Ridley Scott
GEBURTSTAG:
30.11.1937 in South Shields, England
LEBT IN:
Großbritannien
30.11.1937 in South Shields, England
LEBT IN:
Großbritannien
Kurzinfo
Seine Filme sind packende visuelle Erlebnisse, für die er sein brillantes Können als perfektionistischer Künstler mit einem wesentlichen Blick für schwelgerischen Aufwand, kameratechnische Glanzleistungen, Montage und Tricktechnik einsetzt, ohne dass diese zum Selbstzweck würden, sondern vor allem neue Bildwelten schaffen wollen. Dabei läuft der Einwand des Bombastischen ebenso daneben wie der Vorwurf des "Riefenstahlismus", denn der in der Werbung (über 2000 ...weiter »
GEBURTSDATUM: 30.11.1937 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Seine Filme sind packende visuelle Erlebnisse, für die er sein brillantes Können als perfektionistischer Künstler mit einem wesentlichen Blick für schwelgerischen Aufwand, kameratechnische Glanzleistungen, Montage und Tricktechnik einsetzt, ohne dass diese zum Selbstzweck würden, sondern vor allem neue Bildwelten schaffen wollen. Dabei läuft der Einwand des Bombastischen ebenso daneben wie der Vorwurf des "Riefenstahlismus", denn der in der Werbung (über 2000 Spots) geschulte Ridley Scott ist zumindest mit einigen seiner Filme ("Alien", "Blade Runner", "Thelma und Louise", "1492", "Gladiator") ein Visionär aus eigenem Antrieb.Der Brite Ridley Scott arbeitete für die BBC, inszenierte Serienfolgen und debütierte 1977 mit der Joseph-Conrad-Verfilmung "Die Duellisten" - ein Film, der zu Unrecht im Schatten von Stanley Kubricks kurz vorher entstandenem Historienfilm "Barry Lyndon" steht. Mit "Alien" und "Blade Runner" gelangen Scott hintereinander zwei Meisterwerke: In "Alien" werden Raumfahrer mit einer grauenhaften biometallischen Lebensform konfrontiert, in "Blade Runner", der einen Rang wie Fritz Langs "Metropolis" einnimmt, jagt ein gefühlloser Kopfgeldjäger (Harrison Ford) wie in einem Film noir Replikanten, die wie Menschen aussehen, ihnen an Intelligenz überlegen sind und deren Anführer (Rutger Hauer) ein tragischer Held wird.
Scotts Polizeifilme ("Der Mann im Hintergrund", "Black Rain") ästhetisieren das Genre und thematisieren erneut die übervölkerte Großstadt als Moloch. "Thelma und Louise" wurde zum feministischen Kultfilm der 1990er. "1492", mit Gérard Depardieu als Kolumbus, pünktlich zur 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas aufgeführt, zeigt den Seefahrer als Fortschrittsdenker, Rebell und Genie inmitten von Sklaverei und an einem von der Kirche beherrschten Hof. Dem kommerziell wenig erfolgreichen Hochseedrama "White Squall" und dem Militärdrama "Die Akte Jane", in dem Demi Moore einen weiblichen Marine spielte, folgte mit "Gladiator", Scotts größter kommerzieller Erfolg, ein Monumentalfilm, der das naive "Sandalenkino" an Düsternis und Härte übertraf und erneut Scotts Können als Bildregisseur bewies. Dies bestätigte auch sein schonungsloses und beeindruckend realistisches Kriegsdrama "Black Hawk Down", das nach einem Tatsachenbericht den als Routine eingeschätzten US-Militäreinsatz in Somalia 1993, der sich zur Tragödie auswuchs, nachstellt und 2002 mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. 2001 inszenierte Scott außerdem das "Schweigen der Lämmer"-Sequel "Hannibal".
Nachdem Scott zehn Jahre zuvor bereits einen "Director's Cut" von "Blade Runner" präsentiert hatte, entstand 2003 zum 25-jährigen Jubiläum von "Alien" auch eine solche erweiterte Fassung des Science-Fiction-Klassikers. Im gleichen Jahr überraschte Scott außerdem bei den Filmfestspielen in Venedig mit der zwar unspektakulären, aber umso unterhaltsameren Gauner-Komödie "Tricks", in der Nicolas Cage einen neurotischen Trickbetrüger mimt. Mit dem in Übersee und Europa sehr erfolgreichen "Königreich der Himmel" schaffte Scott nach "Gladiator" erneut einen kassenträchtigen Ausflug ins Historien-Genre.
Er produzierte "In den Schuhen meiner Schwester" mit Cameron Diaz und "Domino - Live Fast, Die Young" mit Keira Knightley als das ehemalige Topmodel. 2006 versuchte er sich mit "Ein gutes Jahr" im Genre der romantischen Komödie. Ein Jahr später spielte Russell Crowe in "American Gangster" einen Cop, der sich Denzel Washington bis zum bitteren Ende duelliert. 2008 wurde seine Regiearbeit für den Golden Globe nominiert und er gewann im selben Jahr den Audience Award. Leonardo DiCaprio übernahm in seinem nächsten Film, dem Agententhriller "Der Mann, der niemals lebte", den schwierigen Part eines CIA-Agenten, der einen Terroristen enttarnen soll und dafür nach Jordanien und in den Irak reist.
GEBURTSDATUM: 30.11.1937 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Regisseur Ridley Scott hat das Verwirrspiel um Harrison Fords Rückkehr im neuen "Blade Runner"-Film aufgeklärt - und plant schon Teil 2 zur Alien-Vorgeschichte "Prometheus"!
Ja? Nein? Oder doch nur vielleicht?Seit Regie-Legende Ridley Scott angekündigt hat, dass er einen neuen "Blade Runner"-Film macht, rätseln die Fans: mit oder ohne Harrison Ford? Zuletzt hatte die US-Website "Twitch" behauptet, Scott habe bereits mit dem Darsteller von Kultfigur Rick Deckard verhandelt. Das hat Ridley Scott aber dementiert.
