Inglourious Basterds
START 20.08.2009
ACTION/KRIEGSFILM | 154 MINUTEN | USA/DEUTSCHLAND 2009 | UNIVERSAL
Quentin Tarantinos wahnwitziger Men-on-a-Mission-Weltkriegsfilm, in dem sich ein Trupp jüdischer US-Soldaten daran macht, in einem Pariser Kino die führenden Nazis zu töten.
QUENTIN TARANTINO hat sich einen Traum erfüllt mit seinem Kriegs-Märchen aus dem besetzten Frankreich. "Es war einmal", so beginnt die Saga der Basterds, jüdischer US-G.I.s, die unter Führung von BRAD PITT hinter den Feindesreihen mit kompromissloser Brutalität aufräumen. Das Himmelfahrtskommando gipfelt 1944 bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino, wo die komplette Nazi-Spitze ausgeschaltet werden soll. CHRISTOPH WALTZ brilliert als SS-Oberst Hans Landa, seine Kollegen DIANE KRÜGER, AUGUST DIEHL, TIL SCHWEIGER und DANIEL BRÜHL überzeugen in weiteren Rollen. Und am Ende steht der Sieg des Kinos über Terror und Gewalt. Nicht nur Tarantinos Traum...START 20.08.2009
ACTION/KRIEGSFILM | 154 MINUTEN | USA/DEUTSCHLAND 2009 | UNIVERSAL
Film Trailer
| Filmtrailer | 08.05.2009 |
| Filmtrailer (englisch) | 26.03.2009 |
| Premierenclip | 06.08.2009 |
| Filmtrailer 2 | 10.08.2009 |
START 20.08.2009
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Nach "Inglourious Basterds" lässt sich Christoph Waltz in "Django Unchained" erneut von Quentin Tarantino vor den Karren spannen.
Nachdem vor gut zwei Monaten bereits bekannt wurde, dass Tarantinos nächster Film definitiv ein Western sein wird, gibt es nun einen Titel ("Django Unchained"), eine Story und Christoph Waltz als Kopfgeldjäger.Christoph Waltz kann sich nach wie vor an den Früchten der Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino bei "Inglourious Basterds" erfreuen. Seine brillante Leistung bescherte ihm neben haufenweise Drehbüchern, die seitdem in steter Regelmäßigkeit auf seinen Tisch flattern, auch noch den Oscar als bester Nebendarsteller und Tarantino als bekennenden Waltz-Fan.
Kein Wunder also, dass der Regiemeister sofort alle Hebel in Bewegung setzte, Oscar-Abräumer Waltz auch für seinen neuen Film zu begeistern. Seit Anfang März wissen wir, dass es ein Western sein wird. Mittlerweile gibt es weitere Informationen zu dem Projekt: Der Titel des von Tarantino zuvor als "Southern" beschriebenen Western lautet demnach "Django Unchained", eine Anspielung auf den Spaghetti-Western-Klassiker "Django" von 1966.
Waltz spielt einen deutschen Kopfgeldjäger, der im Süden der USA einen Sklaven befreit und diesen ebenfalls zu einem Kopfgeldjäger ausbildet. Nachdem die beiden einige Gesuchte zur Strecke gebracht haben, macht sich der ehemalige Sklave mit der Hilfe von Oscarpreisträger Waltz daran, seine Frau aus den Fängen der Sklavenbesitzer auf einer Plantage zu befreien.
Wer die Rolle des ehemaligen Sklaven übernehmen soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch über die weitere Besetzung gibt es noch keine handfesten Informationen. Allerdings sind neben dem Original-"Django" Franco Nero noch Treat Williams und Keith Carradine Gerüchten zufolge im Gespräch. Drehbeginn soll im Spätsommer oder Frühherbst dieses Jahres sein. Ob Waltz diesmal die Oscar-Academy-Mitglieder als bester Hauptdarsteller überzeugen kann?
Aus Dankbarkeit, dass Quentin Tarantino von Uma Thurman beim Promi-Verulken hochgenommen wurde, trank er Wein aus ihrem Schuh.
