James Franco

Portrait von Franco
Franco

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REALER NAME:
James Edward Franco

GEBURTSTAG:
19.04.1978 in Palo Alto, Kalifornien

Kurzinfo

Amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er war die Idealverkörperung von Pop-Idol James Dean im TV-Biopic, tragischer Kobold Harry Osbourne in der "Spider-Man"-Trilogie sowie romantisches Objekt der Begierde, Frauenschwarm und "der Junge mit dem schönsten Lächeln": James Franco ist ein vielseitiger wie attraktiver Mime mit überlegter Rollenauswahl. Populär geworden ist er durch die tragische Figur in Sam Raimis "Spider-Man"-Trilogie (2000, 2002, 2007). ...

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GEBURTSDATUM: 19.04.1978
Amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er war die Idealverkörperung von Pop-Idol James Dean im TV-Biopic, tragischer Kobold Harry Osbourne in der "Spider-Man"-Trilogie sowie romantisches Objekt der Begierde, Frauenschwarm und "der Junge mit dem schönsten Lächeln": James Franco ist ein vielseitiger wie attraktiver Mime mit überlegter Rollenauswahl. Populär geworden ist er durch die tragische Figur in Sam Raimis "Spider-Man"-Trilogie (2000, 2002, 2007). Franco spielt Harry Osbourne, den besten Freund von Peter Parker, der durch den Tod seines Erfinder-Vaters traumatisiert ist und dem Spinnenmann die Szenen stiehlt. Was ihm ebenfalls in "City by the Sea" (2002) gelang, wo er als unter Mordverdacht stehender drogenabhängiger Sohn eines Polizisten (Robert De Niro) dem Weltstar die Schau stiehlt. De Niro hatte Franco im Biopic "James Dean" (TNT 2001) gesehen und auf der Stelle engagiert. Für die Rolle der Schauspiellegende Dean musste Franco widerwillig rauchen.
Mit seinem Lächeln, das durch die Grübchen in der Wange betont wird und je nach Gefühlslage ironisch bis bedrohlich wirken kann, war Franco als Koch Freund von Neve Campbell in Robert Altmans Ballettfilm "The Company" (2003) und englischer Prinz und Titelheld in der mittelalterlichen Legende um "Tristan und Isolde" (2005). Mit Partnerin Sienna Miller ("Casanova") unternahm er als junger Dieb in "Camille" (2007) eine Hochzeitsreise mit Hindernissen an die Niagara-Fälle. Franco ist häufig in Kriegs- und Militärfilmen zu sehen, so in Justin Lins "Annapolis" (2005), wo er in der Marineakademie als Boxer antreten muss, in John Dahls "The Great Raid - Tag der Befreiung" (2005), wo er als Captain mit 500 Gefangenen aus einem japanischen Lager auf den Philippinen ausbricht, in Tony Bills "Flyboys - Helden der Lüfte" (2006), wo er als Kampfpilot der Lafayette Escadrille, erstes amerikanisches Luftkampfgeschwader im Ersten Weltkrieg, fliegt, und in Paul Haggis' "In the Valley of Elah" (2007) als Sergeant im Irak-Krieg.
James Edward Franco wurde 1978 in Paolo Alto, Kalifornien, als Sohn einer Mutter russischer Abstammung und eines Vaters portugiesisch-schwedischer Abstammung geboren. Er absolvierte die örtliche High School, jobbte bei MacDonald's und studierte ab 1996 Englisch an der University of California in Los Angeles, wo er Schauspielkurse belegte, um seine Schüchternheit zu überwinden. Nach einem Jahr gab er das Englischstudium auf und ließ sich am Playhouse West zum Schauspieler ausbilden. Nebenrollen in TV-Serien wie "Freaks and Geeks - Voll daneben, voll im Leben" ((NBC) und Kinofilmen wie der Komödie "Ungeküsst" (mit Drew Barrymore) folgte mit "James Dean" und "Spider-Man", wo er sich für die Rolle von Peter Parker beworben hatte, der Durchbruch.
2003 gründete James Franco Rabbit Bandini Productions und führte Regie bei "The Ape" (2004), "Fool's Gold" (2005) und "Good Time Max" (2006). Allesamt Low-Budget-Produktionen, die auf mit Freunden verfassten kurzen Theaterstücken basieren, die er mit Merriwether Williams zu Drehbüchern formte und bei denen er die Hauptrolle übernahm.
James Franco hat definitiv seine Schüchternheit überwunden, lebt in Los Angeles mit Model Ashley Hartman, malt in der Freizeit und ist lizenzierter Pilot.
GEBURTSDATUM: 19.04.1978
Nordkorea gegen Hollywood 27.06.2014

In "The Interview" wollen Seth Rogen und James Franco dem nordkoreanischen Diktator ans Leder. Der sieht in der Komödie einen "kriegerischen Akt".

Seth Rogen ist schuld, wenn überm Capitol bald die nordkoreanische Flagge weht ...
Der "Große Führer" ist empört. Not amused. Stinkesauer. Sollte der "The Interview" nicht schleunigst verboten werden, dann wird Barack Obama schon sehen, was er davon hat. Nämlich die ruhmreiche nordkoreanische Armee im Vorgarten seines Weißen Hauses.
In der Schenkelklopferkomödie geben Seth Rogen und James Franco zwei debile Journalisten, die einen Scoup gelandet haben: Sie dürfen Kim Jong Un interviewen. Wo der sogar mit Delfinen sprechen kann. Als die US-Regierung von den Interviewplänen erfährt, will sie das Duo davon überzeugen, den Diktator beim Termin zu ermorden.
Mit der Veröffentlichung des ersten Trailers zogen dunkle Wolken über Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang auf - der dort gepflegte, aus westlichem Blickwinkel oft brüllend komisch wirkende Führerkult duldet keinen Humor. Schon aus Solidarität mit dem eigenen Volk, das nun wirklich nichts zu lachen hat.

"Kriegerischer Akt, der nicht toleriert wird"

In einer Erklärung bezeichnete die nordkoreanische Regierung ihre Kollegen in Washington als "verzweifelt". Ein Film "über die Ermordung eines ausländischen Führers spiegele, was die Vereinigten Staaten in Afghanistan, Syrien, im Irak und in der Ukraine angerichtet haben".
Schwer beleidigt ließ Kim Jong Un bestellen, sollte "The Interview" tatsächlich in die Kinos kommen, würde das "als kriegerischer Akt verstanden werden, den wir niemals tolerieren werden." Ein Sprecher des Diktators räumte immerhin ein, dass sich Kim Jong Un den Film möglicherweise ansehen wird. Woraufhin ihm Seth Rogan per Twitter viel Vergnügen wünschte.
Vermutlich wird Nordkorea dann doch nicht versuchen, die USA wegen eines Filmes in die Knie zu zwingen. Aber wutgeschäumt wird weiterhin und eine bessere Reklame könnten sich Seth Rogen und James Franco gar nicht wünschen. "The Interview" startet am 30. Oktober in unseren Kinos.
Im Web finden Sie den Trailer zu "The Interview" hier: http://youtu.be/WnalZzJ-XS4
Weisz und Farrell mit gefährlichen Gefühlen 04.02.2014

Rachel Weisz und Colin Farrell werden die Hauptrollen in der unkonventionellen Liebesgeschichte "The Lobster" übernehmen.

