Martin Freeman
Evangeline Lilly spielt in den beiden "Hobbit"-Filmen die Elbin Tauriel. Wie einst Arwen in der "Herr der Ringe"-Trilogie ist sie die wichtigste weibliche Figur des Waldvolkes.
Erste Details zur schönen Hobbit-Elbin?In der "Herr der Ringe"-Trilogie war Liv Tyler als Arwen Abendstern einer der schönsten Hingucker von ganz Mittelerde. Diesen Part übernimmt in der Verfilmung der Vorgeschichte "Der Hobbit" nun Evangeline Lilly.
Die attraktive Schauspielerin aus dem Serien-Hit "Lost" hat mit "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" und "Real Steel" erste Erfolge im Kino gefeiert und darf in Peter Jacksons beiden Tolkien-Filmen als Elbin Tauriel den Düsterwald verschönern. Nun hat sie erstmals Details über ihre Rolle verraten, die - wie damals auch die der Arwen - in J.R.R. Tolkiens Roman eigentlich gar nicht vorkommt:
"Sie ist eine Kriegerin, die Anführerin der Elbengarde, die ganz große Nummer in der Armee", erklärt Evangeline Lilly. "Sie kann mit jeder Art von Waffe umgehen, besonders mit dem Bogen und zwei Dolchen. Damit ist sie absolut tödlich. Ihr will man definitiv nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen."
Anders als Arwen ist Tauriel also eine echte Kämpferin und nicht nur eine passive Lichtgestalt, die Männern im Kampf nur den Geist stärkt. Ihr Name bedeutet "Tochter des Waldes".
Eine Romanze zwischen Tauriel und Legolas (Orlando Bloom) - der trotz seines Fehlens in den Hobbit-Romanen ebenfalls für die Filme reaktiviert wurde - in den Hainen des Düsterwaldes, wie von einigen Fans spekuliert wurde, hat Peter Jackson übrigens kategorisch ausgeschlossen. Schließlich ist Tauriel, wie von Evangeline Lilly geschildert, vornehmlich eine Kämpferin.
Eine besondere Rolle scheint Tauriel daher in der Schlacht der fünf Heere zu spielen, in der sich Elben, Menschen und Zwerge gegen Orks und Warge verbünden. Das geschieht allerdings erst, nachdem Bilbo (Martin Freeman), Gandalf (Ian McKellen) und die 13 Zwerge um Anführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage) zum Drachen Smaug im Einsamen Berg aufgebrochen sind, und Bilbo zum ersten Mal Gollum (Andy Serkis) begegnet ist, und ihm den Einen Ring abgenommen hat. Daher hat Peter Jackson die Schlacht der Fünf Heere auch in den zweiten seiner beiden Filme gelegt. Entsprechend erklärt Evangeline Lilly:
"Im ersten Film hat Tauriel eher wenige Szenen, sie tritt erst gegen Ende des ersten Films auf und spielt dann auch nur eine kleine Rolle. Im zweiten Film wird sie dann deutlich wichtiger, obwohl sich das auch erst im Verlauf der Dreharbeiten so entwickelt hat. Im Drehbuch las sich das Ganze wesentlich bescheidener, nun wird doch einiges von mir verlangt. Das macht großen Spaß, bedeutet aber auch ein wenig mehr Druck."
So musste die Darstellerin intensive Trainingsstunden nehmen, unter anderem im Bogenschießen und Fechten. Wie genau die Schlacht der fünf Heere, das Action-Highlight der Hobbit-Filme, dann abläuft, konnte Lilly aber trotzdem noch nicht enthüllen:
"Das weiß ich noch nicht, weil wir diese Sequenzen noch nicht gefilmt haben. Ich muss erst wieder zurück nach Neuseeland, wo weitere fünf Monate Dreharbeiten anstehen?"
Das Ergebnis gibt's dann am 13.12.2013 im Kino zu sehen, wenn der zweite Hobbit-Film "Der Hobbit - Hin und zurück" startet. Der ersten Teil "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" kommt sogar schon am 13. Dezember dieses Jahr ins Kino!
"An Unexpected Journey" und "There and Back Again" sind die Titel von Peter Jacksons Filmen zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte. Auch die Termine stehen!
