Meryl Streep

Portrait von Meryl Streep
Meryl Streep

User-Bewertung

30 VOTES
98%
REALER NAME:
Mary Louise Streep

GEBURTSTAG:
22.06.1949 in Summit, New Jersey

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten Frauenrollen des internationalen Films mit einer Palette zurückhaltender und starker Ausdrucksmittel. Bekannt wurde Meryl Streep in der TV-Serie "Holocaust" (1978) als arische Deutsche, die vergeblich ihren jüdischen Mann retten will.
Früh mit dem Oscar (beste Nebenrolle für "Kramer gegen Kramer") belohnt, ...

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GEBURTSDATUM: 22.06.1949 | GEBURTSORT: USA
Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten Frauenrollen des internationalen Films mit einer Palette zurückhaltender und starker Ausdrucksmittel. Bekannt wurde Meryl Streep in der TV-Serie "Holocaust" (1978) als arische Deutsche, die vergeblich ihren jüdischen Mann retten will.
Früh mit dem Oscar (beste Nebenrolle für "Kramer gegen Kramer") belohnt, liegt Meryl Streep, die die Statuette als beste Hauptdarstellerin für die durch das KZ-Erlebnis traumatisierte Jüdin in "Sophies Entscheidung" erhielt, mit bislang 17 Oscar-Nomierungen an der Spitze. Ob engagierte Gewerkschaftlerin ("Silkwood"), drogenabhängige Schauspielerin ("Grüße aus Hollywood"), viktorianische Heldin ("Die Geliebte des französischen Leutnants"), einsame Farmersfrau ("Die Brücken von Madison County" in der Regie von Clint Eastwood) oder New Yorker Verlagslektorin ("The Hours"): Meryl Streep überzeugt durch intensive Rolleninterpretationen, denen oft ein Hauch von Trauerflor und übertriebenem Verzicht und Aufopferung innehaftet (die krebskranke Mutter in "Familiensache").
Gelegentlich trat sie auch in komischen Rollen auf (als vom Jugend- und Schönheitswahn besessene Schauspielerin in "Der Tod steht ihr gut" oder als Psychiaterin in "Couchgeflüster", die zu ihrem Entsetzen feststellen muß, das eine ihrer Patientinnen (Uma Thurman) ein wildes Verhältnis mit ihrem wesentlich jüngeren Sohn hat), war eine attraktive Action-Heldin in dem Wildwasser-Thriller "Am wilden Fluss", skrupellose Senatorin in "Der Manchurian Kandidat" und erlag in Spike Jonzes "Adaption" als Autorin dem herben Charme eines vorderzahnlosen Orchideen-Diebs (Chris Cooper), während sie im Familienfilm "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" als überängstliche Tante dreier Waisenkinder ein Opfer des habgierigen Graf Olaf (Jim Carrey) wurde.
Ihre populärste Rolle jedoch war bislang die der dänischen Baronin Tania Blixen in "Jenseits von Afrika", die das romantische Abenteuer ihres Lebens an der Seite von Robert Redford erlebt.
Ihre gelungene bissige Darstellung der glamourösen und unerbittlichen Chefredakteurin einer Modezeitschrift in "Der Teufel trägt Prada" wurde mit einem Golden Globe und einer erneuten Oscar-Nominierung belohnt. 2006 gehörte sie zum prominenten Ensemble von "Robert Altman's Last Radio Show", einem melancholischen Film über eine Radiosendung mit Countrysongs, und ein Jahr später erzählte sie in "Spuren eines Lebens" über das Leben ihrer inzwischen todkranken Freundin (Vanessa Redgrave). Robert Redford drehte mit ihr und Tom Cruise seinen Politthriller "Von Löwen und Lämmern" und 2008 erschien die überaus erfolgreiche Verfilmung des ABBA-Musicals "Mamma Mia!", in der sie die gehetzte Hotelbesitzerin Donna spielt.
Ein weiteres Karriere-Highlight ist ihre geradezu beängstigend realistische Darstellung der ehemaligen Britischen Premierministerin Margaret Thatcher in "Die eiserne Lady", für die Streep bei der siebzehnten Nominierung endlich ihren dritten Oscar gewann.
Nach dem Tod ihres Verlobten und Schauspielerkollegen John Cazale heiratete sie 1978 den Bildhauer Don Gummer, mit dem sie drei Töchter und einen Sohn hat.
GEBURTSDATUM: 22.06.1949 | GEBURTSORT: USA
Meryl Streep unter Beschuss wegen Oscar-Rede ohne Thatcher-Dank 28.02.2012

