Salma Hayek

Portrait von Hayek
Hayek

User-Bewertung

5 VOTES
90%
REALER NAME:
Salma Hayek-Jimenez

GEBURTSTAG:
02.09.1966 in Coatzacoalcos, Veracru

LEBT IN:
Mexiko

Kurzinfo

Schön wie Mexiko und kleine Frau ganz groß: Ihre Filme sind gepflastert mit heißen Auftritten, sie ist eine der erotischsten Latinas und der erste weibliche Hollywoodstar mexikanischer Herkunft nach Dolores Del Rio. Mit glühend wilden Blicken aus braunen Augen, dem Körper einer Stripperin (bei einer Scheitelhöhe von 1,55 m) und feuriger Energie kämpfte sich die temperamentvolle Salma Hayek nach oben, bis ...

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GEBURTSDATUM: 02.09.1966 | GEBURTSORT: MEXIKO
Schön wie Mexiko und kleine Frau ganz groß: Ihre Filme sind gepflastert mit heißen Auftritten, sie ist eine der erotischsten Latinas und der erste weibliche Hollywoodstar mexikanischer Herkunft nach Dolores Del Rio. Mit glühend wilden Blicken aus braunen Augen, dem Körper einer Stripperin (bei einer Scheitelhöhe von 1,55 m) und feuriger Energie kämpfte sich die temperamentvolle Salma Hayek nach oben, bis sie 2002 in Venedig einen doppelten Triumph mit "Frida" feiern konnte: Hayek hatte die Kolleginnen Jennifer Lopez und Madonna beim Kampf um Produktion, Hauptrolle, Buch und Dreh ausgestochen und wurde mit der Biografie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907-1954), mit der das Festival eröffnet wurde, die beherrschende Figur: "Da drehe ich einen Historienfilm über eine verkrüppelte, bisexuelle, kommunistische Malerin. Klingt nach Flop. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen."
Als Tochter einer Opernsängerin und eines Ölmanagers 1966 in der Hafenstadt Coatzacoalcos geboren, galt Hayek als Lehrerschreck, brach ihr Politikstudium ab, weil sie auf die Bühne wollte und wurde 1989 mit der TV-Seifenoper "Teresa" ein Star in Mexiko. Doch sie verließ mutig die Heimat, ging nach L.A. und fing wieder unten und von vorne an. Sie arbeitete zunächst als Komparsin und kam 1995 in zwei Filmen von Roberto Rodriguez groß raus: In "Desperado" zog sie mit Antonio Banderas in den bleireichen Kampf gegen Banditen, und in "From Dusk till Dawn", in dem Quentin Tarantino an ihren Zehen leckte, legte sie im Mini-Bikini mit einer Schlange um den Hals einen der denkwürdigsten Strips der Filmgeschichte hin, in dessen Verlauf sie sich in einen blutdürstigen Vampir verwandelt. Danach spielte sie in "Wild Wild West" krallenscharf Will Smith an die Wand und ließ den nackten Po blitzen, in der Komödie "Fools Rush in" verliebte sie sich heißblütig in der Warteschlange vor dem Klo in einen New Yorker (Matthew Perry) und in "Dogma" war sie die aufreizende Muse Serendipity. In "Schrille Nächte in New York" verkaufte sie Donuts auf dem Times Square, in "Studio 54" war sie eine der Tänzerinnen im legendären Nachtclub der 70er, im Teenie-Horrorfilm "The Faculty" (Regie: wieder Rodriguez) gehörte sie zu den Lehrern, die als Aliens auf ihre Schüler losgehen, und als aufregende Zigeunerin Esmeralda beherrschte sie die TV-Version von "Der Glöckner von Notre Dame".
Nach ihrem Traumprojekt "Frida", das sie nach sieben Jahren Kampf erfolgreich mit Kritikerlob und Kassenerfolg abschloss, wandte sich Hayek wieder vertrautem Terain zu und drehte unter Rodriguez die "Desperado"-Fortsetzung "Once Upon a time in Mexico". Hayek ist mit Edward Norton, der gratis am "Frida"-Skript bastelte, liiert und hält ihr Privatleben unter Verschluss.
GEBURTSDATUM: 02.09.1966 | GEBURTSORT: MEXIKO
"Goldene Himbeere" für Johnny Depp? 16.01.2014

Die 'Ehrung' als schlimmstes Filmpaar blüht Will Smith und Sohn Jaden. Dazu konkurrieren beide mit Johnny Depp um die "Razzie" für den schlechtesten Film.

