Viola Davis

Portrait von Davis
Davis

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GEBURTSTAG:
11.08.1965 in Saint Matthews, South Carolina

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Amerikanische Schauspielerin. Geachtete, respektierte und vertrauenswürdige Frauen mit integrer Persönlichkeit sind die Domäne der afroamerikanischen Charakterdarstellerin Viola Davis, die sich am Broadway einen Namen machte. Ab 1996 übernahm sie in Fernsehserien und Kinofilmen handlungstragende Nebenrollen. Davis spielte mehrfach unter der Regie von Steven Soderbergh ("Traffic"). Für ihre Rolle der verzweifelten und resignierenden Mutter eines Jungen, der in "Glaubensfrage" (2008) angeblich von ...

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GEBURTSDATUM: 11.08.1965 | GEBURTSORT: USA
Amerikanische Schauspielerin. Geachtete, respektierte und vertrauenswürdige Frauen mit integrer Persönlichkeit sind die Domäne der afroamerikanischen Charakterdarstellerin Viola Davis, die sich am Broadway einen Namen machte. Ab 1996 übernahm sie in Fernsehserien und Kinofilmen handlungstragende Nebenrollen. Davis spielte mehrfach unter der Regie von Steven Soderbergh ("Traffic"). Für ihre Rolle der verzweifelten und resignierenden Mutter eines Jungen, der in "Glaubensfrage" (2008) angeblich von einem Priester missbraucht wurde, wurde sie für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Davis spielte in Thrillern ("State of Play"), romantischen Dramen ("Das Lächeln der Sterne") und Musikfilmen ("Get Rich or Die Tryin'"), häufig als Krankenschwester, Mutter, Sekretärin, Polizistin oder Dienstmädchen. In F. Gary Grays Thriller "Law Abiding Citizens" (2010) ist sie die Bürgermeisterin von Philadelphia.
Viola Davis wurde 1965 in Saint Matthews, South Carolina, als Tochter eines auf einer Ranch Pferde züchtenden Vaters in ärmlichen Verhältnissen geboren und sah wie ihre Geschwister Bücher als Möglichkeit, das Elend zu vergessen. Sie besuchte das Rhode Island College und die Juilliard School in New York und verschaffte sich auf der Bühne Anerkennung in Stücken von Richard Wright und August Wilson, die ihr 1999 den Obie Award ("Everybody's Ruby") und 2001 den Tony Award (Wilsons "King Hedley II") einbrachten.
Davis' erste Rolle in "The Substance of Fire" (1996) war eine Krankenschwester, die sie auch in der Serie "City of Angels" (24 Folgen 2000) spielte. In "The Pentagon Wars" (1998) war sie Sekretärin. Davis war in drei Fimen von Steven Soderbergh zu sehen, als Don Cheadles Frau in "Out of Sight" (1998, mit George Clooney), im Drogen-Panorama "Traffic" (2000) als Sozialarbeiterin und im Sci-Fi-Drama "Solaris" (2002, mit Clooney) als Wissenschaftlerin. Im Melodram "Dem Himmel so nah" (2003) ist Davis Dienstmädchen von Julianne Moore und Dennis Quaid, in Denzel Washingtons Regiedebüt "Awtone Fisher" (2004) die leibliche Mutter des Titelhelden (Derek Luke), in "Get Rich or Die Tryin'" (2005) die Großmutter von 50 Cent, und in Oliver Stones "World Trade Center" (2006) eine Mutter im Hospital.
Davis verkörperte in "The Architect" (2006) eine Aktivistin, die ihr Stadtviertel gegen kommunale Übergriffe verteidigt. In der romantischen Komödie "Kate & Leopold" (2001, mit Hugh Jackman) ist sie Polizistin, im Politthriller "Syriana" (2005, mit Clooney) CIA-Ausschuss-Vorsitzende, im Thriller "Disturbia" (2007, mit Shia LaBoeuf) Police Detective, und im Journalisten-Thriller "State of Play" (2009, mit Russell Crowe und Rachel McAdams) Dr. Franklin. Eine ihrer schönsten Rollen ist die herzliche Vermieterin des Strandhauses, die mit Diane Lane gelöste Tage vor dem Sturm im Drama "Das Lächeln der Sterne" (2008) erlebt.
Davis war Gast in den Serien "CSI", in sieben Folgen von "Law & Order" (2003-06), und in den Serien "Century City" (2004) und "Traveller" (2007), wo sie eine FBI-Agentin spielt. In "United States of Tara" (2009) ist sie eine Künstlerin.
Viola Davis wurde für "Glaubensfrage" mit dem Black Reel Award und dem Preis des National Board of Review ausgezeichnet.
Viola Davis ist seit 2003 mit Schauspieler Julius Tenno ("The Architect") verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.
GEBURTSDATUM: 11.08.1965 | GEBURTSORT: USA
11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo 24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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