Britische Regierungsmitglieder kritisieren Meryl Streeps Oscarrede zu "Die Eiserne Lady" als unverschämt, weil sie Margaret Thatcher nicht dankte.

Der Film "Die Eiserne Lady" zeuge sowieso von schlechtem Geschmack und überhaupt hätte sich eine Frau wie Meryl Streep nie in so einem Amt halten können.
Bewegt und gerührt nahm Meryl Streep bei der 84. Oscarverleihung ihre goldene Statue für "Die Eiserne Lady" entgegen. Doch bei der Dankesrede ist der Schauspielerin ein unverzeihlicher Fehler unterlaufen, wie jetzt britische Regierungsmitglieder feststellen: Meryl Streep vergaß in ihrer Ansprache die Frau, die sie verkörperte, nämlich Margaret Thatcher.
Lord Norman Tebbit, einst engster Vertrauter der Premierministerin, habe schon bei der Rede in seinem Sessel gekocht und schimpft jetzt: "Mich wundert das alles überhaupt nicht."
Das Ganze sei sowieso kein Film über Lady Thatcher sondern eher einer über Meryl Streep: "Wenn Margaret Thatcher so gewesen wäre, wie die Frau, die sie spielte, hätte sie sich keine sechs Monate im Amt gehalten", so Tebbit weiter.
Überhaupt scheint man in britischen Politikerkreisen nicht viel von der Verfilmung der "Eisernen Lady", die hier auch als alte und geistig verwirrte Frau gezeigt wird, zu halten. So heißt es von Sir Bernard Ingham, dem früheren Pressesprecher von Thatcher: "Ich kann es nicht gutheißen, wenn man versucht mit dem Alter von jemandem Geld zu machen. Das zeugt von schlechtem Geschmack."
Die Academy fand das nicht und ehrte Meryl Streep für ihre Leistung mit dem Oscar, der mittlerweile Streeps dritter ist.
Oscars: "The Artist" und Meryl Streep große Sieger 27.02.2012

5 Oscars für den besten Film "The Artist", darunter Hauptdarsteller Jean Durjardin. Bei den Damen siegt Meryl Streep als "Eiserne Lady". Keine deutsche Hauptgewinner.