Schlechtester Film, erbärmlichste Performance: Etliche Superstars haben die zweifelhafte Ehre bei den diesjährigen 'Razzies' ...
Seit 1980 tröstet, quasi als Anti-Oscar, Hollywoods quietschfidele 'Anti-Academy' jene, die bei den richtigen Oscars übergangen wurden. Weil ihre künstlerische Leistung dermaßen unterirdisch war, dass man sie glatt schon wieder feiern muss. "Razzie", die "Goldene Himbeere" ist der Filmpreis, über den sich die Welt amüsiert - und vor dem sich ganz Hollywood fürchtet.
Pünktlich zur Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen verkündet auch die Stiftung hinter der "Goldenen Himbeere" (jeder kann hier übrigens Mitglied werden), wer im Rennen um die Trophäe, die keiner haben will, an den Start geht.
Die meisten Nominierungen hat ein alter Bekannter der "Razzies", Adam Sandler nämlich. Er ist mit "Kindsköpfe 2" stolze achtmal dabei. Das übelste Filmpaar des Jahres könnte das Vater/Sohn-Gespann Will Smith und Jaden Smith bilden und auch Johnny Depp hat dank "Lone Ranger" in mehreren Kategorien eine Himbeere in Aussicht.
Auch bei den Diven hält die schreckliche Liste illustre Namen bereit: Lindsay Lohan ist allerdings keine Überraschung, die Skandalnudel gilt bei den "Razzies" in jedem Jahr als gesetzt. Diesmal bekommt sie scharfe Konkurrenz unter anderem durch Lady Gaga, Naomi Watts, Salma Hayek und Halle Berry. Letztere verdiente sich viel Respekt, weil sie sich 2005 die "Goldene Himbeere" für "Catwoman" persönlich abholte.

Die Nominierungen für die 'Goldene Himbeere 2014':

Schlechtester Film:

- "After Earth"
- "Kindsköpfe 2"
- "The Lone Ranger"
- "Tyler Perry's A Madea Christmas"
- "Movie 43"

Schlechtester Schauspieler:

- Johnny Depp ("The Lone Ranger")
- Ashton Kutcher ("Jobs")
- Adam Sandler ("Kindsköpfe 2")
- Jaden Smith ("After Earth")
- Sylvester Stallone ("Bullet To The Head", "Escape Plan", "Zwei vom alten Schlag")

Schlechteste Schauspielerin:

- Halle Berry ("Movie 43", "The Call")
- Selena Gomez ("Getaway")
- Lindsay Lohan ("The Canyons")
- Tyler Perry ("Tyler Perry's A Madea Christmas")
- Naomi Watts ("Diana", "Movie 43")

Schlechteste Nebendarstellerin:

- Lady Gaga ("Machete Kills")
- Salma Hayek ("Kindsköpfe 2")
- Katherine Heigl ("The Big Wedding")
- Kim Kardashian ("Tyler Perry's Temptation")
- Lindsay Lohan ("In-App-Propriate Comedy", "Scary Movie 5")

Schlechtester Nebendarsteller:

- Chris Brown ("Battle Of The Year")
- Larry the Cable Guy ("Tyler Perry's A Madea Christmas")
- Taylor Lautner ("Kindsköpfe 2")
- Will Smith ("After Earth")
- Nick Swardson ("A Haunted House", "Kindsköpfe 2")

