Liam Neeson
REALER NAME:
William John Neeson
GEBURTSTAG:
07.06.1952 in Ballymena, Nordirland
LEBT IN:
Großbritannien
William John Neeson
GEBURTSTAG:
07.06.1952 in Ballymena, Nordirland
LEBT IN:
Großbritannien
Kurzinfo
Top-Mime und Jedi-Ritter: Der hoch gewachsene (1,90 m) Schauspieler aus Nordirland ist zwar durch seine Rolle des über tausend Juden rettenden Oskar Schindler in "Schindlers Liste" (Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller) ein Weltstar geworden, jedoch ist der tschechische Nazi, der sich zwischen Engagement für die ihm anvertrauten Juden und Arrangements mit dem KZ-Kommandanten Amon Göth (Ralph Fiennes) für ersteres entscheidet, keine seiner ...weiter »
GEBURTSDATUM: 07.06.1952 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Top-Mime und Jedi-Ritter: Der hoch gewachsene (1,90 m) Schauspieler aus Nordirland ist zwar durch seine Rolle des über tausend Juden rettenden Oskar Schindler in "Schindlers Liste" (Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller) ein Weltstar geworden, jedoch ist der tschechische Nazi, der sich zwischen Engagement für die ihm anvertrauten Juden und Arrangements mit dem KZ-Kommandanten Amon Göth (Ralph Fiennes) für ersteres entscheidet, keine seiner typischen Rollen.Neeson, geboren 1952, ehemaliger Bierfahrer, Amateurboxer und Komparse am Theater, bevorzugt urständige raue Männerrollen als irischer IRA-Mann ("Michael Collins"), schottischer Rebell ("Rob Roy") oder Bergmann ("The Big Man"), als englischer Bauer ("Ethan Frome") oder Priester ("Lamb"), als Jedi-Ritter in "Star Wars - Episode 1" oder als Erster Offizier an Bord des U-Boots "K-19".
Neeson, mit seiner Holzfäller-Statur und den im Kontrast dazu eher weichen Augen, debütierte 1981 als Sir Gawain, Ritter der Tafelrunde, in John Boormans "Excalibur" und fiel in der Rolle des taubstummen Mordverdächtigen in Peter Yates' "Suspect - Unter Verdacht" auf. Er war der IRA-Mann in "Auf den Schwingen des Todes" und der Horrorfilmregisseur im fünften "Dirty Harry"-Film. Neeson spielte den "Qui Gon"-Jinn in "Star Wars, Episode I" und war der Psychologe, der die Probanden in "Das Geisterschloss" lädt.
Vor dem Drehbeginn von Martin Scorseses "Gangs of New York", in dem er den von Daniel Day-Lewis ermordeten Vater Leonardo DiCaprios spielte, hatte Neeson im Juli 2000 einen schweren Motorradunfall. In Richard Curtis' Ensemble-Komödie "Tatsächlich ... Liebe" war Neeson als Witwer zu sehen, der unter dem Tod seiner Ehefrau leidet, von seinem zehnjährigen Stiefsohn aber wieder ins Leben zurückgeholt wird.
2005 kam Ridley-Scott-Historienepos "Königreich der Himmel" hierzulande in die Kinos. Es folgten ein Auftritt in "Batman Begins" und die Rolle eines Priesters in "Breakfast on Pluto", der dem Transvestiten Patrick bei der Suche nach seiner leiblichen Mutter hilft. Im Western "Seraphim Falls" will sich Neeson als Ex-Colonel der Südstaaten an dem Nordstaatenoffizier Gideon (Pierce Brosnan) rächen.
Nachdem er 2005 und 2008 in den "Chroniken von Narnia", Aslan, dem König von Narnia, seine Stimme geliehen hatte, trat er in dem extrem erfolgreichen französischen Actionthriller "96 Hours" als Hauptdarsteller Bryan Mills auf. Nach einem Drehbuch von Luc Besson jagt er als ehemaliger CIA-Agent die Entführer seiner Tochter, die einem Menschenhändlerring angehören. In der Fortsetzung "96 Hours 2 - The Payback" ist Neeson natürlich ebenfalls dabei. Für den deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegel spielte er einen ehemaligen IRA-Mann im Drama "Five Minutes of Heaven".
Im Thriller "Chloe" gerät er in ein fatales Liebesdreieck mit Julianne Moore und Amanda Seyfried, im Actionspektakel "Kampf der Titanen" durfte es gar den Obergott Zeus verkörpern, ebenso in der Fortsetzung "Zorn der Titanen". Einen weiteren Höhepunkt in Sachen Mainstream-Kino nach dem Auftritt als Jedi-Ritter markiert zweifelsohne Neesons Rolle als legendärer Colonel John 'Hannibal' Smith in der Kinofassung der TV-Kultserie "Das A-Team". In der deutschen Thriller-Koproduktion "Unknown Identity" spielte er einen Wissenschaftler, dem ein ihm bis aufs Haar gleichender Mann seine Frau und sein gesamtes Leben genommen hat.
Viel Kritikerlob beschert Liam Neeson die Rolle als Überlebenskämpfer in "The Grey - Unter Wölfen" um einen Trupp von Mitarbeitern einer Raffinerie, die sich nach einem Flugzeugabsturz in Alaska gegen Kälte und die titelgebenden Rudeljäger behaupten müssen.
Zudem ist er im Action-Spektakel "Battleship", einer Verfilmung des Hasbro-Spieleklassikers "Schiffe versenken" aus der "Transformers"-Schmiede als stahlharter Admiral zu sehen.
Neeson war mit der Schauspielerin Natasha Richardson verheiratet, mit der er zwei Söhne hat. Richardson verstarb 2009 an den Folgen eines Skiunfalls.
GEBURTSDATUM: 07.06.1952 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Iron Man, Thor und Captain America sind voll auf Kurs. Von Deutschland bis Australien sind die Kinofans im "Avengers"-Fieber
Kaum gestartet, zeichnet sich für das Superhelden-Kollektiv "The Avengers" ein Durchmarsch ab - die "Battleships" haben Iron Man & Co. bereits an der Chartsspitze versenktSechsstellige Besucherzahlen bereits am ersten Tag meldet das Fachmagazin "Blickpunkt:Film" für "Marvel's The Avengers". Damit dürften sich Admiral Liam Neeson und sein "Battleship" von der Spitze der deutschen Kinocharts verabschieden. Und auch der Rest der Welt befindet sich offensichtlich im totalen "Avengers"-Fieber.
