Stanley Kubrick

Portrait von Stanley Kubrick
Stanley Kubrick

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GEBURTSTAG:
26.07.1928 in Manhattan, New York

TODESTAG:
07.03.1999

Kurzinfo

Er kontrollierte jeden Aspekt des Films, von der Stoffentwicklung bis zur Vermarktung, bis ins Detail. Mit seinen zwölf Spielfilmen in 48 Jahren schuf er ein ebenso beispielloses, wie einmaliges Werk, das jeden neuen Film zum Ereignis machte, noch bevor er gestartet war. Kritiker warfen ihm leeren Formalismus vor, Anhänger bewunderten seinen ausgefeilten visuellen Stil und rühmten ihn als einen der wenigen ...

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GEBURTSDATUM: 26.07.1928
Er kontrollierte jeden Aspekt des Films, von der Stoffentwicklung bis zur Vermarktung, bis ins Detail. Mit seinen zwölf Spielfilmen in 48 Jahren schuf er ein ebenso beispielloses, wie einmaliges Werk, das jeden neuen Film zum Ereignis machte, noch bevor er gestartet war. Kritiker warfen ihm leeren Formalismus vor, Anhänger bewunderten seinen ausgefeilten visuellen Stil und rühmten ihn als einen der wenigen ausschließlich filmisch denkenden Regisseure. Stanley Kubrick (1928 - 1999) wurde in New York geboren, war der jüngste Fotograf des Magazins "Look", drehte dokumentarische Kurzfilme und debütierte 1952 als Regisseur. Bekannt wurde er durch seinen dritten Spielfilm "The Killing" (1956), der einen Überfall auf eine Rennbahn in zeitversetzten Handlungen schildert. Sein in Bayern gedrehter Antikriegsfilm "Wege zum Ruhm" ist einer der besten Filme des Genres. Hauptdarsteller Kirk Douglas engagierte Kubrick als Regisseur für den von Douglas produzierten Monumentalfilm "Spartakus", der Geschichte eines Sklavenaufstandes in Rom, der, auch wenn Kubrick diesmal nicht die letzte Hand anlegen konnte, ein wichtiger Beitrag zum historischen Epos ist. Nach der von Kubrick selbst als Fehlschlag attestierten Verfilmung von Vladimir Nabokovs Skandalroman "Lolita" gelang ihm mit der rabenschwarzen Satire "Dr. Seltsam", in der der Weltuntergang gefeiert wird und Peter Sellers in drei Rollen brillierte, ein höhnischer Spott über Militarismus, Atombomben, den Kalten Krieg und die generelle Inkompetenz von Machthabern. Kubricks an sich düstere und pessimistische Weltsicht schwang sich in dem Science-Fiction-Klassiker "2001 - Odyssee im Weltraum", der neue Maßstäbe in der Tricktechnik setzte, in mystische Dimensionen auf, um in der Zukunftsvision "Uhrwerk Orange" wieder einer abgrundtief apokalyptischen Ansicht der Gesellschaft, die aus Gewalt- und Sexexzessen besteht, Platz zu machen. Der Historienfilm "Barry Lyndon", über Aufstieg und Fall eines irischen Glücksritters im 18. Jahrhundert, beeindruckte durch Lichtdramaturgie mit Naturlicht und gemäldeartige Bildkompositionen, der Horrorfilm "The Shining" durch das mythologische Spiel mit dem Grauen, der Vietnamkriegsfilm "Full Metal Jacket" durch die konsequente Zeichnung der Enthumanisierung der Soldaten zu Killermaschinen. Für alle Filme benötigte der Perfektionist Kubrick mehrjährige Vorbereitungszeit. Sein letztes Werk "Eyes Wide Shut", nach der "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler, nach dessen Vollendung und erster Vorführung in der integralen Schnittfassung Kubrick starb, geriet durch Umbesetzungen und Nachdrehs in die Schlagzeilen, wurde aber ein würdiger Abschied als erotisches Psychodrama um Eifersucht, Begierden, Leidenschaft und die Künstlichkeit sexueller Arrangements. Kubrick lebte seit den 60er Jahren zurückgezogen und von der Öffentlichkeit abgeschirmt auf einem Landsitz im Norden von London.
GEBURTSDATUM: 26.07.1928
"2001 - Odyssee im Weltraum" mit neuen Szenen 17.12.2010

17 Minuten nie gesehenes Material aus Stanley Kubricks SciFi-Meisterwerk wurden in einem Safe entdeckt. Nun soll wohl eine neue XXL-Version kommen.

