Merida - Legende der Highlands

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Gross und kleinFreigegeben ab 6 Jahren
START 02.08.2012
TRICKFILM | 100 MINUTEN | BRAVE | USA 2012 | WALT DISNEY

Geniales PIXAR-3D-Animationsabenteuer: ein eigenartiger, kleiner Rotschopf fordert das Schicksal heraus!

Mit seinem 14.abendfüllenden Film betritt PIXAR Animation in vielerlei Hinsicht Neuland: Die Geschichte einer Prinzessin ist das erste Märchen in der 26-jährigen Firmengeschichte, erstmals steht eine weibliche Figur im Mittelpunkt der Handlung, die etwas an "Drachenzähmen leicht gemacht" erinnert. Aber die hinreißende visuelle Umsetzung und die bestechend gezeichneten Charaktere lassen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen Film der Meister von PIXAR handelt.


Making Of | 01.08.2012

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Film Trailer
Making Of 01.08.2012
Filmtrailer 4 24.07.2013
Filmtrailer 5 24.07.2013
Filmtrailer 6 24.07.2013
Filmtrailer 7 24.07.2013
Making Of 1 24.07.2013
Making Of 2 24.07.2013
Making Of 3 24.07.2013
Featurette 1 24.07.2013
Featurette 2 24.07.2013
Featurette 3 24.07.2013
Featurette 4 24.07.2013
Filmtrailer 1 24.07.2013
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Brenda Chapman

FILMOGRAFIE

2012 | Merida - Legende der Highlands
1998 | Der Prinz von Ägypten
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Mark Andrews Regie
Mark Andrews

FILMOGRAFIE

2012 | Merida - Legende der Highlands
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Steve Purcell

FILMOGRAFIE

2012 | Merida - Legende der Highlands
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Robert Anderson

FILMOGRAFIE

2012 | Merida - Legende der Highlands
2007 | Ratatouille
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Matthew Modine bettelt um Dr. Strange24.02.2014

Der Private Joker aus "Full Metal Jacket" haut Marvel ziemlich unverblümt um eine Rolle als Magier an.

Wenn einem die passende Rolle nicht einfach angeboten wird, muss man eben etwas eindeutiger werden, dachte sich jetzt Matthew Modine.
Die besten sind schon weg: Superman, Batman, Ironman, Spiderman, Wolverine - rollentechnisch mittlerweile alle in fester Hand. Doch a.) sind Comic-Verfilmungen schon seit langem ein extrem heißes Eisen - woran sich auch auf Sicht nichts ändern wird. Und b.) versprechen Bombast-Produktionen im Stil der "Avengers" & Co. sowohl langfristig überaus solide Gagen als auch Spaß beim Dreh.
Also schnell noch den passenden Superhelden sichern, dachte sich offenbar Matthew Modine, den viele noch als Private Joker aus "Full Metal Jacket" vor Augen haben. Comic-Erfahrung hat er auch schon - nicht umsonst spielte er beim überaus erfolgreichen "The Dark Knight Rises" von Christopher Nolan den Deputy Commissioner Peter Foley. Muss also nur noch ein vernünftiger Charakter aus den Comic-Universen her, den man überzeugend auf die Leinwand bringen kann.
Seine Wahl fiel dabei auf Magier Dr. Strange: Ein Bild des begehrten Comic-Helden in seiner Hand postete er jetzt "#Marvel ich würde gerne #DoctorStrange spielen - bitte macht's möglich" ("#Marvel I'd like to play #DoctorStrange - let's make this happen.") Eine gute Wahl, wie man zugeben muss: Der Meister der schwarzen Magie gilt unter Fans als einer der vielschichtigsten und mächtigsten Charaktere in der Comic-Welt. Wenn dort Bedrohungen ins Mystisch-Magische hineinspielen - etwas, womit konventionelle Superhelden meist massive Schwierigkeiten haben - ist oft genug er die letzte Hoffnung der Menschheit.

