The Fighter
START 07.04.2011
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2010 | SENATOR/CENTRAL
Packendes Drama über zwei Brüder aus einer Arbeiterstadt, die von einer Karriere als Boxer träumen, davor aber erst eine tiefe Talsohle durchschreiten müssen.
MARK WAHLBERG und CHRISTIAN BALE brillieren als unzertrennliche Brüder, die sich durchs Leben schlagen. Ums Kämpfen geht es in DAVID O. RUSSELS (THREE KINGS) erstem Film seit sechs Jahren: Im Boxring, aber auch um die Liebe der Menschen, die einem nahestehen. Basierend auf einer wahren Geschichte, ist der Film ein menschliches Drama und ein Porträt des Niedergangs der Arbeiterklasse. Ausgezeichnet mit 2 OSCARS + 2 GOLDEN GLOBE! Es sah so aus, als könnte Dicky ein Großer werden. Doch stattdessen stürzt der Junge aus dem Arbeiterstädtchen Lowell ab. Sein jüngerer Bruder Micky versucht, in Dickys Fußstapfen zu treten, bekommt aber seine große Chance nicht. Erst als es Charlene (AMY ADAMS) gelingt, ihn dazu zu bringen, sich von seiner Familie loszusagen, macht er Karriere.START 07.04.2011
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2010 | SENATOR/CENTRAL
Film Trailer
| Filmtrailer | 06.04.2011 |
| Filmtrailer (englisch) | 14.01.2011 |
START 07.04.2011
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2010 | SENATOR/CENTRAL
![]() |
Geburtstag: 20.08.1958FILMOGRAFIE2010 | The Fighter2004 | I Heart Huckabees 1999 | Three Kings 1996 | Flirting with Disaster weiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2011 | Dame, König, As, Spion2010 | The Fighter 2008 | So finster die Nacht weiter » |
![]() |
Geburtstag: 30.01.1974FILMOGRAFIE2012 | The Dark Knight Rises2010 | The Fighter 2009 | Terminator - Die Erlösung 2009 | Public Enemies 2008 | The Dark Knight 2007 | Todeszug nach Yuma 2007 | I'm Not There 2006 | Prestige - Meister der Magie 2005 | The New World 2005 | Batman Begins 2003 | Der Maschinist 2002 | Laurel Canyon 2002 | Die Herrschaft des Feuers 2001 | Corellis Mandoline 2000 | Shaft - noch Fragen? 2000 | American Psycho 1999 | Ein Sommernachtstraum 1998 | Velvet Goldmine 1997 | Metroland 1996 | Der Geheimagent 1994 | Betty und ihre Schwestern 1993 | Swing Kids 1992 | Die Zeitungsjungen 1987 | Mio, mein Mio 1987 | Das Reich der Sonne weiter » |
![]() |
Geburtstag: 05.06.1971 | Land: USAFILMOGRAFIE2012 | Contraband2012 | Ted 2010 | The Fighter 2010 | Die etwas anderen Cops 2010 | Date Night - Gangster für eine Nacht 2009 | In meinem Himmel 2008 | The Happening 2008 | Max Payne 2007 | Shooter 2007 | Helden der Nacht - We Own the Night 2006 | Departed - Unter Feinden 2006 | Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens 2005 | Vier Brüder 2004 | I Heart Huckabees 2003 | The Italian Job - Jagd auf Millionen 2002 | Die Wahrheit über Charlie 2001 | Planet der Affen 2001 | Rock Star 2000 | The Yards - Im Hinterhof der Macht 2000 | Der Sturm 1999 | Three Kings 1998 | The Big Hit 1998 | Corruptor 1997 | Boogie Nights 1996 | Fear - Wenn Liebe Angst macht 1995 | Jim Carroll - In den Straßen von New York 1994 | Mr. Bill weiter » |
![]() |
Geburtstag: 20.08.1974 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | Die Muppets2011 | On the Road - Unterwegs 2010 | The Fighter 2009 | Nachts im Museum 2 2009 | Julie & Julia 2009 | Verlobung auf Umwegen 2008 | Sunshine Cleaning 2008 | Glaubensfrage 2007 | Der Krieg des Charlie Wilson 2007 | Verwünscht 2002 | Catch Me If You Can 2002 | Mann umständehalber abzugeben! 1999 | Gnadenlos schön 0 | Man of Steel weiter » |
![]() |
Geburtstag: 14.09.1960 | Land: USAFILMOGRAFIE2010 | Betty Anne Waters2010 | Willkommen bei den Rileys 2010 | The Fighter 2009 | Everybody's Fine 2009 | Veronika beschließt zu sterben 2005 | Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada 2004 | Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken 2003 | 21 Gramm weiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2010 | The Fighter2008 | 21 2000 | Bread and Roses 1996 | The Quest - Die Herausforderung weiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2010 | The Fighterweiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2010 | The Fighterweiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2010 | The Fighterweiter » |
![]() |
Geburtstag: 20.11.1972FILMOGRAFIE2010 | The Fighterweiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2010 | The Fighterweiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2010 | The Fighterweiter » |
START 07.04.2011
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2010 | SENATOR/CENTRAL
Slideshow starten »
START 07.04.2011
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2010 | SENATOR/CENTRAL
Mark Wahlberg und Jonah Hill haben für die Buddy-Komödie "Good Time Gang" unterschrieben. Darin versuchen sich die zwei als Terrorfahnder.
