Sean Penn

Portrait von Penn
Penn

User-Bewertung

5 VOTES
96%
REALER NAME:
Sean Justin Penn

GEBURTSTAG:
17.08.1960 in Santa Monica

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Nach kleinen Rollen in TV-Filmen und im Theater debütierte Penn 1981 in "Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise. Der Durchbruch gelang ihm 1984 mit "Der Falke und der Schneemann", der neben "Colors" (1988) zu den Filmen der 80er-Jahre zählt, die seinen Ruf als beachtlicher Schauspieler begründet und gefestigt haben.
Penn ist zumeist auf schwierige, rebellische sowie ...

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GEBURTSDATUM: 17.08.1960 | GEBURTSORT: USA
Nach kleinen Rollen in TV-Filmen und im Theater debütierte Penn 1981 in "Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise. Der Durchbruch gelang ihm 1984 mit "Der Falke und der Schneemann", der neben "Colors" (1988) zu den Filmen der 80er-Jahre zählt, die seinen Ruf als beachtlicher Schauspieler begründet und gefestigt haben.
Penn ist zumeist auf schwierige, rebellische sowie tragische Rollen fixiert, unter denen der zum Tode Verurteilte Matthew Poncelet in "Dead Man Walking" als seine Meisterleistung gilt, für die er auf der Berlinale 1996 als Bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Die Intensität seiner Rollen brachte ihm den Spitznamen "Sean De Niro" ein, da dieser ebenfalls dafür bekannt ist, sich vollständig dem Charakter einer Rolle zu verschreiben.
In der Öffentlichkeit ist Penn ("Poison Penn") mehr durch einige Skandale (Prügeleien mit Fotografen, Drogen) denn durch seine Arbeit bekannt geworden, die den Medien nur selten Schlagzeilen wert war. Penn, der von 1985-89 mit Madonna verheiratet war, ehelichte 1996 die Schauspielerin Robin Wright Penn und hat zwei Kinder mit ihr. Im Winter 2002 erregte der erklärte Irak-Kriegs-Gegner Aufmerksamkeit, als er nach Bagdad reiste, um sich selbst ein Bild von den Zuständen im Irak zu machen.
Als Autor und Regisseur zeichnete er zunächst für die beiden Filme "Indian Runner" und "Crossing Guard" verantwortlich, die er ebenso wie Nick Cassevetes' "Alles aus Liebe" auch produzierte (für Letzteren erhielt er zudem in Cannes 1997 als Bester Darsteller die Goldene Palme).
Seine bislang beste Regiearbeit gelang Penn 2000 mit der Neuverfilmung von Friedrich Dürrenmatts "Das Versprechen", in der Jack Nicholson - in der Rolle, die im Vorläufer "Es geschah am hellichten Tag" Heinz Rühmann inne hatte - einen Polizisten im Ruhestand spielt, dessen verbissene Suche nach einem Mädchenmörder zur selbstzerstörerischen Obsession wird.
Seine Wandlungsfähigkeit als Schauspieler stellte Penn mit der Rolle des geistig behinderten Sam Dawson unter Beweis, dem im Melodram "Ich bin Sam" das Sorgerecht für seine Tochter entzogen werden soll. Nach einem Auftritt in Thomas Vinterbergs missglücktem "It's All About Love", in dem Penn als Philosoph buchstäblich über den Wolken über den katastrophalen Zustand der Welt sinnierte, ließ er 2003 gleich mit zwei Filmen aufhorchen: In Alejandro González Inárritus dramatischem Puzzle "21 Gramm" spielte er einen Collegeprofessor, der das Herz eines Unfallopfers transplantiert bekommt und sich schließlich zu dessen Witwe (Naomi Watts) hingezogen fühlt (für diese Rolle erhielt Penn den Hauptdarstellerpreis in Venedig), in Clint Eastwoods "Mystic River" wird Penn als Ex-Häftling Jimmy nach der Ermordung seiner Tochter von Rachegedanken getrieben, von denen ihn sein Jugendfreund, der ermittelnde Cop Sean (Kevin Bacon), abzubringen versucht. In Sidney Pollacks UN-Thriller "Die Dolmetscherin" soll Penn als Agent des Secret Service Hinweisen auf ein geplantes Attentat auf einen afrikanischen Diktator nachgehen und hegt dabei Verdacht gegen die Tippgeberin (Nicole Kidman).
Nachdem er 2004 für seine Darstellung in "Mystic River" einen Oscar und einen Golden Globe in Empfang nehmen durfte, wurde er von Steven Zaillian für die Hauptrolle in dem Südstaaten-Melodram "Das Spiel der Macht" besetzt. Als idealistischer Underdog Willie Stark, der das korrupte System kritisiert, steigt er zum machtbesessenen Politiker auf, der rücksichtslos und zynisch agiert und den selbst die Begegnung mit seiner Jugendliebe (Kate Winslet) kalt lässt. 2007 führte Penn in dem Spielfilm "In die Wildnis" nach der gleichnamigen Reportage von Jon Krakauer selbst Regie. Er schrieb das Drehbuch und engagierte Emile Hirsch für den Protagonisten Christopher McCandless, der sich mit wenig Ausrüstung auf eine abenteuerliche Reise nach Alaska macht. Danach war Sean Penn neben Harrison Ford und Ray Liotta in "Crossing Over" in der Rolle eines Grenzsoldaten zu sehen.
In der Satire "Inside Hollywood" nahm Penn neben Robert De Niro die Traumfabrik aufs Korn, dann folgte ein weiterer Oscar-Auftritt als homosexueller Bürgerrechtler Harvey Milk im gleichnamigen Biopic. "Fair Game" war solide Thrillerkost neben Naomi Watts, nun spielt Sean Penn im epischen Meisterwerk "The Tree of Life" von Regie-Künstler Terrene Malick groß auf: Als von seinem strengen Vater (Brad Pitt) gezeichneter Mann setzt er sich in dem von Zeitsprüngen und metaphorischen Bildfluten geprägten Werk mit den Grundfragen der Existenz auseinander.
GEBURTSDATUM: 17.08.1960 | GEBURTSORT: USA
Javier Bardem gegen Käpt'n Jack Sparrow 15.10.2014