Der Megaerfolg des Superstar-Ensembles um Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Samuel L. Jackson und Scarlett Johansson zeichnete sich schon in der vergangenen Woche ab. "The Avengers" startete zuerst in Australien, Neuseeland und Taiwan, spielte dort blitzschnell acht Millionen Dollar ein.
Besonders in Australien scheint man auf die Helden nur gewartet zu haben - dort wurde es der zweitbeste Kinostart aller Zeiten. Nur "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" war eine Spur besser. Über das Wochenende startet "The Avengers" in 40 weiteren Ländern mit zum Teil rekordverdächtigen Ticket-Vorverkäufen.
Diese gehen in den USA, Stammland der "Avengers" gerade durch die Decke: Der Film startet dort erst am 4. Mai, doch der Kinokarten-Händler 'Movietickets.com' freut sich jetzt schon über massenhafte Vorbestellungen. Die Zahlen seien besser als die von "Iron Man", "Iron Man 2", "Thor" und "Captain America" zusammengenommen.
Während die Welt also gebannt die eigene Rettung durch die "Avengers" bestaunt, laufen bereits die Vorbereitungen für "Iron Man 3". Und Scarlett Johansson fordert beim Produzenten Kevin Feige ein altes Versprechen ein: Der hatte ihr vor zwei Jahren in Aussicht gestellt, ihrer "Avengers"-Powerbraut "Black Widow" einen eigenen Film zu spendieren.
Was wäre wenn: "Lockout" und "Prometheus"-Star Guy Pearce hätte fast Liam Neesons Part in "Batman Begins" übernommen.
Wenn Christopher Nolan seine Filme besetzt, dann wäre wohl jeder Schauspieler gerne dabei. Manchmal scheitert eine Beteiligung aber auch daran, dass man einfach zu jung ist.Guy Pearce und Liam Neeson können sich beide nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Neeson ist seit dem 29. März mit "Zorn der Titanen" und seit dieser Woche mit "The Grey - Unter Wölfen" und "Battleship" omnipräsent auf den Leinwänden vertreten. Pearce zieht dann seinerseits mit den Science Fiction-Spekakeln "Lockout" (10. Mai) und "Prometheus - Dunkle Zeichen" (8. August) nach. Man teilt das Kinojahr also scheinbar friedlich unter sich auf.
Wenn Liam Neeson aber ab dem 20. Juli in "The Dark Knight Rises" wieder in seiner Rolle als Ra's al Ghul aus "Batman Begins" zu sehen ist, dann dürfte Guy Pearce das auch mit einem weinenden Auge sehen. In einem Interview verriet er jetzt, dass Regisseur Christopher Nolan, mit dem Pearce "Memento" drehte, auch mit ihm über den Part gesprochen hatte. Auf die Frage, ob er für die Rolle von Batmans Mentor nicht sowieso zu jung sei, antwortete der Australier: "Viel zu jung. Zu hübsch, zu jung, zu talentiert. Sie brauchten diesen alten Typ abgehalfterter Jedermann."
Doch natürlich stellte Pearce seinen Kommentar sogleich lachend richtig: "Sorry, Liam, das ist nicht wahr. Du weißt, dass ich dich liebe." Und auch wenn diese Zusammenarbeit mit Nolan an seiner "Jugend" scheiterte, so würde Pearce jederzeit gerne wieder mit dem Regisseur drehen: "Er ist offensichtlich ein brillanter Kerl, also wäre das großartig."
Für Action-Filme ist Pearce durch den von Luc Besson produzierten "Lockout" auf jeden Fall bestens gewappnet. Denn in seiner Rolle als Ex-Agent hat er schon mal Bekanntschaft mit den Strapazen des Genres gemacht und gewaltig an Muskelmasse zugelegt. Wie der athletische Guy Pearce sich schlägt, dass können die Zuschauer dann ab dem 10. Mai selbst beurteilen.
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In "Battleship" und "The Grey" nimmt Liam Neeson Aliens und Wölfe in die Mangel. Und im Laden seiner Schwester die Wäsche.
Zwei Filmstarts und eine Wäschereieröffnung: Liam Neeseon, Star in "Battleship" und "The Grey", sprang mal eben seiner Schwester am Bügelbrett bei.Du kannst noch so berühmt sein - wenn die Schwester Hilfe braucht, machst du dich auf den Weg. Und so gibt es diese Woche für Liam Neeson tatsächlich "Battleship" und Bügelbrett, "The Grey" und Weißwäsche - der Superstar hat bei uns zwei Filmstarts und in Nordirland die Eröffnung einer Reinigung auf dem Programm.
Schwester Elizabeth Neeson kam nämlich auf die - wirklich clevere - Idee, den weltberühmten Bruder für ihre neue Wäscherei einzuspannen. Und der spielte tatsächlich mit: Zur Verblüffung der Kunden stellte sich Liam Neeson zwei Stunden lang ans Bügelbrett und demonstrierte, dass er nicht nur auf der Leinwand mit heißen Eisen umzugehen versteht.
Noch mehr verblüffen dürfte die katholischen Nordiren, dass ihr Landsmann Liam offen damit liebäugelt, zum Islam überzutreten. Während einer Reise nach Istanbul fand er Gefallen an der Religion und ihren Ritualen.
"Der Ruf zum Gebet erfolgt fünfmal am Tag", erklärt Neeson, "in der ersten Woche geht dir das ziemlich auf die Nerven. Aber dann hast du es verinnerlicht und es wird zur schönsten Sache auf der Welt. In Istanbul gibt es 4.000 Moscheen. Einige davon sind wirklich atemberaubend und ich denke wirklich darüber nach, ein Muslim zu werden."
Der 59-jährige Liam Neeson scheint überhaupt auf der Sinnsuche zu sein: "Ich wurde zwar katholisch erzogen und trotzdem frage ich mich, wie alle, bewusst oder unbewusst, was wir hier eigentlich treiben auf diesem Planeten. Was ist der Sinn von alldem? Deshalb lese ich ständig Bücher über Gott und solche über seine Abwesenheit, also Atheismus."
"Battleship"-Admiral Liam Neeson gestand, dass er für seinen Freund Ralph Fiennes gehalten wurde - und dessen Autogramme fälschte.