Rachel Weisz und Colin Farrell werden unter der Regie von Giorgos Lanthimos ein Liebespaar.
Interessante Nachrichten für alle Freunde ungewöhnlicher Science-Fiction: Rachel Weisz und Colin Farrell werden die Hauptrollen in "The Lobster" übernehmen. Der erste englischsprachige Film des griechischen Regisseurs Giorgos Lanthimos, der 2009 für sein höchst provokantes Drama "Dogtooth" eine Oscar-Nominierung erhielt, wird ab Ende März in Irland gedreht.
Die unkonventionelle Liebesgeschichte aus der Feder von Lanthimos und seinem langjährigen Partner Efthymis Filippou spielt in einer Zukunftswelt, in der das Finden eines Partners fürs Leben zu einem höchst bedrohlichen Unterfangen geworden ist. Neben Weisz und Farrell werden in dem Film unter anderem Léa Seydoux, Olivia Colman, Ariane Labed sowie Angeliki Papoulia zu sehen sein.

Rachel Weisz macht sich rar

Colin Farrell kann man zur Zeit in "Saving Mr. Banks" bewundern - an der Seite von Emma Thompson und Tom Hanks. Der letzte Leinwandauftritt von Rachel Weisz ist hingegen schon etwas her. Sie bereiste zuletzt "Die fantastische Welt von Oz" zusammen mit James Franco und Mila Kunis.
Hollywood trauert um Paul Walker 02.12.2013

In unzähligen Tweets gedenken Stars dem tragisch verstorbenen Paul Walker. Vor allem seine "Fast & Furious"-Kollegen zeigen sich schockiert

Ein tragischer Autounfall beendet das Leben von Hollywood-Star Paul Walker. Der Star der Filmserie "The Fast & The Furious" wurde nur 40 Jahre alt.
"If one day the speed kills me, do not cry because I was smiling!" - "Wenn mich eines Tages die Geschwindigkeit umbringt, dann weint nicht, denn ich habe gelächelt."
Eine lässige Bemerkung aus dem Mund von Paul Walker, die das Schicksal am Sonntag in bittere Ironie verwandelte: Der Star der "Fast & Furious"-Reihe kam bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben.
Paul Walker war auf dem Weg zu einer von ihm selbst ins Leben gerufenen Wohltätigkeitsveranstaltung. Er saß auf dem Beifahrersitz eines Porsche GT, als der Fahrer bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen verlor und zunächst gegen einen Laternenmast und dann gegen einen Baum prallte. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, Walker und sein Fahrer waren sofort tot.
Universal Pictures, das Studio hinter der Serie "Fast and Furious"-Serie, gab eine Mitteilung heraus: "Jedem bei Universal ist das Herz gebrochen. Paul war wirklich einer der beliebtesten und am meisten respektierten Mitglieder unserer Studio-Familie und das seit 14 Jahren. Sein Verlust ist niederschmetternd für uns, für alle, die an den "Fast & Furious"-Filmen mitgewirkt haben und für unzählige Fans. Wir senden unser tief empfundenes Beileid an Pauls Familie."

"Wir waren wie Brüder"

In vielen Tweets und Posts drücken Freunde, Kollegen und Fans ihre Bestürzung über die Tragödie aus. Vor allem seine Co-Stars aus "Fast & Furious" zeigen sich fassungslos: "Bruder, Ich werde Dich sehr vermissen. Der Himmel hat jetzt einen neuen Engel," schrieb etwa Vin Diesel. "All meine Kraft, meine Liebe und mein Glaube für die Walker-Familie in dieser herzzerreißenden Zeit. Ich liebe dich, Bruder!" kondoliert Dwayne "The Rock" Johnson.
Rap-Star Ludacris: "Deine bescheidene Art konnte jeder sofort spüren. Du hast überall Spuren hinterlassen, wir waren wie Brüder. Du hast für immer einen Platz in unseren Herzen."
Tyrese Gibson: "Mein Herz tut so unfassbar weh, ich will nicht wahrhaben, dass es wirklich stimmt. Betet alle für sein einziges Kind und seine Familie."
James Franco: "Ganz viel Liebe für Paul Walker. So traurig. Er brachte so viel Freude."
Ryan Phillippe: "Paul war ein guter Typ. Gewissenhaft & und nicht von Hollywood vergiftet. Er wußte, es gibt Wichtigeres im Leben und hat danach gelebt. Schön, dich gekannt zu haben, Bruder.
Lady GaGa: "Ist es wirklich wahr? Es ist eine unfassbare Tragödie. Ich bin sprachlos."
Alyssa Milano: "Nein, nein, nein. Du bist jetzt bei den Engeln. Du. Süßer."
Goldie Hawn: "Unsere Familie betrauert den Verlust von Paul. Ein ganz besonderer Mensch! Wir beten für seine Familie."
Zoe Saldana: "Ein furchtbar trauriger Tag. R.I.P. Paul Walker. Wir beten für dich und deine Familie."
Rihanna: "Sehr, sehr traurige Nachrichten ... sie brechen mir das Herz."
Jessica Alba: "Er war eine großartige Person. So warmherzig und bescheiden. Mein Herz ist bei seiner Familie."
James Wan: "Zu sagen, mein Herz sei gebrochen, ist nicht genug. Ich bin weit darüber hinaus. Ich bin wie gelähmt." Mit Paul Walker verliert der Regisseur mitten in den Arbeiten an "Fast & Furious 7" einen der Schlüsseldarsteller. Was nun aus dem Film und der Serie wird, ist völlig offen.
"Homeland"-Star Damian Lewis liebt Nicole Kidman 22.10.2013

In "Queen of the Desert" hat Lewis eine heiße Affäre mit der Wüstenspionin Gertrude Bell (Nicole Kidman).

Vom Seriendarsteller zum ganz großen Kinostar?
"Rising Star" sagt Hollywood ganz bildlich zu Menschen wie Damian Lewis. Warum dessen Stern am Himmel der Traumfabrik zu immer neuen Höhen aufsteigt, hat einen triftigen Grund: Im Serienhit "Homeland" bietet Lewis eine der vielschichtigsten Darstellungen, die man je vor der Kamera gesehen hat. Sein gebeutelter Ex-Kriegsgefangener Nicholas Brody steht zwischen allen Stühlen und durchlebt eine schwere Krise nach der anderen. Dafür gab's schon Golden Globe und Emmy.
Doch die Traumfabrik belohnt ihre Besten nicht nur mit Preisen, sondern vor allem mit guten Rollen. Und Damian Lewis, von Fans schon als neuer Steve McQueen gefeiert, hat gerade eine der begehrtesten ergattert: Er spielt im Epos "Queen of the Desert" über die legendäre Gertrude Bell den Liebhaber von Nicole Kidman!

Wird Lewis der nächste 007?

Gertrude Bell war eine berühmte Forschungsreisende, die Anfang des 20. Jahrhundert für den britischen Geheimdienst im Nahen Osten unterwegs war und als eine Art "weiblicher Lawrence von Arabien" gilt. Auf ihren Reisen und politischen Missionen lernte sie den verheirateten Major Charles Doughty-Wylie kennen, den im Film nun Damian Lewis verkörpert. Die beiden verband eine jahrelange unmögliche Affäre, da eine Scheidung für den Soldaten das Karriere-Aus bedeutet hätte.
Regie bei "Queen of the Desert" führt der legendäre deutsche Regisseur Werner Herzog, die Hauptrolle hat Nicole Kidman von der ausgestiegenen Naomie Watts geerbt. Außerdem sind noch James Franco und "Twilight"-Star Robert Pattinson mit von der Partie.
Das große Wüstenepos markiert einen Höhepunkt in der Karriere von Damian Lewis - und der nächste könnte schon bald darauf folgen. Denn der smarte Schauspieler gilt inzwischen als heißer Kandidat für die Nachfolge von Daniel Craig als James Bond?
Jim Carrey in neuer Komödie "Ricky Stanicky" 10.04.2013

Jim Carrey wird James Franco in der schon lange geplanten Komödie "Ricky Stanicky" ablösen und den erfundenen Sündenbock spielen.

