeben: Helen McCrory die in "Casanova" Heath Ledgers Mutter spielte, und Ola Rapace, den Ex-Mann von "Millennium"-Darstellerin Noomi Rapace. (Witziges Detail: Im US-Remake der Verfilmung des Krimikults spielt Bond-Mime Daniel Craig die Hauptrolle.) Welche Rollen die beiden neuen Darsteller spielen werden, wurde aber nicht verraten.
Gelüftet werden die Geheimnisse um die Bond-Charaktere spätestens am 1. November 2012, wenn "James Bond: Skyfall" ins Kino kommt.
Ausstellung über das Leben von Heath Ledger 26.01.2011

Nächstes Jahr bekommt der 2008 verstorbene Schauspieler eine eigene Abteilung im Western Australia Museum in Perth.

Für alle Fans des Schauspielers gibt es nächstes Jahr eine kleine Pilgerstätte in Australien.
Gerade hat sich der Tod von Heath Ledger zum dritten Mal gejährt, da wird seinem Schaffen ein Denkmal gesetzt. Der Australier verstarb am 22. Januar 2008 in seinem Hotelzimmer in New York an einer Überdosis Tabletten. Gemeinsam mit dem Museum in Perth will seine Familie jetzt dafür sorgen, dass Heath Ledger auch Jahre später nicht in Vergessenheit gerät.
2012 soll im Western Australia Museum in Perth eine Ausstellung zu Ehren des Schauspielers eröffnet werden. Zu sehen ibt es dort Andenken und Gegenstände, die sein Vater zur Verfügung stellt, Requisiten und Kostüme seiner größten Rollen und auch den Oscar, den er 2009 posthum für seine Rolle des Joker in "The Dark Knight" verliehen bekam.
Außerdem gibt ein Tagebuch Einblicke in die letzten Monate des viel zu früh verstorbenen Stars, das er während der Vorbereitungsphase zum "Batman"-Abenteuer führte. Weniger bekannt war Heath Ledgers Arbeit als Regisseur und Fotograf, ebenso sein Talent als Schachspieler. Doch auch darüber wird es einen Bereich im Rahmen der Ausstellung geben.
"Batman 3": Heath Ledger wieder als Joker - mit ungenutzen Szenen und Tricktechnik 01.12.2010

Ein Insider will erfahren haben, dass Heath Ledger in "The Dark Knight Rises" als Joker auftauchen soll - durch altes Material, das mit CGI ergänzt wird.

Eigentlich war klar, dass der letzte Vorhang gefallen ist.
"Batman"-Regisseur Christopher Nolan hat mehrfach betont, dass er die Figur des Jokers nach dem tragischen Tod von Darsteller Heath Ledger nie mehr zeigen wolle. Nun behauptet aber ein Insider von der Website "ShowbizSpy", dass im dritten Film "The Dark Knight Rises" nun doch ein Wiedersehen mit Batmans Kultgegner geplant sei. Dafür sollen bisher ungenutzte Szenen aus "The Dark Knight" mit Heath Ledger verwendet werden, geschickt durch Computeranimationen ergänzt.
"Chris will dadurch eine gewisse Kontinuität zwischen den beiden Filmen herstellen und außerdem Heath und seiner Darstellung des Jokers ein Denkmal setzen", behauptet der Showbizspion. "Durch Fragmente von herausgeschnittenen Szenen und CGI soll der Joker in "The Dark Knight Rises" seinen letzten Auftritt bekommen."
Das Ganze soll aber nicht wie im Fall von "The Crow" eine große CGI-Joker-Show werden: "Es geht nur um einen kurzen, flüchtigen Moment im Film, der auch nur dann umgesetzt wird, wenn Heath Ledgers Familie zustimmt", so der Insider. Kenner der Batman-Macher halten die Idee trotzdem für extrem unwahrscheinlich.
Indes hat Regisseur Christopher Nolan zu einem anderen Gerücht persönlich Stellung bezogen: "The Dark Knight Rises" wird tatsächlich sein letzter Batman-Film!
"Es ist das Schlusskapitel", sagt Nolan. "Natürlich bin ich sehr froh, dass ich diesen einen Batman-Film noch mache. Es wäre sehr einschüchternd gewesen, wenn ich nach 'Inception' wieder ein komplett neues Drehbuch hätte schreiben sollen. Außerdem arbeite ich wahnsinnig gerne in unserer Batman-Welt mit ihren speziellen Regeln. Es ist schön, dass ich an einen Ort zurückkehren kann, den ich superspannend finde."
Das wird konkret im Mai 2011 sein, wenn in London die erste Klappe für "The Dark Knight Rises" fällt. Der Kinostart ist für Juli 2012 geplant.
Andrew Garfield lässt sich von Heath Ledger für Spider-Man inspirieren 26.11.2010

