Helena Bonham Carter

Portrait von Helena Bonham Carter
Helena Bonham Carter

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GEBURTSTAG:
26.05.1966 in Golders Green, London

LEBT IN:
Großbritannien

Kurzinfo

Leidenschaft und Courage, Romantik und vollblütige Emotionalität kennzeichnen den darstellerischen Stil von Helena Bonham Carter. Wegen ihres anfangs püppchenhaft wirkenden Gesichtes wurde sie gern in Kostüm- und Historienfilmen sowie Literaturverfilmungen eingesetzt und war eine Zeit lang die ewige Miss Honeychurch aus James Ivorys Welterfolg "Zimmer mit Aussicht", ein junges englisches Mädchen, das sich auf Bildungsurlaub in Florenz verliebt.
Tatsächlich war Bonham ...

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GEBURTSDATUM: 26.05.1966 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Leidenschaft und Courage, Romantik und vollblütige Emotionalität kennzeichnen den darstellerischen Stil von Helena Bonham Carter. Wegen ihres anfangs püppchenhaft wirkenden Gesichtes wurde sie gern in Kostüm- und Historienfilmen sowie Literaturverfilmungen eingesetzt und war eine Zeit lang die ewige Miss Honeychurch aus James Ivorys Welterfolg "Zimmer mit Aussicht", ein junges englisches Mädchen, das sich auf Bildungsurlaub in Florenz verliebt.
Tatsächlich war Bonham Carter, geboren 1966 in London, seit sie in "Lady Jane - Königin für 9 Tage" die dritte Frau Heinrichs VIII. spielte, vornehmlich in Reifrock und Korsett zu sehen ("Engel und Narren", als Ophelia in Zeffirellis "Hamlet", "Franziskus"). Ihre besten Leistungen zeigte sie in Kenneth Branaghs "Frankenstein" als Braut des Wissenschaftlers und in "Wiedersehen in Howards End" (wieder ein Ivory-Film), wo sie Emma Thompsons jüngere Schwester spielte. Mit der Henry-James-Verfilmung "Die Flügel der Taube", wo sie als Kate ihren Geliebten in Venedig auf eine reiche amerikanische Erbin ansetzt, aber das Spiel der Manipulatorin verliert, präsentierte sich Bonham Carter als merklich gereifte, starke Persönlichkeit, die die jungen wilden Viktorianer hinter sich gelassen hat.
Von Woody Allens "Geliebte Aphrodite" an, wo sie die Frau des Sportjournalisten war, trat Bonham Carter vermehrt in zeitgenössischen Rollen auf, so als Behinderte in "Vom Fliegen und anderen Träumen", als Punk in "Fight Club" und als drogensüchtige Zahnarztpatientin in der Thrillerfarce "Novocaine". Folgenreich war aber vor allem ihre Begegnung mit Regisseur Tim Burton, für den sie im "Planet der Affen"-Remake als aufgeweckte Äffin vor der Kamera stand: Seit 2001 ist Bonham Carter, die von 1995-2000 mit dem Regisseur und Schauspieler Kenneth Branagh zusammenlebte, mit Burton liiert, hat einen gemeinsamen Sohn mit ihm und gehört nun zum Stammpersonal seiner Filme ("Big Fish", "Charlie und die Schokoladenfabrik").
GEBURTSDATUM: 26.05.1966 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Helena Bonham Carter ist zum Heiraten zu faul 04.05.2012

Auch im 11. gemeinsamen Jahr denkt "Dark Shadows"-Star Helena Bonham Carter nicht daran, ihren Tim Burton zu heiraten: "Ich bin zu faul!"

