Carey Mulligan

Portrait von Carey Mulligan
Carey Mulligan

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GEBURTSTAG:
28.05.1985 in London

Kurzinfo

Britische Schauspielerin. Mit Rollen intelligenter scheuer junger Frauen auf der Suche nach ihrer Mitte und ihrem Selbst wurde Carey Mulligan in kürzester Zeit zum Star. Ihr Stupsnase, die großen Augen, die Pony-Frisur und die Natürlichkeit ihres Spiels legen Vergleiche mit Audrey Hepburn nah, deren Rolle in der Titelrolle des Film-Musicals "My Fair Lady" sie 2013 übernehmen wird. Mulligan wurde bekannt, als ...

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GEBURTSDATUM: 28.05.1985
Britische Schauspielerin. Mit Rollen intelligenter scheuer junger Frauen auf der Suche nach ihrer Mitte und ihrem Selbst wurde Carey Mulligan in kürzester Zeit zum Star. Ihr Stupsnase, die großen Augen, die Pony-Frisur und die Natürlichkeit ihres Spiels legen Vergleiche mit Audrey Hepburn nah, deren Rolle in der Titelrolle des Film-Musicals "My Fair Lady" sie 2013 übernehmen wird. Mulligan wurde bekannt, als sie 2010 für die Rolle in "An Education", in dem sie die sechzehnjährige Schülerin Jenny spielt, die im London der 60er-Jahre für einen Lebemann die Schule verlässt und einen Emanzipationsprozess erlebt, für Golden Globe und Oscar nominiert wurde. Sie spielte die gegen den Vater rebellierende Tochter von Michael Douglas in Oliver Stones "Wall Street: Geld schläft nicht", war an der Seite von Keira Knightley in der Dreiecksgeschichte "Alles, was wir geben mussten" in einer Zukunftsgesellschaft Klon und Organspenderin und im Actionthriller "Drive" allein erziehende Mutter und Nachbarin von Fluchtwagenfahrer Ryan Gosling. Im Erotikdrama "Shame" (2011) ist sie Sissy, die psychisch labile, einsame und erfolglose Sängerin und Schwester des sexsüchtigen New Yorker Werbemannes Brandon (Michael Fassbender), der ihr in der Existenzkrise nicht helfen kann. 2012 ist Mulligan in Baz Luhrmans Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Romanklassiker "Der große Gatsby" als Daisy Buchanan die große Liebe des von Leonardo DiCaprio verkörperten Titelhelden (den Robert Redford in der Version von 1974 spielte).
Carey Hannah Mulligan wurde 1985 in Westminster, London, als Tochter einer walisischen Collegedozentin und eines englischen Hotelmanagers geboren, der für den europäischen Zweig der InterConti Hotels zuständig war und die Familie, als Carey drei Jahre alt war, mit nach Deutschland nahm, wo sie in Düsseldorf, Berlin und Hannover lebte. Nach acht Jahren in teuren Hotels zurück in England und nach neun verschiedenen Schulen, machte Mulligan auf der Mädchenschule Woldington School in Surrey ihren Abschluss. Nach eigenen Angaben war sie sehr schüchtern und ein Tomboy, bis sie 15 Jahre alt wurde. Eine Inszenierung des Musicals "Sweet Charity" weckte in ihr den Wunsch, Schauspielerin zu werden, was durch Fürsprache ihrer Schuldirektorin gelang, die sich an Autor Julian Fellowes wandte, der Mulligan an eine Agentur vermittelte. So erhielt sie ihre erste Filmrolle in "Stolz und Vorurteil" (2005) als Schwester von Hauptdarstellerin Keira Knightley.
Nach der Erfahrung mit dem Kuppelei-Drama aus Jane Austens Feder arbeitete Mulligan in Fernsehserien nach Austen ("Northanger Abbey"), Charles Dickens ("Bleak House") und im Universum von "Doctor Who". In dem von Pierce Brosnan produzierten Familiendrama "Zeit der Trauer" (2009) ist Mulligan die vom gestorbenen Freund schwangere Freundin, die der Familie über den Verlust hinweg hilft. 2012/13 wird Mulligan in einer Komödie von Spike Jonze dabei sein und in dem in der Folkrock-Szene New Yorks in den 60ern spielenden Drama "Inside Llewelyn Davis" der Brüder Coen an der Seite von Justin Timberlake die weibliche Hauptrolle übernehmen.
Mulligan war 2007/08 auf Bühnen in London und New York in Anton Tschechows "Die Möwe" als Nina zu sehen und wurde in der New Yorker Bühnenversion von Ingmar Bergmans Spielfilm "Wie in einem Spiegel" als "außergewöhnliche Schauspielerin" gefeiert.
2010 wurde Mulligan mit dem BAFTA Award für "An Education" ausgezeichnet.
Auf dem Internetportal "AskMen" rangierte Mulligan 2010 auf Rang 92, 2012 ist sie auf Rang 50.
Carey Mulligan war 2009/10 mit Shia LaBoeuf liiert und ist seit 2011 mit Marcus Mumford, Frontmann der Folkrockband "Mumford & Sons" verlobt.
GEBURTSDATUM: 28.05.1985
Carey Mulligan hin und weg von DiCaprio vor "Der große Gatsby" 25.11.2011

Wie sich Leonardo DiCaprio Carey Mulligan gegenüber beim Vorsprechen zu "Der große Gatsby" benahm, wird die Schauspielerin nie vergessen.