Der Bond-Schurke und Oscarpreisträger soll den nächsten "Fluch der Karibik" ausstoßen.

Heuert der Edel-Schurke an, bekommt er ein Schiff - und Kampfszenen mit der eigenen Gattin ...
Viel Feind, viel Ehr': Käpt'n Jack Sparrow darf sich im fünften "Pirates of the Caribbean"-Abenteuer auf einen besonderen Gegenspieler freuen. Spaniens Superstar Javier Bardem soll als Captain Brand die schwarze Flagge hissen.
Neben einer fürstlichen Gage winken Bardem ein exotischer Drehort - das australische Queensland - und die Aussicht, mit der eigenen Frau die Klinge zu kreuzen.
Auch Penélope Cruz, soeben zur Sexiest Woman Alive gekrönt, liegt ein Angebot vor. Schließlich folgt "Pirates of the Caribbean 5" der Story aus "Fremde Gezeiten", in der sie als Angelica Johnny Depp becircte. Mit Orlando Bloom als Will Turner soll ein weiterer Star in die Serie zurückkehren.

Killerkarriere mit Pressluft

Charakterdarsteller Javier Bardem gilt als Spezialist für intensive Schurkenrollen. Das durfte beispielsweise James Bond in "Skyfall" erfahren. Für seinen Pressluft-Killer in "No Country for Old Men" wurde der Spanier sogar mit dem Oscar belohnt.
Bardem, zuletzt und einmal mehr gemeinsam mit Penélope Cruz in "The Counselor" zu sehen, hat seinen nächsten Leinwandauftritt im kommenden März. Dann startet der Thriller "Gunman", unter anderem mit Sean Penn, Idris Elba und Ray Winstone.
"Pirates of the Caribbean 5" wird wie alle Teile der Reihe von Jerry Bruckheimer produziert. Den Regiestuhl teilen sich die "Kon-Tiki"-Macher Espen Sandberg und Joachim Rønning. Die Piratensause kommt im Sommer 2017 in unsere Kinos.
Sean Penn macht "Last Face" 11.04.2014

Die Geschichte um eine Liebe in Zeiten des südafrikanischen Bürgerkriegs sollte eigentlich schon längst verfilmt sein. Jetzt nimmt Penn die Sache einfach selbst in die Hand.

