Peter Jackson

Portrait von Peter Jackson
Peter Jackson

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GEBURTSTAG:
31.10.1961 in Pukerua Bay, North Island

Kurzinfo

An Halloween 1961 geboren, war der Neuseeländer Peter Jackson für eine Karriere im Bereich des phantastischen Films prädestiniert. Als er 1992 auf dem Festival des Phantastischen Films drei Hauptpreise für "Braindead" gewann und der Splatterfilm mit der von Ratten gebissenen Zombiefamilie, die Gäste in untote Mordgesellen verwandelt, und dem berühmten Showdown mit der Motorsäge als "Bester Horrorfilm seit Erfindung des Genres" ...

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GEBURTSDATUM: 31.10.1961
An Halloween 1961 geboren, war der Neuseeländer Peter Jackson für eine Karriere im Bereich des phantastischen Films prädestiniert. Als er 1992 auf dem Festival des Phantastischen Films drei Hauptpreise für "Braindead" gewann und der Splatterfilm mit der von Ratten gebissenen Zombiefamilie, die Gäste in untote Mordgesellen verwandelt, und dem berühmten Showdown mit der Motorsäge als "Bester Horrorfilm seit Erfindung des Genres" hochgelobt wurde, gilt Jackson als Kultfigur auf diesem Gebiet.
Bereits mit acht Jahren experimentierte er mit der elterlichen Super-8-Kamera, stellte in den folgenden Jahren Monsterpuppen her und bastelte Raumschiffe, um seinem Vorbild, dem Trickkünstler Ray Harryhausen, nachzueifern. Mit 17 verließ er die Schule, fand keinen Job in der Filmindustrie, arbeitete in einer Fotosatzwerkstatt und schuf in jahrelanger Kleinarbeit in Super 8 und auf Cinemascope den Vampirfilm "Curse of the Grave Walkers", der sich - als er nach dem Tod des Vaters an eine 16-mm-Kamera gelangte - zu einer Science-Fiction-Story mit dem Arbeitstitel "Gilles' Big Day" ausweitete. Den letzten Schliff erhielt der Film mit Schweineleber, Nieren, Lammhirn und Ahornsirup für die Spezialeffekte; eine Förderung der New Zealand Film Commission ermöglichte die Fertigstellung, und 1988 präsentierte Jackson seinen Debütfilm als "Bad Taste" (US-Titel: "Dead Alive") in Cannes.
"Bad Taste" fand auf der Stelle reißenden Absatz: Außerirdische suchen die Erde heim, um ihren Planeten mit Frischfleisch zu versorgen. Ihnen stellt sich eine Gruppe Jugendlicher entgegen, deren Anführer dem Gemetzel mit der Kettensäge ein Ende bereitet. Auf "Bad Taste" und "Braindead" folgte 1994 "Heavenly Creatures", die Aufarbeitung eines authentischen neuseeländischen Mordfalls um zwei Teenager, die sich 1950 in eine Fantasiewelt verspinnen und ihre Eltern töten. Der Film, in dem Kate Winslet ihr Debüt im Kino gab, wurde in Venedig mit dem "Silbernen Löwen" ausgezeichnet sowie für den Oscar nominiert. Mit "The Frighteners" kehrte Jackson 1996 zum Horrorfilm zurück und ließ Michael J. Fox als Fachmann für das Totenreich mit den untoten Geistern eines Massenmörders und seiner Geliebten in Kontakt treten.
Nach sechsjähriger Vorbereitung begann Jackson 1999 mit Verwirklichung eines Traums und der Realisierung des aufwändigsten Projekts der Filmgeschichte - der parallelen Verfilmung aller drei Bände von J.R.R. Tolkiens Klassiker "Der Herr der Ringe". Mit allein über 10 Millionen Besuchern in Deutschland und vier Academy Awards sicherte sich Jackson 2001 bereits mit dem ersten Teil "Die Gefährten" seinen Titel als einer der erfolgreichsten Regisseure der Filmgeschichte. Mit dem im Dezember 2002 gestarteten Teil 2 "Die zwei Türme" konnte Jackson an den Erfolg von "Die Gefährten" anknüpfen. Der abschließende Teil 3 "Die Rückkehr der Könige" lockte erneut über zehn Mio. Besucher in die deutschen Kinos. Mit "King Kong" ging er erneut einen Mythos an, dieses Mal einen bereits im Kino etablierten. Auch dieses Projekt nahm wieder gigantische Ausmaße an, was die Größe des Protagonisten, des Budgets und die Laufzeit betrifft.
GEBURTSDATUM: 31.10.1961
"Hobbit"-Pub von Hollywood verklagt 15.03.2012

Seit 20 Jahren schenkt man im Pub "The Hobbit" im britischen Southampton Bier aus. Die US-Inhaber der Rechte an J.R.R. Tolkiens Werken klagen nun auf Schließung.

Pfeifenkraut, Gesang und jede Menge Bier - das ist ganz nach dem Geschmack eines Hobbits!
Kein Wunder, dass Stella Mary Roberts ihr Pub "The Hobbit" getauft hat. Denn Bilbo, Frodo, Merry, Pippin & Co. hätte die typisch britische Amüsierstube, die für ihre feucht-fröhliche Stimmung berühmt ist, bestens gefallen. Seit 20 Jahren schenkt Roberts im südenglischen Southampton unter dem Namen der berühmten Auenland-Halblinge aus J.R.R. Tolkiens Romanen ihr Bier aus.
Doch damit ist wohl bald Schluss: Die Inhaber der Rechte an Tolkiens Werken haben die Pub-Besitzerin auf Schließung verklagt. Denn Stella Mary Roberts hat keine offizielle Erlaubnis, ihre Kneipe "The Hobbit" zu nennen.
Hinter der Klage steht die Firma des Hollywood-Produzenten Saul Zaentz, der Mega-Erfolge wie "Einer flog über das Kuckucksnest" und "Der englische Patient" ins Kino brachte. In den 70ern erwarb er vom Filmstudio United Artists die Tolkien-Rechte. Den "Herr der Ringe"-Zeichentrickfilm von Ralph Bakshi produzierte Zaentz noch selbst, bevor er für Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Trilogie eine Verfilmungs-Lizenz erteilte.
Nun erhebt sich in England ein Sturm der Entrüstung, weil sich ausgerechnet ein Magnat aus Hollywood in eine urenglische Institution einmischt, nämlich die des gemütlichen Pubs an der Ecke. Immerhin war Tolkien ja selbst Brite!
An vorderster Front kämpft dabei Autor und Schauspieler Stephen Fry. Er twittert: "Leute, rettet 'The Hobbit'! Manchmal schäme ich mich wirklich für das Business, in dem ich arbeite. Was für eine sinnlose Schikane, mit der man sich nur selbst schadet!"
Das ist insofern pikant, als Stephen Fry selbst in den "Hobbit"-Filmen mitspielt, die Peter Jackson gerade dreht - natürlich erneut unter Lizenz der US-Rechteinhaber. Fry wird in der Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Trilogie als Bürgermeister von Esgaroth zu sehen sein - jene Stadt, in der Hobbit Bilbo samt seiner Zwergenschar landet, nachdem sie den Waldelben entkommen.
Pub-Inhaberin Roberts ist indessen für die prominente Unterstützung dankbar. Denn sie sieht sich als Förderin von Tolkiens Erbe: "Wir richten doch wirklich keinen Schaden an. Wir bringen die Bücher und Geschichten von J.R.R. Tolkien den Menschen nahe, die vielleicht noch nie von ihm gehört haben."
Allerdings sieht die Beklagte schwarz, dass dies auch so bleibt: "Wir haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, gegen diese Klage zu kämpfen. Ich kann nicht gegen Hollywood kämpfen..."
Nun versucht Roberts, die Netzgemeinde hinter sich zu bringen: Sie hat eine Facebookgruppe "Save the Hobbit, Southampton" (www.facebook.com/SaveTheHobbitSouthampton]) gegründet und eine Online-Petition gestartet, die unter [http://www.ipetitions.com/petition/save-the-hobbit-pub-in-southampton/ zu erreichen ist.
Hobbits und Elben von Polizei vertrieben 31.01.2012

Weil beim Vorsprechen für Statistenrollen in den Hobbit-Filmen 3.000 Bewerber das Gelände überrannten, musste die Polizei von Wellington eingreifen.

Das Gleichgewicht der Kräfte in Mittelerde hätte empfindlich gestört werden können!
Die Geschehnisse in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" gipfeln in der Schlacht der Fünf Heere, in der Elben, Menschen und Zwerge gegen Orks und Warge antreten. Doch beinahe wäre das epische Finale gekippt, und völlig unspannend geworden. Denn die Elben drohten mit großer zahlenmäßiger Übermacht das Schlachtfeld zu überrennen!
Ausgelöst hat das Ganze der Regisseur Peter Jackson selbst, der per Casting-Aufruf Statistenrollen für Hobbits und Elben in den beiden Mittelerde-Filmen "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" und "Der Hobbit - Hin und zurück" besetzen wollte. Doch statt der erwarteten 1.000 Bewerber standen auf dem Studiogelände Lower Hutt nahe der Hauptstadt Wellington plötzlich über 3.000 Möchtegern-Darsteller Schlange.
"Eigentlich haben wir eine ganze Menge Parkplätze und ein weiträumiges Gelände hier", erklärt Ordner Chris Ryan. "Aber im Lauf des Tages wurde die Schlange einfach zu lang und das führte zu Problemen bis auf die Hauptstraße hinaus - auch weil vorbeifahrende Autos bremsten, um die Menschenmenge zu bestaunen."
Nicht zuletzt um eine Vollsperrung des Highway Nummer zwei zu vermeiden, alarmierten die Hobbit-Macher schließlich die Polizei, um das Gedränge aufzulösen. "Man machte sich ziemlich Sorgen, deshalb wurden wir auf das Gelände gerufen", sagt der leitende Polizeibeamte Steve Braybrook. "Die Organisatoren haben beschlossen, das Casting vorzeitig zu beenden."
Glücklicherweise blieben die Bewerber bei der Räumungsaktion vollkommen friedlich: "Es gab überhaupt keine Probleme", berichtet Ordner Chris Ryan erleichtert. "Die Leute waren ziemlich ruhig, die meisten absolut einsichtig und sehr gut vorbereitet - sie hatten sogar Sonnenschirme, Klappstühle und Sunblocker dabei."
Eine Stunde lang hatten die Hobbit-Macher das Casting immerhin durchgeführt. Angefragt waren schlanke Darsteller zwischen 1,64 Meter und 2,03 Meter Körpergröße für die Elbenrollen, die Hobbits sollten für die männlichen Parts kleiner als 1,63 Meter und für die Frauenrollen kleiner als 1,55 Meter sein. Außerdem wurden "Männer mit Charaktergesichtern über 1,75 Meter" gesucht, "Männer mit großen Bizeps von beliebiger Größe" und "Frauen mit Charaktergesichtern und langen Haaren" - die Bewerber vermuteten, für Rollen als Orks. Ein Bewerber, der noch vor dem Abbruch in die Studiohalle gelangt war, berichtet: "Sie vermessen Dich überall und machen ein Bild, das war's."
Damit war er allerdings einer der wenigen Glücklichen, der es überhaupt noch ins Casting schaffte: "Ich schätze, dass die Hälfte der Leute, die zwischen dem offiziellen Beginn um ein Uhr und dem Abbruch um drei Uhr da waren, gar nicht an die Reihe kamen", meint Bill O'Byrne. Er träumte von einer Rolle "als hässlicher, fetter Bastard", wie er schmunzelnd erklärt. "Der Typ von der Hobbit-Firma sage dann allen anderen, dass sie sich über TradeMe.co.nz bewerben sollten. Aber damit wollte er vermutlich nur die Menge beruhigen."
Tatsächlich steht auf der größten neuseeländischen Auktionswebsite unter http://www.trademe.co.nz/jobs/other/listing-441281338.htm immer noch der Hobbit-Casting-Aufruf.
Wer nun allerdings hierzulande von einem Auftritt in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte träumt, hat Pech: Man muss in Neuseeland wohnen und dort eine Arbeitsgenehmigung vorweisen können, um mitmachen zu dürfen?
Hobbit-Elbin Tauriel ist die neue Arwen 26.01.2012

Evangeline Lilly spielt in den beiden "Hobbit"-Filmen die Elbin Tauriel. Wie einst Arwen in der "Herr der Ringe"-Trilogie ist sie die wichtigste weibliche Figur des Waldvolkes.

Erste Details zur schönen Hobbit-Elbin?
In der "Herr der Ringe"-Trilogie war Liv Tyler als Arwen Abendstern einer der schönsten Hingucker von ganz Mittelerde. Diesen Part übernimmt in der Verfilmung der Vorgeschichte "Der Hobbit" nun Evangeline Lilly.
Die attraktive Schauspielerin aus dem Serien-Hit "Lost" hat mit "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" und "Real Steel" erste Erfolge im Kino gefeiert und darf in Peter Jacksons beiden Tolkien-Filmen als Elbin Tauriel den Düsterwald verschönern. Nun hat sie erstmals Details über ihre Rolle verraten, die - wie damals auch die der Arwen - in J.R.R. Tolkiens Roman eigentlich gar nicht vorkommt:
"Sie ist eine Kriegerin, die Anführerin der Elbengarde, die ganz große Nummer in der Armee", erklärt Evangeline Lilly. "Sie kann mit jeder Art von Waffe umgehen, besonders mit dem Bogen und zwei Dolchen. Damit ist sie absolut tödlich. Ihr will man definitiv nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen."
Anders als Arwen ist Tauriel also eine echte Kämpferin und nicht nur eine passive Lichtgestalt, die Männern im Kampf nur den Geist stärkt. Ihr Name bedeutet "Tochter des Waldes".
Eine Romanze zwischen Tauriel und Legolas (Orlando Bloom) - der trotz seines Fehlens in den Hobbit-Romanen ebenfalls für die Filme reaktiviert wurde - in den Hainen des Düsterwaldes, wie von einigen Fans spekuliert wurde, hat Peter Jackson übrigens kategorisch ausgeschlossen. Schließlich ist Tauriel, wie von Evangeline Lilly geschildert, vornehmlich eine Kämpferin.
Eine besondere Rolle scheint Tauriel daher in der Schlacht der fünf Heere zu spielen, in der sich Elben, Menschen und Zwerge gegen Orks und Warge verbünden. Das geschieht allerdings erst, nachdem Bilbo (Martin Freeman), Gandalf (Ian McKellen) und die 13 Zwerge um Anführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage) zum Drachen Smaug im Einsamen Berg aufgebrochen sind, und Bilbo zum ersten Mal Gollum (Andy Serkis) begegnet ist, und ihm den Einen Ring abgenommen hat. Daher hat Peter Jackson die Schlacht der Fünf Heere auch in den zweiten seiner beiden Filme gelegt. Entsprechend erklärt Evangeline Lilly:
"Im ersten Film hat Tauriel eher wenige Szenen, sie tritt erst gegen Ende des ersten Films auf und spielt dann auch nur eine kleine Rolle. Im zweiten Film wird sie dann deutlich wichtiger, obwohl sich das auch erst im Verlauf der Dreharbeiten so entwickelt hat. Im Drehbuch las sich das Ganze wesentlich bescheidener, nun wird doch einiges von mir verlangt. Das macht großen Spaß, bedeutet aber auch ein wenig mehr Druck."
So musste die Darstellerin intensive Trainingsstunden nehmen, unter anderem im Bogenschießen und Fechten. Wie genau die Schlacht der fünf Heere, das Action-Highlight der Hobbit-Filme, dann abläuft, konnte Lilly aber trotzdem noch nicht enthüllen:
"Das weiß ich noch nicht, weil wir diese Sequenzen noch nicht gefilmt haben. Ich muss erst wieder zurück nach Neuseeland, wo weitere fünf Monate Dreharbeiten anstehen?"
Das Ergebnis gibt's dann am 13.12.2013 im Kino zu sehen, wenn der zweite Hobbit-Film "Der Hobbit - Hin und zurück" startet. Der ersten Teil "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" kommt sogar schon am 13. Dezember dieses Jahr ins Kino!
Steven Spielberg über "Tim und Struppi 2" und "Jurassic Park 4" 16.01.2012

Ein Pferd, ein Hund und viele Saurier: Steven Spielberg hat sich tierisch viel vorgenommen.

Ohne Pause dreht Steven Spielberg an seinem Lebenswerk: Fortsetzung folgt für "Tim und Struppi" und das Bestiarium "Jurassic Park".
Während seiner Promotiontour für das Pferdedrama "Gefährten" plauderte Steven Spielberg in Paris über seine kommenden Projekte. Vier neue Filme hat der Meisterregisseur im Köcher.
Einen davon habe er gerade abgedreht, berichtet Steven Spielberg, und zwar "Lincoln". Darin lässt er Daniel Day-Lewis als den legendären US-Präsidenten auftreten, umringt von Stars wie Sally Field und Tommy Lee Jones.
"Die Abenteuer von Tim und Struppi" sollen sehr schnell in die zweite Runde gehen: "Peter Jackson wird damit noch in diesem Jahr beginnen", verspricht Steven Spielberg, der hier die Produzentenrolle übernimmt. "Sobald er Dreharbeiten für den 'Hobbit' abgeschlossen hat, startet er mit dem Performance Capturing für Tim und Struppi 2. Natürlich hoffe ich, dass ich dann beim dritten Film wieder die Regie führen kann."
Die lässt er sich bei "Robopocalypse" nicht nehmen: "Wahrscheinlich im September beginne ich mit 'Robopocalypse', einer Geschichte über den Krieg zwischen Menschheit und Robotern. Sie ist absolut massentauglich - ein großer, actionreicher Popcorn-Film mit Botschaft!"
Und dann ist da noch der gute, alte "Jurassic Park". Auf das nächste Saurierspektakel angesprochen, gibt sich Steven Spielberg etwas zugeknöpft: "Über 'Jurassic Park IV' will ich gar nicht viel sagen, dafür ist es noch zu früh - aber ich kann euch sagen, dass ich nicht die Regie führen werden. Aber ich produziere den Film."
Peter Jackson versteigert "Hobbit"-Setbesuch 27.12.2011

Um Geld für karitative Zwecke zu sammeln, bietet Peter Jackson die einmalige Gelegenheit, ihm beim Dreh über die Schulter zu schauen.

Wer schon immer mal einen Tag in Mittelerde verbringen wollte, hat jetzt die einmalige Chance dazu.
Star-Regisseur Peter Jackson weiß ganz genau, dass es weltweit zahlreiche Fans gibt, die seine "Herr der Ringe"-Trilogie lieben und es kaum erwarten können, bis sein neuester Tolkien-Geniestreich "The Hobbit" in die Kinos kommt. Außerdem hat der Oscar-Preisträger auch ein gutes Herz. Und deshalb will er einem Fan einen Traum erfüllen und zugleich Geld für karitative Zwecke sammeln.
Über die Seite TradeMe.co.nz versteigert Peter Jackson gerade einen Setbesuch, bei dem der glückliche Ersteigerer einen Tag zu den Dreharbeiten nach Wellington reisen darf und sich die Originalschauplätze ansehen kann. Ebenfalls ist ein Essen mit den Darstellern und der Crew vorgesehen, als besonderes Highlight gibt es ein Treffen mit Peter Jackson persönlich. Da die Dreharbeiten streng abgeschirmt und Details unter Verschluss gehalten werden, wäre das wahrlich ein einmaliges Erlebnis.
Interessenten können noch bis 9. Januar 2012 ihr Gebot abgeben. Der Erlös geht zugunsten der Organisation Medicine Mondiale, die der Neuseeländer Ray Avery gegründet hat, um möglichst günstig und effektiv Medikamente herzustellen, die vor allem die medizinische Versorgung in den Entwicklungsländern sicherstellen sollen.
"The Hobbit": Offizielle Handlung verkündet 15.12.2011

Vergessen, worum es in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte genau ging? Die offizielle Handlungszusammenfassung der "Hobbit"-Macher hilft - inklusive Schatsssss!

Wie war das nochmal mit dem Einen Ring?
Am Anfang von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" drückt Bilbo ihn Gandalf fast beiläufig in die Hand - bis der Eine Ring dann doch offenbart, wie sehr er bereits an Bilbos Charakter genagt hat.
Doch wie ist der Hobbit eigentlich in den Besitz des Schmuckstucks gelangt, dass Frodo zum Schicksalsberg aufbrechen lässt, um die Zukunft von ganz Mittelerde entgegen Saurons Plänen zum Guten zu wenden?
Wer J.R.R. Tolkiens Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Trilogie nie gelesen oder deren Inhalt wieder vergessen hat, dem springen nun die Macher der beiden Filme zum Roman "Der kleine Hobbit" bei. Denn heute hat die Truppe um Regisseur Peter Jackson die offizielle Inhaltsangabe zu "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" und "Der Hobbit - Hin und zurück" veröffentlicht.
[Anmerkung der Redaktion: Auch wenn Sie den Roman nicht kennen, aber den Film im Kino sehen wollen, können Sie bedenkenlos weiterlesen: Der Text ist spoilerfrei, enthält also keine Informationen, die dem Film die Spannung nehmen.]
Das Abenteuer folgt der Reise der Titelfigur Bilbo Beutlin, der in das epische Vorhaben hineingezogen wird, das verlorene Zwergenreich Erebor dem fürchterlichen Drachen Smaug zu entreißen. Aus heiterem Himmel vom Zauberer Gandalf angeheuert, findet sich Bilbo als Teil eines Gefolges von dreizehn Zwergen wieder, die vom legendären Krieger Thorin Eichenschild angeführt werden. Ihr Weg wird sie durch Wildnis und Unbill führen; durch trügerische Lande, in denen sich Goblins und Orks tummeln, tödliche Warge und Riesenspinnen, Gestaltwandler und Zauberer.
Obwohl ihr Ziel, die Ödnis des Einsamen Berges, weit im Osten liegt, müssen sie zuerst den Goblin-Höhlen entrinnen, in denen Bilbo jener Kreatur begegnet, die sein Leben für immer verändern wird? Gollum.
Hier, alleine mit Gollum an den Ufern eines unterirdischen Sees, entdeckt der nichts ahnende Bilbo nicht nur derartige List und Furchtlosigkeit an sich, dass er selbst überrascht ist, er gelangt auch in den Besitz von Gollums "Schatz", dem Ring, der unerwartete und nützliche Eigenschaften birgt. Ein einfacher, goldener Ring, mit dem das Schicksal von ganz Mittelerde auf eine Weise verknüpft ist, die Bilbo nicht einmal erahnen kann?
Erstmals bestätigen die Macher dabei auch die Rückkehr vieler "Herr der Ringe"-Darsteller, deren Figuren in Tolkiens Romanvorlage eigentlich nicht vorkommen. Die offizielle Liste lautet:
"Sir Ian McKellen kehrt als Gandalf der Graue zurück, die Figur, die er in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat. Außerdem nehmen ihre Rollen aus den "Herr der Ringe"-Filmen wieder auf: Cate Blanchett als Galadriel; Sir Ian Holm als der ältere Bilbo; Christopher Lee als Saruman; Hugo Weaving als Elrond; Elijah Wood als Frodo; Orlando Bloom als Legolas; und Andy Serkis als Gollum."
Kinostart von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" ist am 13.12.2012, der zweite Film "Der Hobbit - Hin und zurück", der eine inhaltliche Brücke vom Ende der Geschehnisse im Roman bis hin zum Beginn von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" schlägt, kommt ein Jahr später am 12.12.2013 ins Kino.
Steven Spielberg und Peter Jackson tauschen Rollen 13.12.2011

Die Fortsetzung von "Tim und Struppi" wird Peter Jackson inszenieren. Steven Spielberg wechselt in die Produzentenrolle.