"Er zündete mir eine Zigarette an und sah mir einfach in die Augen."
Die Zusage für die Neuverfilmung von "Der große Gatsby" hatte Carey Mulligan schon direkt aus den Highheels kippen lassen - der Anruf erreichte den Star aus "An Education" auf dem roten Teppich. Nun gesteht Carey, dass schon die erste Probe mit Co-Star Leonardo DiCaprio alles übertraf, was sie in ihrer Karriere bis jetzt erlebte: DiCaprio, so Mulligan, sei einfach nur "grandios, fantastisch und total nett".
"Er ist der unglaublichste Schauspieler auf dem ganzen Planeten", schwärmt Carey Mulligan und schon bei den Proben sei sie von DiCaprios Art als aufmerksamer Stichwortgeber hin und weg gewesen:
"Er sagte einen Satz als Gatsby auf und sprang dann unmittelbar in den Part des Tom Buchanan. Die Kamera war gar nicht auf ihn gerichtet. Er zündete mir eine Zigarette an und sah mir einfach in die Augen. Alles drehte sich um mich, während er nur wenig Text hatte und einfach irgendwas improvisierte, nur, um mir bei meiner Rolle zu helfen. Ich dachte nur noch 'Mein Gott, Leonardo DiCaprio muss mir nicht wirklich bei einem Vorsprechen helfen!'"
Genau das aber tat der charmante Leo und zwar so gut, dass Mulligan die Rolle sofort bekam und Konkurrentinnen wie Natalie Portman und Scarlett Johansson ausstach. An diesem Tag, so Mulligan, sei sie nur noch völlig durcheinander aus dem Vorsprechen gestolpert und habe in einem fort gedacht: "Oje, ich habe mit Leonardo DiCaprio geschauspielert!"
Mittlerweile laufen die Drehbarbeiten zu "Der große Gatsby" - und die ersten Setfotos sehen vielversprechend aus. Carey Mulligan als Daisy, Leonardo DiCaprio als Gatsby und Tobey Maguire als Tom Buchanan treten dabei allerdings in große Fußstapfen: Robert Redford und Mia Farrow spielten in der Verfilmung von 1973 schon einmal die Hauptrollen und legten die Messlatte in Sachen Eleganz und Schönheit ziemlich hoch.
"Wall Street - Geld schläft nicht": Fotokritik 04.10.2010

23 Jahre nach dem Kulthit geht Michael Douglas als Finanzhai wieder jagen und Shia LaBeouf als Broker-Stern in die Lehre.

Daniel Craig als Mikael Blomkvist in "Millenium"-Remake 04.06.2010

James Bond-Darsteller Daniel Craig soll die Hauptrolle in der US-Verfilmung der schwedischen Kultkrimi-Reihe "Millenium" spielen.

Hollywoods Superstars reißen sich um diese Rolle...
Erst war Johnny Depp im Gespräch, dann Brad Pitt. Nun aber darf wohl 007-Mime Daniel Craig im US-Remake der Millenium-Trilogie die Hauptrolle des findigen Ermittlers Mikael Blomkvist spielen. Daniel Craigs Unterschrift für die amerikanische Version der weltweit enorm beliebten schwedischen Krimireihe unter der Leitung von Top-Regisseur David Fincher ist angeblich nur noch Formsache.
Zwar sind auch die schwedischen Verfilmungen der Bücher von Stieg Larsson im Kino weltweit recht erfolgreich: In Deutschland ist der Film zum dritten Roman "Vergebung" soeben gestartet, Teil eins sahen unter dem Titel "Verblendung" immerhin 700.000 deutsche Krimifans. Amerikanische Kinogänger sind aber synchronisierte Filme nicht gewöhnt und daher höchst irritiert, wenn sich die Lippen der Schauspieler anders bewegen als die gehörte Sprache klingt. Außerdem zieht ein Superstar wie Daniel Craig dann doch mehr Fans an als die schwedischen Darsteller Michael Nyqvist und Noomi Rapace - so großartig diese ihre Figuren auch schauspielerisch interpretieren.
Rapaces Part als Lisbeth Salander soll in David Finchers Version übrigens Carey Mulligan übernehmen. Sie war unter anderem in "Stolz und Vorurteil" zu sehen und für ihren Part als naiver verliebter Teenager in "An Education" sogar für einen Oscar nominiert. Demnächst kommt sie neben Michael Douglas und Shia LaBeouf in der "Wall Street"-Fortsetzung "Geld schläft nicht" ins Kino. Das Drehbuch schreibt Veteran Steven Zaillian, der unter anderem "Schindlers Liste", "Und täglich grüßt das Murmeltier" und "Gangs of New York" skriptete.
Held der Krimireihe ist der beinharte investigative Journalist Mikael Blomqvist, den in der US-Version dann Daniel Craig spielt. Er wird im ersten Teil beauftragt, den Fall einer vor 40 Jahren verschwundenen Lieblingsnichte eines alten Mannes zu klären. Mithilfe der psychisch labilen Hackerin Lisbeth Salander stößt er bald auf einen ekelhaften Wust aus Nazi-Machenschaften, sexuellem Missbrauch und Inzest. Kultstatus hat dabei vor allem die Figur von Lisbeth, deren eigene düstere Vergangenheit von allzu ähnlichen Erfahrungen geprägt ist. Der amerikanische Film wird wie die US-Buchfassung nach Lisbeth Salander "The Girl With The Dragon Tattoo" heißen.
Daniel Craig hat übrigens nur deshalb Zeit für den Part als Mikael Blomqvist, weil das Bond-Studio MGM in großen finanziellen Nöten steckt und das lange geplante nächste 007-Abenteuer daher vorerst nicht in Sicht ist ...
Oscar-Nominierungen: "Avatar"-Dreikampf, "Das weiße Band" und Christoph Waltz 02.02.2010

"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.

Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.
Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
 
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
GEBURTSDATUM: 28.05.1985
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