Aber jetzt kommt das Dementi des Dementis - zumindest ein bisschen: Denn Scott hat zwar in der Tat noch nicht mit Harrison Ford verhandelt. Aber das auch nur, weil er selbst noch nicht weiß, ob Rick Deckard in seinem neuen Film überhaupt vorkommt:
"Wir diskutieren ja momentan erst noch, ob wir eigentlich eine Vorgeschichte erzählen oder eine direkte Fortsetzung machen", erklärt Ridley Scott. Ich treffe mich gerade mit verschiedenen Autoren, darunter auch Hampton Fancher [der Autor des ersten Films, die Red.], mit dem ich gerade diese Woche gesprochen habe. Aber wir haben natürlich noch kein Drehbuch. Von daher weiß ich auch noch nicht, ob die Story Rick Deckard beinhalten wird. Aber falls sie das tut, würde mich nichts mehr freuen, als wenn Harrison Ford wieder dabei wäre!"
Das klingt zwar durchaus vielversprechend, allerdings fragt sich, warum Ridley Scott den Autoren dann nicht einfach vorgibt, dass Deckard im neuen Film dabei sein muss, wenn ihm die Zusammenarbeit mit Harrison Ford wirklich so wichtig ist. Die Entscheidungsfreiheit dafür hat der Star-Regisseur mit Sicherheit.
So kann Ridley Scott beispielsweise schon öffentlich über die Fortsetzung eines Films spekulieren, der noch nicht einmal im Kino ist. Weniger bekannte Filmemacher müssen in so einem Fall erstmal auf die Ergebnisse an der Kinokasse warten. Nicht so Ridley Scott im Fall der Alien-Vorgeschichte "Prometheus", die er unbedingt weiterführen will - und die ihn überhaupt erst auf die Idee eines neuen "Blade Runner"-Films gebracht hat:
"'Prometheus' zu drehen, habe ich richtig genossen. Es hat derart Spaß gemacht, wieder in die Welt der Science Fiction-Filme zurückzukehren, dass ich auch wieder an 'Blade Runner' arbeiten wollte. Und ich grüble, was zum Geier ich in 'Prometheus 2' anstellen könnte..."
Böse Zungen mögen dem inzwischen 74-Jährigen nun Ideenmangel und fehlende Risikobereitschaft für völlig neue Projekte unterstellen. Genre-Fans werden dagegen ungeduldig mit den Hufen scharren, bis die neuen Werke aus dem Alien- und Blade-Runner-Universum ins Kino kommen. Im Fall von "Prometheus - Dunkle Zeichen" geschieht das am 9. August!
Eigentlich wollten die Macher den SciFi-Kultfilm "Blade Runner" komplett neu verfilmen, mit anderen Darstellern. Nun verhandelt Harrison Ford angeblich doch für eine Rolle.
Ohne Original-Deckard macht die Replikantenhatz nur halb so viel Spaß?Harrison Ford IST "Der Blade Runner": Wie er den grübelnden Replikantenjäger Rick Deckard im genial designten Moloch von Los Angeles spielte, war eine schauspielerische Glanzleistung, die viel zum Kultstatus von Ridley Scotts dystopischem SciFi-Epos von 1982 beitrug.
Seit nun Filmriese Warner einen neuen "Blade Runner"-Film unter der Ägide von Orginal-Regisseur Scott angekündigt hat, gibt es daher ein großes Hin und Her um den beliebten Ex-Hauptdarsteller. Produzent Andrew Kosove hatte zuletzt noch verkündet:
"Ich kann zwar nicht für den Regisseur Ridley Scott sprechen, aber wenn sie mich fragen, ob der neue Film irgendetwas mit Harrison Ford zu tun haben wird, dann lautet die Antwort 'Nein!'. Es wird eine komplette Neufassung und das heißt, dass alles neu eingestielt wird, inklusive der Schauspieler."
Doch nun will die Website "Twitch" erfahren haben, dass Harrison Ford Verhandlungen für den neuen "Blade Runner" aufgenommen hat. Interessanterweise ist dabei aber nicht mehr von einem Reboot im Stil von "Batman Begins" die Rede, sondern von einer direkten Fortsetzung, also "Blade Runner 2". Dementsprechend heißt es: "Wir haben es hier nicht mit einer Neuverfilmung zu tun, sondern mit einem Film, der direkt an das Original anknüpft."
Das recht offene Ende des ersten Films ließe jedenfalls zahllose Möglichkeiten für ein Weiterspinnen der Handlungsfäden zu, insbesondere die Fassung des Director's Cut: Gerade die Frage nach der Identität der Replikanten ergäbe bei einer Rückkehr von Harrison Ford eine spannende Fortsetzung - was die meisten Fans vermutlich eher begeistern könnte, als ein Update mit jungen Darstellern eines Films, an dem eigentlich nichts zu verbessern ist?
Seinen Golden Globe unterm Arm ließ Idris Elba wissen, dass er als Daniel Craigs Bond-Erbe antreten möchte.
So ein Golden Globe-Gewinn macht selbstbewusst: Als erster schwarzer Bond-Darsteller möchte Idris Elba in die Filmgeschichte eingehen. Seine Argumente überzeugen ...Für seine Rolle als schwer zu nehmender Ermittler in der Krimiserie "Luther" räumte Idris Elba am Sonntag einen Golden Globe ab. Jetzt bekräftigte der 39-jährige Schauspieler seinen Wunsch Daniel Craig als "James Bond" zu beerben.
"Es gab da dieses gewaltige Gerücht, dass sie, sobald Daniel Craig genug davon hat, James Bond zu spielen, nach jemand Ausschau halten, der ganz anders ist", erklärte Idris Elba am Rande der Globes. "Im Kandidatentopf wurde auch mein Name gehandelt. Ich habe dazu schon einige Fragen beantwortet, und unterm Strich ist doch klar: Ich wäre sehr geehrt diese Rolle zu übernehmen, wenn man sie mir anbieten würde."
Schon 2009 hatte Idris Elba die Gerüchte um einen schwarzen Bond angeheizt. Damals erklärte er: "Ich kann rennen, mit den Ladys flirten und saufen. Obendrein bin ich Brite. Wer würde nicht gerne James Bond spielen? Ob ich glaube, dass das hinhauen wird? Niemals, aber ich habe alles, was man braucht."
