Marion Cotillard

Portrait von Marion Cotillard
Marion Cotillard

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92%
GEBURTSTAG:
30.09.1975 in Paris

LEBT IN:
Frankreich

Kurzinfo

Sie WAR Edith Piaf! Marion Cottilard, französische Film- und Theaterschauspielerin, hat, seit sie 1998 in das "Taxi" von Samy Nacéri stieg, das französische und internationale Kino mit wagemutigen Rollen als kapriziöse, komplizierte und charmante Verführerin erobert.
Sie ist die Jeanne Moreau ihrer Generation, mit grau-grünen Augen und sexy rauchiger Stimme steht sie für die mysteriöse, eigenwillige Frauenfigur. In "La vie en ...

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GEBURTSDATUM: 30.09.1975 | GEBURTSORT: FRANKREICH
Sie WAR Edith Piaf! Marion Cottilard, französische Film- und Theaterschauspielerin, hat, seit sie 1998 in das "Taxi" von Samy Nacéri stieg, das französische und internationale Kino mit wagemutigen Rollen als kapriziöse, komplizierte und charmante Verführerin erobert.
Sie ist die Jeanne Moreau ihrer Generation, mit grau-grünen Augen und sexy rauchiger Stimme steht sie für die mysteriöse, eigenwillige Frauenfigur. In "La vie en rose" spielt sie die Chansonsängerin Edith Piaf - die Rolle ihres Lebens. In dem Film, der seine Welturaufführung als Eröffnungsfilm der Berlinale 2007 feiert, singt Cotillard selbst. Die Rolle hat ihr einen Oscar als Beste Darstellerin eingebracht - bemerkenswert für eine Darstellerin in einem französischen Film. Der Gesangsunterricht, den sie für "Les jolies choses" nahm, wo sie zwei Lieder sang, und ihre raue Pariser Stimme kamen ihr dabei zu Gute.
Marion Cotillard wurde 1975 in Paris in eine Schauspielerfamilie geboren und war, wann immer Kleinkinder und Mädchen auf der Bühne ihres Vaters gebraucht wurden, zur Stelle. Mit sechs Jahren spielte sie in zwei Fernsehfilmen. Fern von Paris nahm sie Schauspielunterricht in Orléans, wo sie 1994 mit dem Prix du Conservatoire d'Art Dramatique d'Orléans ausgezeichnet wurde.
Im selben Jahr gab sie ihr Kinodebüt im Liebesfilm "L'histoire du garcon qui voulait qu'on l' embrasse". Ihre Filmkarriere stagnierte, bis sie 1997 als flotte Generalstochter Lilly und freche eifersüchtige Freundin von Taxifahrer Samy Nacéri in dem von Luc Besson produzierten und geschriebenen und von Gérard Pirès inszenierten Millionenerfolg "Taxi" spielte. Cotillards energische, temperamentvolle Lilly verhalf auch den Fortsetzungen "Taxi 2" (2000) und "Taxi 3" (2003) zum Erfolg.
Seitdem arbeitet Cotillard international, sucht ihre Rollen nach dem eigenen Geschmack aus. Sie spielte die Doppelrolle zweier eineiiger Zwillingsschwestern und Sängerinnen in "Les jolies choses" (2001), riskierte als Sophie mit immer gefährlicheren Liebesproben die Beziehung zu ihrem Freund in "Liebe mich, wenn du dich traust" (Belgien 2003), war an der Seite von Jeanne Moreau in der Kriegsromanze "Lisa" (2001), im französischen Thriller "Une affaire privée" (2002), als Krankenschwester in "Black Box" (2005) und als Josephine in Tim Burtons "Big Fish" (2003) zu sehen. Zum TV-Dauerbrenner wurde der an die Arbeiten von Sébastien Japrisot erinnernde, spannende Thriller "Flucht durch Nizza" (2001), wo sie als Mordverdächtige gehetzt wird.
Für Jean-Pierre Jeunets "Mathilde" (2004), wo sie als Hure Tina Lombardi im Ersten Weltkrieg die Schuldigen am Tod ihres Geliebten sucht und ermordet, wurde Marion Cotillard 2005 mit dem César als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Es folgten 2005/06 sieben weitere Filme, darunter Ridley Scotts Provence-Komödie "Ein gutes Jahr".
Marion Cotillard war 1998 für "Taxi" und 2001 für "Les jolies choses" für den César nominiert. 2000 wurde sie als Beste Newcomerin in Caubourg für "Taxi 2" ausgezeichnet und gewann 2003 für "Liebe mich, wenn du dich traust" den Preis als Beste Darstellerin auf dem Newport Beach Festival.
In Michael Manns Gangster-Epos "Public Enemies" bestach sie als große Liebe des legendären John Dillinger (Johnny Depp) und brachte in Christopher Nolans bahnbrechender SciFi-Mystery "Inception" Leonardo DiCaprio als dessen allgegenwärtige verstorbene Frau aus dem Konzept.
In Woody Allens Liebeserklärung an die Seine-Metropole "Midnight in Paris" gibt sie nun eine zeitlose Muse, die Hauptdarsteller Owen Wilsons Blick auf das Leben nachhaltig verändert. Aktuell gehört sie zum Staraufgebot, das sich in Steven Soderberghs Pandemie-Thriller "Contagion" gegen einen weltweit um sich greifenden Virus stemmt.
Marion Cotillard ist im Umweltschutz für Greenpeace engagiert und beteiligte sich 2005 an einem Projekt, das auf die globale Erderwärmung aufmerksam machte.
GEBURTSDATUM: 30.09.1975 | GEBURTSORT: FRANKREICH
Ein Oscar für die "Basterds"? 26.08.2009