Als Sean Penn noch vor der Kamera stehen sollte, ging lange nichts voran. Jetzt wechselt er bei dem Projekt einfach Standpunkt und Funktion.
Auf die eine oder andere Art schleppt Sean Penn das Projekt "The Last Face" nun schon zehn Jahre mit sich herum. Erst sollte der Oscar-Preisträger darin allerdings eine Rolle übernehmen - neben seiner damaligen Ehefrau Robin Wright und Javier Bardem. Als Regisseurin war damals noch Erin Dignam vorgesehen.
Mittlerweile soll Penn die Indie-Romanze selbst inszenieren. Javier Bardem - immer noch an Bord - und Charlize Theron - die derzeitige Partnerin von Penn - sind nun als Hauptdarsteller vorgesehen: Zwei Ärzte, die sich in Südafrika zur Zeit der Bürgerkriege Mitte der Neunziger Jahre ineinander verlieben. Auch Adèle Exarchopoulos, die vergangenes Jahr in Cannes mit "Blau ist eine warme Farbe" ihren Durchbruch feierte, gehört zum Cast.

Mal wieder hinter der Kamera

Als Schauspieler drehte Penn unlängst für Regisseur Pierre Morel den Thriller "Gunman" neben den Kollegen Idris Elba, Javier Bardem und Ray Winstone. Auf den Regiestuhl hat sich der Mann zum letzten Mal im Jahr 2007 für "Into the Wild" gesetzt. Auch für diesen Film - wie eigentlich für alle seine Werke - erntete der engagierte Filmemacher und Schauspieler vorwiegend wohlwollende Kritiken.
"Twilight"-Star twittert Selbstbefriedigung im Kino 17.01.2013

Anna Kendrick steht auf "Drive"-Star Ryan Gosling. Auf Twitter behauptete die "Twilight"-Mimin, sie habe im Kino bei seinem Anblick masturbiert und sei erwischt worden.

Es war als Scherz gemeint?
Große Aufregung um Anna Kendrick! Die Schauspielerin, die in den Twilight-Filmen Bellas Freundin Jessica spielt und gerade in der Musical-Komödie "Pitch Perfect" als Hauptdarstellerin auftrumpft, steht wegen einer anzüglichen Twitter-Meldung unter Beschuss: Sie behauptet, im Kino beim Selbstbefriedigen erwischt worden zu sein.
"Mist, ich schaue mir NIE WIEDER im Kino einen Film mit Ryan Gosling an", schrieb Anna. "Offenbar gilt es immer noch als 'unangemessenes Verhalten', wenn man in der letzten Reihe masturbiert?"
Damit spielt Kendrick - natürlich scherzhaft - auf Goslings Status als Traummann an: Der Star aus "Drive" wurde 2011 zum Sexiest Man Alive gekürt. Gosling ist in den USA aktuell mit dem Top-Thriller "Gangster Squad" im Kino und macht neben Top-Stars wie Sean Penn, Josh Brolin und Nick Nolte eine großartige Figur als attraktiver junger Cop, der gegen die Mafia ermittelt. Auf dieses Filmerlebnis bezieht sich Kendricks fiktive "Beichte".

Ich will aber nicht sexy sein!

Nun wird die Schauspielerin von einigen prüden Moralaposteln wüst beschimpft, weil sie andere Menschen auf sündige Gedanken bringe. Doch die Mimin reagiert bisher weder auf Lob oder Kritik an ihrem Tweet.
Einem wird die Affäre indes ziemlich unangenehm sein: Ryan Gosling. Er hat seinen Status als Sexsymbol kürzlich als "größten Witz des Universums" bezeichnet und gestand: "Ich fühle mich mit dieser ganzen Nummer so unwohl, wie man es sich nur vorstellen kann."
Wie aufregend Ryan Gosling in seinem neuen Film wirklich ist, können Fans bei uns ab 24. Januar nachprüfen, wenn "Gangster Squad" in den deutschen Kinos startet.
Wer nun einen geschmacklosen Scherz über die Plätze in der letzten Reihe erwartet, möge sich bitte selbst einen ausdenken?
Naomi Watts hat schweres Lampenfieber 23.11.2012

Naomi Watts, demnächst als Lady Diana zu sehen, zittert vor jedem Dreh vor Versagensangst und will sich bis zum Schluss umbesetzten.