Sobald er den "Hobbit" abgedreht hat, führt Peter Jackson bei der "Tim und Struppi"-Fortsetzung Regie - und schickt dann zwei Trottel ins Rampenlicht.
Regiegigant Steven Spielberg hat bekannt gegeben, dass Peter Jackson, ebenfalls Regiegigant, die Fortsetzung der "Abenteuer von Tim und Struppi" inszenieren wird. Der "Jurassic Park"-Macher hat den Job beim ersten Teil noch selbst erledigt, während Jackson als Produzent fungierte.
Normalerweise entscheidet bei Riesenproduktionen wie dieser das Einspielergebnis in den USA, ob sich eine Fortsetzung überhaupt lohnt - dort kommen "Die Abenteuer von Tim und Struppi" aber erst Ende Dezember in die Kinos.
Doch Steven Spielberg und Peter Jackson spucken bereits in die Hände, denn in Europa setzte ihre 3D-Animation bereits am Startwochenende 55,8 Millionen Dollar um und übernahm in 17 Ländern die Spitze der Kinocharts. Beste Voraussetzungen also, um sich schon mal über Details der Fortsetzung Gedanken zu machen:
"Schultze und Schultze bekommen viel größere Rollen im nächsten "Tim und Struppi"-Film, den Peter Jackson inszenieren wird", verriet Steven Spielberg. "Das Drehbuch wird gerade geschrieben und er wird die Regie übernehmen, sobald er mit dem "Hobbit" fertig ist. Ich werde die Fortsetzung für ihn produzieren, wie er den ersten Teil für mich produziert hat. Wir haben die Story und die Comicvorlage von Hergé und können es kaum erwarten, loszulegen!"
Derzeit dreht Peter Jackson in Neuseeland den "Hobbit", die Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Trilogie. Der erste von zwei Teilen, "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", kommt nächstes Jahr in die Kinos. Von Steven Spielberg gibt es ab 16. Februar das Kriegspferd-Drama "Gefährten" zu sehen.
"Herr der Ringe" kommt in 3D ins Kino 25.11.2011

Frodo-Darsteller Elijah Wood enthüllt, dass die gesamte Mittelerde-Trilogie mit großem Aufwand in 3D konvertiert wird - und berichtet von seinen "Hobbit"-Szenen.

Helms Klamm, Minas Tirith und der Schicksalsberg zum Greifen nah im Kinosaal?
Kaum eine Filmreihe schreit so sehr nach 3D wie die "Herr der Ringe"-Trilogie. Zwar schaffte es Regie-Genie Peter Jackson mit seinem Talent für dynamische Inszenierung sogar ohne moderne 3D-Technik schon, beispielsweise den ersten Auftritt der Ringgeister in "Die Gefährten", als sich Frodo und die Hobbits am Wegesrand hinter einem Baum vor den berittenen Schreckensboten Mordors versteckten, extrem plastisch zu gestalten - man duckte sich förmlich mit in den Kinosessel. Wie beeindruckend hätten diese und andere Szenen erst in 3D gewirkt!
Doch natürlich gab's zur Zeit, als die Mittelerde-Trilogie verfilmt wurde, noch keine 3D-Möglichkeiten, wie sie seit James Camerons "Avatar" verfügbar sind. Die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" macht Peter Jackson nun natürlich in 3D. Und er plant tatsächlich, auch die "Herr der Ringe"-Filme in einer plastischen Fassung erneut ins Kino zu bringen, wie Frodo-Darsteller Elijah Wood überraschend enthüllt hat:
"Es gibt intensive Gespräche, demnächst eine ins Dreidimensionale konvertierte Trilogie ins Kino zu bringen", berichtet Elijah Wood. "Ich finde, es wäre cool, das auf der Leinwand zu erleben!"
Bedenken, eine nachträglich in 3D übertragene Fassung könnte den Ansprüchen der Fans nicht gerecht werden, zerstreut Wood: "Ich finde es ok, wenn das nachträglich gemacht wird, solange man sich die nötige Zeit dafür nimmt. Mich ärgert es, wenn ein Film weder die Zeit noch das Budget hat, um das ordentlich anzugehen, und dann weder Detailarbeit noch Feintuning gemacht werden. Denn das kann dann wirklich schlecht und billig wirken. Aber bei Peter weiß ich, dass er eine 3D-Konvertierung nur dann macht, wenn es in einem absolut akribischen Prozess geschieht."
Gerüchte über eine 3D-Fassung von "Der Herr der Ringe" hatte es zwar schon länger gegeben, doch bestätigt hatte dies bisher noch keiner der Beteiligten.
Indes hatte Elijah Wood auch Einiges von den Dreharbeiten zur Vorgeschichte "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" zu berichten, in dem er als Frodo einen kurzen Gastauftritt absolviert: "Bevor es losging, habe ich mir noch einmal 'Die Gefährten' angesehen, um mir wieder ins Gedächtnis zu rufen, wie Frodo spricht. Es war dann schon komisch, plötzlich wieder mit all den anderen in Beutelsend zu stehen und dort eine Szene zu drehen - 10 Jahre später! Immerhin habe ich vier Jahre lang den größten Teil meiner Zeit mit dieser Figur verbracht - es hat enormen Spaß gemacht, das noch einmal zu erleben!"
Das Ergebnis gibt's ab 13.12.2012 zu erleben, wenn der erste der Hobbit-Filme, "Eine unerwartete Reise", ins Kino kommt. Teil 2 "Hin und zurück" startet dann ein Jahr später am 13.12.2013.
"Hobbit"-Angebot für "Aragorn" Viggo Mortensen 23.11.2011

"Herr der Ringe"-Held Viggo Mortensen hat ein Angebot erhalten, in einem "Hobbit"-Film erneut als Mittelerde-Retter Aragorn aufzutreten.

Seine Rückkehr wünschten sich viele Fans am meisten?
"Herr der Ringe"-Meister Peter Jackson weiß, was die Mittelerde-Fans wünschen. Deshalb holt er für die Verfilmung der Vorgeschichte "The Hobbit" viele Helden aus der Ringe-Trilogie zurück nach Mittelerde, obwohl sie in Tolkiens Roman gar nicht vorkommen - seien es Legolas, Frodo oder Galadriel. Doch von einer der beliebtesten Figuren war im Zusammenhang mit den Hobbit-Filmen lange Zeit nichts zu hören gewesen. Bis jetzt?
Denn Aragorn-Darsteller Viggo Mortensen hat überraschend verraten, dass ihn das Produzententeam um Peter Jackson tatsächlich gefragt hat, ob auch er nach Mittelerde zurückkehren wolle:
"Ich bin vor einiger Zeit gefragt worden, ob ich das machen würde und ich sagte 'Klar, falls Aragorn in der Brückengeschichte dabei sein soll.' Denn im Roman 'The Hobbit' kommt er ja nicht vor. Auf jeden Fall würde ich das lieber selbst machen, ehe ein anderer den Part übernimmt."
Mit diesen Aussagen bezieht sich Mortensen auf Peter Jacksons Plan, gleich zwei Hobbit-Filme zu drehen. Der erste, "Eine unerwartete Reise", soll sich noch relativ eng an Tolkiens Buch halten, wogegen im zweiten, "Hin und zurück", dann auch Geschehnisse zu sehen sein werden, die sich nach dem Ende des Romans und vor dem Beginn der "Herr der Ringe"-Trilogie ereignen - oder zumindest ereignet haben könnten. Damit wäre auch Raum für einen Auftritt Aragorns. Doch leider stehen die Chancen dafür inzwischen nicht mehr allzu gut:
"Eine richtige offizielle Anfrage hat es nie gegeben", klagt Viggo Mortensen. "Von daher gehe ich davon aus, dass ich nicht dabei bin, sonst hätte ich inzwischen etwas gehört - außer, sie haben einen Last-Minute-Plan in der Hinterhand. Immerhin haben Orlando Bloom und Cate Blanchett schon zu drehen angefangen. Aber die sind Elben und altern nicht so schnell. Zwar ist Aragorn auch halb elbisch und lebt einige hundert Jahre lang, sodass ich ihn im Brückenfilm theoretisch noch spielen könnte. Aber ich muss wohl davon ausgehen, dass es nicht dazu kommen wird."
Selbst wenn die Rückkehr nach Mittelerde für Viggo Mortensen ein Traum bleiben sollte, so bedeutet ihm die Arbeit an der "Herr der Ringe"-Trilogie immer noch enorm viel: "Das war eine wichtige Zeit in meinem Leben. Ich werde ewig dankbar sein, dass die drei Filme derart erfolgreich waren und mir viele neue Möglichkeiten eröffnet haben. Zum Beispiel hätte mich David Cronenberg nie als Hauptdarsteller in 'A History of Violence' engagieren können, wenn ich nicht plötzlich so bekannt geworden wäre."
Dennoch würden sich viele "Herr der Ringe"-Fans über eine Rückkehr von Viggo Mortensen freuen. Vielleicht gibt es ihn ja doch, den erwähnten Last-Minute-Plan?
Peter Jackson zeigt Hobbit-Videoblog mit 3D-Gandalf 04.11.2011

Der neue Clip vom "Herr der Ringe"-Macher gibt Einblicke in die 3D-Technik in "Der Hobbit". Dazu erste Szenen mit Gandalf, allen Zwergen, Elrond und dem Düsterwald-Set!

Er wollte schon "Der Herr der Ringe" in 3D filmen...
In seinem neuen Video-Tagebuch von den Dreharbeiten zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" zeigt sich Regisseur Peter Jackson begeistert von den Möglichkeiten der 3D-Technik - und verrät, dass er schon am Set der "Herr der Ringe"-Trilogie Standfotos in 3D angefertigt hat, die er irgendwann noch veröffentlichen will.
Das brandneue Video vom Set in Neuseeland gibt darüberhinaus Einblicke in die Kameraarbeiten zu "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" mit den stereoskopischen 3D-Geräten und erklärt, warum alle Sets und Masken viel bunter sein müssen, wenn mit 3D gearbeitet wird.
Wer nicht das Ganze elfminütige Video ansehen will, der sei auf folgende Highlights hingewiesen: Bei ca. 3:40 ist Hugo Weaving als Elrond mit einigen der Zwergen zu sehen, bei 5:30 gibt's Eindrücke aus dem Düsterwald, bei 7:40 Ian McKellen als Gandalf in Großaufnahme zu sehen. Um 8:30 folgt eine beeindruckende Massenszene mit den Zwergen!
Ins Kino kommt das Abenteuer des jungen Bilbo, der mit Gandalf und dreizehn Zwergen zum Drachen Smaug im Einsamen Berg reist und dabei unterwegs Gollum den Einen Ring abluchst, den er später in der "Herr der Ringe"-Trilogie an Frodo weitergibt, endlich am 13.12.2012. Der zweite Hobbit-Film startet dann am 12.12.2013.
Das Video finden Sie auf youtube unter youtube.com/watch?v=gHF536TJ0iE
"Hobbit"-Dreh: "Herr der Ringe"-Familientreffen für Elijah Wood 28.06.2011

Frodo kommt in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" nicht vor, doch Elijah Wood tritt trotzdem im Film auf - und seine Vorfreude ist riesig!

Ein Film sie zu binden?
Die Schauspieler aus der "Herr der Ringe"-Trilogie sind sich untereinander derart verbunden, dass sich einige eine elbische Neun tätowieren ließen - passend zu den neun Ringgefährten aus dem ersten Film. Einer davon ist natürlich Frodo-Darsteller Elijah Wood, der sich besonders gerne an die Dreharbeiten zu J.R.R. Tolkiens epischer Fantasy-Trilogie erinnert.
Dank Peter Jackson wird Wood seine Freunde aus alten Mittelerde-Tagen nun wiedersehen - und das auch noch in voller Hobbit-Montur vor laufenden Kameras! Denn der Regisseur der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit: An Unexpected Journey" verschaffte Elijah Wood einen kurzen Gastauftritt als Frodo, obwohl der Neffe von Titelheld Bilbo Beutlin im Roman gar nicht vorkommt.
"Meine Szene ist nur ganz kurz", erklärt Elijah Wood. "Schließlich spielt 'The Hobbit' 60 Jahre vor Frodos Geburt. Aber im Drehbuch gibt es eine kleine Szene mit mir und Sir Ian Holm, der seine Rolle als älterer Bilbo ebenfalls wiederholt."
Insider vermuten dabei, dass der ältere Bilbo zusammen mit Frodo die Abenteuer um die Reise zum Einsamen Berg mit dem Drachen Smaug, auf der der junge Bilbo auch Gollum den Einen Ring abnimmt, im Roten Buch der Westmark liest - und damit die Erzählperspektive der beiden Hobbit-Filme für den Zuschauer als Rahmenhandlung etabliert. Auf die Dreharbeiten zu diesen Sequenzen, die demnächst im neuseeländischen Wellington anstehen, freut sich Elijah Wood riesig:
"Es fühlt sich an, als würde ich zu einem Familientreffen reisen. Es kehren ja noch viele andere Darsteller aus den "Herr der Ringe"-Filmen zurück. Ich war letztes Jahr im Februar schon zu Besuch in Neuseeland, weil ich ohnehin gerade in Australien gewesen war. Da bin ich einfach für neun Tage 'rüber und hab mich mit ein paar Leuten von damals getroffen. Mann, das war richtig wild, wieder in diesem Wirbelwind zu sein, all die Menschen zu treffen, die nun wieder an Mittelerde arbeiten. Es war so cool, wieder dabei zu sein, und das wird nun bei den Dreharbeiten sicher genauso."
Obwohl Elijah Wood nicht verraten hat, welche der "Herr der Ringe"-Kollegen er im Februar genau getroffen hat, ist inzwischen klar, wem er bei den anstehenden Dreharbeiten auf jeden Fall begegnen wird: Ian McKellen kehrt als Gandalf zurück, Cate Blanchett als Galadriel, Hugo Weaving als Elrond, Christopher Lee als Saruman, Andy Serkis als Gollum und Orlando Bloom als Legolas!
Jackson schnappt sich Evangeline Lilly für "Der Hobbit" 20.06.2011

"Der Herr der Ringe"-Macher Peter Jackson hat für seinen neuen Streich "Der Hobbit" den "Lost"-Star Evangeline Lilly als Elbin verpflichtet.

Während Peter Jackson schon den ersten Teil der "Hobbit"-Dreharbeiten abgeschlossen hat, castet er noch munter weiter. Jetzt verkündete der "Herr der Ringe"-Meister, "Lost"-Seriengesicht Evangeline Lilly unter Vertrag genommen zu haben.
"Der Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson ist wieder voll in seinem Element. Mit Hochdruck treibt der Neuseeländer die Dreharbeiten für seinen neusten Tolkien-Streich "The Hobbit: An Unexpected Journey" voran. Den ersten Dreharbeitenblock konnte Jackson bereits abschließen. Bevor er sich auf die Suche geeigneter Drehorte für den zweiten Drehabschnitt machte, erweiterte der Filmemacher seine "The Hobbit"-Mannschaft um zwei Gesichter.
"Lost"-Star Evangeline Lilly und der australische Komiker Barry Humphries ("Dame Edna ") sind neu an Bord. Jackson ist bezüglich seines weiblichen Neuzugangs Evangeline ganz aus dem Häuschen: "Es ist kein Geheimnis, wie talentiert und unwiderstehlich Evangeline ist."
Sehr wohl ein Geheimnis bleibt die genaue Rolle von TV-Star Lilly. Nur so viel ließ sich Jackson entlocken: "Evangeline Lilly wird eine neue Figur spielen: die Waldelbin Tauriel. Der Name bedeutet'Tochter von Mirkwood'. Alles, was darüber hinaus geht, überlassen wir eurer Fantasie." Jackson und seine Kollegen sind jedenfalls sehr begeistert und aufgeregt, dass Evangeline diejenige ist, die die erste wahre Waldelbin zum Leben erwecken wird.
Während sich Lilly in "The Hobbit" im Dickicht durchs Leben schlägt, übernimmt Humphries den Part des bösen Goblin-Königs. Jackson kann es laut eigener Aussage kaum erwarten, die Szenen mit den neuen Darstellern in Angriff zu nehmen.
Hobbit-Filme: Luke Evans als Bogenschütze und Benedict Cumberbatch als Smaug 17.06.2011

Die Hobbit-Besatzung wächst: Nun ist Luke Evans als Bogenschütze und Drachentöter gebucht und Benedict Cumberbatch wird Smaug beleben.

Dem Drachen Smaug kann es jetzt richtig an den Kragen gehen.
Das "Hobbit"-Imperium bekommt neuen Zuwachs. Obwohl die Dreharbeiten zur Vorgeschichte von "Der Herr der Ringe" schon im Gange sind, castet Regisseur Peter Jackson
noch fleißig. Nun wurden zwei weitere Rollen besetzt: der Bogenschütze Bard mit Luke Evans (demnächst in "Die drei Musketiere") und der Drache Smaug, zumindest dessen Stimme, mit Benedict Cumberbatch.
Bard dem Bogenschützen kommt im Hobbit die ehrenvolle Aufgabe zu, Smaug zu töten. Der vertrieb einst die Zwerge aus ihrem Berg und lag fortan auf dem Schatz, den sie zurücklassen mussten. Über die Jahre hatte sich das als unbesiegbar geltende Tier selbst mit Edelsteinen gepanzert, die vom vielen Draufliegen irgendwann an ihm festgewachsen waren. Eine undichte Stelle aber hat Smaug - und in die schießt Bard schließlich den einen tödlichen Pfeil.
Den Drachen wird Benedict Cumberbatch, bekannt aus der TV-Serie "Sherlock", sprechen. Er soll dem Fabelwesen auch per Motion Capture-Verfahren auf die schuppigen Füße helfen. Der erste Teil von "Der kleine Hobbit" startet mit Teil eins am 14. Dezember 2012. Der zweite Teil folgt am Freitag den 13. Dezember 2013.
Hobbit-Filme: Starttermine und Titel festgelegt 31.05.2011

"An Unexpected Journey" und "There and Back Again" sind die Titel von Peter Jacksons Filmen zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte. Auch die Termine stehen!

Kalender und Stift bereithalten!
Mittelerde-Fans sollten sich Freitag, den 14. Dezember 2012 und Freitag, den 13. Dezember 2013 (hoffentlich kein böses Omen!) dick anstreichen. Denn dann kommen die beiden Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" ins Kino, wie Filmriese Warner nun offiziell verkündet hat. Die Starttermine gelten wohl wie bei den "Herr der Ringe"-Filmen weltweit mit minimalen stundenweisen Abweichungen je nach Zeitzone.
In Absprache mit Regisseur Peter Jackson sind auch die offiziellen englischen Titel gefunden. Der erste Film wird "The Hobbit: An Unexpected Journey" heißen, der zweite "The Hobbit: There and Back Again". Beide Titel sind eng ans Werk von Kultautor J.R.R. Tolkien angelehnt.
Denn das erste Kapitel im "Hobbit" heißt "An unexpected Party" (deutsch "ein unerwartetes Fest") und beschreibt, wie sich Gandalf und die Zwerge in Bilbos Heim einnisten, singen und feiern, bevor sie ihn zur Reise zum Einsamen Berg und dem Drachen Smaug überreden, auf der Bilbo auch den Einen Ring findet. Von daher ist natürlich nicht nur das Fest unerwartet, sondern erst Recht die anschließende Reise!
Der zweite Filmtitel ist schlicht der englische Untertitel des Romans, der im Original "The Hobbit, or There and back again" lautet. Daraus würde in früheren deutschen Übersetzungen "Der kleine Hobbit". Neuere deutsche Auflagen übernehmen Tolkiens Titel als "Der Hobbit: Oder Hin und Zurück".
Der Romantitel ist dabei aus einem fiktiven Buch im Buch entlehnt: Laut Tolkien hat Bilbo seine Erlebnisse im sogenannten "Roten Buch der Westmark" unter anderem im Kapitel "There and Back Again, A Hobbit's Holiday" festgehalten. Frodo ergänzte darin später seine eigenen Erlebnisse vom Auenland bis zum Schicksalsberg und gab dem Buch den Untertitel "Der Sturz des Herrn der Ringe und die Rückkehr des Königs". Nachdem Frodo Mittelerde den Rücken gekehrt hatte, schrieben noch Sam Gamdschie und dessen Tochter Eleanor daran. Damit ist das "Rote Buch der Westmark" die fiktive Quelle für Tolkiens berühmte Mittelerde-Romane und daher auch eine mehr als würdige Quelle für die Hobbit-Filmtitel!
Für welchen deutschen Filmtitel sich der hiesige Verleih entscheidet, steht dabei natürlich noch nicht fest - möglicherweise bleibt man auch einfach bei den englischen Versionen "The Hobbit: An Unexpected Journey" und "The Hobbit: There and Back Again".
Allerdings erzählt Regisseur Peter Jackson in den beiden Filmen etwas mehr als Tolkien in seinem Roman. Mit Rückblenden und Ausblicken verhilft Jackson Figuren aus seinen "Herr der Ringe"-Filmen zu einem Leinwand-Comeback, obwohl sie im "Hobbit" eigentlich nicht vorkommen: So wird Ian Holm als älterer Bilbo zu sehen sein, Orlando Bloom als Legolas, Elijah Wood als Frodo und Christopher Lee als Saruman.
Ein Wiedersehen gibt es darüber hinaus auch mit den "offiziellen" Hobbit-Charakteren Elrond (Hugo Weaving), Galadriel (Cate Blanchett), Gollum (Andy Serkis) und natürlich Sir Ian McKellen als Gandalf. Die Titelrolle als junger Bilbo spielt Martin Freeman aus "Per Anhalter durch die Galaxis".
"The Hobbit": Orlando Bloom als Legolas bestätigt 30.05.2011

Regisseur Peter Jackson erklärt, warum Orlando Bloom der perfekte Elb ist - und verrät Details über Saurons Feste Dol Guldur und den Weißen Rat.

