Sacha Baron Cohen
GEBURTSTAG:
13.10.1971 in London
13.10.1971 in London
Kurzinfo
Begnadeter britischer Satiriker, der als Comedian, Autor und Produzent mit den Kunstfiguren Ali G und Borat in seiner TV-Show, bei MTV-Moderationen und in zwei Spielfilmen ("Ali G Indahouse", 2002, und "Borat", 2006) Kultstatus erlangte.Als Ali G ist er der weiße Londoner Proll, der sich mit Sonnenbrille und Strickmütze wie ein Jamaikaner gibt und (wie der allerdings "echte" Schwarze David Chappelle) ...
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GEBURTSDATUM: 13.10.1971
Begnadeter britischer Satiriker, der als Comedian, Autor und Produzent mit den Kunstfiguren Ali G und Borat in seiner TV-Show, bei MTV-Moderationen und in zwei Spielfilmen ("Ali G Indahouse", 2002, und "Borat", 2006) Kultstatus erlangte.Als Ali G ist er der weiße Londoner Proll, der sich mit Sonnenbrille und Strickmütze wie ein Jamaikaner gibt und (wie der allerdings "echte" Schwarze David Chappelle) krass mit Rassenklischees spielt und dabei bissig Vorurteile aufs Korn nimmt. Berühmt wurde sein Satz "Is it cos I is black?".
Als Reporter "Borat" Sagdiyew aus Kasachstan erforscht er scheinbar naiv die USA, gibt antisemitische und sexistische Äußerungen von sich, sucht überall nach Pornohinweisen und übt sich in skatologischem Humor. Ali G wurde u.a. Vorbild für Erkan & Stefan.
Sacha Baron Cohen wurde 1971 in London als Sohn einer israelischen Mutter und eines walisischen Vaters geboren. Von 1974 an besuchte er mit zwei Brüdern die Haberdasher's-Ales-Schule. Dort lernte er Dan Mazer kennen, der später sein Produzent wurde.
Nach dem Schulabschluss ging Baron Cohen für ein Jahr nach Israel, um im Rosh Hanikra Kibbutz mehr über seine Herkunft zu lernen. Er studierte Geschichte an der University of Cambridge und schloss mit einer Arbeit über das Verhältnis von Juden und Deutschen ab. In der Zeit entdeckte er das Theater und entschloss sich zu einer Karriere als Satiriker.
Für die "The 11 O'Clock Show" auf Channel 4 erfand Baron Cohen 1998 Ali G (alias Alistar Cashie Graham), wurde schnell in Großbritannien bekannt, gewann 1999 den British Comedy Award und konnte in seiner eigenen "Da Ali G Show" seit 2000 seine Figuren weiterentwickeln, zu denen noch der offensiv homosexuelle österreichische Modejournalist "Brüno" gehört, der 2009 seinen eigenen Kinofilm bekam.
"Da Ali G Show" wurde 2001 mit dem BAFTA Award ausgezeichnet und seit 2003 in den USA ausgestrahlt. Im Spielfilm "Ali G Indahouse" gelangt er als Abgeordneter ins Unterhaus, bringt Pep und Drogen ins Parlament und wird rechte Hand des Premierministers.
Baron Cohen trat 2002 als Ali G bei den MTV European Music Awards in Frankfurt am Main auf und führte Borat 2005 in Lissabon bei den MTV European Music Awards mit derart durchschlagendem Erfolg vor, dass er 2006 wieder als Borat zu den Acts der MTV Movie Awards gehörte.
Der Borat-Film, in dem er die USA durchstreift und sich weniger für seine Reporteraufgaben interessiert als dafür, Pamela Anderson zu heiraten, trägt den irren Titel "Borat: Cultural Learning of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakstan". Borat, der auf einem authentischen weißrussischen Arzt basiert, brachte Baron Cohen in Kasachstan Ärger ein, wo man seinen Humor nicht verstand und die MTV-Auftritte schnitt.
