Kris Kristofferson

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Kris Kristofferson

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GEBURTSTAG:
22.06.1936 in Brownsville, Texas

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Das Magazin "Rolling Stone" nannte ihn einen der sinnlichsten Entertainer der Rockmusikgeschichte und als Sänger wurde er mit Hits wie "Help Me Make It Through the Night", "Sunday Morning Coming Down" und vor allem "Me and Bobby McGee" (populär in der Version von Janis Joplin) ein Begriff.
Kris Kristofferson, geboren 1936, schrieb früh Songs und Kurzgeschichten und hatte seinen ersten Filmauftritt ...

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GEBURTSDATUM: 22.06.1936 | GEBURTSORT: USA
Das Magazin "Rolling Stone" nannte ihn einen der sinnlichsten Entertainer der Rockmusikgeschichte und als Sänger wurde er mit Hits wie "Help Me Make It Through the Night", "Sunday Morning Coming Down" und vor allem "Me and Bobby McGee" (populär in der Version von Janis Joplin) ein Begriff.
Kris Kristofferson, geboren 1936, schrieb früh Songs und Kurzgeschichten und hatte seinen ersten Filmauftritt in Dennis Hoppers "The Last Movie". Er fiel als Pop-Sänger in "Cisco Pike" auf, wo er Gene Hackmans korruptem Polizist grandios Paroli bot, und überragte in Sam Peckinpahs Meisterwestern "Pat Garrett jagt Billy the Kid" als legendärer Outlaw und brachte in die Figur des Billy the Kid die Aufbruchstimmung der Jugend und des New Hollywood ein. Für Martin Scorsese spielte er den warmherzigen Farmer in "Alice lebt hier nicht mehr" und war der selbstzerstörerische Pop-Sänger an der Seite von Barbra Streisand in "A Star Is Born", ein Film, der viel von Kristoffersons privaten Alkohol- und Drogenexzessen ahnen lässt, die seine Ehe mit der Sängerin und Schauspielerin Rita Coolidge scheitern ließen.
Kristofferson, der durch seine hochgewachsene imposante Erscheinung mit den blauen Augen und dem sinnlichen Bass-Bariton eine mühelos erscheinende Präsenz auf der Leinwand hat, war der Anführer der Trucker in Sam Peckinpahs "Convoy" und erlebte mit dem desaströsen Misserfolg des meisterhaften Monumental-Western "Heaven's Gate", in dem er einen Marshall zwischen Großgrundbesitzern und Einwanderern spielte, einen Karriereknick, von dem er sich nie erholen sollte.
In den 80ern selten im Film (für Alan Rudolph in "Trouble in Mind" und in "Songwriter", für dessen Filmmusik er für den Oscar nominiert wurde), spielte er in den 90ern vermehrt für das Fernsehen ("Der gnadenlose Jäger") und fand erst in markanten Nebenrollen (u.a. "Girl's Night", "Die Zeit der Jugend"), die er vor allem der Rolle des sardonischen Grenzstadtsheriffs in John Sayles' "Lone Star" verdankt, wieder Anschluss ans Filmgeschäft. Am ausdauerndsten erwies er sich dabei als treuer Sidekick Whistler des titelgebenden Vampirjägers (Wesley Snipes) in den bislang drei Teilen von "Blade".
GEBURTSDATUM: 22.06.1936 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 22.06.1936 | GEBURTSORT: USA
Der Sänger, Gitarrist, Songschreiber und Schauspieler Kris Kristofferson kommt als Enkel schwedischer Einwanderer am 22. Juni 1936 im texanischen Brownsville zur Welt. Die Familie zieht oft um und siedelt sich schließlich in San Matteo, Kalifornien, an. Der begabte Schüler erhält ein Stipendium für die University of Oxford, wo er englische Literatur studiert. Nebenbei nimmt er in England, das gerade einen Folk-Boom erlebt, erste eigene Lieder unter dem Pseudonym Kris Carson auf, bleibt jedoch erfolglos. Nach seinem Studienabschluss tritt er in die Armee ein und wird von 1962 bis 1965 in Bad Kreuznach stationiert. Als er ein Angebot erhält, an der Militärakademie Westpoint zu unterrichten, trifft er eine Entscheidung: Er quittiert den Dienst und zieht nach Nashville, um professioneller Sänger zu werden. Dort versucht Kristofferson, sich mit einer Reihe von Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten, doch die finanziell angespannte Situation führt schließlich zur Scheidung von seiner Frau, der Jugendfreundin Fran Beir. Durch einen Hausmeisterposten im Studio von Columbia kommt der ehrgeizige Musiker seinem Ziel jedoch einen wichtigen Schritt näher, da er nun Einblick in die Mechanismen des Musikgeschäfts erhält und Kontakte knüpfen kann. 1966 macht der Country-Star Dave Dudley seinen Song "Viet Nam Blues" zu einem Hit, dem weitere Songs aus Kristoffersons Feder folgen sollen. "Me And Bobby McGhee", "Sunday Morning Coming Down" oder "Help Me Make It Through The Night" erreichen in Versionen von Künstlern wie Sammi Smith, Roger Miller oder Ray Stevens die Charts. Schließlich überzeugt Kris, der zeitweise wieder als Hubschrauberpilot arbeitet, Country-Altmeister Johnny Cash mit einer Landung auf dessen Grundstück von der Ernsthaftigkeit seiner Karrierepläne. Dieser stellt ihn beim Newport Folk Festival erstmals als Sänger vor. 1970 erscheint das selbstbetitelte Debüt-Album, das viele der bereits veröffentlichten Hits - nunmehr in Originalfassung - enthält. Nach Janis Joplins Erfolg mit "Me and Bobby McGhee" etabliert sich Kristofferson mit seinem zweiten Album "The Silver Tongued Devil And I" 1971 endgültig als neue Country-Größe. Im Jahr darauf werden etliche seiner Songs mit dem Grammy ausgezeichnet. Auch im Duett mit seiner zweiten Ehefrau Rita Coolidge kann er Erfolge feiern. Mitte der Siebziger widmet sich der Musiker verstärkt der Schauspielerei. "Pat Garrett & Billy The Kid" (mit Kris als Billy) wird zu einem Klassiker des Western-Genres. Nach dem Flop von "Heaven's Gate" zieht sich Kristofferson vorerst wieder aus dem Filmgeschäft zurück. In den Achtzigern schreibt er gelegentlich Filmmusik ("Songwriter") und gründet mit den Kollegen Willie Nelson, Waylon Jennings und Johnny Cash die Country-Supergroup The Highwaymen. Einige seiner Songs aus dieser Zeit weisen nun verstärkt auch eine politische Seite auf. In den Neunzigern wird es stiller um den ergrauten Frauenschwarm, der mit seiner dritten Frau und insgesamt acht Kindern auf Hawaii eine neue Heimat findet. 2006 erscheint nach langer Pause wieder ein neues, von vielen euphorisch gefeiertes Album mit dem Titel "This Old Road".
 
 
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