Kalender und Stift bereithalten!Mittelerde-Fans sollten sich Freitag, den 14. Dezember 2012 und Freitag, den 13. Dezember 2013 (hoffentlich kein böses Omen!) dick anstreichen. Denn dann kommen die beiden Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" ins Kino, wie Filmriese Warner nun offiziell verkündet hat. Die Starttermine gelten wohl wie bei den "Herr der Ringe"-Filmen weltweit mit minimalen stundenweisen Abweichungen je nach Zeitzone.
In Absprache mit Regisseur Peter Jackson sind auch die offiziellen englischen Titel gefunden. Der erste Film wird "The Hobbit: An Unexpected Journey" heißen, der zweite "The Hobbit: There and Back Again". Beide Titel sind eng ans Werk von Kultautor J.R.R. Tolkien angelehnt.
Denn das erste Kapitel im "Hobbit" heißt "An unexpected Party" (deutsch "ein unerwartetes Fest") und beschreibt, wie sich Gandalf und die Zwerge in Bilbos Heim einnisten, singen und feiern, bevor sie ihn zur Reise zum Einsamen Berg und dem Drachen Smaug überreden, auf der Bilbo auch den Einen Ring findet. Von daher ist natürlich nicht nur das Fest unerwartet, sondern erst Recht die anschließende Reise!
Der zweite Filmtitel ist schlicht der englische Untertitel des Romans, der im Original "The Hobbit, or There and back again" lautet. Daraus würde in früheren deutschen Übersetzungen "Der kleine Hobbit". Neuere deutsche Auflagen übernehmen Tolkiens Titel als "Der Hobbit: Oder Hin und Zurück".
Der Romantitel ist dabei aus einem fiktiven Buch im Buch entlehnt: Laut Tolkien hat Bilbo seine Erlebnisse im sogenannten "Roten Buch der Westmark" unter anderem im Kapitel "There and Back Again, A Hobbit's Holiday" festgehalten. Frodo ergänzte darin später seine eigenen Erlebnisse vom Auenland bis zum Schicksalsberg und gab dem Buch den Untertitel "Der Sturz des Herrn der Ringe und die Rückkehr des Königs". Nachdem Frodo Mittelerde den Rücken gekehrt hatte, schrieben noch Sam Gamdschie und dessen Tochter Eleanor daran. Damit ist das "Rote Buch der Westmark" die fiktive Quelle für Tolkiens berühmte Mittelerde-Romane und daher auch eine mehr als würdige Quelle für die Hobbit-Filmtitel!
Für welchen deutschen Filmtitel sich der hiesige Verleih entscheidet, steht dabei natürlich noch nicht fest - möglicherweise bleibt man auch einfach bei den englischen Versionen "The Hobbit: An Unexpected Journey" und "The Hobbit: There and Back Again".
Allerdings erzählt Regisseur Peter Jackson in den beiden Filmen etwas mehr als Tolkien in seinem Roman. Mit Rückblenden und Ausblicken verhilft Jackson Figuren aus seinen "Herr der Ringe"-Filmen zu einem Leinwand-Comeback, obwohl sie im "Hobbit" eigentlich nicht vorkommen: So wird Ian Holm als älterer Bilbo zu sehen sein, Orlando Bloom als Legolas, Elijah Wood als Frodo und Christopher Lee als Saruman.
Ein Wiedersehen gibt es darüber hinaus auch mit den "offiziellen" Hobbit-Charakteren Elrond (Hugo Weaving), Galadriel (Cate Blanchett), Gollum (Andy Serkis) und natürlich Sir Ian McKellen als Gandalf. Die Titelrolle als junger Bilbo spielt Martin Freeman aus "Per Anhalter durch die Galaxis".
Via Blog hat Gandalf-Darsteller Ian McKellen den Drehplan der "Herr der Ringe"-Verfilmung veröffentlicht - inklusive Bilbos Seitensprung!
Ganz übler Kalauer!"Martin Freeman hat den 'Hobbit' verlassen!"
