Robert Zemeckis
GEBURTSTAG:
14.05.1952 in Chicago, Illinois
LEBT IN:
USA
14.05.1952 in Chicago, Illinois
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Mit dem Titelhelden von "Forrest Gump", für den er den Oscar als bester Regisseur erhielt, schuf Robert Zemeckis den Prototypen einer neuen amerikanischen Mythologie: Forrest Gump (Tom Hanks) ist ein naiver Simplicissimus, der US-Werte repräsentiert und einen Sprachkanon von Lebensweisheiten schafft, die die Welt als eine Überraschungspackung von Pralinen begreift.Der Film wurde der größte Erfolg in der Karriere des 1952 ...
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GEBURTSDATUM: 14.05.1952 | GEBURTSORT: USA
Mit dem Titelhelden von "Forrest Gump", für den er den Oscar als bester Regisseur erhielt, schuf Robert Zemeckis den Prototypen einer neuen amerikanischen Mythologie: Forrest Gump (Tom Hanks) ist ein naiver Simplicissimus, der US-Werte repräsentiert und einen Sprachkanon von Lebensweisheiten schafft, die die Welt als eine Überraschungspackung von Pralinen begreift.Der Film wurde der größte Erfolg in der Karriere des 1952 in Chicago geborenen Regisseurs, der in Kalifornien Film studierte und durch seinen Freund und Förderer Steven Spielberg mit dem Drehbuch zu "1941" zum Film kam. Zemeckis' Regiedebüt wurde der Teenager-Film "I Wanna Hold Your Hand". Mit dem Abenteuerfilm "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" (mit Michael Douglas und Katherine Turner, die als Bogart-Hepburn-Paar à la "The African Queen" konzipiert waren) und der sich zu einer Trilogie ausweitenden SF-Teenie-Komödie "Zurück in die Zukunft" schuf Zemeckis weitere populäre, ironisch gebrochene Genrefilme.
Zemeckis' neben "Forrest Gump" größte Leistung wurde das verrückte Karnickel Roger Rabbit, ein Nager am Rande des Nervenzusammenbruchs, der sich als Figur aus Toonland in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" in eine Film-noir-Handlung verirrt. Der Film, mit Bob Hoskins als Live-Partner der Zeichentrickwesen, vereinte in Perfektion gezeichnete und reale Sequenzen. Die Satire "Der Tod steht ihr gut" (mit Meryl Streep und Goldie Hawn) nahm den Schönheits- und Jugendkult der Diven Hollywoods aufs Korn. Der Science-Fiction-Film "Contact" (mit Jodie Foster) drehte sich um Astrophysik und Botschaften aus dem All und griff Theorien von Carl Sagan über die Annäherung an außerirdische Intelligenzen auf.
In "Verschollen" setzte Zemeckis Tom Hanks auf einer einsamen Insel und in "Schatten der Wahrheit" Michelle Pfeiffer und Harrison Ford subtilem Horror à la Hitchcock aus. Seit Mitte der Neunzigerjahre ist Zemeckis auch verstärkt als Produzent tätig und blieb in dieser Funktion der Parapsychologie mit "13 Geister", "Ghost Ship", "Gothika" und "House of Wax" weiter auf der Spur, während er zwischendurch mit "Tricks" (Regie: Ridley Scott) wieder eine Komödie produzierte.
Auf völlig neuem Terrain, aber mit altem Hauptdarsteller (Tom Hanks) bewegte sich Zemeckis mit dem von ihm inszenierten Weihnachtsmärchen "Der Polarexpress", in dem sich ein kleiner Junge auf die Suche nach dem Weihnachtsmann begibt: Erstmals wurde ein kompletter Film in "Motion-Capture-Technik" gedreht, bei der die reale Schauspielerhandlung auf digitale Figuren übertragen wird.