Auch Komödien stehen Mark Wahlberg prima.Nach dem knackigen Boxerdrama "The Fighter" strebt Mark Wahlberg wieder eine Komödie an. Dass er witzig sein kann, bewies der Schauspieler bereits in "Die etwas anderen Cops" mit Will Ferrell. Jetzt steht eine ähnliche Buddy-Komödie ins Haus: Zusammen mit Jonah Hill hat Wahlberg für "Good Time Gang" unterschrieben. Ein Regisseur wurde noch nicht gefunden.
Die Geschichte dreht sich um zwei partywütige und nicht besonders clevere Söldner, die mehr vor sich hindümpeln, als ernste Aufträge anzunehmen. Doch dann weckt ein Fall ihren Ehrgeiz: Ein Terrorist soll gefangen werden. Voller Eifer gehen die zwei Tölpel ans Werk, bis sie bemerken, dass einer von ihnen mit dem Bösewicht verwandt ist.
Mark Wahlberg setzt sich derweil weiter für eine Fortsetzung des Boxerdramas "The Fighter" ein, in dem er die Hauptrolle spielte, allerdings keinen Oscar abräumte - der ging an die Nebendarsteller Christian Bale und Melissa Leo. Weiterhin steht er für die Romanverfilmung "The Silver Lining Playbook" in den Startlöchern: Wahlberg spielt darin einen etwas verwirrten Mann, der trotz Scheidung und Therapie glaubt, dass er sein Frau (gerüchteweise Angelina Jolie) locker zurückgewinnen kann.
Angelina Jolie ist für David O. Russells Romanverfilmung "The Silver Lining Playbook" im Gespräch. Den Männerpart spielt Mark Wahlberg.
Kann man mit Klassikerwissen und einem Traumkörper seine Frau zurückgewinnen?Angelina Jolie spielt womöglich im neuen Film von "The Fighter"-Regisseur David O. Russell "The Silver Lining Playbook" mit. Angelinas Partner wäre dann Mark Wahlberg, der für die Hauptrolle vorgesehen ist. Wie der Onlinedienst JustJared berichtet, habe sich Russell schon mit der Lebensgefährtin von Brad Pitt getroffen.
"The Silver Lining Playbook" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Matthew Quick. Im Mittelpunkt steht ein verschrobener ehemaliger Geschichtslehrer namens Pat Peoples, der wegen dem Ende seiner Ehe in die Psychiatrie musste. Er wird entlassen und gilt als geheilt - doch dem ist längst nicht so, denn Pat bildet sich ein, dass er seine Gattin locker zurückgewinnen kann, wenn er sich nur ein bisschen Mühe gibt. So beginnt er alle Klassiker zu lesen und hart zu trainieren in der Hoffnung, nun endlich der Traummann zu werden.
Für Angelina Jolie könnte man sich den Part der geschiedenen Ehefrau vorstellen, die ihren Ex mit liebevoller Nachsicht immer wieder den Laufpass gibt. Derzeit sitzt Jolie am 3D-Großprojekt "Cleopatra", für das sie sich Thriller-Spezialist und Familienfreund David Fincher als Regisseur wünscht.
Mit zwei Oscars und Christian Bale im Rücken steigt Mark Wahlberg wieder in den Ring. Für die "Fighter"-Fortsetzung hat er gute Argumente.
Er brauchte Jahre, um "The Fighter" zu finanzieren. Mit der Fortsetzung sollte es für Mark Wahlberg ganz fix klappen.Christian Bale und Melissa Leo wurden für ihre Nebenrollen in "The Fighter" mit einem Oscar ausgezeichnet. Da gerät leicht in Vergessenheit, dass Mark Wahlberg jahrelang kämpfen musste, um Finanziers von seinem Boxerdrama zu überzeugen. Niemand wollte so recht an einen Kinoerfolg der Geschichte glauben.