Mit dieser Meldung über den Hauptdarsteller der Vorgeschichte schockierte Gandalf-Mime Ian McKellen in seinem Blog die "Herr der Ringe"-Fans. Doch er beruhigte sogleich: "Keine Angst, dass ist kein Aprilscherz, sondern eine Mai-Tatsache: Martin hatte sich nur schon vor seiner Unterschrift für 'The Hobbit' für drei Sherlock-Holmes TV-Filme verpflichtet, die er in London dreht. Danach kommt er aber sofort wieder nach Mittelerde zurück."
Mittelerde bedeutet natürlich Wellington in Neuseeland, wo Regisseur Peter Jackson die "Herr der Ringe"-Trilogie gedreht hat und nun auch den "Hobbit" filmt. Selbstverständlich wird die Crew während Martin Freemans Abwesenheit nicht herumsitzen und Däumchen drehen, wie Ian McKellen klarstellt:
"Peter wird in dieser Zeit die Szenen schneiden, die wir schon im Kasten haben. Die anderen Darsteller werden die nächsten Wochen weitere Szenen drehen, in denen keine Hobbits vorkommen."
Dabei bestätigt McKellen noch einmal die Rückkehr eines weiteren "Herr der Ringe"-Darstellers: "Es wird hauptsächlich um Zwerge gehen, aber auch Elben - Hugo Weaving wird für eine längere Sequenz als Elrond zurückkehren!", verrät Sir Ian.
Zwar hatte sich Weaving schon am 1. Mai am "Hobbit"-Set gezeigt und Regisseur Peter Jackson postete daraufhin sogar ein gemeinsames Foto von sich und dem Elrond-Mimen auf seiner Website. Doch damals hatte Jackson noch betont, Hugo Weaving habe lediglich auf einen "freundschaftlichen Besuch" vorbeigeschaut. Dagegen hatte eine Sprecherin der "Hobbit"-Produktionsfirma Weavings Engagement bereits bestätigt. Nun hat Ian McKellen endgültig Klarheit geschaffen: Hugo Weaving wird erneut als Herr von Bruchtal zu sehen sein.
Weitere Originalstars aus den "Herr der Ringe"-Filmen im "Hobbit" sind besagter Ian McKellen als Gandalf, Elijah Wood als Frodo, Cate Blanchett als Galadriel, Orlando Bloom als Legolas, Andy Serkis als Gollum, Christopher Lee als Saruman und Ian Holm als gealterter Bilbo.
Martin Freeman ist zwar der neue Bilbo Beutlin in Peter Jacksons "Hobbit"-Verfilmung. Doch auch sein "Herr der Ringe"-Vorgänger Ian Holm spielt mit.
Feiern, singen und Bier trinken: Bei den Lieblingshobbys der Hobbits kann man schon mal einen doppelten Bilbo sehen...Völlig überraschend hat Regisseur Peter Jackson bekannt gegeben, dass Sir Ian Holm, der in der "Herr der Ringe"-Trilogie Frodos Onkel Bilbo Beutlin spielte, auch für die Verfilmung der Vorgeschichte "The Hobbit" vor der Kamera stehen wird. Eigentlich ist Martin Freeman aus "Per Anhalter durch die Galaxis" als Titelheld der beiden Romanverfilmungen vorgesehen.
Allerdings wird Ian Holm wohl nur einen kleinen Gastauftritt als ältere Version des berühmten Hobbits absolvieren. Das Hauptgeschehen zeigt ja einen deutlich jüngeren Bilbo als in "Der Herr der Ringe", weswegen mit Martin Freeman auch ein jüngerer Darsteller engagiert wurde.
Heraus kam das Ganze durch eine Fan-Reaktion auf Peter Jacksons ersten Videoblog zum "Hobbit"-Dreh|U|T#typ=trailer}. Am Ende war darin Bilbos Stimme zu hören und Fans fragten den Regisseur, ob dabei Ian Holm gesprochen habe. {mlnamen.21737.Jackson antwortete über Facebook: "Ian wird tatsächlich für 'The Hobbit' zurückkehren, als ältere Version von Bilbo. Die Stimme im Video war aber die von Martin Freeman und stammte aus der ersten gemeinsamen Leseprobe des Drehbuchs."