Zu einer Hochzeit mit Tim Burton kann sich Helena Bonham Carter nicht aufraffen. Warum? Aus demselben Grund, warum sie sieben Filme mit ihm drehte: Faulheit.
Sie sind seit elf Jahren ein Paar, haben zwei gemeinsame Kinder und sieben Filme zusammen gedreht, zuletzt die Horror-Komödie "Dark Shadows". Eine Ehe zwischen Helena Bonham Carter und Tim Burton kommt trotzdem nicht zustande.
Der Regisseur und seine Lieblingsbesetzung (neben Johnny Depp) leben sogar in getrennten Haushalten. Das soll aber nicht heißen, dass sie es mit ihrer Beziehung nicht ernst meinten, sagt Helena Bonham Carter: "Wir sind nicht verheiratet, weil ... weil ich zu faul bin. Unsere Häuser sind verheiratet, das reicht doch. Man braucht seinen Freiraum."
Immerhin sieht man sich ja oft genug bei der Arbeit und dort passt Bonham Carter dann auf, dass sich Herzblatt Tim Burton nicht übernimmt: "Er ist unheimlich gestresst, wie jeder Regisseur. Es geht ja auch immer alles schief, was schiefgehen kann. Wäre ich nicht bei ihm am Set, dann würde ich mich ständig sorgen, dass er sich in weniger als sechs Monaten umbringt.
Tatsächlich haben die vielen gemeinsamen Filme aber auch einen handfesten und praktischen Grund: Begeisterung und Bequemlichkeit. "Ich liebe es, Tim bei der Arbeit zuzusehen. Er ist ein Genie. Außerdem habe ich zwei Kinder mit dem Mann. Warum sollte ich auf der anderen Seite des Globus Filme drehen, das wäre doch unpraktisch."
Tim Burtons "Dark Shadows", neben Johnny Depp und Helena Bonham Carter auch mit Eva Green und Michelle Pfeiffer besetzt, startet am 10. Mai in unseren Kinos.
Johnny Depp trauert um "Dark Shadows"-Vorbild 20.04.2012

Jonathan Frid, Originalschauspieler des "Dark Shadows"-Vampir, ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Johnny Depp und Tim Burton trauern um den Altstar

Ein Gastauftritt an der Seite seines Nachfolgers Johnny Depp gelang ihm noch, nun ist das "Dark Shadows"-Original Jonathan Frid verstorben. Depp ehrt den TV-Star aus den 60er Jahren als "lebenslange Inspiration"
Jonathan Frid, eine der großen US-Fernsehlegenden ist tot. Der Schauspieler wurde mit der Rolle berühmt, die ab 10. Mai Johnny Depp im Kino verkörpert: Die des Kult-Vampirs Barnabas Collins in "Dark Shadows". Frid verstarb bereits am 14. April mit 87 Jahren in seiner Heimat in Ontario, Kanada.
Die Serie "Dark Shadows" wurde von 1966 bis 1971 produziert und nun von Tim Burton fürs Kino adaptiert, der darin seinem Leib- und Magen-Star Johnny Depp die Diven Eva Green, Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter an die Seite stellt.
Johnny Depp zeigt sich vom Tod Jonathan Frids tief betroffen: "Er ist der Grund, warum ich damals von der Schule nach Hause lief, um "Dark Shadows" zu sehen. Seine Eleganz und sein Anmut waren für mich eine Inspiration und werden es immer sein. Es gibt Fotos von mir, die mich im Alter von fünf oder sechs Jahren mit Bildern von Frids Barnabas zeigen", sagt der Superstar in einem Statement.
Nach seinem Studium an der Universität Yale spielte Jonathan Frid zuerst am Theater, bevor er die Hauptrolle in "Dark Shadows" übernahm. Einzelne Folgen der Serie hatten bis zu 20 Millionen Zuschauer. "Ich bekam die Rolle, weil ich sie gar nicht wollte. Meine Casting-Konkurrenten sahen alle aus wie Kadaver, echte Widerlinge", erzählte Frid in einem Interview, "bis heute habe ich nicht verstanden, wie sich die Zuschauer vor diesem Barnabas fürchten konnten."
Frid tritt im Kinoremake in einer Gastrolle auf - eine Begegnung, von der Johnny Depp schwärmt: "Als ich ihn dann tatsächlich kennenlernen durfte, und er die Rolle des Barnabas großzügig an mich weitergab, war er so elegant und magisch, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe. Die Welt hat ein echtes Original verloren."
Affäre zwischen Johnny Depp und Eva Green bei "Dark Shadows"? 30.03.2012

Angeblich hat es zwischen Johnny Depp und Eva Green am Set des Vampirhits "Dark Shadows" gefunkt. Das findet Eva Green nur "lächerlich".