Es ist sein Gesicht, das man vor sich sieht, wenn von Mittelerdes Elben die Rede ist?
Die sprichwörtliche Anmut von Mittelerdes Elben verkörperte er wie kein anderer: Orlando Bloom, der in der "Herr der Ringe"-Trilogie als Legolas Mitglied der Ringgemeinschaft war. In der Vorgeschichte "The Hobbit" kommt Legolas zwar gemäß Autor J.R.R. Tolkien gar nicht vor, doch für die Verfilmung ist der treffsichere Elb dennoch eingeplant, wie Regisseur Peter Jackson nun auch offiziell bestätigt hat. Dabei gab's gleich noch höchstes Lob für Orlando:
"Vor zehn Jahren hat Orlando Bloom mit seiner Darstellung des Legolas eine Kultfigur erschaffen", erklärt Peter Jackson in seinem Hobbit-Blog. "Ich freue mich sehr, dass ich heute bestätigen kann, dass wir erneut mit ihm nach Mittelerde reisen werden. Ich bin begeistert, dass ich wieder mit Orlando arbeite. Das Lustige ist, dass ich inzwischen deutlich älter aussehe - er aber nicht! Wahrscheinlich ist er deshalb auch so ein wunderbarer Elb!"
Wie Orlando Bloom alias Legolas in die Handlung von "The Hobbit" eingebaut werden soll, verriet Peter Jackson leider noch nicht. Eigentlich kommt in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte nur Legolas' Vater vor, der Elbenkönig Thranduil. Möglicherweise ist Legolas dann nur kurz als dessen Sohn zu sehen.
Thranduil, den "Twilight"-Darsteller Lee Pace darstellen wird, spielt allerdings eine bedeutendere Rolle im "Hobbit", wie Peter Jackson verriet. Ein Fan hatte via Facebook nämlich gefragt, ob es in der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte auch den Angriff des Weißen Rats um Gandalf, Galadriel und Saruman auf Saurons Festung Dol Guldur im Düsterwald zu sehen geben wird. Dieser Angriff führt letztlich zu Saurons Flucht nach Mordor, Galadriels Elben übernehmen die Herrschaft im Wald und vertreiben Saurons böse Schatten.
Zu diesem Teil des "Herr der Ringe"-Mythos erklärte Peter Jackson: "Ich werde nicht verraten, wann und wie, aber ich kann bestätigen, dass sowohl der Weiße Rat als auch Dol Guldur in den beiden Hobbit-Filmen vorkommen werden, und zwar nicht nur in einer einzelnen Szene. Wie wir das in Bilder fassen sollten, war eine große Herausforderung, aber Alan Lee und John Howe (Set-Design und Ausstattung bei der "Herr der Ringe"-Trilogie und beim "Hobbit", die Red.) sprudelten nur so über vor Ideen, daher wird es ziemlich cool aussehen."
Dann erlaubte sich Peter Jackson noch einen üblen Scherz. Er schrieb weiter: "Ich werde Euch ein exklusives Bild zeigen, wie der Weiße Rat den Angriff auf Dol Guldur plant. Selbst wenn ihr Euch die Spannung nicht verderben wollt, solltet Ihr es Euch anschauen. Für das erste Bild von Gandalf, Elrond und Galadriel, die mit furchterregenden Elbenwaffen drohen, klickt auf www.thehobbitblog.com/wp-content/uploads/2011/05/whitecouncil.jpg!"
Als Kommentar unter das Bild, auf dem Peter Jackson, Elrond-Darsteller Hugo Weaving, Gandalf-Mime Sir Ian McKellen und Galadriel-Schauspielerin Cate Blanchett mit Kinderspielsachen herumalbern, schrieb der Regisseur: "Sorry dafür, aber ich konnte einfach nicht widerstehen". Der Meister weiß also offenbar ganz genau, wie scharf die Herr der Ringe-Fans auf jedes Bildmaterial aus Mittelerde sind - und einen feinen Sinn für Humor hat er dazu auch noch?
Unfälle an "Spider-Man"- und "Hobbit"-Sets 25.05.2011

Eine Explosion im Auenland und defektes Gerät in New York sorgten für viel Aufregung bei den Dreharbeiten von "The Hobbit" und "Spider-Man".

Nicht "The Hobbit" und "Spider-Man", sondern die Feuerwehr stellt die wahren Helden bei den Dreharbeiten in Neuseeland und New York.
Wer in New York außen am Hochhaus festsitzt, kann natürlich auf eine Rettung durch "The Amazing Spider-Man" hoffen. Und wenn's brennt im Auenland, ist vielleicht Gandalf nicht weit, der aus dem Rauch lustige Figuren formt. Aber die Teams von "The Hobbit" und "Spider-Man" setzten doch lieber auf die richtigen Helden von der Feuerwehr.
Bei Vorbereitungen für einen Außendreh für "The Amazing Spider-Man" in Manhattan machte ein Kran schlapp. Die Crew wollte auf dem Dach Kameras installieren, blieb aber auf dem Weg nach oben im sechsten Stock hängen. In einer dramatischen Rettungsaktion pflückte die Feuerwehr die drei Männer einzeln von der Hauswand, verletzt wurde dabei niemand.
So glimpflich ging es in Neuseeland, wo derzeit "Der Hobbit" gedreht wird, nicht ab: Zwei Mitarbeiter mussten nach einer Explosion in den Stone St. Studios in Miramar im Krankenhaus behandelt werden. Sie wollten eine Statue präparieren, aber die Requisite flog ihnen buchstäblich um die Ohren. "Die Männer haben sich leichte Verbrennungen zugezogen, einer hat seine Nasenhaare verloren", wiegelt Produktionspressesprecher Ceris Price ab. "Sie kamen ins Krankenhaus um sicherzustellen, dass sie keine Rauchvergiftung haben."
Zwischenfälle wie diesen kann Regisseur Peter Jackson überhaupt nicht gebrauchen. "The Hobbit", auf den die ganze Welt blickt, steht ohnehin schon in dem Ruf, eine kapitale Pannenproduktion zu sein: Erst die Pleite des Studios MGM, dann der Ausstieg des ursprünglichen Regisseurs Guillermo Del Toro und Streit mit der Schauspielergewerkschaft, schließlich ein Magengeschwür bei Peter Jackson haben die Dreharbeiten bereits über viele Monate ausgebremst.
Ian McKellen, Judi Dench und Gillian Anderson in Zombie-Ulk 20.05.2011

Ian McKellen, Judi Dench und "Akte X"-Star Gillian Anderson haben für eine schräge Zombieparodie zugesagt, die auf einem Kurzfilm basiert.

Was geschah wirklich in Upper Trollop?
Die Zombies sind los! Allerdings nur in einem Städtchen namens Upper Trollop. Basierend auf dem putzigen Kurzfilm "E'gad, Zombies!" von Matthew Butler wird nun eine richtige Monsterkomödie folgen, für die sich eine Reihe Stars verpflichtet haben: Gandalf-Darsteller Ian McKellen sowie Judi Dench und Gillian Anderson. Der Film soll noch dieses Jahr in Schottland gedreht werden und den hübschen Titel "The Curse Of The Buxom Strumpet" bekommen, was soviel bedeutet wie "Der Fluch der drallen Hure".
"E'gad, Zombies!" spielt im englischen Upper Trollop um 1700. Der arme William Filthe ist in die schöne aber zänkische Vanity Banks verliebt, die wenig Lust auf einen mittellosen Bräutigam hat. So bewirft sie den dichtenden Barden, der allabendlich vor ihrem Fenster in Versen spricht, lieber mit Gemüse. Als Vanity sich für einen anderen entscheidet, beschließt William Mönch zu werden. Doch daraus wird nichts, denn ausgerechnet am Tag seiner Abreise findet er seinen Hausangestellten halb zerpflückt vor - eine böse Krankheit hat die Stadt befallen ...
Ian McKellen hatte übrigens als Einziger schon einen Auftritt im Kurzfilm. Derzeit ist der Star für Peter Jacksons "The Hobbit" verpflichtet, der allerdings erst 2012 in die Kinos kommt.
Auf youtube finden Sie den Kurzfilm "E'gad, Zombies!" unter:
http://www.youtube.com/watch?v=nTNfihWn_gM
"The Hobbit": Stephen Fry als Bürgermeister von Esgaroth 19.05.2011

Mit Stephen Fry hat Peter Jackson einen echten Edelmimen für seine Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" gewonnen.

Viele alte Bekannte aus Mittelerde - und echte Könner als Verstärkung.
Peter Jackson setzt bei der Verfilmung seiner "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" auf vertraute Gesichter: Die Mittelerde-Legenden Gandalf, Saruman und Elrond werden von den selben Darstellern gespielt wie in der großartigen Spielfilmtrilogie: Ian McKellen, Christopher Lee und Hugo Weaving! Dazu kommen noch neue Schauspieler, die für ihr großes Kennen berühmt sind, allen voran natürlich Hauptdarsteller Martin Freeman als Bilbo.
Nun hat Peter Jackson mit Stephen Fry einen weiteren Hochkaräter gewinnen können. Der britische Edelmime aus "V wie Vendetta", "Gosford Park" und "Oscar Wilde" spielt den zwielichtigen Bürgermeister von Esgaroth, jener Stadt am Langen See, in der Bilbo und die Zwerge landen, nachdem sie der Gefangenschaft der Waldelben entkommen - die Zwerge in Fässern auf dem Langen Fluss schwimmend.
"Wir sind begeistert, dass wir Stephen Fry als Darsteller des Bürgermeisters der Seestadt bestätigen können", freut sich Peter Jackson. "Ich kenne Stephen schon viele Jahre und entwickle den Film 'Dambusters' mit ihm. Doch über sein Talent als Autor hinaus ist er ein wahrhaft großartiger Schauspieler. Er wird uns einen unvergesslichen Bürgermeister erschaffen!"
Als des Bürgermeisters rechte Hand Alfrid vermeldete Jackson zudem den Nachwuchsmimen Ryan Gage. Und auch ein Ork für "The Hobbit" ist nun gefunden, wie der Regisseur stolz verkündet:
"Conan Stevens wird einen Ork namens Azog spielen (komischerweise heißen Orks ja nie Roger oder Dennis?). Und ja, sein Name ist tatsächlich "Conan", ist das nicht cool? Conan spielt Azog! Da ich heute einen ziemlich vollen Drehplan habe, muss ich jetzt aber wieder ins Auto springen?"
Azog ist der berühmteste Ork-Häuptling und Todfeind aller Zwerge: Er löst den Krieg zwischen den beiden Völkern aus, als er in Moria den Zwergenkönig Thror enthauptet, der vom Drachen Smaug als König des Einsamen Berges vertrieben wurde.
Wie sich die "Hobbit"-Darsteller schlagen, gibt es leider erst Ende 2012 im Kino zu erleben.
Gandalf erklärt "Hobbit"-Pause 11.05.2011

Via Blog hat Gandalf-Darsteller Ian McKellen den Drehplan der "Herr der Ringe"-Verfilmung veröffentlicht - inklusive Bilbos Seitensprung!

Ganz übler Kalauer!
"Martin Freeman hat den 'Hobbit' verlassen!"
Mit dieser Meldung über den Hauptdarsteller der Vorgeschichte schockierte Gandalf-Mime Ian McKellen in seinem Blog die "Herr der Ringe"-Fans. Doch er beruhigte sogleich: "Keine Angst, dass ist kein Aprilscherz, sondern eine Mai-Tatsache: Martin hatte sich nur schon vor seiner Unterschrift für 'The Hobbit' für drei Sherlock-Holmes TV-Filme verpflichtet, die er in London dreht. Danach kommt er aber sofort wieder nach Mittelerde zurück."
Mittelerde bedeutet natürlich Wellington in Neuseeland, wo Regisseur Peter Jackson die "Herr der Ringe"-Trilogie gedreht hat und nun auch den "Hobbit" filmt. Selbstverständlich wird die Crew während Martin Freemans Abwesenheit nicht herumsitzen und Däumchen drehen, wie Ian McKellen klarstellt:
"Peter wird in dieser Zeit die Szenen schneiden, die wir schon im Kasten haben. Die anderen Darsteller werden die nächsten Wochen weitere Szenen drehen, in denen keine Hobbits vorkommen."
Dabei bestätigt McKellen noch einmal die Rückkehr eines weiteren "Herr der Ringe"-Darstellers: "Es wird hauptsächlich um Zwerge gehen, aber auch Elben - Hugo Weaving wird für eine längere Sequenz als Elrond zurückkehren!", verrät Sir Ian.
Zwar hatte sich Weaving schon am 1. Mai am "Hobbit"-Set gezeigt und Regisseur Peter Jackson postete daraufhin sogar ein gemeinsames Foto von sich und dem Elrond-Mimen auf seiner Website. Doch damals hatte Jackson noch betont, Hugo Weaving habe lediglich auf einen "freundschaftlichen Besuch" vorbeigeschaut. Dagegen hatte eine Sprecherin der "Hobbit"-Produktionsfirma Weavings Engagement bereits bestätigt. Nun hat Ian McKellen endgültig Klarheit geschaffen: Hugo Weaving wird erneut als Herr von Bruchtal zu sehen sein.
Weitere Originalstars aus den "Herr der Ringe"-Filmen im "Hobbit" sind besagter Ian McKellen als Gandalf, Elijah Wood als Frodo, Cate Blanchett als Galadriel, Orlando Bloom als Legolas, Andy Serkis als Gollum, Christopher Lee als Saruman und Ian Holm als gealterter Bilbo.
"The Hobbit": "Elrond" Hugo Weaving bereits am Set 02.05.2011

Hugo Weaving wird wie in der "Herr der Ringe"-Trilogie den Halbelben Elrond spielen, er zeigte sich bereits am Set. Auch Thranduil und Fili sind besetzt.

Mit zwei legendären Filmtrilogien ist seine Karriere untrennbar verknüpft?
Als Neos Gegenspieler Agent Smith in der "Matrix"-Trilogie und als Liv Tylers Vater Elrond in der "Herr der Ringe"-Trilogie sicherte sich Hugo Weaving einen Platz in der Filmgeschichte. Nun erhält er die Chance, den Halbelben aus Bruchtal ein weiteres Mal auf der großen Leinwand zu verkörpern: Hugo Weaving soll auch in den beiden "Hobbit"-Filmen als Elrond auftreten, wie die Sprecherin der Produktionsfirma, Melissa Booth, nun offiziell bestätigt hat.
Zuvor hatte Regisseur Peter Jackson bereits ein Bild von sich und Hugo Weaving am "Hobbit"-Set auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Offenbar hatten die beiden "Herr der Ringe"-Weggefährten noch einige vertragliche Details zu klären, denn ein offizielles Statement von Peter Jackson gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Allerdings hatte Jacksons Regie-Vorgänger Guillermo Del Toro die Rückkehr von Hugo Weaving schon vor zwei Jahren als gesichert verkündet.
Peter Jackson vermeldet indes einen weiteren Elben-Darsteller: Lee Pace wird als König Thranduil zu sehen sein, der im Düsterwald regiert und Vater von Legolas ist.
Der 32-jährige Pace spielte die Hauptrolle im Fantasy-Kleinod "The Fall" und ist vor allem für seine Rolle als Ned in der Serie "Pushing Daisies" bekannt, in der er mit einer Berührung Tote kurzfristig zum Leben erweckt und dadurch hilft, Kriminalfälle zu lösen. Außerdem mimt Lee Pace im "Twilight"-Finale "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht" den Vampir Garrett, der eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung zwischen den Cullens und den Volturi spielt.
Im "Hobbit" nimmt Lee Pace als Thranduil Bilbos zwergische Begleiter gefangen, die dieser nur mit Hilfe des Einen Rings wieder befreien kann, den Bilbo zuvor Gollum abgeluchst hat. Ob dann tatsächlich Orlando Bloom auch einen Auftritt als Thranduils Sohn Legolas haben wird, ist leider noch unklar.
Dafür ist einer der Zwerge (wieder-)gefunden: In der Rolle des Fili ersetzt Dean O'Gorman seinen Vorgänger Robert Kazinsky, der letzte Woche aus gesundheitlichen Gründen aussteigen musste. O'Gorman stammt wie Peter Jackson aus Neuseeland, dort feierte er in der TV-Serie "The Almighty Johnsons" Erfolge. Ansonsten hat Dean O'Gorman kleinere Auftritt in der Fantasy-Kultserie "Xena" vorzuweisen, in der er verschiedene Nebenfiguren spielte.
Peter Jackson freut sich über beide Casting-Coups: "O'Gorman ist ein großartiger Kiwi-Schauspieler, ich bin begeistert, mit ihm zu arbeiten! Er wird schon nächste Woche zu uns stoßen. Und Lee war von Anfang an unsere erste Wahl als Thranduil. Die Elben-Charaktere bei Tolkien sind besonders schwer zu besetzen, aber Lee Pace wird perfekt sein!"
Wie es am Set von "The Hobbit" derzeit zugeht, hat Peter Jackson zudem kürzlich in einem {mlorigin.111244."Behind the Scenes"-Clip|U|T#typ=trailer} offenbart.
"Hobbit": Auch Bilbo-Darsteller Ian Holm aus "Der Herr der Ringe" dabei 26.04.2011

Martin Freeman ist zwar der neue Bilbo Beutlin in Peter Jacksons "Hobbit"-Verfilmung. Doch auch sein "Herr der Ringe"-Vorgänger Ian Holm spielt mit.

Feiern, singen und Bier trinken: Bei den Lieblingshobbys der Hobbits kann man schon mal einen doppelten Bilbo sehen...
Völlig überraschend hat Regisseur Peter Jackson bekannt gegeben, dass Sir Ian Holm, der in der "Herr der Ringe"-Trilogie Frodos Onkel Bilbo Beutlin spielte, auch für die Verfilmung der Vorgeschichte "The Hobbit" vor der Kamera stehen wird. Eigentlich ist Martin Freeman aus "Per Anhalter durch die Galaxis" als Titelheld der beiden Romanverfilmungen vorgesehen.
Allerdings wird Ian Holm wohl nur einen kleinen Gastauftritt als ältere Version des berühmten Hobbits absolvieren. Das Hauptgeschehen zeigt ja einen deutlich jüngeren Bilbo als in "Der Herr der Ringe", weswegen mit Martin Freeman auch ein jüngerer Darsteller engagiert wurde.
Heraus kam das Ganze durch eine Fan-Reaktion auf Peter Jacksons ersten Videoblog zum "Hobbit"-Dreh|U|T#typ=trailer}. Am Ende war darin Bilbos Stimme zu hören und Fans fragten den Regisseur, ob dabei Ian Holm gesprochen habe. {mlnamen.21737.Jackson antwortete über Facebook: "Ian wird tatsächlich für 'The Hobbit' zurückkehren, als ältere Version von Bilbo. Die Stimme im Video war aber die von Martin Freeman und stammte aus der ersten gemeinsamen Leseprobe des Drehbuchs."
Damit wird "The Hobbit" ein wahres Klassentreffen der "Herr der Ringe"-Kollegen: Auch Andy Serkis (Gollum), Cate Blanchett (Galadriel), Elijah Wood (Frodo) und natürlich Sir Ian McKellen als Gandalf sind dabei. Eine Zusage von Hugo Weaving für den Part als Elrond ist wohl ebenfalls nur noch Formsache.
Dabei dürften insbesondere Ian Holm und Elijah Wood auch tatsächlich wieder gemeinsame Szenen drehen. Frodo-Darsteller Wood hat verraten, dass er die Geschehnisse aus "The Hobbit" wohl in dem Buch lesen soll, das er von seinem Onkel Bilbo erhält und in dem er später seine eigenen Erlebnisse vom Weg nach Mordor aufschreibt. Frodos Lektüre nimmt den Kinozuschauer dann sozusagen mit auf Bilbos Reise zum Einsamen Berg. Vermutlich trifft Ian Holm als älterer Bilbo seinen Neffen Frodo während oder nach der Lektüre - das ergäbe jedenfalls eine schöne Rahmenhandlung.
Indes hat einer von Peter Jacksons Darstellern den "Hobbit" verlassen. Der britische Soap-Star Robert Kazinsky sollte den jungen Zwerg Fili spielen, ist aber aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegen. Peter Jackson beruhigt die Fans, dass dies keine weitere Verzögerung bedeuten werde:
"Wir werden Robs Begeisterung und seinen ansteckenden Humor sehr vermissen. Trotzdem versichere ich, dass Robs Abreise die Dreharbeiten nicht verzögern wird, da wir die meisten Szenen mit Fili noch vor uns haben. Momentan drehen wir Aufnahmen mit Bilbo, in dieser Zeit können wir einen neuen Fili suchen."
Robert Kazinsky selbst schreibt auf Twitter: "Ich dank Peter und dem Team für die tolle Unterstützung und bin sehr traurig, wie es nun gelaufen ist. 'The Hobbit' wird, bei dem, was ich bisher gesehen habe, absolut großartig werden. Es geht um meine Gesundheit, es wird aber alles gut werden, versprochen!"
Fili ist in "The Hobbit" einer der beiden Neffen von Zwergenanführer Thorin. Er spielt in Bilbos Haus Geige und holt immer dann die Kohlen aus dem Feuer, wenn es brenzlig wird.
"Halo"-Film nimmt Formen an 18.04.2011

Peter Jackson war schon am Ball und Steven Spielberg ist es noch. Die ersten Bilder eines "Halo"-Films stammen aber von ambitionierten Fans.

"Operation Chastity" ist der Titel eines von Fans für Fans produzierten Leinwandabenteuers, das auf Microsofts futuristischem Megaseller basiert. Erste Bilder und Trailer des ehrgeizigen Projekts sind nun im Internet aufgetaucht und sorgen bei einigen für Verwirrung.
Seit 2005 haben sich Hollywoods Schwergewichte Peter Jackson und zuletzt Steven Spielberg an der Verfilmung des Video- und Computerspielehits "Halo" versucht. Jackson schmiss schnell die Flinte ins Korn. Spielberg ist nach wie vor sehr interessiert an einer filmischen Umsetzung. Zwei knackige Drehbücher sollen schon vorliegen und sogar Spielbergs gehobenen Ansprüchen genügen. So richtig vorangekommen ist der Regiezar bisher jedoch auch noch nicht.
Dafür sind Fans um Hobbyregisseur Peter Cooper umso emsiger. "Operation Chastity" nennen die "Halo"-Fans ihren Film, der im "Halo"-Universum spielt. Dabei handelt es sich um ein völlig unabhängiges Werk. Es wird weder von Microsoft, den Bungie Studios oder einer anderen Firma unterstützt, die mit den "Halo"-Video- und Computerspielen zu tun haben.
"Operation Chastity" wird von leidenschaftlichen Fans als eine nicht nach Gewinn strebende Produktion realisiert. Erste Bilder und Videos der voranschreitenden Dreharbeiten kursieren bereits im World Wide Web. Ein zusammengewürfeltes Team aus aller Herren Länder dreht unter der Führung von Peter Cooper an Orten in Großbritannien, USA und Singapur. Anhand der Aufnahmen kann man schon erkennen, dass hier Profis am Werk sind, die mit viel Begeisterung ihr Ziel in die Tat umsetzen möchten.
Da hinter "Operation Chastity - A Halo Fan Film" keine reichen Geldgeber stecken, sind die Filmemacher auf Spenden angewiesen. Jeder Cent ist willkommen und fließt zu 100 Prozent in die Entstehung des Films.
Weitere Infos gibt es hier: www.operationchastity.com. Vielleicht lassen sich Peter Jackson und Steven Spielberg ja auch ein paar Dollar aus der Tasche locken.
Liv Tyler liebt Sohn von "Rolling Stone"-Herausgeber 12.04.2011

Liv Tyler, die schöne Arwen aus "Der Herr der Ringe", hat sich nach ihrer Scheidung 2008 wieder verliebt: in den Sohn des "Rolling Stone"-Herausgebers.