Damit wird "The Hobbit" ein wahres Klassentreffen der "Herr der Ringe"-Kollegen: Auch Andy Serkis (Gollum), Cate Blanchett (Galadriel), Elijah Wood (Frodo) und natürlich Sir Ian McKellen als Gandalf sind dabei. Eine Zusage von Hugo Weaving für den Part als Elrond ist wohl ebenfalls nur noch Formsache.
Dabei dürften insbesondere Ian Holm und Elijah Wood auch tatsächlich wieder gemeinsame Szenen drehen. Frodo-Darsteller Wood hat verraten, dass er die Geschehnisse aus "The Hobbit" wohl in dem Buch lesen soll, das er von seinem Onkel Bilbo erhält und in dem er später seine eigenen Erlebnisse vom Weg nach Mordor aufschreibt. Frodos Lektüre nimmt den Kinozuschauer dann sozusagen mit auf Bilbos Reise zum Einsamen Berg. Vermutlich trifft Ian Holm als älterer Bilbo seinen Neffen Frodo während oder nach der Lektüre - das ergäbe jedenfalls eine schöne Rahmenhandlung.
Indes hat einer von Peter Jacksons Darstellern den "Hobbit" verlassen. Der britische Soap-Star Robert Kazinsky sollte den jungen Zwerg Fili spielen, ist aber aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen. Peter Jackson beruhigt die Fans, dass dies keine weitere Verzögerung bedeuten werde:
"Wir werden Robs Begeisterung und seinen ansteckenden Humor sehr vermissen. Trotzdem versichere ich, dass Robs Abreise die Dreharbeiten nicht verzögern wird, da wir die meisten Szenen mit Fili noch vor uns haben. Momentan drehen wir Aufnahmen mit Bilbo, in dieser Zeit können wir einen neuen Fili suchen."
Robert Kazinsky selbst schreibt auf Twitter: "Ich dank Peter und dem Team für die tolle Unterstützung und bin sehr traurig, wie es nun gelaufen ist. 'The Hobbit' wird, bei dem, was ich bisher gesehen habe, absolut großartig werden. Es geht um meine Gesundheit, es wird aber alles gut werden, versprochen!"
Fili ist in "The Hobbit" einer der beiden Neffen von Zwergenanführer Thorin. Er spielt in Bilbos Haus Geige und holt immer dann die Kohlen aus dem Feuer, wenn es brenzlig wird.
Ober-Hobbit Peter Jackson hat endlich den Startschuss zum lange geplanten "Herr der Ringe"-Prequel "The Hobbit" gegeben.
Gesundheitliche Probleme von Peter Jackson wirbelten Ende Januar den Drehplan zu "The Hobbit" noch einmal durcheinander. Nachdem sich der "Herr der Ringe" nun vollständig erholt hat, konnte er endlich mit den Dreharbeiten beginnen.Endlich, die erste Klappe zum lange geplanten und heiß erwarteten "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" ist gefallen. Nach langem Hin-und Her inklusive Studioturbulenzen und Regisseurs-Wechsel war es zuletzt eine Operation von Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Peter Jackson, die den Drehstart verzögerte.
Gedreht werden nun back-to-back die beiden Filme, die Bilbo Baggins Vorgeschichte erzählen. Zum Einsatz kommt in den Stone Street Studios, Wellington, neueste 3D-Technik. Selbstverständlich entschied sich Jackson als Drehort wieder für die Schauplätze des Originals in Neuseeland.
Auch die Effekte und komplette Postproduktion werden in Neuseeland in den Studios von Weta und Park Road realisiert werden. Martin Freeman spielt Bilbo an der Seite von zum Teil aus der Ringe-Trilogie bekannten Kollegen wie etwa Ian McKellen oder Cate Blanchett. Hinter der Kamera versammelte Peter Jackson ebenso Tolkien-erfahrene Kräfte wie Kameramann Andrew Lesnie und Score-Komponist Howard Shore.
Als Produzenten stehen Jackson Fran Walsh und Carolynne Cunningham zur Seite. "Herr der Ringe"-Fans müssen trotzdem noch ein wenig Geduld aufbringen. Schließlich sollen die beiden "Hobbit"-Filme wie die erfolgreiche Ringe-Trilogie zur Weihnachtssaison, also Ende 2012 bzw. Ende 2013 anlaufen.
