Rapunzel - Neu verföhnt

Plakat zu Rapunzel - Neu verföhnt
Rapunzel - Neu verföhnt - Plakat 1
Rapunzel - Neu verföhnt - Plakat 2

User-Bewertung

1159 VOTES
86%
Freigegeben ab 0 Jahren
START 09.12.2010
TRICKFILM/KOMÖDIE | 100 MINUTEN | TANGLED | USA 2010 | WALT DISNEY

Amüsantes und auch romantisches Animationsabenteuer, das wenig mit dem Grimmschen Märchen gemein hat. Hier unternimmt die Titelheldin mit den unglaublich langen Haaren mit einem charmanten König der Diebe ihren ersten Ausflug in die Freiheit.

Hochfrisiert: Ein haarsträubend komisches DISNEY-Abenteuer ist aus dem Grimmschen Märchen geworden, das sich frech in 3D austobt. Die Vorlage dient nur als Aufhänger für ein lustiges und überraschend actionreiches Abenteuer, in dem auch Herz nicht fehlen darf. Der Film verschmelzt moderne rasante Elemente und eindrückliche 3D-Erlebnisse mit klassischen Disney-Motiven auf der visuellen und inhaltlichen Ebene. Rapunzel lebt seit fast 18 Jahren mit ihrer vorgeblichen Mutter Gothel in einem Turm. Doch Rapunzel will unbedingt zu jenem Ort, in dem jedes Jahr in der Nacht ihres Geburtstages helle Lichter wie Sterne erscheinen. Unerwartet ergibt sich eine Gelegenheit, als der Dieb Flynn in ihr Turmzimmer flüchtet: sie erpresst ihn, sie dorthin zu führen.

Regie: Nathan Greno, Byron Howard



Filmtrailer 2 | 15.10.2010

Trailer abspielen
Zur Fotoshow
Zur offiziellen Filmwebsite
Plakat zu Rapunzel - Neu verföhnt
Freigegeben ab 0 Jahren
START 09.12.2010
TRICKFILM/KOMÖDIE | 100 MINUTEN | TANGLED | USA 2010 | WALT DISNEY
Kommentar erstellen
Kommentar erstellen

 
 
Plakat zu Rapunzel - Neu verföhnt
Freigegeben ab 0 Jahren
START 09.12.2010
TRICKFILM/KOMÖDIE | 100 MINUTEN | TANGLED | USA 2010 | WALT DISNEY
Film Trailer
Plakat zu Rapunzel - Neu verföhnt
Freigegeben ab 0 Jahren
START 09.12.2010
TRICKFILM/KOMÖDIE | 100 MINUTEN | TANGLED | USA 2010 | WALT DISNEY
Nathan Greno Regie
Nathan Greno

FILMOGRAFIE

2010 | Rapunzel - Neu verföhnt
weiter »
Byron Howard Regie
Byron Howard

FILMOGRAFIE

2010 | Rapunzel - Neu verföhnt
2008 | Bolt - Ein Hund für alle Fälle
weiter »
Plakat zu Rapunzel - Neu verföhnt
Freigegeben ab 0 Jahren
START 09.12.2010
TRICKFILM/KOMÖDIE | 100 MINUTEN | TANGLED | USA 2010 | WALT DISNEY
ANZAHL DER BILDER (10) | Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken!

Slideshow starten »

567 - Bild 1
567 - Bild 2
567 - Bild 3
567 - Bild 4
 
567 - Bild 5
567 - Bild 6
567 - Bild 7
567 - Bild 8
 
567 - Bild 9
567 - Bild 10
Plakat zu Rapunzel - Neu verföhnt
Freigegeben ab 0 Jahren
START 09.12.2010
TRICKFILM/KOMÖDIE | 100 MINUTEN | TANGLED | USA 2010 | WALT DISNEY
"100.000 Haarsträhnchen in 3D"08.12.2010

Das "Rapunzel"-Team über die Tücken des neuen Animations-Märchens, Walt Disneys Erbe, Charlie Chaplin und Spuren der Brüder Grimm.