2006 ist Baron Cohen überdies als schwuler französischer Formel-Eins-Rennfahrer Jean Girard Rivale von NASCAR-Fahrer Will Ferrell in dem Überraschungserfolg "Talladega Nights - Ricky Bobby - König der Rennfahrer" zu sehen. Baron Cohen spricht in den "Madagascar"-Filmen den Lemuren-König Julien und singt "I Like to Move it" (ursprünglich von Reel2Real).
In Tim Burtons Verfilmung des Horror-Musicals "Sweeney Todd" wird Cohen zum Opfer des titelgebenden Schlächter-Friseurs. Dieser ersten Auftragsrolle im ernsteren Fach folgte der prestigeträchtige Part als fieser Stationsvorsteher für Regie-Legende Martin Scorsese in dessen 3D-Kinderfilm "Hugo Cabret" nach dem erfolgreichen Bilderroman.
Nun legt Cohen auch wieder als Produzent und Drehbuchautor Hand an, wenn er in der Polit-Satire "Der Diktator" mit aller Macht eines kompromisslosen Tyrannen die Ausbreitung des verhassten Virus namens "Demokratie" verhindert.
Im Gegensatz zu seinen Kunstfiguren gilt Baron Cohen privat als ausgesprochener Gentleman der Cambridge-Schule. 2003 verlobte sich Cohen mit der australischen Schauspielerin Isla Fisher ("Die Hochzeits-Crasher").
GEBURTSDATUM: 13.10.1971
Leere Sättel in Quentin Tarantinos "Django"-Western: "Diktator" Sacha Baron Cohen und Kurt Russell haben sich abgesetzt.
Mitten im Dreh muss Quentin Tarantino wichtige "Django"-Rollen neu besetzen - Sacha Baron Cohen platzt der Terminkalender, Kurt Russell erkennt den Wilden Westen nicht wieder.Derzeit dreht Kultregisseur Quentin Tarantino in Louisiana "Django Unchained". Den Western hat er hochkarätig unter anderem mit Christoph Waltz, Jamie Foxx,
Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson und Sacha Baron Cohen besetzt. Doch die Dinge laufen nicht so reibungslos, wie sie sollten.
Noch vor Drehstart machte sich Kevin Costner aus dem Staub, der einen fiesen Sklaven-Trainer spielen sollte. Tarantino konnte einen Stopp der Dreharbeiten verhindern, in dem er blitzschnell Kurt Russell aus dem Ärmel zauberte. Mit ihm in der Hauptrolle hatte er bereits "Death Proof - Todsicher" auf dien Leinwand gebracht.
Aber die Probleme mit den Stars hören nicht auf. Als nächstes stieg Joseph Gordon-Levitt aus, der sich die Gelegenheit, erstmals selbst bei einem Film Regie zu führen, nicht entgehen lassen wollte. Jetzt ist auch noch Sacha Baron Cohen abgesprungen - die Promotiontour für "Der Diktator" - ab 17. Mai in unseren Kinos - verdränge alles andere aus seinem Terminkalender. Er sollte einen Glücksspieler mimen, der Djangos versklavte Frau kauft.
Damit ist Tarantinos Pechsträhne nicht zuende: Auch Kurt Russell hat sich verdrückt. Der Grund dafür wurde nicht bekannt gegeben, aber es wird gemunkelt, dass ihm der Film nicht genug "Western" sei. Das bringt Quentin Tarantino in Not, denn er muss nun unter hohem Zeitdruck große Lücken schließen.
Sacha Baron Cohen alias "Der Diktator" macht vor niemandem Halt: Sogar Hollywood-Legende Martin Scorsese muss dran glauben.
Der Diktator hat das Sagen und schreckt auch vor großen Persönlichkeiten nicht zurück.Wenn Sacha Baron Cohen in eine Rolle schlüpft, dann tut er das mit Leib und Seele - und sämtlichen Dämonen, die dann gerne mal die Überhand über den Schauspieler ergreifen und die Pferde mit ihm durchgehen lassen. Nach "Borat" und "Brüno" ist er jetzt "Der Diktator" und verbreitet Angst und Schrecken, wo immer er auftaucht.