Nun versucht Mark Wahlberg alle Beteiligten für die Idee einer Fortsetzung zu begeistern. Die Oscars helfen, aber noch bessere Argumente sind die Treffer von "The Fighter" an der Kinokasse: Der Film spielte 118 Millionen Dollar ein, die Kosten dagegen lagen bei 25 Millionen Dollar. "Mich hat's gepackt", sagt Wahlberg nun, "und jetzt pflanze ich gerade den Gedanken an 'The Fighter 2' in alle Köpfe."
Eine Saga in den Dimensionen eines Sylvester Stallone hat Mark Wahlberg allerdings nicht im Sinn: "Keine fünf oder sechs Teile wie 'Rocky'", erläutert er seine Pläne. "Aber einen noch, denn es waren die drei gewaltigen Kämpfe gegen Arturo Gatti, für die Micky Ward berühmt wurde. Das will ich zeigen, darum reden wir nur über einen einzigen weiteren Film."
Anders als bei den Finanziers hatte Mark Wahlberg keine Probleme, Schauspieler für "The Fighter" zu gewinnen. Für die geplante Fortsetzung macht er sich daher in diesem Punkt keine Sorgen: "Alle haben bei den Dreharbeiten solch wunderbare Erfahrungen gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht zurückkommen würden." Die Fans von "The Fighter" bittet er aber noch um Geduld: "Wir sind noch in einem sehr frühen Stadium."
Will Smith ist für einen Film namens "Joe" vorgesehen. Das Projekt stammt von den "The Fighter"-Machern und erzählt das Bibelkapitel um Hiob neu.
Schon in "I am Legend" oder "Sieben Leben" bewies Will Smith Talent für Rollen, in denen das Schicksal hart zuschlägt.Die meisten Hollywoodträume entstehen aus Romanen. Ein Buch aber hat selbst in Hollywood noch keiner ganz geschafft: die Bibel. Hier taugte, neben allerlei mäßig spannenden Weihnachts- und Kreuzigungsverfilmungen, bisher vor allem die Offenbarung des Johannes samt Apokalypse für großes Kino.
Nun hat sich ein kluger Schreiber an eine ganz andere Geschichte gewagt: das Buch Hiob. Will Smith soll die Hauptrolle in der Leinwandadaption spielen, was sich zumindest Drehbuchautor Paul Tamasy ("The Fighter") wünscht. Er versucht den "Men in Black"-Star noch für seinen neuen Film, der "Joe" heißen soll, zu gewinnen. Als Regisseur kommt David O. Russell in Frage, der "The Fighter" drehte und ebenfalls noch überzeugt werden muss.
"'Joe' handelt von einem Mann, der den amerikanischen Traum lebt", erklärt Tamasy. "Er hat das perfekte Haus mit Gartenzaun, tolle Kinder, eine tolle Frau und ein schönes Auto. Doch dann treffen Gott und Teufel aufeinander und wetten, wie sie das alle tausend Jahre tun, um das Schicksal eines Menschen. In einer Woche bekommt dieser Mann schließlich all die schlimmen Dinge aufgehalst, die einem Menschen in einem ganzen Leben widerfahren können. Nun muss sich zeigen, ob er sich wieder aufrappeln kann." Das klingt tragisch, sei aber keine reines Drama: "Es ist eine Dramödie", so Tamasy. "Hart, aber doch mit komischen Momenten."
Im "Original" ist Hiob ein frommer, vermögender Mann, der ein gottesfürchtiges Leben führt. Der Teufel aber vertritt die Ansicht, dass Hiob nur solange ein guter Mensch ist, so lange er in besten Verhältnissen lebt. Also stellt er ihn in Absprache mit dem Herrn auf die Probe und stürzt ihn ins Unglück. Doch Hiob, der nun arm, krank und seiner Kinder beraubt dahinsiecht, besteht die Prüfung. Sein Glaube kann nicht gebrochen werden, wofür ihn Gott am Ende reich belohnt.
Zwei Oscars gewann das Box-Drama "The Fighter". Gute Argumente für eine Fortsetzung, findet Mark Wahlberg. Tritt er in Stallones Fußstapfen?
Aaaaadriaaaaaaannnn!Sylvester Stallones inbrünstiger Ruf nach seiner Liebsten aus blutverschmiertem Mund mit klaffenden Platzwunden im Gesicht ist Filmgeschichte - ebenso wie sein Trainingslauf zu Fanfarenklängen oder das Verprügeln von gefrorenen Tierkörpern: Rocky machte den Boxkampf im Kino salonfähig, dem großartigen ersten Film folgten bisher fünf Fortsetzungen, wenn auch von unterschiedlicher Qualität.