Privat scheint für Liv Tyler wieder die Sonne. Beruflich aber musste sie soeben hinnehmen, dass man "The Hobbit" ohne sie drehen will.
"Herr der Ringe"-Königin Liv Tyler ist wieder glücklich verliebt. Wie jetzt bekannt wurde, turtelt die Schauspielerin schon seit Anfang des Jahres mit dem neun Jahre jüngeren Fotografen Theo Wenner, Sohn des "Rolling Stone"-Herausgebers Jann Wenner.
"Er ist wirklich sehr jung, aber ja, sie treffen sich schon eine ganze Weile", bestätigt ein Insider. Liv und ihre neue Flamme wurden kürzlich nach einem gemeinsamen Abendessen in New York gesichtet - Händchen haltend und offenbar ziemlich verknallt.
Für Liv Tyler dürfte dies ein neuer Anfang nach schweren Zeiten im Privatleben sein. 2008 ließ sich Liv von ihrem Mann, dem Musiker Royston Langdon, nach fünf Jahren Ehe scheiden. Zurück blieb ihr gemeinsames Kind Milo:
"Ich hatte ein paar wirklich harte Jahre. Milo zu haben und dann geschieden zu werden und zu versuchen, sein Leben wieder halbwegs in den Griff zu bekommen ... Für Milo und mich war das eine ganz schöne Umstellung. Aber ich habe mich wieder hergestellt und in Geduld geübt", so der Star.
Liv Tyler hofft nun, auf die ganz große Liebe, denn schließlich geht sie nicht mit jedem aus: "Ich bin viel zu sensibel für zwanglose Dates und verliebe mich nur alle Jubeljahre".
Doch während es privat bergauf geht, stockt die Kinokarriere. So musste Liv Tyler nun zur Kenntnis nehmen, dass sie bei "The Hobbit" nicht dabei sein wird. Bis zum Schluss hoffte der enttäuschte Star, dass Regisseur Peter Jackson doch noch anruft und ihr eine Rolle einbaut - aber vergebens. Nun startet "The Hobbit" ohne sie.
"The Hobbit" wird in doppeltem Tempo gedreht 12.04.2011

Peter Jackson dreht die beiden Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte mit 48 Bildern pro Sekunde. Aber können auch genügend Kinos die Filme zeigen?

Da hat der Ringmeister wohl etwas falsch verstanden?
Natürlich wünschen sich die "Herr der Ringe"-Fans, dass Regisseur Peter Jackson sich mit den beiden Filme zur Vorgeschichte "The Hobbit" nach den ewig langen Verzögerungen wegen Finanzproblemen, Regiewechsels und Streiks möglichst beeilt. Dass Jackson nun gleich in doppeltem Tempo dreht, dürfte aber doch überraschend kommen.
Natürlich geht es Peter Jackson dabei aber gar nicht darum, schneller mit den Dreharbeiten fertig zu werden. Denn die höhere Geschwindigkeit der Kameras bringt vor allem eines: gestochen scharfe Bilder - vor allem, wenn wie bei den "Hobbit"-Filmen in 3D gedreht wird.
"Alles sieht viel lebendiger aus", berichtet Peter Jackson von den ersten Testaufnahmen. "Besonders in 3D ist das viel entspannender fürs Auge. Wenn man zwei Stunden lang Test-Sequenzen anschaut, ist das in 3D sonst enorm anstrengend. Selbst die Filmpuristen in unserem Team wollen jetzt nur noch mit 48 Bildern pro Sekunde gucken!"
Kinofilme werden seit den späten 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit 24 Bildern pro Sekunde gemacht. Der Grund: Das menschliche Sehzentrum verbindet ab dieser Frequenz die wechselnden Einzelbilder zu einer vermeintlich fließenden Bewegung. Eine niedrigere Frequenz von zum Beispiel 18 Bildern führt zu einem "Daumenkinoeffekt". Bei höherer Frequenz wirken die Bewegungen dagegen noch flüssiger.
Dass die Bildfrequenz trotzdem lange nicht über 24 Bilder gesteigert wurde - außer vereinzelt bei Bewegungskinos (z.B. Showscan) in Vergnügungsparks - hatte Kostengründe: Der Meterpreis eines fürs Kino üblichen Filmstreifens ist extrem hoch. Doppelt so viele Bilder pro Sekunde bedeuten die doppelte Länge an Filmmaterial. Durch die aufwändigen Entwicklungsverfahren vervielfacht sich der Teuerungseffekt. Doch mit dem Siegeszug des digitalen Kinos fällt dieses Problem weg. Denn nun geht es nur noch um Speicherplatz - und der ist deutlich billiger.
Fraglich ist allerdings, ob bis zum Kinostart von "The Hobbit" Ende 2012 überhaupt genügend Kinos die Filme auch zeigen können. Denn wenn ein Film mit 48 Bildern pro Sekunde aufgenommen wird, muss er auch mit 48 Bildern pro Sekunde abgespielt werden. Ansonsten würde Mittelerde komplett in Zeitlupe agieren. Für die Kinos bedeutet das teures Nachrüsten.
Peter Jackson beruhigt jedoch die Fans: "Wir glauben fest daran, dass bis dahin genügend Kinos mit dieser Bildrate Filme zeigen können. Unser Filmstudio Warner wird sich sehr dafür stark machen. Glaubt mir, wenn wir den Film mit 48 Bildern pro Sekunde herausbringen, solltet ihr ihn auch in einem solchen Kino anschauen. Er wird großartig aussehen. Ich setze mich jetzt ins Auto und fahre nach Beutelsend, bis dann!"
Jacksons Einschätzung ist durchaus realistisch. Denn auch James Cameron will seine beiden "Avatar"-Fortsetzungen in einer höheren Bildrate filmen, er plant sogar 60 Bilder pro Sekunde. Die beiden wichtigsten Filmprojekte der nächsten Jahre sind definitiv ein guter Grund für die Kinos, ihr Equipment entsprechend aufzurüsten um den Fans die Blockbuster in Top-Qualität anbieten zu können.
Elijah Wood freut sich auf Hobbit-Zeitreise 11.04.2011

Frodo-Darsteller Elijah Wood freut sich auf die Arbeit mit seinen "Herr der Ringe"-Kollegen zur Vorgeschichte "The Hobbit". Wood dreht ab November.

Nicht nur die Fans warten ungeduldig auf den nächsten Kino-Trip nach Mittelerde?
Im November geht es los und Elijah Wood kann es kaum noch erwarten, endlich wieder das Auenland zu bereisen. In der Rolle des legendären Hobbits Frodo Beutlin aus J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie erlangte er Weltruhm und seit er erfuhr, dass er auch in Peter Jacksons zwei Filmen zu Vorgeschichte "The Hobbit" mitspielen soll - obwohl Frodo im Roman gar nicht vorkommt - brennt Elijah Wood auf den Beginn der Dreharbeiten:
"Ich werde mit vielen alten Freunden vor der Kamera stehen und auch das Team wird weitgehend dasselbe sein wie bei 'Der Herr der Ringe'", erklärt Wood. "Daher freue ich mich riesig auf den Beginn der Dreharbeiten zu 'The Hobbit'. Es wird wie eine Zeitreise, ein wenig unwirklich vermutlich. Vieles wird sich vertraut anfühlen, aber vieles auch anders."
Welche Rolle Frodo in den Hobbit-Verfilmungen genau spielen wird, weiß auch Elijah Wood noch nicht: "Ich habe das Drehbuch noch nicht gelesen und bin wahnsinnig gespannt. Nachdem die Handlung auf zwei Filme ausgedehnt wurde, bin ich sehr neugierig, welche neuen Elemente Peter Jackson und sein Team mit eingearbeitet haben. Es gibt ja noch viel Material, das in derselben Zeit spielt wie der Hobbit, das sich dafür anbietet."
Damit meint Elijah Wood vor allem Geschehnisse, die J.R.R. Tolkien im "Silmarillion" beschreibt. Was Woods Auftritt in "The Hobbit" angeht, so vermuten Insider, dass Frodo als rückblickender Erzähler fungieren könnte, der Bilbos Erlebnisse in dem selben Buch liest, in dem er laut Peter Jacksons Filmversion später selbst seine Erfahrungen aus der "Herr der Ringe"-Trilogie niederschreibt.
Außerdem deutete Elijah Wood an, dass er sich als Erinnerung an "The Hobbit" wieder tätowieren lassen würde. Gegen Ende der Dreharbeiten zur "Herr der Ringe"-Trilogie hatten sich die neun Darsteller der Ringgemeinschaft eine elbische Neun tätowieren lassen - bis auf Gimli-Schauspieler John Rhys-Davies, der "aus persönlichen" Gründen passte.
Elijah Wood trägt das Tattoo über dem rechten Hüftknochen und fand die Prozedur damals extrem schmerzhaft. Bleibt also zu hoffen, dass die Kollegen diesmal kein allzu großes Motiv auswählen - obwohl Drache Smaug ein prima Tattoo abgäbe...
Andy Serkis zum "Hobbit"-Regisseur befördert 07.04.2011

Peter Jackson hat Andy Serkis zum Second Unit-Regisseur befördert. Der Gollum-Darsteller wird nun etliche "Hobbit"-Szenen selbst inszenieren.

Peter Jackson vertraut seinem "Gollum" Andy Serkis blind - und überlässt ihm jetzt beim "Hobbit" sogar den Regiestuhl.
Große Ehre für den britischen Schauspieler Andy Serkis: Regisseur Peter Jackson hat ihn zum Second Unit-Regisseur gemacht. Bei den beiden "Hobbit"-Filmen, die Vorgeschichte der "Herr der Ringe"-Trilogie, hat Andy Serkis bei etlichen Szenen nun das Kommando.
Eigentlich war vorgesehen, dass Andy Serkis beim "Hobbit" lediglich seine Rolle als Ringdieb Gollum wiederholt. Der Fachzeitschrift "Hollywood Reporter" erzählte Serkis, wie es zu der Beförderung kam: "Die E-Mail kam aus heiterem Himmel, ich wurde davon völlig überrascht. Aber ich denke, ich verstehe Peters Vision und wir haben eine gemeinsame Geschichte, was das Verständnis von Mittelerde angeht."
"Eine Menge Leute vom 'Herr der Ringe'-Projekt sind auch beim 'Hobbit' wieder dabei", erzählt Andy Serkis. "Das entspricht Peter Jacksons Philosophie. Er umgibt sich mit Menschen, die ein tiefes Verständnis für das Material und seine Arbeitsethik haben." Der Einsatz von Andy Serkis als Second Unit-Regisseur ist für Jackson auch eine Art Dreh-Turbo, um verlorene Zeit zurückzugewinnen - die Verzögerungen im Vorfeld des "Hobbit" haben bereits Filmgeschichte geschrieben.
Über die 3D-Produktion des "Hobbit" sagt Andy Serkis: "Wir setzen 3D dramaturgisch ein, um einen Blickwinkel zu geben. 'Der Herr der Ringe' ist eine Interpretation des Buches und genauso behandeln wir den 'Hobbit'-Stoff. Es wird werkgetreu sein, aber mit einer frischen Interpretation."
Und Gollum? "Es wird ziemlich genau der Gollum sein, den die Leute kennen", verspricht Serkis. "Er wird in seiner reinsten Form zu sehen sein." Von dem Karriereschub erhofft sich Andy Serkis nach dem "Hobbit"-Dreh eigene Regieprojekte.
Cate Blanchett kennt ihre Hobbit-Rolle nicht 28.03.2011

"Never change a winning horse", muss sich Cate Blanchett gedacht haben, als sie für "The Hobbit" zusagte, ohne Details ihrer Rolle zu kennen.

Cate Blanchett hat ohne mit der Wimper zu zucken ihr Mitwirken bei "The Hobbit" vertraglich zugesichert, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, wie groß ihr Auftritt eigentlich ausfallen wird.
Die "Der Herr der Ringe"-Trilogie von Regisseur Peter Jackson gehört zu den erfolgreichsten Werken der Filmgeschichte. Cate Blanchett glänzte darin als Elbenkönigin Galadriel. Da war es für die Australierin keine Frage, auch in der Vorgeschichte "The Hobbit" mitzuspielen. Als Cate das Rollenangebot auf den Tisch flatterte, zückte sie unverzüglich den Stift und setzte ihre Unterschrift darunter.
Und das, obwohl die Oscar-Preisträgerin überhaupt keine Einzelheiten ihrer Rolle kennt. Sie weiß nicht, ob Galadriel eine große oder nur eine winzige Rolle zukommt. Cate wusste nur eins: Sie möchte unbedingt wieder dabei sein! Das ist sie nun auch. Gerade haben die Dreharbeiten zu "The Hobbit" in Neuseeland begonnen. "Ich habe bis jetzt immer noch kein Drehbuch gesehen", bekennt Cate.
Sie hat keinen blassen Schimmer, was diesmal von ihr erwartet wird, wie die 41-Jährige bestätigt: "Ich weiß noch nicht, was ich machen werde. Offensichtlich hat Galadriel keinen großen Einfluss in 'The Hobbit'. Ich gehe mal davon aus, dass es für mich Mitte des Jahres losgehen wird. Bereits bei "Der Herr der Ringe" war Blanchetts Rolle als Galadriel nicht besonders umfangreich.
Für die Topschauspielerin war es trotzdem eine Erfahrung, die sie nicht missen möchte: "Das waren möglicherweise die besten drei Wochen meines Lebens!" Während außer Cate noch viele weitere Darsteller aus "Der Herr der Ringe" ein Wiedersehen in Mittelerde feiern, ist für Liv Tyler der Elben-Ofen aus: "Bei mir hat sich keiner gemeldet. Das macht mich etwas traurig."
Erste Klappe für "The Hobbit" 21.03.2011

Ober-Hobbit Peter Jackson hat endlich den Startschuss zum lange geplanten "Herr der Ringe"-Prequel "The Hobbit" gegeben.

Gesundheitliche Probleme von Peter Jackson wirbelten Ende Januar den Drehplan zu "The Hobbit" noch einmal durcheinander. Nachdem sich der "Herr der Ringe" nun vollständig erholt hat, konnte er endlich mit den Dreharbeiten beginnen.
Endlich, die erste Klappe zum lange geplanten und heiß erwarteten "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" ist gefallen. Nach langem Hin-und Her inklusive Studioturbulenzen und Regisseurs-Wechsel war es zuletzt eine Operation von Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Peter Jackson, die den Drehstart verzögerte.
Gedreht werden nun back-to-back die beiden Filme, die Bilbo Baggins Vorgeschichte erzählen. Zum Einsatz kommt in den Stone Street Studios, Wellington, neueste 3D-Technik. Selbstverständlich entschied sich Jackson als Drehort wieder für die Schauplätze des Originals in Neuseeland.
Auch die Effekte und komplette Postproduktion werden in Neuseeland in den Studios von Weta und Park Road realisiert werden. Martin Freeman spielt Bilbo an der Seite von zum Teil aus der Ringe-Trilogie bekannten Kollegen wie etwa Ian McKellen oder Cate Blanchett. Hinter der Kamera versammelte Peter Jackson ebenso Tolkien-erfahrene Kräfte wie Kameramann Andrew Lesnie und Score-Komponist Howard Shore.
Als Produzenten stehen Jackson Fran Walsh und Carolynne Cunningham zur Seite. "Herr der Ringe"-Fans müssen trotzdem noch ein wenig Geduld aufbringen. Schließlich sollen die beiden "Hobbit"-Filme wie die erfolgreiche Ringe-Trilogie zur Weihnachtssaison, also Ende 2012 bzw. Ende 2013 anlaufen.
Endlich fällt die erste Klappe für den "Hobbit" 10.02.2011

Nach diversen Schwierigkeiten und Hindernissen freut sich Peter Jackson auf den Drehstart von "The Hobbit" nächsten Monat.

Lange mussten Fans auf die Verfilmung von "The Hobbit" warten, jetzt endlich starten die Dreharbeiten.
Nur noch wenige Wochen bleiben Peter Jackson, um sich vollständig von seiner Magen-Operation zu erholen. Trotz des kleinen gesundheitlichen Rückschlags ist der Regisseur jedoch guter Dinge und freut sich bereits riesig auf März, wenn es endlich heißt: Hobbit - Klappe die erste.
"Trotz einiger Verzögerung geht es jetzt weiter voran. Wir sind ganz aufgeregt, weil es endlich losgeht", gibt sich Peter Jackson zuversichtlich.
Genug Pech hatte die Produktion ja bereits in der Vorbereitungsphase, da sollten die Dreharbeiten in Neuseeland eigentlich reibungslos und ohne Zwischenfälle verlaufen.
Auch Cate Blanchett und Ian McKellen werden sich freuen, dass sie endlich wieder in Mittelerde zum Einsatz kommen. Durch die Verschiebung nach hinten gab es bereits den ein oder anderen Clash mit weiteren Projekten. Doch für die eingefleischte "Herr der Ringe"-Crew um Galadriel und Gandalf geht der "Hobbit" auf jeden Fall vor.
"The Hobbit": Freude über Gandalf, Gollum und Frodo 11.01.2011

Auch Gandalf-Mime Ian McKellen und Gollum Andy Serkis sind fix für die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit". Peter Jackson jubelt!

Er ist das wichtigste Bindeglied zwischen "The Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
Nur Gandalf ist sowohl in J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie wie auch in der Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" eine Hauptfigur. Darum gingen alle stets davon aus, dass in der Verfilmung der Erlebnisse von Bilbo Beutlin erneut Sir Ian McKellen die Rolle des weisen Zauberers übernehmen würde - inklusive McKellen selbst.
Doch unterschrieben wurden die Verträge erst jetzt - sehr zur Freude des Schauspielveteranen, der auf seiner Webseite schreibt: "Ich bin 71 und fit. Aber in meinem Alter weißt Du nie, welcher Unfall möglicherweise hinter der nächsten Ecke lauert. Ich habe über ein Jahr lang meine ganze Karriereplanung danach gerichtet, dass die Dreharbeiten für die 'Hobbit'-Filme vielleicht täglich beginnen könnten. Ich bin überglücklich, dass nun am 21. Februar wirklich der erste Drehtag in Wellington ansteht."
Auch Regisseur Peter Jackson freut sich, dass er erneut mit vielen seiner Weggefährten der "Herr der Ringe"-Filme arbeitet: Gerade wurde bekannt, dass auch Elijah Wood als Erzähler in "The Hobbit" dabei ist und Andy Serkis mit seinen Bewegungen wieder Gollum zum Leben erweckt! "Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, ohne diese beiden wunderbaren Schauspieler nach Mittelerde zurückzukehren", sagt Peter Jackson. "Wir haben diese Reise vor zehn Jahren zusammen begonnen und ich freue mich wahnsinnig, wieder mit Elijah und Andy zu arbeiten."
Darüberhinaus hat McKellen noch einige interessante Informationen preisgegeben: So habe ihm Peter Jackson sofort nach Guillermo Del Toros Abschied vom Regieposten ein Drehbuch zu "The Hobbit" geschickt - unter dem absoluten Siegel der Verschwiegenheit. Auch die Probleme um die Finanzierung, den Streit mit den Gewerkschaften und den drohenden Abschied aus Neuseeland habe Jackson mit McKellen intensiv besprochen.
Für Ian McKellen bedeutete es dennoch eine harte Geduldsprobe: "Es war wie 'Warten auf Godot'", scherzt der Gandalf-Darsteller. McKellen wurde für seine Rolle an der Seite von "Star Trek"-Captain Patrick Stewart im berühmten Theaterstück von Samuel Beckett, in dem besagter Godot ja niemals eintrifft, im Londoner Westend stürmisch gefeiert.
"The Hobbit": Elijah Wood erzählt als Frodo Bilbos Erlebnisse 10.01.2011

Nach den "Herr der Ringe"-Filmen tritt Mittelerde-Star Elijah Wood auch in "The Hobbit" auf - und das äußerst prominent als Erzähler der Rahmenhandlung!

Damit hat Peter Jackson bald all seine Originalstars an Bord.
Millionen Fans weltweit warten auf die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" - und bekommen von Peter Jackson mehr als sie zu hoffen wagten: Der Mittelerde-Macher bringt nämlich nicht nur die epischen Geschehnisse auf die Leinwand, die später die Kulisse der "Herr der Ringe"-Filme bildeten, er holt auch fast alle beliebten Figuren der Tolkien-Trilogie in die "Hobbit"-Filme - obwohl sie im Roman teilweise gar nicht vorkommen.
Prominentester Neuzugang nach Ian McKellen als Gandalf, Andy Serkis als Gollum, Hugo Weaving als Elrond und Orlando Bloom als Legolas ist nun Elijah Wood als Frodo. Das hat Peter Jackson bereits offiziell bestätigt!
Die Art und Weise, wie der Neffe von "Hobbit"-Hauptheld Bilbo Beutlin (dargestellt von "Per Anhalter durch die Galaxis"-Star Martin Freeman) in den Film eingebaut werden soll, ist dabei so einfach wie genial: Frodo liest Bilbos Erlebnisse auf der Reise zum Einsamen Berg und vom Fund des Einen Rings in einem Buch mit dem Titel "Red Book of Westmarch". Der Wälzer kommt schon in Jacksons "Herr der Ringe"-Filmen vor: Sowohl Bilbo als auch Frodo schreiben dort hinein.
Das Kinopublikum wird die Geschichte von "The Hobbit" also Stück für Stück gemeinsam mit Elijah Wood als Frodo erleben. Das bietet natürlich reizvolle dramaturgische Möglichkeiten: An besonders spannenden Stellen - wie beispielsweise Bilbos erster Begegnung mit Gollum - könnte Peter Jackson auch kurz Frodos Reaktionen zeigen, wenn dieser davon liest.
Außerdem wird dieser Kniff dazu beitragen, die Geschehnisse des "Hobbit"-Romans, die nicht ganz so episch ausfallen wie die der "Herr der Ringe"-Trilogie, mitreißend an den Mann zu bringen: Denn wer bereits mit Elijah Wood als Frodo die Reise zum Schicksalsberg durchlitten hat, wird sich gerne für eine Geschichte begeistern, die er gleichsam durch Frodos Augen erlebt.
Das Ergebnis von Peter Jacksons Kunstgriff mit Elijah Wood gibt's dann Ende 2012 und 2013 zu erleben, wenn die beiden Hobbit-Filme ins Kino kommen.
"The Hobbit": Orlando Bloom angeblich wieder als Legolas 09.12.2010

Obwohl Legolas im "Hobbit"-Roman nicht vorkommt, soll Orlando Bloom in der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte eine wichtige Rolle spielen.

