Colin Farrell
GEBURTSTAG:
31.03.1976 in Castleknock, Dublin
LEBT IN:
Irland
31.03.1976 in Castleknock, Dublin
LEBT IN:
Irland
Kurzinfo
Ein starker Typ mit männlicher Ausstrahlung, strahlendem Power-Gestus und sofortiger Präsenz, stahl Colin Farrell auf sensationelle Weise den Weltstars an seiner Seite durch seine explosive Eindringlichkeit die Schau. Der gut aussehende Kerl hetzte Tom Cruise effektiv und erbarmungslos durch die Zukunftswelt von "Minority Report", riss in "Das Tribunal" als Anwalt im Kriegsgerichtsverfahren die Aufmerksamkeit weg von Bruce Willis auf sich und ...weiter »
GEBURTSDATUM: 31.03.1976 | GEBURTSORT: IRLAND
Ein starker Typ mit männlicher Ausstrahlung, strahlendem Power-Gestus und sofortiger Präsenz, stahl Colin Farrell auf sensationelle Weise den Weltstars an seiner Seite durch seine explosive Eindringlichkeit die Schau. Der gut aussehende Kerl hetzte Tom Cruise effektiv und erbarmungslos durch die Zukunftswelt von "Minority Report", riss in "Das Tribunal" als Anwalt im Kriegsgerichtsverfahren die Aufmerksamkeit weg von Bruce Willis auf sich und trat mit Glatze als Top-Killer Bullseye in der Comic-Verfilmung "Daredevil" gegen Ben Affleck und Jennifer Garner an.Colin Farrells Virilität und blitzschnelle Reaktionsfähigkeit, sein spitzbubenhaft selbstverständlicher Macho-Charme und sein Humor verleihen dem Teufelskerl ein Charisma, das dem von Tom Cruise oder George Clooney in Nichts nachsteht.
1976 in Castleknock in Irland geboren, wandte sich Farrell nach kurzer Fußballkarriere der Schauspielerei zu, konnte nach der Ausbildung an der Gaiety Drama School in Dublin Rollen in TV-Serien landen und spielte kleinere Rollen in den Kinofilmen "The War Zone" und "Ein ganz gewöhnlicher Dieb" (als jüngstes Mitglied der Bande von Kevin Spacey).
Seinen Durchbruch schaffte er als Rekrut Bozz in Joel Schumachers Kriegsdrama "Tigerland", wo er 1971 in einem Ausbildungslager in Louisiana die Härten des Trainings erlebt und rebelliert, um die Kameraden vor dem Einsatz in Vietnam zu bewahren. Ohne jede Spur von Grübelei oder Skepsis, sondern stets mit Volleinsatz war Farrell in "American Outlaws" der erste Jesse James der Filmgeschichte, der den Wilden Westen überlebte und mit der Frau an seiner Seite (Ali Larter) den Verfolgern entkam. Hetzjagden wie in "Minority Report" sind seine Stärke, aber er kann die Aufmerksamkeit auch in einer Telefonzelle auf sich ziehen, so im Thriller "Nicht auflegen!", wo er den gesamten Film über im Fadenkreuz eines Killers steht.
Farrell bewährte sich als Kern einer Polizei-Sondereinheit im High-Tech-Action-Thriller "S.W.A.T. - Die Spezialeinheit" ebenso wie als FBI-Nachwuchsagent, der in "Der Einsatz" ein Katz-und-Maus-Spiel mit seinem Ausbilder (Al Pacino) beginnt. Nach einem eher ungewöhnlichen Zwischenspiel als Landei Bobby, der in "Ein Zuhause am Ende der Welt" mit einem homosexuellen Kumpel aus früheren Tagen und einer attraktiven Frau zusammenzieht, zog es Farrell als Titelheld des Historienepos "Alexander" wieder zu größeren Taten: In der Inszenierung Oliver Stones schlägt er mit einem zahlenmäßig unterlegenen Heer die Perser und macht sich auf, die halbe Welt zu erobern.
Im Epos "The New World" beschrieb Terrence Malick 2005 anhand einer Liebesgeschichte zwischen dem Abenteurer Smith (Farrell) und einer Häuptlingstochter den großen Mythos vom Ursprung Amerikas. 2006 mimte er neben Filmpartnerin Salma Hayek einen Schriftsteller in "Ask the Dust" und in Michael Manns Kinoversion der TV-Serie "Miami Vice" arbeitete er als "Sonny" Crockett zusammen mit Partner "Rico" (Jamie Foxx) verdeckt im sonnigen Florida. Durch hohe Spielschulden erpressbar, begeht Terry - Farrell hier ganz untypisch - im jüngsten Woody Allen-Drama "Cassandras Traum" einen Mord, verfällt durch Schuldgefühle in tiefe Depressionen und weitere immense Verstrickungen.