Autogrammjäger sollte genau hinsehen, welchen Star sie ansprechen - sonst könnte es sein, dass man "Potter"-Schurken Ralph Fiennes fragt - und "Battleship"-Star Liam Neeson unterschreibt ...Was wird höher gehandelt? Ein Autogramm von "Battleship"-Admiral Liam Neeson oder eines von "Harry Potter"-Schurke Ralph Fiennes? Der Kurs wird in Fankreisen festgelegt, aber von Fiennes ist zumindest eines in Umlauf, das entweder gar nichts oder richtig viel wert ist - denn Liam Neeson hat es gefälscht.
Zwar ist Liam Neeson 10 Jahre älter als Ralph Fiennes, doch eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen. Und so bestätigen beide Stars, dass sie häufig von Fans verwechselt werden. Dem 'Daily Telegraph' erzählte Neeson, wie er eine solche Situation meistert.
"Ich war mit meiner Frau Natasha Richardson in diesem herrlichen Hotel in Paris, dem Plaza Athenee. Da näherte sich uns ein älteres Ehepaar", grinste Neeson, der prompt den Stift zückte, um den fälligen Autogrammwunsch zu erfüllen.
"Ich war kurz davor, meinen Namen zu schreiben, da lobte sie mich mit den Worten 'Wir sind beide so von 'Der englische Patient' begeistert'". Wo eitlere Stars beleidigt reagieren würden, blieb Liam Neeson locker. "Ich konnte doch ihren Traum nicht zerstören. Also schrieb ich 'With Love from Ralph Fiennes'."
Wer Liam Neeson und Ralph Fiennes im direkten Vergleich erleben will, kann dies im Kino tun. Dort sind beide aktuell dem "Zorn der Titanen" ausgesetzt. Neeson alleine gibt es ab dieser Woche gleich doppelt: Am 12. April starten sowohl der Actioner "Battleship" als auch sein Alaska-Naturdrama "The Grey". Fiennes-Fans müssen noch bis zum 1. November warten, dann bekommen sie ihren Star im 23. Bond-Abenteuer "Skyfall" zu sehen.
Tierschützer fordern einen Boykott des Thrillers "The Grey", weil Liam Neeson zur Vorbereitung einen Wolf verputzte.
In "The Grey" fällt Liam Neeson unter die Wölfe. Vor dem Dreh stand für Liam Neeson und seine Kollegen ein echter Isegrim auf dem Speiseplan - das schmeckt Tierschützern überhaupt nicht.Was ein echter irischer Kerl ist, dem graut vor gar nichts. Als Regisseur Joe Carnahan während der Dreharbeiten zu "The Grey" Wolfseintopf auftischte, langte Liam Neeson tüchtig zu. Das bringt nun Tierschutzaktivisten auf den Plan. Sie fordern Filmfans auf, "The Grey" zu boykottieren.
Im Film spielt Liam Neeson einen Ölarbeiter, der nach einem Flugzeugabsturz in der Arktis mit seinen Kollegen ums Überleben kämpfen muss. Die Truppe wird von Wölfen gejagt - und landet Mann für Mann in den Mägen des Rudels.
Um sein "Rudel" auf die Hetzjagd einzustimmen, setzte Joe Carnahan also Wolfsfleisch auf den Speiseplan. Liam Neeson fand das äußerst lecker: "Ich habe mir sogar einen Nachschlag von dem Eintopf geholt", lobte der Superstar den Küchenchef.
Diese Bemerkung empört die Aktivisten der Tierschutzorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals). In einer Stellungnahme heißt es: "Liam Neesons Haltung zur Güte gegenüber Tieren steht absolut nicht im Gleichklang mit dem Rest der Welt. Scheuen Sie davor nicht einfach nur zurück. Laufen Sie weg vor 'The Grey'".
Der Boykottaufruf kommt ein wenig spät. "The Grey", mit kleinem Budget gedreht, ist bereits ein großer Hit in den amerikanischen Kinos. Bei uns startet "The Grey - unter Wölfen" am 12. April.
"Black Swan"-Macher Darren Aronofsky möchte die Geschichte um die Arche Noah verfilmen und Russell Crowe soll den Bootsbauer spielen.
Wenn es nach Darren Aronofsky geht, werden Russell Crowe und Liam Neeson bald in biblischer Mission unterwegs sein. Der Top-Regisseur möchte die beiden Charakterdarsteller für eine Neuverfilmung der Geschichte Noahs gewinnen.Als Retter glänzte Russell Crowe bereits in mehreren Rollen und auch als Seemann durfte er in "Master and Commander - Bis ans Ende der Welt" zeigen, was er drauf hat. Jetzt soll der Neuseeländer nichts weniger als den Fortbestand der Menschheit retten. Das zumindest wäre der Wunsch von Starregisseur Darren Aronofsky, der gerade eine Neuverfilmung des Baus der Arche Noah austüftelt.
Als Titelheld Noah möchte Aronofsky Crowe gewinnen. Nur eine einzige Action-Urgewalt reicht dem Filmemacher aber nicht. Neben dem Neuseeländer Russell versucht Aronofsky auch den Iren Liam Neeson für sein Projekt zu überzeugen.
Wie gemunkelt wird, wendet Darren Aronofsky momentan seine gesamte Energie für die Umsetzung des Großprojekts und die Überzeugungsarbeit für Russell Crowe und Liam Neeson auf. Für Crowe ist die Rolle des Noah jedoch nicht das einzige attraktive Angebot.
Branchenkenner Jeff Sneider bringt den Hollywoodstar vom anderen Ende der Welt sogar mit dem Blech-Polizisten Robocop in Verbindung: "Sicher, Russell Crowe wird vielleicht in Aronofskys 'Noah' brillieren, aber wissen Sie, wo er vielleicht ebenfalls die Hauptrolle übernimmt? Ich sage nur drei Wörter: Ro. Bo. Cop."
Und wenn wir schon von Robocop, der kommenden Neuverfilmung von Regisseur José Padilha sprechen: Gerade wurde Nick Schenk ("Gran Torino") engagiert, um das Drehbuch von Josh Zetumer umzuschreiben.
Der Selbstjustiz-Thriller "Ein Mann sieht rot" mit Charles Bronson wird neu aufgelegt. Die Regie übernimmt Joe Carnahan.
Mit "The Grey", einem Rudel Wölfe, führt das Gespann Joe Carnahan und Liam Neeson die US-Charts an. Nun nimmt sich der Regisseur des Bronson-Thrillers "Ein Mann sieht rot" an - wieder mit Neeson?Schon 2009 kündigte Action-Urgestein Sylvester Stallone an, den umstrittenen Selbstjustiz-Thriller "Ein Mann sieht rot" neu aufzulegen. Jetzt wird klar, dass das Remake von 1974 tatsächlich kommt. Unbekannt bleibt dabei, ob und wie Stallone noch in das Projekt involviert ist.