Endlich laufen die Kameras in Neuseeland: Gandalf-Mime Ian McKellen berichtet von den ersten Aufnahmen mit Bilbo-Darsteller Martin Freeman.
72 Jahre und immer noch begeisterungsfähig wie ein kleines Kind.Gandalf-Darsteller Ian McKellen war fast so ungeduldig wie die Fans, dass er endlich losgehen möge mit der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit". Nachdem das lange Hin und Her um Regisseur, Gewerkschaftsärger und Finanzierung endlich beigelegt ist, freut sich Ian McKellen nun sehr über den Beginn der Arbeiten. Auf seiner Website hat er einen Bericht über seine Erlebnisse in Miramar veröffentlicht, der Halbinsel südlich von Wellington, wo das Herz der Produktion von "The Hobbit" schlägt:
"Ich habe Bilbo gesehen - in drei Dimensionen!", so Ian McKellen. "Als ich in der Nähe der Büros war, erfuhr ich, dass Martin Freeman (der Bilbo-Darsteller, die Red.) gerade vor 3D-Kameras sein Kostüm testet. Tatsächlich fand ich ihn vor einem riesigen Greenscreen vor, die Kameras schien er kaum zu bemerken. Er improvisierte einen Hobbit-Gang, trottete vor und zurück. Dabei probierte er seine haarigen Hobbit-Füße, seine spitzen Ohren und sein künstliches Bäuchlein aus."
"Andrew Lesnie (führte auch bei allen 'Herr der Ringe'-Filmen die Kamera, die Red.) bediente per Fernsteuerung die mächtige Kamera, die digital in 3D aufzeichnet. Auf seinem Bildschirm war zwar nur ein 2D-Bild zu sehen, aber daneben, oberhalb des Regiestuhls, war ein großer Farbbildschirm in seiner magischen dreidimensionalen Pracht, fast so, wie es im Kino aussehen wird - dank der Brillen, die die verwaschenen Konturen auf der Leinwand mit messerscharfer High Definition in den 3D-Effekt transformieren."
"Drei Bilbos gleichzeitig, zwei Bildschirme, die seine Darstellung zeigen und dahinter der Schauspieler: Wer war jetzt überhaupt der echte? Martin Freeman hat sich durch die Kameras in eine Figur verwandelt, die bald so authentisch und real sein wird, wie er selbst!"
Ian McKellen offenbart mit diesen Worten eine poetische Ader - und eine Begeisterung für die 3D-Technik, die man von dem Schauspielveteranen nicht unbedingt erwarten konnte. Ob sich auch die kritischen Fans mit Mittelerde in 3D anfreunden können, stellt sich Ende 2012 heraus, wenn der erste der beiden Hobbit-Filme ins Kino kommt.
Nach den "Herr der Ringe"-Filmen tritt Mittelerde-Star Elijah Wood auch in "The Hobbit" auf - und das äußerst prominent als Erzähler der Rahmenhandlung!
Damit hat Peter Jackson bald all seine Originalstars an Bord.Millionen Fans weltweit warten auf die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" - und bekommen von Peter Jackson mehr als sie zu hoffen wagten: Der Mittelerde-Macher bringt nämlich nicht nur die epischen Geschehnisse auf die Leinwand, die später die Kulisse der "Herr der Ringe"-Filme bildeten, er holt auch fast alle beliebten Figuren der Tolkien-Trilogie in die "Hobbit"-Filme - obwohl sie im Roman teilweise gar nicht vorkommen.
Prominentester Neuzugang nach Ian McKellen als Gandalf, Andy Serkis als Gollum, Hugo Weaving als Elrond und Orlando Bloom als Legolas ist nun Elijah Wood als Frodo. Das hat Peter Jackson bereits offiziell bestätigt!