Konkurrenz schläft nicht

Der dazu passende Film ist auch schon in der Planung. Vier Namen werden momentan noch für den Posten des Regisseurs gehandelt: Jonathan Levine ("Warm Bodies"), Mark Andrews ("Merida - Legende der Highlands"), Nikolaj Arcel ("Die Königin und der Leibarzt") und Dean Israelite ("Project: Almanac"). Zum Leidwesen Modines, wird aber noch ein weiterer Name gehandelt: Viggo Mortensen - und zwar für besagte Rolle des Dr. Strange. Der hatte zwar angekündigt, sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen zu wollen. Doch bei den meisten Stars hat das in etwa so viel zu bedeuten, wie wenn Howard Carpendale seine Abschlusstournee ankündigt.
"Der Mausifant ist das Beste"25.03.2013

Nach "Drachenzähmen leicht gemacht" kommt nun die Steinzeitfamilie "Die Croods". Die Macher über Urzeit-Tiere, Mut zum Risiko und eine Hommage an "Beverly Hills Cop".

Kirk De Micco und Christopher Sanders realisierten mit "Die Croods" einen rasanten Animationsspaß, in dem ausnahmsweise eine richtige Familie die Hauptrolle spielt. Das DreamWorks Animation-Projekt feierte seine Weltpremiere feierte auf der Berlinale!
Das Motto der Croods ist "Immer-Angst-haben". Das gilt in gewisser Weise auch für die Filmbranche, die auf etablierte Marken und Fortsetzungen setzt. "Die Croods" ist ein Originalstoff. Sind Sie da nicht gefährlich mutig?
KIRK DE MICCO: Ich lebe das Motto der Croods. Spaß beiseite, genau darum geht es in dem Film: Ein Leben, ohne je Risiken einzugehen, ist nicht wirklich lebenswert. Man muss etwas riskieren, um etwas Neues zu schaffen, sonst bleibt man, um beim Film zu bleiben, ewig in der Höhle der Fortsetzungen.
Warum hat es acht Jahre gedauert, den Film fertig zu stellen?
KDM: Animation dauert lange, die Entwicklung, das Schreiben, die Welt und die Figuren zu kreieren und den jeweils passenden Look zu finden, gerade, wenn es sich um einen Originalstoff handelt. John Cleese hat ganz zu Anfang am Projekt mitgewirkt, er hatte die erste Idee, die ersten Buchfassungen geschrieben. Damals handelte es sich noch um den Roadtrip zweier Buddys.
Ist es schwieriger eine Originalidee zu entwickeln als einen bereits bekannten Stoff zu bearbeiten?
CHRIS SANDERS: Es ist anstrengender, aber ich betrachte es als eine sehr willkommene Belastung. Ich beschäftige mich am liebsten mit Originalstoffen. Man kann neue Welten erschaffen, auch beim Aufbau der Story Neuland erkunden, allerdings kann man sich dabei auch verrennen bis man sich wünscht, man hätte lieber ein Sequel gemacht.
Einzelne Elemente kennt man aus anderen Filmen, etwa aus der "Ice Age"-Reihe.
CS:Wir haben unser Bestes getan, um nicht einfach zu wiederholen, was in anderen Filmen bereits gemacht wurde. Natürlich gibt es minimale Übereinstimmungen, es geht um Höhlenmenschen, um die prähistorische Welt, aber von der Stimmung her ist unser Film ganz anders.
KDM: Unser Film erzählt im Gegensatz zu etlichen anderen Animationsfilmen von einer Familie und nicht einer Gruppe von Freunden.
CS: Für mich ist "Die Croods" tatsächlich der erste Film über eine Familie. Ich arbeitete auch noch nie an einem Film mit nur so wenigen Figuren. Wir haben nur sieben, die sind jedoch fast durchgehend gemeinsam auf der Leinwand zu sehen. Das ist eine große Herausforderung beim Schreiben und Storyboarden.
Warum haben Sie ein Mädchen, noch dazu ein taffes rothaariges als Heldin gewählt? Kürzlich entzückte ja auch "Merida - Legende der Highlands".
CS: Das ist ein Zufall. Hätten wir gewusst, dass ein anderer Film mit einem rothaarigen Mädchen entwickelt wird, hätten wir ihre Haarfarbe vielleicht geändert. Aber so etwas kommt ja öfter vor.
KDM: Nein, das entspricht wohl dem Zeitgeist.
CS: Eep ist eine Hauptfigur. Aber "Die Croods" erzählt vielmehr eine Vater-Tochter-Geschichte. Bei "Mulan" arbeitete ich auch schon an einer Vater-Tochter-Geschichte, aber diese hier ist einzigartig. Viele Dads werden Sie mögen.
Wie kamen Sie darauf den Dad mit Nicolas Cage zu besetzen?
KDM: Uns hat er besonders in seinen Rollen in "The Weather Man" oder "Tricks" gefallen als gebeutelter Mann, für den man Sympathie empfindet. Er verleiht Grug, der gerade am Anfang so dominant wirkt, gleichzeitig die nötige Wärme.
Wie haben Sie die rasante überdrehte Eingangssequenz, in der die Familie auf die Jagd nach ihrem Frühstück geht, realisiert?