Disneys 50. Animationsfilm vereinigt traditionelle Disney-Qualitäten mit modernen Actionsequenzen und Rollenumdeutungen. Verantwortlich für "Rapunzel - Neu verföhnt" sind die langjährigen Disney-Mitarbeiter Nathan Greno und Byron Howard für Regie, Roy Conli für Produktion, Glen Keane für Design und als Executive Producer.
Es soll kein einfacher und ein sehr langer Weg zum Film gewesen sein ...
ROY CONLI: Kein Film ist wirklich einfach. Ähnlich wie bei "Die Schöne und das Biest" liegen die Anfänge in den Vierzigerjahren. Es geht darum, den richtigen Zugang zum Stoff zu finden. Nathan Greno und Byron Howard hielten sich an eine Devise Disneys, "Wir adaptieren keine Märchen, wir kreieren sie", und fanden den Zugang über die neue Figur des Flynn. Aus einer Geschichte mit einem Protagonisten wurde eine mit zwei Hauptfiguren. Davor gab es ein halbes Dutzend anderer Ansätze. So fingen wir quasi wieder bei Null an. Wir hatten nur zwei Jahre Zeit. Ohne unser außerordentlich erfahrenes Team hätten wir es nicht geschafft.
Nathan Greno und Byron Howard, wie haben Sie denn die Flynn-Rolle angelegt?
NATHAN GRENO: Wir haben uns die Prinzen aus den Disney-Filmen angesehen und dachten: Wir wollen etwas anderes, mal sehen, wie weit wir gehen können! So kamen wir darauf, aus ihm einen Dieb zu machen.
Und wie haben Sie die Prinzessinnrolle verwandelt?
NG: Rapunzel weiß gar nicht, dass sie eine Prinzessin ist. Wir wollten keine, die passiv zu Hause sitzt und auf ihren Prinzen wartet, sondern ein Mädchen "von nebenan", das vielleicht auch ein bisschen schräg ist, zu dem ein modernes Publikum einen Bezug herstellen kann.
BYRON HOWARD: So läuft sie z.B. barfuß und hat Sommersprossen.
NG: Im Prinzip überlegten wir bei allen Figuren, wie wir sie neu und anders erscheinen lassen können, auch bei den Sidekicks. So verhält sich das Pferd wie ein Spürhund, und Rapunzels Begleiter ist ein Chamäleon. Wir entschieden auch, dass die Tiere stumm sind. Wir lieben Stummfilme und Stars wie Buster Keaton oder Sir Charlie Chaplin. Und den Animatoren hat es besonders gefallen, weil sie sich auf die Körpersprache konzentrieren konnten.
Wie viel des Grimm'schen Märchens steckt überhaupt noch im Film?
RC: Die Hauptfigur, die in einem Turm gefangen gehalten wird. Die Geschichte tauchte im Italien des 15. Jahrhunderts auf und wurde im 19. Jahrhundert in Deutschland von den Grimms aufgegriffen. Wir wollten aber einen Film für das 21. Jahrhundert machen. Und was ein zeitgenössisches Publikum sehen will, sind Humor, Action und Herz. Entsprechend wollten wir, dass die Actionszenen auch wirklich aufregend wirken. Gleichzeitig sollte der Film Walt Disneys Erbe würdigen. Er ist bewusst nicht zynisch gehalten.
Was waren Ihre Inspirationsquellen?
RC: Wir ließen uns für die Designs von europäischen, insbesondere osteuropäischen Landschaften inspirieren und von klassischen Disney-Filmen. Einiges von "Pinocchio" und Schneewittchen" steckt in der Ortschaft und dem Turminneren, einiges von "Aschenputtel" im Wald. Eine weitere Inspiration war klassische Malerei.
BH: Wir lieben insbesondere die Filme aus den späten Vierzigern, Anfang der Fünfziger, ihren Look und das Gefühl. Wir wollen dem Publikum eine Welt zeigen, die ihm bekannt vorkommt, in der es sich wohlfühlt, andererseits aber auch etwas, was man nie zuvor gesehen hat.
Warum haben Sie sich für 3D entschieden?
RC: Egal, ob 2D oder 3D. Wir nutzten die Möglichkeit, die richtig für die Geschichte ist. Und bei diesem über 20 Meter langen Haar bietet sich 3D an, auch wenn Haare zu gestalten wirklich eines der schwierigsten Dinge bei der CGI-Animation ist. Uns war klar, dass wir hier neue Maßstäbe setzen müssen.
BH: Der Film enthält die größte Effekteszene, die man bei Disney Animation je gemacht hat, in der 100 Mio. Liter Wasser durch die Schlucht donnern. Die war relativ einfach im Vergleich zum Haar, das aus etwa 100.000 einzelnen Strähnchen besteht, sich möglichst natürlich bewegen muss und manchmal wie ein Lasso benutzt wird. Viele CGI-Animationsfiguren haben deswegen oft eine Bobfrisur. Sechs Jahre wurde an den Haaren gearbeitet. Noch im Januar waren wir nicht ganz sicher, ob es wirklich so aussehen würde, wie wir uns das vorstellten.
NG: Aber Byron und ich mögen Herausforderungen! Wir spornen uns gegenseitig an, wir beide spornen die Crew an, und John Lasseter spornt uns an.
BH: Bei "Bolt - Ein Hund für alle Fälle" hat uns John Lasseter quasi die 3D-Technik beigebracht. Mit 3D und CGI hat man eine viel größere Freiheit. Man kann mit unterschiedlichen Linsen und Schärfen arbeiten, ganz anderes Licht setzen, die Kamera in jede Richtung bewegen und absolut jede Farbabstufung erreichen.
Wie sieht die Zusammenarbeit mit John Lasseter aus?
RC: Einen Filmemacher als Executive als Unterstützung zu haben, ist ein Traum. Das gilt nicht nur für mich als Produzent, sondern für die ganze Firma. Er lässt Disney und Pixar ihre eigene Kultur bewahren und fortführen. Lasseters Philosophie ist ein von Künstlern geführtes Studio. Pixar ist eine Gruppe von Regisseuren, also Brad Bird, Andrew Stanton und Lasseter. Und hier bei Disney zieht er nun eine neue Gruppe von Regisseuren heran, wie eben Nathan, Byron und Chris Williams.
Haben Sie sich besonders unter Druck gefühlt, einen erfolgreichen Film abzuliefern, nachdem "Küss den Frosch" nicht ganz so gut lief und "Rapunzel" dazu noch der 50. Disney-Animationsfilm ist?
NG: Wir versuchen immer, einen Film zu machen, der beim Publikum ankommt und ein großer Erfolg wird. So gibt es immer einen gewissen Druck. Den 50. Film zu machen, bedeutet noch ein bisschen mehr Druck als gewöhnlich. Wir haben unser Bestes gegeben, und wenn der Film entsprechend vermarktet wird, hoffen wir, dass sehr viele Leute in den Film gehen und ihn mögen werden.
Sind Sie beim Marketing auch mit eingebunden?
BH: Ja, wir machen Vorschläge, und die Artworks von den Marketingleuten gehen über unseren Tisch. John Lasseter pflegt den Kontakt zu den anderen Abteilungen wie Marketing oder Consumer-Products usw. Die Kommunikation untereinander hat sich, seit er hier ist, deutlich verbessert.
Was sind Ihre nächsten Projekte?
RC: Ich bereite ein neues Animationsprojekt vor, das sehr viel Humor und Fantasyelemente haben wird.
BH: Wir haben John Lasseter schon vor einem halben Jahr unsere Ideen gepitcht. Wir sind noch bei der Recherche.
NG: Es wird etwas völlig anderes werden, aber auch wieder Humor, Action und Herz haben.
Disney frisiert "Rapunzel" um10.03.2010