Kinofans lieben die "Inglourious Basterds", die Kritiker auch. Tarantino hat gute Oscarchancen - auch mangels echter Konkurrenz.

Es dauert noch über ein halbes Jahr, bis es wieder heißt: "And the Oscar goes to ...". Tatsächlich aber ist das Rennen um die wichtigste Filmtrophäe längst eröffnet und die "Inglourious Basterds" haben beste Chancen, ziemlich "Glorreiche Bastarde" zu werden.
Zugegeben, es ist noch ein wenig früh, darüber zu spekulieren. Doch mit seinem guten Kinostart empfiehlt sich Inglourious Basterds durchaus für die Academy Awards. Selbst eine Oscarnominierung für den auch in den US-Kritiken durch die Bank mit Lob überschütteten Darsteller Christoph Waltz ist denkbar, wenn auch wohl "nur" als bester Nebendarsteller. Denn auch nicht-englischsprachige Schauspieler haben in der schauspielerlastigen Academy ab und zu eine Chance, man denke etwa an Marion Cotillard, die seit ihrem Oscar für La Vie en Rose mit namhaften Regisseuren wie Michael Mann oder Christopher Nolan gearbeitet hat. "Basterds"-Regisseur Quentin Tarantino nennt bislang einen Oscar für das beste Drehbuch für "Pulp Fiction" sein eigen.
Noch tut man sich schwer, die Oscar-Kandidaten auszumachen, die ja klassischerweise ohnehin erst in den folgenden Monaten ins Kino kommen. Ein potenzieller Kandidat ist schon aus dem Rennen: Martin Scorseses Shutter Island, dessen Start gerade kurzerhand auf Februar verschoben wurde. Sollte das Feld der Bewerber ausgerechnet in einem Jahr überschaubar sein, in dem das Feld der Bester Film-Nominierungen auf zehn erweitert wurde?
Johnny Depp lästert auf Französisch 30.06.2009

Damit sie ungezügelt über ihre "Public Enemies-"Kollegen herziehen konnten, griffen Johnny Depp und Marion Cotillard in die Trickkiste.

"Sein Französisch ist exzellent."
Marion Cotillard zeigte so sich begeistert von Johnny Depps Sprachkünsten, dass sich die beiden am Set des Dramas "Public Enemies" häufig in Cotillards Muttersprache unterhielten, um vollkommen ungestört über ihre Kollegen herziehen zu können. Doch die Oscargewinnerin musste Depp nach einiger Zeit bremsen:
"Ich konnte es mir einfach nicht erlauben, andauernd französisch mit ihm zu sprechen, da ich so hart daran gearbeitet habe, den Akzent meiner Figur Billie Frechette hinzukriegen." Cotillard spricht in der Originalversion von "Public Enemies" eine Mischung aus Französisch und amerikanischem Englisch, um Frechettes doppelstaatlicher Abstammung gerecht zu werden.
Während sich Wahl-Franzose Depp und Cotillard durch den ständigen Austausch näher kamen, ruhte Kollege Christian Bale vor allem in sich selbst: "In Aufnahmepausen will ich mich nicht unterhalten. Johnny schien damit ebenfalls glücklich zu sein." Ein schweigsamer Christian Bale ist zumindest leichter zu ertragen, als ein angespanntes Nervenbündel, das Set-Mitarbeiter mit minutenlangen Hass-Tiraden überzieht.
GEBURTSDATUM: 30.09.1975 | GEBURTSORT: FRANKREICH
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