Die Art und Weise, wie der Neffe von "Hobbit"-Hauptheld Bilbo Beutlin (dargestellt von "Per Anhalter durch die Galaxis"-Star Martin Freeman) in den Film eingebaut werden soll, ist dabei so einfach wie genial: Frodo liest Bilbos Erlebnisse auf der Reise zum Einsamen Berg und vom Fund des Einen Rings in einem Buch mit dem Titel "Red Book of Westmarch". Der Wälzer kommt schon in Jacksons "Herr der Ringe"-Filmen vor: Sowohl Bilbo als auch Frodo schreiben dort hinein.
Das Kinopublikum wird die Geschichte von "The Hobbit" also Stück für Stück gemeinsam mit Elijah Wood als Frodo erleben. Das bietet natürlich reizvolle dramaturgische Möglichkeiten: An besonders spannenden Stellen - wie beispielsweise Bilbos erster Begegnung mit Gollum - könnte Peter Jackson auch kurz Frodos Reaktionen zeigen, wenn dieser davon liest.
Außerdem wird dieser Kniff dazu beitragen, die Geschehnisse des "Hobbit"-Romans, die nicht ganz so episch ausfallen wie die der "Herr der Ringe"-Trilogie, mitreißend an den Mann zu bringen: Denn wer bereits mit Elijah Wood als Frodo die Reise zum Schicksalsberg durchlitten hat, wird sich gerne für eine Geschichte begeistern, die er gleichsam durch Frodos Augen erlebt.
Das Ergebnis von Peter Jacksons Kunstgriff mit Elijah Wood gibt's dann Ende 2012 und 2013 zu erleben, wenn die beiden Hobbit-Filme ins Kino kommen.
Tausende Menschen demonstrieren in Neuseeland für den Verbleib des "Hobbit"-Drehs, darunter auch der Premierminister und Regisseur Peter Jackson.
Tausende Menschen gehen in Neuseeland auf die Straße, damit der "Hobbit" nicht nach Europa auswandert. Selbst der Premierminister macht sich für Bilbo stark.Die mächtigen Studiobosse kommen und Neuseeland zeigt sich gerüstet für die letzte Schlacht um Mittelerde. Allerdings kämpfen die Menschen nicht gegen, sondern für etwas: Der "Hobbit" soll unbedingt im Land bleiben und nicht in Europa gedreht werden.
Tausende Menschen haben sich am Montag in den Straßen von Auckland, Wellington, Christchurch, Hamilton, Queenstown and Matamata versammelt. Mit Plakaten wie "Wir sind Mittelerde" und "Wir lieben "Hobbits"" sollen die Chefs von Warner Bros. besänftigt werden. Nach Unstimmigkeiten mit der Filmgewerkschaften in Neuseeland und den USA hatten die Macher kurzerhand einen Umzug der Produktion nach Europa beschlossen.
Peter Jackson kämpft an der Seite seiner Landsleute. In Wellington verlas Oscar-Gewinner Richard Taylor vor den Demonstranten einen Brief des "Hobbit"-Regisseurs: "Hier wurde Mittelerde geboren", schreibt Jackson darin, "und hier wird es auch bleiben!"
Neuseelands Premierminister John Key wird die Warner-Bosse persönlich empfangen und ebenfalls versuchen, sie von einem Verbleib des "Hobbit" zu überzeugen. Es wird aber keine Extra-Steuergeschenke für die 500-Millionen-Dollar-Produktion geben. "Klar ist: Wenn es auf dieser Ebene zu einem Bieterkrieg kommt, ist Neuseeland raus." Key gibt sich aber zuversichtlich: "Wenn sie nur herkommen, um 'No!' zu sagen, hätten sie sicher nicht die Chefetage geschickt."
Unterdessen hat die Schauspielergewerkschaft alle Aktionen abgeblasen und garantiert, dass es während der Dreharbeiten des "Hobbit" zu keinerlei Arbeitskämpfen kommen wird. Die Angst geht um in Mittelerde - nur Bilbo Beutlin blickt abenteuerlustig in die Zukunft: Für Schauspieler Martin Freeman ist der "Hobbit" die Rolle seines Lebens. Welchen Akzent die Zwerge sprechen, unter die er sich mischt, ist ihm vermutlich herzlich egal ...