Die witzige Vampirsaga "Dark Shadows" soll Eva Green und Johnny Depp zu Unanständigkeiten am Set verführt haben.
Am Set des neuen Tim Burton-Hits "Dark Shadows" (ab 10. Mai im Kino) soll es zwischen den Hauptdarstellern Johnny Depp und Eva Green mächtig gefunkt haben. Das zumindest wissen neuerdings "Insider", die den beiden eine Affäre nachsagen.
"Bond"-Girl Eva Green allerdings findet diese Gerüchte einfach nur "lächerlich": Sie habe definitiv mit Johnny Depp nichts laufen und kann sich über Leute, die so etwas in die Welt setzen, nur wundern: "Denen muss wirklich langweilig sein. Johnny Depp mein Freund, also wirklich, das ist lustig!"
Dass den beiden ein Verhältnis nachgesagt wird, ist allerdings keine große Überraschung, denn zur Zeit gilt Johnny Depp als Single. Zwar haben weder er noch seine Freundin Vanessa Paradis je von Trennung gesprochen, doch scheint es zwischen dem Paar nicht mehr perfekt zu laufen. So wurden die beiden länger nicht mehr zusammen gesehen und angeblich soll Depp sich schon anderweitig umgesehen haben, unter anderem bei Olsen-Zwilling Ashley.
Haben sie nun oder haben sie nicht? Im Film "Dark Shadows" jedenfalls sind die Fronten zwischen Eva Green und Johnny Depp klar: Eva spielt Angeline Bouchard, eine mächtige Hexe, die sich mit dem reichen Barnabass (Depp) einlässt und von ihm sitzen gelassen wird. Aus Rache verwandelt Angeline die treulose Tomate in einen Vampir, der bei lebendigem Leibe begraben wird. Damit war 1966 die berühmte TV-Serie "Dark Shadows" geboren, die nun in neuem Look und mit Stars wie Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter die Kinos erobern wird.
Johnny Depps vampirische Ahnengalerie 29.03.2012

In "Dark Shadows" verzückt Johnny Depp demnächst als zeitlich deplatzierter Vampir seine Fans. Wie toll das aussieht, zeigen jetzt düstere Plakate der Filmhelden.

Direkt aus der Gruft des 18. Jahrhunderts in die wilden Siebziger?
Die Verfilmung der Kultserie "Dark Shadows" (ab 10. Mai im Kino) bringt ein Traumpaar erneut zusammen: Kultregisseur Tim Burton, seines Zeichens Experte für schaurig-schöne Kino-Unterhaltung, und dessen Lieblingsdarsteller Johnny Depp, des Filmfans liebster Darsteller schräger Sonderlinge.
Wie die erneute Zusammenarbeit des Duos, dem wir unter anderem "Edward mit den Scherenhänden", "Sleepy Hollow" und "Alice im Wunderland" verdanken, zeigt eine Serie düsterer Plakate aus "Dark Shadows" - quasi die Ahnengalerie des Barnabas Collins.
Denn in der Serienverfilmung spielt Johnny Depp den jungen Barnabas Collins, der im Jahr 1752 aus Liverpool mit seinen Eltern in die neue Welt aufbricht. Bald macht sich die Familie Collins einen Namen im Bundesstaat Maine und herrscht über das Städtchen mit dem passenden Namen Collinsport. Doch der reiche Barnabas begeht einen folgenschweren Fehler, als er das Herz von Angeline Bouchard bricht, die sich als mächtige Hexe herausstellt. Aus Rache verwandelt sie Barnabas in einen Vampir und lässt ihn bei lebendigem Leibe begraben. Als er zwei Jahrhunderte später versehentlich aus seinem Grab befreit wird, findet er nur noch traurige Reste seiner heruntergekommenen Familie und den Wahnsinn der Seventies vor - und die Hexe gibt es natürlich immer noch?
Die Plakatmotive zeigen nun Johnny Depp in vollem Vampir-Ornat sowie Top-Schauspielerin und Bondgirl Eva Green als dessen Peinigerin. Die jetzige Matriarchin der Familie Collins, Elizabeth, mimt Veteranin Michelle Pfeiffer, die derartig psychisch gestört ist, dass sie sich eine Psychiaterin auf dem Familienanwesen hält, gespielt einmal mehr von Tim Burtons Ehefrau Helena Bonham Carter. Die rebellische, hübsche Tochter Carolyn wird von Chloë Grace Moretz ("Hugo Cabret") dargestellt. "Watchmen"-Star Jackie Earle Haley ist darüberhinaus als Top-Betrüger Willie Loomis zu sehen, der Barnabas versehentlich aus dessen Grab befreit.
Der Look der Helden aus "Dark Shadows" lässt beste Unterhaltung der Marke Burton/Depp erwarten. Schon bald, zum Kinostart am 10. Mai, sind die schrägen Bewohner von Collinwood Manor dann auch in Aktion zu sehen?
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Helena Bonham Carter verstärkt "Les Miserables"-Cast 12.09.2011

Russell Crowe und Hugh Jackman dürfen sich über ein weiteres Mitglied im Team der Musical-Verfilmung freuen.