Schlechteste Regie:

- Die 13 Macher von "Movie 43"
- Dennis Dugan ("Kindsköpfe 2")
- Tyler Perry ("A Madea Christmas", "Temptation")
- M. Night Shyamalan ("After Earth")
- Gore Verbinski ("The Lone Ranger")

Schlechtestes Leinwandpaar:

- Die gesamte Besetzung von "Kindsköpfe 2"
- Die gesamte Besetzung von "Movie 43"
- Lindsay Lohan und Charlie Sheen ("Scary Movie 5")
- Tyler Perry und entweder Larry the Cable Guy oder die verlauste Perücke ("A Madea Christmas")
- Jaden Smith und Will Smith ("After Earth")

Schlechtestes Drehbuch:

- "After Earth"
- "Kindsköpfe 2"
- "The Lone Ranger"
- "A Madea Christmas"
- "Movie 43"

Schlechteste Fortsetzung/Neuverfilmung:

- "Kindsköpfe 2"
- "Hangover 3"
- "The Lone Ranger"
- "Scary Movie 5"
- "Die Schlümpfe 2"
Erstes Foto von Salma Hayek in "Everly" 08.11.2013

Im Thriller "Everly" muss Latina-Queen Salma Hayek einen herben Rosenkrieg überstehen - ihr Ex schickt haufenweise Killer

"So habt ihr mich noch nie gesehen," verspricht Salma Hayek, "ich bin ein richtiger Badass!"
So eine Scheidung kann teuer kommen. Geht es nach Salma Hayeks angehendem Ex-Gatten im Thriller "Everly", dann muss die schöne Latina mit ihrem Leben dafür bezahlen.
Der mörderische Bursche ist nämlich ein Yakuza-Boss. Als er herausfindet, dass ihn sein Herzblatt mit dem FBI betrogen hat, schickt er Everly gewiefte Scheidungsspezialisten ins Haus. Die sollen sie erst eine Weile foltern und dann ins Jenseits befördern.
Mit dem ersten Killer läuft sich Hayek warm und die Armee, die ihm folgt, muss sich warm anziehen - siehe das erste freigebene Foto, das wir hier zeigen. Der Clou an "Everly" ist die Location: Der ganze Film spielt in nur einer Nacht in nur einem Appartement. Man darf davon ausgehen, dass der Bude zum Abspann eine gründliche Renovierung gut tun würde.

Nach 18 Jahren greift Salma Hayek wieder zur Waffe

Der Plot erinnert ein wenig an "Panic Room" und "Gloria" mit einer Prise "The Raid" und verspricht reichlich Thrill. Eigentlich untypisch für Salma Hayek, die man bisher nur ein einziges Mal bewaffnet auf der Leinwand zu sehen bekam. Das war 1995 in "Desperado".
"Die Figur macht eine bemerkenswerte und schockierende Wandlung durch. Sie öffnet alle fünf Minuten ein neues Tor zur Hölle. Ich liebe es!" freut sich Salma Hayek bei 'USA Today' und Regisseur Joe Lynch ("Wrong Turn 2") fügt hinzu: "Everly steht aus ihrer eigenen Asche auf und wird mit jedem Angriff stärker. Die Herausforderung war, dabei eine tiefe klaustrophobische Stimmung zu erzeugen."
Das Skript stammt ebenfalls von Lynch. Es landete zunächst auf der sogenannten "Black List" von Drehbüchern, die als ausgezeichnet gelten, aber kein Studio finden. Der Film ist nun fertig, hat aber noch keinen Starttermin - erst muss noch ein Verleih dafür gefunden werden.
Cast für Serie "From Dusk Till Dawn" steht fest 08.11.2013

Die Serie "From Dusk Till Dawn" nach dem gleichnamigen Kultfilm nimmt Gestalt an und hat Robert Rodriguez als Regisseur.