Für viele war er die Lieblingsfigur der Trilogie.
Langes goldenes Haar, der strahlende Blick eines Elbenschützen und Reitkunststücke der feinsten Art: Orlando Bloom war als Legolas der Schwarm vor allem weiblicher "Herr der Ringe"-Fans. Diese können sich nun möglicherweise in der Verfilmung der Vorgeschichte "The Hobbit" auf ein Wiedersehen mit dem treffsicheren Elben freuen.
Denn obwohl Legolas im Roman von J.R.R. Tolkien gar nicht vorkommt, will Regisseur Peter Jackson Orlando Bloom wohl trotzdem dabei haben, wie es aus Wellington in Neuseeland verlautet, wo die "The Hobbit"-Macher bereits eifrig zu Gange sind.
"Es soll um deutlich mehr als einen kurzen Gastauftritt für Orlando Bloom gehen", will ein Insider dort erfahren haben. "Ein Grund ist, dass die Gespräche über eine Rückkehr von Hugo Weaving als Elrond und Andy Serkis als Gollum sich als deutlich zäher erweisen als gedacht."
Möglicherweise steht dahinter der Gedanke, dass beim Scheitern der Gespräche neue Gesichter für altbekannte Figuren her müssten und das Kinopublikum mit einem liebgewonnenen "Herr der Ringe"-Helden wie Orlando Bloom als Legolas dafür einen Ausgleich hätte.
Wie Legolas in die Handlung von "The Hobbit" eingebaut werden könnte, ist allerdings fraglich. Zwar spielen die Elben eine wichtige Rolle, speziell in der abschließenden Schlacht der fünf Heere. Doch im Roman wird dabei nur Legolas' Vater, der Elbenkönig Thranduil, erwähnt - nicht jedoch Legolas selbst.
Für Fans der "Herr der Ringe"-Trilogie dürfte die mögliche Rückkehr von Orlando Bloom dennoch eine gute Nachricht sein - nachdem man sich tags zuvor schon über die offizielle Wiederkehr von Cate Blanchett als Galadriel freuen durfte ...
"The Hobbit": Cate Blanchett als Galadriel bestätigt 08.12.2010

Nach den "Herr der Ringe"-Filmen spielt Cate Blanchett auch in der Vorgeschichte "The Hobbit" die Elben-Fürstin Galadriel. Auch Zauberer Radagast ist besetzt.

Mittelerde füllt sich wieder mit Leben.
Regisseur Peter Jackson trommelt für die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" seine alten Weggefährten zusammen. Nach Ian McKellen als Gandalf wurde nun auch Cate Blanchett für die Rolle der Elben-Fürstin Galadriel bestätigt.
"Cate ist eine meiner absoluten Lieblingsschauspielerinnen", sagt Peter Jackson. "Ich bin total begeistert, dass sie wieder in die Rolle schlüpft, die sie in den früheren Filmen so wunderschön zum Leben erweckt hat."
Damit dürfte Jackson nicht alleine sein: Die Szenen in Lothlorien, in denen Cate Blanchett, von weichem Licht umhüllt, Frodo Mut für seine unmöglich scheinende Aufgabe zuspricht, den Einen Ring zu vernichten, gehört zum Schönsten, das die "Herr der Ringe"-Trilogie zu bieten hat.
Doch Peter Jackson hat nicht nur alte Gefährten wie Cate Blanchett und Ian McKellen an Bord von "The Hobbit", er vermeldet auch spektakuläre Neuzugänge. Nach Martin Freeman in der Titelrolle als Bilbo Beutlin und Richard Armitage als Zwergen-Anführer Thorin konnte Jackson nun Sylvester McCoy als Zauberer Radagast gewinnen.
McCoy hat besonders in England Kultstatus: Er spielte in der SciFi-Serie "Doctor Who" die Hauptrolle als exzentrischer außerirdischer Wissenschaftler, der durch die Zeit reist und eine Schwäche für den Planeten Erde hat. Seine "Hobbit"-Rolle als Zauberer Radagast, der seine Gestalt verändern kann, macht Sylvester McCoy zum Cousin Gandalfs und Streiter gegen Saurons dunkle Pläne. Radagast, Herr über die Vögel, sandte Gandalf den Adler Gwaihir zu Hilfe, als dieser auf dem Turm Orthanc in Isengart gefangen saß.
Dazu spielt Ken Stott aus "King Arthur" den Zwerg Balin. Der Schwede Mikael Persbrandt, der in der gleichnamigen Kultserie an der Seite von "Kommissar Beck" agiert, mimt Beorn: Der Einsiedler, der sich in einen Bären verwandeln kann, gewährt Bilbo, Gandalf und den Zwergen auf dem Weg in den Düsterwald Unterschlupf und versorgt sie mit Proviant für ihre gefährliche Reise zum Einsamen Berg.
Damit hat Peter Jackson schon fast alle wichtigen Figuren aus "The Hobbit" besetzt und kann nun wie geplant Neuseeland in Mittelerde verwandeln und die magischen Geschehnisse aus J.R.R. Tolkiens Roman in gewohnt eindrucksvolle Kinobilder bannen.
Hobbit-Casting: Peter Jackson feuert Mitarbeiter wegen Rassismus 02.12.2010

Ein Casting-Mitarbeiter hatte einer Frau aus Pakistan wegen ihres Hauttons eine Komparsenrolle als Hobbit verweigert. Das kostete ihn nun den Job.

Politisch korrekt auch in Mittelerde...
Gibt es eigentlich dunkelhäutige Hobbits? Diese Frage hat ein Casting-Mitarbeiter der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" klar mit "Nein!" beantwortet. Dies tat der Mann allerdings eigenmächtig. Deswegen ist er jetzt seinen Job los.
Beschwert hatte sich eine Frau pakistanischer Herkunft. Sie war beim Casting für "The Hobbit" in Neuseeland drei Stunden lang Schlange gestanden, als ihr gesagt wurde, ihre Haut sei zu dunkel um einen Hobbit zu spielen. Die Bewerberin klagte dies als Rassismus an.
Der Casting-Mitarbeiter erklärte die Ablehnung, in dem er der wartenden Menge zurief: "Wir suchen hellhäutige Schauspieler. Ich will hier nicht komisch erscheinen, so lautet einfach die Anweisung. Ihr müsst wie ein Hobbit aussehen."
Laut Regisseur und Produzent Peter Jackson hat es aber eine solche Anweisung nie gegeben. Daher ließ Jackson durch seinen Sprecher mitteilen: "Der Mitarbeiter wurde entlassen, wir nehmen das sehr ernst! Jeder, der die Voraussetzungen hinsichtlich Alter und Größe erfüllt, darf vorsprechen."
Man darf gespannt sein, ob es beim Kinostart von "The Hobbit" in zwei Jahren dunkelhäutige Halblinge zu sehen gibt.
"The Hobbit": McKellen ist Gandalf, neue handliche 3D-Kameras, Auenland drehbereit 29.11.2010

Die "Herr der Ringe"-Verfilmung startet durch: Ian McKellen ist als Gandalf bestätigt, Peter Jackson lobt neue 3D-Technik und das Auenland-Set ist fertig.

Plötzlich ist ordentlich Bewegung in Mittelerde.
Kaum ist das zermürbende Hin- und Her um Finanzierung, Regie und Drehort beendet, gibt das Team um Peter Jackson in Neuseeland ordentlich Gas bei der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit".
Die erste gute Nachricht kommt von einer der Lieblingsfiguren: Gandalf-Darsteller Ian McKellen hatte zwischenzeitlich schon mit Ausstieg gedroht, falls nicht bald ein Ersatz für den ausgestiegenen Regisseur Guillermo Del Toro gefunden und das Budget für "The Hobbit" freigegeben würde.
Nun, da Peter Jackson das Zepter übernommen hat und vom Studio Grünes Licht kam, fiebert auch Ian McKellen der ersten Klappe entgegen: "'The Hobbit', zwei Filme, Drehstart im Februar 2011 in Neuseeland", schreibt der Veteran auf seiner Website unter "Projekte" und gibt sogar Details preis: "Die Dreharbeiten dauern über ein Jahr, Castings in L.A., New York und London laufen bereits, auch mit dem Drehbuch geht es vorwärts. Im ersten Entwurf des Skripts tummeln sich alte und neue Freunde, es wird wieder ein episches Erlebnis in Mittelerde!"
Außerdem hat sich Peter Jackson für spezielle neue 3D-Kameras der Firma RED entschieden, weil diese extrem handlich seien, selbst wenn man mit zwei Objektiven arbeite um den 3D-Effekt herzustellen: "Die Epic-Kameras von RED sind fantastisch", lobt der Kultregisseur. "Sie sind nicht nur technisch top, haben unglaublich gute Bildauflösung und optische Qualität, sie sind auch sehr praktisch für den Filmemacher: Sie sind so klein, dass man ohne riesige Gerüste arbeiten kann und geben einem dadurch Freiheiten zurück, die man sonst bei 3D-Projekten nicht mehr hatte."
Indes trifft aus Neuseeland die Nachricht ein, dass das Auenland-Set in Matamata drehbereit ist. Schon die Hobbingen-Szenen aus "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" wurden dort gefilmt. In "The Hobbit" bricht Bilbo von dort zum Einsamen Berg auf, wo er den Einen Ring finden soll. Die Arbeiten in Matamata hatten schon vor Monaten begonnen. Nun können sich Gandalf, Bilbo, Thorin, Dwalin, Balin, Kili, Fili, Dori, Nori, Ori, Oin, Gloin, Bifur, Bofur, Bombur dort einfinden um ihre Reise zu planen, die den Auftakt bildet für die legendären Geschehnisse in Mittelerde, die viele Jahre später Frodos Quest zum Schicksalsberg nötig machen.
James Nesbitt spielt "Hobbit"-Zwerg 02.11.2010

Die Besetzungsliste um Peter Jacksons "Hobbit" vervollständigt sich: Nun sind die Rollen für die Zwerge Bofur und Ori vergeben.

Die Reise kann beginnen.
Das "Hobbit"-Ensemble vervollständigt sich. Nach der Bekanntgabe der Hauptdarsteller besetzte Peter Jackson nun zwei weitere Rollen - diesmal waren es Zwerge: James Nesbitt ("Cherrybomb", "Match Point"), der zuerst als Bilbo Beutlin gehandelt wurde, wird Zwerg Bofur spielen und Newcomer Adam R. Brown schlüpft in die Rolle von Ori.
Jackson zeigt sich reichlich glücklich, den irischen Schauspieler Nesbitt gewonnen zu haben: "James' Charme, Wärme und Witz sind ebenso legendär wie seine Bandbreite als Schauspieler sowohl in komischen als auch in dramatischen Rollen", so der Regisseur.
Bofur ist einer der dreizehn Zwerge, der Hobbit Bilbo auf seiner abenteuerlichen Reise begleitet. Bilbos Auftrag lautet, den Schatz des Einsamen Berges, der vom Drachen Smaug bewacht wird, an sich zu bringen. Gemeinsam macht sich die Gruppe auf den Weg in Richtung Nebelgebirge und trifft unterwegs nicht nur Trolle und Orks, sondern macht auch die Bekanntschaft mit Gollum. Bofur ist einer der friedlicheren Zwerge, der, genau wie seine Gefährten, ebenso hinter dem Schatz her ist. Er zeichnet sich durch Humor, eine sehr direkte Art und ab und zu auch Tapferkeit aus.
Der erste Teil von des "Der Herr der Ringe"-Prequels "Hobbit"-kommt im Dezember 2012 in die Kinos. Teil zwei folgt ein Jahr später.
"Hobbit"-Filme werden in Neuseeland gedreht 27.10.2010

Trotz Ärger mit den Gewerkschaften darf Peter Jackson "The Hobbit" wie die "Herr der Ringe"-Trilogie in seiner Heimat filmen. Der Regisseur dankt den Fans!

Ein ganzes Land atmet auf!
"Hier wurde Mittelerde geboren und hier soll und wird es auch bleiben!" So emotional hat Regisseur Peter Jackson auf die Nachricht reagiert, dass er die beiden Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" nun doch in Neuseeland drehen kann. Manager des Studioriesen Warner waren nach Wellington gereist, um eine Verlegung der Produktion nach Europa zu prüfen, nachdem mehrere Gewerkschaften zu einem Boykott der Hobbit-Filme aufgerufen hatten.
Grund für den Streit waren nach Meinung der Gewerkschafter zu niedrige Gewinnbeteiligungen. Außerdem gab es Unklarheiten über die Rechte fest angestellter Crew-Mitglieder im Vergleich zu Mitarbeiter von Subunternehmen. Nun hat Neuseelands Premierminister John Key höchstpersönlich neue Gesetze versprochen, die das Problem klären. Außerdem stellte er zusätzliche Steuerermäßigungen für Filmproduktionen in Aussicht von bis zu 7,5 Mio. US-Dollar!
Wie wichtig dem Premier der Hobbit ist, betonte er nach Abschluss der Verhandlungen mit Warner: "Ich bin begeistert, dass wir's geschafft haben! Dass die zwei Hobbit-Filme hier entstehen, rettet nicht nur tausende Arbeitsplätze unserer Bürger, es wird auch, wie schon bei 'Der Herr der Ringe', viel zur Wahrnehmung von Neuseeland auf der Weltbühne beitragen."
Regisseur Peter Jackson, der sich seiner Heimat stets sehr verbunden zeigt und der schon bei "Der Herr der Ringe" für Dreharbeiten in Neuseeland gekämpft hatte, ging noch einige Schritte weiter: "Jeder, der in der neuseeländischen Filmbranche arbeitet, liebt seine Arbeit, liebt das Filme machen und liebt es, Teil einer ungewöhnlich kreativen Gemeinschaft zu sein. Diese Liebe zeigt sich dann auf der Leinwand und ich glaube fest daran, dass sich unsere Filme dadurch von denen aus anderen Ländern unterscheiden. Die Art und Weise, wie wir Kiwis die Dinge angehen, sollte daher geschützt und gefeiert werden."
Das sind natürlich auch klare Seitenhiebe auf die Traumfabrik in Hollywood und ihre Mechanismen. Denn bei den Streiks um "The Hobbit" hatte auch die mächtige dortige Schauspielergewerkschaft SAG die Hände im Spiel, bei der unter anderem der Gandalf-Darsteller Ian McKellen und Gollum-Mime Andy Serkis registriert sind.
Anschließend dankte Peter Jackson auch den "Herr der Ringe"-Fans: "Im Namen aller, die 'The Hobbit' möglich machen, möchte ich den vielen Menschen danken, die uns in den letzten Tagen kontaktiert haben. Jede Karte, jeder Brief, jede Mail hat uns gezeigt, wie sehr Ihr Anteil nehmt. Es hat uns unglaublich geholfen, Eure Unterstützungsnachrichten zu lesen. Unserer besonderer Dank gilt Euch Fans, deren Begeisterung für diese Filme ungebrochen ist, auch in den dunkelsten Stunden!"
"Wir sind Hobbit"-Demonstrationen 26.10.2010

Tausende Menschen demonstrieren in Neuseeland für den Verbleib des "Hobbit"-Drehs, darunter auch der Premierminister und Regisseur Peter Jackson.

Tausende Menschen gehen in Neuseeland auf die Straße, damit der "Hobbit" nicht nach Europa auswandert. Selbst der Premierminister macht sich für Bilbo stark.
Die mächtigen Studiobosse kommen und Neuseeland zeigt sich gerüstet für die letzte Schlacht um Mittelerde. Allerdings kämpfen die Menschen nicht gegen, sondern für etwas: Der "Hobbit" soll unbedingt im Land bleiben und nicht in Europa gedreht werden.
Tausende Menschen haben sich am Montag in den Straßen von Auckland, Wellington, Christchurch, Hamilton, Queenstown and Matamata versammelt. Mit Plakaten wie "Wir sind Mittelerde" und "Wir lieben "Hobbits"" sollen die Chefs von Warner Bros. besänftigt werden. Nach Unstimmigkeiten mit der Filmgewerkschaften in Neuseeland und den USA hatten die Macher kurzerhand einen Umzug der Produktion nach Europa beschlossen.
Peter Jackson kämpft an der Seite seiner Landsleute. In Wellington verlas Oscar-Gewinner Richard Taylor vor den Demonstranten einen Brief des "Hobbit"-Regisseurs: "Hier wurde Mittelerde geboren", schreibt Jackson darin, "und hier wird es auch bleiben!"
Neuseelands Premierminister John Key wird die Warner-Bosse persönlich empfangen und ebenfalls versuchen, sie von einem Verbleib des "Hobbit" zu überzeugen. Es wird aber keine Extra-Steuergeschenke für die 500-Millionen-Dollar-Produktion geben. "Klar ist: Wenn es auf dieser Ebene zu einem Bieterkrieg kommt, ist Neuseeland raus." Key gibt sich aber zuversichtlich: "Wenn sie nur herkommen, um 'No!' zu sagen, hätten sie sicher nicht die Chefetage geschickt."
Unterdessen hat die Schauspielergewerkschaft alle Aktionen abgeblasen und garantiert, dass es während der Dreharbeiten des "Hobbit" zu keinerlei Arbeitskämpfen kommen wird. Die Angst geht um in Mittelerde - nur Bilbo Beutlin blickt abenteuerlustig in die Zukunft: Für Schauspieler Martin Freeman ist der "Hobbit" die Rolle seines Lebens. Welchen Akzent die Zwerge sprechen, unter die er sich mischt, ist ihm vermutlich herzlich egal ...
"The Hobbit": Martin Freeman spielt Bilbo Beutlin, Peter Jackson besetzt Zwerge 22.10.2010

Nach "Per Anhalter durch die Galaxis" dürfte Martin Freeman mit der Hauptrolle in den Hobbit-Filmen endgültig zum Superstar aufsteigen.

Von Null auf Mittelerde ...
Martin Freeman hat das ganz große Los gezogen: Regisseur Peter Jackson hat den Briten als Hauptdarsteller des Bilbo Beutlin in den beiden "Hobbit"-Filmen besetzt. Damit tritt der Star aus "Per Anhalter durch die Galaxis" und "Hot Fuzz" in die Fußstapfen von Sir Ian Holm, der die Rolle in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat.
Freeman ist so einer der wenigen, der von den ständigen Drehstart-Verschiebungen wegen der Finanzprobleme beim Studio und des Ausstiegs von Guillermo Del Toro profitiert. Hätten die Dreharbeiten zu "The Hobbit" wie geplant begonnen, wäre Freeman mit einem andern Projekt gebunden gewesen, deswegen hatte er ursprünglich abgesagt. "Mir blutete das Herz", sagt Martin Freeman darüber.
Entsprechend begeistert ist Freeman jetzt. "Das ist absolut großartig", so der Brite. Den Part als Bilbo traut er sich problemlos zu: "Einen jüngeren Ian Holm kriege ich ganz gut hin. Bilbo ist ja auch keine 20 mehr." Damit spielt Martin Freeman auf sein eigenes Alter an, denn der 39-Jährige erschien vielen Kennern stets zu jung für den Part, als es um verschiedene Kandidaten ging.
Peter Jackson war dagegen immer von Martin Freeman überzeugt, er war sein Wunschkandidat: "Trotz aller Gerüchte und Spekulationen um die Rolle gab es für uns immer nur einen Bilbo Beutlin", erklärt Jackson. "Es passiert einem im Verlauf einer Karriere nicht oft, dass man einem Schauspieler begegnet, von dem man weiß, dass er für eine Rolle geboren wurde - aber bei Martin wusste ich das sofort, als wir uns das erste Mal begegneten. Er ist intelligent, witzig, voller Überraschungen und mutig - genau wie Bilbo! Ich bin unglaublich stolz, verkünden zu dürfen, dass er unser 'Hobbit' ist."
Außerdem hat Peter Jackson auch schon viele Darsteller der Zwerge besetzt, mit denen Bilbo zu Smaug und dem Einsamen Berg reist. Den Anführer Thorin Eichenschild spielt Richard Armitage, der in der britischen Agentenserie "MI-5" brilliert und demnächst auch in der Comic-Verfilmung "Captain America" zu sehen ist.
Dazu spielen die Jungstars Aidan Turner und Rob Kazinsky Thorins Neffen Kili und Fili, die jüngsten und feierfreudigsten Zwerge der Gemeinschaft, die fürs Geigenspiel und Erkundungsaufträge zuständig sind. Graham McTavish aus "John Rambo" mimt den blaubärtigen Dwalin, John Callen ist der Feuerspezialist Oin. Stephen Hunter spielt Bombur, der im Düsterwald in den verzauberten Fluss stürzt und in einen magischen Schlaf fällt.
Mark Hadlow, der schon in Peter Jacksons "King Kong" eine kleine Rolle hatte, stellt Dori dar, der Bilbo auf der Flucht vor den Orks im Nebelgebirge auf seinen Schultern trägt. Peter Hambleton schließlich gibt Gloin, der Bilbos angeblichen Fähigkeiten als Dieb höchst skeptisch gegenübersteht. Damit fehlen nur noch die Darsteller von Balin, Bifur, Bofur, Dori und Nori.
Obwohl einige der schon gefundenen Zwergen-Schauspieler wenig bekannt sind und lediglich in britischen Fernsehserien erste Meriten verdienten, lobt Peter Jackson seine Mimen in höchsten Tönen: "Sie veredeln unsere Zwergentruppe mit großer darstellerischer Tiefe und Talent!"
Unklar ist weiterhin, ob die Hobbit-Filme wie die "Herr der Ringe"-Trilogie in Neuseeland entstehen können, oder ob die Produktion wegen der Streitigkeiten mit den großen Schauspielergewerkschaften nach Europa verlegt wird.
"Hobbit"-Dreh statt in Neuseeland an "Harry Potter"-Sets in England 21.10.2010

Die Gewerkschaften in Neuseeland haben ihren "Hobbit"-Boykott beendet, doch Filmriese Warner plant trotzdem den Umzug. Peter Jackson ist entsetzt.