Das Bouquet dürfte umwerfend gewesen sein - ganz zu schweigen vom Abgang. Quentin Tarantino ist in Sachen Alkohol kein Kind von Traurigkeit. Deshalb nahm er auch gerne Uma Thurmans Einladung an, edlen Wein aus ihrem Schuh zu trinken.Fruchtig, gehaltvoll, mit einem Schuss Pikanterie - so lässt sich wohl der Wein beschreiben, den Quentin Tarantino im Rahmen seines Veräppelungsabends des ehrwürdigen New Yorker Friar's Clubs konsumierte. Zumindest das Tröpfchen, das der Filmemacher aus Uma Thurmans Schuh schlürfte.
Clubmitglieder und Ehrengäste wie Thurman, Rob Schneider, Sarah Silverman und Samuel L. Jackson hatten sich im Hilton Hotel eingefunden, um wie jedes Jahr üblich einen Prominenten ordentlich durch den Kakao zu ziehen. Diesmal traf es Quentin Tarantino. Nachdem die Nationalhymne den munteren Reigen eröffnet hatte, stürmte Samuel L. Jackson die Bühne und wies die Anwesenden u.a. auf Tarantinos Bewunderung für Elvis Presley hin.
Höhepunkt der schamlosen Tarantino-Veräppelung war eindeutig Uma Thurmans spontane Einladung zum Trinken.
Nachdem Uma Quentins Qualitäten als Filmemacher rühmte, zog sie sich ihre High Heels aus, goss Wein hinein und toastete Tarantino zu. Der "Inglourious Basterd" ließ sich nicht lange bitten und nahm zusammen mit seiner "Kill Bill Vol. 1 & 2"-Hauptdarstellerin einen großen Schluck aus den edlen Latschen.
Den dürfte er auch gebraucht haben, schließlich prasselte den ganzen Abend ein böser Seitenhieb nach dem anderen auf ihn ein. Sein guter Freund Jeff Ross hielt sich ebenfalls nicht mit treffenden Spitzen zurück. So witzelte er, dass Tarantinos Name auf Italienisch "Plagiat" bedeuten würde. Und auch Quentins Aussehen nahm der Meister der spitzen Zunge auf die Schippe, nicht ohne dabei sein Können zu würdigen: "Vielen Dank dafür, dass du uns Filmtrottel ein bisschen cooler erscheinen lässt. Du hast das Gesicht des Kinos verändert. Ich wünschte, das Kino könnte sich dafür revanchieren."
Das Publikum konnte sich kaum auf den Sitzen halten. Auch Tarantino hatte sichtlich seinen Spaß an den Schmähungen seiner Kollegen.
Nach langem Hin und Her, Geldnot und dem Ausstieg des geplanten Regisseurs dreht der "Herr der Ringe"-Macher die "Hobbit"-Filme nun selbst.
Es ist genau das, was sich die Fans von Anfang an gewünscht hatten!Peter Jackson hat mit seinen drei "Herr der Ringe"-Spektakeln Filmgeschichte geschrieben. Und für diejenigen, die auf zwei weitere Fantasy-Epen aus der Hand des Neuseeländers gehofft hatten, gibt es nun Grund zum feiern: Peter Jackson ist offiziell auch als Regisseur der beiden "Hobbit"-Filme bestätigt worden, in denen die Vorgeschichte zur Mittelerde-Trilogie erzählt wird.
Doch damit nicht genug, sogar ein genauer Drehtermin steht schon fest: Am 11. Februar 2011 legt Peter Jackson los! Auch das Rätselraten um 3D oder nicht hat ein Ende. Beide "Hobbit"-Filme entstehen nun definitiv in Digital-3D und werden mit topmoderner stereoskopischer Kameratechnik gedreht.
Außerdem vermelden die Macher bereits weitere Darsteller-Kandidaten für die "Hobbit"-Filme: "Inglourious Basterds"-Star Michael Fassbender, David Tennant (Barty Crouch jr. in "Harry Potter und der Feuerkelch") und James Nesbitt ("Match Point"). Welche Rollen die drei übernehmen sollen, ist aber noch geheim. Ohnehin gesetzt sind Andy Serkis als Gollum und Sir Ian McKellen als Gandalf. Zudem hält sich beständig das Gerücht, dass Martin Freeman ("Per Anhalter durch die Galaxis") die Hauptrolle als Bilbo Beutlin übernehmen könnte.