Einen 'Globe' hat Elba jetzt obendrein und außerdem seiner Karriere etliche weitere Argumente hinzugefügt, um als Ihrer Majestät bester Außendienstler im Rennen zu bleiben: Er mischte in "Thor" mit, geht in Ridley Scotts Alien-Vorgeschichte an Bord der "Prometheus" und hat in Guillermo Del Toros Monstermix "Pacific Rim" die Hauptrolle an Land gezogen.
Was Idris Elba aber vor allem braucht, ist Geduld - die Dreharbeiten zum 23. Bond-Abenteuer "Skyfall" haben gerade erst begonnen. Und geht es nach den Produzenten, dann bleibt die Lizenz zum Töten für Daniel Craig noch sehr lange gültig.
In "Prometheus" erzählt Ridley Scott die Vorgeschichte zur SciFi-Horror-Trilogie "Alien". Jetzt zeigt eine Maske, wie die neuen, alten Aliens darin aussehen werden!
Langer Rüssel statt langem Schädel?Kaum ein Film wird so gespannt erwartet wie "Prometheus", das SciFi-Epos, in dem Regisseur Ridley Scott die Vorgeschichte zur kultigen Horror-Trilogie "Alien" erzählt. Das größte Geheimnis: Wie werden wohl die fiesen Menschenvernichter darin aussehen?
Nun gibt es die Antwort im Bild: Im Web sind Fotos von einer Alien-Maske aufgetaucht, die Schauspieler in "Prometheus" tragen werden. Allerdings: Dabei handelt es sich nicht um die blutrünstigen Aliens aus der Originaltrilogie selbst.
Darum sehen die neuen, alten Aliens auch so anders aus: Statt des typischen langgestreckten Kopfes, an dessen Vorderender ein triefender Zahnapparat schockiert, lässt die Maske ein Wesen mit kürzerem Kopf, dafür aber einem rüsselartigen Mund erahnen. Wer die Original-Alien-Filme kennt, wird hier stutzen - sieht das Teil doch genauso aus, wie der mysteriöse Space Jockey, dessen Herkunft und Zusammenhang mit den Aliens rätselhaft blieb.
Bisher jedenfalls. Denn "Prometheus" deckt genau diesen Zusammenhang auf. Wer sich die komplette Spannung der Vorgeschichte erhalten will, sollte nun nicht weiterlesen.
Immer noch da? Gut - allzu viel darf ohnehin nicht vorweggenommen werden. Jedenfalls bricht das titelgebende Raumschiff "Prometheus" zur Suche nach einer außerirdischen Zivilisation auf, nachdem auf der Erde deren Spuren gefunden wurden. Bald stößt man auf den Heimatplaneten jener Außerirdischen, zu denen auch die nun aufgetauchte Maske gehört. Zivilisatorisch den Menschen weit überlegen, weckt die fremde Zivilisation bei einigen Astronauten an Bord der "Prometheus" Begehrlichkeiten. Die menschliche Gier nach Fortschritt vergelten die Außerirdischen allerdings mit einer extrem aggressiven Biowaffe - wie diese wiederum aussieht, können sich Fans der Original-Trilogie lebhaft ausmalen?
Kinostart von "Prometheus" ist am 9. August.
Ridley Scotts SciFi-Thriller zu den Ursprüngen der Alien-Saga steckt voller Top-Darsteller und bewährter Schock-Effekte. Das beweist der erste Clip!
Im Weltall hört Dich niemand schreien...Mit diesem Slogan schickte Ridley Scott 1979 seinen ersten "Alien"-Schocker ins Kino, zwei Fortsetzungen und einige Spinoffs folgten. Nun dreht der Regie-Star das Rad der Zeit zurück und zeigt in der Vorgeschichte "Prometheus", wie das tödliche Wesen eigentlich in Berührung mit der Menscheit kam und die Ereignisse um Ellen Ripley ihren Anfang nahmen. Und auch dabei gilt das schreckliche Alien-Motto mehr denn je, wie nun der erste Trailer zu "Prometheus" beweist.
Zu sehen sind darin unter anderem die Superbeauty Charlize Theron, "Millennium"-Star Noomi Rapace, Michael Fassbender und Guy Pearce, die an Bord des Raumschiffs mit dem bezeichnenden Namen "Prometheus" einem Hinweis auf außerirdisches Leben nachgehen. Bald stößt man auf eine völlig überlegene Zivilisation.
Doch wie bei der titelgebenden Sagengestalt bleibt es nicht bei der Bewunderung für die gottgleich überragende Spezies - und mit dem Versuch, sich deren Errungenschaften zu eigen zu machen, wird eine Lawine losgetreten, die schließlich zum Einsatz einer unfassbar aggressiven Biowaffe führt.
Der Rest ist Filmgeschichte...
Auf youtube finden Sie den Trailer zu "Prometheus" unter:
www.youtube.com/watch?v=sftuxbvGwiU
Kinostart von "Prometheus" ist am 9. August 2012.
Star-Regisseur Ridley Scott legt bei seinem SciFi-Kultfilm "Blade Runner" nach. Die Rückkehr von Harrison Ford ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.
Für viele ist es der beste Science Fiction-Film aller Zeiten?Als Harrison Ford 1982 in "Blade Runner" als Rick Deckard Jagd auf Replikanten machte, waren Fans und Kritiker begeistert: Die gleichermaßen düstere wie faszinierende Optik des SciFi-Thrillers setzte über Jahrzehnte Maßstäbe und die vielschichtige Story nach der Vorlage von Kultautor Philip K. Dick ("Total Recall", "Minority Report") erfüllte Superstar Ford auf beeindruckende Weise mit Leben (oder auch nicht, wenn man der Deutung einiger "Blade Runner"-Interpreten folgt, die der Filmfigur Deckard wenig Menschliches zuschreiben).
Bereits im März hatte die Produktionsfirma Alcon Entertainment die Filmrechte an Philip K. Dicks Kurzgeschichte "Träumen Roboter von elektrischen Schafen?" erworben. Nun konnten Sie den Regisseur des Originals Ridley Scott auch für den neuen Film gewinnen:
"Es wäre maßlos untertrieben zu sagen, dass wir begeistert sind, weil Ridley Scott diese legendäre Story in eine neue, aufregende Richtung führen wird", freuen sich die beiden Produzenten Andrew A. Kosove und Broderick Johnson, die gemeinsam unter anderem "P.S. Ich liebe dich" und "The Book of Eli" ins Kino brachten. "Wir sind riesige Fans von Ridley und dem ersten 'Blade Runner'! Dies ist das Projekt unseres Lebens!"