Ricky Stanicky ist an allem schuld.
Nach seinem letzten großen Auftritt in "Mr. Poppers Pinguine" meldet sich Jim Carrey nun für einen neuen Kinospaß zurück: Carrey soll die Hauptrolle in der Komödie "Ricky Stanicky" übernehmen und den ursprünglich vorgesehenen James Franco ersetzen.
Das Projekt geistert schon seit drei Jahren durch Hollywood, verschwand immer mal wieder in der Versenkung und ist jetzt auf dem besten Weg zum Drehbeginn. Regie führt Steve Oedekerk, der die Drehbücher zu "Bruce Allmächtig" und "Evan Allmächtig" schrieb.
"Ricky Stanicky" dreht sich um eine Gruppe Teenager, die das Haus ihrer Nachbarn abfackeln und kurzerhand für die Tat einen imaginären Sündenbock namens Ricky Stanicky erfinden. Auch 20 Jahre später bedienen sie sich noch der ausgedachten Alibifigur, auf die sie immer wieder die Schuld abwälzen.

Ein echter Schuldiger muss her

Das Ganze droht zu kippen, als die Frauen und Freundinnen der Männer fordern, sich endlich mit dem vermeintlichen Bösewicht auseinanderzusetzen. So muss ein echter Ricky Stanicky her, der auch bald in Form eines abgehalfterten Schauspielers (Jim Carrey) gefunden ist.
Wer in weiteren Rollen zu sehen sein soll und wann der Film in die Kinos kommt, ist noch nicht bekannt.
"Ich muss meine eigenen Visionen verwirklichen" 28.03.2013

Wer den smarten Star aus "Spring Breakers" auf die Schauspielerei reduziert, irrt sich gewaltig. Das Multitalent im Gespräch über Fantasy-Filme, Flucht, Kunst - und Dildo-Nasen.

Von "Die fantastische Welt von Oz" bis "Spring Breakers": James Franco ist der vielseitigste Schauspieler des Monats. Dabei hat er mehr Nebenbeschäftigungen als die meisten seiner Kollegen.
Sie sind immer wieder in fantastischen Geschichten zu sehen - von der ersten "Spiderman"-Trilogie über den "neuen Planet der Affen" und unlängst in "Die fantastische Welt von Oz". Haben Sie überhaupt eine Schwäche für das Genre?
James Franco: Doch, doch. Als Kind sah ich "Der dunkle Kristall" und war so begeistert, dass mich meine Eltern noch ein paarmal hineinschleppten. Danach las mir mein Vater "Der kleine Hobbit" vor, was wiederum meine Begeisterung für Bücher weckte. Mit Tolkien und dann mit den "Oz"-Romanen schuf ich mir im Geiste meine eigene Fantasiewelt.
Im "Oz"-Film dürfen Sie einen Zauberer spielen, für den Sie professionelle Tricks einstudiert haben sollen. Was haben Sie denn so drauf?
James Franco: Das ist richtig. Regisseur Sam Raimi bestand darauf, dass ich mit einem richtigen Zauberer trainiere. Jetzt kann ich Tauben verschwinden lassen. Oder ich lasse eine Flamme in meiner Hand erscheinen und verwandle sie in eine Taube. Auch den Kaninchen-aus-dem Hut-Trick beherrsche ich. Dummerweise stellte sich heraus, dass die Szenen im Film, wo ich das zeige, zu lang waren. Deshalb wurden sie alle herausgeschnitten.
Zumindest könnten Sie jetzt auf einem Kindergeburtstag auftreten - oder?
James Franco: Ja, wenn ich einen richtigen Assistenten hätte, der diese ganzen Tricks vorbereitet, dann schon. Wenn Sie also eine Party geben und mir eine Stange Geld bezahlen wollen - ich schaue gerne vorbei. (lacht).
Die Frage ist, ob Sie dafür überhaupt Zeit haben. Sie führen auch noch Regie, machen Kunstprojekte, lehren an der Universität. Und gerade besuchen Sie ein Autorenseminar.
James Franco: ? Ich habe schon einen Abschluss in Poesie und will jetzt auch noch einen im Prosaschreiben machen - ich liebe es einfach so sehr. Vor sechs, sieben Jahren hatte ich eine Krise, weil ich als Schauspieler einfach zu viel wollte. Ich fühlte mich eingeschränkt, und habe mich bei der Regie eingemischt - und machte den anderen Leuten das Leben schwer. Das war ein Fehler, aber ich habe begriffen, dass ich meine eigenen Visionen verwirklichen muss. Sonst würde ich mich zu Tode langweilen.
Und deshalb laufen Sie mit einem Penis auf der Nase im Louvre herum - wie für Ihren Kurzfilm "Dicknose in Paris"...
James Franco: Humor ist bei der Kunst wichtig. Aber bei den Außenaufnahmen habe ich den Dildo abgedeckt, denn die Leute hätten wahrscheinlich ziemlich brutal darauf reagiert. Und die Sicherheitsbeamten ließen uns in Ruhe, denn sie sind es ja gewohnt, dass Leute mit Kameras herumlaufen.
Journalisten dürften sich dagegen eher für Ihren Status als Sexsymbol als für Ihre Kunst interessieren.
James Franco: Was soll ich dagegen tun? In der Filmbranche selbst gibt es viele smarte und tief denkende Leute, aber an der Peripherie sitzen irgendwelche Kommentatoren, die sich über solche Seichtigkeiten auslassen. Das ist auch ein Problem mit den Kunstkritikern in den USA: Die können nicht vergessen, dass ich als Schauspieler arbeite. Im Ausland haben die Journalisten zum Glück keine solchen Vorurteile.
Sie sind jetzt auch noch in "Spring Breakers" zu sehen, dessen Charaktere den Konventionen der amerikanischen Gesellschaft entfliehen wollen. Können Sie dieses Bedürfnis verstehen?
James Franco: Ja, wobei die Figuren im Film in erster Linie Party machen und Spaß haben wollen. Sie flüchten sich in eine Konsumwelt - wie der Großteil des Landes. Aber ich kenne das Bedürfnis, auszubrechen. Ich habe mich eine Zeitlang nur auf meine Karriere konzentriert, weil ich Anerkennung suchte, weil ich gemocht werden wollte. Aber so findest du keine Befriedigung. Das war auch einer der entscheidenden Gründe, warum ich mich phasenweise aus der Branche zurückgezogen habe. Ich schlug den entgegengekehrten Weg zu den Charakteren aus "Spring Breakers" ein - mein Fluchtweg wurde die Ausbildung. Deshalb ging ich zurück an die Uni.
Sie unterrichten auch selbst; außerdem wollen Sie in Yale Ihren Doktor in englischer Literatur machen. Warum werden Sie nicht einfach hauptberuflich Professor?
James Franco: Auf das Filmemachen könnte ich doch nicht verzichten. Und meine Erfahrungen aus der Showbranche bereichern mein Studium. Ohne sie wäre ich nur ein dröger, einfallsloser Akademiker - und viel schlechter als viele meiner Kommilitonen.
Oscar für Justin Timberlake? 26.03.2013

Gerade hat sich Justin Timberlake musikalisch zurück gemeldet, da steht schon die nächste Sensation ins Haus.