Einiges spricht dafür, dass Liam Neeson die beinharte Rolle von Charles Bronson in "Ein Mann sieht rot" übernimmt. Regisseur des Projektes ist nämlich Joe Carnahan, der mit Neeson bereits "Das A-Team" und "The Grey - unter Wölfen" drehte. Mit dem letztgenannten, bei uns ab 12. April in den Kinos, führen die beiden aktuell die US-Kinocharts an.
Liam Neeson teilte zwar gerade mit, dass er sich mit seinen 60 Jahren mittlerweile zu alt für knackige Action fühlt - die "Ein Mann sieht rot"-Rolle passte dennoch perfekt zu seiner Performance in den beiden "96 Hours"-Filmen.
Im Original spielt Charles Bronson den liberalen Architekten Paul Kersey. Als seine Frau und Tochter ermordet werden, verwandelt er sich in eine Ein-Mann-Armee: Kersey richtet auf den Straßen von New York ein Massaker unter der Straßengang an, die seine Familie auf dem Gewissen hat. In den folgenden zwei Jahrzehnten wurden vier Fortsetzungen zu "Ein Mann sieht rot" - Originaltitel "Death Wish" - gedreht.
So langsam nimmt Liam Neeson wohl hin, dass sein Körper nicht mehr jünger wird. Die Konsequenz: keine weiteren Stunt-Rollen mehr.
Auch vor Hollywood-Stars macht das Alter keinen Halt. Obwohl die meisten ihr Äußeres gut in Schuss halten, fangen doch die Knochen mit der Zeit an, morsch zu werden.Das musste jetzt Liam Neeson eingesehen. In den vergangenen Jahren jagte ein Action-Knaller den nächsten, und er mittendrin: "Kampf der Titanen" und dessen Fortsetzung "Zorn der Titanen", "Das A-Team", "Unknown Identity" und gerade erst "The Dark Knight Rises" verlangten Liam Neeson einiges an körperlichem Einsatz ab. Und da der Schauspieler seine Stunts gerne selbst dreht, brachte das Ganze die eine oder andere Verletzung mit sich.
Doch so langsam soll Schluss damit sein. Dieses Jahr wird Liam Neeson 60, ein guter Zeitpunkt, um sich ein wenig vom wilden Leben zu verabschieden und die Dinge ruhiger angehen zu lassen. Deshalb hat sich der Ire eine Deadline gesetzt: Ab 2013 will er keine weiteren Actionrollen mehr annehmen. Als Hauptgrund gibt er dafür eine Knieverletzung an, die ihm immer mehr Schmerzen bereitet, vor allem, wenn er mal wieder im Duell für die gute Sache kämpft.
Das heißt aber natürlich nicht, dass er nicht weiterhin für Charakterrollen offen wäre. Immerhin war es 1993 auch seine Ausdrucksstärke, die ihm für "Schindlers Liste" eine Oscar-Nominierung einbrachte. Man darf also weiterhin auf Großes von Liam Neeson hoffen - nur eben auf keine Action mehr.
Aus Versehen verrät die kleine Joey King die streng geheime Rollenverteilung im kommenden "Batman"
Wer spielt wen in "The Dark Knight Rises"? Die kleine Joey King bringt etwas Licht in Christopher Nolans Verwirrspiel ...Regisseur Christopher Nolan gibt sich alle Mühe, möglichst viele Details zu seinem dritten "Batman"-Abenteuer geheim zu halten. Doch ausgerechnet die Kleinste im "The Dark Knight Rises"-Team liefert den Fans wertvolle Hinweise auf das "Who is Who" in Gotham City.
Nolan besetzt beispielsweise eine Reihe in den Comics völlig unbekannter Figuren mit bekannten Stars. Ein Trick, wird spekuliert, um die Story zu verschleiern - denn natürlich ist davon auszugehen, dass all die berühmten Stars auch legendäre Figuren spielen werden.
Doch nun hat sich die kleine Joey King ("World Invasion: Battle Los Angeles") verplappert. In einem Interview mit 'My Entertainment World' verriet der 13-jährige Kinderstar seine Rolle:
"Ich spiele die junge Talia al Ghul", sagte Joey King. "Ich kann nicht so viel darüber sagen, denn ich habe Mr. Nolan versprochen, nichts zu erzählen. Es gibt zuviele Geheimnisse um die Figur und um den Film."
Die erwachsene Talia al Ghul wird den Gerüchten nach von Marion Cotillard ("Inception") gespielt - wobei Christopher Nolan sagt, sie würde eine 'Miranda Tate' verkörpern.
Es gilt als sicher, dass Liam Neeson als Christian Bales Gegenspieler Ra's al Ghul an Bord ist. Ebenso, dass Josh Pence im Zusammenspiel mit der kleinen Joey King den jungen Ra's al Ghul macht. Gut möglich also, dass "Batman" Bale ahnungslos auf Schönheit Marion Cotillard trifft, die Tochter seines schlimmsten Feindes ...
Ganz genau werden wir es am 27. Juni wissen - dann kommt "The Dark Knight Rises" in die Kinos.
Nicht nur "The Dark Knight Rises" - auch ein totgeglaubter Feind erhebt sich: Liam Neeson läßt sich trotz Dementi in Gotham blicken
Das "Lazarus Loch" macht's möglich: Liam Neeson gönnt sich als Batmans Gegenspieler in "The Dark Rises" eine prima Wiedergeburt.In "Batman Begins" war Liam Neeson erst Mentor für Christian Bales Batman, dann erbitterter Gegenspieler und schließlich tot. Für "The Dark Knight Rises" lebt sein Schattenkrieger Ra's Al Ghul wieder auf.
Das ist eine echte Überraschung, denn Neeson hatte bis vor kurzem noch bestritten, im dritten Abstecher von Christopher Nolan nach Gotham City dabei zu sein. Doch das US-Magazin Variety fand nun heraus, dass Liam Neeson ganz offiziell an Bord ist. Außerdem wurde er bei Dreharbeiten für eine Szene in London am Set gesehen. Den Trick, wie man seinen bereits in Jenseits verfrachteten Ra's Al Ghul wieder gegen Christian Bale in Stellung bekommt, verraten die Batman-Comics.