Mit derselben Technik wurde auch im Gruselfilm "Monster House", der von Zemeckis mitproduziert wurde, gearbeitet. Hauptdarsteller war Steve Buscemis, der als schrulliger Haustyrann in einem sehr an Norman Bates' Domizil erinnernden Horrorhaus wohnt und den Kinder die geliebten Spielsachen wegnimmt. Nach der Produktionsarbeit am Horror-Thriller "The Reaping - Die Boten der Apokalypse" von Stephen Hopkins übernahm er dann 2007 das Regieruder für seinen animierten Abenteuerfilm "Die Legende von Beowulf". Basierend auf dem epischen Heldengedicht namens "Beowulf" kämpfen der Titelheld (Ray Winstone) und seine Mannen gehen das Monster Grendel, um den dänischen König Hrothgar (Anthony Hopkins) und sein Reich zu befreien. Wunderschöne animierte Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten lassen an den Motion-Capture-Programmen wenig Zweifel, jedoch wirken menschliche Bewegungen und Gesten nach wie vor marionettenhaft. Zur Besetzung gehörte auch Leslie Harter Zemeckis, Robert Zemeckis zweite Ehefrau (seit 2001). Zuvor war er 20 Jahre mit der Schauspielerin Mary Ellen Trainor verheiratet, mit der er auch einen Sohn hat.
GEBURTSDATUM: 14.05.1952 | GEBURTSORT: USA
"Polarexpress"-Macher Robert Zemeckis verfilmt einen Ratgeber, der Zombie- und Selbsthilfe-Bücher auf die Schippe nimmt.
Das ist so absurd, dass es schon wieder realistisch ist...Schon der Titel ist eine Klasse für sich: "Wie man einen Gartenzwerg-Angriff überlebt: Verteidigen Sie sich, wenn die Wiesenkrieger zuschlagen (Und das werden Sie!)". So heißt der augenzwinkernde Ratgeber des Journalisten und Dramatikers Chuck Sambucchino.
Mit seinen abstrusen Tipps zu Verteidigungswaffen, Vorsichtsmaßnahmen und Haussicherung avancierte das Werk zum Kultbuch - nicht zuletzt, weil Gartenzwerge in den USA schon für sich als höchst seltsame europäische Macke gelten.
Viel gute Gründe also, warum nun Robert Zemeckis die Wichtelverteidigungsanleitung ins Kino bringen will - als Mischung aus Realfilm und Computeranimation. Darin ist der Regisseur natürlich Experte, wie er schon mit "Der Polarexpress", "Die Legende von Beowulf" und zuletzt mit "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte" bewiesen hat.
Wie aber verfilmt man ein Sachbuch, das statt einer spannenden Handlung harte Fakten listet? Im Fall des Gartenzwerg-Buches dürfte Robert Zemeckis das leicht fallen: Die empfohlenen Verteidigungsstrategien lassen sich wunderbar in Filmszenen übertragen, in denen eine Familie sich gegen ihre aggressiven Wichtel wehrt. So rät Sambucchino beispielsweise:
"Üben Sie, das Haus über ein Fenster aus dem ersten Stock zu verlassen: Sie müssen springen können, wenn Sie von einer Horde Gartenzwerge durchs Haus gejagt werden!"
"Merken Sie sich, wo die Möbel stehen. Die kleinen Bastarde kappen die Stromleitungen, bevor sie angreifen!"
"Stehen Sie im Angriffs-Modus aus dem Bett auf: Mit der linken Hand greifen Sie nach einer Taschenlampe, mit der rechten nach einer Waffe - eine Schneeschaufel oder am besten eine Schrotflinte!"
Auch eine Nahkampfanleitung liefert der Autor, dazu eine zertifizierte Schritt-für-Schritt-Anleitung um ein Haus gartenzwergsicher zu machen nach dem Motto "Analyse - passiver Schutz - aktive Verteidigung - Notfallanwendung".
Dazu dürften auch einige der angeblichen Augenzeugenberichte den Weg in den Film finden. Zum Beispiel, der von einer Flugzeugentführung durch zwei Gartenzwerge, die aus einer Kiste im Frachtraum steigen. Letzter Funkspruch des Piloten: "Tower, Mayday, Mayday, guter Gott, hilf uns! Alles ist voller Blut! Es waren ? die Zwerge? arghh!
Wann der Spaß ins Kino kommt und wer gegebenenfalls die Rollen der realen Personen im Film spielt, ist noch völlig unklar. Klar ist aber, dass der Film von Robert Zemeckis deutlich witziger wird als der zuletzt ähnlich gelagerte "Gnomeo und Julia". Denn da fehlten eindeutig die Schrotflinten!
Gerade hat Michael J. Fox einen neuen Promo-Trailer zu "Zurück in die Zukunft" gedreht. Nun denkt Regisseur Robert Zemeckis laut über Fortsetzungen nach.