Ich habe einen Oscar! Ich ? ich habe meine Dankesrede vergessen!
Regisseur Michel Hazanavicius ging es wie den Helden seines Films - er war sprachlos! Sein Filmkunstwerk "The Artist" um eine Liebe in den letzten Tagen des Stummfilms ist von der Academy überraschend mit 5 Oscars zum meistprämierten Film gekürt worden - darunter Preise in allen drei "Königskategorien": Bester Film, Beste Regie und Bester Hauptdarsteller!
Doch der Franzose mit litauischen Vorfahren fand seine Sprache bald wieder, hielt eine überschwängliche Dankesrede und endete mit Worten, so poetisch wie sein Filmkunstwerk: "Im Film geht es um das Leben. Und an manchen Tagen ist das Leben wunderbar. Heute ist solch ein Tag. Danke! Danke!"
Ebenfalls fünf Oscars gingen an Martin Scorseses Verfilmung des Kultkinderbuchs "Hugo Cabret". Allerdings gab's die Goldjungs ausnahmslos in Bereichen, die in Hollywood eher zu den Nebenkategorien gezählt werden: Kamera, Visual Effects (hier stach man etwas überraschend den Blockbuster "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" aus), Ausstattung, Ton und Tonschnitt. Damit war Martin Scorsese eher einer der Verlierer des Abends.
Ganz anders Academy-Liebling Meryl Streep. Auch sie hatte zu den Oscar-Favoriten gezählt, doch ihr Traum erfüllte sich auch: Streeps fast schon gespenstisch gute Leistung als britische Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bei der siebzehnten (!) Nominierung erwartungsgemäß endlich den dritten Oscar nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung".
Überraschenderweise verlor die Veteranin auf der Bühne des Kodak Theatre nach einem launigen Einstieg in ihre Dankesrede ("Ganz Amerika denkt sich jetzt 'Oh nein, nicht sie schon wieder'"!) komplett die Fassung und brach - unter stehenden Ovationen - in Tränen aus: "Ich werde wahrscheinlich nicht noch einmal hier oben stehen, also danke an Euch alle!" Trotz ihrer überragenden mimischen Leistung dankte Meryl Streep auch ihren Maskenbildnern, die ebenfalls einen Oscar erhielten.
Kollege Jean Dujardin, der als Stummfilmstar in "The Artist" wirklich alle darstellerischen Register zieht, machte es dagegen kurz: "Ich liebe Euer Land!", schmeichelte er französisch-charmant dem Auditorium in Los Angeles, das eher mit George Clooney als Sieger für seine Rolle als überforderter Vater in "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" gerechnet hatte. Clooney durfte sich aber zumindest über einen Drehbuch-Oscar für "The Ides of March" freuen.
Eine herbe Enttäuschung war die Oscar-Verleihung sowohl für Steven Spielbergs Kriegspferd-Epos "Gefährten" wie auch "Moneyball" mit Brad Pitt als revolutionärem Baseball-Coach. Trotz sechs Nominierungen gingen beide Filme komplett leer aus -weil in den entsprechenden Kategorien zumeist entweder "Hugo Cabret" oder "The Artist" punkteten.
Auch aus deutscher Sicht boten die 84. Academy Awards keinen Grund zum Feiern. Für den Auslands-Oscar war der deutsche Vorschlag "Pina" gar nicht erst nominiert worden, hier machte erwartungsgemäß erstmals ein iranischer Beitrag das Rennen, "Nader und Simin - Eine Trennung". Aber als beste Doku war Wim Wenders' lyrisches 3D-Juwel um das Schaffen der verstorbenen Choreographie-Legende Pina Bausch nominiert und als Sieg-Kandidat gehandelt worden. Hier machte aber der US-Beitrag "Undefeated" um den Aufstieg eines erfolglosen Football-Teams das Rennen.