"Am schlimmsten waren 'Mulholland Drive' und '21 Gramm'."
"King Kong"-Star Naomi Watts reiht sich nun die Liste der berühmten Namen ein, die vor der Kamera vor Lampenfieber fast zusammenbrechen. Ihre Angst, am Set zu versagen, sei so groß, dass sie sich selbst bis zum Schluss versucht umzubesetzen:
"Bei der Vorbereitung bin ich immer total nervös", so Watts gegenüber dem Hollywood Reporter. "Wenn das Projekt beginnt versuche ich immer, noch aus der Sache herauszukommen.
Buchstäblich bis zur letzten Minute probiere ich eine Neubesetzung durchzubekommen. Ich rufe den Regisseur an und sage ihm: 'Ich kann das nicht. Es gibt sicher jemand anderen, der das besser beherrscht.' Ich kenne mich aber selbst ganz gut um zu wissen, dass das bei mir einfach dazu gehört."
Zwei Filme in ihrer Karriere raubten Naomi Watts dabei den allerletzen Nerv: Ihr großer Durchbruch "Mulholland Drive" von David Lynch und der Thriller "21 Gramm". Hier, so Watts, sei sie im Angesicht des anwesenden Starensembles vor Lampenfieber fast aus den Schuhen gekippt: "'Mulholland Drive' hat mich total fertig gemacht. Also mit David Lynch zu arbeiten. Und die größte Angst hatte ich bei '21 Gramm' mit Sean Penn und Benicio del Toro. Da bin ich fast ausgeflippt."

In einer Reihe mit Charlize Theron und Tom Cruise

Mit Lampenfieber ist Naomi Watts in Hollywood nicht allein, wobei die meisten Stars Angst vorm großen Auftritt haben: So fürchtet sich Charlize Theron vorm Theater spielen, bekam Tom Cruise Zustände bei seinem Bühnenauftritt in "Rock of Ages" und hat Scarlett Johansson regelmäßig Schwitzehände, wenn sie auf den roten Teppich muss.
Scarlett Johansson und Sean Penn sind wieder solo 03.06.2011

Das Beziehungskarussell dreht sich wieder recht munter in Hollywood. Nach nur vier Monaten haben sich Sean Penn und Scarlett Johansson getrennt.

Aus und vorbei. Scarlett Johansson und der fast doppelt so alte Sean Penn gehen wieder getrennte Wege. Erste Anzeichen zum Ende der Beziehung gab es bereits bei den Filmfestspielen in Cannes, zu denen Penn ohne seine charmante Partnerin angereist war.
Die Liebe zwischen Scarlett Johansson und Sean Penn ist erloschen. Nach nur vier Monaten trennte sich das ungleiche Paar. Gute Beobachter hatten diesen Schritt natürlich längst kommen sehen, nachdem Penn alleine zur Vorstellung seines neuen Werks "The Tree of Life" zu den Filmfestspielen nach Cannes gereist war. Scarlett würde sich auf ihren neuen Film "The Avengers" vorbereiten und wäre deshalb nicht mit an die Croisette gereist, hieß es damals als Begründung ihres Fehlens.
Das übliche Vorschieben irgendwelcher Gründe, wenn man mit der Wahrheit nicht herausrücken will. Jetzt bestätigte ein Freund die Trennung von Johansson und Penn. Wenngleich der Grund dafür irgendwo im Hollywoodsumpf begraben liegt.
Wirklich lange ließen Scarlett und Sean ihrer Liebe nicht Zeit. Im Februar hatten die 26-Jährige und der mit 50 Jahren fast doppelt so alte Penn ihre Liaison begonnen, kurz nachdem sich Scarlett von ihrem Mann Ryan Reynolds getrennt hatte. Bei Gesprächen über Hilfsmaßnahmen für Haiti waren sich die beiden näher gekommen. Scarlett plante einen Haitibesuch mit der Hilfsorganisation Oxfam. Sie wusste, dass Sean im vom Erdbeben zerstörten Karibikstaat sehr engagiert war, und wollte ihn deshalb um Rat fragen.
Obwohl es am Ende doch nicht mit der Reise klappte, blieben Penn und Johansson aneinander hängen. In der Folge zeigten sie sich immer öfter gemeinsam turtelnd in der Öffentlichkeit. Im April wurde sogar getuschelt, dass Scarlett bereits in Seans 3,8 Millionen Dollar Malibu-Refugium eingezogen wäre. Wenn dem so war, kann sie ihre Sachen nun wieder einpacken.
Sind Scarlett Johansson und Sean Penn ein Paar? 11.02.2011

Nach der Trennung von Ryan Reynolds im Dezember scheint Scarlett Johansson schon wieder einen Neuen zu haben.