Leider zu spät!
Die zwei größten Fantasy-Epen der Filmgeschichte werden miteinander verstrickt. Allerdings nur bei den Filmkulissen: Nach dem Ärger mit den Schauspieler-Gewerkschaften in Neuseeland plant Studioriese Warner Bros., für die Dreharbeiten zu "The Hobbit" nach England umzuziehen - und genau an den Sets zu filmen, die für die "Harry Potter"-Reihe genutzt wurden!
Zwar haben die Gewerkschaften ihren Boykott-Aufruf an ihre Mitglieder inzwischen aufgehoben. Doch das Einlenken kam offenbar zu spät, wie Regisseur Peter Jackson in einer offiziellen Mitteilung klar stellt:
"Diese Entscheidung hilft nicht mehr, dass der Film in Neuseeland bleibt, denn der Schaden, den die Gewerkschaften unserer Filmindustrie zugefügt haben, ist irreparabel. Schon nächste Woche werden Warner-Manager nach Neuseeland kommen und alle Vorbereitungen treffen, um die gesamte Produktion von 'The Hobbit' zu verlegen. Mir scheint, wir sind selbst dann nicht in der Lage, einen Film in unserer Heimat zu drehen, wenn sogar die komplette Finanzierung steht."
Purer Frust spricht dabei aus Peter Jackson. Denn der Neuseeländer hätte die "Hobbit"-Filme, für die er sich eben erst nach langem Hickhack auch als Regisseur verpflichtet hat, natürlich liebend gern in seiner Heimat gedreht. Zumal die wunderschöne neuseeländische Natur in der "Herr der Ringe"-Trilogie atemberaubende Aufnahmen ermöglicht hatte!
Ausgelöst hat den Streit unter anderem die renommierte Screen Actor's Guild, die wichtigste Schauspielergewerkschaft mit Sitz in Los Angeles. Wegen angeblich zu niedriger Gewinnbeteiligungen forderte sie alle ihre Mitglieder auf, sich den "Hobbit"-Dreharbeiten zu verweigern. Gandalf-Darsteller Ian McKellen und Gollum-Mime Andy Serkis unterstützten den Vorstoß. Zwar haben alle großen Gewerkschaften den Boykott inzwischen zurückgezogen, erlauben ihren Mitgliedern aber nur dann, an den Dreharbeiten teilzunehmen, wenn dies "unter den gewerkschaftlich festgelegten Vertragsbedingungen" geschehe.
Das klingt nach einer weiteren Runde in einem Pokerspiel mit extrem hohem Einsatz. Denn dass die Tür zur Hobbithöhle in Neuseeland noch nicht ganz zu ist, zeigen die Schlussworte von Peter Jacksons Statement:
"Wir werden weiter darum kämpfen, den Film in Neuseeland zu halten, auch wenn die letzte Entscheidung bei Warner liegt. Auf jeden Fall fühlen wir uns sehr ermutigt von der unglaublich großen Unterstützung durch Schauspieler, Techniker und Crew-Mitglieder aus Wellington. Sie spiegelt wider, wie stolz Filmschaffende in Neuseeland auf ihre Branche sind - und wie viel Angst sie haben, ihre Jobs zu verlieren!"
Peter Jackson führt Regie bei "The Hobbit", Drehstart und weitere Darsteller stehen fest 18.10.2010

Nach langem Hin und Her, Geldnot und dem Ausstieg des geplanten Regisseurs dreht der "Herr der Ringe"-Macher die "Hobbit"-Filme nun selbst.

Es ist genau das, was sich die Fans von Anfang an gewünscht hatten!
Peter Jackson hat mit seinen drei "Herr der Ringe"-Spektakeln Filmgeschichte geschrieben. Und für diejenigen, die auf zwei weitere Fantasy-Epen aus der Hand des Neuseeländers gehofft hatten, gibt es nun Grund zum feiern: Peter Jackson ist offiziell auch als Regisseur der beiden "Hobbit"-Filme bestätigt worden, in denen die Vorgeschichte zur Mittelerde-Trilogie erzählt wird.
Doch damit nicht genug, sogar ein genauer Drehtermin steht schon fest: Am 11. Februar 2011 legt Peter Jackson los! Auch das Rätselraten um 3D oder nicht hat ein Ende. Beide "Hobbit"-Filme entstehen nun definitiv in Digital-3D und werden mit topmoderner stereoskopischer Kameratechnik gedreht.
Außerdem vermelden die Macher bereits weitere Darsteller-Kandidaten für die "Hobbit"-Filme: "Inglourious Basterds"-Star Michael Fassbender, David Tennant (Barty Crouch jr. in "Harry Potter und der Feuerkelch") und James Nesbitt ("Match Point"). Welche Rollen die drei übernehmen sollen, ist aber noch geheim. Ohnehin gesetzt sind Andy Serkis als Gollum und Sir Ian McKellen als Gandalf. Zudem hält sich beständig das Gerücht, dass Martin Freeman ("Per Anhalter durch die Galaxis") die Hauptrolle als Bilbo Beutlin übernehmen könnte.
Peter Jackson freut sich sehr über die lange überfällige Entscheidung: "Tolkiens Mittelerde zu erkunden, übersteigt jede normale Erfahrung eines Filmemachers bei Weitem!", so der Regisseur. "Es ist eine überwältigende Reise, die uns an einen ganz besonders fantastischen Ort entführt, voller Kreativität, Schönheit und Dramatik. Wir freuen uns alle sehr, diese Welt erneut mit Gandalf und Bilbo zu betreten!"
"Wir", das sind unter anderem Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Mitstreiterinnen Fran Walsh und Philippa Boyens, die auch bei den beiden "Hobbit"-Filmen wieder an Produktion und Drehbuch beteiligt sind.
Am Skript hat außerdem Guillermo Del Toro mitgearbeitet, der ursprünglich auch als Regisseur für "The Hobbit" vorgesehen war, während Peter Jackson die Verfilmungen lediglich als Produzent begleiten sollte. Doch wegen der massiven Finanzprobleme beim Rechteinhaber MGM verzögerte sich der Drehstart immer wieder, bis Del Toro entnervt ausstieg. Danach hatten Insider sofort vermutet, Peter Jackson könnte auch die Regie übernehmen - insbesondere, da dessen zermürbender Rechtsstreit um Prämienzahlungen für die "Herr der Ringe"-Trilogie inzwischen beigelegt ist. Wegen diesem hatte Jackson zunächst auf den Regiestuhl verzichten wollen.
Unklar ist allerdings noch der Drehort. Zwar war auch für den "Hobbit"-Dreh von Anfang an Peter Jacksons Heimat Neuseeland erneut als Kulisse für die Tolkien-Verfilmungen geplant. Doch ein massiver Streit mit den Gewerkschaften könnte für eine Verlegung des Projekts nach Osteuropa sorgen. Sicher ist jedoch, dass Peter Jackson beide Filme, wie schon die "Herr der Ringe"-Trilogie, an einem Stück filmen wird.
Auf jeden Fall spricht Toby Emmerich, Chef der "Herr der Ringe"-Macher bei New Line Cinema, vielen Fans aus der Seele, wenn er sagt: "Peter Jackson ist ein unvergleichlich fähiger Filmemacher. Mit ihm als Produzent UND Regisseur nach Mittelerde zurückzulehren - da wird ein großer Traum wahr!"
Dominic Monaghan schreibt Hobbit nicht ganz ab 29.09.2010

"Der Herr der Ringe" machte Dominic Monaghan weltberühmt. Für eine große Rolle in "The Hobbit" reicht es nicht, eher für einen Gastauftritt.

Im aktuellen Eminem-Video knutscht Dominic Monaghan wild mit Megan Fox. Ganz so prominent dürfte sein Mitwirken bei "The Hobbit" von Peter Jackson nicht ausfallen. Monaghan schwebt eher ein Gastauftritt vor.
Im Video zum grandiosen Ohrwurm "Love The Way You Lie" von Eminem und Rihanna fliegen die Fetzen zwischen "Transformers"-Hottie Megan Fox und "Herr der Ringe"-Gefährte Dominic Monaghan. Ganz so turbulent dürften die Dreharbeiten von "The Hobbit" für Monaghan nicht werden. Genauso wenig aufregend wie seine Rolle - sollte er überhaupt eine bekommen.
In der "Der Herr der Ringe"-Trilogie verkörperte Dominic den Hobbit Merry und wurde dadurch weltberühmt. Natürlich würde der Brite auch gerne beim "Hobbit"-Dreh mitwirken. Das ist jedoch nicht so einfach. Schließlich ist sein Alter Ego Merry zu der Zeit, in der "The Hobbit" spielt, noch gar nicht geboren war.
Monaghan meinte die Tage denn auch, dass er womöglich nicht bei Peter Jacksons neuem Tolkien-Werk mitspielen wird. Wobei er sich beim Meisterregisseur eine kleine Hintertür offen gelassen hat: "Wir haben gesagt, dass wir sehr gerne in Form eines Cameo-Auftritts zurückkehren würden oder einfach im Hintergrund auftauchen. Peter Jackson, Fran Walsh und Philippa Boyens hielten das für eine tolle Idee. Aber ich glaube, sie haben momentan wichtigeres zu tun, bevor sie über die vier Hobbits sprechen, die einen Gastauftritt machen."
Angesprochen darauf, wer im Hobbit tragende Rollen spielen würde, gab Monaghan den Ahnungslosen. Und das, obwohl er ein Vertrauter von Peter Jackson ist.
Schauspielverbot für "The Hobbit": Peter Jackson klagt Gewerkschaften an 27.09.2010

Noch mehr Ärger um "The Hobbit": Gewerkschaften rufen zum Boykott auf. Ian McKellen und Cate Blanchett unterstützen das, Peter Jackson wehrt sich.

Dabei zeigt Tolkien doch so wundervoll, wohin die Gier nach einem "Schatsss" führen kann ?
Obwohl Smeagol aus unstillbarer Gier nach seinem glitzernden "Schatsss" zum glitschigen Monster wurde und auch Bilbo Beutlin fast dem dunklen Ruf des Einen Rings erlegen wäre: Die angehenden Darsteller und Crew-Mitglieder der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte schielen dennoch nach ihrem eigenen, glitzernden Schatz - und fordern mehr Geld!
Denn nach Meinung der Gewerkschaften sind die von den Produzenten angebotenen Arbeitsverträge viel zu schlecht dotiert. Darum riefen sieben wichtige Gewerkschaften, darunter die renommierte US-amerikanische Screen Actors Guild, zum Boykott des Projekts auf.
Hauptgrund für den Protest gegen die "Hobbit"-Produzenten ist die zu geringe Gewinnbeteiligung. Diese liege im Vergleich zu in Australien gedrehten Großproduktionen wie "Mad Max 4" oder "Happy Feet 2" deutlich niedriger. Außerdem wollen die "Hobbit"-Macher keine Entschädigung bei Kündigung eines Vertrages zahlen.
Unterstützt wird die daraus abgeleitete Aufforderung zum Boykott unter anderem von Ian McKellen, Hugo Weaving und Cate Blanchett, die alle für die "Hobbit"-Filme vorgesehen sind. Produzent Peter Jackson, der wegen der akuten Finanznot beim Geldgeber MGM und dem ständig verschobenen Drehstart ohnehin schon schwer gebeutelt ist, hält das Ganze allerdings für ein reines Machtspiel:
"Die Gewerkschaften wollen nur ihren Einfluss ausbauen", ereifert sich der "Hobbit"-Produzent in einem offenen Brief. "Hier geht es um ein Problem, für das sich eine Lösung finden lässt. Bei der Frage nach Arbeitsbedingungen und Gehältern gibt es ja immer unterschiedliche Meinungen, aber ich habe mein Team und meine Schauspieler immer fair und respektvoll behandelt. Unser Fond, mit dem sie diesmal am Gewinn von 'The Hobbit' beteiligt werden, ist extrem profitabel."
Der "Herr der Ringe"-Macher ist regelrecht erbost, erklärt er weiter: "Mein Ärger wächst täglich, weil eine kleine Minderheit ein Projekt gefährdet, an dem hunderte Menschen in den letzten zwei Jahren gearbeitet haben, und das in den nächsten vier Jahren Tausenden einen Arbeitsplatz bieten wird. Es geht um hunderte Millionen Dollar, die Warner Brothers in die neuseeländische Wirtschaft stecken wird. Die Bedingungen der Gewerkschaft sind so extrem, dass sie niemals erfüllt werden können und sie wären sogar ungesetzlich. Wenn wir sie erfüllen würden, würde es das Ende von 'The Hobbit' bedeuten, oder, dass er in Osteuropa gemacht wird. Das würde eine lange Dürre für neuseeländische Blockbuster-Produktionen nach sich ziehen. Ich weiß zum Beispiel, das ein großes Studio wie Disney schon jetzt gar nicht mehr hier drehen will, weil sie sich so über die Gewerkschaften ärgern."
Selbstverständlich sehen das die Gewerkschaften komplett anders und werfen Peter Jackson & Co. vor, dass diese sich noch nicht einmal an den Verhandlungstisch mit ihnen setzen.
Bei so viel Streit ums Geld drängt sich der Verdacht auf, es liege ein Fluch über den "Hobbit"-Filmen - gar nicht unähnlich dem, der auf dem Einen Ring lastet ...
Peter Jackson stellt Lösung bei "The Hobbit" in Aussicht 26.08.2010

Die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte stockt wegen Finanzproblemen. Doch Peter Jackson verspricht eine baldige Entscheidung - auch, ob er Regie führt!

"Garstige kleine Hobbitse!" - "Nein, geh weg und komm nie wieder!"
So wie Gollum in "Der Herr der Ringe" hin und her überlegt, ob er die "Hobbitse" nun hasst und töten soll oder nicht, so schwer fällt Peter Jackson die Entscheidung, ob er den Film über deren berühmtesten Vertreter Bilbo Beutlin selbst inszenieren will.
Der Regiestuhl für die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens berühmtem Roman ist vakant, seit der eigentlich vorgesehene Regisseur Guillermo Del Toro ausstieg, weil sich der Drehstart immer wieder verschoben hatte. Grund dafür waren die akuten Finanzprobleme beim Filmstudio MGM, das die Rechte an den "Hobbit"-Verfilmungen hält. Doch bald ist wohl ein zahlungskräftiger Käufer gefunden - und prompt macht Peter Jackson den Mittelerde-Fans in einem Interview neue Hoffnung:
"Wir machen echte Fortschritte, die verzwickte Situation endlich in den Griff zu kriegen", sagt Peter Jackson der Zeitung Dominion Post in Wellington in seiner Heimat Neuseeland, wo nach der "Herr der Ringe"-Trilogie auch die "Hobbit"-Filme entstehen sollen. "Wir dürften schon sehr bald Sicherheit darüber haben, wie es mit 'The Hobbit' weitergeht", so Jackson.
Einen guten Grund dazu - außer der Millionen wartender "Herr der Ringe"-Fans in aller Welt - hat Sir Ian McKellen geliefert. Der Edelmime ist wieder fest als Darsteller für Gandalf eingeplant, drohte aber, er werde das Projekt verlassen, wenn nicht bald die Dreharbeiten begännen.
Peter Jackson hatte nach dem Ausstieg von Guillermo Del Toro mehrfach betont, dass er prinzipiell bereit sei, neben seinem Job als Produzent auch die Regie der beiden "Hobbit"-Filme zu übernehmen. In den letzten Wochen hatte Jackson sogar schon mehrere Verträge für andere Projekte aufgelöst, bei denen er als Regisseur vorgesehen war.
"Herr der Ringe"-Freizeitpark geplant 17.08.2010

Nach dem "Harry Potter"-Park baut Filmriese Universal nun im Zuge der "Hobbit"-Filme einen "Herr der Ringe"-Park - mit Hobbingen, Isengard & Mordor!

Aug in Aug mit den fantastischen Schöpfungen von Kultautor J.R.R. Tolkien ...
Einmal auf den Spuren von Bilbo, Frodo, Sam & Co. durchs Auenland wandeln, einmal einem schleimigen Ork aus Sarumans Armee in die fiese Fratze blicken, einmal vom betörenden Gesang der Elben Galadriels verzaubert werden - was sich "Herr der Ringe"-Fans schon immer erträumt haben, wird demnächst wohl Wirklichkeit: Der US-Filmriese Universal plant einen gigantischen "Herr der Ringe"-Freizeitpark! Hier der Wortlaut einer internen E-Mail zu dem Projekt:
"Stellen Sie sich eine Welt vor, die keiner gleicht, die Sie je besucht haben: Mittelerde, das uralte, wunderschöne Land, das J.R.R. Tolkien als Kulisse für seine beiden bekanntesten Werke erschaffen hat: 'Der Herr der Ringe' und 'Der kleine Hobbit'. Treffen Sie Zwerge, Elben, Orks und Hobbits - alle geschaffen getreu dem Geist der Originalfiguren, wie sie in den Romanen und Filmen auftreten. Erleben Sie einzigartige Attraktionen und Achterbahnen, die viele der unvergesslichen Erfahrungen aus Tolkiens Welt zum Leben erwecken, wie Bilbos Hobbithöhle, die Festung Isengard vor ihrer Zerstörung und sogar das dunkle Reich Mordor, inklusive der schrecklichen Vulkanwelt des Schicksalsbergs."
Bei allem lautstarken US-Marketinggetöse - das klingt in der Tat ziemlich vielversprechend. Zudem die Spezialisten bei Universal schon mit "The Wizarding World of Harry Potter" in Orlando in Florida bewiesen haben, dass sie eine Fantasywelt auf begeisternde Weise in einen Freizeitpark umsetzen können. Dabei dürfte "Der Herr der Ringe" weltweit sogar noch mehr glühende Fans haben und damit enorme Besucherzahlen versprechen.
Insidern zufolge kam der Plan für einen "Herr der Ringe"-Park im Zuge der geplanten Hobbit-Verfilmungen aufs Tapet - speziell, seit der Ausstieg von Guillermo Del Toro eine Rückkehr von Peter Jackson in den Regiestuhl möglich erscheinen lässt. Denn Jackson zeichnet bereits für ein Fahrgeschäft zum Thema "King Kong" verantwortlich und wäre dann auch als Mastermind für die "Herr der Ringe"-Erlebniswelt erste Wahl. Sollte der Kultregisseur tatsächlich ab 2012 noch einmal Mittelerde-Filme ins Kino bringen, werden die Fans den Machern die Tickets zum passenden Freizeitpark unter der Ägide des Meisters aus den Händen reißen!
"The Hobbit": James Cameron hat del Toro wegen Peter Jackson zum Ausstieg geraten 16.08.2010

"Avatar"-Macher James Cameron glaubte nie an das Team Peter Jackson & Guillermo del Toro - und drängte den Mexikaner zur Aufgabe.

Es kann nur einen geben!
Das "Highlander"-Motto gilt in den Augen von James Cameron auch bei den beiden geplanten "Hobbit"-Filmen. Und für den "Avatar"-Macher ist auch sonnenklar, wer dieser eine ist: Peter Jackson!
Diese Meinung hat James Cameron, der in Hollywood für seine eigenwilligen Methoden berüchtigt ist, ausgerechnet Guillermo Del Toro mitgeteilt. Das hat der Regie-Star nun in einem Aufsehen erregenden Interview zugegeben:
"Ich hatte Guillermo schon vor langer Zeit geraten, sich aus dem Projekt zurückzuziehen, weil auf einem Schiff nun mal nur Platz für einen einzigen Kapitän ist", erklärt James Cameron. "Mir war instinktiv klar, dass Peter irgendwann das Ruder übernehmen und 'Hobbit' selbst machen würde. Guillermo hat aber - und das muss man ihm hoch anrechnen - nicht auf mich gehört. Er wollte unbedingt weitermachen und hat großartige Designs für 'The Hobbit' ausgearbeitet. Er hätte sicher einen spektakulären Film gemacht. Aber wollen wir nicht alle am liebsten Peters Version von 'Hobbit' sehen? Peter sollte den Film drehen und Guillermo sollte seine eigenen Projekte verwirklichen. Das habe ich beiden gesagt: Bleibt bei dem, was ihr könnt!"
Allerdings ist Guillermo Del Toro, der eine "Hobbit"-Verfilmung sicher sehr wohl "gekonnt" hätte, gar nicht wegen Kompetenzstreitigkeiten mit Peter Jackson aus "The Hobbit" ausgestiegen, wie James Cameron mit seinen Äußerungen unterstellt. Die Finanznot von Rechteinhaber MGM hat den geplanten Drehbeginn schlicht so lange verzögert, dass Del Toro mit Zusagen für andere Filme in Zeitnot geriet. So hat der Hellboy-Macher zuminest offiziell seinen Abschied von der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte erklärt.
Ebensowenig ist bisher klar, dass Peter Jackson wirklich vom Produzenten- in den Regiestuhl wechselt. Obwohl er sich nach Guillermo Del Toros Abschied dazu prinzipiell bereit erklärt hat, hindern Peter Jackson nach eigener Aussage Verträge für andere Filme an eine Rückkehr nach Mittelerde als Regisseur.
Dennoch hören sich Peter Jacksons Äußerungen über "kleine Meinungsverschiedenheiten" mit Guillermo Del Toro über die Charakterzeichnung und die Tonalität der Hobbit-Verfilmungen rückblickend etwas anders an. Dazu hatte sich Guillermo Del Toro trotz der Treffen mit James Cameron über eine mögliche 3D-Version von "The Hobbit" stets sehr kritisch gegenüber der neuen Filmtechnik geäußert, die James Cameron in "Avatar" groß gemacht hat. Könnte James Cameron den Mexikaner also geschickt ausmanövriert haben, damit Peter Jackson sich vielleicht für eine epische 3D-Fassung der zwei geplanten Hobbit-Filme entscheidet?
"'Herr der Ringe' ist meine beste Arbeit!" 28.07.2010

Top-Komponist Howard Shore über seine Anfänge bei Saturday Night Live, den Soundtrack zu "Der Herr der Ringe" und seine Pläne für "The Hobbit".