Die deutsche Kostümbildnerin Lisy Christl ("Anonymus") musste sich den Oscar-Abonnenten Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo für "Hugo Cabret" geschlagen geben und der deutsche Kurzfilm "Raju" zog gegen "The Shore" um eine Freundschaft im Nordirlandkonflikt den Kürzeren. Zumindest waren aber die deutschen Effektkünstler Alex Henning und Ben Grossmann von der Frankfurter Firma Pixomondo am Visual-FX-Oscar für "Hugo Cabret" beteiligt.
Als ältester Schauspieler aller Zeiten gewann Christopher Plummer einen Oscar als Nebendarsteller in "Beginners". Der 82-Jährige erlebt im Film von Mike Mills zum Erstaunen seines Sohnes (Ewan McGregor) ein spätes Coming Out. Die Dankesrede des Veteranen zählte zu den absoluten Highlights der diesjährigen Academy Awards. Mit Blick auf die Oscar-Statue in seinen Händen begann Christopher Plummer:
"Mann, Du bist nur zwei Jahre älter als ich, wo warst Du nur die ganze Zeit?!?" Dann wandte er sich ans Publikum: "Wisst ihr, schon als ich aus der Gebärmutter meiner Mutter kam, habe ich diese Dankesrede einzuüben begonnen. Zu Eurem Glück ist das jetzt so lange her, dass ich sie inzwischen vergessen habe. Also: Danke!"
Den Preis für die beste weibliche Nebenrolle überreichte Batman Christian Bale an Octavia Spencer, die in "The Help" eine mutige schwarze Haushaltsgehilfin spielt. Die Gewinnerin nutzte die Chance für einen Flirt: "Danke, dass ihr mich neben den heißesten Typen im Raum gestellt habt!" Spencers Dankesrede ersoff dann aber fast komplett in einer Tränenflut, die Halle Berry alle Ehre machte. Die letzten Worte "Danke? Welt!" konnte man nur noch erahnen.
Zum besten Animationsfilm wurde erwartungsgemäß "Rango" gekürt - eine besondere Genugtuung für Regisseur Gore Verbinski, der in Hollywood wegen seiner drei "Fluch der Karibik"-Filme als Popcorn-Filmemacher verschrien gewesen war. Er dankte überschwänglich Johnny Depp, der im Original dem titelgebenden Wildwest-Chamäleon seine Stimme leiht.
Als großes Highlight war eine Performance der legendären Artisten des Cirque du Soleil angekündigt worden - auch, weil mit 50 Künstlern die größte Truppe für einen Einzelauftritt der Truppe bereit stand. Die Hommage an Filmklassiker wie Hitchcocks "Verdacht" oder "King Kong" wirkte aber recht konventionell, trotz hoch in der Kuppel des Kodak Theatre schwebender Trapeze.
Erwartet souverän agierte Moderator Billy Crystal, der nur Notnagel war, nachdem das eigentlich vorgesehene Duo von Moderator Eddie Murphy und Produzent Brett Ratner wegen rassistischer Entgleisungen Ratners gehen musste. So kündigte Crystal den von seiner Krebserkrankung sichtbar erholten Michael Douglas als Präsentator für den Regie-Oscar mit den Worten an: "He occupied Wall Street, long before that was cool - Er besetzte die Wall Street, lange bevor das als cool galt!"
Und Crystal, der schon zum neunten Mal Oscar-Gastgeber war, lieferte den besten Trost für alle Verlierer des Abends, indem er die Bedeutung der Preisverleihung mit den ironischen Worten relativierte: "Nichts lenkt einen besser von den Wirtschaftskrisen in aller Welt ab, als einem Haufen Millionäre dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig goldene Statuen in die Hand drücken?"
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George Clooney und Brad Pitt genießen Oscar-Lunch 07.02.2012