Erneut im Auftragskiller-Genre darf man ihn 2008 als Ray in "Brügge sehen... und sterben?", einer Actionkomödie, die glänzend besetzt mit Konventionen spielt und einem Farrell alle notwendigen Freiheiten lässt.
Farrell war neben Jude Law und Johnny Depp einer von drei Schauspielern die in Terry Gilliams Fantasy-Drama "Das Kabinett des Dr. Parnassus" den verstorbenen Heath Ledger ersetzten. In Neil Jordans märchenhaftem Thriller "Ondine" fängt er als Fischer eine Meerjungfrau und bietet Oscar-Gewinner Jeff Bridges im Country-Drama "Crazy Heart" einen starken Widerpart.
In der überdrehten Komödie "Kill the Boss" glänzt er als skrupelloser Geschäftsmann, bevor er in zwei Remakes von 80er-Klassikern zu sehen ist: der Horror-Komödie "Fright Night" und als Arnold Schwarzeneggers Erbe im SciFi-Kracher "Total Recall". Im Gangsterdrama "London Boulevard" spielt Colin Farrell einen gefürchteten Geldeintreiber, der nach einer Haftstrafe eine ehrbare Existenz aufzubauen sucht, dabei aber von seinem einstigen Auftraggeber verfolgt wird.
Privat gilt Farrell, der in kurzer Ehe mit der Schauspielerin Amelia Warner verheiratet war, trotz Körben von u.a. Gwyneth Paltrow als genau der Herzensbrecher und Womanizer, den er in seinen Filmen verkörpert.
GEBURTSDATUM: 31.03.1976 | GEBURTSORT: IRLAND
Gerücht bestätigt: Die Neuauflage des Actioners "Gefährliche Brandung" kommt. Das Drehbuch ist bereits fertig.
Die Sehnsucht nach der perfekten Welle und schnellem Geld waren die Zutaten für die "Gefährliche Brandung". Jetzt kommt das Remake.Vor zwei Monaten ließ die Nachricht aufhorchen, dass nach mehreren Anläufen die Neuauflage von "Gefährliche Brandung" endlich auf Kurs sei. Nun bestätigte die Filmfirma Alcon Entertainment, dass sie das Remake tatsächlich produzieren wird.
Das Original "Point Break" wurde 1991 von Oscarpreisträgerin Kathryn Bigelow ("The Hurt Locker") auf die Leinwand gebracht. Darin spielte Keanu Reeves einen Undercover-Cop, der die Surfergang des Edel-Bankräubers Patrick Swayze unterwandert.
Das Drehbuch für die neue "Gefährliche Brandung" ist bereits fertig und von den Alcon-Produzenten Andrew Kosove and Broderick Johnson abgenickt. Autor ist Kurt Wimmer, der als Action-Feder bereits Angelina Jolie in "Salt" gut aussehen ließ und auch das "Total Recall"-Remake mit Colin Farrell verfasste.
Die "Gefährliche Brandung" wird mit neuen Wendungen aufgeladen
Kosove und Johnson sind voll des Lobes über Wimmers Skript: "Wer liebt nicht das Original von Kathryn Bigelow voller Action und Thrills, die pures Herzklopfen verursachen? Kurts Drehbuch lädt die Story und die Figuren mit neuen Wendungen und Spielorten auf", ließen die beiden in einer Pressemitteilung wissen.
Wie bei Keanu Reeves und dem vor zwei Jahren verstorbenen Patrick Swayze spielt das Remake in der internationalen Extremsport-Szene. Angeblich werden die Skydive-Elemente des Originals durch spektakuläre Wintersport-Stunts ersetzt.
Jennifer Anistons Performance als sexy Zahnärztin in "Kill the Boss" haute ihren Kollegen Charlie Day vom Stuhl.
Der Trailer verpricht einen spannenden Auftritt von Jennifer Aniston.In ihrem nächsten Film "Kill the Boss" darf Jennifer Aniston das sein, was bisher keine ihrer Rollen beschrieb: hinterhältig, böse und sexy. Aniston spielt eine fiese Zahnärztin, die ihren Angestellten ständig drangsaliert und auch ansonsten nur an das eine denkt. Das hat der "Friends"-Star offenbar so perfekt gemeistert, dass ihr Kollege Charlie Day völlig von den Socken war: "Ich war schockiert", erzählt der Schauspieler, der den Angestellten mimt.