Liam Neeson selbst ist batmanbibelfest, wie er kürzlich bewies: "In den Comicbüchern nimmt Ra's Al Ghul eine Art Lebensbad. Darin regeneriert er sich und wird unsterblich." Dieses 'Lebensbad' heißt eigentlich 'Lazarus Loch' und ist im Film. Es wurde am indischen Set von "The Dark Knight Rises" bereits fotografiert.
Für Regisseur Christopher Nolan ist Liam Neesons Rolle sehr wichtig. Er plante von Anfang an, die Storys von "Batman Begins" und "The Dark Knight Rises" zu verknüpfen. Das sollte eben über Ra's Al Ghul geschehen und dafür dachte sich Nolan etliche Kniffe aus. Nun taucht er Liam Neeson kurzerhand ins 'Lazarus Loch' und die Sache ist geritzt.
Niemand wird erfahren, wie großartig Liam Neesons Gastauftritt im zweiten Teil des Gruppen-Besäufnisses gewesen wäre.
Jetzt hat man sich schon so auf Liam Neeson in "Hangover 2" gefreut, doch nun ist er gar nicht mehr dabei.Aus terminlichen Gründen wurde der komplette Gastauftritt des Schauspielers aus der "Hangover"-Fortsetzung geschnitten. Zumindest im Kino wird also niemand zu sehen kriegen, wie großartig und schräg Liam Neeson die Saufkumpanen als Tätowierer in Thailand aufmischt.
Eigentlich waren die Szenen auch schon längst abgedreht. Doch leider sollte Liam Neeson erneut zum Nachdreh am "Hangover 2"-Set erscheinen. Da er jedoch derzeit zu viel mit der "Kampf der Titanen"-Fortsetzung um die Ohren hat, ließ sich kein passender Termin finden. Und um den Zeitplan nicht weiter zu verzögern, ließ Regisseur Todd Phillips den Gastauftritt kurzerhand aus der Handlung entfernen. Immerhin startet der Film bereits Anfang Juni.
Neeson war indes ohnehin nur Ersatzmann gewesen, eigentlich sollte Mel Gibson den Tätowierer spielen. Doch dagegen hatten Schauspieler und Crew protestiert. Wegen Gibsons rassistischer Ausbrüche und der Angriffe auf seine Ex-Lebensgefährtin Oksana Grigorieva wollte jedoch niemand den gefallenen Star im Film haben. Regisseur Todd Phillips gab nach und engagierte stattdessen Liam Neeson.
Als Ersatz für den Ersatz konnte Phillips nun Nick Cassavetes gewinnen. Mit ihm wurden die Szenen noch einmal gedreht, und in der Version wird "Hangover 2" auch im Kino erscheinen. Aber vielleicht schafft es Liam Neeson in die Bonus-Abteilung der DVD ?
In "Governator" lässt Arnold Schwarzenegger sein animiertes Ich in Aktion treten. In "Last Stand" soll der Ex-Politiker sein Leinwand-Comeback feiern.
Das Hollywood-Comeback von Arnold Schwarzenegger rückt immer näher. Momentan ist der Star aus "Terminator" für die Actionverfilmungen "Last Stand" und "The Tomb" im Gespräch."I'll be back!" tönte Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle als todbringender "Terminator". Als die Steirische Eiche als Gouverneur von Kalifornien seine Politkarriere startete und der Lenker der achtgrößten Wirtschaftsmacht der Welt wurde, glaubten wenige an eine Rückkehr des Grazers auf die Leinwand. Als Schwarzenegger jedoch am 2. Januar 2011 sein Gouverneursamt an den Nagel hängte, war klar, dass ein Hollywood-Comeback nur eine Frage der Zeit und des richtigen Drehbuchs wäre.
Das scheint Arnie mit "Last Stand" nun gefunden zu haben. Koreas Regie-Titan Kim Jee-woon wurde vom Studio auserwählt, die actionreiche Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Die handelt von einem mexikanischen Drogenkartellboss, der sich während seiner Gerichtsverhandlung aus dem Gerichtssaal bombt, einen Wagen klaut und schleunigst versucht, über die mexikanische Grenze zu gelangen.
Arnold Schwarzenegger soll einen Sheriff spielen, der mit seinem unerfahrenen Team zufällig auf den Kartellchef trifft und versuchen muss, diesen davon abzuhalten, nach Mexiko abzuhauen. Bevor Arnold die Rolle angeboten wurde, war Liam Neeson als taffer Bulle vorgesehen. Neeson sagte jedoch Anfang des Jahres ab. So landete das Drehbuch von "Last Stand" auf dem Tisch von Schwarzeneggers Agenten der CAA. "Last Stand" wäre der erste englischsprachige Film für Kim Jee-woon. Der Kinostart ist für nächstes Jahr vorgesehen.
Neben "Last Stand" steht bei Schwarzenegger noch "The Tomb" von Antoine Fuqua hoch im Kurs. Darin geht es um einen Experten für den Bau ausbruchsicherer Gefängnisse, der durch widrige Umstände selbst im Knast landet und nun versucht, aus seinem von ihm geschaffenen Hochsicherheitstrakt auszubrechen.
Liam Neeson gibt erste Einblicke in die Fortsetzung der Götter-Action und schürt damit die Erwartungshaltung der Fans.
Liam Neeson hat einen kleinen Vorgeschmack auf die Fortsetzung der Götter-Action gegeben.Im zweiten Teil von "Kampf der Titanen" soll es noch härter zur Sache gehen. War der erste Teil schon nicht von Langeweile geprägt, soll es diesmal noch mehr Action-Szenen geben. Das verspricht zumindest Zeus-Darsteller Liam Neeson, der seine Teilnahme an der Fortsetzung bereits zugesichert hat.
Er freut sich sogar schon richtig darauf, wieder mal als Götter-Vorstand die Sau rauszulassen: "Ich habe nur das halbe Drehbuch gelesen und es muss noch einiges daran getan werden. Aber ich glaube, es wird ein großartiger Film mit einer sehr menschlichen Story." Wie genau das angekündigten Action-Feuerwerk mit einer menschlichen Geschichte wohl harmonieren wird, gibt es 2012 in den Kinos zu sehen.
Die Dreharbeiten beginnen schon kommenden März, bis dahin sollte die finale Drehbuchfassung fertig sein. Neben Liam Neeson werden voraussichtlich auch Sam Worthington und Gemma Arterton als Perseus und Io wieder mit von der Partie sein.
