Timur Bekmambetow
Die ersten Bilder aus dem Horror-Fantasy-Spektakel "Abraham Lincoln: Vampirjäger" aus der "Wächter der Nacht"-Schmiede zeigen den Kultpräsidenten mit Axt!
Es ist eine der schrägsten Filmideen aller Zeiten?Die größte Leistung von Abraham Lincoln war nicht die Befreiung der Sklaven und sein politisches Verdienst um die Vereinigten Staaten von Amerika! Sondern, dass er seine Axt jeder Menge Vampiren in den untoten Leib rammte!
Das behauptet zumindest der Russe Timur Bekmambetow, bekannt durch "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages", in seinem neuen Film mit dem höchst ausgefallenen Titel "Abraham Lincoln Vampirjäger".
Die Idee: Die Mutter des neunjährigen Abraham Lincoln stirbt im Jahr 1818 nach schwerem Leiden, angeblich an Milchunverträglichkeit. Doch später findet Abraham heraus, dass in Wahrheit ein Vampir seine Mutter tötete. Der Junge schwört Rache und auf seinem unerbittlichen Feldzug ist sein triumphaler Einzug ins Weiße Haus eigentlich nur ein Nebenprodukt. Denn wie auf dem brandheißen ersten Plakat zu lesen steht, gilt für Lincoln: "Präsident bei Tag, Jäger bei Nacht".
Derartige Filmideen landen für gewöhnlich direkt in den hinteren Regalen von Videotheken und erblicken nie das Licht eines Kinosaals. Doch hinter "Abraham Lincoln Vampirjäger" steht außer Timur Bekmambetow auch noch Hollywood-Ikone Tim Burton, der den Film als Produzent begleitet, weltweiter Kinostart inklusive. Entsprechend finster fallen auch die ersten Szenenbilder aus dem Horror-Fantasy-Werk aus.
Vorlage zu "Abraham Lincoln Vampirjäger" ist dabei der gleichnamige Roman von Seth Grahame-Smith, der vorgibt, Lincolns geheime Tagebücher gefunden zu haben. Darin gibt dieser haarklein Auskunft über sein Doppelleben als Vampirschlächter, das er über 140 Jahre vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hat. Dabei wird auch offenbart, dass Vampire ihre ganz besondere Rolle bei der Entstehung, Entwicklung und sogar beinahe dem Ende der USA gespielt haben?
Die Hauptrolle in der Verfilmung spielt dabei mit Benjamin Walker ein Newcomer, immerhin ist mit Mary Elizabeth Winstead als dessen Frau Mary der Star aus "Death Proof - Todsicher" und "Stirb langsam 4.0" mit an Bord.
Wie schräg "Abraham Lincoln Vampirjäger" wirklich ist, gibt's ab 12. Juli im Kino zu ersterben.
Was bei "Blair Witch Projekt" funktionierte, soll nun auch bei "Apollo 18" klappen: Angeblich ist alles echt, behauptet nun das Studio.
"Wir haben nichts gefilmt, sondern alles so vorgefunden!"Wenn man den Leuten erzählt, dass etwas echt ist, glauben sie es auch. Von dieser Theorie scheint jetzt die Weinstein Company auszugehen, die so versucht ihren neuen Film "Apollo 18", produziert von "Wanted"-Regisseur Timur Bekmambetow, unters Volk zu bringen. Ähnlich wie einst bei "Blair Witch Project" versucht man nun, das Ganze als ein tatsächlich stattgefundenes Ereignis darzustellen, dessen Geheimnis endlich in der Öffentlichkeit gelüftet wird.
"Apollo 18" sei keine Fiktion, wie Bob Weinstein felsenfest erklärt, sondern nichts als die Wahrheit: "Jeder weiß, dass es bei dieser Sache Geheimnisse gibt, die man vor den Menschen verbergen wollte", so Weinstein gegenüber Entertainment Weekly. "Sehen Sie auf WikiLeaks nach: Dort gibt es ein paar Sachen, die so vorgefallen sind, das ist kein Schwindel. Wir haben da nicht irgend etwas zusammengefilmt, sondern tatsächlich etwas gefunden. Ich betone, 'gefunden', Baby!"
Verschwörungstheoretiker behaupten, dass der im September 1970 von der NASA abgesagte Flug Apollo 18 in Wahrheit doch stattgefunden hat. Dabei habe man so merkwürdige Dinge entdeckt, dass die NASA beschloss, das Projekt offiziell als gestrichen aufzuführen.
Tatsächlich sah die NASA nach der ersten Mondlandung durch Apollo 11 am 16. Juli 1969 noch neun weitere Apolloflüge für die nächsten vier Jahre vor. Doch schon kurz nach Bekanntgabe dieses Programms wurden einige dieser Flüge, offiziell aus Kostengründen, zusammengestrichen.
Die Landung von kleinen grünen Männchen auf der Erde mit viel authentischem Material - Das sollte "The Zone" werden. Doch daraus wird nichts.
"2012"-Regisseur Roland Emmerich hat "The Zone" abgeblasen. Angeblich ist der Konkurrenzdruck anderer pseudo-dokumentarischer Filme derzeit zu groß.Roland Emmerichs geplanter Film "The Zone" ist gestorben. "Das ist kein Projekt, das Emmerich zur Zeit fortsetzen wird", heißt es dazu aus dem Umfeld des Blockbuster- und Actionmeisters, der Kracher wie "Independence Day", "2012" oder "Godzilla" schuf. "The Zone" sollte allerdings kein Blockbuster werden, sondern höchstens fünf Millionen Dollar kosten. Für einen Regisseur, der nach eigenen Angaben seit "Stargate" im Jahr 1994 nie für weniger als 100 Millionen Dollar produziert hat, ist das eine merkwürdig kleine Summe. Doch die Frage, wie der Mann, der nur klotzt und nie kleckert, das hätte bewerkstelligen wollen, hat sich nun erledigt.