Wovon dieses handeln soll, ist dabei aber noch komplett unklar. Bisher steht nicht einmal fest, ob eine direkte Fortsetzung oder eine Vorgeschichte zu "Blade Runner" entsteht, da noch gar kein Drehbuchautor verpflichtet wurde.
Zumindest zu einer Rückkehr von Hauptdarsteller Harrison Ford haben sich die Macher geäußert. Man könne sich schwer vorstellen, dass der inzwischen 69-Jährige im Film eine Rolle spielen werde, hieß es. Eine definitive Absage an den Original-Deckard ist das allerdings auch nicht?
Kultregisseur Ridley Scott gibt einen ersten Einblick in seinen neuen "Alien"-Film. Das Szenenfoto bestätigt die Gerüchte zur Handlung des SciFi-Kults.
Grausige Entdeckung?Schuld an der Alien-Plage, mit der sich Sergeant Ripley herumschlagen musste, sind die Menschen selbst! Das enthüllt Regisseur Ridley Scott unter dem Titel "Prometheus" in der Vorgeschichte zur SciFi-Kultsaga "Alien". Das erste Bild, mit dem Scott seine Fans auf den neuen Space-Schocker einstimmen will, fällt entsprechend düster aus.
Details zur Handlung gibt es auch schon, wer sich also die Spannung erhalten will, sollte zum nächsten Absatz springen. Immer noch hier? Dann los: In Afrika werden 2058 Gegenstände entdeckt, die beweisen, dass die Menschheit von Außerirdischen "designt" wurden, die sogar die Koordinaten ihrer Heimatwelt hinterlassen haben. Die Wyland Corporation (Ripleys späterer Arbeitgeber) schickt das Raumschiff "Prometheus" los und die erste Begegnung mit den Überwesen verläuft sogar friedlich. Doch ein Astronaut stiehlt den Außerirdischen deren überlegene Biotechnik! Diese hetzen zur Strafe ihre beste Bio-Waffe auf die Menschen - das "Alien"?
An Bord von "Prometheus" sind Stars wie Noomi Rapace aus der "Millennium Trilogie", Superbeauty Charlize Theron, "Inglourious Basterds"-Darsteller Michael Fassbender und "Memento"-Mime Guy Pearce. Wer dabei welche Rolle spielt, ist allerdings noch geheim. Ins Kino kommt die Alien-Vorgeschichte am 2. August 2012.
Visionär, dystopisch, bahnbrechend: Das SciFi-Drama "Blade Runner" mit Harrison Ford ist Kult! Was sagt der Superstar zur geplanten Fortsetzung?
Ridley Scotts düstere Zukunftsvision von Los Angeles war derart revolutionär, dass sie heute noch jedem zweiten Science-Fiction-Szenario als Vorlage dient?Es ist ein gewagtes Projekt, dass die Produktionsfirma Alcon Entertainment da angeht: Im März erwarb man die Rechte, Fortsetzungen und Vorgeschichten zu einem leidenschaftlich verehrten Kultfilm ins Kino zu bringen: "Blade Runner".
Höher kann die Latte für einen Film kaum liegen, denn der SciFi-Thriller von 1982 von Ridley Scott gilt als einer der besten Werke des Genres - wenn nicht sogar als bestes überhaupt.
Möglicherweise ließe sich eine Hürde aber nehmen: Denn Hauptdarsteller Harrison Ford spielte als Rick Deckard, der mysteriösen Maschinenmenschen - genannt "Replikanten" - nachspürt, die vielleicht beste Rolle seines Lebens und trug entscheidend zum Kult um "Blade Runner" bei. Das ist Ford offenbar voll bewusst, denn er schließt nicht aus, für eine Fortsetzung erneut in die Haut von Deckard zu schlüpfen:
"Es ist zwar noch ein bisschen früh", erklärte Harrison Ford am Rande seiner Werbetour für sein aktuelles SciFi-Spektakel "Cowboys & Aliens". "Aber ich kenne einige der Leute, die daran arbeiten. Mehr weiß ich bisher aber nicht?"
Übersetzt heißt ein solches Superstar-Zitat etwa Folgendes: "Klingt nicht schlecht, ich hätte auch Lust, also ruft einfach mal bei mir an und wir kommen vermutlich zusammen?"
Sicher ist jedenfalls, dass sich die Fans eine "Blade Runner"-Fortsetzung auf jeden Fall ansehen würden, wenn Harrison Ford dabei wäre - egal, welche Vorbehalte es möglicherweise gäbe wegen eines anderen Regisseurs als Ridley Scott oder der Schwierigkeit, an die verwinkelte und hintergründige Story des Originals anzuknüpfen.
Momentan steht indes nur der Produzent fest. Allerdings bemüht sich Andrew A. Kosove, der mit "Insomnia" und "The Book of Eli" bereits gute düstere Thriller verantwortete, auch schon um einen echten Top-Regisseur: "Batman"-Genie Christopher Nolan!
Mit dieser Kombination wäre eine "Blade Runner"-Fortsetzung natürlich ein Muss für jeden SciFi-Fan!
"The King's Speech"-Star Colin Firth versucht sich auf Blutsauger-Terrain und hat für die "Dracula"-Verfilmung "Stoker" unterschrieben.
Erneut soll die Vampirlegende zum Leben erweckt werden - diesmal mit Colin Firth und Nicole Kidman.Eigentlich ist man von Colin Firth tiefsinnig-ernste, oft auch gebrochene und manchmal sehr lustige Charaktere gewöhnt. Der Brite und neuer Oscar-König mit dem nuancierten Gesichtsausdruck kann allerhand - aber die Beißer wetzen und einen Vampir spielen? Schwer vorstellbar.