Peter Jackson freut sich sehr über die lange überfällige Entscheidung: "Tolkiens Mittelerde zu erkunden, übersteigt jede normale Erfahrung eines Filmemachers bei Weitem!", so der Regisseur. "Es ist eine überwältigende Reise, die uns an einen ganz besonders fantastischen Ort entführt, voller Kreativität, Schönheit und Dramatik. Wir freuen uns alle sehr, diese Welt erneut mit Gandalf und Bilbo zu betreten!"
"Wir", das sind unter anderem Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Mitstreiterinnen Fran Walsh und Philippa Boyens, die auch bei den beiden "Hobbit"-Filmen wieder an Produktion und Drehbuch beteiligt sind.
Am Skript hat außerdem Guillermo Del Toro mitgearbeitet, der ursprünglich auch als Regisseur für "The Hobbit" vorgesehen war, während Peter Jackson die Verfilmungen lediglich als Produzent begleiten sollte. Doch wegen der massiven Finanzprobleme beim Rechteinhaber MGM verzögerte sich der Drehstart immer wieder, bis Del Toro entnervt ausstieg. Danach hatten Insider sofort vermutet, Peter Jackson könnte auch die Regie übernehmen - insbesondere, da dessen zermürbender Rechtsstreit um Prämienzahlungen für die "Herr der Ringe"-Trilogie inzwischen beigelegt ist. Wegen diesem hatte Jackson zunächst auf den Regiestuhl verzichten wollen.
Unklar ist allerdings noch der Drehort. Zwar war auch für den "Hobbit"-Dreh von Anfang an Peter Jacksons Heimat Neuseeland erneut als Kulisse für die Tolkien-Verfilmungen geplant. Doch ein massiver Streit mit den Gewerkschaften könnte für eine Verlegung des Projekts nach Osteuropa sorgen. Sicher ist jedoch, dass Peter Jackson beide Filme, wie schon die "Herr der Ringe"-Trilogie, an einem Stück filmen wird.
Auf jeden Fall spricht Toby Emmerich, Chef der "Herr der Ringe"-Macher bei New Line Cinema, vielen Fans aus der Seele, wenn er sagt: "Peter Jackson ist ein unvergleichlich fähiger Filmemacher. Mit ihm als Produzent UND Regisseur nach Mittelerde zurückzulehren - da wird ein großer Traum wahr!"
Nach einigen deutschen Produktionen spielt Til Schweiger im US-Actionthriller "The Courier" an der Seite von Mickey Rourke und Jeffrey Dean Morgan.
Als FBI-Agent macht Til Schweiger im kommenden Nervenkitzel "The Courier" Jagd auf Filmbösewicht Mickey Rourke und Gefahrgutbote Jeffrey Dean Morgan.Til Schweiger zieht's wieder nach Hollywood. Nach seinen Komödienerfolgen "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" und dem Abstecher in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" wirkt Deutschlands Film-Workaholic demnächst in zwei weiteren Hollywood-Schwergewichten mit.
Nachdem Til seinen Servus unter den Vertrag von "This Means War" mit Chris Pine gesetzt hat, unterzeichnete der 46-Jährige nun für den Actionthriller "The Courier". Unter der Regie von Hany Abu-Assad ("Paradise Now ") trifft Til dort auf seine Kollegen Mickey Rourke und Jeffrey Dean Morgan.
Das Drehbuch von Derek Haas und Michael Brandt erzählt die Geschichte eines Spezialkuriers (Morgan), der eine Sendung an einen Mafiaboss liefern soll, welcher allerdings unauffindbar ist. Fortan findet er sich mitten in einem Verwirrspiel von rivalisierenden Kriminellen, Polizisten und FBI-Agenten wieder. Schweiger soll dabei eine der FBI-Spürnasen mimen.
Welche Rolle für "Iron Man 2"-Star Mickey Rourke vorgesehen ist, ist bisher noch nicht bekannt. Die "The Courier"-Dreharbeiten starten für Til und Kollegen Ende des Monats in New Orleans.
Gerade lästerte Michelle Rodriguez über Hollywoods aktuelle Remake-Mentalität, da verhandelt Quentin Tarantino über die Neuverfilmung von "The Shadow".