Mit "Spider-Man 3D" gibt Andrew Garfield sein Comic-Filmdebüt. Wie er den geliebten Superhelden perfekt verkörpern kann, weiß er von Heath Ledger.

Als Nachfolger von Tobey Maguire schwebt ein großer Schatten über Andrew Garfield. Aber der Schauspieler lässt sich nicht einschüchtern.
Nach drei Superheldenfilmen hat Tobey Maguire sein rotes Spinnenkostüm abgegeben und nun darf sich der bisher noch eher unbekannte Schauspieler Andrew Garfield um die Schurken der Welt kümmern. Nicht gerade kleine Fußstapfen, in die der 27-Jährige nun treten muss.
Doch Andrew Garfield nimmt sich nicht seinen Vorgänger Tobey Maguire als Vorbild, sondern stützt sich auf die Darstellung von Heath Ledger, der es geschafft hat, die Ikone der Comic-Schurken schlechthin perfekt umzusetzen. Für seine Rolle als Joker, Batmans Erzfeind in "The Dark Knight", gab es nicht nur den Oscar, sondern auch viel Lob von den Comicfans. Und genau das wünscht sich natürlich auch Andrew Garfield.
Der Schauspieler arbeitete gemeinsam mit dem verstorbenen Heath Ledger an dessen letzem Film "Das Kabinett des Dr. Parnassus". "'The Dark Knight' war damals noch nicht in den Kinos", erzählt Andrew Garfield. "Aber Heath war so aufgeregt und gespannt, wie das Publikum auf seine Darstellung von Batmans Erzfeind reagieren würde." Der Superheld in Spe war tief beeindruckt von Heath Ledgers unheimlicher Darstellung als Joker. "Ich habe durch den Film viel von Heath gelernt. Er hat diese tiefgründige Figur genommen und sie zu einem Menschen gemacht. Was sind all diese großen, effektreichen Kampfszenen wert, wenn man die Figuren und ihre Motive nicht verstehen kann?"
Natürlich gibt es für den angehenden Spider-Man Ratschläge aus allen Ecken. "Man hat mir gesagt, ich muss dem Image von Spider-Man nicht gerecht werden", erklärt Andrew Garfield. "Aber das ist doch genau das, was ich möchte. Als ich 12 Jahre alt war und gesehen habe, wie Peter Parker mit sich kämpft, um seiner Aufgabe gerecht zu werden, wollte ich das auch. Und das macht ihn so besonders. Er ist unverkennbar ein Mensch und hat die selben Probleme wie wir alle."
Ob Andrew Garfield den Ansprüchen der Fans gerecht werden kann und Spider-Man zu neuem Superhelden-Leben erweckt, können wir erst im Sommer 2012 nachprüfen. Denn dann schwingt sich Spidey endlich wieder ins Kino.
Brittany Murphy: Todesursache geklärt 05.02.2010

Der überraschende Tod von "Sin City"-Star Brittany Murphy ist durch gerichtsmedizinische Tests aufgeklärt: schwere Krankheit, falsche Medikamente!