Dennoch will Colin Firth es versuchen und wird zusammen mit Nicole Kidman und "Alice im Wunderland"-Darstellerin Mia Wasikowska im neuen Dracula-Film "Stoker" den Untoten geben. Das Drehbuch stammt von "Prison Break"-Star Wentworth Miller. Produziert werden soll der Film von Ridley und Tony Scott.
Einige Insider unken schon, Colin Firth lehne sich mit dieser Rolle ja "ziemlich weit aus dem Fenster". Miller aber sieht das differenzierter: "Der Dracula-Mythos umfasst viele verschiedene Elemente", erklärt er. "Diese Story hier wird keine Vampir-Geschichte im herkömmlichen Sinne nach dem Motto, Vampire rennen herum und trinken dein Blut. Das ist vielmehr eine Art Thriller über ein Individuum, das die Unschuldigen jagt."
Wie es heißt, wird Firth den Onkel eines jungen Mädchens (Wasikowska) geben, das den Tod ihres Vaters betrauert und nun verwandtschaftliche Gesellschaft bekommt. Bald bemerkt sie jedoch, dass der Onkel reichlich seltsam ist und sich in seiner Gegenwart merkwürdige Dinge zutragen. Inwieweit sich noch weitere Vampire (oder Werwölfe) in "Stoker" tummeln werden und was für eine Rolle eigentlich Nicole Kidman spielen wird, ist noch nicht bekannt.
Der Drehbeginn ist für kommendes Frühjahr angesetzt.
"Der Blade Runner" bekommt neue Kollegen. Alcon Entertainment steht kurz davor, Rechte an dem Science-Fiction-Klassiker zu erwerben.
1982 schuf Ridley Scott mit "Blade Runner" einen Klassiker des Science-Fiction-Genres. Entgegen der Regel, Erfolgreiches in Fortsetzungen auszuschlachten, blieb der Replikantenaufstand bisher einzigartig. Das könnte sich schon bald ändern.Es ist schon eine ganze Weile her, dass Harrison Ford als "Blade Runner" Rick Deckard Jagd auf Replikanten machte. Genauer gesagt 29 Jahre. Zum 30-jährigen Jubiläum könnte es allerdings ein Wiedersehen geben - zumindest mit der Filmfigur "Blade Runner".
Alcon Entertainment steht kurz davor, Rechte an dem von Ridley Scott inszenierten Science-Fiction-Klassiker von Bud Yorkin zu erwerben. Die bei Warner Bros. angesiedelte Produktionsfirma plant Pre- und Sequels für Kino, TV und weitere Medien zu realisieren. Das Remakerecht für den Film ist allerdings nicht im Rechtepaket enthalten.
Laut Pressemitteilung des Unternehmens würde das den wichtigsten Deal in der Geschichte der seit 13 Jahren existierenden Firma darstellen. Sie produzierte u.a. "The Book of Eli" und ist demnächst mit der Komödie "Fremd Fischen" in den Kinos.
Kommt der Deal zustande würden Alcons Chefs Broderick Johnson und Andrew A. Kosove gemeinsam mit Yorkin die künftigen "Blade Runner"-Projekte produzieren. Bis der "Blade Runner" tatsächlich wieder Replikanten zur Strecke bringt, wird es aber noch eine ganze Weile dauern.
Ridley Scotts Alien ist das gruseligste Filmmonster aller Zeiten. Die Plage aus dem All schlug Konkurrenten wie den Terminator und King Kong.
Den höchsten Gänsehautfaktor hat laut einer Umfrage unter 4.000 Filmfans Alien vor dem weißen Hai und Predator. Abgeschlagen auf dem 20. Platz landeten die Sandwürmer aus "Dune, der Wüstenplanet".Sie sind nicht schön anzuschauen, sehr blutrünstig und meistens tödlich. Die Rede ist von Filmmonstern. Allein der Anblick der finsteren Gestalten lässt unser Blut in den Adern gefrieren und jagt uns eiskalte Schreckensschauer den Rücken hinunter. Eine Umfrage unter 4.000 Gruselfans hat nun ans Tageslicht gebracht, welches Schreckgespenst am meisten Angst und Schrecken verbreitet: der Sieger lautet Alien. Erschaffen wurde der eklige Außerirdische vom Schweizer H.R. Giger, eingesetzt von Ridley Scott im Adrenalinschocker "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt".
Damit verwies das Monster aus dem All einen nicht minder berühmten Vertreter des Horrorkabinetts auf den zweiten platz: den weißen Hai von Steven Spielberg. Mit Rang 3 darf sich mit dem Predator ein weiterer Killer aus dem Weltraum schmücken. Komplettiert werden die Top 5 vom Creeper aus dem Schauermärchen "Jeepers Creepers - Es ist angerichtet" und von der Fliege aus dem gleichnamigen Klassiker.
Auffallend ist dabei, dass vier Monster des Spitzenquintetts vor mehr als 24 Jahren das Licht der Leinwand erblickten. Das rückt auch die Tatsache etwas ins Licht, dass traditionelle Monster wie Vampire, Werwölfe oder King Kong die Zuschauer eher einschläfern als erschrecken. Der Killerroboter T-2000 aus "Terminator" schaffte es nur auf den 11. Platz. Als wahren Meister des Schreckens dürfen wir reinen Gewissens Steven Spielberg bezeichnen.
Der Regie-Tycoon landete immerhin mit drei seiner furchterregenden Kreaturen in den Top 12. Außer mit dem "weißen Hai" gelang ihm das mit dem T-Rex aus "Jurassic Park" auf Platz 9 und den Gremlins aus dem gleichnamigen Puppen-Alptraum. "Alien" konnte er trotzdem nicht das Wasser reichen.
Für Verwirrung sorgte Star-Regisseur Ridley Scott mit seinen Aussagen zur Alien-Vorgeschichte "Prometheus". Jetzt gibt'S Entwarnung!