Jung und unglaublich attraktiv findet Scarlett Johansson wohl inzwischen langweilig. Reife Männer sollen es jetzt sein.
Nach der Trennung von Ehemann Ryan Reynolds scheint die Schauspielerin schon wieder einen Neuen gefunden zu haben: Sean Penn. Der ist nach der Scheidung von Robin Wright ebenfalls seit Juli wieder zu haben und hat Scarlett Johansson voll in seinen männlichen Bann gezogen.
Dass Sean fast doppelt so alt wie Scarlett ist, scheint die beiden nicht zu stören. Kennengelernt haben sie sich schon vor einem Jahr, als Scarlett Johansson den Erdbebenopfern von Haiti vor Ort helfen wollte, ebenso wie Sean Penn. Seit Januar diesen Jahres sollen die beiden mehrere Dates in Los Angeles gehabt haben, wo die 26-Jährige gerade mit Matt Damon "We Bought a Zoo" dreht.
Ob ihre Liebe zu Sean Penn auch ein Grund war, warum sie nicht mehr mit Ryan Reynolds verheiratet sein wollte? Erst im Dezember gaben die beiden das Ende ihrer zweijährigen Ehe bekannt. Vielleicht wollte auch Sean frei sein für seine junge Kollegin und entschied sich nach 14 Jahren Ehe gegen seine Frau. Die Liebe zur Wohltätigkeitsarbeit scheinen Scarlett und Sean immerhin zu teilen. Das ist doch schon eine gute Basis für mehr.
Nicht-Perfektionist Brad Pitt 02.06.2010

Brad Pitt hat mit seiner Produktionsfirma Plan B die Rechte an der Novelle "The Imperfectionist" von Tom Rachman erworben.

Der Stoff zum Filmen geht Brad Pitt nicht aus. Jetzt hat sich seine Produktionsfirma Plan B die Filmrechte an Tom Rachmans Novelle "The Imperfectionist" gesichert.
Brad Pitt scheint auf die Novelle gekommen zu sein. Immerhin ist der Erwerb der Filmrechte zur Novelle "The Imperfectionist" von Autor Tom Rachman durch Pitts Produktionsfirma Plan B bereits das zweite Engagement in diesem Feld innerhalb kurzer Zeit.
So gab der Lebensgefährte von Angelina Jolie erst kürzlich bekannt, bei der Leinwandadaption der Novelle "The Tiger: A True Story of Vengeance and Survival" mitzuspielen. Der Actionthriller handelt von einem Tiger in Sibirien, der mit übernatürlichen Kräften ausgestattet ist.
Im neuen Projekt des 46-Jährigen spielen Tiere dagegen keine Rolle. Vielmehr geht es in "The Imperfectionist" um die Erlebnisse des Schriftstellers während seiner Zeit als Journalist bei einer englischsprachigen Zeitung in Rom und was dort so abging. Brad wird höchstwahrscheinlich die Hauptrolle übernehmen.
Für die Regie ist Darren Aronofsky im Gespräch. Momentan hilft Brad seinem Kollegen Sean Penn in dessen Werk "The Tree of Life", das sich bereits in der Post-Produktion befindet.
Talentierter Rebell 17.02.2009

Seine Fehde mit George W. Bush ist zwar vorbei, doch in "Milk" wird Sean Penn nun doch zum Opfer konservativer Politiker. Dafür winkt der Oscar.

