Oliver Stone

Portrait von Oliver Stone
Oliver Stone

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REALER NAME:
William Oliver Stone

GEBURTSTAG:
15.09.1946 in New York City, New York

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Er inszeniert seit "Salvador" politische Stoffe mit intellektuellem Akzent und allen Mitteln des emotionalisierenden Kinos, wobei er als Kind der 1960er-Jahre, als das er sich biographisch versteht, die meisten Stoffe aus diesem Jahrzehnt wählt. Sein Regiestil ist kraftvoll, montageorientiert und oft exzessiv, seine Thesen sind ambivalent, und doch zeigen fast alle seine Filme, wie ein Individuum im Konflikt mit einem korrupten ...

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GEBURTSDATUM: 15.09.1946 | GEBURTSORT: USA
Er inszeniert seit "Salvador" politische Stoffe mit intellektuellem Akzent und allen Mitteln des emotionalisierenden Kinos, wobei er als Kind der 1960er-Jahre, als das er sich biographisch versteht, die meisten Stoffe aus diesem Jahrzehnt wählt. Sein Regiestil ist kraftvoll, montageorientiert und oft exzessiv, seine Thesen sind ambivalent, und doch zeigen fast alle seine Filme, wie ein Individuum im Konflikt mit einem korrupten System scheitert und untergeht.
Oliver Stone, geboren 1946, brach sein Studium in Yale ab, um in Saigon zu unterrichten, er meldete sich in Vietnam als Freiwilliger an die Front, wurde mehrfach dekoriert und kehrte zurück, um in New York Film zu studieren. Nach mehreren unbedeutenden Filmen und vielen Drehbucharbeiten (Oscar für Alan Parkers "Midnight Express") erlebte er mit "Platoon", der semi-autobiografischen Geschichte seiner Zeit im Vietnamkrieg, den Durchbruch. Der Film über eine Einheit im Dschungel erhielt vier "Oscars".
Stone hatte sein Thema gefunden und kehrte nach dem Börsenthriller "Wall Street", in dem Michael Douglas als Gordon Gekko der Mephisto der Faust-Broker war, und dem Rundfunkdrama "Talk Radio", einer Adaption des gleichnamigen Theaterstücks, mit "Geboren am 4. Juli", der Geschichte des verkrüppelten Vietnamveteranen Ron Kovic (Tom Cruise), zum Vietnamkrieg zurück, den er noch einmal in dem kommerziellen Desaster "Zwischen Himmel und Hölle" behandelte.
Stones "JFK - Tatort Dallas" versuchte, das Attentat auf Präsident John F. Kennedy als Verschwörung aufzudecken und arbeitete wie viele seiner Arbeiten mit einer wirksamen Mischung aus Fakten und Vermutungen. "The Doors" wurde eine Huldigung an den charismatischen Lead-Sänger der Band "The Doors", Jim Morrison, den Val Kilmer in einer bravourösen Leistung als modernen Schamanen verkörperte, ebenso wie Anthony Hopkins, der den Präsidenten Richard M. "Nixon" spielte und als gequälte Seele im Machtapparat erschien. Mit "Natural Born Killers", der Geschichte eines Mörderpärchens, gelang Stone eine Mediensatire von zermürbenden Ausmaßen, die eine heftige Diskussion um die Wirkung von Gewaltdarstellungen auslöste.
Stones Film noir "U-Turn" um einen Kleingauner, der in einem Wüstenkaff in mörderische Intrigen verwickelt wird, weist große Parallelen zu John Dahls "Red Rock West" auf. Die Kritik an amerikanischen Werten setzte er 1999 fort mit dem Football-Drama "An jedem verdammten Sonntag", in dem Al Pacino als Coach die Mechanismen profitorientierter Spieler im Werbezirkus des Massensports erlebt. Weiter zurück in der Vergangenheit liegendem Stoff widmete er sich 2004 mit seiner intimen Monumentalbiografie "Alexander", die stärker den von Colin Farrell verkörperten Menschen als den Feldherrn in den Mittelpunkt stellte.
Stone versteht seine Filme als bewusstseinsbildende Kräfte im Sinne der Initiation des Zuschauers, der seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen soll. Zu diesem Zweck bedient er sich mittlerweile auch des Dokumentarfilms und portraitierte die umstrittenen Politiker Yassir Arafat ("Persona Non Grata") und Fidel Castro ("Comandante").
Für sein Drama "World Trade Center" wurde er 2006 beim Hollywood Filmfestival zum Regisseur des Jahres erwählt. Aus der Perspektive zweier Polizisten (Nicolas Cage und Michael Peña), die beim Einsatz selbst verschüttet werden und erst nach Stunden lebend geborgen werden können, wird das Trauma des 11. Septembers neu aufgearbeitet. Als Satire bezeichnete der Regisseur selbst seine 2008 inszenierte Filmbiografie "W" über den noch amtierenden Präsidenten George W. Bush (Josh Brolin wurde für die Titelrolle auserkoren). Dabei wird Bushs Leben vom Studenten bis zum Einzug ins Weiße Haus und den ersten Instruktionen, die den Irakkrieg auslösten, rekonstruiert.
Zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Elizabeth Stone hat er zwei Söhne, von denen Sean Stone auch in mehreren seiner Filme mitspielte. Nach zwölf Jahren wurde die Ehe geschieden, worauf Stone 1996 Sun-jung Jung heiratete.
GEBURTSDATUM: 15.09.1946 | GEBURTSORT: USA
Leonardo DiCaprio für "Satori" gehandelt 04.10.2011

