Midnight in Paris

Plakat zu Midnight in Paris
Midnight in Paris - Plakat 1

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START 18.08.2011
KOMÖDIE | 94 MINUTEN | SPANIEN / USA 2011 | CONCORDE

Märchenhafte, romantische Komödie und Liebeserklärung an Paris von Woody Allen.

Eine märchenhaft angehauchte Komödie und Liebeserklärung an Paris von WOODY ALLEN! Nach London und Barcelona drehte er jetzt seine dritte Liebeserklärung an eine europäische Metropole. Dieses Mal verschlägt es ihn nach Paris. Mit seinem unverkennbaren Humor und Gespür für treffsichere Dialoge lockte der Altmeister eine hochkarätige Besetzung vor die Kamera, unter anderem OWEN WILSON, RACHEL McADAMS, MARION COTILLARD, ADRIEN BRODY, KATHY BATES und CARLA BRUNI. Dabei geht er der Frage nach dem vermeintlich besseren Leben der anderen nach, die in früheren Zeiten lebten.


Filmtrailer | 23.05.2011

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Film Trailer
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KOMÖDIE | 94 MINUTEN | SPANIEN / USA 2011 | CONCORDE
Woody Allen Regie
Tom Hiddleston als Mr. Fitzgerald Darsteller
Tom Hiddleston Geburtstag: 09.02.1981

FILMOGRAFIE

2012 | Marvel's The Avengers
2011 | Gefährten
2011 | Thor
2011 | Midnight in Paris
2010 | Archipelago
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Marion Cotillard Darsteller
Marion Cotillard Geburtstag: 30.09.1975 | Land: Frankreich

FILMOGRAFIE

2011 | Contagion
2011 | Midnight in Paris
2010 | Kleine wahre Lügen
2010 | Inception
2009 | Nine
2009 | Public Enemies
2007 | La Vie en Rose
2006 | Ein gutes Jahr
2004 | Mathilde - Eine große Liebe
2003 | Liebe mich, wenn du dich traust
2003 | Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht
2000 | Taxi Taxi
1998 | Taxi
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Michael Sheen als Paul Darsteller
Michael Sheen Geburtstag: 05.02.1969

FILMOGRAFIE

2011 | Midnight in Paris
2010 | Alice im Wunderland
2010 | Tron: Legacy
2009 | Underworld: Aufstand der Lykaner
2008 | Frost/Nixon
2006 | Underworld: Evolution
2006 | Blood Diamond
2004 | Laws of Attraction
2003 | Underworld
2002 | Die vier Federn
1997 | Oscar Wilde
1996 | Mary Reilly
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Adrien Brody als Salvador Darsteller
Alison Pill Darsteller
Alison Pill Geburtstag: 27.11.1985

FILMOGRAFIE

2011 | Midnight in Paris
2010 | Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
2008 | Milk
2007 | Dan - Mitten im Leben!
2004 | Bekenntnisse einer Highschool Diva
2003 | Ein Tag mit April Burns
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Kurt Fuller als John Darsteller
Kurt Fuller Geburtstag: 16.09.1952 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2011 | Midnight in Paris
2006 | Das Streben nach Glück
2003 | Die Wutprobe
2002 | Auto Focus
1999 | Turbulenzen - und andere Katastrophen
1999 | Diamonds
1991 | Bingo - Kuck Mal Wer Da Bellt
1991 | Wayne's World
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11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
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"Ich setze die rosa Brille auf und finde Magie"24.08.2011

Die Regie-Legende über seine Liebeserklärung an die Seine-Metropole, prüde Amerikaner, Spione in Berlin, Drehprobleme in den USA und seine geschenkte Musik-Karriere.

In "Midnight in Paris" schickt Woody Allen Owen Wilson auf eine Zeitreise ins Paris der Zwanzigerjahre. Am US-Boxoffice war die Liebeserklärung an die Stadt der Liebe Allens bisher größter Erfolg.
Wann waren Sie das erste Mal in Paris?
Woody Allen: 1964 verbrachte ich einige Monate wegen "Was gibt's Neues, Pussy?" an der Seine, wie jeder Durchschnittsamerikaner bin ich mit US-Filmen über Paris aufgewachsen und war schon in die Stadt verliebt, bevor ich dort überhaupt einen Fuß auf den Boden setzte. Für mich hieß Paris Romantik, Liebe, Chansons, Vincente Minnellis Musicalfilm "Gigi".
Ihr Held geht auf Zeitreise. Sind Sie ein nostalgischer Mensch?
Ein bisschen. Aber Nostalgie ist auch eine Falle. Wenn ich an meine Kindheit denke, fallen mir immer nur schöne Situationen ein, die Süßigkeiten, die Ferien und spannende Comicbücher. Dabei fand ich das Lernen grässlich und wollte nur weg. Im Spiegel der Erinnerung wird manches schöner. Für uns prüde Amerikaner ist das Paris der Zwanzigerjahre wie in "Midnight in Paris" ein Mythos mit seiner Bohème, den Bars, wo man bis zum Morgen bei Absinth diskutierte, und auf Partys verführerische Mädchen traf und Künstler untereinander die Frauen tauschten. Ob das wirklich alles so wild war, will ich nicht wissen. Ich setze die rosarote Brille auf und entdecke ein Stück Magie.
Sie drehen in Paris, London, Barcelona, Rom. Was würden Sie in Berlin drehen?
Eine Spionagegeschichte. Berlin ist eine sehr vibrierende Stadt, da fallen mir sofort Agenten, Intrigen und Geheimnisse ein. Die Filme, die ich über Berlin gesehen habe, handelten von undurchsichtigen Spionen und ihrem harten Geschäft, nicht von Romantikern.
Und warum haben Sie bisher keinen Film in Berlin realisiert?
Mich hat noch keiner gefragt. Das geht nicht von heute auf morgen. Wenn mich jemand einlädt, muss auch die Förderung stimmen. Stimmt dann alles, überlege ich mir ein Thema. Wer mir einen Film finanzieren will, dem erkläre ich meine Arbeitsweise. Ich bin sehr verwöhnt, lasse mir von niemandem etwas vorschreiben und habe den Final Cut. Er kann einen Rückzieher machen oder zusagen. Bei der ersten zündenden Idee geht's los. Die Stadt, in der ich drehe, muss auch für die Zuschauer attraktiv sein. Eine langweilige Industriestadt würde mich nicht reizen.
Wann können wir mal wieder mit einem Film aus New York rechnen?
Ich hätte große Lust dazu und auch wahnsinnig viele Geschichten in petto. Außerdem könnte ich zu Hause wohnen und alle Baseballspiele sehen. Aber in Amerika ist es schwierig, Gelder zu kriegen, ohne ein fertiges Drehbuch vorzulegen und eine Besetzungsliste. In Europa behandelt man mich gut und großzügig, sperrt man schon mal die Straßen für Dreharbeiten, und sogar die Polizei hilft. Alles geht einfacher ohne dieses starre, nur auf Sicherheit fixierte Studiosystem.
Hätten Sie nicht Lust, sich mal zu entspannen, nur als Klarinettist aufzutreten?
Musik ist mein Hobby, und die Leute kommen auch nur, weil sie meine Filme kennen. Ohne meinen Job im Filmbusiness würde ich wahrscheinlich muttterseelenallein vor mich hinspielen. Die Vorstellung, mich zu entspannen, finde ich nur schrecklich. Soll ich nutzlos zu Hause herumsitzen und meine Familie nerven oder mir den Kopf über den Sinn des Lebens zerbrechen? Da drehe ich doch lieber Filme.
 
 
KINO