Der Ehemann von Brittany Murphy verklagt ein Filmstudio, weil dessen Absage ihr das Herz gebrochen und den Lebenswillen genommen habe. Doch wie der gerichtsmedizinische Drogentest nun ergeben hat, gab es sehr viel konkretere Ursachen für den tragischen Tod der Schauspielerin.
Die Gerichtsmedizin von Los Angeles gibt drei Gründe an, warum Brittany Murphy am 20. Dezember überraschend verstarb: eine Lungenentzündung, extrem schlechte Blutwerte und verschreibungspflichtige Medikamente. Wie genau diese Gründe zusammenspielten und welche Medikamente in welcher Dosis in Murphys Blut gefunden wurden, will der zuständige Pathologe Craig Harvey aber erst in einigen Wochen vorlegen, wenn die Analysen bis ins letzte Detail ausgewertet sind.
Unerwartet ist dabei vor allem die Diagnose Lungenentzündung, denn diese Krankheit kann ganz allein schon tödlich sein. Brittany Murphy hatte nach Angaben ihrer Familie in den Tagen vor ihrem Tod zwar über Symptome geklagt, die alle für die Folge einer Grippe hielten - an eine Lungenentzündung dachte aber niemand. Auch als die Schauspielerin aus "Sin City" und "Voll verheiratet" von Kurzatmigkeit sprach, führten sie und ihre Familie das auf allgemeine Erschöpfung zurück.
Über die Medikamente im Blut von Brittany Murphy gab die Gerichtsmedizin nur an, dass diese alle verschreibungspflichtig waren. Also handelte es sich um hochwirksame Arzneimittel. Dies ist aber insofern nicht überraschend, da bekannt war, dass Brittany Murphy unter Depressionen und chronischer Unterzuckerung litt und daher entsprechende Präparate nehmen musste. Unklar ist dabei aber, ob die Kombination der unterschiedlichen Medikamente ähnlich wie im Fall von Heath Ledger tödliche Wechselwirkungen auslösten. Das will die Gerichtsmedizin noch durch weitere Untersuchungen klären. Das miserable Blutbild bei Brittany Murphy zeugt dazu von einem sehr schlechten Allgemeinzustand, in dem eine Überdosierung starker Arzneien für den Körper umso leichter zu einer tödlichen Belastung werden kann.
Die offizielle Todesursache lautet damit auf "Unfall". Trotzdem tauchten die Ermittler tags zuvor noch bei den Hinterbliebenen von Brittany Murphy auf. Besonders Murphys Witwer Simon Monjack wurde erneut intensiv befragt, woher die Medikamente stammten, die Brittany Murphy einnahm. Angeblich lieferte ein Bote diese jeden Freitag in einem Briefumschlag mit dem Namen "Lola" darauf persönlich im Hause Murphy ab. Der falsche Name wurde vermutlich verwendet um Brittany Murphy aus den Schlagzeilen zu halten.
Die Schauspielerin war am 20. Dezember nach einem Notruf ihrer Familie leblos im Badezimmer aufgefunden worden, sämtliche Wiederbelebungsversuche waren gescheitert. Simon Monjack verklagte später das Filmstudio Warner, weil deren Absage an Brittany Murphy für eine Sprechrolle in "Happy Feet 2" ihr "das Herz gebrochen" habe und damit die Todesursache sei. Warner weist das als haltlos zurück.
"Heath starb nicht wegen des Jokers!" 12.01.2010

Terry Gilliam drehte "Das Kabinett des Dr. Parnassus" ohne seinen Hauptdarsteller fertig. Der Regisseur über seinen Blick auf den Tod von Heath Ledger.

