Ulrike Kriener

Portrait von Ulrike Kriener
Ulrike Kriener

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GEBURTSTAG:
24.12.1954 in Bottrop

LEBT IN:
Deutschland

Kurzinfo

Ihr Aussehen ist eher unauffällig, ihre Figuren sind Alltagspersonen wie Lehrerinnen oder Witwen, dafür kultiviert sie häufig jene ironisch herablassende Haltung, deren Spott jedes Gegenüber im Nu vernichtet. Ulrike Kriener verbirgt ihre innere Spannung und Dramatik hinter lässigen Abwehrhaltungen und gilt als Charakterdarstellerin mit Tiefgang, die vor allem im Fernsehen reüssiert. Die meisten Kinofilme Krieners entstanden unter der Regie von Doris ...

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GEBURTSDATUM: 24.12.1954 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Ihr Aussehen ist eher unauffällig, ihre Figuren sind Alltagspersonen wie Lehrerinnen oder Witwen, dafür kultiviert sie häufig jene ironisch herablassende Haltung, deren Spott jedes Gegenüber im Nu vernichtet. Ulrike Kriener verbirgt ihre innere Spannung und Dramatik hinter lässigen Abwehrhaltungen und gilt als Charakterdarstellerin mit Tiefgang, die vor allem im Fernsehen reüssiert. Die meisten Kinofilme Krieners entstanden unter der Regie von Doris Dörrie, die die damals 31-jährige Bühnenschauspielerin 1985 mit dem großen Kinoerfolg "Männer" auf einen Schlag bekannt machte: Da wurde Kriener von Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach umworben und von Lauterbach unvergesslich mit Gorillamaske auf dem Kopf umtanzt. Seither gibt sie in fast allen Dörrie-Filmen Gastauftritte: In "Paradies" ist sie Prostituierte, in "Geld" Kosmetikberaterin" und in "Der Fischer und seine Frau" (2005) die ewige Hippie- und Indien-Selbsterfahrungs-Mutter des Titelhelden.
Nachdem 1987 das Drama "Der Flieger", wo sie sich als Reporterin in einen jungen Träumer und Drachenflieger aus Coburg verliebt, und 1989 die Familienkomödie "Bodo" (mit Lauterbach) floppten, war Kriener im Kino selten zu sehen, zuletzt 2003 als Mutter von Polizeischüler Matthias Schweighöfer in "Klasse von '99".
Das Fernsehen wurde Krieners Domäne, so als Frau des Täters in "Der Hammermörder" (1990), der ihr den Adolf-Grimme-Preis einbrachte. Die Galerie ihrer desillusionierten, selbstquälerischen und problembeladenen Frauen ist beachtlich, reicht von der Witwe in "Einer geht noch" (1999) bis zur Lehrerin in "Die Konferenz" (2005) die von einem Afrika-Aufenthalt zehrt und gleichzeitig unter dem damit verbundenen Trauma einer Vergewaltigung leidet. Krieners zweite Domäne sind Krimi-Frauen: In "Der Alte", "Eurocops" und "Tatort"-Folgen ist sie präsent und ermittelt seit 2002 als "Kommissarin Lucas" in München und Regensburg.
Kriener wurde 2005 mit dem Ensemble von "Die Konferenz" mit dem Hessischen Filmpreis geehrt.
Sie lebt in München.
GEBURTSDATUM: 24.12.1954 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Jahr Film
1985 Männer
GEBURTSDATUM: 24.12.1954 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
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GEBURTSDATUM: 24.12.1954 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND

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