CS: Das ist eine der Sequenzen, auf die ich am meisten stolz bin. Unsere Figuren sind wohl die ersten CGI-generierten Cartoon-Höhlenmenschen der Filmgeschichte und wir haben die Sequenz bewusst an den Anfang gesetzt, um dem Publikum zu zeigen, wie unglaublich stark und schnell sie sind, wie hart sie kämpfen müssen, nur um an ihr Frühstück zu kommen. Diese Sequenz habe ich mir als verbotenen Luxus gegönnt. Ich wollte schon immer einen Film mit einer mordsmäßigen Actionsequenz eröffnen. Sie ist quasi unsere Hommage an "Beverly Hills Cop".
KDM: ? und an die Looney Tunes. Genau diese Art von sehr körperbetonten Komik wollten wir erreichen. Wir zeigen auch, wie aus dem Kampf ums Überleben Sport wird, American Football, Rugby, usw.
CS: Jeder erwartet von einer Höhlenmenschengeschichte, dass Felsbrocken geworfen werden, Lava und seltsame Tiere vorkommen. Wir haben all das in eine gigantische Actionsequenz gepackt.
Wie haben Sie die Balance zwischen den verschiedenen Arten der Komik gefunden?
KDM: Es ging uns nicht darum, mit möglichst verschiedener Arten der Komik zu jonglieren, sondern darum, die jeweils passende Stimmung zu kreieren. Manches ist sehr dramatisch, ja Angsteinflößend für junge Zuschauer, mit Komik kann man das auffangen, auflösen im gemeinsamen Lachen.
Warum sind die Tiere weniger realistisch als die Menschen gestaltet?
CS: Designer Shane Prigmore schlug ein paar dieser Kombinationstiere wie die Piranhavögel oder den Mausifant vor und wir sind sofort darauf angesprungen.
KDM: Der Mausifant hat uns so gefallen, dass wir schließlich jedem Tier Stoßzähne geben wollten.
CS: Ich kreierte den Löwen mit dem Kopf von der Größe eines Kleinwagens.
Überraschenderweise werden einige der wilden Tiere, wie der Löwe, zu niedlichen Haustieren.
CS: Das ist eines der zahlreichen Themen, die wir hier bearbeiten. Der Film ist sehr vielschichtig. Besonders gelungen finde ich etwa, dass Grug, der die größte Angst vor Tieren hat und sie sich einfach nicht als Haustier vorstellen kann, am Ende derjenige mit dem größten Haustier ist.
Der Look der Landschaften ist augenfällig unterschiedlich. Was waren die Vorbilder?
KDM: Der Zion Nationalpark war etwa Vorlage für die Felsenwelt vom Anfang. Wir wollten einen starken Gegensatz haben wie zwischen Arkansas und Oz.
Wie funktioniert Ihre Zusammenarbeit beim Schreiben und Regieführen?
CS: Wir schreiben die Sequenzen, auf die wir Lust haben, tauschen sie untereinander aus und machen uns gegenseitig Notizen. So geht das dann immer weiter, später auch zusammen mit den Story-Artists.
KDM: Wir machen eigentlich alles gemeinsam. Nur Chris zeichnet auch die Storyboards, ich schreibe nur.
Herr Sanders, inwieweit sind Sie in das Sequel zu "Drachenzähmen leicht gemacht" involviert?
CS: Nur geringfügig, weil ich mit der Fertigstellung von "Die Croods" beschäftigt war. Tatsächlich kam ich zu Dreamworks, um "Die Croods" zu machen, für eineinhalb Jahre habe ich jedoch pausiert, um an "Drachenzähmen leicht gemacht" zu arbeiten. In dieser Zeit hat Kirk DeMicco die "Croods" wesentlich weiterentwickelt. Grug war vorher noch das Oberhaupt mehrere Höhlenbewohnerfamilien. Kirk hatte die Idee, nur von einer Familie zu erzählen, die ihre Höhle verliert und gezwungen ist, in in die Welt hinauszuziehen.
KDM: Ich pitchte sie vor ein paar Jahren DreamWorks Animation-Chef Jeffrey Katzenberg und er sagte nur, okay, probier' es!
Und wartet er auch schon auf ein Drehbuch für eine Fortsetzung?
KDM: Wir klopfen auf Holz.
CS: Wir müssen die Croods nur mit immer neuen Dingen konfrontieren, damit können wir ihre Geschichte beliebig fortsetzen. Wir haben noch etliches Material übrig, so viel wie noch bei keinem anderen Film - und noch jede Menge Ideen für ein Sequel.
Wie hoch sind die Erwartungen an "Die Croods"?
CS: Na, meiner Familie sollte er gefallen. Jeffrey Katzenberg gefällt der Film, das ist die Hauptsache. Spaß beiseite, ich hoffe einfach, dass das Publikum das Besondere an dem Film zu schätzen weiß. Und das Besondere, das Frische, ist, wie gesagt, die Vater-Tochter-Beziehung.
KDM: Ich glaube, dass in diesem Film wirklich für jeden etwas dabei ist, es gibt mindestens ein Thema, eine Figur, die jede Altersgruppe anspricht.
Haben Sie das bei vielen Testvorführungen herausbekommen?
KDM: Während des gesamten Prozesses nutzen wir Testvorführungen. Wir ändern nichts an unserer Vision. Es geht nur darum, dass das, was wir erzählen wollen, auch so vom Publikum verstanden wird.
CS: Steven Spielberg hat uns zum Beispiel ein paar sehr wertvolle Hinweise gegeben, wo wir etwas weglassen, an welchen Stellen wir kürzen können.
Oscars für Waltz, Haneke und "Panem"-Star Jennifer Lawrence25.02.2013