Viele befürchteten schon, die kommenden Alien-Prequels hätten nichts mit dem Klassiker zu tun. Ganz so schlimm wird's nicht. Nun wurde bekannt, dass Ridley Scott in "Prometheus" nicht auf Aliens und Space Jockeys verzichtet.Ein Alien -Prequel ohne Aliens oder einen Bezug dazu? Viele Alien-Fans wähnten sich in einem Albtraum, als sie hörten, dass das Filmstudio 20th Century Fox seinem Erfolgsregisseur Ridley Scott die Erlaubnis erteilte, ein All-Abenteuer nach seiner Lust und Laune zu drehen - Hauptsache es würde nur einen Hauch von Alien-DNA enthalten. In Foren wurde heiß darüber diskutiert, ob diese Freiheit wohl dazu führen würde, dass ein neues Science-Fiction-Werk ganz weit weg vom Alien-Universum entstehen könnte.
Zumal Fox auch noch den Titel in "Prometheus" änderte. Doch wie so oft scheinen alle Befürchtungen unbegründet gewesen zu sein. Wie ein Branchenkenner nun mitteilt, hat Scott in "Prometheus" längst alle Weichen auf Alien gestellt: "Sie haben in den Pinewood Studios bereits das Space-Jockey-Cockpit gebaut, das wir aus dem original 'Alien'-Klassiker kennen. Deswegen wird es definitiv in der selben Welt angesiedelt sein wie 'Alien'."
Auch wegen der blutrünstigen Aliens selbst brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, wie der der Produktion nahe stehende Insider ebenfalls weiß: "Entgegen einer anders lautenden Pressemitteilung werden die im HR Giger Stil bekannten Aliens mitmischen. Offenbar sehr große!" Die Dreharbeiten werden die Filmcrew u.a. nach Marokko führen, wo im Drehbuch bei Ausgrabungen auf Alien-Spuren gestoßen wird, das die Forscher zu einer Alienwelt führt.
In der Zwischenzeit wurde bestätigt, dass Michael Fassbender an der Seite von Noomi Rapace die Regieanweisungen von Ridley Scott in "Prometheus" befolgen wird.
Teure Filme brauchen einen Star. Deshalb soll Charlize Theron bei "Alien" einsteigen. Doch Ridley Scott setzt auf "Millenium"-Star Noomi Rapace.
Angeblich wird schon die Rolle für die Star-Power von Charlize Theron ausgebaut - sie soll jetzt dem "Alien" statt FBI-Chef Leonardo DiCaprio begegnen.Ridley Scotts Vorgeschichte seines "Alien" wird wohl keine ganz billige Produktion. Da sorgt sich das Studio 20th Century Fox, ob es wohl sein Geld an den Kinokassen zurückbekommt und will noch ein Zugpferd ins All jagen: Charlize Theron ("Hancock") soll sich jetzt dem "Alien" stellen.
Theron hatte kurz zuvor Clint Eastwood einen Korb gegeben, der sie gerne an der Seite von Leonardo DiCaprio in "Hoover" besetzt hätte. DiCaprio wiederum war kurz zuvor beim "Alien"-Prequel ausgestiegen, um für Eastwood Zeit zu haben. Die lustige Starscharade schmeckt Ridley Scott überhaupt nicht - er möchte sein "Alien" mit kleineren Namen füttern, zum Beispiel mit Noomi Rapace, die in der "Millenium Trilogie" glänzte.
Auch mit "Inglourious Basterd" Michael Fassbender und Michelle Yeoh ("Tiger & Dragon") an Bord ist Ridley Scott mehr als zufrieden. Doch das Studio beharrt auf einem Star und umgarnt Charlize Theron für die Hauptrolle. Die fällt im Drehbuch nicht wichtig genug aus und wird deshalb flugs umgeschrieben, um die Ansprüche der Oscarpreisträgerin zu befriedigen. Das neue Skript soll noch diese Woche Charlize Theron überreicht werden.
Bleibt die Frage: Braucht ein guter Film einen Star oder erzeugt er welche? Sigourney Weaver wurde erst durch "Alien" berühmt, davor kannte sie kein Mensch. Als Ridley Scotts Kumpel James Cameron mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" den teuersten Film aller Zeiten plante, war das Studio mit seiner Wahl Zoe Saldana kreuzunglücklich. Es verlangte einen Superstar, doch Cameron setzte sich durch. Der Rest ist Filmgeschichte.
Ridley Scott gibt Leonardo DiCaprio auf, um die Alien-Vorgeschichte sofort erzählen zu können. Mit dabei sind Michelle Yeoh und Michael Fassbender.
Lange ließ Regisseur Ridley Scott die Fans der Alien-Filme im Dunklen tappen. Jetzt gibt es endlich Neuigkeiten zur geplanten Vorgeschichte.Die Dreharbeiten für das "Alien"-Prequel werden nun doch nicht zugunsten von Leonardo DiCaprio verschoben. Regisseur Ridley Scott wollte den Hollywood-Star in der Hauptrolle des SciFi-Horrofilms sehen, Leonardo DiCaprio ist jedoch mit Dreharbeiten zu dem Biopic "Hoover" mit Clint Eastwood beschäftigt. Um den Drehstart des "Alien"-Prequels nicht noch weiter hinauszuzögern hat sich Filmriese 20th Century Fox entschlossen, auf Leonardo DiCaprio zu verzichten und mit den Dreharbeiten bereits im März 2011 zu beginnen.
Da es sich um die Vorgeschichte der "Alien"-Reihe handelt und diese 30 Jahre vor dem ersten Film spielt, ist Alien-Veteranin Sigourney Weaver natürlich nicht mehr mit von der Partie. Die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace, die sich mit der Verfilmung der Romanreihe von Stieg Larsson bereits einen Namen in Hollywood gemacht hat, soll nun die weibliche Haptrolle übernehmen.
"Inglourious Basterd" Michael Fassbender befindet sich derzeit in Gehaltsverhandlungen für die Rolle des Androiden David, eine frühere Version des Bishop 341-B, den Lance Henriksen 1986 in "Aliens - Die Rückkehr" verkörperte. Der dritte Neuzugang ist Michelle Yeoh, in der Rolle der taffen, sexy Vickers. Mit an Bord des Raumschiffs und in einer Hauptrolle soll auch eine per CGI und mit dem Motion-Capture-Verfahren animierte Figur sein. Ganz im Stile von Gollum aus "Der Herr der Ringe".