Erst vergangenen Samstag wurde Martin Scorsese zum Opfer der bösen Machenschaften von Admiral General Aladeen. Der entführte den Oscar-Regisseur und folterte ihn mit Elektroschocks, um das aus ihm herauszukriegen, was er hören wollte: eine Empfehlung für seinen neuen Film. Außerdem drohte ihm der Diktator eine längere Haftstrafe an, weil Scorsese ihn bezüglich der Spieldauer des letzten gemeinsamen Filmes "Hugo Cabret" angelogen hatte.
Natürlich war alles nur Spaß und die beiden spielten einen kleinen Sketch im Rahmen der US-TV-Show "Saturday Night Live". Aber immerhin brachte Sacha Baron Cohen den Hollywood-Veteranen dazu, das Publikum zum Kinobesuch aufzufordern. Nur gut, dass Martin Scorsese den etwas eigensinnigen Humor des Briten inzwischen gewöhnt ist und den Scherz wohl gerne mitgemacht hat. Immerhin spielte Sacha Baron Cohen in Scorseses "Hugo" eine ungewohnt normale Rolle, die bestimmt zum Gesamterfolg des Oscar-prämierten Werkes beitrug.
Sacha Baron Cohen ("Borat") soll die Teilnahme an der Oscar-Nacht verboten werden, obwohl er für "Hugo Cabret" selbst nominiert ist. Grund: ein geplanter Satire-Auftritt.
Kein Humor oder nachvollziehbares Werbeverbot?Wo Sacha Baron Cohen hinkommt, bleibt kein Stein auf dem anderen und keine peinliche Frage ungestellt: Ob als "Ali G", "Borat" oder "Brüno" - der britische Satiriker nervt seine Umgebung stets mit den peinlichsten und dummdreistesten Fragen, die jeder normale Mensch gerade NICHT stellen würde. Dafür lieben die Fans den - trotz seiner scheinbar brachialen Haudraufmethode - äußerst hintersinnigen Comedian.
Allerdings hat die altehrwürdige Oscar-Academy trotz der Erfolge von "Borat" und "Brüno" offenbar noch immer nicht kapiert, was Satire à la Sacha Baron Cohen bedeutet: Die Produzenten der Oscar-Verleihung, die am Montagmorgen um 3 Uhr früh unserer Zeit in L.A. über die Bühne geht, wollen Cohen nämlich die Eintrittskarte entziehen - obwohl er als bester Nebendarsteller in "Hugo Cabret" selbst für einen Goldjungen nominiert ist.
Stein des Anstoßes ist natürlich ein Satireprojekt des umtriebigen Schock-Profis: In seinem neuen Film "Der Diktator", der im Mai in die Kinos kommt, spielt Sacha Baron Cohen einen Despoten, der mit großer Leidenschaft sein Volk unterdrückt und alles tut, um den Einzug der "verhassten Institution namens Demokratie" in seinem Land zu verhindern. Aus dem Umfeld des Comedians war mehrfach zu hören, dass er daher in vollem "Diktator"-Outfit bei den Oscars auflaufen und sämtliche Gäste mit antiamerikanischen Sprüchen brüskieren wolle.
Die Produzenten der Gala drohten daraufhin, Cohen den Eintritt ins Kodak Theatre und den Zugang zum Roten Teppich zu verwehren. Er sei zwar als normaler Gast und Oscar-Kandidat Sacha Baron Cohen willkommen, jedoch nicht als sein Film-Alter-Ego aus "Der Diktator". Ein Sprecher der Academy erklärt: "Wir haben ihn noch nicht ausgeschlossen, wir wollen aber erfahren, was er vorhat."
Die offizielle Begründung lautet, dass keinem Gast erlaubt werden solle, die Oscar-Verleihung als reine Werbeplattform für seinen neuen Film zu missbrauchen. Das ist allerdings schon deshalb ziemlich unglaubwürdig, weil viele Moderatoren, Oscar-Präsentatoren und Gaststars die Gala völlig selbstverständlich auf diese Weise nutzen. Zudem feiert sich die gesamte Filmbranche mit den Oscars ohnehin selbst, da die Goldjungen, anders als die meisten anderen Preise, von Filmschaffenden an andere Filmschaffende verliehen werden. Kritiker kanzeln die Academy Awards daher insgesamt als reine Promo-Veranstaltung ab.
