Tobin Bell

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Tobin Bell

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REALER NAME:
Tobin Bell

GEBURTSTAG:
07.08.1942 in Queens, New York

Kurzinfo

Amerikanischer Schauspieler. Tobin Bell gewann seine "unheimliche" Reputation als knochenharter Fiesling in Horror- und Actionfilmen und mit zahlreichen Auftritten und Gastauftritten in TV-Serien. Kultstatus erreichte der große Blonde mit der Granithaut als Serienkiller und Folterkellermeister Jigsaw in der "Saw"-Trilogie (2004-2006), wo er mit weißroter Pappmaché-Clown-Maske und Fliege erscheint, im zweiten Teil erkrankt und im dritten Teil bettlägerig und kahlköpig geworden ist, ...

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GEBURTSDATUM: 07.08.1942
Amerikanischer Schauspieler. Tobin Bell gewann seine "unheimliche" Reputation als knochenharter Fiesling in Horror- und Actionfilmen und mit zahlreichen Auftritten und Gastauftritten in TV-Serien. Kultstatus erreichte der große Blonde mit der Granithaut als Serienkiller und Folterkellermeister Jigsaw in der "Saw"-Trilogie (2004-2006), wo er mit weißroter Pappmaché-Clown-Maske und Fliege erscheint, im zweiten Teil erkrankt und im dritten Teil bettlägerig und kahlköpig geworden ist, was den moralisierenden Horrorphilosophen nicht davon abhält, sich weitere makabre Todesarten auszudenken.
Tobin Bell wurde in Queens, New York (andere Quellen: Weymouth, Massachusetts), als Sohn der britischen Schauspielerin Eileen Bell geboren, absolvierte die Boston University und nahm in New York Schauspielunterricht bei Sanford Meisner und in Lee Strasbergs Actor's Studio. Obwohl er 1988 als FBI-Agent in Alan Parkers "Mississippi Burning" an der Seite von Gene Hackman und Willem Dafoe debütierte, avancierte Bell rasch zum Mafioso in Martin Scorseses "GoodFellas" (1990) und zum Killer in Sydney Pollacks John-Grisham-Verfilmung "Die Firma" (1993). Als Kopfgeldjäger Dog Kelly bleibt er in Sam Raimis Neo-Western "Schneller als der Tod" (1995) auf der Duellanten-Strecke, als Moloch kämpft er in Tsui Harks Actionfilm "Black Mask II" (1993).
Zu Bells über 70 Film- und TV-Arbeiten als Agent, Cop, Killer und Bösewicht zählen die Serien "Akte X", "Die Sopranos", "Emergency Room", "Chicago Hope", "Stargate 1", Walker, Texas Ranger", "NYPD Blue", "Seinfeld", "Alien Nation", "Jake and the Fatman", "Charmed", "Revelations", "24", "Alias", wo er zu den SD-6-Agenten gehört, und als Titelheld in "Una Bomber. The True Story". In "Shadow Killer" (1994) war Pam Grier als Polizeipsychologin seine Partnerin, in "Power Play - Fusion Factor" (2002) verhindert er Umweltschutzmaßnahmen, und in Robert Kurtzmans Horrorfilm "Buried Alive - Lebendig begraben" (2007) ist er Hausmeister einer Hütte bei einer verlassenen Mine im Grand Canyon und macht Studenten bei der Schatzsuche das Leben zur Hölle. Ein Heavy.
GEBURTSDATUM: 07.08.1942
Er kam, sah und sägte 16.01.2009

Mit "Saw V" beweist Filmfinsterling Tobin Bell, dass der Mann, der kreativ und grausam Leben nimmt, selbst nicht tot zu kriegen ist.