Wenn die Besetzungsliste weiterhin mit so hochkarätigen Namen erweitert wird, dürfte "Les Miserables" ein voller Erfolg werden.
Nachdem Hugh Jackman und Russell Crowe bereits für die Musical-Verfilmung von Tom Hooper feststehen, kommt nun ein weiterer Star dazu: Helena Bonham Carter. Damit unterstützt sie den Regisseur nach dem Oscar-Erfolg mit "The King's Speech" ein weiteres Mal und schlüpft in die Rolle der Madame Thénardier.
Während Hugh Jackman als Jean Valjean und Russell Crowe als Inspektor Javert sich als Hauptdarsteller ein Duell zwischen Gut und Böse liefern, übernimmt Helena Bonham Carter eine eher kleine Rolle. Doch bekanntlich weiß die Schauspielerin auch die kürzesten Auftritte mit sehr viel Leben zu füllen. Die besten Beispiele sind "Harry Potter" und "Alice im Wunderland". Außerdem brillierte sie bereits in Tim Burtons düsterem Musical "Sweeney Todd" mit ihrer Singstimme.
"Les Miserables" basiert weniger auf der Romanvorlage von Victor Hugo, als vielmehr auf dem Bühnen-Musical, das bereits seit Jahrzehnten das Publikum begeistert. Die Dreharbeiten sollen Anfang des Jahres beginnen. Ein Filmstart ist für Dezember 2012 vorgesehen, passend zur Vorweihnachtszeit.
Helena Bonham-Carter mit Potter-Hangover 30.05.2011

Völlig geschafft verabschiedet sich Helena Bonham Carter aus der "Harry Potter"-Saga: Der brutale Showdown mit Molly Weasley ist schuld.

"Wir waran danach verkrüppelt": Statt mit leichten Zauberstäben "feierten" Helena Bonham Carter und Julie Walters mit Schwertern ihren Abschied aus der "Harry Potter"-Saga.
Wer diesen Kampf bei "Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes Teil 2" gewinnt, verraten wir natürlich nicht. Nur soviel: Beim Hexenshowdown zwischen Bellatrix Lestrange und Molly Weasley sollte man genau hinschauen - die zauberhaften Damen gaben dabei nämlich alles.
Helena Bonham Carter (Lestrange) und Julie Walters (Molly Weasley) griffen bei ihrem entscheidenden Duell nämlich nicht zu federleichten Zauberstäben, sondern zu schwerem Gerät: "Vor einem Schwertkampf sollte man sich gut aufwärmen", erzählt Bonham Carter. "Wir haben das auf die harte Tour herausgefunden. Danach waren wir beide völlig geschafft. Wir waren 'verkrüppelt', alles tat uns weh."
Harry Potter-Action: Kampf gegen Schwert und Schwerkraft
Für die Crew am Set war der wilde Hexentanz eine großartige Show. Sieht man ja nicht alle Tage, dass zwei beste Freundinnen zu unerbittlichen Erzfeinden werden, sobald die Kameras laufen. "Wir hätten für diese Szene Eintrittskarten verkaufen sollen", grinst Mark Williams, der bei Harry Potter" Arthur Weasley spielt. "Erst plauderten sie lustig und von einem Moment auf den anderen versuchten sie, sich gegenseitig in Stücke zu hacken. Das war brilliant."
Helena Bonham Carter kämpfte aber nicht nur gegen das Schwert ihrer besten Feindin, sondern auch gegen die Schwerkraft: "Es ist schwierig, wenn man sich auf einem Tisch kämpfend rückwärts bewegt. Man muss höllisch aufpassen, dass man nicht stürzt", hat die Schauspielerin gelernt - aber zu spät: "Natürlich bin ich runtergefallen."
Der Showdown der Furien dürfte eines der Highlights in "Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes Teil 2" sein. Er steigt in unseren Kinos ab 14. Juli.
Oscar-Nominierungen: Duell zwischen Firth in "King's Speech" und Bridges in "True Gri 25.01.2011

Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.

Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.
Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
Bonham Carter und Burton sammeln Zähne 31.12.2010

Das Künstler-Ehepaar hat einen ganz besonderen Tick: Helena Bonham Carter und Tim Burton lieben hässliche Zahnprothesen.