Hollywoods böser Bube. Method Man. Madonna-Gatte. Großmaul. Schläger. Kommunist. Schrecken der Paparazzi. Bester Schauspieler seiner Generation und mit "Mystic River" stolzer Oscar-Preisträger. Jetzt winkt für die Darstellung in "Milk" der zweite Goldjunge.
Gerede gibt es viele über Sean Justin Penn, und beileibe nicht alles trifft ins Schwarze. Seit den frühen 80ern versetzt er Kritiker und Cineasten in helle Verzückung. Und obwohl er nur selten die Kasse so richtig zum Klingeln bringt, gilt das sperrige Talent doch als absoluter Star und polarisiert das Publikum weit über das Filmbiz hinaus.
Geboren am 17. August 1960 in Santa Monica als Sohn des "Columbo"-Regisseurs Leo Penn und der Filmschauspielerin Eileen Ryan, wächst der mittlere von drei Brüdern in direkter Nachbarschaft anderer künftiger Jungstars wie der Gebrüder Sheen/Estevez auf. So wundert es nicht, dass der junge Sean einen frühen Hang zum Showgeschäft erkennen lässt - selbst wenn der Film in Jugendjahren noch hinter seiner Leidenschaft Nummer 1, dem Skateboard, zurückstehen muss.
1981 liefert Penn an der Seite des durchstartenden Tom Cruise ein eindrucksvolles Debüt im Kadettendrama "Taps". Ein Jahr später übernimmt er die Rolle des ständig bekifften Surfers Jeff Spicoli im Teeniesommerhit "Ich glaub' ich steh' im Wald" und spielt Jennifer Jason Leigh und Forest Whitaker glatt an die Wand. Die Kritiker wählen Sean zum Newcomer der Saison, und das Publikum feiert ihn als jugendlichen Nachfolger von John Belushi.
Doch Penn hat keine Lust auf frühe Rollenklischees, lieber feilt er sich bis dato gesunde Zähne schief, um im Knastdrama "Bad Boys" glaubwürdig einen Aso zu spielen. Schräge Typen wie der Drogist aus "Der Falke und der Schneemann" oder der junge Dieb aus "Auf kurze Distanz" sind fortan Seans Ding. Die Kritiker feiern ihn als jugendlichen Robert De Niro.
Mitte der 80er Jahre kommt Stimmung in die Bude, als Penn die aufstrebende Sängerin Louise Ciccone alias Madonna ehelicht. Mit der Vermählung gibt er für ein Weilchen das Gespür für gute Stoffe an der Garderobe ab und rückt in den Fokus der internationalen Sudelpresse. Sean verbeult ein paar Paparazzi die gepuderten Näschen, was ihm aber niemand ernsthaft übel nimmt.
Als der 27-Jährige jedoch 1987 am Set des Dennis Hopper-Comebacks "Colors" einen Statisten k. o. schlägt, ist Schluss mit lustig, und der begeisterte Amateurboxer wandert für 32 Tage hinter schwedische Gardinen. Eine Erfahrung mehr im Leben eines Method Actors.
Nach vierjähriger Ehe ist das Kapitel Madonna beendet: Man trennt sich im Streit. Und Penn tut Gott und der Welt kund, garantiert nie wieder einen Schritt vor die Kamera zu machen. Der von einem eindrucksvollen Regiedebüt ("Indian Runner") untermalte Vorsatz hält genau bis 1993.
Dann ruft Brian De Palma wegen "Carlito's Way" an, und die Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit Al Pacino gibt den Ausschlag. Auch mit der politisch korrekten Susan Sarandon arbeitet der bekennende Linksaußen gern zusammen: Für sein Verbrecherporträt im Antitodesstrafenplädoyer "Dead Man Walking" von 1995 wird Sean wieder einmal für den Oscar nominiert - und mal wieder geht er leer aus.
1996 lernt Penn mit der Schauspielerin Robin Wright offenbar die richtige Frau kennen. Man bezieht eine Farm in der Prärie und freut sich bald über zwei Kinder.
Derart beflügelt wird 1997 zum aktivsten Jahr in Penns Karriere, unter anderem mit der Oliver-Stone-Kontroverse "U-Turn" und David Finchers Großbürgerirrgarten "The Game". Es folgen das Terrence-Malick-Drama "Der schmale Grat", Woody Allens Jazzerporträt "Sweet and Lowdown" und 2001 mit der Dürrenmatt-Verfilmung "Das Versprechen" wieder einmal eine Regiearbeit, nach "Crossing Guard" erneut mit seinem Lieblingsdarsteller Jack Nicholson.
Den nächsten multimedialen Auftritt gibt's für Sean Penn dank George W. Bush: Penn mag nicht ins patriotische Geheul einstimmen, erlaubt sich eigene Gedanken zum "11'09"01 - September 11" und bezeichnet den aggressiven TV-Rechtsausleger Bill O'Reilly als geistigen Blutsbruder Adolf Hitlers.
Am Ende nützt der Krawall allen. O'Reilly schreibt fette Quoten, und Penn wird von abgebrühten Größen wie Clint Eastwood zum Tänzchen gebeten. Politisch bleibt er trotzdem. Im Drama "Milk" portraitiert er den Bürgerrechlter Harvey Milk, der sich im San Francisco der 70er Jahre für die Rechte der Schwulen einsetzte. Dies bringt Anhänger und Todfeinde - und Penn vielleicht seinen zweiten Oscar.
Seans Fans erhoffen sich bereits eine ähnlich gute Dankesrede wie beim letzten Mal: "Wenn es etwas gibt, das ein Schauspieler weiß - außer natürlich, dass es im Irak keine Massenvernichtungswaffen gibt -, dann das, dass es so etwas wie den BESTEN Schauspieler gar nicht gibt!"
{news.268221.» Zum Special: Alles über die Oscars 2009|U|T#channel=kino}
Heath Ledger gewinnt Golden Globe 12.01.2009