Hollywood "rebootet" seine Stars ins Aus.Nach dem Erfolg von "Batman Begins" und "Star Trek" werden plötzlich die großen Kinohelden zugunsten neuer Gesichter ausgebootet: Tobey Maguire darf sich nicht mehr als "Spider-Man" durch die Häuserschluchten schwingen, Brandon Routh bekam nach nur einem "Superman"-Auftritt bereits Flugverbot und sogar Topmime Matt Damon verliert nicht mehr nur sein Gedächtnis, sondern gleich den ganzen Job als Jason Bourne.
Einer bleibt davon allerdings verschont: Michael J. Fox. Seine Rolle als Marty McFly in der kultigen "Zurück in die Zukunft"-Reihe ist Regisseur Robert Zemeckis und Drehbuchautor Bob Gale heilig - obwohl es in den letzten Monaten mehrfach Gerüchte über ein Reboot gab und Michael J. Fox sogar höchstpersönlich sein OK dazu gegeben hatte: "Ich bin jetzt 44 Jahre alt und nicht mehr scharf darauf, mit dem Skateboard durch die Gegend zu fahren", sagte Michael J. Fox. "Wenn sie den Film nochmal neu mit jüngeren Darstellern drehen, wäre das sicher ein großer Spaß!"
Doch Drehbuchautor Gale betont nun: "Wer will einen 'Zurück in die Zukunft'-Film ohne Michael J. Fox sehen? Ich nicht. Er nicht. Niemand! Das war uns von dem Moment an klar, als bei Michael Parkinson diagnostiziert wurde."
Der Superstar leidet bereits seit 1991 an der Krankheit, die 2000 so schlimm wurde, das Fox offiziell seinen Rückzug vom Filmgeschäft erklären musste. Doch kürzlich überraschte Michael seine Fans mit einem Auftritt in einem neuen Promo-Trailer zum ersten "Zurück in die Zukunft"-Film. Zwar fiel ihm das Laufen und Sprechen sichtlich schwer, doch sein mitreißendes Lachen und der typische, jugendliche Marty-McFly-Charme waren immer noch unverwechselbar.
Klar ist, dass Fox sicher keine Hauptrolle in einem weiteren "Zurück in die Zukunft"-Abenteuer spielen könnte. Aber zu einem Gastauftritt ist er offensichtlich in der Lage. Vielleicht lässt sich Regisseur Zemeckis also noch umstimmen. Er sagte zwar "Drei sind genug", doch ausgeschlossen hat er weitere Filme nur, falls Fox gar nicht dabei wäre. Denn auch ein "Zurück in die Zukunft"-Film mit lediglich einem Kurzauftritt von Michael J. Fox wäre ein "Zurück in die Zukunft"-Film mit Michael J. Fox. Und das ist laut Robert Zemeckis keineswegs ausgeschlossen...
Der legendäre Trickfilm von und mit den Fab Four wird von Robert Zemeckis und Disney neu verfilmt.
In der schönen, neuen 3D-Filmwelt haben die Beatles noch gefehlt. Überhaupt fehlen sie uns im Kino. Deshalb kommt hier eine richtig gute Nachricht:Robert Zemeckis arbeitet mit Disney an einem computeranimierten Remake des Beatles-Zeichentrickfilms Yellow Submarine von 1968. Der Regisseur von Disney's Eine Weihnachtsgeschichte und Die Legende von Beowulf, aber auch der Zurück in die Zukunft-Trilogie bleibt dabei dem Motion-Capture-Verfahren treu. Die entscheidende Hürde hat das Projekt bereits genommen: Disney konnte sich die Verwendungsrechte an 16 Songs der Beatles sichern. Idealerweise will man den Film rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012 fertigstellen.
Unklar ist noch, in welcher Form Zemeckis die vier Beatles in den Film integrieren will. Im Originalfilm waren sie gezeichnet, ihre Stimmen wurden von anderen Schauspielern gesprochen. Selbst traten die Beatles erst zum Schluss des Films in Erscheinung.
Nun darf spekuliert werden, ob Zemeckis mit Schauspielern arbeiten wird wie zuletzt mit Jim Carrey in "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte", der darin - wie Gary Oldman - mehrere Rollen übernahm, oder ob es eine technische Möglichkeit gibt, die tatsächlichen Beatles im Computer mit entsprechenden Daten und Scans zum Leben zu erwecken.

