Erneut outen sich Helena Bonham Carter und ihr Gatte als etwas exzentrische Zeitgenossen.
Normale Menschen sammeln Briefmarken, Münzen, Eisenbahnen, Teddybären - die Liste der handelsüblichen Sammlerobjekte ist schier unendlich. Umso ungewöhnlicher scheint die Leidenschaft von Helena Bonham Carter und Tim Burton: Das Ehepaar sammelt falsche Zähne.
Die meisten davon dienten als Teil der Maske der unzähligen fantasievollen Rollen, die Helena Bonham Carter bereits spielte. Regisseur Tim Burton leistet ebenfalls seinen Beitrag zur Kollektion, schräge Figuren hat er in seinem Filmen mehr als genug. Nach den Dreharbeiten werden die fiesen Mundprothesen einfach eingepackt und mitgenommen.
Die guten Stücke werden dann im Londoner Haus des Künstlerpaares an einem speziellen Ort aufbewahrt: "Tim und ich, wir lieben hässliche Zähne einfach. Ich habe davon zuhause einen ganzen Schrank voll." Gäste sollten also besser davon absehen, neugierig die Schranktüren zu öffnen ...
Tim Burton verfilmt böse Dornröschen-Fee 20.01.2010

Nach "Alice im Wunderland" wird Regie-Genie Tim Burton erneut märchenhaft. In seiner Version von "Dornröschen" ist jedoch die böse Fee die Heldin.

Er liebt es abseitig und düster. Kein Wunder also, dass bei Tim Burton nicht die schlafende Schöne im Mittelpunkt steht, sondern die hinterlistige Fee, die den bösen Zauber sprach.
Ob fiese Geister in "Beetlejuice", kopfloser Mörder in "Sleepy Hollow", oder gar eine wandelnde Leiche in "Corpse Bride": Wo Tim Burton draufsteht, ist kunstvolles Gruseln mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor drin.
Daher wird auch Burtons neues Projekt trotz des scheinbar kindgerechten Themas ein echter Schocker: Sein "Dornröschen"-Film macht die verführerische böse Fee zur schauerlich-faszinierenden Heldin. Darum lautet der Titel von Tim Burtons Film "Maleficent", denn so hieß in der klassischen Disney-Fassung von 1959 die Übeltäterin (so die wörtliche Übersetzung von "Maleficent"), die Dornröschen mit einem Fluch in einen hundertjährigen Schlaf versetzt.
Wie Tim Burtons gespannt erwartete Neuverfilmung von "Alice im Wunderland", soll auch "Maleficent" eine Mischung aus Realfilm und Computeranimation werden. Welch faszinierende Bilderwelt Burton aus diesem Mix mithilfe aktueller Technik auf die Leinwand zu zaubern vermag, lassen erste {mlorigin.112505.Filmbilder|U|T#typ=fotoshow} und der {mlorigin.112505.Trailer|U|T#typ=trailer} zu "Alice" schon jetzt erahnen.
Für alle, die nicht sämtliche Grimms-Märchen auswändig parat haben, hier nochmal kurz die Geschehnisse, für alle anderen: nächster Absatz! Noch hier? Sehr sympathisch, wer kennt schließlich heute noch alle Märchenhandlungen! Jedenfalls geht Dornröschen so: König wird nach langem vergeblichen Rumprobieren endlich eine Tochter geboren, vor lauter Freude schmeißt er 'ne Riesenparty, bei der auch zwölf Feen auf der Gästeliste stehen. Für die dreizehnte heißt es aber bei der Taufe mangels Geschirr "Du kommst hier net rein!", worauf die so sauer wird, dass sie das Kind verflucht: Es soll sich mit 16 an einer Spindel stechen und verrecken. Andere Feen finden das zu fies und mildern die Nummer ab auf verdammt langen Schlaf. König lässt darauf Spindeln komplett verbieten, aber fiese Fee setzt sich am 16. der Tochter selbst mit einer Spindel in den Schlossturm (zumindest im Disney-Film). Die neugierige Teenie-Prinzessin sticht sich natürlich an dem ihr total unbekannten Teil und pennt erstmal weg, bis ein stylisher Prinz sie hundert Jahre später wach küsst. Böse Fee ist not amused.
So, ab hier wieder für alle: Tim Burton will sich deshalb auf die böse Fee konzentrieren, weil sie aus seiner Sicht erst durch die als große Ungerechtigkeit empfundene Nichteinladung ihren Racheplan ersinnt und quasi nur als Reaktion darauf zur titelgebenden "Übeltäterin" wird. Einmal mehr beleuchtet der geniale Regisseur also das Zustandekommen dunkler Abgründe in der menschlichen Seele aus alltäglichen Geschehnissen. Und eins ist dabei sicher: Burtons Maleficent wird die schönste böse Fee, die je ein Kino gesehen hat! Vermutlich in Gestalt von Burton-Gattin Helena Bonham Carter, die seit "Der Orden des Phönix" in den Harry-Potter-Filmen als fiese Zauberin Bellatrix Lestrange brilliert.
GEBURTSDATUM: 26.05.1966 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
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