Nachdem Sam Raimi aus dem Regiestuhl des Remakes von "The Shadow" geschleudert wurde, versucht nun Quentin Tarantino sein Glück.Hollywood bleibt seiner Linie treu und setzt auch weiterhin auf Remakes und Fortsetzungen von erfolgreichen Kassenknüllern. So soll nun "Shadow und der Fluch des Khan", die Comicverfilmung aus dem Jahr 1994 neu aufgelegt werden, in der damals Alec Baldwin die Hauptrolle spielte. In der Vorbereitung hat vor allem das Regisseur-Karussell Fahrt aufgenommen. Ursprünglich wollten die Filmbosse Sam Raimi das Zepter in die Hand geben.
Dann wurde publik, dass der Meister des Horrors nur als Produzent agieren und an seiner Stelle Twilight-Regisseur David Slade die Anweisungen geben würde. Diese Meldung gehört nun ebenfalls der Vergangenheit an. Heißester Kandidat für den Regiestuhl ist nun Quentin Tarantino.
Der "Inglourious Basterds"-Macher steckt gerade in den Verhandlungen mit Filmstudio Twentieth Century Fox. Tarantino ist bereits als Drehbuch-Coautor mit im Boot - nun soll auch der Regie-Part folgen. Die Geschichte soll angeblich die Handlung der Filmvorlage aus dem Jahr 1994 völlig ignorieren und sich stattdessen mehr an den klassischen Novellen und der Radio Show aus den 30er und 40er Jahren orientieren.
Bisher stand das Thema bei Fox ganz weit hinten in der Prioritätenliste. Das dürfte sich mit Tarantinos Einstieg schlagartig ändern. .
Bemerkenswert, wie Angelina Jolie in "Salt" zu ihrem Gatten kam: Ihr Ehemann Brad Pitt empfahl seinen "Inglourious Basterds"-Kumpel August Diehl.
August Diehl vedankt seine Rolle an der Seite von Angelina Jolie im Thriller "Salt" seinem "Inglourious Basterds"-Kollegen Brad Pitt.Seine Rolle in Quentin Tarantinos Oscar-Hit "Inglourious Basterds" erweist sich für August Diehl als Türöffner in Hollywood. Die unzähligen Trinkgelage mit der Crew nach Drehschluss sind keine Zeitverschwendung gewesen. Die Freundschaften, die sich in lockerer Runde ergaben, schlagen sich nun für August in attraktiven Rollenangeboten nieder.
So war es Brad Pitt, der seinen deutschen Buddy August Diehl als potentiellen Film-Ehemann seiner Gemahlin Angelina Jolie in deren neuen Thriller "Salt" vorgeschlagen hatte, als Regisseur Phillip Noyce zum großen Casting-Rundschlag ausholte.
Der Rat von Angelinas Mann kam beim Filmemacher an: "Brad schwärmte davon, was für ein starker Schauspieler er (August) doch wäre", erinnert sich Noyce und erzählt weiter: "Wir suchten jemanden, der unvorbelastet war. Wir wollten ein frisches Gesicht, um die Zuschauer zu überraschen. Er war gandenlos in Basterds. Er ist einfach ein großartiger Schauspieler."
Ob er auch ein großartiger Küsser ist, kann Angelina Jolie nun nach ihren gemeinsamen Liebesszenen beurteilen.
"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.
Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
{news.285169.Bilder und Trailer der Oscar-Nominierten|U|E#galleryonly=1}
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
Quentin Tarantino sucht für sein nächstes Projekt eine Königin - und sie hat für eine solche Rolle schon einen Oscar bekommen. Passt.
Die Königin der Charakterrollen trifft auf den König der Action-Groteske. Auf das mittelalterliche Ergebnis kann man nur gespannt sein.Sie gilt als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods - und zugleich als eine der interessantesten Frauen: Helen Mirren. Mit 19 Jahren war sie die jüngste Schauspielerin, die jemals in die ehrwürdige "Royal Shakespeare Company" aufgenommen wurde. Sie galt Jahrzehnte als "Symbol für Sexualität", wie sie es selbst gerne bezeichnet - und wurde 2007 für die Verkörperung von Elizabeth II. in "Die Queen" mit dem Oscar geehrt. Jetzt könnte ihr das Vergnügen zuteil werden, mit dem angesagtesten - und abgefahrensten Regisseur Hollywoods zusammen zu arbeiten: Quentin Tarantino. Der sucht nämlich für sein nächstes Projekt nichts weniger als eine Königin - und scheint Dame Helen Mirren als seine Idealbesetzung zu betrachten.