Als Heath Ledger am 22.1.2008 durch einen tödlichen Medikamentencocktail ums Leben kam, war nicht nur die Filmwelt fassungslos. Terry Gilliam steckte zu dieser Zeit mitten in den Dreharbeiten zum Fantasy-Spektakel "Das Kabinett des Dr. Parnassus", in dem Ledger die Hauptrolle spielte. Heute erzählt der Regisseur, warum er den Film entgegen seinem ursprünglichem Vorhaben trotzdem fertig stellte, wem er das verdankt und wie er persönlich mit der unfassbaren Nachricht umging.
Wie haben Sie vom Tod Heath Ledgers erfahren?
TERRY GILLIAM: Ich darf gar nicht daran zurückdenken. Wir hatten drei Tage vorher noch in London gedreht und sehe noch immer, wie er in der letzten Szene um die Ecke bog. Ich bin nach Vancouver geflogen und Heath nach New York. Plötzlich kam meine Tochter Amy und sagte, komm mit, es ist was Schreckliches passiert. Und dann sahen wir die Meldung auf der BBC-Webside "Heath Ledger tot aufgefunden". Erst habe ich das für einen obskuren PR-Gag gehalten. Dann wurde mir klar, Heath ist wirklich tot. Ich war zu keinem Gedanken mehr fähig und wie vor den Kopf geschlagen.
Haben Sie vorher etwas Auffälliges bemerkt? Die Zeitungen schreiben von einer morbiden Atmosphäre.
Bullshit! Glauben Sie nicht, was sich irgendwelche Schreiberlinge aus den Fingern saugen. Da war nichts von düsterer Atmosphäre zu spüren, und das Gerede, die Rolle des Jokers habe ihn verrückt gemacht, ist blühender Unsinn. Dieses dämliche Geschichten-Erfinden nervt mich, das hat Heath nicht verdient. Heath war voller Lebenslust und Energie und keiner dieser Method-Actor-Typen oder Neurotiker, die ihr Ego nicht unter Kontrolle haben, sondern stand mit beiden Beinen auf dem Boden, wie ein Fels. Und er machte die Stunts ohne Angst selbst, auch wenn es mal haarig war. Ein großzügiger und großartiger Mensch. Jeder Tag mit ihm war ein Erlebnis. Das Problem war, dass er nicht schlief. Er schwebte irgendwie. Aber Drogen hat er nicht genommen, nur Medikamente, die ihm der Arzt verschrieben hat. Ich kann immer noch nicht fassen, dass er tot ist. Im ersten Moment wollte ich auch alles hinschmeißen. "Das Kabinett des Dr. Parnassus" ohne Heath konnte ich mir nicht vorstellen.
Aber dann haben Sie den Film doch weitergedreht.
Eine Woche war ich wie gelähmt. Meine Tochter und Kameramann Nicola Pecorini ließen mir keine Ruhe, haben mir ständig in den Ohren gelegen, du musst den Film fertig stellen, Heath will es und irgendwann gab ich meinen Widerstand auf und dachte, vielleicht kriegen wir doch noch alles hin. Den beiden ist es zu verdanken, dass "Parnassus" die Leinwand erblickt hat. Ohne ihre Geduld und Durchsetzungsfähigkeit hätte ich aufgegeben.
Und wie kam es dann zur Besetzung mit Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell?
In meiner Not habe ich Johnny Depp als ersten angerufen, ich hatte keinen Plan und sagte, Johnny, was soll ich machen? Die Idee, dass sich die Figur jedes Mal anders darstellt, wenn sie durch den Spiegel schreitet, ist ein Kniff, um das Trio unterzubringen. Ich hoffe, dass es geklappt hat. Glück im Unglück war, dass sich seine Dreharbeiten zu "Public Enemies" verschoben und Johnny mitmachen konnte. Ich hatte schon Probleme mit manchen Szenen, in denen Heath auftreten sollte. Aber habe dann doch am Skript festgehalten und auch die Dialoge nicht geändert.
Hört sich alles ziemlich gespenstisch an.
Kann man so sagen, wir kriegten schon manchmal eine Gänsehaut, vieles erhielt plötzlich eine andere Bedeutung. So weigerte sich Christopher Plummer erst zu sagen "It's a romance, a comedy, a tale of unforeseen death". Aber ich bestand darauf. Heath hätte gewollt, dass wir den Film beenden. Ich finde es toll, dass Johnny, Colin und Jude eingesprungen sind. Die ganze Gage ging an Heaths Tochter.
Lindsay Lohan & Heath Ledger waren liiert 11.11.2009

Die Mutter von It-Girl Lindsay Lohan hat enthüllt, dass sie und Heath Ledger ein Paar waren, als er sich das Leben nahm. Lindsay habe das nie verkraftet.