Hauptdarsteller Liam Neeson und Regisseur Joe Carnahan über ihre Kultverfilmung "Das A-Team", Action mit Augenzwinkern und Fan-Erwartungen.
Mit "Das A-Team" legt Joe Carnahan acht Jahre nach seinem viel beachteten Durchbruch mit "Narc" seinen ersten großen Studiofilm vor. An der Spitze der Besetzung steht Liam Neeson, der in der Serienverfilmung in die Schuhe von George Peppard alias John "Hannibal" Smith schlüpft.Herr Carnahan, können Sie sich erinnern, was Sie am 6. Mai 2006 gemacht haben?
JOE CARNAHAN: Puh, keine Ahnung. Ist das ein besonderes Datum?
An diesem Tag lief in den USA "Mission: Impossible 3" an, in der Inszenierung von J.J. Abrams. Sie hatten zuvor zwei Jahre an dem Film gearbeitet und waren dann gefeuert
worden.
JOE CARNAHAN: Ich weiß jedenfalls, wo ich nicht war. Ich war nicht im Kino. Aber ich habe den Film mittlerweile natürlich gesehen und finde ihn stark. Mein "Mission: Impossible 3" wäre aber ganz anders geworden als der von J.J. Abrams. Schade, dass es nicht geklappt hat.
Eine bittere Erfahrung?
JOE CARNAHAN: Das schon. Aber keine traumatische. Ich glaube fest daran, dass man aus allen Erfahrungen lernen kann, dass man auch an Enttäuschungen wächst. Es läuft einfach nicht immer alles nach Plan. Ich hatte zwei tolle, aufregende Jahre. Ich habe viel gelernt, wovon ich jetzt noch profitiere. "Das A-Team" wäre wohl nie mit mir als Regisseur entstanden, wenn "M:I-3" geklappt hätte.
Wie viel von Ihrem "Mission: Impossible 3" steckt jetzt in "Das A-Team"?
JOE CARNAHAN: Für mich war es eine Katharsis. Da gab es noch Arbeit, die es zu erledigen galt. Das nagte an mir. "Das A-Team" erlaubte es mir, dieses Kapitel endgültig abzuschließen. Es war ein bisschen, als wäre meine Zeit mit Tom Cruise die Vorbereitung für diesen Film gewesen. Ein besseres Training kann man sich nicht vorstellen.
Sie waren auch Ihr eigener Drehbuchautor. Wie leicht fällt es einem Regisseur, das eigene geschriebene Wort in einer Produktion dieses Kalibers auf Film zu übersetzen?
JOE CARNAHAN: Das fällt mir nicht schwer. Im Gegenteil: Ich kann nur wirklich dann inszenieren, wenn das Drehbuch von mir stammt. Es muss mein Baby sein, damit ich die richtige Leidenschaft entwickeln kann. Ich habe Hochachtung vor den Regisseuren, die Bücher anderer Autoren so inszenieren können, dass jedes Bild aussieht, als handele es sich um einen persönlichen Stoff. Steven Spielberg ist der König dieser Disziplin. Ich wünschte, ich könnte, was er kann - ein bisschen zumindest.
LIAM NEESON: Mir fällt auf, dass Regisseure meist entspannter sind, wenn das Drehbuch von ihnen stammt. Sie kennen jedes Komma, weil sie jedes Satzzeichen selbst gesetzt haben. Joe hat Monate Arbeit in das Skript gesteckt. Als er am Set erschien, war er sofort bereit, es über Bord zu werfen. Weil er genau wusste, was er wollte, konnte er uns improvisieren und einen eigenen Weg in die Geschichte finden lassen. Wir haben uns unentwegt selbst insperiert und damit angefeuert.
JOE CARNAHAN: Ich suche nach Momenten, in denen sich menschliches Verhalten echt anfühlt. Das ist es, worauf es mir ankommt. Ein Schauspieler kann die Leistung seines Lebens erbringen. Wenn es sich nicht echt und wahrhaftig anfühlt, ist sie für mich nichts wert. Die Improvisation in "Das A-Team" war sehr kontrolliert. Manchmal beharrte ich auf dem Drehbuch, weil es um für die Geschichte wichtige Entwicklungen ging. Ansonsten war mir der Austausch zwischen den Schauspielern am wichtigsten. Bei Filmen von Joel und Ethan Coen sollte man besser nichts ändern. Die müssen exakt so sein, wie sie geschrieben wurden. Ich ziehe es vor, wenn jeder Tag eine Herausforderung ist, ein Test. Man muss wissen, was einen erwartet - und sich dann überraschen lassen.
Wie übersetzt man einen Stoff der Achtziger in das Hier und Jetzt?
JOE CARNAHAN: Zunächst muss einem bewusst sein: Eine Fernsehserie lässt sich nicht mit einem Film vergleichen. Das ist, als wollte man eine Mandarine mit einem Gepard vergleichen. Das funktioniert nicht. Entscheidend ist
herauszufinden, was die Elemente sind, die die Serie ausgemacht haben - und die die Fans auch unbedingt sehen wollen. Das muss man bewahren, das ist die DNS. Ansonsten darf man nicht ehrpusselig sein. Seien wir ehrlich: Wir reden über das "Das A-Team", nicht über einen religiösen Text. Man muss sich Freiheiten nehmen, wenn man Spaß damit haben will.
Ihr Film ist also der Gepard?
JOE CARNAHAN: Genau.
LIAM NEESON: Kein Mensch bezahlt für ein Kinoticket, wenn ihn eine Mandarine erwartet.
Besonders wichtig für das Gelingen ist auch der Ton des Films. Einerseits lebt "Das A-Team" von seinem augenzwinkernden Humor, andererseits spielt die Handlung in einer sehr realen Welt.
JOE CARNAHAN: Wir wollten keinen albernen Film machen. Das stand fest. Aber natürlich musste die Action ein absurdes Element aufweisen, weil das auch wesentlicher Wesenszug der Serie war. Ich bin nicht der Typ, der einen Film mit Männern in Umhängen und Strumpfhosen machen könnte. Weiter als in "Das A-Team" würde ich nicht gehen in Bezug auf Fantasy. Für mich war entscheidend, die Geschichte fest in der Realität zu verankern. Sie musste einen soliden Unterbau besitzen. Ich wollte, dass Gefahr in der Luft liegt - etwas, das sich in der Serie nie auch nur im Entferntesten eingestellt hat. Das waren andere Zeiten, da konnte man sich diese achtlose Einstellung noch leisten. Aber man kann heute keine eskapistische Fantasie mehr machen, die nicht einräumt, dass wir in einer zynischeren Welt leben, die sich seit den Achtzigerjahren massiv verändert hat.