Das behauptet zumindest die britische Sun auf ihrer Website und zitiert einen anonymen Insider: "Helen hat noch nie mit Tarantino gearbeitet - aber sie ist durchaus interessiert. Falls der Film zustande kommt, wird sie wahrscheinlich einen Part übernehmen." Dabei soll es sich um einen echten Tarantino handeln: mit Blut, Gewalt - und einer wild fluchenden Queen im mittelalterlichen England. Drastische Szenen und ebensolche Sprache können eine Hellen Mirren aber kaum schrecken. Dafür hat die heute 64-jährige schon in Filmen wie "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" oder Tinto Brass' "Caligula" zu viele Tabubrüche hinter sich. Alle ohne Bedauern, versteht sich.
Melen Mirren hasst Mainstream
Obwohl... Eine Sache würde die Britin heute am liebsten ungeschehen machen: ihr Tattoo. Natürlich nicht aus Gründen der alterskonservativen Denkungsart. Eher im Gegenteil: "Ich war damals sehr, sehr betrunken. Es passierte vor langer Zeit, als nur Matrosen, Hell's Angels und Sträflinge tätowiert waren. Ich beschloss, mich tätowieren zu lassen, weil es das Schockierendste war, das mir einfiel. Jetzt bin ich angewidert weil es so gewöhnlich geworden ist. Was für mich völlig inakzeptabel ist." Also nicht zu provokant - sondern nicht provokant genug. Bei so einem Statement müsste Quentin Tarantino doch das Herz aufgegangen sein. Dem ist bekanntlich auch nichts provokant genug. Nicht mal Hitler über die Klinge springen zu lassen, wie in seinem grandiosen "Inglourious Basterds"
Superstar Brad Pitt hat sich die Filmrechte am neuen Game "Dark Void" um eine Parallelwelt voller Aliens gesichert und liebäugelt mit der Hauptrolle.
Das Ganze klingt ziemlich nach Han Solo aus "Star Wars" und könnte daher eine Kultrolle für Brad Pitt bedeuten ...Denn der Held im Computerspiel "Dark Void", das Brad Pitt verfilmen will, ist wie Harrison Fords "Star Wars"-Held ein genialer Pilot, der völlig unfreiwillig in einen Weltraumkonflikt epischen Ausmaßes gerät.
Zwar kommt das Spiel erst im Januar auf den Markt, aber unter Kennern gilt der Shooter schon jetzt als Meilenstein. "'Dark Void' wurde schon als Game von Anfang an wie ein großer Kinofilm entwickelt, es bietet eine Welt voller epischer Abenteuer im Breitbild-Feeling", erklärt ein Macher der Entwicklerfirma Capcom. Kein Wunder also, dass sich Brad Pitt mit seiner Produktionsfirma Plan B nun die Filmrechte gesichert hat. Und der Star aus "Troja" und "Inglourious Basterds" ist dem Vernehmen nach auch ganz heiß auf die Hauptrolle.
Dabei würde Brad Pitt als Pilot eines Frachtjets im legendären Bermuda-Dreieck abstürzen, in dem ja immer wieder Flugzeuge und Schiffe auf mysteriöse Weise verschwinden. Und tatsächlich wird Will, so der Name des Piloten, in ein Paralleluniversum geschleudert, in dem die Menschen gegen bereits vernichtet geglaubte Außerirdische ums Überleben kämpfen. Obwohl die Menschen in der Unterzahl sind, wehren sie sich dank modernster Waffentechnologie nach Kräften.
Für Brad Pitt wäre es der erste Auftritt als waschechter Weltraumheld. Und mit Sicherheit eine Rolle, für die ihn seine sechs Kids mit Angelina Jolie besonders bewundern würden ...
Kinofans lieben die "Inglourious Basterds", die Kritiker auch. Tarantino hat gute Oscarchancen - auch mangels echter Konkurrenz.