Beim Oscar-Dinner tummeln sich vor der Verleihung am 26. Februar Hollywoods Superstars. George Clooney gesteht dabei Sehnsucht nach Brad Pitt!

Hier geht's noch völlig friedlich zu?
Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to?"
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11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo 24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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Anti-Oscar als Aprilscherz mit Taylor Lautner und Transformers-Babe 23.01.2012

Bisher gab's den Anti-Oscar "Goldene Himbeere" immer am Tag vor der "echten" Verleihung, ab sofort erst am 1.4.! Bei "Twilight" und "Transformers" zittert man schon?

Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars?
Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.
Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.
"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".
Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.
Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.
Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.
Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".
Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen?
* Manche mögen's heiß, Tootsie
Oscar-Nominierungen: "Avatar"-Dreikampf, "Das weiße Band" und Christoph Waltz 02.02.2010

"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.

Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.
Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
 
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
Sandra Bullock ist US-Star des Jahres 18.12.2009

Mit "Selbst ist die Braut" sorgte Sandra Bullock weltweit für Lacher und mit ihrem Sportdrama "The Blind Side" schlug sie in den USA sogar "Twilight"!

Gegen Sandra Bullock konnten selbst die "Twilight"-Stars Robert Pattinson und Kristen Stewart einpacken: Die "Miss Undercover" ist der größte US-Star 2009.
Dieser Meinung ist zumindest das berühmte US-Magazin "Entertainment Weekly". Sandra Bullock führt dort die alljährlich mit Spannung erwartete Liste der 10 größten Entertainer des Jahres an. Grund für die Auszeichnung sind ihre zwei megaerfolgreichen Filme "Selbst ist die Braut" und "The Blind Side".
Damit ist der Preis für Sandra Bullock eine typische US-Auszeichnung. Denn in Deutschland war zwar "Selbst ist die Braut" erfolgreich, in dem Sandra als zickige Karrierefrau ihren Assistenten (Ryan Reynolds, der in der Wahl übrigens selbst auf Rang 8 kam) zur Hochzeit zwingt.
"The Blind Side" wird bei uns dagegen vermutlich gar nicht ins Kino kommen - obwohl er in Amerika auf Anhieb Platz eins der Charts eroberte und sogar das zweite Twilight-Abenteuer "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" verdrängte. Der Grund für die schlechten Chancen in Deutschland ist das Thema Football. Denn in "The Blind Side" spielt Sandra Bullock - mit blondierten Haaren - nach einer wahren Geschichte eine Hausfrau, die einen übergewichtigen und lernbehinderten schwarzen Teenager fördert, der ein außergewöhnliches Talent für den Lieblingssport der Amerikaner zeigt.
Platz zwei der Liste ging an die Darsteller der TV-Serie "True Blood" um "X-Men"-Schönheit Anna Paquin. Sie spielt eine Barkeeperin in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Louisiana, die entdeckt, dass dort Vampire unter den Bewohnern sind. Auf den Plätzen der Liste von "Entertainment Weekly" folgen die Pop-Queen Lady GaGa, die Country-Sängerin Taylor Swift, der "30 Rock"-Darsteller und zukünftige Oscar-Moderator Alec Baldwin, die Edelmimin Meryl Streep, der Shootingstar Ryan Reynolds, der Talentshow-Gewinner Adam Lambert und - aus brandaktuellem Anlass - James Cameron, der Regisseur von "Avatar - Aufbruch nach Pandora".
Naomi Watts ist Hollywoods Goldesel 07.10.2009

Weder Angelina Jolie noch Megan Fox sind Hollywoods rentabelste Stars, sondern Down-Under-Schönheit Naomi Watts.

Geht es um Rentabilität, müssen Hollywoods Studiobosse auf die Dienste von Naomi Watts zurückgreifen und nicht auf Angelina Jolie oder Megan Fox.
Angelina Jolie ist zwar die bestbezahlte Frau Hollywoods und nach wie vor dick im Geschäft. Auch Leinwandbeauty Megan Fox kann sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. In Sachen Rentabilität können die Augenweiden jedoch einer Person nicht das Wasser reichen: Naomi Watts.
Die Australierin ist Hollywoods Top-Umsatzmaschine und zaubert Filmbossen ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht. Pro eingesetztem Dollar spült die 41-Jährige 44 Dollar in die Studiokassen. Damit liegt der Star aus "King Kong" drei Dollar vor Jennifer Connelly.
Über den dritt-profitabelsten Rang in der Filmmetropole darf sich relativ weit abgeschlagen Rachel McAdams mit 30 Dollar pro bezahltem Dollar freuen. Auf den Plätzen folgen Natalie Portman (28 Dollar), Meryl Streep (27 Dollar), Jennifer Aniston (26 Dollar) und Halle Berry (23 Dollar). Komplettiert werden die Top Ten von Cate Blanchett, Anne Hathaway und Hilary Swank. Hollywoods Hotties Angelina Jolie und Megan Fox schafften es dagegen nicht in die Profit-Top 10.
GEBURTSDATUM: 22.06.1949 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 22.06.1949 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Mary Streep (Hausfrau, Künstlerin, gest. 2001))
Vater: Harry Streep (arbeitete in der Pharmabranche)
Brüder:
Harry Streep (Choreograph, Tänzer)
Dana (Aktienhändler)
Ehemann: Donald J. Gummer (seit 1978, Bildhauer)
Lebenspartner: John Cazale (1976-78, 1978 an Knochenkrebs gestorben)
Töchter:
Mary Willa Gummer (geb. 1983)
Grace Jane Gummer (geb. 1986)
Louisa Jacobson Gummer (geb. 12. Juni 1991)
Sohn: Henry W. Gummer (Student, geb. 1979)

Autogrammadresse

c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills
CA 90212
USA

 
 
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