Wayne Wang

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In Hongkong geboren, gehört der international arbeitende Wayne Wang nicht zum Martial-Arts-Kino der ehemaligen britischen Kronkolonie. Stattdessen konnte er sich wie Ang Lee und Wong Kar-wai als Autoren-Regisseur etablieren, der vornehmlich von Generationskonflikten und kulturellen Unterschieden vor allem zwischen den noch in China geborenen Müttern und Vätern und ihren in den USA geborenen oder aufgewachsenen Söhnen und Töchtern erzählt.

1949 geboren, erhielt er seinen Namen von seinem Vater, einem Ingenieur und Geschäftsmann, der Western liebte und ein großer Fan von John Wayne war. Wang besuchte eine Jesuitenschule und studierte mit 18 Jahren in den USA in Oakland Film, Fernsehen und Malerei. Mit einem Magisterabschluss kehrte er nach Hongkong zurück und arbeitete für eine TV-Produktionsfirma. Wieder in den USA, wohnte er in San Francisco im Stadtteil Chinatown und begann kommunale Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensbedingungen. Aus diesen Erfahrungen erwuchs 1982 sein (noch in Schwarz-Weiß gedrehtes) Spielfilmdebüt "Chan is Missing", das nur 22.000 Dollar kostete und von der Suche eines chinesischen Taxifahrers nach einem Verwandten erzählt. Der Film kam über den Umweg des Fernsehens in die Kinos, als Wang mit seinem zweiten, in Cannes 1984 vorgestellten Film "Dim Sun", der die Beziehungen einer chinesischen Mutter zu ihrer in den USA geborenen Tochter schildert, Erfolg als erster chinesischer Independent-Regisseur hatte.

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Details

Geburtstag

12.01.1949


Filmografie

2007 The Princess of Nebraska Regie
  Mr. Shi und der Gesang der Zikaden Regie, Produktion
2006 Noch einmal Ferien Regie
1997 Chinese Box Regie
1995 Blue in the Face Regie, Buch
  Smoke Regie


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