Disney will mit "Rapunzel" unbedingt auch Jungs ansprechen. Die Lösung: ein neuer Titel - und ein Protagonist namens Flynn Rider.

"Iiiih, eine Prinzessin!"
Die Erwartungen an "Küss den Frosch" waren hoch, doch unterm Strich spülte das Zeichentrickmärchen "nur" gute 100 Millionen Dollar in die US-Kinokassen. Zu wenig für die Macher von Disney, denn der Film war alles andere als billig.
Ursachenforschung war also angesagt - und mittlerweile glauben die hohen Herren aus Burbank, den Fehler gefunden zu haben. Schuld ist ihrer Meinung nach vor allem der Originaltitel "The Princess of the Frog", mit dem man eine ganz bestimmte Zielgruppe verschreckt haben will: die Jungs!
Das aktuelle Märchenprojekt "Rapunzel" wird deshalb nicht nur inhaltlich runderneuert, sondern bekommt auch einen neuen, Prinzessinnen-freien Titel verpasst, um männliche Zeichentrickfans nicht abzuschrecken.
"Rapunzel Reloaded"? Oder gar "Rapunzel Salvation"? Nein, der Film heißt ab sofort "Tangled", was man im Bezug auf das Haar der Hauptfigur mit "Zerzaust" übersetzen könnte. Und um bereits im Vorfeld des Kinostarts jegliche Vorurteile und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, setzt Disney auf eine Marketingkampagne, die die ganz und gar nicht mädchenhafte Story von "Tangled" in den Vordergrund rückt.
Produzent Roy Conli hat erste Details des Plots verraten - und der hat mit dem märchenhaften Original in der Tat eher wenig gemein: "Unser Film dreht sich vor allem um den berüchtigten Bandit Flynn Rider, der in dem Mädchen mit den langen Haaren seinen Meister findet. Es macht Riesenspaß, die Story um dieses Pärchen zu entwickeln. Auf der einen Seite Rider, der alles von der Welt gesehen hat, auf der anderen Rapunzel, die seit achtzehn Jahren in einem Turm festsitzt."
Klingt eher gewöhnungsbedürftig. Ein genaueres Urteil wird man sich aber erst bilden können, wenn die "neue" Rapunzel - voraussichtlich an Weihnachten - ins Kino kommt.
 
 
KINO