Kenner vermuten daher, dass der geplante Ausschluss von Sacha Baron Cohen einen ganz anderen Grund hat: Die Macher wollen mit einer würdevollen Gala den Glanz und Glamour der Traumfabrik medienwirksam in die Welt hinaustragen - die Vorstellung, sie könne stattdessen zu einer schrägen Zirkusveranstaltung verkommen, ist ihnen dabei ein Graus.
Was man dabei aber vergisst: Einige der größten Oscar-Momente sind genau solchen Entgleisungen zu verdanken, allen voran Roberto Benignis überschwänglicher Tanz durch die Sitzreihen, als er den Preis für "Das Leben ist schön" verliehen bekam.
Ob Sacha Baron Cohen am Ende doch teilnehmen darf, entscheidet sich dann Sonntag nacht. Alle Infos zur Oscar-Verleihung finden Sie dann auf www.kino.de.
Gestern machte Sacha Baron Cohen wegen eines Kamels Schlagzeilen, heute ist Megan Fox der Grund. Sie wird ihn in "The Dictator" unterstützen.
Nachdem Megan Fox aus der Hitreihe "Transformers" hinaus bugsiert wurde, kann sich die Augenweide nun über eine neue Aufgabe freuen: Megan wird zusammen mit Sacha Baron Cohen in der Komödie "The Dictator" über die Leinwand blödeln.Ihr loses Mundwerk gegenüber Regisseur Michael Bay kostete Megan Fox ihre "Transformers"-Rolle. Sacha Baron Cohen dürfte nicht so dünnhäutig sein wie sein erfolgreicher Actionkollege. Deshalb hat sich der "Borat"-Darsteller nun Leinwandschönheit Fox für seinen neusten Angriff auf die Lachmuskeln gesichert.
In "The Dictator", einer Persiflage auf alle Diktatoren dieser Welt, insbesondere Iraks verblichenen Tyrannen Saddam Hussein, wird die 25-Jährige neben dem Humorschwergewicht ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen. Damit folgt Fox so namhaften Kollegen wie Sir Ben Kingsley und Anna Faris.
Wie genau die Rolle von Megan Fox in "The Dictator "aussieht, wird noch gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Etwas mehr ist über Cohens Rolle bekannt. So soll er als Schafhirte und tyrannischer Staatschef, der in den USA verschollen geht, eine Doppelrolle spielen.
Die Dreharbeiten von "The Dictator" sind in New York bereits in vollem Gange. Als Filmstart hat "Borat"-Regisseur Larry Charles den 11. Mai 2012 vorgesehen. Neben Fox wird auch Spaßvogel John C. Reilly einen Gastauftritt haben.
Für seine PR-Aktionen ist Sacha Baron Cohen berüchtigt. Nach Borat und Brüno hat er nun als Diktator samt Kamel großes Kino in NY geboten.
Ein auf einem Kamel reitender Despot mitten in New York? Viele Passanten im Big Apple trauten ihren Augen nicht. Wir können Entwarnung geben: es handelte sich nur um den neusten PR-Gag von Komiker Sacha Baron Cohen.Wir können New Yorks Bevölkerung beruhigen: es lag weder an Drogen oder Alkohol noch am eigenen Verstand. Es lag einzig und allein an Sacha Baron Cohen. Der britische Hau-Drauf-Komiker lässt für seinen neuen Leinwandlacher "The Dictator" die Cohen'sche Propagandamaschinerie langsam wieder anlaufen. Seinen PR-Feldzug startete der Borat-Darsteller stilgerecht auf einem Kamel.