Als Begründung wird angegeben, dass derzeit einfach zu viele so genannter Found footage-Filme kursieren - Filme, bei denen dem Zuschauer mit vermeintlich echtem Videomaterial und absichtlicher Unprofessionalität bei der Kameraführung Authentizität suggeriert wird. Dies taten höchst erfolgreich zum Beispiel Filme wie "Blair Witch Project", "Cloverfield", "District 9" oder "Paranormal Activity".
Dem Boom folgen demnächst "Skyline" von Colin Strauses, "Super 8" von J.J. Abrams sowie "Apollo 18" von Timur Bekmambetow. Letzter handelt von der gleichnamigen NASA-Mission, die man angeblich doch heimlich durchführte und dabei außerirdisches Leben fand. Spekulationen zufolge ist "Apollo 18" auch der Grund für die Absage des Projekts, denn dieser Film wäre wahrscheinlich zeitgleich mit "The Zone" in die Kinos gekommen und hätte für direkte Konkurrenz gesorgt.
"The Zone" hätte sich übrigens auch um Aliens, die die Erde entern, gedreht. Roland Emmerichs nächster Film heißt "Anonymus" und beschäftigt sich nicht mit Außerirdischen - sondern mit Shakespeare.
"Abraham Lincoln: Vampire Hunter" ist ein schräger Roman - und damit wie gemacht für den Meister des Kuriosen.
Bald werden wir Abraham Lincoln mit ganz neuen Augen sehen - und Tim Burton hilft uns dabei.Auch Präsidenten haben ihre Hobbies: Barack Obama pokert in seiner freien Zeit, Kremlchef Dmitri Medwedew knipst, George W. Bush war begeisterter Jäger, Abraham Lincoln erledigte Vampire. Jedenfalls wenn man Autor Seth Grahame-Smith Glauben schenken will - und seinem Roman "Abraham Lincoln: Vampire Hunter". Der lässt den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten in einem völlig neuen Licht erstrahlen und schildert einen Abe Lincoln, der diesmal weniger die Sklaverei sondern eher Untote abschaffen will.
Solch zugegeben etwas abstruser Gedanke hat offenbar sofort Tim Burton fasziniert - Hollywoods Koryphäe für Schräges aller Art. Der tut sich noch schnell mit Timur Bekmambetow zusammen, der bereits in "Wanted" das Regiezepter schwang - und fertig ist das schlagkräftige Kreativ-Team. Noch dazu ein bewährtes, da die beiden im Puppen-Thriller "#9" sowohl viel Spaß hatten als auch ein extrem gelungenes Ergebnis erzielen konnten. Sogar mit der Suche nach Geld wollen die beiden sich offenbar nicht lange aufhalten - und nehmen der Einfachheit halber ihr eigenes.
Jane Austen meets Zombieland
Da gerade sensible historische Stoffe eine möglichst werksgetreue Verfilmung erfordern, hat man gar den Autor mit an Bord geholt. Grahame-Smith höchstselbst wird sich am Drehbuch versuchen. Was eine ziemlich gute Nachricht ist, da der Autor und Produzent nämlich schon in seiner Parodie "Stolz und Vorurteil und Zombies" extrem schrägen Humor und ziemlich viel Stil bewiesen hat.
Diese Kreuzung aus Jane Austen und "28 Days Later" wird übrigens ebenfalls verfilmt. Mit Natalie Portman als Hauptdarstellerin und Produzentin. Freunde des unkonventionellen Filmgenusses - da kommt was auf euch zu. Und doch bleibt eine Frage: Wenn Präsident Lincoln Vampiren das untote Lebenslicht ausblies - was macht wohl Angela Merkel in Ihrer Freizeit? Mit bloßen Händen Werwölfe erledigen?
Sie war die heißeste Auftragskillerin der Welt. Klar, dass "Wanted"-Regisseur Timur Bekmambetov sie um jeden Preis für die Fortsetzung will.
Als Mitglied einer geheimen Bruderschaft bringt Angelina Jolie James McAvoy in "Wanted" bei, wie man menschliche Ziele von einem fahrenden Zug aus eliminiert. Auch in der letzten Filmszene behält Jolie das Kommando und tötet mit einer einzigen Kugel nicht nur acht ihrer Mitstreiter, sondern ebenso sich selbst.Für "Wanted 2" soll Angelina Jolie dennoch als mysteriöse Fox zurückkehren. Wie Regisseur Timur Bekmambetow sie genau von den Toten auferstehen lassen möchte, hat er zwar noch nicht verraten, doch sein Wunsch steht. Neben neuen Figuren, die im zweiten Teil eingeführt werden sollen, bemühen sich die Produzenten zurzeit außerdem intensiv um eine Zusage von James McAvoy. Doch der will erstmal das Drehbuch abwarten.
"Im nächsten Monat beginnen wir mit den Vorbereitungen für den Film", verkündet Bekmambetov jetzt auf einer russischen Website. "Ich denke, dass wir mit den Dreharbeiten noch im späten Herbst loslegen können." Dafür reist das Team nach Amerika, Indien und Russland. Bei einem Budget von 150 Millionen Dollar kann der Regisseur für die Fortsetzung übrigens das Doppelte ausgeben, wie für "Wanted" selbst. Somit können sich Action-Fans auf noch ausgefallenere Stunts und hoffentlich auch auf etwas mehr Story freuen.