LIAM NEESON: Unsere Helden sind Veteranen des Irakkriegs - in der Serie kannten sie sich aus Vietnam. Damit spielt man nicht leichtfertig herum. Wir haben nicht einen Moment vergessen, dass in diesem Krieg neben 5000 Soldaten unserer Truppen und unserer Alliierten auch mehr als 100.000 irakische Zivilisten ihr Leben verloren haben.
Ursprünglich wollten Sie die Irakszenen in Jordanien drehen, haben sich dann aber für Kanada entschieden. Warum?
JOE CARNAHAN: Einfache Antwort?
Einfache Antwort.
JOE CARNAHAN: Das war die billigere Option. Viel billiger. Mehr gibt es darüber nicht zu sagen. Ich hätte für mein Leben gern in Jordanien gedreht. Wir hatten tolle Locations, die Menschen sind sehr freundlich, der König hätte uns den roten Teppich ausgerollt. Aber Kanada war logistisch einfacher und finanziell erschwinglicher. Hey!, es ist ein Geschäft.
Dabei sind Sie ein Fan davon, an Originaldrehorten zu filmen. Ihr nächster Film soll das Survivalabenteuer "The Grey" sein, der in der Wildnis von Alaska spielt.
JOE CARNAHAN: Klopf auf Holz. Wir sind auf einem guten Weg, die Finanzierung zu stemmen. Aber es ist nicht einfach. Es ist ein harter, unerbittlicher Stoff, der obendrein noch vor Ort gedreht werden muss, wenn er sich authentisch anfühlen soll. Man kann unmöglich einen Film über eine Gruppe Ölarbeiter, die von Wölfen gejagt werden, drehen, der aussieht, als habe man gerade Urlaub gemacht. Aber ich will mich diesem Abenteuer aussetzen, weil ich überzeugt bin, dass nicht nur ein toller Film drinsteckt, sondern auch eine wertvolle Lebenserfahrung. Mein Vater hat immer gesagt: "Das ist kein Berg für einen Bergsteiger." Den will ich aber unbedingt besteigen.
Liam Neeson, Bradley Cooper und "District 9"-Star Sharlto Copley düsen ab sofort mit dem berühmten "A-Team"-Van durch Kanada!
Es wirkt wie eine Zeitreise: Ein schwarzer Van mit roten Streifen brettert über den Kies, heraus steigt - lässig die Zigarre im Mundwinkel - ein Mann mit schlohweißem Haar auf dem Kopf und listigem Grinsen im Gesicht. Zu ihm gesellen sich drei weitere coole Jungs - das "A-Team" ist da!Doch der Leiter des "A-Team" ist nicht mehr George Peppard wie in der kultigen TV-Serie aus den Seventies, sondern Filmstar Liam Neeson. Denn der "A-Team"-Kinofilm wartet mit neuen Darstellern und einer modernen Story auf - das wurde schon während der ersten Drehtage im kanadischen Vancouver klar.
Edelmime Liam Neeson erhält Unterstützung von "Hangover"-Star Bradley Cooper, der als charmanter Weiberheld Templeton "Faceman" Peck zu sehen ist. Shooting-Star Sharlto Copley aus "District 9" mimt den ausgeflippten A-Team-Piloten "Howling Mad" Murdock und Ultimate-Fighting-Champ Quinton "Rampage" Jackson beerbt Mr. T in der Rolle von Muskelprotz "B.A." Baracus. Die vier drehen gerade erste Szenen an einem Flusslauf nahe der kanadischen Metropole.
Dabei ist das neue "A-Team" auf der Flucht vor Facemans Ex, gespielt von Jessica Biel. Die Schönheit aus "Chuck und Larry" reiste zwar alleine ans Set - abgesehen von einem 2 Meter großen Bodyguard - wird den Jungs aber in den nächsten Tagen ordentlich Feuer unterm Hintern machen. Biel mimt nämlich einen US-General und die Streitkräfte haben mit den Kriegsveteranen bekanntlich noch einige Rechnungen offen.
Neu dabei ist, dass das "A-Team" nicht mehr aus Vietnamkriegsveteranen besteht, sondern dass Hannibal, Face, Murdock und B.A. diesmal eine gemeinsame Vergangenheit im Golfkrieg haben. Dass der "A-Team"-Kinofilm mehr wird als nur der Aufguss einer erfolgreichen Fernsehserie, dafür stehen die Filmlegenden Ridley Scott und Bruder Tony, die als Produzenten die Weichen stellen. Regie führt Joe Carnahan ("Smokin' Aces"). Eins bleibt allerdings auch in der neuen Kinofassung des "A-Team" gleich: Hannibals Lieblingssatz "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.".
Eigentlich führt er das perfekte Leben. Doch ein Autounfall ändert in Liam Neesons neuem Film alles: Selbst seine Frau erkennt ihn nicht wieder.
Er ist ein angesehener Mediziner, führt eine intakte Ehe und ist glücklich. Bis ein Ausflug in die deutsche Hauptstadt sein Leben zu einem Albtraum werden lässt.Liam Neeson spielt im Thriller "Unknown White Male" einen Arzt, der zu einer Konferenz nach Berlin reist und dort Opfer eines Autounfall wird. Er fällt ins Koma und muss nach seinem Aufwachen feststellen, dass in seinem Leben nichts mehr so ist, wie er es in Erinnerung hatte. Seine eigene Frau erkennt ihn nicht wieder und lebt nun mit einem anderen Mann zusammen, der die Identität des Arztes angenommen hat.
Neeson begibt sich in der Verfilmung des Romans "Out of My Head" von Didier van Cauwelaert auf eine hektische Jagd nach der Wahrheit, um die bösen Absichten seines Nebenbuhlers zu stoppen. Regie führt Jaume Collet-Serra, der in den USA gerade mit "Orphan - Das Waisenkind" auf sich aufmerksam macht. Die Dreharbeiten beginnen im Januar 2010 in Berlin.
Langsam nimmt die Besetzung der TV-Serien-Verfilmung Formen an: Nach Face scheint nun auch ein Hannibal gefunden zu sein.