Lesbische Beziehungskrise, Alkohol und Drogen, Stress mit dem Vater: Lindsay Lohan hat in letzter Zeit viel Grund zum Kopfschütteln gegeben. Jetzt hat ihre Mutter verraten, warum Lindsay den Boden unter den Füßen verloren hat.
"Sie hatte ein Verhältnis mit Heath Ledger, als er starb, weißt Du das überhaupt? Sein Tod hat sie total zerstört! Ich weiß, dass sie zusammen waren, denn ich habe sie oft zu ihm gefahren."
Das hat Dina Lohan angeblich am Telefon ihrem Ex-Ehemann und Lindsays Vater Michael gesagt. Obwohl bekannt war, dass Lindsay Lohan der Selbstmord von Heath Ledger noch schwerer traf als viele andere Freunde des "Dark Knight"-Stars, wusste niemand, was wirklich dahinter steckte.
Der Grund für die Enthüllung durch Mutter Dina sind die schwer wiegenden Probleme, die Lindsay Lohan mit ihrem Vater Michael hat. Jener hatte sich öffentlich furchtbar über Lindsays lesbische Eskapaden mit ihrer Geliebten Samantha Ronson aufgeregt sowie über diverse Alkohol-, Drogen- und Party-Exzesse seiner Tochter. Laut Dina ist die Abwartsspirale der einstigen Heldin aus "Herbie Fully Loaded" aber nur auf den Tod ihres damaligen Geliebten Heath Ledger zurückzuführen. Schlimmer noch, sie fürchtet Ähnliches bei Lindsay:
"Wenn sie betrunken ist und dann dazu noch sowas wie Aderall nimmt, könnte ihr genau das Gleiche geschehen wie Heath Ledger. Er hat auch nicht groß nachgedacht, was er sich da alles einschmeißt."
Heath Ledger war im Januar letzten Jahres versehentlich durch einen tödlichen Medikamentencocktail ums Leben gekommen. Aderall ist ein Amphetamin-Präparat und gilt als "Hollywood-Droge", weil es über mehrere Stunden die Konzentrationsfähigkeit extrem erhöht und gleichzeitig das Hungergefühl unterdrückt.
Das Telefongespräch, aus dem Dina Lohans Aussagen stammen, will eine US-Website mitgehört haben. Gesprächspartner Michael Lohan hatte öffentlich gedroht, er würde Lindsay am liebsten entführen, um "ihr mal ordentlich den Kopf zu waschen". Lindsay Lohan hatte daraufhin mit einer gerichtlichen Verordnung gedroht, die ihrem Vater verbietet, sich ihr zu nähern.
Unklar ist aber noch, ob hinter Dina Lohans Behauptung nur die große Sorge einer Mutter um ihre schwierige Tochter steht oder ob Lindsay Lohan und Heath Ledger tatsächlich eine tragische Liebe verband.
Kein Kinostart für letzten Ledger-Film? 16.03.2009

Auch wenn Heath posthum einen Oscar erhalten hat, schafft es sein finaler Auftritt in "The Imaginarium of Doctor Parnassus" wohl nicht auf US-Leinwände.

Schon seit einem halben Jahr versucht Terry Gilliam, "The Imaginarium of Doctor Parnassus" ins Kino zu bringen. Doch seine Rettung der letzten Aufnahmen mit Heath Ledger ist amerikanischen Geldgebern offensichtlich zu experimentell.
Mitten während der Dreharbeiten zu dem fantasievollen Drama um einen reisenden Zauberer verstarb Hauptdarsteller Heath Ledger. Um "The Imaginarium of Doctor Parnassus" trotzdem zeigen zu können, drehte Regisseur Terry Gilliam den Film mit Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law zu Ende. Nicht nur einer dieser Stars hat Ledgers Part übernommen, sondern alle drei geben Dr. Parnassus abwechselnd ein Gesicht.
Einfach war dieses Projekt für alle Beteiligten nicht. "Die ganze Sache war extrem", erinnert sich Gilliam. "Aber die Tatsache, dass wir es Heath einfach schuldig sind, hat uns angetrieben." Der Regisseur gibt offen zu, beim Dreh an dem Rettungsplan gezweifelt zu haben, doch mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden: "Die Mehrfachbesetzung funktioniert wirklich wunderbar!"
Dieser Ansicht ist man zumindest auch in Großbritannien, Frankreich und Holland. Dort kommt "The Imaginarium of Doctor Parnassus" diesen Herbst ins Kino. Ob das auch hierzulande der Fall sein wird oder wir uns wie amerikanische Zuschauer bis zum DVD-Start gedulden müssen, steht noch nicht fest.
Fans fordern Joker-Verbot bei "Batman" 13.02.2009

Weil der verstorbene Heath Ledger den Batman-Gegner perfekt gespielt hat, verlangen Fans via Internet, dass die Figur nie wieder im Kino erscheinen soll.