2. Oscar für Christoph Waltz in "Django Unchained", Auslands-Oscar für "Liebe" von Michael Haneke. Beste Hauptdarsteller sind Jennifer Lawrence und Daniel Day-Lewis. Und: Ein Oscar-Unentschieden!

Es war die Nacht der Überraschungserfolge!
Jungstar Jennifer Lawrence aus "Die Tribute von Panem" hat sensationell den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre mitreißende Darstellung in der Psycho-Dramödie "Silver Linings" gewonnen. "Das ist der totale Wahnsinn", sagte die 22-Jährige atemlos.
Favoritin war eigentlich Jessica Chastain als taffe CIA-Agentin im Bin-Laden-Thriller "Zero Dark Thirty" gewesen, der aber beinahe ganz leer ausging. Die Kontroverse um das heikle Thema des Films und die Vorwürfe wegen angeblicher Rechtfertigung von Folter haben dem Werk von Kathryn Bigelow im Vorfeld wohl sehr geschadet.
Bei den Männern musste sich der ebenfalls nominierte Co-Star von Siegerin Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, erwartungsgemäß "Lincoln"-Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis geschlagen geben. Dieser ist nun nach den Oscars für "Mein linker Fuß" und "There Will Be Blood" der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der drei Hauptrollen-Oscars gewonnen hat.
Als bester Film setzte sich nach engem Rennen der satirische CIA-Thriller "Argo" von Ben Affleck durch, der nach seinem frühen Oscar für das Drehbuch von "Good Will Hunting" unter Tränen sagte: "Damals hatte ich keine Ahnung, was ich da eigentlich tat, ich war doch noch ein Kind. Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal hier oben stehen würde."
Der Preis kam insofern überraschend, als Affleck bei den Regisseuren nicht einmal nominiert war und die Academy selten den Oscar für den besten Film an einen Kandidaten vergibt, bei dem nicht auch der Filmemacher ein Siegeranwärter ist. Affleck durfte überhaupt nur deshalb auf die Oscar-Bühne und sich bedanken, weil er "Argo" auch als Produzent begleitet hat, der traditionell den Preis für den besten Film entgegennimmt.
Den Regiepreis gewann dagegen Ang Lee für seine poetische Bilderflut "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" - obwohl Hollywood-Liebling Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit gegolten hatte. "Ich danke dem Gott des Films", sagte Ang Lee ergriffen.