Es dauert noch über ein halbes Jahr, bis es wieder heißt: "And the Oscar goes to ...". Tatsächlich aber ist das Rennen um die wichtigste Filmtrophäe längst eröffnet und die "Inglourious Basterds" haben beste Chancen, ziemlich "Glorreiche Bastarde" zu werden.Zugegeben, es ist noch ein wenig früh, darüber zu spekulieren. Doch mit seinem guten Kinostart empfiehlt sich Inglourious Basterds durchaus für die Academy Awards. Selbst eine Oscarnominierung für den auch in den US-Kritiken durch die Bank mit Lob überschütteten Darsteller Christoph Waltz ist denkbar, wenn auch wohl "nur" als bester Nebendarsteller. Denn auch nicht-englischsprachige Schauspieler haben in der schauspielerlastigen Academy ab und zu eine Chance, man denke etwa an Marion Cotillard, die seit ihrem Oscar für La Vie en Rose mit namhaften Regisseuren wie Michael Mann oder Christopher Nolan gearbeitet hat. "Basterds"-Regisseur Quentin Tarantino nennt bislang einen Oscar für das beste Drehbuch für "Pulp Fiction" sein eigen.
Noch tut man sich schwer, die Oscar-Kandidaten auszumachen, die ja klassischerweise ohnehin erst in den folgenden Monaten ins Kino kommen. Ein potenzieller Kandidat ist schon aus dem Rennen: Martin Scorseses Shutter Island, dessen Start gerade kurzerhand auf Februar verschoben wurde. Sollte das Feld der Bewerber ausgerechnet in einem Jahr überschaubar sein, in dem das Feld der Bester Film-Nominierungen auf zehn erweitert wurde?
Diane Kruger ist Deutschlands erfolgreichster Hollywood-Export. Doch das hätte sie fast die Rolle in Tarantinos "Inglourious Basterds" gekostet!
Til Schweiger scheiterte mit dem Umzug in die Traumfabrik. Doch sie hat als eine der wenigen Deutschen richtig Fuß gefasst in Los Angeles...Diane Kruger ist spätestens seit ihrem Auftritt in Blockbustern wie "Troja" an der Seite von Brad Pitt oder den "Vermächtnis"-Filmen mit Nic Cage nicht mehr wegzudenken aus Hollywood. Sie hat sich im Gegensatz zu Schweiger langfristig häuslich eingerichtet in der Stadt der Engel. Krugers Auftritt als Berliner Filmdiva Bridget von Hammersmark in Quentin Tarantinos spektakulärer Nazi-Satire "Inglourious Basterds" bedeutet nun einen weiteren Karrierehöhepunkt.
Doch um ein Haar wäre Kruger die große Rolle durch die Lappen gegangen - ausgerechnet weil der Meister des Kult-Trashs sie für eine Amerikanerin hielt. Quentin wollte jedoch unbedingt deutsche Darsteller für die deutschen Rollen, verpflichtete deswegen einheimische Größen wie Daniel Brühl, August Diehl, Til Schweiger oder Gedeon Burkhard.
"Eigentlich ist das ein großes Kompliment an meine Sprachtrainer", freut sich Diane, die für die Hollywood-Karriere jahrelang Englisch paukte, ihren Nachnamen Heidkrüger abkürzte und das für Amerikaner schwierige "ü" zum "u" vereinfachte. "Ich musste erst nach Berlin fliegen und Deutsch sprechen um Quentin von meiner deutschen Herkunft zu überzeugen", verrät Diane. Ob das neue, etwas sperrige Werk des Meisters auch das deutsche Kinopulikum überzeugen kann, stellt sich dann ab diesen Donnerstag heraus.
Nach "Inglourious Basterds" wollen Brad Pitt und Quentin Tarantino angeblich erneut zusammenarbeiten - bei einem knallharten schwedischen Krimi!
In Schweden sind die Bücher um den Enthüllungsjournalisten und die sexy Meister-Hackerin Kult.Nun wollen, nach ihrer Zusammenarbeit bei der Kriegs-Satire "Inglourious Basterds", angeblich die Regie-Ikone Quentin Tarantino und Superstar Brad Pitt die Rechte an "Verblendung" sichern, dem ersten Buch einer skandinavischen Krimi-Trilogie von Autor Stig Larsson. Pitt könnte in der Romanverfilmung in die Hauptrolle des taffen Journalisten und selbst ernannten Detektivs Mikael Blomquvist schlüpfen - ein Krimiheld, neben dem Henning Mankells Kommissar Wallander wie ein braver Kleinstadt-Ermittler wirkt.