Die letzte Oscar-Verleihung ist gerade mal einen Monat her, da wird schon fleißig an der nächsten gearbeitet.
Im kommenden Jahr werden die Academy Awards nicht wie die vergangenen Jahre im Februar verliehen, sondern erst am 2. März. Das gab die Academy of Motion Picture Arts & Sciences gerade erst bekannt mit der Begründung, dass man sich nicht mit den Olympischen Winterspielen 2014 überschneiden wolle. Und noch eine interessante Information sickerte bei der Gelegenheit durch: Justin Timberlake gilt als Topfavorit als Moderator der prestigeträchtigen Veranstaltung und steht sogar schon in Vorverhandlungen mit der Organisation.
Noch steht natürlich nichts fest und bis zur Bekanntgabe des Gastgebers ist ja noch lange genug Zeit. Doch die Idee, das Entertainer-Talent des schauspielernden Sängers zu nutzen, scheint eine sehr gute zu sein. Justin Timberlake hat eigentlich alles, was der Host der Oscars haben sollte: gutes Aussehen, Charme, Humor und Fähigkeiten in allen Bühnenkünsten.

Justin Timberlake sorgt für die Quote

Nachdem die Academy in den vergangenen Jahren besonders bemüht war, die Show jünger zu gestalten und somit auch ein jüngeres Publikum anzusprechen, könnte der Plan bald aufgehen. Obwohl die Moderation von James Franco und Anne Hathaway 2011 eher mäßige Kritiken erntete, konnte Seth MacFarlane dieses Jahr schon wesentlich mehr punkten. Angesichts der großen Fan-Base, die Justin Timberlake besitzt, dürften die Quoten im kommenden Jahr sogar noch besser ausfallen.
Sam Riami liebt "Amazing Spider-Man" 11.03.2013

Irgendwann muss man sich seiner Angst stellen. Der Regisseur hat sich jetzt seiner gestellt - und "The Amazing Spider-Man" angesehen.

James Franco fand ihn "überflüssig". Doch jetzt hat sich auch Sam Raimi den "Spiderman"-Reboot zu Gemüte geführt - und kam zu einem völlig anderen Urteil.
So lange hatte sich "Spiderman"-Regisseur Sam Raimi darum herumgedrückt. All seinen Beteuerungen zum Trotz, wie einfach doch die Trennung von Spidey nach drei Teilen gewesen sei: Irgendwie hatte wohl nie der Mut des Regisseurs gereicht, sich selbst ein Bild von "The Amazing Spider-Man" zu machen - der Neuauflage des Superheldenabenteuers von Regie-Kollegen Marc Webb.
Bei James Franco, dem Harry Osborn der ersten Trilogie, fiel diese zwar durch - eine Kopie der ersten "Spiderman"-Verfilmung sei sie und somit völlig überflüssig - aber Raimi selbst musste passen: "Bisher habe ich noch nicht den Mut gehabt, mir den Film anzusehen", lautete bislang sein Standardspruch zu dem Thema. Meist flankiert von ein paar höflichen Floskeln im Stil von: "Ich bin ein großer Fan von Marc Webb und ein Riesen-Fan von Emma Stone. Und natürlich von Andrew Garfield". Schon klar... Jetzt hat er sich aber doch noch ein Herz gefasst - und über die Erfahrung in einem Interview berichtet:

Endlich frei

"Es war sehr schwer für mich. Lange konnte ich 'Spider-Man' von einem anderen Regisseur einfach nicht ertragen. Es war wie eine Liebe - und ich wollte meine Liebe ja nicht mit einem anderen ertappen", erklärte er. "Aber dann habe ich mich zusammengerissen und gesagt 'schau das verdammte Ding jetzt endlich an'. Also habe ich es gemacht - und ich liebe es. Endlich fühle ich mich frei. Jetzt denke ich mir: 'Warum hast Du denn die ganze Zeit diese Last mit Dir herumtragen?'. Natürlich musste die nächste 'Spider-Man'-Story erzählt werden - und Marc Webb hat dabei eine wunderbaren Job gemacht. Ich liebe den Film - und freue mich wie ein Fan auf den nächsten Teil."
Sam Raimi vs. "The Amazing Spider-Man" 19.02.2013

Schauspieler James Franco hält die "Spiderman"-Neuauflage für überflüssig. Der Regisseur selbst hält... sich artig zurück.

Wenn Du in Hollywood nach deiner Meinung zur Arbeit von Kollegen gefragt wirst, lobst Du sie gefälligst - und sei es dein Erzrivale. Sam Raimi weiß das. James Franco muss das wohl noch lernen - oder es ist ihm egal.
James Franco - in den "Spiderman"-Verfilmungen von Sam Raimi als Harry Osborn sowohl bester Freund als auch erbittertster Feind des Helden - machte den Anfang. Und das in klaren Worten. Auf die Frage, ob er bereits "The Amazing Spider-Man" gesehen habe, also den Neuaufguss des Themas von Regisseur Marc Webb, antwortete er: Ja, habe er. Seiner Meinung nach sei der Film letztlich nur eine Kopie ihrer ersten "Spiderman"-Verfilmung - und somit völlig überflüssig.
Jetzt fragte die Huffington Post Regisseur Sam Raimi selbst nach seiner Meinung zur Neuauflage der spinnerten Abenteuer. Und als alter Medienfuchs gab sich dieser weit barmherziger - in dem Wissen, dass in Hollywood zwar jederzeit von hinten erdolcht werden darf, von vorne jedoch größter Wert auf blütenweiße Höflichkeit gelegt wird: "Ich bin ein großer Fan von Marc Webb und ein Riesen-Fan von Emma Stone. Und natürlich von Andrew Garfield", behauptete der Regiestar folgerichtig. "Aber bisher habe ich noch nicht den Mut gehabt, mir den Film anzusehen - ich möchte ja auch nicht zur Hochzeit meiner Freundin gehen. Ich bringe das einfach nicht übers Herz."

Alles Gute

Freundliche Worte angesichts der Tatsache, dass er bereits an "Spiderman 4" arbeitete als ihm Sony eröffnete, sein Baby werde jetzt in komplett neue Hände gelegt. Und was sagt man dann zu sowas in Hollywood? Genau: "Ich finde, ich haben die Fackel an Marc übergeben - und ich höre, er hat einen brillanten Film gemacht. Ich wünsche ihm nur das Allerbeste." So gehört sich das. Dann darf man auch weiterhin Filme für ca. 200 Millionen Dollar drehen. So wie sein neuer Regiestreich "Die fantastische Welt von Oz", der ab 7. März in den deutschen Kinos zu bestaunen sein wird.
James Franco verschläft Dreharbeiten zu "Oz" 13.02.2013

Vor lauter Terminstress fielen James Franco mitten im Dreh einer Szene zu "Die fantastische Welt von Oz" die Augen zu.

Auch Hollywoodstars haben keine Superkräfte und sind manchmal von der Arbeit überfordert ?
Irgendwann musste es ja so kommen: Da James Franco sich seine Brötchen nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Autor, Regisseur, Künstler und Dozent verdient, machte sich der Schlafmangel auf unschöne Art bemerkbar. Laut Berichten seiner Filmpartnerin in "Die fantastische Welt von Oz", Mila Kunis, schlief er mitten im Dreh einer Szene ein und war nicht wieder wachzukriegen.
"Am Ende eines 17-Stunden-Tages bei Oz haben wir die Kutschen-Szene gedreht, mit echten Pferden. Das Gespann war so lang, dass sie die Pferde nicht einfach umdrehen konnten. Also haben wir das Set verlassen, sind einmal im Kreis gefahren und haben die Szene nochmal gedreht. Nach einem Take ist James einfach eingeschlafen und ich konnte ihn um nichts in der Welt wieder aufwecken", erinnert sich Mila Kunis an den Dreh.