"Keiner kann ihn auch nur annähernd wieder so gut spielen, wie es Heath Ledger getan hat."
Das meint zumindest der Werbefachmann und glühende Ledger-Verehrer Fer Barbarella aus Buenos Aires. Mit zwei Kumpels hat er die Website www.theultimatejoker.com online gestellt. Die Forderung: In keinem Kinofilm soll zu Ledgers Ehren je wieder die Figur des Jokers gezeigt werden. Knapp 15.000 haben die Petition bisher unterstützt, wenn es 50.000 sind, wollen die drei Websitenerfinder Ernst machen: "Wir werden nach L.A. fahren und bei Warner Brothers am Eisentor rütteln", verspricht Barbarella. Seine ungewöhnliche Idee stammt aus dem Basketball. "Als Michael Jordan aufgehört hat, wurde das Trikot mit seiner Nummer 23 auch nie wieder vergeben", erklärt Fer Barbarella.
Heath Ledger war im Januar 2008 unter tragischen Umständen an einem Medikamentenmix gestorben. Für seine faszinierende, eindringliche Leistung als Joker in "The Dark Knight" gilt er aktuell als Favorit für den Oscar als bester Nebendarsteller. Mal sehen, ob ihn die Academy für ebenso unvergesslich erachtet, wie die Besucher von ultimatejoker.com.
Stars erinnern an Heath Ledger 16.01.2009

Ein Jahr nach seinem tragischen Tod erinnern sich Kollegen und Freunde an Heath Ledger - mit dabei sind Mel Gibson, Julia Stiles und Terry Gilliam.

Knapp ein Jahr ist es her, dass sich die Nachricht vom tragischen Tod des beliebten und talentierten Schauspielers Heath Ledger wie ein Lauffeuer verbreitete. Eine tödliche Kombination von Medikamenten hatte den damals 28-Jährigen auf tragische Weise das Leben gekostet.
Anlässlich seines ersten Todestages am 22. Januar bringt das US-Magazin Entertainment Weekly eine Sonderausgabe heraus, in der Freunde, Kollegen und Wegbegleiter Heath Ledgers gedenken. Mel Gibson, der mit seinem australischen Landsmann "Der Patriot" gedreht hatte, lobte vor allem Ledgers Liebe zu seinem Töchterchen Matilda: "Die Vaterschaft verändert einen. Bei machen Männern fällt die Veränderung vielleicht nicht so stark aus - bei Heath war es so."'
Regisseur Terry Gilliam, der mit Ledger zum Zeitpunkt von dessem Tod gerade für den Fantasyfilm "The Imaginarium of Doctor Parnassus" zusammengearbeitet hatte, sagte: "Heath hatte eine alte Seele. Als wir in Prag waren, um 'Brothers Grimm' zu drehen, gingen wir eines Abends gemeinsam aus. Irgendwie kamen wir auf das Thema 'Alter'. Damals war sein Kollege Matt Damon 32 und ich dachte immer, Heath wäre ungefähr genauso alt. Er sagte: 'Ich bin 24.' Darauf ich: 'Was? Das gibt's nicht!'"
Weitere Kollegen, die sich in dem Magazin an Ledger erinnern, sind Julia Stiles ("10 Dinge, die ich an dir hasse"), Marc Forster ("Monster's Ball") und Wes Bentley ("Die vier Federn").
GEBURTSDATUM: 04.04.1979
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GEBURTSDATUM: 04.04.1979

Familie

Mutter: Sally Bell
Vater: Kim Ledger (Bergbauingenieur, Rennfahrer)
Stiefvater: Roger Bell
Schwester: Catherine "Kate" Ledger
Halbschwestern:
Olivia Ledger
Ashleigh Bell
Freundinnen:
Lisa Zane (1997, Schauspielerin)
Christina Cauchi (2000)
Heather Graham (2000 - 2001, Schauspielerin)
Naomi Watts (2002 - 2004, Schauspielerin)
Michelle Williams (seit 2005, Schauspielerin)
Tochter: Matilda (geb. 28.10.2005, von Michelle Williams)

Autogrammadresse

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9830 Wilshire Blvd,
Beverly Hills, CA 90212
USA

 
 
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