Blomquvist soll in "Verblendung" herausfinden, wie vor dreißig Jahren beim Treffen der nordschwedischen Großfamilie Vanger die dreizehnjährige Harriet spurlos verschwand, ohne dass je ihre Leiche gefunden wurde - obwohl das Fest auf einer Insel stattfand, die niemand verlassen konnte. Dabei steht dem Ermittler die sexy Computer-Expertin Lisbeth Salander zur Seite. Noch ist die Rolle nicht besetzt, aber sie schreit geradezu nach Pitts actionerprobter Lebensgefährtin Angelina Jolie.
Der Stoff wurde bereits mit großem Erfolg in Schweden verfilmt, ebenso wie die Folgeromane "Verdammnis" und "Vergebung", die dort demnächst starten. Also wäre auch für eine Hollywood-Trilogie genug Stoff vorhanden. Eigentlich plante Autor und Rechtsextremismus-Experte Larsson sogar zehn Blomquvist-Romane, doch er starb 2004 nach einem Herzinfarkt, bevor er diese fertigstellen konnte. Von den Büchern vier bis sechs liegen aber zumindest schon Manuskripte vor. Allerdings tobt um diese ein erbitterter Rechtestreit zwischen Larssons Lebensgefährtin und seiner Familie.
Weil Eli Roth am Set von "Inglourious Basterds" vor sich hin müffelte, gab ihm Kollege Brad Pitt einen unschlagbaren Hausfrauentipp.
"Nimm Feuchttücher, Baby!"Als Brad Pitt bei einer Szene zu "Inglourious Basterds" ganz nah mit Filmpartner Eli Roth zusammenarbeiten musste, rümpfte der Star erstmal die Nase: "Eli, du riechst." Als Roth daraufhin erklärte, dass er noch keine Gelegenheit zum Duschen hatte, gab Pitt ihm einen Tipp: Feuchttücher.
"Ein paar davon unter die Achseln und du bist wie neu", so Brad. "Ich habe sechs Kinder und werde jeden Tag von ihnen angepullert. So viel Zeit habe ich gar nicht, jedes Mal unter die Dusche zu steigen." Möge sich dieser Trick nun in Hollywood schnell herumsprechen - immerhin hat der eine oder andere Star wohl noch etwas Nachhilfe in Sachen Hygiene nötig ...
Es wäre nicht das erste Mal, dass Quentin Tarantino einen Star zurück auf die Erfolgsspur bringt. Diesmal soll Sharon Stone Nutznießerin sein.
Quentin Tarantino wird immer mehr zum guten Onkel Hollywoods. Jetzt möchte er scheinbar Sharon Stones ins Stocken geratene Karriere wieder auf Trab bringen.Pam Grier, Michael Madsen und John Travolta sind nur einige von Hollywoods Diamanten, die Quentin Tarantino wieder zum Funkeln und Strahlen brachte. Der Meisterregisseur scheint ein Faible für Mimen zu haben, auf die der Rest der Filmbosse keinen Pfifferling mehr setzt oder deren Stern am Erlöschen ist. Jetzt sieht alles danach aus, als ob der Regisseur von "Inglourious Basterds" Sharon Stone zurück ins gleißende Rampenlicht hieven möchte. Ein Erfolgserlebnis könnte die ehemalige "Muse" gut gebrauchen, liegt doch der letzte Kassenknüller der Diva schon einige Jahre zurück.
Nun wird gemunkelt, dass Tarantino das in die Jahre gekommene Sexidol der 90er Jahre in seinem neuen Werk "Weekend" einsetzen möchte. Darin geht es um einen pensionierten Kriegshelden, der auf dem Weg in sein Ferienhaus eine Unbekannte trifft. Die Augenweide hat eine Autopanne und nimmt die Hilfe des Galans freudig an. Und schon nimmt der Ärger seinen Lauf! Als Drehort haben die Filmemacher Serbien auserkoren. Michael Madsen, Jessica Biel, Dennis Hopper und Lucy Liu komplettieren die Besetzungsliste.










