Beim "Schweigen der Lämmer" grummeln die Bässe, großflächige Akkorde dominieren "Herr der Ringe" und bei seinen Scores für David Cronenberg meint man manchmal Metallica zu hören: Der Kanadier Howard Shore kann als Filmkomponist alles.
Als Sie in den 70er Jahren in der Jazz-Rock-Band Lighthouse Saxophon spielten, dachten Sie da schon daran, Komponist zu werden?
HOWARD SHORE: Ich spielte damals viele Instrumente und Stilrichtungen, wusste aber immer schon, dass ich eigentlich Komponist werden wollte.
Sie haben am Berklee College of Music in Boston studiert.
Ja, aber ich habe schon als Zehnjähriger angefangen, mich mit Harmonielehre auseinander zu setzen und da schon erste Stücke geschrieben. Als Musikinstrument lernte ich damals Klarinette. In der Folge komponierte ich alle möglichen Arten von Musik, für Blechbläser-Trios und für Rockbands, für Big Bands, fürs Radio und fürs Fernsehen.
Sie waren zwischen 1975 und 1980 Bandleader der NBC-Kultshow "Saturday Night Live".
Ja, das war damals mehr Live-Theater. Die Show dauerte 90 Minuten. Wir machten Musik, spielten Sketche, rissen Witze, rezitierten Gedichte. Es war viel Improvisation dabei. Das kannte ich von meiner Jugend, denn schon als Zwölfjähriger hatte ich mit Theatergruppen gearbeitet. Ich selbst habe auch Regie geführt und bin als Schauspieler aufgetreten.
Sie waren also schon sehr früh kollaborativ.
Das hat mir immer Spaß gemacht. So bin ich auch beim Film gelandet. Man arbeitet da nicht alleine im luftleeren Raum. Man muss sich absprechen, auseinandersetzen.
Besonders gerne setzen Sie sich mit David Cronenberg auseinander. Wie kommt das?
David ist ein bisschen älter als ich und er wohnte damals in Toronto in meiner Nachbarschaft. Ich war 14, er 17 Jahre alt und brauste mit dieser tollen Ducati in der Gegend herum. Ich hatte noch nie so ein Motorrad gesehen, und auch noch keinen solchen Typen wie ihn. Mit seiner Ledermontur und so. Also fragte ich rum, wer der Typ war.
Und so fanden Sie heraus, dass er Filmemacher war.
Ja. Damals drehte er 8- und 16mm-Filme. Die sah ich auf Underground-Festivals und an Wochenenden bei Filmabenden. Als ich dann 27 Jahre alt war, sprach ich ihn an - ein Freund vermittelte das - und fragte, ob ich für einen seiner Filme die Musik schreiben durfte.
War das dann ihre erste Filmmusik, 1979 zu "Die Brut"?
Nein, ich hatte zuvor die Musik zu Murray Markowitz' "Im Bannkreis des Todes" komponiert.
Mit Cronenberg haben Sie bei rund einem Dutzend Filmen gearbeitet.
Das kommt vielleicht daher, dass wir beide einen ähnlichen Hintergrund haben und in vielen Dingen übereinstimmen. Wir verstehen uns gut.
Wenn Sie einen Auftrag übernehmen, wo fangen Sie an?
Immer beim Buch, bei den Worten. Ich gehe so weit zurück wie möglich. Idealerweise ist das eine Buchvorlage. Dann lese ich mich erst einmal ein. Fange bei Seite eins an. Danach nehme ich mir das Drehbuch vor, versuche die Worte in Musik zu fassen. Ich gehe da sehr emotional vor, versuche die Worte in Gefühle umzuarbeiten und die Gefühle dann in Noten. Wenn die Noten dann stehen, überlege ich mir, wie sie gespielt werden sollen. Welche Instrumente, welche Stilrichtung, Klavierspieler, kleines Ensemble oder großes Orchester. Dabei arbeite ich immer möglichst eng mit dem Regisseur zusammen. Es ist ein ewiger Dialog bei dem die Bilder, der Schnitt, das Spiel der Schauspieler und das Filmtempo in Einklang gebracht werden müssen. Regisseur und Komponist müssen sich gegenseitig respektieren und einander vertrauen.
Sie haben über 50 Preise gewonnen, darunter drei Oscars, Grammys und Golden Globes. Jetzt haben Sie gerade den erstmals verliehenen Filmmusik-Preis des BR erhalten. Welchen Stellenwert messen Sie dem zu?
Preise sind immer eine schöne Anerkennung der eigenen Arbeit. Aber sie haben noch eine weitere wunderbare Eigenschaft: die soziale Komponente. Man trifft andere Leute, die sich mit Musik auseinander setzen. Matthias Keller vom BR kenne ich schon seit Jahren, er ist ein guter Freund, ein guter Autor. Bei diesen Verleihungen wird die Filmmusik gefeiert - das finde ich schön.
Vor allem sind Sie als Komponist der "Herr der Ringe"-Trilogie bekannt, haben aber zu rund 80 Filmen die Musik geschrieben. Stört sie diese "Reduktion"?
Nein. Ich bin sehr stolz auf diese Arbeit, an der ich drei Jahre und neun Monate gearbeitet habe. Ein Buch dieses Kalibers - den wohl komplexesten Fantasy-Roman überhaupt - vertonen zu dürfen, war eine große Ehre. Und dabei auch noch mit Peter Jackson zu kooperieren. Was will man mehr? Es ist sicherlich auch meine beste Arbeit. Es steckt alles drin, was ich weiß, ob nun über Drama, Musik, Kunst und Film. Diese Filmtrilogie ist eine Welt für sich. Vor zehn Jahren wäre ich noch nicht reif genug gewesen, die Musik zu "Der Herr der Ringe" zu schreiben.
In der Musik steckt viel Richard Wagner - "Rheingold" vor allem und auch Richard Strauss. Haben Sie eine besondere Verbindung zu deutschen Komponisten?
Nein, die Vorlage ist im Prinzip ein Stück des 19. Jahrhunderts. Darum habe ich mich auch für eine Musik aus der Mitte des 19. Jahrhunderts entschieden. Tolkiens Vorlage ist vielschichtig, also brauchte ich auch eine vielschichtige Musikpalette, mit der ich arbeiten konnte. Aber das war nur der Ausgangspunkt. Es gibt im Score auch jede Menge Modernismen, zum Beispiel Avantgarde der 1950er Jahre, fast alles ist drin außer elektronischer Musik. Das Herzstück bildet ein Choral, der so Mitte des 19. Jahrhunderts hätte geschrieben werden können. Ich wollte eine vergangene Welt kreieren, Mittelerde ist schließlich 5000, 6000 Jahre vor unserer Zeit. Zudem musste der epische Rahmen gefüllt werden, die Partitur umfasst über 80 Themen und Leitmotive.
Welchen Stellenwert besitzt man heute als Filmkomponist in Hollywood?
Die Frage kann so nicht beantwortet werden. Das kommt immer auf die Art und Größe des Projekts an. Es gibt viel zu viele Faktoren, die in einander spielen. Bei jedem Film sind die Machtstrukturen anders. Man muss einfach mit offenen Augen an das Projekt herangehen, sich darüber im Klaren sein, wo die Fußangeln liegen und in diesem Rahmen eine so gut wie mögliche Arbeit abliefern.
Dann waren Sie also bei Peter Jacksons "King Kong", wo sie von James Newton Howard abgelöst wurden, nicht umsichtig genug?
Das kann man wohl so sagen. Wir hatten künstlerische Differenzen bei "King Kong". Aber es sieht im Augenblick ganz so aus, als würden wir bei "The Hobbit" wieder zusammen kommen. Ich habe gut mit Guillermo Del Toro als Regisseur und Peter Jackson als Produzent begonnen. Jetzt verschieben die Dinge sich gerade. Wir werden sehen.
Die Filmindustrie muss im Augenblick sehr sparen. Spüren sie das als Komponist auch?
Wir alle spüren das, die ganze Industrie, ob Regisseur, Drehbuchautor oder Komponist. Aber das ist nicht nur bei der Filmindustrie so. Auch die Orchester sparen, die Opernhäuser. Wir sind alle Teil der Wirtschaft. Wir baden jetzt alle unsere Finanzskandale aus.
Soundtracks sind ein gutes Geschäft. Glauben Sie, dass Sie allein bestehen können oder untrennbar zum Film gehören?
Das kommt meiner Meinung nach ganz auf die Story des Films an. Ich weiß zum Beispiel, dass die "Herr der Ringe"-Musik als konzertante Aufführung hervorragend funktioniert. Die Symphonie wurde schon über 150 Mal aufgeführt. Und dann gibt's noch diese Aufführungen von "Herr der Ringe" zu Live-Musik - das ist ein ganz anderes Hörerlebnis!
Es gibt einige Orchester, die mit "Herr der Ringe" touren.
Das stimmt. Von mir autorisiert dürfen das aber nur drei Dirigenten tun, Ludwig Wicki aus Luzern, Markus Huber hier aus München und ich. Alles andere ist nicht von mir abgesegnet.
Es gibt da doch noch einige andere konzertante Aufführungen ihrer Musik.
Ich weiß, besonders hier in Deutschland. Aber wenn ich davon höre, lasse ich sie verbieten.
Apropos verbieten. Wer bestimmt, was auf einen Soundtrack kommt und was nicht?
Ich. Ich produziere die Soundtracks. Also kann ich sie auch gestalten, wie ich will. Ich arbeite da mit einem wunderbaren Tontechniker und Toningenieur namens Jonathan Schultz zusammen. Wir gestalten gemeinsam unsere CDs.
"Herr der Ringe" ist ihr erfolgreichster Soundtrack. Wie oft wurde er verkauft?
Über sieben Millionen mal.
Peter Jackson rüstet sich für den Hobbit 26.07.2010

Gute Voraussetzungen für "The Hobbit": Peter Jackson hat sich einen neuen Jet gekauft, um nonstop zwischen L.A. und Neuseeland pendeln zu können.

Bisher hatte "Der Herr der Ringe" Peter Jackson ein großes Zeit-Problem wegen des Drehs von "The Hobbit". Nun scheint der Kiwi eine simple Lösung gefunden zu haben: einen neuen Privat-Jet.
Nach der phänomenalen Umsetzung der "Herr der Ringe"-Trilogie nach der literarischen Vorlage von J.R.R. Tolkien durch Peter Jackson, brennt die Fangemeinde darauf, dass sich der Neuseeländer endlich der Verfilmung von "The Hobbit" widmet. Die Chancen darauf sind rapide gestiegen. Der Ober-Kiwi hat sich nämlich ein neues Privatflugzeug gekauft. Schlappe 50 Millionen Dollar blätterte Jackson für seine neue Gulfstream G550 hin.
Der Vogel bietet Platz für bis zu 16 Passagiere und die Möglichkeit, Sitze in Betten umzuwandeln. Der Flieger ersetzt sein altes Flugzeug, eine Gulfstream IV.
Was das mit dem Hobbit zu tun hat? Ganz einfach: Mit dem alten Jet musste Jackson auf dem Weg nach Los Angeles immer einen Tankstop auf Samoa oder Hawaii einlegen. Der neue Düsenjet bringt den "Herr der Ringe" nonstop in die Filmmetropole. Dadurch gewinnt der Neuseeländer wichtige Zeit, die er für seine "Hobbit"-Gespräche in Hollywood gut gebrauchen kann. Seitdem klar ist, dass doch er die Regie bei "The Hobbit" übernimmt und nicht sein Kollege Guillermo Del Toro, muss der Kiwi des Öfteren nach Los Angeles entschweben.
Castings und das Feintuning am Drehbuch sind nur einige der Aufgaben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und das, obwohl Jackson genügend andere Projekte am Laufen hat, die seine Anwesenheit in Neuseeland erfordern.
Frodo geht in 3D auf Ringjagd 06.07.2010

Peter Jackson ist immer auf der Höhe der Zeit. Und weil er das ist, überarbeitet er die "Herr der Ringe"-Trilogie und verpasst ihr ein 3D-Gewand.

Es dauert nicht mehr lange, dann toben Frodo, Gandalf und Gollum in 3D über die Leinwände. Regisseur Peter Jackson überarbeitet gerade sein Tolkien-Meisterwerk und macht es fit für 3D.
Mittendrin statt nur davor: Fantasy-Fans werden die Augen überquellen. Mittelerde erwacht zu neuem Leben. In Kürze stürzen sich Frodo und seine treuen Gefährten in die bekannte Ringjagd - und zwar in 3D! Der Zuschauer ist sozusagen "live" dabei, wenn Orks ins Auenland einfallen, Frodo sich am Schicksalsberg einen Kampf um Leben und Tod mit Gnom Gollum liefert und Sauron vor Wut platzt.
Meisterregisseur Peter Jackson pimpt seine weltweit erfolgreiche "Der Herr der Ringe"-Trilogie und entlässt sie in die Dritte Dimension. Natürlich macht er das Ganze nicht ganz uneigennützig. Angespornt vom Erfolg von 3D-Produktionen wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora" möchte der Neuseeländer auch noch ein Stückchen vom 3D-Kuchen abhaben.
Mit seiner Entscheidung, Altbewährtes in 3D aufzubohren, steht Jackson nicht alleine da. Auch Effektemeister James Cameron schickt seinen in die Jahre gekommenen Blockbuster "Titanic" aufgehübscht in 3D nochmals in die Lichtspielhäuser. Ein Datum für den tränenreichen Re-Release steht ebenfalls schon fest: April 2012. Und das, obwohl er bisher das Drehen mit 3D-Kameras als das einzig Wahre propagierte und das Umwandeln von vorhandenem Material in der Post-Produktion verurteilte. So schnell kann man seine Meinung ändern.
Denn auch "Terminator 2 3D" ist angeblich schon im Gespräch. Angesteckt vom 3D-Hype scheint auch Christopher Nolan zu sein. Der Brite möchte "Batman" zu einem 3D-Erlebnis machen. Es tut sich einiges in der dritten Kino-Dimension!
"Harry Potter"-Regisseur ist "Hobbit"-Kandidat 15.06.2010

Nach dem Abschied von Guillermo del Toro rechneten viele mit Peter Jackson als Regisseur. Nun ist aber offenbar David Yates der Favorit.

Auf der einen Seite die fantastische Welt von Mittelerde, bevölkert von Elben, Ringgeistern und Orks - auf der anderen das magische Hogwarts, wo Zauberkunst, Todesser und Dementoren aufeinander treffen ...
Die "Herr der Ringe"-Saga und das "Harry Potter"-Universum haben für die fantasievollsten und mitreißendsten Kinostunden der letzten Jahre gesorgt. Nun könnte ein Brite sogar eine Brücke schlagen zwischen Elben und Zauberschülern: David Yates ist nach dem Ausstieg von Guillermo Del Toro als neuer Regisseur der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" im Gespräch!
Yates inszenierte die letzten beiden Potter-Kinofilme "Der Orden des Phönix" und "Der Halbblutprinz" und stand auch bei den beiden Finalfilmen "Die Heiligtümer des Todes" hinter der Kamera. Hier fiel soeben die letzte Klappe, worüber Hauptdarsteller Daniel Radcliffe nach acht Jahren Leben und Atmen für Harry Potter bitterliche Tränen vergossen hat. Einem Insider zufolge soll David Yates nun direkt nach Neuseeland reisen und sich in die Arbeit an den beiden "Hobbit"-Filmen stürzen.
Das passt zu einer Aussage von Gandalf-Darsteller Sir Ian McKellen, der meinte: "Die 'Hobbit'-Kulissen sind bereit, das Drehbuch ist fertig und diesen Monat wird gecastet. Die Fans müssen sich keine Sorgen machen, diese Filme werden definitiv gemacht. Ich rechne noch Ende dieses Jahres mit dem Drehstart!"
Fans werden ein mögliches Engagement von David Yates allerdings mit gemischten Gefühlen sehen. Zwar hat sich der Brite als sehr guter Fantasy-Regisseur bewiesen. Doch Kultfigur Peter Jackson, der bei "The Hobbit" bisher nur als Produzent fungierte, hat selbst seine Rückkehr in den Regiestuhl wie bei den "Herr der Ringe"-Spielfilmen in Aussicht gestellt - aber nur, falls kein geeigneter anderer Kandidat gefunden wird ...
Peter Jackson will beim "Hobbit" Regie führen 01.06.2010

Nach dem Ausstieg von Guillermo del Toro bei der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" sagt nun Peter Jackson selbst, dass er Regie führen will.

Es wäre genau das, was die Mittelerde-Fans von Anfang an wollten!
Mit der "Herr der Ringe"-Trilogie hat Regisseur Peter Jackson weltweit Millionen Menschen begeistert und Filmgeschichte geschrieben - für "Die Rückkehr des Königs" gab's am Ende gar 11 Oscars, darunter die für den besten Film und die beste Regie. Als später bekannt wurde, dass auch J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" verfilmt wird, hofften daher alle, dass Peter Jackson erneut das Zepter schwingen würde. Doch wegen Streitigkeiten um die Gewinnbeteiligung an der "Herr der Ringe"-Trilogie beschränkte sich der Neuseeländer auf die Rolle des Produzenten und überließ Guillermo Del Toro die Regie.
Doch Del Toro ist nun wegen der finanziell bedingten Verzögerung des Drehstarts von "The Hobbit" ausgestiegen, während Jacksons Streit um die Tantiemen inzwischen beigelegt ist. Und entgegen seines gestrigen Dementis um entsprechende Spekulationen hat Peter Jackson nun erstmals selbst Interesse an der Regie bei den beiden geplanten Hobbit-Filmen bekundet: "Wenn es das ist, was ich tun muss, damit die Investition des Studios in diese Filme nicht den Bach hinunter geht, dann werde ich diese Möglichkeit natürlich weiter verfolgen", formulierte Jackson höchst vorsichtig.
Damit steht seiner Rückkehr in den Regiestuhl für "The Hobbit" eigentlich nichts mehr im Wege, oder? Leider doch: Peter Jackson hat sich für mehrere andere Projekte als Regisseur verpflichtet, weil er die Hauptarbeit in den nächsten Monaten bei Guillermo Del Toro sah. Deswegen schränkte Jackson auch sogleich ein: "Die anderen Studios entlassen mich möglicherweise nicht aus den geschlossenen Verträgen."
Bleibt für die Fans nur zu hoffen, dass den Filmbossen, die Peter Jackson für ihre Projekte verpflichtet haben, eins klar ist: Wenn dem Neuseeländer wegen ihnen die Regie an seinem Herzensprojekt "The Hobbit" entgeht, wird er am Filmset ohnehin nicht sein volles Potenzial abrufen können ...
"Hobbit"-Film: Jackson & del Toro vom Studio ausgebremst 28.05.2010

Drehbuch fertig, Kulissen gebaut, Kostüme genäht - doch wegen des Finanzchaos beim Studio dürfen Peter Jackson & Co. den "Hobbit"-Dreh nicht starten.

So wie einst der schizophrene Gollum in "Der Herr der Ringe" x-mal hin- und herüberlegte, ob er Frodo und Sam töten soll oder nicht, so heißt es beim Dreh zur Vorgeschichte "The Hobbit" am einen Tag "Ja!" und am nächsten doch wieder "Nein!".
Regisseur Guillermo Del Toro verliert daher so langsam die Geduld. "Die Situation ist total verworren", klagt er. "Wir haben ein fertiges Drehbuch, wir haben schon alle Kreaturen von Mittelerde designed, wir haben die Kulissen gebaut und die Kostüme genäht. Sogar die Animations-Sequenzen sind durchgeplant und die großen Schlachtenszenen choreographiert. Trotzdem kann es mit "The Hobbit" nicht losgehen, keine Chance!"
Der Grund seien die finanziellen Schwierigkeiten des Studioriesen MGM. Noch immer ist nicht klar, ob MGM verkauft wird, ob sich ein Investor findet und wie dann die neue Politik im Bezug auf die beiden geplanten "Hobbit"-Filme aussieht. "MGM muss Grünes Licht geben, weil sie einen Großteil der Rechte an "The Hobbit" halten", erklärt Guillermo Del Toro. "Das haben sie bisher nicht getan und bis dahin gibt's weder einen Termin für den Drehstart noch für den Kinostart."
Ebensowenig können damit Schauspieler gecastet werden, wie Produzent Peter Jackson kürzlich klarstellte. Zwar sollen nach Wunsch von Jackson und Del Toro so viele Originaldarsteller aus der "Herr der Ringe"-Trilogie auch in "The Hobbit" ihre Charaktere aus Mittelerde spielen, doch als sicher gilt bisher nur die Rückkehr von Sir Ian McKellen als Gandalf. Die Hauptrolle von Frodos Onkel Bilbo ist dagegen noch völlig offen.
Del Toros Aussage kommt dabei insofern überraschend, als zuletzt Peter Jackson die Schuld für die Verzögerung komplett auf sich genommen hatte. Der Hauptgrund sei gewesen, dass er die Drehbücher für die beiden "Hobbit"-Filme erst viel später fertig gestellt habe als geplant. Beobachter hatten das angezweifelt und eher die Probleme bei MGM als Erklärung für das Terminwirrwarr gesehen.
Das hat Guillermo Del Toro nun eindeutig bestätigt. Er macht den Mittelerde-Fans aber auch Hoffnung: "Wenn der Startschuss fällt, sind wir sehr, sehr gut vorbereitet", sagt er kämpferisch.
Auch zu den Spekulationen, ob "The Hobbit" in 3D gedreht wird, verriet Guillermo Del Toro Erstaunliches. Das Budget sei nicht auf die wesentlich teurere 3D-Produktion ausgelegt. Nachdem gerade finanzielle Probleme die Dreharbeiten verzögern, spricht das nicht für Mittelerde im revolutionären "Avatar"-Look. Trotzdem sieht Guillermo Del Toro, der als Kritiker der 3D-Optik bekannt ist, durchaus eine Chance, das "The Hobbit" vielleicht doch in 3D umgesetzt wird.
Gollum beschwert sich über "Hobbit"-Wirrwarr 18.05.2010

Die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" wird immer wieder verschoben. Nun klagt Gollum-Darsteller Andy Serkis über mangelnde Information.

Kaum ein Filmprojekt wird so gespannt erwartet wie die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit". Und keines fordert von Fans so viel Geduld ...
Den Schauspielern, die in "The Hobbit" durch Mittelerde streifen sollen, geht es dabei keinen Deut besser: Andy Serkis, der in der "Herr der Ringe"-Trilogie für Mimik und Bewegungen von Gollum sorgte, und das in den Hobbit-Filmen erneut tun soll, beschwert sich öffentlich über das Hin und Her. Am meisten stört ihn dabei, dass er keinerlei Informationen von Produzent Peter Jackson und Regisseur Guillermo Del Toro erhalte.
Als Andy Serkis gefragt wurde, wie es denn um die Planung für den Hobbit-Dreh stehe, antwortete er sichtlich frustriert: "Peinlicherweise weiß ich auch nicht mehr als Sie! Bei diesem Projekt ändern sich andauernd die Termine - und auch alles andere!"
Was er genau mit "alles andere" meinte, wollte Andy Serkis leider nicht näher erläutern. Vielleicht die Kontroverse um das Thema 3D? Denn das Filmstudio pocht auf ein plastisches Fantasy-Spektakel auf neuestem Stand der Technik. Doch Regisseur Guillermo Del Toro ist ein erklärter 3D-Skeptiker, will sich lieber auf die Geschichte konzentrieren.
Die Vorbereitung für "The Hobbit" hat sich bisher tatsächlich als ähnlich schwierig und verschlungen erwiesen wie die Gänge in den Minen von Moria: Erst war unklar, ob zwei oder drei Filme entstehen, dann sollte der erste schon 2010 ins Kino kommen, später war vom Dreh im Mai diesen Jahres die Rede, zuletzt erklärte Peter Jackson, die erste Klappe könne erst November 2010 fallen. Dabei nahm er die Schuld für die Verzögerung auf die eigene Kappe, da er nicht mit dem Drehbuch zu "The Hobbit" fertig geworden sei. Doch Beobachter sahen die finanziellen Schwierigkeiten des Filmriesen MGM als Hauptgrund.
Peter Jackson hatte dabei erklärt, dass es keine Verhandlungen mit Darstellern gegeben habe, weil zuerst Drehbuch und Budget vom Studio freigegeben werden müssten. Er wolle aber unbedingt mit so vielen Schauspielern aus der "Herr der Ringe"-Trilogie arbeiten wie möglich.
Dass nun aber nicht einmal Andy Serkis, der als Lieblingsschüler von Peter Jackson auch schon "King Kong" Leben einhauchen durfte, nähere Details kennt, verwundert schon sehr. Ob die Aussage, "auch alles andere" würde sich "dauernd ändern", gar Serkis' Auftritt als Gollum einschließt?
Neue Fantasy vom "Herr der Ringe"-Macher 13.04.2010

In der Verfilmung der Romanreihe "Imaginarium Geographica" reisen die jungen J.R.R. Tolkien, C.S. Lewis und H.G. Wells in ein Fantasy-Reich.