Spekuliert wurde im Vorfeld schon über viele männliche Top-Stars, die das Oberhaupt der Veteranen-Truppe spielen sollten.Jetzt hat anscheinend einer den Zuschlag bekommen, den keiner so wirklich auf der Liste hatte: Liam Neeson. In der Verfilmung der Kultserie "The A-Team" wird der Ire die Rolle des leicht ergrauten Anführers Hannibal übernehmen und seine Jungs nach dem Gefängnisausbruch in wohltätige Abenteuer stürzen. Einer seiner Männer ist angeblich Bradley Cooper als Face, wer BA und Murdoch spielen wird, steht trotz Gerüchten um Common und Woody Harrelson noch nicht fest.
Regisseur Joe Carnahan freut sich trotzdem schon auf die Dreharbeiten. Nachdem der Starttermin bereits auf den 11. Juni 2010 festgesetzt wurde, kann es nicht mehr lange dauern, bis das A-Team komplett und startbereit ist.
Sein Gesicht wirkt kantig, seine Seele sanft. Als Vater auf Rachefeldzug gibt Liam Neeson in "96 Hours" nun den Actionhelden.
Seit er als Jedi-Master in "Star Wars: Episode I" märtyrerhaft gelasert wurde, ist er der starke Baum, nach dem sich junge Äste ausrichten.Wie beispielsweise Leonardo DiCaprio in "Gangs of New York", Orlando Bloom in "Königreich der Himmel" oder Christian Bale in "Batman Begins". Steven Spielberg plant mit ihm sogar einen Film über Abraham Lincoln. Eine gute Wahl, kennt doch sein Star das Trauma eines Bürgerkriegs, das auch Lincoln erlebte, aus erster Hand.
Katholik Neeson wuchs mit drei Schwestern im vorwiegend protestantischen nordirischen Ballymena auf. Vereinnahmen ließ er sich aber von keinem, spielt auf Fragen zum Nordirlandkonflikt den Stummen - wie in seinem US-Debüt "Suspect - Unter Verdacht".
Obwohl er wie ein Schrank gebaut ist, ist der 56-Jährige ein Mann des Ausgleichs, scheint nichts gemein zu haben mit Rekordsäufern und Pubschlägern, dem Image der Iren: "Es ist sehr leicht, diese ganze Gewalt oder diesen kalten Blick abzurufen, der im Grunde nichts ausdrückt. Ich weiß, dass ich diese sanfte Qualität besitze und ich zeige sie gerne, weil man davon im Kino meiner Ansicht nach viel zu wenig sieht."
Bevor die Gandhi-Gene im Alter dominant wurden, stand ein Lernprozess. Denn als Kind übte sich der Sohn eines Hausmeisters und einer Köchin in härteren Kommunikationsformen: "Fast zehn Jahre lang, von neun bis siebzehn, war ich Boxer, aber den Killer-Instinkt hatte ich wirklich nicht. Man sagte mir, ich wäre gut, aber vor jedem Turnier machte ich mir vor Angst fast in die Hosen."
Mit gebrochener Nase verließ der irische Jugendmeister den Ring, landete nach seinem Ausstieg aus Mathematik- und Informatikstudium sowie abgebrochener Lehrerausbildung beim Lyric Player's Theatre. Zwei Jahre später gehörte er zum Ensemble des Abby Theatre in Dublin, wurde dort von Regisseur John Boorman für "Excalibur" entdeckt.
Das Artus-Epos führte zu kleinen Rollen in aufwändigen Filmen ("Krull", "The Bounty", "Mission") und zu einer dreijährigen Beziehung mit Helen Mirren.
Die grandiose Bühnen- und Filmdarstellerin wurde sein Obi-Wan Kenobi: "Sie hat mir so vieles beigebracht. Sie sagte 'das sind Spaghetti, das ist Sushi, ja, es ist roher Fisch, aber gut für dich. Halt den Mund, und iss'. Sie zeigte mir Paris und London und wie man Shrimps essen muss."
So präpariert ging der Hüne nach Hollywood, angelte sich nach "Satisfaction" Julia Roberts. Hineingeheiratet jedoch hat er 1994 in britische Schauspielaristokratie. Natasha Richardson, Tochter von Vanessa Redgrave, hatte er 1984 bei der Miniserie "Ellis Island" kennen und auf der Bühne in "Anna Christie" schließlich lieben gelernt.
Mit der Mutter seiner zwei Söhne spielte er auch in "Nell", entwickelte bei den Dreharbeiten eine Leidenschaft fürs Fliegenfischen. Seine andere für Motorräder gab er nach Kollision mit einem Reh und schmerzhafter Genesung auf.
Unverändert begeistert ist Neeson vom Theater, das er bevorzugt, weil es von Schauspielern, nicht Regisseuren dominiert wird. Zwei Tony-Nominierungen (wichtigster US-Bühnenpreis) steht eine Oscar-Nominierung für "Schindlers Liste" gegenüber.
Heroische Figuren mit Schwächen sind Liams Spezialität - wie der abgehalfterte US-Spion, den er derzeit im Actiondrama "96 Hours" spielt.
Viele davon sind authentisch wie Oskar Schindler, "Rob Roy", "Michael Collins" oder auch der legendäre Sexualforscher "Kinsey", der freie Liebe nicht nur propagierte, sondern auch lebte. Konsequenzen muss Frau Natasha jedoch nicht befürchten: "Ich habe gelernt, meine Figur am Ende des Tages wie einen Mantel aufzuhängen und sie am nächsten Morgen wieder abzunehmen."
GEBURTSDATUM: 07.06.1952 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
GEBURTSDATUM: 07.06.1952 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
GEBURTSDATUM: 07.06.1952 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Familie
Mutter: Kitty Neeson (Köchin)Vater: Barney Neeson (Schul-Aufseher, verstorben)
Schwestern: Bernadette Neeson und zwei weitere
Ehefrau:
Natasha Richardson (03.07.1994 bis zum Tod von Richardson 2009)
Lebenspartnerinnen:
Helen Mirren (1981-85)
Julia Roberts (1988-90)
Söhne:
Michael Richard Antonio Neeson (von Natasha Richardson, 22.06.1995)
Daniel Jack Neeson (von Natasha Richardson, 28.08.1996)
Autogrammadresse
c/o International Creative Mgmt.8942 Wilshire Blvd.
Beverly Hills,CA 90211


