George Clooney ist vorerst leider nicht vorgesehen.
Im Frühling dieses Jahres wurde die Serie "From Dusk Till Dawn" nach dem Kultmovie angekündigt. Nun kommt Bewegung in das Projekt, denn die Besetzung und die Grundzüge der Story stehen fest.
Soviel vorweg: George Clooney und Salma Hayek sind nicht eingeplant. Dafür übernimmt mit "Miami Vice"-Legende Don Johnson ein anderer Star, der den Part des Rangers Earl McGraw spielen wird.
Auch die anderen Charaktere sollen beibehalten werden: Hauptheld Seth Gecko, damals von George Clooney gespielt, ist nun mit "G.I. Joe 3D: Die Abrechnung"-Darsteller D.J. Cotrona besetzt. Sein geistig gestörter Bruder (einst Quentin Tarantino) wird von Zane Holtz ("The Perks of Being a Wallflower") gespielt.
Die ersten beiden Folgen will Robert Rodriguez, Regisseur des Films, selbst drehen. Bei der Handlung soll sich die Serie dicht am Film orientieren: Ein mordendes Brüderpaar befindet sich nach einem Bankraub auf der Flucht, kidnappt unterwegs einen Priester samt seiner Kinder und landet in einer Kneipe namens "Titty Twister", die sich als Brutstätte des Teufels erweist.

Vampirmythos wird näher beleuchtet

Insgesamt wolle man den Grundton des Films beibehalten, neue Charaktere hinzufügen und Hintergrundinfos, wie ein näheres Eingehen auf den Vampirmythos, ergänzen. In der Ansage von Robert Rodriguez klingt das so: "Der Film ist die Kurzgeschichte und die Serie wird der Roman dazu." Darauf sind wir gespannt!
"From Dusk Till Dawn" soll TV-Serie werden 15.05.2013

Der Zombie-Hit "From Dusk Till Dawn" von Robert Rodgriguez soll als Serie wieder lebendig werden. Rodgriguez selbst will Hand anlegen.

Willkommen im "Titty Twister"!
1995 war das Jahr, in dem ein Film namens "From Dusk Till Dawn" die Kinos eroberte. Seit dem sind Kneipen mit dem Namen "Titty Twister" hip, gilt Salma Hayek als sexy Babe und George Clooney als gutaussehender Star, dem man nach diesem Film gern gleich noch mehr feine Rollen anbot.
Jetzt soll der Zombie-Kultfilm von Robert Rodriguez weiter gehen - und zwar als TV-Serie. Rodriguez soll das Ganze selbst produzieren und das Drehbuch verfassen, was schon mal für einen gelungenen Ansatz spricht.
Handlung und Charaktere werden sich direkt am Original orientieren, das mit zwei DVD-Fortsetzungen auch genug Stoff für viele TV-Stunden bietet.

Zombie-Radau im Fernsehen

Ob die Stars des Originals wie George Clooney, Salma Hayek, Quentin Tarantino und Juliette Lewis auch im Fernsehen mit an Bord sind, ist noch nicht bekannt. Die Fans würde diese Besetzung natürlich sehr freuen, denn so wäre die lustige Vampir-Menschenfresser-Reunion wieder wunderbar komplett und macht sicher noch einmal so viel Spaß, wie im herrlichen Original.
Benicio del Toro als Drogendealer 23.03.2011

In Oliver Stones Bestsellerverfilmung "Savages" soll Oscar-Preisträger Benicio Del Toro einen Drogendealer spielen.