Oliver Stone möchte "Inception"-Star Leonardo DiCaprio als Hauptdarsteller für seinen neuen Politthriller "Satori" gewinnen.

Ob Leonardo DiCaprio die Erleuchtung in Oliver Stones Politthriller "Satori" findet, hängt ganz von seiner Entscheidung ab.
Vom Milchbubi zum Herzensbrecher und schließlich Auftragskiller: Leonardo DiCaprio wurde bisher jeder noch so schwierigen Rolle gerecht. Jetzt möchte sich Kultregisseur Oliver Stone die Fähigkeiten von Leonardo für seinen neuen Politthriller "Satori" des Bestsellerautors Don Winslow sichern. DiCaprio, der über seine Firma Appian Way auch produziert, ist für die Rolle des in Japan aufgewachsenen Wrestlers Nikolai Hel vorgesehen, der von einem japanischem General in Kampfkunst und im Strategiespiel Go ausgebildet wurde und in den Fünfzigerjahren zwischen die Fronten der Geheimdienste der USA, Chinas und weiterer Nationen gerät.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei - oh Wunder - die CIA. Der zwielichte Laden wirft Hel (Leonardo DiCaprio) ins Gefängnis und foltert ihn, bevor ihm dieses Angebot unterbreitet wird: seine Freiheit gegen den Tod des sowjetischen Botschafters in Peking. Zum Schein geht Hel auf die Offerte ein - aber nur, um Rache an seinen Peinigern zu nehmen und den Weg zu Satori, der Erleuchtung, zu finden.
Shane Salerno schreibt das Drehbuch mit Don Winslow zusammen. John Lesher soll mit Jennifer Killoran von Appian Way produzieren. Winslow lieferte auch die Vorlage für den gerade von Oliver Stone fertiggestellten "Savages", bei dem auch Salerno als Drehbuchautor mit an Bord ist sowie für "Kill Bobby Z - Ein Deal um Leben und Tod".
Leonardo DiCaprio bescherte Filmstudio Warner bereits die Thriller-Hits "Inception" und "Departed - Unter Feinden".
Benicio del Toro als Drogendealer 23.03.2011

In Oliver Stones Bestsellerverfilmung "Savages" soll Oscar-Preisträger Benicio Del Toro einen Drogendealer spielen.

Als Benicio Del Toro in Steven Soderberghs "Traffic" als Polizist mit Drogen in Kontakt geriet, bekam er dafür einen Oscar. Für Oliver Stone soll er in "Savages" die Seiten wechseln und den Stoff im großen Stil verticken.
Benicio Del Toro hat gute Erfahrungen mit Drogen gemacht. Schließlich wurde seine schauspielerische GlanzLeistung als scharfer Drogenpolizist in "Traffic - Macht des Kartells" mit einem Oscar belohnt. Vielleicht sah er das als gutes Vorzeichen und erhofft sich ein weiteres Goldmännchen.
Del Toroübernimmt nämlich eine der Hauptrollen in Oliver Stones geplanter Verfilmung von Don Winslows Bestseller "Savages".
Erzählt wird die Geschichte von Ben und Chon, zweier guter Freunde, die in Laguna Beach eine Marihuana-Plantage betreiben. Eines Tages bekommen sie Besuch von Lado, dem von Del Toro gespielten Drogendealer, der sie dazu auffordert, für seinen Boss, den Anführer eines mexikanischen Drogenkartells, zu arbeiten. Als die beiden ablehnen, wird Ophelia, mit der sowohl Ben als auch Chon liiert sind, entführt. Den skrupellosen Chef der Schurken soll übrigens Salma Hayek geben - wenn sie sich für die Rolle entscheidet.
Weitere Informationen über Cast und Crew liegen noch nicht vor. Als Studio steht Universal kurz vor einem Abschluss, auch wenn noch zwei weitere Studios im Rennen sein sollen.
"Wall Street - Geld schläft nicht": Fotokritik 04.10.2010

23 Jahre nach dem Kulthit geht Michael Douglas als Finanzhai wieder jagen und Shia LaBeouf als Broker-Stern in die Lehre.