Zur Geschichte selbst gibt es derzeit aber noch kaum Details. Wie schon im ersten "Alien"-Film geht es um eine Gruppe Astronauten, die auf eine monsterhafte Alien-Kreatur trifft. Darauf dezimiert sich die Besatzung, einer nach dem anderen verschwindet. Lediglich der Titel wurde bekannt gegeben und das "Alien"-Prequel soll als "Paradise" in die Kinos kommen. Ridley Scott möchte den Film in 3D drehen und in zwei Teilen veröffentlichen. Der erste Part soll 2012 in die Kinos kommen.
Bei manchen Filmprojekten wird jedes Wort des Regisseurs begierig aufgesogen und heiß diskutiert. So bei dem geplanten Prequel zu Alien.
Die Legende lebt: Sir Ridley Scott haucht seinem hässlichsten Filmbaby - dem mörderischen Alien - neues Leben ein. Und langsam nimmt das Projekt Gestalt an.Eigentlich wollte Sir Ridley Scott auf dem London Film Festival nur dem Regiedebüt "Cracks" seiner Tochter Jordan die Ehre geben. Aber am Rande der Veranstaltung wurden dem Starregisseur (Blade Runner, Gladiator) doch ein paar Worte zu seinem Projekt abgerungen, das den Filmfans weltweit wohl am meisten auf der Seele brennt: Die Vorgeschichte zu Alien - welche er ja angeblich demnächst in Angriff nehmen wird.
Bis vor Kurzem hieß es ja lediglich, die Story würde sich um die erste Begegnung der Menschheit mit dem blitzartig evolvierenden Albtraum-Monster drehen. Jetzt wurde Scott schon konkreter: "Das Prequel wird eine ganze Zeit vorher spielen. Es ist natürlich schwer, eine genaue Jahreszahl dran zu kleben. Aber wenn 'Alien' Ende dieses Jahrhunderts gespielt hat, würde die Vorgeschichte 30 Jahre früher spielen."
Da lässt sich jetzt natürlich prächtig spekulieren: Wird es ein Wiedersehen mit den riesigen außerirdischen Piloten und ihrem bizarren Raumschiff geben, die in Teil 1 den Kampf gegen die säuregefüllten Mistviecher aufgenommen - und offenbar verloren haben? Oder wird doch ausschließlich die Menschheit zur Ader gelassen? Fest steht: Mit dem kreativen Vater der Kultreihe auf dem Regiestuhl sollte nicht allzu viel schief gehen.
Scott selbst klingt jedenfalls recht zuversichtlich: "Es wird einen ganzen Haufen neuer Tricks geben. Wir haben den Masterplan, jetzt wird das Drehbuch zu Papier gebracht. Ich habe nie gedacht, dass ich mich auf eine Fortsetzung der Alien-Reihe freuen könnte. Aber eine Vorgeschichte ist auf seine Art interessant - und da freue ich mich, sie machen zu können."
Liam Neeson, Bradley Cooper und "District 9"-Star Sharlto Copley düsen ab sofort mit dem berühmten "A-Team"-Van durch Kanada!
Es wirkt wie eine Zeitreise: Ein schwarzer Van mit roten Streifen brettert über den Kies, heraus steigt - lässig die Zigarre im Mundwinkel - ein Mann mit schlohweißem Haar auf dem Kopf und listigem Grinsen im Gesicht. Zu ihm gesellen sich drei weitere coole Jungs - das "A-Team" ist da!Doch der Leiter des "A-Team" ist nicht mehr George Peppard wie in der kultigen TV-Serie aus den Seventies, sondern Filmstar Liam Neeson. Denn der "A-Team"-Kinofilm wartet mit neuen Darstellern und einer modernen Story auf - das wurde schon während der ersten Drehtage im kanadischen Vancouver klar.
Edelmime Liam Neeson erhält Unterstützung von "Hangover"-Star Bradley Cooper, der als charmanter Weiberheld Templeton "Faceman" Peck zu sehen ist. Shooting-Star Sharlto Copley aus "District 9" mimt den ausgeflippten A-Team-Piloten "Howling Mad" Murdock und Ultimate-Fighting-Champ Quinton "Rampage" Jackson beerbt Mr. T in der Rolle von Muskelprotz "B.A." Baracus. Die vier drehen gerade erste Szenen an einem Flusslauf nahe der kanadischen Metropole.
Dabei ist das neue "A-Team" auf der Flucht vor Facemans Ex, gespielt von Jessica Biel. Die Schönheit aus "Chuck und Larry" reiste zwar alleine ans Set - abgesehen von einem 2 Meter großen Bodyguard - wird den Jungs aber in den nächsten Tagen ordentlich Feuer unterm Hintern machen. Biel mimt nämlich einen US-General und die Streitkräfte haben mit den Kriegsveteranen bekanntlich noch einige Rechnungen offen.
Neu dabei ist, dass das "A-Team" nicht mehr aus Vietnamkriegsveteranen besteht, sondern dass Hannibal, Face, Murdock und B.A. diesmal eine gemeinsame Vergangenheit im Golfkrieg haben. Dass der "A-Team"-Kinofilm mehr wird als nur der Aufguss einer erfolgreichen Fernsehserie, dafür stehen die Filmlegenden Ridley Scott und Bruder Tony, die als Produzenten die Weichen stellen. Regie führt Joe Carnahan ("Smokin' Aces"). Eins bleibt allerdings auch in der neuen Kinofassung des "A-Team" gleich: Hannibals Lieblingssatz "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.".
Ein neues Ranking nennt die besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. Die Liste birgt durchaus Überraschungen...
Meisterregisseur Ridley Scott wird das gefallen: Gleich zwei seiner Werke finden sich in den Top Fünf der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten.In Scotts perfekt inszeniertem Blade Runner zeigen Harrison Ford als Deckard und Rutger Hauer als Roy Batty wohl die besten Leistungen ihrer Karrieren. So lässt sich die Begründung der Autoren der US-Website "Total SciFi online" für ihre Nummer eins zusammenfassen - die Experten haben eine ultimative Liste der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten erstellt.
Dominiert wird das 100 Filme umfassende Ranking erwartungsgemäß von Klassikern. Der erste Film neueren Datums findet sich mit Matrix von 1999 erst auf Platz 21. Wer es noch aktueller will, muß bis Platz 37 stöbern, dort findet sich dann Pixars Wall-E.