Mitten im Big Apple hielt Cohen kostümiert mit einer Diktatorenuniform während einer Drehpause seine eigene Parade ab und grüßte die staunenden Passanten am Straßenrand. Ein Augenzeuge berichtet: "Das Ganze war saukomisch. Wir alle freuen uns darauf zu sehen, wie der komplette Film geworden ist."
Die New Yorker sind ja einiges gewohnt. Aber Cohens Performance schoss den Vogel ab, wie der Beobachter das Gesehene weiter schildert: "Das ist nicht etwas, das man jeden Tag in New York zu Gesicht bekommt. Noch beeindruckender als das Kamel war Baron Cohens lächerlicher Bart." Sacha spielt in "The Dictator" einen Despoten, der sein Leben dafür riskiert, dass die Demokratie nie in sein von ihm unterdrücktes Land schwappt.
Inspiriert ist die Komödie von Saddam Husseins Bestseller "Zabibah And The King". Filmstart für "The Dictator" in den USA ist der 11. Mai 2012.
Mit seinen Kunstfiguren Ali G, Borat und Brüno brachte Sacha Baron Cohen die Welt zum Lachen. Jetzt möchte einen rassistischen Polizist spielen.
Zuerst nahm Ali G. die Welt auf den Arm, dann folgten Borat und Brüno. Nun plant Sacha Baron Cohen in einem Remake von "Torrente" in die Rolle eines rassistischen Cops zu schlüpfen.Mit seinen Kunstfiguren Ali G., Borat und Brüno strapazierte Kult-Komiker Sacha Baron Cohen die Nervenkostüme seiner Opfer. Nicht selten sprengte Cohen die Grenzen des guten Geschmacks. Nun nimmt sich der Meister der schrägen Zoten dem spanischen Kassenerfolg "Torrente, el brazo tonto de la ley" an.
Der spanische Komödiant Santiago Segura ist der geistige Vater und Hauptdarsteller der aberwitzigen Action-Komödien über einen rassistischen und obendrein korrupten Polizisten, der auch nach seiner unehrenhaften Entlassung aus dem Staatsdienst weiterhin in der Nachbarschaft auf Streife geht. Drei "Torrente"-Folgen haben es bislang mit riesigem Erfolg ins spanische Kino geschafft, ein vierter Teil erblickt demnächst das Licht der Leinwand.
Um die Umsetzung fürs internationale Publikum kümmert sich New Line Cinema. Über das Drehbuch zerbrechen sich die "Seinfeld"-Autoren Alec Berg, Jeff Schaffer und David Mandel die Köpfe, um Sacha Baron Cohen als Ekelpaket besonders bissige Sprüche auf den Leib zu schneidern.
Die Schreiberlinge sind sicherlich keine schlechte Wahl. Schließlich ist das Trio auch verantwortlich für die Dialoge in "The Dictator", Sacha Baron Cohens nächsten Film über einen Tyrannen im Exil und einen Ziegenhirten, beide dargestellt vom Borator.
Regie bei diesem Angriff auf die Lachmuskeln wird Larry Charles führen, der schon für "Borat" und Brüno erfolgreich das Regieregiment führte.
Laut Regisseur Barry Sonnenfeld haben Will Smith und Tommy Lee Jones soeben für "Men in Black 3" unterschrieben. Der SciFi-Spaß kommt in 3D!
Bald wird wieder geblitzdingst!Denn endlich hat der lange erwartete dritte "dritte "Men in Black"-Film seine wichtigste Zutat erhalten: Will Smith und Tommy Lee Jones! Barry Sonnenfeld, Regisseur der ersten beiden Alien-Späße, hat soeben stolz enthüllt, dass Agent Jay und Kay endlich ihre Unterschrift unter einen neuen Arbeitsvertrag mit der Behörde für außerirdische Angelegenheiten gesetzt haben.