Als Benicio Del Toro in Steven Soderberghs "Traffic" als Polizist mit Drogen in Kontakt geriet, bekam er dafür einen Oscar. Für Oliver Stone soll er in "Savages" die Seiten wechseln und den Stoff im großen Stil verticken.
Benicio Del Toro hat gute Erfahrungen mit Drogen gemacht. Schließlich wurde seine schauspielerische GlanzLeistung als scharfer Drogenpolizist in "Traffic - Macht des Kartells" mit einem Oscar belohnt. Vielleicht sah er das als gutes Vorzeichen und erhofft sich ein weiteres Goldmännchen.
Del Toroübernimmt nämlich eine der Hauptrollen in Oliver Stones geplanter Verfilmung von Don Winslows Bestseller "Savages".
Erzählt wird die Geschichte von Ben und Chon, zweier guter Freunde, die in Laguna Beach eine Marihuana-Plantage betreiben. Eines Tages bekommen sie Besuch von Lado, dem von Del Toro gespielten Drogendealer, der sie dazu auffordert, für seinen Boss, den Anführer eines mexikanischen Drogenkartells, zu arbeiten. Als die beiden ablehnen, wird Ophelia, mit der sowohl Ben als auch Chon liiert sind, entführt. Den skrupellosen Chef der Schurken soll übrigens Salma Hayek geben - wenn sie sich für die Rolle entscheidet.
Weitere Informationen über Cast und Crew liegen noch nicht vor. Als Studio steht Universal kurz vor einem Abschluss, auch wenn noch zwei weitere Studios im Rennen sein sollen.
"Kindsköpfe" - Kritik in Bildern 29.07.2010

Topkomiker Adam Sandler lässt in dieser von derben Kalauern dominierten Komödie mit ein paar Kumpels so richtig die Sau raus.

Tanzbär und Actionheld 01.07.2009

Er gilt als einer der erfolgreichsten Stars in Hollywood. In "Die Entführung der Pelham 123" kehrt John Travolta mal wieder seine böse Seite nach außen.

Er hat etwas in seinem Gang, seinem Blick, das an einen Löwen auf Beutezug erinnert. Die Augen hellwach hinter Lidern, die gleich zufallen könnten, der Körper locker und doch angespannt, sprungbereit. Seine Präsenz auf der Leinwand ist äußerst körperlich. Kaum kommt er ins Bild, füllt er es zur Gänze aus - kein Platz mehr für Konkurrenten. Ein Tier.
Er beansprucht den ganzen Raum für sich. So füllt Travolta auch seine Rollen aus, immer bis zum Anschlag. Sei es als skrupelloser Erpresser im derzeitigen Action-Kracher "Die Entführung der Pelham 123", als vom "Saturday Night Fever" gepackter Discotiger oder als philosophierender Killer in "Pulp Fiction".
Die von atemberaubenden Aufs und Abs geprägte Karriere begann in den späten 70ern. Über seine Filme der 80er breitet man am besten den Mantel des Schweigens - die Angebote zu "American Gigolo" und "Ein Offizier und Gentleman" jedenfalls überließ er Richard Gere. Doch Johnny kam zurück, mit "Kuck' mal, wer da spricht" (1989) und machte die 90er zu seiner Hoch-Zeit.

Temperamentvoller Tanzbeinschwinger

Eigentlich fing alles mit seiner perfekten italoamerikanischen Pose in "Saturday Night Fever" (1977) an - ein Triumph im gerade ausbrechenden Discorausch des prüden Amerikas, der ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte. Seinen einzigartigen Tanzstil konnte Travolta danach noch in der Musicalverfilmung "Grease" und in "Staying Alive" vorführen.
Geboren am 18. Februar 1954 in Englewood, wuchs John als jüngstes von sechs Geschwistern auf. Als 16-Jähriger hatte er genug von der Schule und ging mit Einverständnis der Eltern nach New York. Bald darauf tourte er mit dem Musical "Grease" durch die USA.

Danke, Mutti

Mutter Helen hatte ihm bereits als Kind Schauspielunterricht gegeben und erste Jobs in kleinen Theaterproduktionen verschafft. Mitte der 70er zog Travolta nach Los Angeles und hatte dort schnell Erfolg: Nach einem Auftritt in der TV-Serie "Welcome Back, Kotter" besetzte ihn Brian De Palma in seinem Horrorhit "Carrie - des Satans jüngste Tochter" - der Beginn einer großen, wenn auch nicht geradlinigen Filmkarriere.
Als schon keiner mehr an ihn glaubte, brachte ihm 1994 Vincent Vega, der übergewichtige, langhaarige, Ohrringe tragende Hitman mit naiver Weltsicht in "Pulp Fiction" nicht nur eine weitere Oscar-Nominierung ein, er machte ihn in Hollywood auch wieder salonfähig. Travolta wurde mit Rollenangeboten überhäuft.