Woher hatte J.R.R. Tolkien bloß all die unglaublichen Ideen für Mittelerde, Elben, Zwerge, Hobbits und die "Herr der Ringe"-Saga?
Dieser Frage geht die Romanreihe "Die Chroniken der Imaginarium Geographica" nach. Darin finden vier junge Männer einen geheimnisvollen Atlas, der alle Länder zeigt, die in den Mythen und Legenden der gesamten Menschheit erwähnt werden. Als die vier diese fantastischen Welten in einem magischen Drachenschiff bereisen, sammeln sie dabei so viele unglaubliche Eindrücke, dass sie diese später zu Geschichten verarbeiten - als die berühmten Fantasy-Autoren J.R.R. Tolkien, H.G. Wells, C.S. Lewis und Charles Williams!
Eine ziemlich geniale Idee, eine fiktive Vorgeschichte um die vier beliebten Weltenschöpfer aufzuschreiben. Denn so tauchen darin natürlich auch deren schönste Ideen auf. Kein Wunder also, dass die Buchreihe nun auch verfilmt wird. Passenderweise nimmt dies einer der Koproduzenten der "Herr der Ringe"-Filme in Angriff: Rick Porras.
Porras hat sich die ersten beiden Bände der Fantasy-Reihe als Vorlage für seinen Film auserkoren. Insgesamt sollen wie bei "Harry Potter" sieben Bände der "Chroniken der Imaginarium Geographica" erscheinen, der fünfte ist momentan in Arbeit. In den beiden ersten Büchern "Wo Drachen sind" und "Die Suche nach dem Roten Drachen" bereisen die vier späteren Fantasy-Autoren das sogenannte "Archipel der Träume", das von zerstörerischen dunklen Mächten bedroht wird, und aus dem auf rätselhafte Weise alle Kinder entführt werden.
Sollte der erste Film ein Erfolg werden, warten ja dann praktischerweise noch fünf weitere Romane auf eine Verfilmung. Erschienen sind bereits "Der Indigo König" und "Die Schattendrachen", an "Der Drachenlehrling" arbeitet Autor James A. Owen gerade. Das Drehbuch zum ersten Film schreibt inzwischen Travis Wright, der auch am Skript zu "Eagle Eye - Außer Kontrolle" beteiligt war.
Die Messlatte liegt allerdings hoch, denn ein Film über die Inspirationen von J.R.R. Tolkien muss sich logischerweise den Vergleich mit Peter Jacksons Verfilmung von dessen Meisterwerk "Der Herr der Ringe" gefallen lassen ...
"Das wäre eine Katastrophe" 09.02.2010

In "In meinem Himmel" verliert er seine Tochter. Mark Wahlberg über Vatergefühle, Peter Jackson und warum er nicht mehr "Boogie Nights" drehen würde.

Als hilfloser Vater, der den Mörder seiner Tochter kennt, ihm aber nichts nachweisen kann, ist Mark Wahlberg einmal mehr eine schauspielerische Sensation. Der Mime über die bildstarke Romanverfilmung "In meinem Himmel" von Regie-Genie Peter Jackson.
Wie arbeit es sich mit einer Kino-Größe wie Peter Jackson?
MARK WAHLBERG: Peter ist ein lieber Kerl. Und er ist ein Genie. Es hat mir Riesenspaß bereitet, mit ihm zu arbeiten. Alles fiel ganz leicht, fast schon ZU leicht. Er ist ein Typ, den man einfach mögen muss. Er nimmt alles ganz locker, aber ist offensichtlich brillant. Absolut brillant und ein lieber Kerl. Ich wollte immer schon mit ihm arbeiten. Und dann erhielt ich die Gelegenheit zu einer ungünstigen Zeit, weil ich gerade erst den Dreh zu einem anderen Film abgeschlossen hatte.
Welcher Film war das?
Ein Film mit M. Night Shyamalan ("The Happening", d. Red.). Ich war gerade aus Pennsylvania zurückgekehrt. Ich war gerade nach Hause gekommen und erhielt einen Anruf, ich solle schnellstmöglich wieder nach Pennsylvania kommen. Ich war völlig vor den Kopf gestoßen und fragte: "Was soll das bedeuten?" Dann sagte man mir, dass Peter Jackson wollte, dass ich in "In meinem Himmel" eine Hauptrolle spiele. Ich las sofort das Drehbuch und war begeistert. Ich rief zurück und fragte: "Wann soll es losgehen? Morgen? Oh wow..." Weil ich unbedingt mit Peter arbeiten wollte, wusste ich in diesem Moment, dass ich dabei sein würde. Ich wusste nur nicht, wie ich es meiner Frau beibringen sollte. Sie sagte nur: "Keine Chance!".
Die Rolle des Jack Salmon ist ganz schön finster - er ist ein Mann, der geradezu besessen ist von seiner Trauer ...
Man muss einfach bereit sein, diesen finsteren Ort in sich selbst aufzusuchen. Dann zählt man die Tage, bis es vorbei ist und bis man sein eigenes Leben zurückbekommt. Manchmal kam ich nach der Arbeit nach Hause, umarmte meine Tochter und drückte sie ganz fest an mich. Ich war emotional völlig aufgewühlt, und sie wollte einfach nur spielen, weil sie natürlich nicht verstehen konnte, warum ich sie so fest hielt. Der Dreh war eine sehr düstere und emotionale Erfahrung. So sehr ich es genossen habe, mit Peter und den anderen Kollegen zu arbeiten, war ich doch heilfroh, als es wieder vorbei war.
Sie sind mittlerweile selbst Vater. Hatte das Einfluss auf ihrer Darstellung des Jack Salmon?
Sicher. Hätte ich diese Rolle vor ein paar Jahren gespielt, wäre das ganz anders gewesen. Bevor ich selber Kinder hatte, konnte ich mir nur vorstellen, was es heißt, ein Elternteil zu sein. Ich habe 13 Neffen und Nichten, die ich über alles liebe. Da haben mir schon alle gesagt: "Du kannst das nicht verstehen. Wenn man selbst Kinder hat, ist es ganz anders." Aber ich dachte, ich hätte den Bogen raus: "Ich bin smart, ich kapier's." Die Wahrheit ist: Es IST anders. Ich liebe meine Neffen und Nichten, aber das lässt sich nicht im Geringsten mit der Liebe zu den eigenen Kindern vergleichen. Für diese Rolle, in der ich auch eine Tochter habe, ist es entscheidend, einen Vergleichspunkt zu haben.
Glauben Sie, dass die Eltern im Kino ebenfalls anders auf den Film reagieren als Zuschauer, die keine Kinder haben?
Nun, ein paar meiner Freunde haben sich den Film angesehen. Einer von ihnen hat eine Tochter, der andere hat keine Kinder. Der ohne Kinder sagte nach der Vorführung: "Toller Film, ich fand ihn super, umwerfend." Und der mit der Tochter war ebenfalls begeistert, aber seine Reaktion war eine andere. Er war emotional überwältigt, weil er die Gefühle Jacks nicht nur versteht, sondern auch nachvollziehen kann. Er versteht - und mir geht es genauso - wie unfassbar schrecklich und katastrophal so eine Erfahrung wäre. Man wagt nicht einmal daran zu denken.
Wie hat sich Ihr Leben verändert, seitdem Sie Vater geworden sind?
Es hat sich drastisch verändert. Aber ich bin begeistert. Ich war auch bereit, zur Ruhe zu kommen. Tatsächlich bin ich froh, nicht schon Vater geworden zu sein, bevor ich bereit dafür war. Keine Ahnung, was dann passiert wäre. Ich habe Freunde in meinem Alter, die bereits Großeltern werden. Ein Freund von mir wurde mit 35 Großvater! Für mich ist alles bestens gelaufen. Ich war bereit, Vater zu werden, und ich habe die Frau getroffen, die ich liebe.
Beeinflusst das die beruflichen Entscheidungen, die sie treffen? Sie haben einmal erwähnt, nicht länger und weiter weg von Zuhause sein zu wollen als unbedingt nötig ...
Das ist richtig. Aber ich wähle auch mein Material anders aus als früher. Ich könnte nicht wirklich sagen, ob ich einen Film wie "Boogie Nights" machen würde, wenn mir das Drehbuch heute auf den Tisch flattern würde. Es ist ein großartiger Film, aber das waren andere Zeiten. Aber es ist ein Film, den ich gemacht habe und den ich eines Tages meinen Kindern erklären müssen werde. Aber über diese Brücke gehe ich halt, wenn es soweit ist. Aber sicher, meine Familie beeinflusst die Art von Filmen, die ich heute machen will, und die Dinge, die ich erledigen will und hinter denen mein Name stehen soll.
Tobey Maguire kommentiert Hobbit-Gerücht 17.12.2009

"Spider-Man" Tobey Maguire hat bisher doch nicht um die Rolle des Bilbo Beutlin in "The Hobbit" verhandelt - sagt aber, dass er nicht abgeneigt wäre ...

Die Freude war groß unter den Mittelerde-Fans, als es hieß, Tobey Maguire solle die Hauptrolle als Bilbo Beutlin in der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" spielen. Doch das Ganze war offenbar nur ein Gerücht - das aber dennoch wahr werden könnte!
Denn nun hat sich Tobey Maguire persönlich zum Verwirrspiel um Bilbo Beutlin geäußert - und das eindeutig zweideutig: "Ich habe mich nicht mit Regisseur Guillermo Del Toro getroffen", stellt der Star aus der "Spider-Man Trilogie" klar. "Wir haben keine gemeinsamen Pläne, da muss irgendjemand meine Worte falsch interpretiert haben oder mich schlicht missverstanden haben - jedenfalls stimmen die Angaben zu meinen angeblichen Aussagen nicht."
Das klingt zwar erstmal nach Dementi, denn Tobey Maguire war mit den Worten zitiert worden, er wolle unbedingt mit dem "Hobbit"-Regisseur Guillermo Del Toro zusammenarbeiten und es gebe konkrete Pläne für die nahe Zukunft.
Doch Tobey Maguire scheint sich die Tür trotzdem offenhalten zu wollen, denn er schränkte sofort ein: "Ich bewundere Guillermo Del Toro und Peter Jackson und würde meinen Namen nicht aus dem Gespräch nehmen wollen, wenn er denn drin wäre - das ist er aber nicht: Ich habe bisher kein Drehbuch bekommen oder mit irgendjemandem gesprochen."
Dies hört sich wiederum stark nach einer Aufforderung an die "Hobbit"-Macher an, Tobey doch einfach mal unverbindlich ein Skript zuzusenden. Das Problem dabei ist nur: Maguire soll im Mai für "Spider-Man 4" vor der Kamera stehen und der Dreh zum ersten der beiden "Hobbit"-Filme sollte im März starten. Allerdings gibt es beim Letzteren möglicherweise wegen offener Finanzierungsfragen eine Drehstartverschiebung und beim vierten Abenteuer des Spinnenmannes sind erst Recht noch jede Menge Fragen offen.
Ganz ausgeschlossen ist es deshalb nicht, dass Tobey Maguire sich am Ende doch mit Gandalf und den Zwergen zum Einsamen Berg aufmacht um sich dem Drachen Smaug zu stellen - und unterwegs Gollum den Einen Ring abluchst ...
Blanchett wieder Galadriel in "The Hobbit" 09.12.2009

"Herr der Ringe"-Macher Peter Jackson will Cate Blanchett für die Verfilmung der Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" als Elbenfürstin Galadriel.

Eine lichtumflutete Elbin verzaubert Frodo auf einer mystischen Waldlichtung im Reich Lorien: Cate Blanchett war als Galadriel eine der schönsten Erscheinungen der "Herr der Ringe"-Filme!
Kein Wunder also, dass die anmutige Australierin nun auch in der zweiteiligen Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" die bezaubernde Elbenfürstin geben soll. Das kann sich zumindest Produzent und Ringe-Regisseur Peter Jackson gut vorstellen:
"Die Chancen auf ein Wiedersehen mit Cate Blanchett als Galadriel sind groß", sagt Jackson. "Das gilt auch für Elrond, der in den ersten drei Filmen von Hugo Weaving gespielt wurde."
In der Buchvorlage von J.R.R. Tolkien spielen die Elben eine ähnliche Rolle wie in der "Herr der Ringe"-Trilogie. So legen Bilbo und die dreizehn Zwerge auf ihrem Weg zum Einsamen Berg und dem Drachen Smaug einen Erholungsaufenthalt bei Elrond in Bruchtal ein. Und in der großen Schlacht am Ende von "The Hobbit" verbünden sich die anfangs verfeindeten Elben und Zwerge schließlich gegen die angreifenden Orks.
Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch bei der Verpflichtung von Cate Blanchett als Galadriel und Hugo Weaving als Elrond: "Natürlich wollen die beiden erstmal das Drehbuch sehen, bevor sie zusagen", erklärt Peter Jackson. "Wir können das Ganze daher erst dann ernsthaft angehen, wenn wir offiziell Grünes Licht für das Skript haben."
Der einzige trotzdem bereits bestätigte Darsteller für die beiden "Hobbit"-Filme ist indes Ian McKellen als Gandalf. "Er ist immerhin 2000 Jahre alt und spielt bereits im Hobbit eine wichtige Rolle", sagt Jackson. "Ansonsten ist 'The Hobbit' aber ein echtes Prequel, da die Geschehnisse 60 Jahre vor 'Herr der Ringe' spielen. Die meisten Figuren der Trilogie gab es zu dieser Zeit noch gar nicht."
Allerdings sind auch für die Helden der Hobbit-Handlung außer Cate Blanchett und Hugo Weaving fast noch keine Darsteller gefunden. Zumindest kommt aber das Casting auf Touren. Angeblich soll Brian Cox aus "Troja" einen der Zwerge spielen. Doch die Frage, wer den Titelhelden Bilbo Beutlin mimen soll, ist nach Gerüchten um Daniel Radcliffe - die dieser inzwischen dementierte - völlig offen. Aber, so wie es aussieht, haben Produzent Peter Jackson und Regisseur Guillermo Del Toro ohnehin noch genügend Zeit: Angeblich muss der Dreh der Hobbit-Filme wegen Finanzproblemen beim Filmstudio MGM ohnehin von März 2010 auf Sommer verschoben werden.
Peter Jackson: "Hobbit"-Drehbuch fertig 25.11.2009

"Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson hat das Skript zur Verfilmung von "Der kleine Hobbit" fertig. Besonderen Wert hat er auf die Gandalf gelegt.

Der Weg vom Auenland zum Einsamen Berg ist weit, ebenso wie der von der Idee eines "Hobbit"-Films bis zum Kinostart. Nun hat "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson eine weitere Etappe geschafft.
Denn der Regisseur der "Herr der Ringe"-Trilogie hat den Studiobossen soeben das Drehbuch zum ersten "Hobbit"-Film vorgelegt - und damit für Begeisterung gesorgt: "Es wird zwar zwei 'Hobbit'-Filme geben, aber das Skript zum ersten Teil ist zumindest schon mal fertig - und die Jungs vom Studio sind offensichtlich sehr angetan davon", berichtet Peter Jackson. "Das zweite Drehbuch ist auch schon halb durch, wir haben extrem viel Spaß beim Schreiben!"
"Wir", damit sind neben Peter Jackson - der "The Hobbit" zwar produziert aber nicht mehr Regie führt - auch noch die "Herr der Ringe"-Autorinnen Philippa Boyens und Fran Walsh gemeint sowie Jacksons Regie-Nachfolger Guillermo Del Toro. Und diesem hat Peter Jackson einige Sonderwünsche mit auf den Weg gegeben:
"Es soll natürlich Kontinuität von 'Der Herr der Ringe' zu 'The Hobbit' geben, darauf haben wir bei der Wahl der Kameratechnik und vor allem bei Gandalf geachtet", verrät Jackson. Der graue Zauberer, den erneut Ian McKellen darstellen wird, ist in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte neben Frodos Onkel Bilbo die absolut zentrale Figur. Deswegen erklärt Peter Jackson weiter: "Wir haben die Ians Dialoge in 'The Hobbit' auf genau dieselbe Art geschrieben, wie bei 'Der Herr der Ringe'."
Trotzdem soll Guillermo Del Toro, der mit Filmen wie "Hellboy" oder "Pans Labyrinth" seine große visionäre Kraft unter Beweis gestellt hat, seinen eigenen Stil einbringen. Er hat "The Hobbit" kürzlich als "extravagant und opernhaft" bezeichnet. Peter Jackson setzt jedenfalls großes Vertrauen in den Mexikaner:
"Guillermo wird das Drehbuch als Regisseur natürlich auf seine ganz eigene Weise interpretieren und daraus einen Del Toro-Film machen. Für mich wird es sehr spannend zu sehen, was dabei herauskommt!"
Das gilt sicher auch für Millionen "Herr der Ringe"-Fans weltweit, die es kaum erwarten können, wenn ihnen Weihnachten 2011 - zum ersten Mal seit "Die Rückkehr des Königs" acht Jahre zuvor - wieder einen Kino-Ausflug nach Mittelerde beschert.
Extraszenen für Gandalf in "The Hobbit" 05.11.2009

Guillermo del Toro zeigt in der Tolkien-Verfilmung "Der kleine Hobbit" mehr von Gandalf als im Buch. Und der Macher beschreibt die Arbeit mit Peter Jackson!

"Herr der Ringe"-Fans spekulieren schon lange, was genau in den beiden "Hobbit"-Filmen zu sehen sein wird. Einige Details hat nun Regisseur Guillermo del Toro verraten - und über die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger und Produzenten Peter Jackson geplaudert.
"Anders als im Buch werden wir zeigen, wohin Gandalf reist, wenn er verschwindet, und was er in der Zwischenzeit erlebt", verspricht Guillermo Del Toro und enthüllt damit erstmals ganz konkrete Informationen über die Handlung seiner "Hobbit"-Filme. Der Zauberer, eine der beliebtesten Figuren aus der "Herr der Ringe"-Welt, begleitet Bilbo und die dreizehn Zwerge auf ihrer Reise zum Einsamen Berg, verschwindet aber unterwegs mehrmals, ohne dass seine Taten genauer beleuchtet werden.
Darsteller Ian McKellen wird es freuen. Der Schauspiel-Veteran hatte seit dem ersten Bekanntwerden der Filmpläne zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte eifrig um ein erneutes Engagement gebuhlt. Nun wird er also noch wichtiger als in der Vorlage von J.R.R. Tolkien vorgesehen.
Überhaupt werden die Hobbit-Filme sich deutlich von der "Herr der Ringe"-Trilogie unterscheiden: "Wir wollen nicht, dass sich die Leute im Kino sagen 'Das kenne ich alles schon!'", erklärt Guillermo Del Toro seinen Anspruch. "Klar, gewisse Elemente aus der 'Herr der Ringe'-Welt müssen den Vorgaben entsprechen: Hobbingen oder Rivendell muss man wiedererkennen und sich dort heimisch fühlen. Aber ansonsten sollen die beiden 'Hobbit'-Filme ganz eigenständig sein. Schließlich ist "Der kleine Hobbit" im Vergleich zu "Der Herr der Ringe" bunter, märchenartiger, opernhafter, extravaganter und skurriler!"
Auch im Hinblick auf ein echtes Markenzeichen der Mittelerde-Trilogie wird es Änderungen geben: bei den Schlachtenszenen. "Als 'Der Herr der Ringe' herauskam, waren Belagerungen riesiger Festungen ganz neu", meint Del Toro. "Inzwischen gab es aber 'Troja','Narnia' und so weiter, wo sich ebenfalls riesige CGI-Armeen bekämpften. Wir werden es daher diesmal prinzipiell ganz anders angehen, aber trotzdem werden die Kämpfe ein Highlight der Filme."
Die Arbeit mit seinem Regie-Vorgänger und "Hobbit"-Produzenten Peter Jackson lobt der mexikanische Filmemacher indes in den höchsten Tönen: "Klar sind wir oft verschiedener Meinung und mal setzt sich der eine durch, mal der andere. Aber das blieb immer im Rahmen, Peter war für mich bisher der perfekte Produzent!"
Das klingt doch ganz danach, als gäbe es jede Menge Grund zur Vorfreude auf die Verfilmungen von "Der kleine Hobbit". Der Kinostart für den ersten Teil ist für Dezember 2011 geplant.
Gimli will in "The Hobbit" ein Elb sein 30.10.2009

John Rhys-Davies, Zwerg Gimli in der "Herr der Ringe"-Trilogie, hat auf ein Angebot für "The Hobbit" mit einer gewagten Gegenforderung reagiert.

"Der zählt trotzdem nur als einer", grummelte Gimli, als Elb Legolas in der Schlacht um Minas Tirith einen riesigen Oliphanten erlegte und damit im Wettstreit um mehr getötete Gegner punktete. Keine Frage, auf das Konto des bärbeißigen Zwergen gingen einige der besten Gags in der "Herr der Ringe"-Trilogie!
Kein Wunder also, dass die Macher von "The Hobbit" dem stämmigen Schauspieler auch ein Angebot für die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte gemacht haben. Zwar kommt Gimli darin nicht vor, wohl aber dessen Vater Gloin. Doch John Rhys-Davies hat überraschend abgelehnt - allerdings nicht, ohne eine Gegenforderung zu stellen: Er wolle lieber einen Elben spielen!
"Sie fragten mich ganz vorsichtig, ob ich mir einen weiteren Auftritt als Zwerg vorstellen könnte", berichtet Rhys-Davies von seinem Gespräch mit den "Hobbit"-Verantwortlichen. "Aber das wäre schauspielerisch keine Herausforderung gewesen, denn das ist nur der Fall, wenn man eine ganz neue Figur darstellen muss. Deswegen will ich lieber eine andere Rolle, am liebsten einen Elben!"
Da gibt's allerdings ein kleines Problem, denn Elben sind nun mal groß, schlank und von feinen Gesichtszügen. Das könnte - bei aller Maskenbildnerkunst und dem Respekt vor Rhys-Davies' schauspielerischen Fähigkeiten - dann doch schwierig werden. Immerhin hat der Mime eine Rückkehr für "The Hobbit" nicht gänzlich ausgeschlossen: "Irgendwie wäre ich aus Nostalgie-Gründen schon sehr gerne wieder dabei", gibt er zu. "Schließlich sind die Zwerge im 'Hobbit' ähnlich wichtig wie die Hobbits in 'Der Herr der Ringe'!".
Im Roman "Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien reisen dreizehn Zwerge mit dem Hobbit Bilbo und dem Zauberer Gandalf zum Einsamen Berg um einen Drachen aus der einstigen Zwergenheimat zu vertreiben. Unterwegs luchst Bilbo in einer Orkhöhle durch ein Ratespiel Gollum den Einen Ring ab, um den es dann in der "Herr der Ringe"-Trilogie geht.
Regie bei der Verfilmung führt Guillermo Del Toro, während "Herr der Ringe"-Macher Peter Jackson diesmal als Produzent fungiert. Als Schauspieler aus der Kult-Trilogie sind für "The Hobbit" bereits Ian McKellen als Gandalf, Andy Serkis als Gollum und Hugo Weaving als Elrond bestätigt. Um die Hobbit-Darsteller wie Elijah Wood & Co. oder Viggo "Aragorn" Mortensen gibt es zwar zahlreiche Gerüchte, aber noch keine festen Zusagen. Fest steht aber, dass "The Hobbit" eins der größten Kinoereignisse der kommenden Jahre wird. Der Film soll im Dezember 2011 zu sehen sein.
GEBURTSDATUM: 31.10.1961
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GEBURTSDATUM: 31.10.1961

Familie

Mutter: Joan Jackson
Vater: Billy Jackson
Ehefrau: Fran Walsh (Autorin und Produzentin, seit 1987)
Sohn: Billy (geb. 1995)
Tochter: Katie (geb. 1996)

Autogrammadresse

c/o International Creative Management
8942 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90211
USA

 
 
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