Es war ein Meilenstein der Filmgeschichte.
Ein Affe wirft einen Knochen hoch, dieser wirbelt in der Luft um die eigene Achse und - verwandelt sich plötzlich in eine Raumstation. Mit dieser Szene aus "2001 - Odyssee im Weltraum" schuf Regisseur Stanley Kubrick einen der berühmtesten Filmmomente. Nun sind sensationell weitere, noch nie gesehene Szenen aus dem Meisterwerk aufgetaucht. 17 Minuten, die Kubrick für die Kinofassung herausschnitt, lagerten in einem Safe in einer Salzmine im US-Bundesstaat Kansas.
Gefunden hat sie dort kein Geringerer als Douglas Trumbull, der zusammen mit Stanley Kubrick an den oscargekrönten Spezialeffekten für "2001 - Odyssee im Weltraum" gearbeitet hatte. Später lieferte Trumbull Effekte für "Der Blade Runner", Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art", den ersten "Star Trek"-Kinofilm und führte beim Kultfilm "Lautlos im Weltraum" sogar selbst Regie.
Warum keiner von den Sequenzen in dem riesigen Safe, der dem Filmstudio Warner als Archiv dient, wusste, ist vorerst ein Rätsel. Laut Douglas Trumbull sind die Szenen technisch "perfekt erhalten". Er wisse nur nicht, was Warner mit dem Material von Stanley Kubrick, der 1999 nach dem Dreh von "Eyes Wide Shut" verstarb, nun vorhabe.
Natürlich liegt ein "2001 - Extended"-Kinofilm nahe, schließlich hat James Cameron mit "Avatar" gerade vorgemacht, wie sich auf diese Art ordentlich Geld verdienen lässt. Mit einem Kultfilm wie "2001" sollte das ebenso möglich sein - ein Geschäft, das sich Warner kaum entgehen lassen kann.
Insbesondere als die gefundenen Szenen keine unbedeutenden Schnipsel sind, sondern zum Teil extrem spannendes Material aus visuell faszinierenden Filmmomenten: Frank Poole bewegt sich in der legendären Zentrifuge, ein Weltraumspaziergang vor Franks Tod, eine Szene, in der HAL die Funkverbindung zwischen der Discovery und Franks Kapsel unterbricht, sowie einige Aufnahmen der Affen zu Beginn des Films.
Blade Runner ist die Nummer eins 04.08.2009

Ein neues Ranking nennt die besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. Die Liste birgt durchaus Überraschungen...

Meisterregisseur Ridley Scott wird das gefallen: Gleich zwei seiner Werke finden sich in den Top Fünf der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten.
In Scotts perfekt inszeniertem Blade Runner zeigen Harrison Ford als Deckard und Rutger Hauer als Roy Batty wohl die besten Leistungen ihrer Karrieren. So lässt sich die Begründung der Autoren der US-Website "Total SciFi online" für ihre Nummer eins zusammenfassen - die Experten haben eine ultimative Liste der besten Science Fiction-Filme aller Zeiten erstellt.
Dominiert wird das 100 Filme umfassende Ranking erwartungsgemäß von Klassikern. Der erste Film neueren Datums findet sich mit Matrix von 1999 erst auf Platz 21. Wer es noch aktueller will, muß bis Platz 37 stöbern, dort findet sich dann Pixars Wall-E.
Auf den Plätzen hinter dem Spitzenreiter reihen sich Stanley Kubricks Meisterwerk 2001 - Odyssee im Weltraum, George Lucas' erster Star Wars-Streich A new Hope, mit Alien ein weiterer Film von Ridley Scott und, Überraschung, auf Platz fünf ein Klassiker von 1927: Fritz Langs Genremeilenstein Metropolis.
Die komplette Top Ten:
1. "Blade Runner" (1982)
2. "2001 - Odyssee im Weltraum" (1968)
3. "Krieg der Sterne" (1977)
4. "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979)
5. "Metropolis" (1927)
6. "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (1951)
7. "Terminator" (1984)
8. "Planet der Affen" (1968)
9. "E.T. - Der Außerirdische" (1982)
10. "Solaris" (1972)
GEBURTSDATUM: 26.07.1928
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GEBURTSDATUM: 26.07.1928

Familie

Verstorben 07.03.1999; Verheiratet mit Christiane Kubrick (1958 bis zu seinem Tod); Ruth Sobotka (1954-57); Toba Metz (1948-51);

 
 
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