Komödien oder Thriller? - Beides!

Jetzt nutzte er seine Chance und wählte die richtigen Projekte: Sein komisches Talent zeigt John als filmbegeisterter Mafioso in Barry Sonnenfelds "Schnappt Shorty" und bekam dafür einen Golden Globe. Dann kam John Woo 1996 mit den Actionthrillern "Operation: Broken Arrow" und ein Jahr später "Im Körper des Feindes". Er kletterte nach oben auf der Hollywood-Payrole und kassierte mit "Phenomenon" und "Wehrlos - Die Tochter des Generals" richtig ab.
Komödien ("Michael", "Mit aller Macht - Primary Colors") und Thriller ("Passwort: Swordfish", "Tödliches Vertrauen") sind seine Spezialität. Der Abstecher ins Science-Fiction-Genre, den er 2000 mit dem teuren Flop "Battlefield Earth" machte, brachte ihn ins Gerede: Travoltas Rolle wurde in Zusammenhang mit seinem Engagement für Scientology gebracht.

Erneuter Aufstieg

Doch der Schauspieler rappelte sich auch nach diesem Fehlschlag wieder auf. Als Feuerwehrmann stand er 2004 mit Joaquin Phoenix "Im Feuer". Es folgte die Comicverfilmung "The Punisher", in der Travolta wieder herrlich böse sein durfte.
Scarlett Johansson führte er mit "Lovesong für Bobby Long" zu einer Golden-Globe-Nominierung und landete 2005 mit Starensemble und der richtigen Einstellung in "Be Cool" einen Hit. Als altgedienter und berufsmüder Cop ging der 55-Jährige in "Lonely Hearts Killers" auf Jagd nach Salma Hayek und Jared Leto.

Kapitän Travolta hebt ab

Fast nicht wieder zu erkennen war der bekennende Scientologe in der Musicalverfilmung von "Hairspray". Der Hollywoodstar schlüpfte als Edna Turnblad in High Heels, Kleid und Perücke und begeisterte die Fans nicht nur mit seinen Tanzkünsten.
Travolta lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Kelly Preston, mit der er seit 1991 verheiratet ist und zwei Kinder hatte. Sein Sohn Jett starb Anfang des Jahres nach einem epileptischen Anfall bei einem tragischen Unfall. Seitdem trauert die Familie zurückgezogen auf ihrem Anwesen. Im Gegensatz zu vielen Hollywoodstars hat Travolta aber einen Vorteil: Werden ihm der Rummel oder die Einsamkeit zu viel, setzt er sich an das Steuer seines Privatjets und fliegt davon. Als Herr der Lüfte genießt er die Freiheit. Pilot und Schauspieler mit Leidenschaft eben.
GEBURTSDATUM: 02.09.1966 | GEBURTSORT: MEXIKO
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GEBURTSDATUM: 02.09.1966 | GEBURTSORT: MEXIKO

Familie

Mutter: Diana Hayek (Opernsängerin, Talentscout, Mexikanerin)
Vater: Sami Hayek Dominguez (Geschäftsmann, Libanese)
Bruder: Sami (Möbeldesigner)
Lebenspartner:
Richard Crenna Jr. (Schauspieler, 1991-?, verlobt)
Edward Atterton (Schauspieler, 1997-1999)
Edward Norton (Schauspieler, 1999-2003)
Josh Lucas (Schauspieler, August 2003 - Juli 2004)

Autogrammadresse

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Sherman Oaks, CA 91403-2593
USA

 
 

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