Jule Böwe

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Jule Böwe gilt spätestens seit sie 1997 in Thomas Ostermeiers legendärer Inszenierung des Stücks "Shoppen & Ficken", das an der Baracke am Deutschen Theater in Berlin für Aufsehen sorgte, als Frau für intensive Darstellungen.
Auf die Bühne gelangte Jule Böwe allerdings erst über Umwege: 1969 in Rostock geboren, arbeitete sie zunächst als Ergotherapeutin in einer Berliner Psychiatrie. 1994 legte sie ihre ...

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Jule Böwe gilt spätestens seit sie 1997 in Thomas Ostermeiers legendärer Inszenierung des Stücks "Shoppen & Ficken", das an der Baracke am Deutschen Theater in Berlin für Aufsehen sorgte, als Frau für intensive Darstellungen.
Auf die Bühne gelangte Jule Böwe allerdings erst über Umwege: 1969 in Rostock geboren, arbeitete sie zunächst als Ergotherapeutin in einer Berliner Psychiatrie. 1994 legte sie ihre Bühnenreifeprüfung im Fach Schauspiel ab und arbeitete anschließend als freischaffende Schauspielerin. 1997 begann Böwe an der Baracke am Deutschen Theater in Berlin, wo sie u.a. mit Regisseur Thomas Ostermeier zusammenarbeitete. Seit 1999 gehört die Schauspielerin zum festen Ensemble der Berliner Schaubühne. Trotz ihres Engagements am Theater ist Böwe immer wieder auch in Film- und Fernsehrollen zu sehen. Hochgelobt wurde ihre Darstellung der Kellnerin Doris in Florian Schwarz' düsterem Drama "Katze im Sack".
Im Jahre 2004 wurde Jule Böwe mit dem Förderpreis des Kunstpreises der Stadt Berlin ausgezeichnet. Für ihre Rolle in "Katze im Sack" erhielt Jule Böwe in der Kategorie "Beste Darstellerin" eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2006.
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