James, das Arbeitstier

Bei dem Arbeitspensum, das sich James Franco aufhalst, ist das aber auch kein Wunder. Wenn er Glück hat, gönnt er sich gerade mal fünf Stunden Ruhe, bevor es wieder frisch ans Werk geht. Besserung ist auch nicht in Sicht, denn James Franco ist derzeit gefragter als je zuvor. Mit "Die fabelhafte Welt von Oz" und "Spring Breakers" wird er bei uns demnächst gleich doppelt im Kino zu sehen sein.
Seth MacFarlane soll's bei den 85. Oscars richten 02.10.2012

Dieses Jahr Billy Crystal, 2013 Seth MacFarlane: Der "Ted"-Regisseur wird am 24. Februar erstmals durch die Academy Awards Gala führen.

Premiere für Seth MacFarlane: Völlig überraschend entschied sich die Academy Of Motion Picture Arts And Sciences für den "Ted"-Regisseur als neuen Gastgeber der Oscar-Verleihung.
Eine überraschende Wahl: Seth MacFarlane wird durch die 85. Oscarverleihung führen, das hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences jetzt bekannt gegeben. Der 38-jährige Autor, Produzent, Schauspieler und Synchonsprecher, der mit seinem Regiedebüt "Ted" jüngst einen sensationellen Kinoerfolg hinlegte, moderiert am 24. Februar zum ersten Mal die wichtigste Filmgala der Welt.
Für Filmfans ist Seth MacFarlane längst kein Unbekannter. Neben "Ted" ist er auch der Schöpfer der Zeichentrick-Serien "Family Guy" - und sprach dabei selbst die Figur Stewie Griffin -, "American Dad" und "The Cleveland Show".
Über die Gründe der Academy zur Wahl MacFarlanes brodelt es gewaltig in der Gerüchteküche. Offenbar möchte sie damit versuchen, ein jüngeres Publikum für die Veranstaltung zu gewinnen, die seit Jahren unter rückläufigen Fernsehquoten leidet.

Seth MacFarlane soll frischen Wind in die Oscars bringen

James Franco und Anne Hathaway erwiesen sich im Jahr 2011 als zusätzliches Quotengift. Auch mit Eddie Murphy hatten die Akademieverantwortlichen in diesem Jahr kein glückliches Händchen bewiesen.
Ein weiteres Mal sagte der Schnellsprecher sein Engagement ab und erneut sprang Everybody's Darling Billy Crystal ein. Nun soll also MacFarlane für frischen Wind sorgen.
Die diesjährigen Produzenten der Show, Craig Zadan und Neil Meron, erklären: "Wir sind begeistert, dass Seth MacFarlane die Oscars moderiert. Seine Entertainer-Qualitäten passen perfekt zu unserer Vorstellung, die Show unterhaltsam und frisch zu gestalten."
Sollte es MacFarlane ebenfalls nicht gelingen, mehr Zuschauer vor den Fernseher zu locken, könnte sein rotzfrecher Teddybär "Ted" 2014 das Ruder in die Hand nehmen.
Die schönsten Bilder aus Venedig 07.09.2012

69. Filmfestival von Venedig - Tag 4: Joaquin Phoenix kratzt ein wenig am Lack von Scientology und rosa Wölkchen sorgen für sexy Kontraste am Roten Teppich.

James Franco legt sich mit Jason Statham an 02.08.2012

Die "Expendables" Sylvester Stallone und Jason Staham bilden eine beinharte "Homefront" gegen "127-Hours"-Star James Franco

Aus einer alten Idee destilliert Sylvester Stallone neuen Krawall: Der "Expendables"-Macher heuert James Franco als Drogenbaron an und stellt ihm Action-"Transporter" Jason Statham entgegen.
"Expendables"-Vorkämpfer Sylvester Stallone hat sein Action-Pulver noch lange nicht verschossen. Kürzlich legte er ein Drehbuch mit dem Titel "Homefront" vor, bltzschnell wurde ein konkretes Projekt daraus. Regisseur und Hauptrollen stehen bereits fest.
Stallones "Expendables"-Kamerad Jason Statham übernimmt die Rolle des guten Haudraufs, ihm steht James Franco ("127 Hours", "Planet der Affen: PRevolution") mit vielen Prügelknaben gegenüber. Die "Homefront"-Regie wird Gary Fleder ("Sag kein Wort") führen.
"Ich kann mir keine bessere Truppe vorstellen, um diesen Film auf die Leinwand zu bringen", reibt sich Produzent Avi Lerner die Hände, "Slys Drehbuch ist fantastisch, Jason und James sind bemerkenswerte Schauspieler und Gary weiß ganz genau, wie man Filme wie diesen inszeniert. Wir beginnen Ende September mit den Dreharbeiten in New Orleans."
Die Story von "Homefront" führt Jason Statham in ein ruhiges Städtchen. Dort will er als Ex-Drogenpolizist Phil Broker mit seiner Familie der Vergangenheit entfliehen. Doch statt Idylle gibt's viel Ärger, denn in dem Kaff regiert die Gewalt, treiben Drogendealer ihr Unwesen, herrscht ein Meth-Magnat namens Gator (James Franco). Um seine Familie zu beschützen entscheidet sich Broker für die für Action-Fans attraktive Strategie der Vorwärts-Verteidigung.
Die Idee folgt einem oft gewählten Konzept, wie man es beispielsweise in Dwayne "The Rock" Johnsons "Walking Tall - Auf eigene Faust" oder sehr anspruchsvoll mit Viggo Mortensen in "A History of Violence" schon gesehen hat. Bei Genre- und Statham-Freunden wird "Homefront" dennoch viel Vorfreude auslösen.
Die steigt ohnehin gerade heftig an: Am 30. August startet "Expendables 2". Neben dem dynamischen Duo Statham und Stallone haben darin auch Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Chuck Norris, Dolph Lundgren und Jean-Claude van Damme ihre Finger am Abzug.
James Franco als Playboy-Boss? 22.12.2011

Im Film über Porno-Legende Linda Lovelace soll James Franco die Rolle von Hugh Hefner übernehmen.

Schon eine ganze Weile wird an der Besetzung zum Biopic über Porno-Star Linda Lovelace gefeilt. So langsam scheint die Besetzungsliste vollständig zu sein.
Nachdem nun auch mit Amanda Seyfried die vorerst endgültige Darstellerin für die Hauptrolle gefunden ist, dürfte den Dreharbeiten nichts mehr im Wege stehen. Vor allem ist offensichtlich inzwischen auch ein Schauspieler für eine der bekannteren Figuren in "Lovelace" gefunden: James Franco soll Hugh Hefner, den Vater aller Bunnys spielen.
Damit hat er zwar nur einen kleinen Auftritt, den darf James Franco aber umso prägnanter gestalten. Sollte er das Angebot tatsächlich annehmen, müsste er nur einen einzigen Drehtag einplanen. Als Playboy-Gründer Hefner würde er dann den Porno-Klassiker "Deep Throat", mit dem Linda Lovelace zum Männertraum und Erotik-Superstar wurde, auf seinem Anwesen ansehen und einen kleinen Plausch mit der Aktrice halten.
Den Regisseuren Rob Epstein und Jeffrey Friedman, die Franco bereits vom Dreh zu "Howl" kennt, steht damit eine Besetzung zur Verfügung, die sich durchaus sehen lassen kann. Neben James Franco und Amanda Seyfried sind auch Peter Sarsgaard, Sharon Stone und Hank Azaria mit von der heißen Partie.
James Franco wechselt erneut ins Regiefach 16.09.2011

Der Schauspieler weitet seine Regie-Ambitionen deutlich aus. Jetzt will er einen Roman von "No Country For Old Men"-Autor Cormac McCarthy verfilmen.