Der 2008 tragisch verstorbene Heath Ledger ist für "The Dark Knight" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Bester Film: "Slumdog Millionär".

Viele hatten auf ihn getippt und die Jury hatte tatsächlich den Mut für eine postume Auszeichnung - jetzt deutet auch alles auf einen Oscar für Heath Ledger hin.
Normalerweise ist der Preis für den besten Nebendarsteller eine Randnotiz bei der Verleihung der Golden Globes. Doch dieses Jahr war es die meistbeachtete Kategorie bei der Zeremonie in der Nacht zum Montag in Los Angeles: Die Vertreter der Auslandspresse, die die Globes vergeben, ehrten Heath Ledger für seine Rolle als Joker in "The Dark Knight" als besten Nebendarsteller. Ledger war vor knapp einem Jahr unter tragischen Umständen an einem tödlichen Cocktail von Schlaf- und Schmerzmitteln gestorben. Postume Ehrungen sind sowohl bei den Globes als auch bei den Oscars - für die Ledger nun ebenfalls als Favorit gilt - eine große Ausnahme.
In den Königskategorien dominierte ansonsten der Independent-Film: "Slumdog Millionär" über einen Jungen, dem beim indischen "Wer wird Millionär" Betrug vorgeworfen wird, wurde zum besten Drama gekürt. Woody Allens zynischer Reigen um Liebe und Untreue "Vicky Cristina Barcelona" ist nach Meinung der Jury die beste Komödie. Bester Animationsfilm wurde "WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf".
Als bester Schauspieler setzte sich Mickey Rourke in seiner Rolle als alternder Catcher im anrührenden Drama "The Wrestler" überraschend gegen Sean Penn ("Milk") durch. Beste Schauspielerin ist Kate Winslet für das starke Beziehungsdrama "Zeiten des Aufruhrs", in dem sie neben ihrem "Titanic"-Partner Leonardo DiCaprio zu sehen ist. Dazu gewann Winslet für die Romanverfilmung "Der Vorleser" auch den Preis als beste Nebendarstellerin. Bester komischer Schauspieler ist Colin Farrell für "Brügge sehen... und sterben?", Sally Hawkins setzte sich mit "Happy-Go-Lucky" durch.
Die deutsche Hoffnung "Der Baader Meinhof Komplex" ging leider leer aus. Das RAF-Drama musste sich im Rennen um den besten ausländischen Film der deutschen Koproduktion "Waltz With Bashir" geschlagen geben, die für Israel ins Rennen gegangen war.
Der beste Film "Slumdog Millionär" bescherte auch seinem Regisseur Danny Boyle einen Globe - seinen ersten. Zudem wurden Drehbuchautor Simon Beaufoy und Komponist A. R. Rahman ausgezeichnet. Der beste Song stammt von Bruce Springsteen für "The Wrestler".
Die Golden Globes gelten insgesamt als wichtiger Fingerzeig für die Oscar-Verleihung, die in der Nacht des 22. Januar vergeben werden.
GEBURTSDATUM: 17.08.1960 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 17.08.1960 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Eileen Ryan (Schauspielerin)
Vater: Leo Penn (Regisseur und Schauspieler, 1998 gestorben)
Brüder:
Christopher Penn (Schauspieler, am 24.01.2006 verstorben)
Michael Penn (Schauspieler und Musiker)
Ehefrau:
Madonna (Sängerin und Schauspielerin, 1985 - 1989)
Robin Wright Penn (Schauspielerin, seit 1996)
Tochter: Dylan Francis Penn (von Robin Wright Penn, 1991)
Sohn: Hopper Jack Penn (vpm Robin Wright Penn, 1993)

Autogrammadresse

2049 Century Park E Ste 2500
Los Angeles, CA 90067-3127
USA

 
 

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