Michael Douglas hat Krebs 17.08.2010

Wegen eines Tumors am Hals muss ich der Star aus "Wall Street" jetzt in Behandlung begeben. Er selbst ist jedoch optimistisch.

Im schönen Schein der Traumfabrik schlägt immer wieder das Schicksal zu: Auch Superstars sind nicht immun gegen Unglück und schwere Krankheit.
Böse Nachricht für Michael Douglas: Der Hollywood-Veteran und Star zahlreicher Kultklassiker wie "Basic Instinct", "Falling Down" und natürlich "Wall Street" leidet seinem Sprecher zufolge an einen Tumor im Hals. Jetzt muss sich der Oscar-Preisträger einer achtwöchigen Kombinations-Behandlung aus Chemotherapie und Strahlenbehandlung unterziehen. Allerdings hätte die Diagnose wohl noch deutlich dramatischer ausfallen können: Zumindest die Ärzte rechnen mit Douglas' vollständiger Genesung, und auch der 64jährige selbst ist zuversichtlich: "Ich bin sehr optimistisch", ließ er in einer Erklärung allen Fans ausrichten.
Ab dem 25. September ist in "Wall Street - Geld schläft nicht" seine Rückkehr als Gordon Gekko auf die große Leinwand geplant. Die Rolle des korrupten Finanzhais hatte ihm unter der Regie von Oliver Stone bereits im legendären ersten Teil von 1987 den Oscar als Bester Männlicher Hauptdarsteller eingebracht. Premierenfeier und Promotion-Tour werden dieses Mal aber wohl zugunsten von Therapie und Genesung in den Hintergrund treten müssen.
Alptraumjahr für Michael Douglas
2010 scheint sich für den Douglas-Clan offenbar zu einem echten Problemjahr zu entwickeln: Michaels Sohn aus erster Ehe, Cameron Douglas, wurde im April wegen Drogenhandels zu fünf Jahren Knast verurteilt. Bereits dieser Schicksalsschlag hatten Michael Douglas schwer mitgenommen. In einem Brief an den Richter hatte er damals eingestanden, als Vater oft versagt zu haben. Dabei bat er um Verständnis für die Drogensucht seines Sohnes - er selbst hatte lange Zeit Probleme mit Alkoholsucht gehabt, bis er sich Anfang der 90er in Therapie begab.
"Wall Street 2"-Handlung verkündet 03.06.2009

Javier Bardem soll als fieser Bankenspekulant den Mentor von Shia LaBeouf in den Selbstmord treiben. Auch wieder dabei: Michael Douglas.

"Gier ist gut" tönte Gordon Gekko einst im ersten Teil - der markige Spruch wurde zur Vorlage für einen der bekanntesten Werbeslogans.
Vielleicht fällt Michael Douglas in der Fortsetzung zum Kultfilm "Wall Street" ja ein ähnlich cooler Satz ein. Denn da aus Hollywood nun Details zur Handlung durchgesickert sind, ist klar: Der Finanzhai Gordon Gekko wird erneut eine zentrale Rolle spielen - allerdings diesmal nicht als Oberfiesling, sondern als Schwiegervater des neuen Helden Shia LaBeouf. Dieser erfährt im Film, dass sein Mentor Selbstmord begangen hat, und ein zwielichtiger Hedgefonds-Manager dabei die Hände im Spiel haben soll. Und wer könnte einen solchen Top-Bankier besser aufspüren helfen als der einstige Superbroker Gordon Gekko?
Den Part des zwielichtigen Finanzmanipulators übernimmt Javier Bardem, der in "No Country for Old Men" als ausdrucksloser Bösewicht für Gänsehaut sorgte. Regie führt wie im ersten Film Oliver Stone und ein neuer Titel ist ebenfalls gefunden: "Money Never Sleeps - Geld schläft nie". Die weltweite Bankenkrise bildet dabei natürlich den perfekten Hintergrund für das Projekt - volle Kinosäle sind also garantiert...
GEBURTSDATUM: 15.09.1946 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 15.09.1946 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Jacqueline Stone
Vater: Louis Stone (Börsenmakler, 1986 verstorben)
Ehefrauen:
Elizabeth Burkit Cox (Produktionsassistentin, 1981 - 1993)
Najwa Sarkis (1971 - 1977)
Lebenspartnerin: Chong Son Chong (seit 1993)
Tochter: Tara Chong (von Chong Son Chong, geb. 03.11.1995)
Söhne:
Sean Stone (von Elizabeth Cox Stone, geb. 1984)
Michael Stone (von Elizabeth Cox Stone, geb. 1991)

Autogrammadresse

c/o PMK/HBH
700 San Vicente Blvd
Suite G910
West Hollywood, CA 90069
USA

 
 
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