Auf den Plätzen hinter dem Spitzenreiter reihen sich Stanley Kubricks Meisterwerk 2001 - Odyssee im Weltraum, George Lucas' erster Star Wars-Streich A new Hope, mit Alien ein weiterer Film von Ridley Scott und, Überraschung, auf Platz fünf ein Klassiker von 1927: Fritz Langs Genremeilenstein Metropolis.
Die komplette Top Ten:
1. "Blade Runner" (1982)
2. "2001 - Odyssee im Weltraum" (1968)
3. "Krieg der Sterne" (1977)
4. "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979)
5. "Metropolis" (1927)
6. "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951)
7. "Terminator" (1984)
8. "Planet der Affen" (1968)
9. "E.T. - Der Außerirdische" (1982)
10. "Solaris" (1972)
Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Regisseur Ridley Scott erklären den Unterschied zwischen "Der Mann, der niemals lebte" und "James Bond".
Actionreich und brutal realistisch erzählt Ridley Scott in seinem virtuos inszenierten Politthriller "Der Mann, der niemals lebte" von Spionage, Vetrauen und einem tödlichen Katz- und Maus-Spiel.» Mr. Scott, warum haben Sie einen Film über so ein brisantes Thema wie Terroranschläge und CIA-Spionage gedreht?
RIDLEY SCOTT: Es gab noch keinen guten Film über dieses Thema. Ich habe die Buchvorlage bereits vor etwa 19 Monaten als Manuskript erhalten. Der Roman basiert auf fundierten Informationen. Der Autor David Ignatius ist ein großartiger Journalist. Er ist Korrespondent der "Washington Post" und seine Leidenschaft ist der Mittlere Osten.
» Denken Sie nicht, dass die Menschen genug von den schrecklichen Bildern haben, die sie jeden Tag in den Nachrichten sehen?
SCOTT: Doch. Aber in "Der Mann, der niemals lebte" geht es mehr um eine emotionale Reise. Außerdem liegt der Schwerpunkt auf der ungewöhnlichen Art der Spionage. Man kann das mit zwei Schlagwörtern zusammenfassen: Die Hauptfigur wird verführt und betrogen. Darüber hinaus geht es um einen Feind, der nicht zu besiegen ist. Auch wenn man kriegsmüde ist, wird man das verstehen. Außerdem kann man seinen Kopf ja nicht in den Sand stecken. Man muss sich all dem stellen.
» Mister DiCaprio, wie haben Sie sich auf die Rolle als Agent vorbereitet? Haben Sie echte CIA-Mitarbeiter getroffen?
LEONARDO DICAPRIO: Ich habe tatsächlich einige CIA-Agenten getroffen, sogar den Verantwortlichen für die USA. Aber meine wichtigste Informationsquelle war David Ignatius, der die Buchvorlage geschrieben hat. Er hat selbst wie ein CIA-Agent gehandelt, um für das Buch zu recherchieren. Der Film ist sehr unterhaltsam, denn er basiert auf dem, was wir über die Aktivitäten der CIA im Mittleren Osten wissen. Trotzdem liegt natürlich vieles im Dunklen, denn die CIA könnte nicht arbeiten, wenn wir alles über sie wüssten. Aber wir haben so viele Infos gesammelt, wie irgendwie möglich war.
» Was ist der Unterschied zwischen Ihrer Figur, Roger Ferris, und anderen berühmten Kino-Agenten wie James Bond oder Jason Bourne?
DICAPRIO: Er ist menschlicher. Roger ist, salopp gesagt, realistischer als die anderen beiden - ohne respektlos sein zu wollen. Die anderen beiden sind großartig. Aber Ferris ist pragmatischer und schmutziger. Er färbt seine Haare schwarz, spricht arabisch und passt sich wie ein Chamäleon seiner Umwelt an. Er ist eben kein Superheld.
» Was ist die Botschaft des Films?
SCOTT: Vertraue niemandem. Das geht heute nicht mehr. Vertrauen Sie nur Ihren guten Freunden und Ihrer Familie.
» In "Der Mann, der niemals lebte" geht es auch um die Beschaffung von Informationen mit allen Mitteln. Was denken Sie über Folter?
DICAPRIO: Folter lehne ich völlig ab. Meiner Meinung nach sollten alle Amerikaner so denken. "Der Mann, der niemals lebte" zeigt Folter aus verschiedenen Perspektiven. Meine Figur kommt auch damit in Berührung, doch dann wendet sich das Blatt. Ich wusste, dass der Film am Realismus der Folter-Szenen gemessen werden würde. Das ist hart mitanzusehen. Aber der Film hätte nicht die selbe Tiefe, wenn die Zuschauer diese Szenen nicht mitfühlen würden.
» Wäre das Szenario, das "Der Mann, der niemals lebte" entwirft, unter einem Präsidenten wie Barack Obama ebenfalls möglich gewesen?
SCOTT: Ja, aber wer weiß das schon so genau? Meckern ist schließlich einfach. Können Sie sich vorstellen, die USA zu regieren? Um Gottes Willen! Das ist der härteste Job der Welt! Ich will Bush nicht verteidigen. Er hat schreckliche, undenkbare Entscheidungen getroffen. Obama hätte sicher anders gehandelt.
DICAPRIO: Das wird sich zeigen. Aber Obamas Einstellung zu Kriegen unterscheidet sich völlig von der von George W. Bush. Ich denke, er wird die Soldaten aus den Krisengebieten abziehen. Aber ich bin kein Experte. Wir haben den Film nun mal unter der Bush-Regierung gedreht. Genau das mag ich so an meiner Figur: Er ist ein Patriot, bekämpft die Terroristen und trotzdem hält er sich an moralische Maßstäbe. Er versucht, das Richtige für sein Land zu tun und langfristige Beziehungen zu knüpfen. Schnelle Lösungen gibt es nicht. Am Ende des Films ist er ein großartiger CIA-Agent, der nicht an idealistische Vorstellungen glaubt. Er ist sein eigener Herr.

