"Der Tod ist eine Überraschungsparty" oder "Ja, Blut wird fließen". So gruselig-gesellig gibt sich Bell in seiner Kultrolle Jigsaw, obwohl er sich selbst "immer in romantischen Heldenrollen, als guter, mitfühlender Kerl" gesehen hat.
Fünf Filme hat der Sohn der britischen Schauspielerin Eileen Bell bisher als moralisches Monstrum der "Saw"-Reihe geprägt. Hat Schädel durchbohrt, Körper tranchiert und püriert, um Menschen, die das Geschenk des Lebens nicht schätzten, eine Lektion zu erteilen. Mit einer Wahl, die immer auch Qual bedeutete.
"Leben oder Sterben?", Jigsaws Optionen, waren vor Jahren irgendwie auch die von Tobin Bell gewesen. Der Absolvent der Boston University, der "Umweltbildung" studiert hatte, kam als Schauspieler nicht auf die Füße. Obwohl er das "Actor's Studio" besucht, dort Lee Strasberg und Ellen Burstyn und schließlich Strasbergs Konkurrenten Sanford Meisner als Lehrer gehabt hatte. "Ich spielte drei Nächte die Woche in Off-Broadwaystücken, arbeitete ständig an mir. Da sprach mich eine Regisseurin am Actor's Studio an: 'Tobin, das hast Du jetzt schon eine ganze Weile gemacht. Du solltest nach Hollywood gehen und Bad Guys spielen.'"
Leben oder Sterben, Hollywood oder Hinterhoftheater - vor dieser Wahl stehend, entschied sich der New Yorker für Los Angeles. Doch es dauerte, bis sein Ticket zum Erfolg - die bleichen Gesichtszüge, die blauen, seltsam leblosen Augen, die leise-bedrohliche Präsenz - auch eingelöst wurde. In einer Partyszene in "Tootsie", in der Dustin Hoffman vergeblich versucht, Jessica Lange anzugraben, debütierte Bell als Kellner.
Backgroundrollen wie diese, Lichtdoubles für Stars - der 40-Jährige übernahm alles, was an ihn näher zur Kamera führte. In etwa 60 Filmen war Bell Dekoration, bevor ihm Sir Alan Parker die erste richtige Rolle gab, er in "Mississippi Burning" als FBI-Agent Ku-Klux-Klan-Kerle verhaften durfte. Schon hier versuchte Bell, kurze Auftritte durch kleine Nuancen zu betonen.
Doch Parker disziplinierte ihn genauso wie Martin Scorsese, der ihm als Bewährungshelfer in "Goodfellas" die Zigarre in den Mundwinkeln verbot. Erlaubt schillern durfte er erstmals in "Ruby", als möglicher Kennedy-Verschwörer David Ferrie. Seit ihn schließlich "Die Firma" engagierte, um als Albinokiller Tom Cruise zu jagen, ist Bells Blut beruflich vergiftet.
Mädchen mordender Hausmeister ("Malice - Eine Intrige"), von Sharon Stone aus den Stiefeln geholter Kopfgeldjäger ("Schneller als der Tod"), gefürchteter Briefbombenbauer (TV-Drama "Unabomber: The True Story"), unheimlicher Voyeur ("The 4th Floor"), gruseliger Nikotinkiller ("Akte-X"-Folge) und Mastermind hinter einer Nuklearattacke in der 2.Staffel von "24".
Wie Robert Englund als Freddy Krueger wurde Bell mit Jigsaw zur Horrorikone, ohne sich privat davon infizieren zu lassen. Statt seine Frau auf die Streckbank zu schicken oder die beiden Kinder per Elektroschocks pädogisch zu beeinflussen, führt er ein glückliches Familienleben, genießt seine Freizeit als Bergwanderer, Tierfotograf und Gitarrero. Keines seiner selbst verfassten Drehbücher wurde bisher verfilmt, weder die Beziehungstory aus Afghanistan noch die Lovestory um einen Mann, der sich in der Karibik dem Malen hingibt.
Trotzdem bleibt Jigsaw für die Kamera reserviert. Nur für die Kids, die er beim Football coacht, erhebt er gelegentlich die unnachahmliche Stimme des Monstrums. Eine Stimme, die Filmopfern den Tod, ihm aber Spott einbrachte: "Mit 30 hörte ich mit dem Alkohol auf. Danach wurde meine Stimme sehr sanft und meine Freunde sagten, ich wäre ein Langweiler geworden."
GEBURTSDATUM: 07.08.1942
Jahr Film
2009 Saw VI
2008 Saw V
2007 Saw IV
2006 Saw III
2004 Saw
GEBURTSDATUM: 07.08.1942
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GEBURTSDATUM: 07.08.1942

Familie

Mutter: Eileen Bell Tobin (Schauspielerin)
Kinder: hat zwei Kinder

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Beverly Hills, CA 90210
USA

 
 
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