Nach "Per Anhalter durch die Galaxis" dürfte Martin Freeman mit der Hauptrolle in den Hobbit-Filmen endgültig zum Superstar aufsteigen.
Von Null auf Mittelerde ...Martin Freeman hat das ganz große Los gezogen: Regisseur Peter Jackson hat den Briten als Hauptdarsteller des Bilbo Beutlin in den beiden "Hobbit"-Filmen besetzt. Damit tritt der Star aus "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Hot Fuzz" in die Fußstapfen von Sir Ian Holm, der die Rolle in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat.
Freeman ist so einer der wenigen, der von den ständigen Drehstart-Verschiebungen wegen der Finanzprobleme beim Studio und des Ausstiegs von Guillermo Del Toro profitiert. Hätten die Dreharbeiten zu "The Hobbit" wie geplant begonnen, wäre Freeman mit einem andern Projekt gebunden gewesen, deswegen hatte er ursprünglich abgesagt. "Mir blutete das Herz", sagt Martin Freeman darüber.
Entsprechend begeistert ist Freeman jetzt. "Das ist absolut großartig", so der Brite. Den Part als Bilbo traut er sich problemlos zu: "Einen jüngeren Ian Holm kriege ich ganz gut hin. Bilbo ist ja auch keine 20 mehr." Damit spielt Martin Freeman auf sein eigenes Alter an, denn der 39-Jährige erschien vielen Kennern stets zu jung für den Part, als es um verschiedene Kandidaten ging.
Peter Jackson war dagegen immer von Martin Freeman überzeugt, er war sein Wunschkandidat: "Trotz aller Gerüchte und Spekulationen um die Rolle gab es für uns immer nur einen Bilbo Beutlin", erklärt Jackson. "Es passiert einem im Verlauf einer Karriere nicht oft, dass man einem Schauspieler begegnet, von dem man weiß, dass er für eine Rolle geboren wurde - aber bei Martin wusste ich das sofort, als wir uns das erste Mal begegneten. Er ist intelligent, witzig, voller Überraschungen und mutig - genau wie Bilbo! Ich bin unglaublich stolz, verkünden zu dürfen, dass er unser 'Hobbit' ist."
Außerdem hat Peter Jackson auch schon viele Darsteller der Zwerge besetzt, mit denen Bilbo zu Smaug und dem Einsamen Berg reist. Den Anführer Thorin Eichenschild spielt Richard Armitage, der in der britischen Agentenserie "MI-5" brilliert und demnächst auch in der Comic-Verfilmung "Captain America" zu sehen ist.
Dazu spielen die Jungstars Aidan Turner und Rob Kazinsky Thorins Neffen Kili und Fili, die jüngsten und feierfreudigsten Zwerge der Gemeinschaft, die fürs Geigenspiel und Erkundungsaufträge zuständig sind. Graham McTavish aus "John Rambo" mimt den blaubärtigen Dwalin, John Callen ist der Feuerspezialist Oin. Stephen Hunter spielt Bombur, der im Düsterwald in den verzauberten Fluss stürzt und in einen magischen Schlaf fällt.
Mark Hadlow, der schon in Peter Jacksons "King Kong" eine kleine Rolle hatte, stellt Dori dar, der Bilbo auf der Flucht vor den Orks im Nebelgebirge auf seinen Schultern trägt. Peter Hambleton schließlich gibt Gloin, der Bilbos angeblichen Fähigkeiten als Dieb höchst skeptisch gegenübersteht. Damit fehlen nur noch die Darsteller von Balin, Bifur, Bofur, Dori und Nori.
Obwohl einige der schon gefundenen Zwergen-Schauspieler wenig bekannt sind und lediglich in britischen Fernsehserien erste Meriten verdienten, lobt Peter Jackson seine Mimen in höchsten Tönen: "Sie veredeln unsere Zwergentruppe mit großer darstellerischer Tiefe und Talent!"
Unklar ist weiterhin, ob die Hobbit-Filme wie die "Herr der Ringe"-Trilogie in Neuseeland entstehen können, oder ob die Produktion wegen der Streitigkeiten mit den großen Schauspielergewerkschaften nach Europa verlegt wird.