"Life of Pi" gewinnt die meisten Oscars

Mit insgesamt "nur" vier Oscars war die Bestseller-Verfilmung zudem meistgeehrter Film des Abends, dazu braucht es sonst oft 10 oder mehr Goldjungen. "Life of Pi" wurde völlig verdient für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet, dazu für die Filmmusik und die Spezialeffekte, für die etwas überraschend nicht "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" gewann. Peter Jacksons Fantasy-Epos ging damit komplett leer aus.
Drei Oscars gewannen jeweils "Argo", der auch für den Schnitt und die beste Drehbuchadaption geehrt wurde, und "Les Misérables", dort allen voran Anne Hathaway in der Rolle der Fantine als beste Nebendarstellerin. "Es ist wirklich wahr geworden", sagte sie mit ehrfurchtsvollem Blick auf ihre Goldstatuette.
Ihr männliches Gegenüber spricht Deutsch. Denn Christoph Waltz fuhr für seinen skrupellosen Kopfgeldjäger in "Django Unchained" einen Favoritensieg als bester Nebendarsteller ein. Er widmete den Preis Quentin Tarantino, dem Waltz schon seinen ersten Oscar für "Inglourious Basterds" verdankt. Tarantino wurde bei den Regisseuren übergangen, durfte dafür aber den Preis fürs beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. "Es ist die Nacht der Autoren", kommentierte er dies grummelnd.
Waltz' österreichischer Landsmann Michael Haneke, auf europäischen Preisverleihungen und Festivals bereits vielfach ausgezeichnet, hat nun ebenfalls den ersten Oscar in der Tasche. Denn sein anrührendes Drama über "Liebe" im Alter wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt.
Als bester Filmsong wurde Favorit "Skyfall" von Adele gewürdigt, die eine absolut mitreißende Performance des Titelsongs lieferte. Übertroffen wurde sie allerdings noch von Shirley Bassey, die anlässlich des 50. Bond-Jubiläums den Klassiker "Goldfinger" dermaßen ins Dolby Theatre schmetterte, dass auch der abgebrühteste Hollywood-Veteran Gänsehaut bekam.
Der neue Bond war zudem an einer Überraschung beteiligt, die es bisher erst einmal in der Oscar-Geschichte gegeben hatte, und die dem Laudator Mark Wahlberg den Ausruf "Bullshit!" entlockte. Denn in der Kategorie Tonschnitt lagen "Skyfall" und "Zero Dark Thirty" nach Auszählung der Stimmen von mehreren tausend wahlberechtigen Academy-Mitgliedern absolut gleichauf. So wurden also zwei Oscars vergeben, das hatte es bisher erst im Jahr 1968 gegeben, als sich Barbra Streisand ("Funny Girl") und Katharine Hepburn ("Rat mal, wer zum Essen kommt") den Hauptrollenoscar teilten. So kam denn auch "Zero Dark Thirty" zumindest noch zu einem "halben" Oscar.