Nun hat Mark Wahlberg offenbar Ähnliches vor. Er plant nach "The Fighter", der in den USA derzeit extrem erfolgreich ist, einen zweiten Film über den Boxer Mickey Ward!
Das Drama hatte Sonntag nacht bei den Oscars doppelt abgeräumt: Christian Bale gewann als Mickeys schwieriger Halbbruder Dicky Eklund den Preist für den besten Nebendarsteller, Melissa Leo triumphierte als biestige Mutter der beiden. Hauptdarsteller Mark Wahlberg war zwar nominiert, ging aber leer aus.
Das will Wahlberg, dessen Niederlage nur der Top-Leistung von Colin Firth in "The King's Speech" zuzuschreiben ist, nun offenbar ändern. Er plant einen weiteren Film über Mickey Ward. Im Mittelpunkt sollen dabei Wards legendäre drei Kämpfe gegen Arturo Gatti stehen. Diesen besiegte Ward zunächst nach Punkten, verlor aber dann beide Rückkämpfe, die extrem spektakulär ausfielen und von Boxfans jeweils zum Kampf des Jahres gekürt wurden.
Zwar beendete Mickey Ward danach seine Karriere, aber das hat Rocky auch nicht von weiteren Kinoauftritten abgehalten. Von daher könnte Teil 2 der "Fighter"-Reihe durchaus der Auftakt zu einer mehrteiligen Filmserie á la "Rocky" sein. Und vielleicht ist dann irgendwann wirklich ein Goldjunge für Mark Wahlberg drin.
Von der Qualität des ersten Teils können sich deutsche Kinofans ab 7. April überzeugen, dann startet "The Fighter" auch in Deutschland.
Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!
"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
"Uncharted" gehört zu den erfolgreichsten Games der letzten Jahre. Nun soll das Abenteuer verfilmt werden - bevorzugt mit Scarlett Johansson.
In einem Interview plauderte David O. Russell, Regisseur von "The Fighter" über den Stand der Dinge seines neuen Projekts: der Verfilmung des PC- und Konsolenkrachers "Uncharted: Drakes Schicksal". Für die Hauptrolle der Reporterin Elena könnte er sich Scarlett Johansson vorstellen.Mit dem Action-Abenteuer "Uncharted: Drakes Schicksal" für die PS3 landete das amerikanische Entwicklungsstudio Naughty Dog einen Welthit. Fast vier Millionen Mal wanderte das Spiel über die Ladentheke. Der Nachfolger "Uncharted 2: Among Thieves" war sogar noch erfolgreicher und knackte die 4-Millionen-Marke. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood sich des Falles annehmen würde.
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich David O. Russell mit dem Thema. Der Regisseur von "The Fighter" schustert gerade ein Drehbuch zusammen, wie er in einem aktuellen Interview verriet: "Kein Frage, das Spiel ist sehr filmreif inszeniert. Das ist es, woran ich momentan sehr hart arbeite und schreibe. Ich bin deswegen ganz aus dem Häuschen. Ich hätte gerne, dass Mark Wahlberg und Bob De Niro mitspielen."
Für die weibliche Hauptrolle der Journalistin Elena in Uncharted: Drakes Schicksal könnte Russell sich Scarlett Johansson sehr gut vorstellen: "Elena habe ich ein bisschen kultiviert. Ich liebe weibliche Charaktere. Je robuster sie sind, desto robuster wird der Film. Amy Adams könnte eine gute Elena abgeben. Ich mag aber auch Scarlett Johansson gerne. Es gibt jede Menge großartiger Darstellerinnen, die meiner Meinung nach passen würden. Hoffentlich können wir alle unter die Lupe nehmen, die wir mit den jeweiligen Rollen in Verbindung gebracht haben."
Scarlett Johansson würde sicherlich in Uncharted: Drakes Schicksal eine überragende Elena an der Seite von Drake abgeben. Ein Starttermin steht zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch nicht fest. Eines ist aber sicher: Sollte der Film nur annähernd so erfolgreich werden wie das Spiel, kann sich Scarlett im Falle eines Mitwirkens auf jeden Fall auf ein weiteres Schauspiel als grabende Schnüfflerin einstellen.
Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.
Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"


























