Bislang hat er meist seine eigenen Drehbücher verfilmt. Jetzt will Franco einen der ganz großen US-Schriftsteller auf die Leinwand bringen.
Es ist nicht das erste Mal, dass James Franco hinter der Kamera verschwindet. Zehn Mal hat der Schauspieler, Künstler, Oscar-Gastgeber und Drehbuchautor bereits Regie geführt - zumeist bei Dokumentationen oder Filmen, die aus seiner eigenen Feder stammten und vom Publikum weitestgehend unbeachtet bleiben. Jetzt allerdings hat sich das 33 Jahre alte Multitalent ein Projekt vorgenommen, das es in sich hat. Franco will den Roman "Child of God" verfilmen, einen der schwierigsten und anspruchsvollsten Romane von Cormac McCarthy.
Der US-Schriftsteller ist in Filmkreisen spätestens durch die Verfilmung seines Meisterwerks "No Country For Old Men" bekannt. Danach sorgte die Adaption seines Endzeit-Romans "The Road" für Furore. Wer die Bücher gelesen oder die Filme gesehen hat, der weiß: Leichte Kost kommt von anderen. McCarthys Werke sind düster, brutal und nicht gerade stimmungsaufhellend. Und "Child of God" ist so etwas wie die Krone seiner literarischen Schöpfung.
Blut, Tränen und Eis
Das Buch dreht sich um Lester Ballard, einen von der Gesellschaft entfremdeten Mann, der seine Aggressionen nicht unter Kontrolle hat. Als er sich mehr und mehr in kriminelle Machenschaften und nekrophilen Neigungen verstrickt, verabschiedet er sich vollends von der Zivilisation und entscheidet sich für ein Leben als Höhlenmensch. Man merkt schon: Der Stoff ist nicht unbedingt massentauglich. James Franco ist das allerdings herzlich egal. Er freut sich auf die Herausforderung - vor allem deshalb, weil sein anderes Projekt vorerst auf Eis gelegt wurde.
"Blood Meridian", ebenfalls aus der Feder von Cormac McCarthy, gilt als eins der grausamsten und gewalttätigsten Bücher überhaupt. Franco hatte bereits eine 20-minütige Teststrecke im Kasten, dann kam das Aus von der Produktionsfirma. Gründe wurden nicht genannt, aber Franco hatte ja schnell eine Alternative parat. "Child of God" ist sein zweiter Anlauf in Sachen McCarthy. Einer wird schon klappen.
James Franco bewundert Porno-Darsteller 11.08.2011

Seit "Planet der Affen"-Star James Franco selbst einen Sex-Clip drehte, ist sein Respekt vor der Porno-Schauspielerei grenzenlos.

Der erste Versuch war niederschmetternd - danach wollte "Planet der Affen"-Star James Franco nie mehr im Bett vor die Kamera ...
In einer TV-Show gestand James Franco, dass er mit einer Ex-Freundin einen Sex-Clip gedreht hat - natürlich nur, um die neue Videokamera auszuprobieren. Das Ergebnis der Dreharbeiten fanden beide dann wenig erbaulich. Und der Star aus "Planet der Affen: PRevolution" begann, die Kollegen aus der Porno-Industrie mit ganz anderen Augen zu sehen.
"Es war nun nicht so, dass ich einen Fuß in die Tür der Porno-Branche bekommen wollte", erklärte James Franco seinen Selbstversuch. "Aber ich bekam diese Videokamera und meine Freundin und ich beschlossen, uns damit beim Sex zu filmen. Als wir dann vor dem Fernseher saßen, waren wir uns sofort einig: 'Yeah, das schauen wir uns besser nie mehr an!'"
Warum das Thema überhaupt zur Sprache kam? In seinem nächsten Film "Cherry" verkörpert James Franco einen kokainsüchtigen Anwalt, der sich mit einem naiven Sex-Sternchen einlässt. Das spielt Ashley Hinshaw, während Heather Graham ("Hangover") als Porno-Regisseurin heiße Action verlangt.
Der eigene, einmalige Ausflug ins nichtjugendfreie Filmgewerbe sorgte bei Franco jedenfalls für gewaltigen Respekt für die 'Kollegen': "Diese Leute in den Pornos, das sind großartige Performer. Sie treiben es nicht einfach vor der Kamera, sie verkaufen es ihrem Publikum." Die Frage, die jetzt Hollywoods Klatschreporter umtreibt, dürfte sein: Existiert James Francos Heimporno noch - und wenn ja, wie kriege ich ihn in die Finger?"
"Es ist nicht der Tod der Schauspielerei" 03.08.2011

Hauptdarsteller James Franco über die "Planet der Affen"-Vorgeschichte "PRevolution", die "Herr der Ringe"-Effektschmiede und Motion Capturing.

Die Arbeit an "PRevolution" ist für die Schauspieler intensive Arbeit: Fast alle Szenen müssen aufgrund der Effekttechnologie wiederholt gedreht werden. James Franco bleibt dennoch cool.
Was hat Sie an einem "Planet der Affen"-Film interessiert?
JAMES FRANCO: Ich wollte unbedingt mit Weta Digital arbeiten. Ihr Prozess fasziniert mich. Zur Vorbereitung auf "Planet der Affen: PRevolution" habe ich mir das komplette Sondermaterial auf den "Herr der Ringe"-DVDs angesehen. Ich wollte wissen, worauf ich mich einlasse. Es erschien mir, als würde es eine interessante und faszinierende Erfahrung für mich als Schauspieler werden. Ich habe noch nie neben einem anderen Schauspieler gespielt, der einen Affen darstellt.
Aufgrund der Performance-Capture- Technologie müssen Sie diverse Szenen mehrere Male drehen, mal mit Affen, mal ohne Affen.
Was hätte ich davon, mich darüber zu beschweren? Ich halte es für vernünftiger, den Prozess zu verstehen und die Filmemacher bei der Arbeit zu unterstützen. Die Arbeit mit Andy Serkis ist großartig, weil er ein wunderbarer Schauspieler ist. Wenn er nicht mit dabei ist, versuche ich daran zu denken, dass es auch ausreichend viele Theaterstücke gibt, in denen man als Schauspieler allein so tun muss, als seien andere Personen anwesend. Es geht auch allein, es ist nicht zwingend der Tod der Schauspielerei. Rede ich mir ein.
Wie passt dieser Film zu den anderen Titeln des Franchises?
Ich bin kein Experte für "Planet der Affen", kenne nur den ersten Film. Mir scheint, dass sich die erste Reihe von Filmen mehr als Kommentar zu Rassenbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen verstand. Unser Film ist ein Prequel, eine Frankenstein- Geschichte über einen Wissenschaftler, der in den Lauf der Natur eingreift und die Kontrolle darüber verliert. Es ist eine interessante Figur, ein einsamer, vom Leben abgekapselter Mann. Als sein Vater an Alzheimer erkrankt und er die Pflege übernimmt, sieht er eine Chance, endlich eine Beziehung zu ihm aufzubaueen, und er will ihn nicht verlieren. Auf diese Weise kommt der kleine Schimpanse in ihr Leben, und der zuvor so isolierte Mann wird selbst zu einer Art Vater.
Ist er eine tragische Figur?
Was denken Sie? Er richtet eine ganz schöne Scheiße an. Nicht aus böser Absicht, er will seinem Vater helfen. Aber das rechtfertigt vermutlich nicht den Untergang des gesamten Planeten, wie wir ihn kennen.
James Franco verhökert "unsichtbare Kunst" 27.06.2011

Sein neuer Film existiert nur in den Köpfen der Zuschauer: Statt zu drehen deklariert James Franco das Projekt als "unsichtbare Kunst".