Überraschend ist dabei vor allem die Zusage von Tommy Lee Jones. Anders als Will Smith, der seit langem scharf auf "Men in Black 3" ist, hatte Charaktermime Jones mehrfach gesagt, dass er die Nase voll davon habe, sich von Aliens anschleimen zu lassen und dazu coole Sprüche zu reißen. Als Gerüchte bezüglich "Men in Black 3" um Josh Brolin und Sacha "Brüno" Baron Cohen aufkamen, vermutete man daher, einer der beiden würde TLJ als neuer Partner von Will Smith beerben. Nun könnten die beiden entweder ein weiteres Agentenpaar bilden oder als ausgeflippte Außerirdische Jay und Kay das Leben schwer machen.
Unklar ist das derzeit auch deswegen, weil das Drehbuch noch nicht fertig ist. "Tropic Thunder"-Autor Etan Cohen arbeitet unter Hochdruck daran - denn Barry Sonnenfeld will "Men in Black 3" bereits im Mai 2011 ins Kino bringen. Der Grund: Durch den Wirbel um "Spider-Man 4" ist ein Termin für einen großen Blockbuster frei geworden.
Ein ganz neues Filmerlebnis erwartet die MIB-Fans dann auf jeden Fall: Der dritte Teil des SciFi-Klamauks kommt nämlich laut Barry Sonnenfeld in 3D! Da heißt es jetzt schon in Deckung gehen vor glitschigen Aliententakeln, die auf der Suche nach Menschenfleisch durch den Kinosaal tasten, und anschnallen für wilde Verfolgungsjagden in den coolen MIB-Mobilen.
Ob auch in "Men in Black 3" wieder Rip Torn als souveräner Leiter der MIB-Behörde die Fäden in der Hand halten kann, ist aber leider fraglich: Der 79-Jährige wurde im Januar festgenommen, nachdem er nachts im Vollrausch in eine Bank eingebrochen war und mit einer unlizenzierten Waffe in der Hand das Bewusstsein verlor. Nach einer Gerichtsverhandlung Ende März wurde er zwar gegen 100.000 $ Kaution und der Auflage einer Entziehungskur auf freien Fuß gesetzt. Ob er aber in der Lage ist, einen Blockbuster-Dreh durchzustehen, steht buchstäblich in den Sternen.
Sicher ist dagegen, dass sich Will Smith mit seiner Unterschrift einen ziemlich arbeitsreichen Sommer beschert hat. Denn Martin Lawrence hat verraten, dass Smith auch für "Bad Boys 3" zugesagt hat: "Will kam vorbei, als ich gerade 'Death at a Funeral' gedreht habe, um darüber zu reden", berichtet Lawrence. "Wenn Willie sowas macht, dann läuft die Sache auch. Den Regisseur Michael Bay habe ich auch schon getroffen und der ist ebenfalls an Bord. Jetzt warten wir nur noch auf das Startsignal von Produzent Jerry Bruckheimer!"
Hört sich ganz so an, als sehne sich Will Smith nach dem Ausflug ins ernste Fach mit "Sieben Leben" wieder nach seinen Standardrollen zurück - oder er braucht dringend Geld ...
Weil Regisseur James Cameron als humorlos gilt, dürfen "Borat" Sacha Baron Cohen und Ben Stiller bei der Oscar-Verleihung nicht "Avatar" veräppeln.
Bei seinen Filmen klappen zwar Kinofans auf der ganzen Welt die Kinnladen herunter, aber James Camerons Mund bleibt selbst bei den besten Scherzen zu: Weil der "Avatar"-Regisseur angeblich keinen Spaß versteht, wurde ein für die Oscar-Nacht geplanter Sketch über ihn vorsichtshalber abgesagt.Ok, was Ben Stiller und "Borat"-Star Sacha Baron Cohen da für die Oscar-Verleihung Sonntag nacht vorhatten, war schon auch ziemlich derb: Cohen wollte im Kostüm einer blauhäutigen außerirdischen Na'vi-Frau, wie sie ihn James Camerons "Avatar" zu sehen ist, auf die Bühne kommen und eine Rede in ihrer eigenen Sprache halten (Cameron hat diese Sprache extra mit großem Aufwand für "Avatar" entwickelt und seine Darsteller mussten diese mit Sprachtrainern lernen). Ben Stiller sollte das Ganze auf Englisch übersetzen, dabei allerdings absichtlich einige schlüpfrige Fehler einbauen.