Nach langem Hin und Her, Geldnot und dem Ausstieg des geplanten Regisseurs dreht der "Herr der Ringe"-Macher die "Hobbit"-Filme nun selbst.
Es ist genau das, was sich die Fans von Anfang an gewünscht hatten!Peter Jackson hat mit seinen drei "Herr der Ringe"-Spektakeln Filmgeschichte geschrieben. Und für diejenigen, die auf zwei weitere Fantasy-Epen aus der Hand des Neuseeländers gehofft hatten, gibt es nun Grund zum feiern: Peter Jackson ist offiziell auch als Regisseur der beiden "Hobbit"-Filme bestätigt worden, in denen die Vorgeschichte zur Mittelerde-Trilogie erzählt wird.
Doch damit nicht genug, sogar ein genauer Drehtermin steht schon fest: Am 11. Februar 2011 legt Peter Jackson los! Auch das Rätselraten um 3D oder nicht hat ein Ende. Beide "Hobbit"-Filme entstehen nun definitiv in Digital-3D und werden mit topmoderner stereoskopischer Kameratechnik gedreht.
Außerdem vermelden die Macher bereits weitere Darsteller-Kandidaten für die "Hobbit"-Filme: "Inglourious Basterds"-Star Michael Fassbender, David Tennant (Barty Crouch jr. in "Harry Potter und der Feuerkelch") und James Nesbitt ("Match Point"). Welche Rollen die drei übernehmen sollen, ist aber noch geheim. Ohnehin gesetzt sind Andy Serkis als Gollum und Sir Ian McKellen als Gandalf. Zudem hält sich beständig das Gerücht, dass Martin Freeman ("Per Anhalter durch die Galaxis") die Hauptrolle als Bilbo Beutlin übernehmen könnte.
Peter Jackson freut sich sehr über die lange überfällige Entscheidung: "Tolkiens Mittelerde zu erkunden, übersteigt jede normale Erfahrung eines Filmemachers bei Weitem!", so der Regisseur. "Es ist eine überwältigende Reise, die uns an einen ganz besonders fantastischen Ort entführt, voller Kreativität, Schönheit und Dramatik. Wir freuen uns alle sehr, diese Welt erneut mit Gandalf und Bilbo zu betreten!"
"Wir", das sind unter anderem Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Mitstreiterinnen Fran Walsh und Philippa Boyens, die auch bei den beiden "Hobbit"-Filmen wieder an Produktion und Drehbuch beteiligt sind.
Am Skript hat außerdem Guillermo Del Toro mitgearbeitet, der ursprünglich auch als Regisseur für "The Hobbit" vorgesehen war, während Peter Jackson die Verfilmungen lediglich als Produzent begleiten sollte. Doch wegen der massiven Finanzprobleme beim Rechteinhaber MGM verzögerte sich der Drehstart immer wieder, bis Del Toro entnervt ausstieg. Danach hatten Insider sofort vermutet, Peter Jackson könnte auch die Regie übernehmen - insbesondere, da dessen zermürbender Rechtsstreit um Prämienzahlungen für die "Herr der Ringe"-Trilogie inzwischen beigelegt ist. Wegen diesem hatte Jackson zunächst auf den Regiestuhl verzichten wollen.
Unklar ist allerdings noch der Drehort. Zwar war auch für den "Hobbit"-Dreh von Anfang an Peter Jacksons Heimat Neuseeland erneut als Kulisse für die Tolkien-Verfilmungen geplant. Doch ein massiver Streit mit den Gewerkschaften könnte für eine Verlegung des Projekts nach Osteuropa sorgen. Sicher ist jedoch, dass Peter Jackson beide Filme, wie schon die "Herr der Ringe"-Trilogie, an einem Stück filmen wird.
Auf jeden Fall spricht Toby Emmerich, Chef der "Herr der Ringe"-Macher bei New Line Cinema, vielen Fans aus der Seele, wenn er sagt: "Peter Jackson ist ein unvergleichlich fähiger Filmemacher. Mit ihm als Produzent UND Regisseur nach Mittelerde zurückzulehren - da wird ein großer Traum wahr!"