Weil ihm das Geld für einen Filmdreh fehlt, verkauft "Planet der Affen"-Star James Franco sein Projekt kurzerhand als unsichtbare Kunst - und gründet gleich das Museum dazu.
Schauspieler, Musiker, Student, Professor: James Franco ist ein fleißiges Multitalent. Jetzt betätigt sich der Star aus "127 Hours" und "Planet der Affen" auch als Museumsdirektor für äußerst außergewöhnliche Kunst: Die ausgestellten Meisterwerke sind nämlich unsichtbar.
Mit zwei Freunden ruft Franco die Gründung des "MONA" aus, das "Museum of Non-Visible Art". Dieses Museum der unsichtbaren Kunst beschreibt die Gruppe als "Extravaganz der Vorstellungskraft". Ziel der Gründung sei es, "eine Parallelwelt aus Bildern und Worten zu erschaffen, die, obwohl unsichtbar, trotzdem real sind. Vielleicht sogar realer, als die wirkliche Welt selbst - und die Sachen sind übrigens zu verkaufen."
Wer zwischen 20 und 10.000 Dollar locker macht, kann eines der Werke erwerben. Allerdings geben die Schöpfer des "MONA" ehrlich zu, dass dafür keine Kunst ins Haus kommt (obwohl das Porto überschaubar wäre). Die Käufer bekommen eine Art Plakette, die unter dem jeweiligen Werk angebracht wird und ein Zertifikat. "Der Rest ist Ihr Problem", stellt das "MONA" klar.
Bislang haben James Franco und seine Freunde immerhin schon über 12.000 reelle Dollars eingenommen. Der Star selbst ist mit dem Kurzfilm "Red Leaves" nach einer Kurzgeschichte von William Falkner dabei. Aber den hat er nie gedreht: "Es sollte ein Festivalfilm werden, aber das Projekt wurde viel zu teuer", erklärt James Franco. "Also habe ich "Red Leaves" statt dessen als unsichtbare Kunst für das Museum realisiert und erkläre den Film jetzt zum Kunstwerk."
Einen richtigen Film mit James Franco fürs Eintrittsgeld gibt's ab dem 11. August im Kino. Dann startet sein Sommerblockbuster "Planet der Affen".
James Franco ist Meister der schönen Künste 19.05.2011

Die fleißige Lernerei neben der Arbeit hat sich jetzt ausgezahlt: James Franco hat seinen Uni-Abschluss in der Tasche.

Schaut man sich James Francos Filmografie der vergangenen Jahre an, mag man kaum glauben, dass da noch Zeitfenster für andere Aktivitäten waren.
Trotz seines Karriereaufschwungs als gefragter Hauptdarsteller hat sich der "127 Hours"-Star in seiner Freizeit hingesetzt, um zu lernen, zu lernen und zu lernen - und zwar keine Drehbücher, sondern knallharte Fakten für die Uni. Jetzt macht sich der doppelte Einsatz wieder einmal bezahlt, und James Franco ist stolzer Absolvent der Tisch School of the Arts in New York.
Gemeinsam mit seinen Kommilitonen hat James Franco seinen Master of Fine Arts im Filmemachen entgegen genommen, traditionell in roter Robe gekleidet. Damit hat er einen weiteren Studiengang auf seinem Weg zum Hollywood-Akademiker abgehakt. Einen Abschluss im kreativen Schreiben hat er schon an der Columbia University gemacht, außerdem studiert er derzeit noch Lyrik am Warren Wilson College in North Carolina und fiktives Schreiben am Brooklyn College.
Das mag sich für manchen schon nach viel Arbeit anhören, doch James Franco hat noch lange nicht genug. Weitere Studiengänge sind in Planung. Anscheinend will sich der Schauspieler perfekt auf seine weitere Filmkarriere vorbereiten. Oder eines Tages der Traumfabrik komplett den Rücken kehren und als Professor sein Wissen über die wahre Kunst des Filmemachens an lernwillige Studenten weiter geben ?
Oscars: Colin Firth dankt wie in "The King's Speech", Natalie Portman weint 28.02.2011

Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!

"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"
So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Oscar-Showeinlage von James Franco gestrichen 24.02.2011

Der Gastgeber der 83. Academy Awards James Franco darf nicht wie geplant eine Ballade aus "Burlesque" vortragen.

Es hätte so schön werden können: James Franco im knappen Federkostüm, allein auf der großen Bühne des Kodak Theatre, voller Leidenschaft.
Doch leider wird die Welt am 27. Februar bei der Verleihung der 83. Academy Awards nicht in den Genuss einer sensationellen Darbietung kommen. Anders als geplant, darf James Franco in seiner Funktion als Gastgeber der Show nicht als Cher auftreten.
Eigentlich hätte er gerne die Ballade "You Haven't Seen The Last Of Me" aus dem Tanzfilm "Burlesque" vorgetragen, die im Film von Cher mit voller Inbrunst geschmettert wird. Der Song von Diane Warren wurde bei den Golden Globes ausgezeichnet, erhielt jedoch nicht einmal eine Nominierung für den Oscar. Da James Franco das Lied sehr gerne mag, wollte er wenigstens in seiner eigenen Interpretation für eine kleine Ehrung sorgen. Einen Einblick in sein Können verschafft er seinen Fans in einem kurzen Video, das er auf Twitter zur Verfügung gestellt hat.
James Francos Traum, einmal ein Show-Girl zu sein, wurden von den Produzenten der Oscar-Show nur wenige Tage vor dem großen Ereignis zunichte gemacht. Vielleicht ist der Schauspieler am Sonntag sogar froh über diese Entscheidung. Der Job als Moderator ist schon aufregend genug, vor allem, wenn man wie James Franco auch gleichzeitig als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert ist.
Anne Hathaway kündigt schmähfreie Oscars an 23.02.2011

Bei der diesjährigen Oscarverleihung braucht die Prominenz um Charlie Sheen und Co. keine Angst haben, von Anne Hathaway verulkt zu werden.

Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg muss sich dieser Tage allerhand Häme gefallen lassen. Die VIPs der 83. Oscarverleihung am 27. Februar haben indes keine verbalen Schmähungen von Moderatorin Anne Hathaway zu befürchten. Das versprach die Schauspielerin hoch und heilig.
Unruhestifter und Schlagzeilenlieferanten wie Mel Gibson und Charlie Sheen dürften es mit Erleichterung aufgenommen haben, dass Anne Hathaway keinen ihrer berühmten Kollegen im Rahmen ihrer Oscar-Moderation durch den Kakao ziehen wird. Die 28-Jährige begründet ihren Schmusekurs damit, dass sie sich damit nicht wohl fühlen würde und auch nicht das Recht dazu habe, sich auf anderer Leute Kosten lustig zu machen.
"Ich kann garantieren, dass wenn sie nach jemandem suchen, der andere Leute beleidigt, wir die falschen Gastgeber sind", begründet Hathaway ihre Entscheidung. Zusammen mit James Franco wird die adrette Darstellerin durch den Abend der 83. Oscarverleihung führen.
Anne Hathaway hat noch ein anderes Problem ausgemacht: "Ich glaube, diese Art von Humor durchzuziehen, ist sehr schwierig. Ich bin nicht genügend geschickt darin. Ich würde mich dabei nicht besonders wohl fühlen. Ich will auch nicht besonders ernst klingen. Aber ich bin die jüngste Moderatorin in der Geschichte und habe nicht das Recht, zynisch zu sein oder jemanden zu beleidigen. Ich habe mir dieses Privileg noch nicht verdient."
Hathaway gab nun auch zu, die Oscar-Moderation nur angenommen zu haben, weil James Franco mit von der Partie ist. "Zu Beginn hatte ich als spontane Reaktion abgelehnt. Mir schwirrte nur durch den Kopf, was alles schief gehen könnte", erinnert sich Anne an die Anfrage der Oscar-Produzenten. Francos Verpflichtung überzeugte Hathaway schließlich doch zuzusagen. An seiner Seite würden die Dinge komplett anders aus dem Ruder laufen, als sie sich vorgestellt hatte.
Und wer weiß, vielleicht hat Franco weniger Probleme damit, die Fehltritte von Charlie Sheen und Konsorten auf den Arm zu nehmen. Wir werden es am 27. Februar sehen.
Oscar-Nominierungen: Duell zwischen Firth in "King's Speech" und Bridges in "True Gri 25.01.2011

Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.

Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.
Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
James Franco singt und tanzt bei den Oscars 11.01.2011

Filmfreunde dürfen sich auf das volle Programm einstellen, wenn James Franco Ende Februar die Oscar-Verleihung moderiert.

Angeregt durch die sensationelle Performance von Hugh Jackman vor zwei Jahren will auch James Franco sein Bestes geben.
Zuviel will der "127 Hours"-Star noch nicht verraten, aber er hat sich fest vorgenommen, die Oscar-Verleihung am 27. Februar nicht nur zu moderieren. Viel mehr will James Franco das Publikum im Kodak Theatre und auch die Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt entertainen.
"Es könnte gesungen werden, und es könnte getanzt werden", gab der Schauspieler als kleinen Vorgeschmack. Ganz davon abgesehen wird er alleine optisch gemeinsam mit Anne Hathaway ein besonderes Highlight in der Geschichte der Oscar-Moderatoren abgeben.
Dabei wollte James Franco eigentlich schon absagen, als er den Job angeboten bekam: "Ich war sehr, sehr überrascht und meine erste Reaktion war 'Nein'. Dann habe ich nochmal drüber nachgedacht und dachte 'Ach, warum nicht? Weil ich mich blamieren könnte? Das ist mir doch egal.'". Man darf sich also überraschen lassen, ob James Franco sich bei den Academy Awards charmant zum Affen macht oder sogar den Saal rockt.
Natalie Portmans Pobacken nachträglich übermalt 22.12.2010

In der Ritterkomödie "Your Highness" sind Natalie Portmans Pobacken zu sehen. Im US-Trailer wurden sie jedoch mit einer züchtigen Unterhose übermalt.

Blutiges Schwertgemetzel ja, nackte Haut nein!
Derbe Späße im Mittelalter auf den Spuren von "Monty Pythons Ritter der Kokosnuß" - so lautet das Erfolgsrezept der Macher von "Ananas Express" bei ihrer neuen Komödie "Your Highness". Dafür konnten sie sogar Stars wie James Franco, Zooey Deschanel und nicht zuletzt Natalie Portman gewinnen.
Doch um die schöne Sternenkönigin gibt's jetzt mächtig Ärger. Als heldenhafte Amazone begleitet Natalie Portman in "Your Highness" zwei Ritter auf der Suche nach einer schönen Maid. Eines Tages wird sie von den beiden bei ihrem Morgenbad in einem See beobachtet, dabei trägt sie nur einen String-Tanga aus Metall.
Diese Szene war für die amerikanischen Sittenwächter zu viel. Damit der Trailer zu "Your Highness" allen Altersgruppen gezeigt werden darf, wurden Natalie Portmans Pobacken nachträglich digital mit einer "richtigen" Unterhose übermalt. Im Film selbst soll die Szene aber unbearbeitet gezeigt werden.
"Your Highness" erzählt vom Raub der schönen Belladonna (Zooey Deschanel) durch den bösen Zauberer Leezar (Justin Theroux, bekannt als Zito aus "Miami Vice"). Belladonnas Verlobter Prinz Fabious (James Franco) ist ein wahrer Held und will sie retten, wird aber begleitet von seinem nichtsnutzigen Bruder Thadeous (Danny McBride aus "Ananas Express", der auch am Drehbuch mitschrieb) und der Bogenschützin Isabel (Natalie Portman). Thadeous ist aber eigentlich mehr dem Schnaps und dem Rauchen von "Zauberkraut" (Marihuana!) zugetan, als dem Retten holder Maiden oder dem Kampf gegen fiese Magier.
Wann die ebenso spektakuläre wie derbe Fantasy-Satire "Your Highness" in die deutschen Kinos kommt - und wie viel Klamauk und nackte Haut dann bei uns erlaubt sind - steht derzeit leider noch nicht fest.
Oscars: Anne Hathaway und James Franco sind Gastgeber 30.11.2010

Große Ehre für die Jungstars Anne Hathaway und James Franco. Die beiden sollen durch die Oscar-Verleihung 2011 führen, die Nacht der Nächte im Showbiz!

Frischer Wind für die zuletzt unter TV-Quotendruck geratene Oscarverleihung!
Die stets gut informierte Hollywood-Bloggerin Nikki Finke hatte es vorhergesagt, nun ist es offiziell bestätigt: Bei der kommenden Oscar-Verleihung werden gleich zwei Schauspieler durch den Abend geleiten: Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jährlich die wichtigste internationale Filmpreisverleihung ausrichtet, hat Anne Hathaway und James Franco die Moderation übertragen.
Beide hatten das Angebot zunächst vorbehaltlich angenommen. Da nun terminliche Überschneidungen mit laufenden Dreharbeiten und Projekten von Anne Hathaway oder James Franco ausgeräumt werden konnten, erfolgte Bestätigung der beiden als Oscar-Hosts. Hathaway und Franco sind in jedem Fall eine frische Wahl, mit der Academy-Präsident Tom Sherak wohl auch TV-Quoten der Oscar-Übertragung verbessern möchte.
Schließlich hat Anne Hathaway mit ihren Erfolgen in "Plötzlich Prinzessin!" samt Fortsetzung, "Der Teufel trägt Prada" und "Alice im Wunderland" vor allem beim jüngeren Publikum für Furore gesorgt. James Franco hat als Ikone der "Spider-Man Trilogie" zudem die Comic-Fans hinter sich. Damit sind die Weichen deutlich auf eine Verjüngung der Oscar-Gala gestellt, die immer wieder in der Kritik steht, die Vorlieben des Großteils der US-Kinofans zu ignorieren - zuletzt weil 2010 statt des großen Favoriten "Avatar" der beim Publikum deutlich weniger beachtete "Hurt Locker" das Oscar-Rennen machte. Die Oscarverleihung 2011 findet am 27. Februar statt.
"Eat, Pray, Love" - Kritik in Bildern 22.09.2010

Weltstar Julia Roberts begibt sich in der süßen, malerischen Verfilmung von Elizabeth Gilberts Bestseller auf Selbstfindungsreise.

GEBURTSDATUM: 19.04.1978
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GEBURTSDATUM: 19.04.1978

Familie

Mutter: Betsy
Vater: Doug Franco
Brüder:
Tom
David

 
 

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