Das Ganze sollte darin gipfeln, dass die Na'vi-Frau darüber so wütend wird, dass sie das Abendkleid öffnet und behauptet, von James Cameron schwanger zu sein. Sacha Baron Cohen wollte dann auf Cameron zustürmen und ihn wie in einer schlechten Mittags-Talkshow wüst beschimpfen.
Doch der Produzent der Oscar-Gala, Bill Mechanic, hat den Sketch abgesetzt. Er fürchtet angeblich, dass James Cameron eine derartige Parodie in den falschen Hals bekommen und schlimmstenfalls sogar den Saal verlassen könnte. Ein solcher Eklat um den vermutlich größten Star des Abends wäre für die Academy natürlich eine Katastrophe.
Die Entscheidung ist allerdings weniger der Übervorsicht des Produzenten geschuldet als dessen persönlicher Bekanntschaft mit Cameron. Ein Insider erklärt: "Lassen Sie es mich so formulieren: James Cameron ist nicht gerade für seinen ausgeprägten Sinn für Selbstironie bekannt..."
Humorlos hat die Academy auch auf den Manipulationsversuch eines Konkurrenten von James Cameron reagiert. Nicolas Chartier, Produzent des ebenfalls neun mal nominierten Kriegsfilms "Tödliches Kommando - The Hurt Locker", der auch als bester Film ins Oscar-Rennen geht, wurde von der Verleihung ausgeladen. Er hatte Jury-Mitglieder per E-Mail aufgefordert, gegen "Avatar" und für seinen Film zu stimmen und damit gegen die eiserne Regel der Academy verstoßen, dass die Oscar-Jury nicht beeinflusst werden darf.
Nachdem die gemeinsame Tochter mit Isla Fisher inzwischen zwei Jahre alt ist, hat Sacha Baron Cohen den Hochzeitstermin festgesetzt.
Vorbei sind die Zeiten, in denen man noch heiratete, bevor der Nachwuchs auf die Welt kam.Andersrum macht es Sacha Baron Cohen, dessen Lebensgefährtin Isla Fisher 2007 die gemeinsame Tochter zur Welt brachte. Inzwischen ist die kleine Olive zwei Jahre alt, da ist es höchste Zeit, dass Mama und Papa ihre Liebe nach acht gemeinsamen Jahren auch offiziell besiegeln. Im Mai oder Juni 2010 soll es soweit sein. Geplant ist eine kleine private Zeremonie in London, zu der nur Familie und die engsten Freunde geladen sind.
"Shopaholic"-Star Isla Fisher ist für den "Borat"-Darsteller extra zum Judentum konvertiert. Von Glaubensseite steht also einer Eheschließung nichts mehr im Weg. Bisher seien eher Terminprobleme der Hinderungsgrund gewesen.
Sacha Baron Cohen war ständig in der Weltgeschichte für die Dreharbeiten und Promotionkampagne zu "Brüno" unterwegs. Da derzeit kein neues Projekt ansteht und Isla Fisher nach diversen Filmen auch eine kleine Pause einlegen kann, wollen sie im Sommer endlich vor den Altar schreiten.
Tritt Sacha Baron Cohen mit einem Mikro auf einen zu, sollte man lieber das Weite suchen. Wer nicht schnell genug weg kam, ist jetzt in "Brüno" zu sehen.
Kasachischer homophober TV-Moderator, Londoner Möchtegern Gangster-Rapper - und nun schwuler österreichischer Modejournalist in "Brüno"!Gegensätzlicher können Rollen kaum sein, doch der Brite Sacha Baron Cohen verkörpert sie alle drei. Sacha wird 1971 in London geboren, wo er zusammen mit zwei Brüdern in einem orthodoxen jüdischen Elternhaus aufwächst. Bereits im zarten Alter von acht Jahren gewinnt er einen Aufsatzwettbewerb der britischen Tageszeitung The Times. Nach der Schule und einem einjährigen Aufenthalt in einem israelischen Kibbuz entscheidet er sich für ein Geschichtsstudium in Cambridge - und spielt dort in Theaterstücken und Musicals.
