Terrence Malick

Portrait von Terrence Malick
Terrence Malick

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GEBURTSTAG:
30.11.1943 in Waco, Texas

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Mit nur drei Filmen in 25 Jahren schrieb sich der Einzelgänger Terrence Malick in die Filmgeschichte ein. Geboren 1945 in Texas, studierte Malick in Harvard und Oxford Philosophie und arbeitete als Journalist für "Life", "Newsweek" und "The New Yorker", bevor er am Massachusetts Institute of Technology Dozent wurde und ab 1969 am American Film Institute studierte. Dort entstanden ein Kurzfilm und ...

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GEBURTSDATUM: 30.11.1943 | GEBURTSORT: USA
Mit nur drei Filmen in 25 Jahren schrieb sich der Einzelgänger Terrence Malick in die Filmgeschichte ein. Geboren 1945 in Texas, studierte Malick in Harvard und Oxford Philosophie und arbeitete als Journalist für "Life", "Newsweek" und "The New Yorker", bevor er am Massachusetts Institute of Technology Dozent wurde und ab 1969 am American Film Institute studierte. Dort entstanden ein Kurzfilm und die Drehbücher zu Vernon Zimmermans "Deadhead Miles" und Stuart Rosenbergs "Pocket Money - Zwei glücklose Cowboys" (1971), in dem Paul Newman und Lee Marvin zwei moderne Cowboys auf Arbeitssuche spielen. 1973 entstand, als eines der Hauptwerke der Aufbruchzeit des New Hollywood, "Badlands - Zerschossene Träume", in dem Martin Sheen als junger Müllarbeiter den Vater seiner Freundin (Sissy Spacek) erschießt und mit ihr in die Weite des Ödlandes flieht, wo sie ihn verlässt und er sich, stolz auf seinen Ruf als Killer, der Polizei ergibt. Mit Richard Gere und Sam Shepard in den Hauptrollen entstand 1979 "In der Glut des Südens", in dem Gere als Wanderarbeiter auf der Farm von Shepard bei der Ernte hilft, eine Liaison mit dessen Frau beginnt und durch die Felder von Texas gejagt wird. Der außerordentlich schön fotografierte Film erhielt in Cannes den Regiepreis. Zwanzig Jahre machte sich Malick rar, kursierten Gerüchte, hielt er sich überall und nirgends auf, hörte man von Projekten, glaubte ihn tot oder vermisst, bis er 1999 den Kriegsfilm "The Thin Red Line - Der schmale Grat" drehte, der eine Episode aus dem Krieg im Pazifik erzählt, die Erstürmung eines Hügels auf der von Japanern besetzten Insel Guadalcanal mit traumhaft schönen Naturaufnahmen koppelt und sie zu einem Poem auf die Zerstörung der Schöpfung ausweitet. Der Film erhielt 2000 auf der Berlinale den "Goldenen Bären".
GEBURTSDATUM: 30.11.1943 | GEBURTSORT: USA
11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo 24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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Terrence Malick dreht mit Bale und Blanchett 03.11.2011

Gleich zwei Filme plant der "Tree of Life"-Regisseur mit den beiden Hollywoodstars. Ein drittes Projekt mit Ben Affleck ist ebenfalls in der Mache.

Der Kinopoet drückt für seine Verhältnisse ganz schön auf die Tube.
Fünf Filme in 40 Jahren: So lautet die bisherige Bilanz von "The Tree of Life"-Regisseur Terrence Malick. Vier Jahrzehnte voll meditativer Arbeit scheinen jedoch genug zu sein. Aktuell mutiert der Lyriker unter den Filmemachern nämlich zum Arbeitstier. Drei Filme hat der 68-Jährige derzeit in der Pipeline. Zwei davon werden Ähnlichkeiten in der Besetzung haben: Cate Blanchett und Christian Bale wurden sowohl für "Lawless" als auch für "Knight of Cups" verpflichtet.
Worum es in den beiden Bale/Blanchett-Filmen geht, will Malick momentan noch nicht verraten. Mit den Dreharbeiten soll jedoch schon im kommenden Jahr begonnen werden, und zwar direkt hintereinander. Wer es so eilig hat, der sollte auch sonst schon das ein oder andere Schäfchen im Trockenen haben. Und tatsächlich: Die Besetzungsliste von "Lawless" glänzt mit weiteren Namen wie Ryan Gosling, Rooney Mara und Haley Bennett. Und "Knight of Cups" wird definitiv noch durch die atemberaubende Schönheit von Isabel Lucas bereichert.
Bevor Malick die beiden Projekte angeht, will er erst noch ein drittes Projekt zu Ende bringen. Obwohl es schon weiter fortgeschritten ist als die Bale/Blanchett-Filme, hat es noch keinen Titel. Allerdings wird auch hier eine beeindruckende Schauspielerriege versammelt. In der Hauptrolle wird Ben Affleck zu sehen sein, des weiteren spielen Rachel Weisz, Rachel McAdams, Javier Bardem und Olga Kurylenko mit.
Offizielle Informationen zur Handlung gibt es zwar auch hier nicht, laut Gerüchteküche soll es aber um eine über Ländergrenzen geführte Dreiecksbeziehung gehen. Ob sich die Gerüchte nun bewahrheiten oder nicht: Malick-Filme sind und bleiben ein Erlebnis. Freuen darf man sich also so oder so über die ungewohnte Flut an cineastischem Output.
GEBURTSDATUM: 30.11.1943 | GEBURTSORT: USA
Jahr Film
GEBURTSDATUM: 30.11.1943 | GEBURTSORT: USA
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