Enttäuschter US-Präsident, geschasste Mittelerde-Bewohner

Zu den Verlierern zählte neben "Zero Dark Thirty" am Ende auch "Lincoln", der trotz 12 Nominierungen nur zwei Academy Awards erhielt - neben Day-Lewis wurde auch die Ausstattung gewürdigt. Die besten Kostüme sah die Jury erwartungsgemäß bei "Anna Karenina".
Zudem wurde "Merida - Legende der Highlands" als bester Animationsfilm ausgezeichnet, hier hatten Experten eher mit Tim Burtons "Frankenweenie" oder der Games-Hommage "Ralph reicht's" gerechnet.
Überraschend brav blieb indes Moderator Seth MacFarlane. Einige zart besaitete Mitglieder der Academy hatten bei der Nominierung des als rüpelhaft geltenden Machers von "Ted" und Erfinder von "American Dad" und "Family Guy" ziemliche Bauchschmerzen gehabt. Doch MacFarlanes mutigster Scherz war, "Django Unchained" als "Date-Movie für Rihanna und Chris Brown" zu bezeichnen. "Sie hatten Angst, dass ich so etwas mache", sagte der Moderator dazu - und sagte danach nichts mehr, vor dem irgendjemand Angst haben müsste.
So war denn die größte Änderung der Oscar-Nacht der neue Name des ehemaligen "Kodak Theatre", das sich dank neuem Sponsor nunmehr "Dolby Theatre" nennt. Ansonsten war es trotz neuem Gastgeber, gestraffter Dankesreden und schnell getakteten Showeinlagen doch eher "Business as Usual" mit dem berühmten Satz "And the Oscar goes to?"
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Billy Crystal verrät Details über "Monster AG 2"24.08.2012

Pixar schickt die liebenswertesten Erschrecker der Welt an die Uni. "Mike"-Stimme Billy Crystal über das neue "Monster AG"-Abenteuer.

Wie fand das eingeschworene "Schreck"-Duo aus dem Pixar-Hit "Monster AG" zusammen? Ein neuer Film verrät es - und Sprecher Billy Crystal plaudert aus dem Nähkästchen.
Vor zehn Jahren landeten die Meistertrickser von Pixar mit "Die Monster AG" einen Riesenhit. Kugel Mike Wazowski und Fellriese James P. Sullivan eroberten die Herzen der Kinofans im Sturm - obwohl sie davon leben, kleine Kinder zu erschrecken.
Nun wird in "Monster University" die Vorgeschichte des (Alb)Traum-Duos erzählt. So beschreibt Pixar das Projekt offiziell: "Mike und Sulley sind ein unzertrennliches Paar, aber das war nicht immer so. Von dem Moment an, als die ungleichen Monster das erste Mal begegneten, konnten sie sich nicht ausstehen. 'Monsters University' erzählt, wie die beiden ihre Differenzen überwanden und die besten Freunde wurden."
US-Schauspieler Billy Crystal, der sich auch als Moderator der "Oscars" einen Namen machte, gibt in der Vorgeschichte dem kleinen Mike erneut seine Stimme. In einem Gespräch mit 'Entertainment Weekly' verriet der Star erste Details aus dem neuen Pixar-Projekt:
"Der Film endet genau dort, wo 'Die Monster AG' beginnt", erzählt Crystal. "Es geht darum, wie sich Mike und Sulley kennenlernen und beschließen, dass sie eine Karriere als Erschrecker starten wollen. Sie konkurrieren miteinander, es ist wie eine Olympiade an der Uni. Sie müssen ein Team mobilisieren, eine Art 'Rache der Nerd-Monster' und sie dazu bringen, schrecklich zu sein."
"Mike und Sulley sind im Drehbuch von 'Monsters University' erst 17 und 18 Jahre alt", so Billy Crystal weiter. "Mein Mike trägt sogar eine Zahnspange." In der deutschen Version wird die Crystal-Figur Mike Wazowski von Ilja Richter gesprochen. In die Kinos kommen soll das monströse Abenteuer im Mai 2013.
Derzeit gibt es von Pixar in den Kinos "Merida - Legende der Highlands" zu sehen. Zu den kommenden Projekten des Animationsstudios zählt auch ein zweiter Teil von "Findet Nemo".
 
 

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