Nach dem Universitätsabschluss steht er vor der Entscheidung: Entweder in Geschichtswissenschaften zu promovieren oder seiner Leidenschaft für die Schauspielerei zu folgen. Er entscheidet sich für Letzteres und verdient sich seine ersten Comedy-Sporen in kleinen Londoner Clubs.
Cohen entwickelt drei Alter Egos: den schwulen österreichischen Modejournalisten Brüno, den homophoben und antisemitischen Kasachen Borat sowie den Möchtegern Rapper Ali G. 2000 bekommt er seine erste Fernsehsendung "Da Ali G Show", die ab 2003 auch in dem amerikanischen Kabelkanal HBO läuft. In der Show interviewt Sacha berühmte Persönlichkeiten wie Donald Trump oder Paris Hilton. Ein Jahr zuvor feiert er mit "Ali G in da House" sein Leinwanddebüt: Ali G zieht in das britische Parlament ein, das Chaos ist vorprogrammiert. Ein Gastauftritt in Madonnas Video zum Smash-Hit "Music" tut ein Übriges für den Kultstatus der derben Rapper-Figur.
Einem weltweiten Publikum wird Cohen bekannt, als er sein zweites Alter Ego ins Kino bringt. Als kasachischer TV-Journalist "Borat" macht der Brite die Vereinigten Staaten von Amerika unsicher, schlägt "Baywatch"-Babe Pamela Anderson in die Flucht und bringt mit Kasachstan eine ganze Nation gegen sich auf. Dem Filmerfolg tut dies allerdings keinen Abbruch: Cohen sahnt für diese Rolle sogar einen Golden Globe ab.
Kaum vorstellbar, aber abseits des roten Teppichs lebt Cohen ein sehr zurückgezogenes Leben, selbst Interviews gibt er meist in einer seiner Rollen. "Ich bin eigentlich eine private Persönlichkeit, und das mit meiner Berühmtheit in Einklang zu bringen, ist kaum möglich", erklärt Sacha. "Aber ich versuche einfach beides zu haben." So lebt er zurückgezogen mit seiner australischen Kollegin und Verlobten Isla Fisher und der gemeinsamen Tochter Olive in Los Angeles.
Aber er wenn es um seinen Job geht, ist Sacha immer wieder für einen Skandal gut: Als Werbung für seinen Film "Brüno" landet er bei den MTV-Movie Awards mit nacktem Popo und Engelsflügeln provozierend im Gesicht des Rüpel-Rappers Eminem. Dass dessen filmreifer Abgang einstudiert ist, wird erst hinterher bekannt. In welche Rolle er als nächstes schlüpft, ist unbekannt. Aber eins ist sicher: Ein Skandal ist vorprogrammiert.
In der Komödie "Downsizing" erleben Reese Witherspoon und "Borat"-Star Sacha Baron Cohen die Welt aus einer völlig neuen Perspektive.
Oscar-Preisträger Alexander Payne ("Sideways") werkelt an einer neuen Komödie und will darin zahlreiche Hollywood-Stars auf eine verrückte Reise schicken.Paynes "Sideways"-Hauptdarsteller Paul Giamatti soll in "Downsizing" einen Mann in Finanznöten spielen. Um Geld zu sparen, beschließt er, sich selbst zu schrumpfen. Im Zwergenformat soll er auf zahlreiche andere Mini-Stars treffen, darunter Reese Witherspoon, Sacha Baron Cohen und Meryl Streep.
Derzeit arbeitet Alexander Payne noch am Drehbuch zu "Downsizing". Da die Spezialeffekte das Budget alles andere als schrumpfen lassen werden, hofft der Regisseur, für seinen Film einen spendablen Geldgeber zu finden. Sobald die Formalitäten geregelt sind, werden sicher auch die Stars fest zusagen, die sich Payne für seine skurrile Komödie wünscht.

