"Ich denke, die Leute werden ihren Spaß daran haben, sie so zu sehen - in einer Rolle, die total weit weg ist von ungefährlich oder zahm. Sie macht das so gut und ich war richtig baff - aber das sollte ich in meiner Rolle ja ohnehin sein. Jennifer hat ihre Rolle perfekt ausgefüllt, genauso wie Colin Farrell und Kevin Spacey. Die Chefs hatten im Film sowieso die lustigsten Dinge zu tun. In einigen Szenen mussten sie so grässliche Leute geben, das hat denen offensichtlich großen Spaß beim Spielen gemacht."
In "Kill the Boss" gibt Jennifer Aniston eine von drei Vorgesetzten, die sich allesamt so scheußlich gegenüber ihren Angestellten aufführen, dass diese Mordgedanken entwickeln. Aniston ist besagte Domina-Zahnärztin, die im Trailer mit schwarzen Dessous und einer Vorliebe für Eis am Stil schon mal tief blicken lässt. Spacey ist ein Chef, der seinen Mitarbeiter lieber der Alkohlsucht bezichtigt, als ihn zu befördern und Farrell macht sich als randgruppenfeindlicher Hirni seinen Untergebenen zum Feind. Kinostart ist am 1. September.
Nach Colin Farrell haben sich nun auch Jessica Biel und Kate Beckinsale mit den Machern der Neuverfilmung von "Total Recall" geeinigt.
Charmante Gesellschaft bekommt Frauenheld Colin Farrell in der Neuauflage von "Total Recall". Wie jetzt bekannt wurde, konnten Kate Beckinsale und Jessica Biel für die weiblichen Hauptrollen gewonnen werden.Die Dreharbeiten zur Neuauflage des Schwarzenegger Hits "Total Recall - Die totale Erinnerung" dürften ganz nach dem Geschmack von Colin Farrell sein.
Schließlich darf sich der Casanova am Set mit den Augenweiden Jessica Biel und Kate Beckinsale befassen. Kate übernimmt dabei die Rolle der Lori, Jessica die der Melina.
Zusätzlich befindet sich "Fluch der Karibik"-Star Bill Nighy in Verhandlungen, Quatto zu spielen, den Anführer des Widerstands. Für die Regie des Actionspektakels Total Recall konnte Len Wiseman gewonnen werden, der ab Juni seine Crew zum Drehbeginn nach Toronto beordert.
Neben den Darstellern - Arnold Schwarzenegger gab seine Rolle an Colin Farrell ab - hat auch die Filmhandlung einen neuen Anstrich bekommen. Anstelle auf dem Mars soll "Total Recall" auf der Erde spielen, wo die beiden Staaten Euroamerica und New Shanghai um die Vorherrschaft buhlen.
Farrell spielt Douglas Quaid, einen Fabrikarbeiter, der anfängt zu glauben ein Spion zu sein. Er weiß nur nicht für welche Seite. Kate und Jessica Biel werden Colins Gedächtnis sicherlich auf die Sprünge helfen.
Nach "Spiderman" begibt sich Kirsten Dunst im Independent-Drama "Hick" auf einen höllischen Roadtrip mit viel Schnee.
Kirsten Dunst ist bald als kokainsüchtige Gaunerin Gwenda zu sehen."Spiderman"-Sternchen Kirsten Dunst begibt sich in ihrem nächsten Film "Hick" auf Abwege. "Hick" basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Andrea Portes und erzählt von der 13-jährigen Luli, die eines Tages von ihren verkorksten Eltern zurückgelassen wird.
Luli macht sich, bewaffnet mit einer Smith & Wesson, allein nach Las Vegas auf, wo sie zuerst von einem Typen namens Eddie und später von der koksenden und abgewrackten Gaunerin Gwenda aufgegriffen wird. Kirsten Dunst soll Gwenda geben, die das Mädchen unter ihre Fittiche nimmt und mit ihr auf einen finsteren Roadtrip geht.
Für die männliche Hauptrolle des Eddie ist Colin Farrell im Gespräch. Luli soll von Chloe Moretz ("Kick-Ass") gespielt werden und das Ganze wird voraussichtlich im kommenden Februar starten. Für Kirsten Dunst wäre dies wieder ein größere Rolle nach ihrem letzten Hit "Marie Antoinette" - und natürlich nach "Spider-Man", denn in der Neuverfilmung "Spider-Man 3D" wird die Schauspielerin nicht mehr dabei sein. Wer den weiblichen Part in der Comicverfilmung übernehmen wird, ist noch nicht klar.
Terry Gilliam drehte "Das Kabinett des Dr. Parnassus" ohne seinen Hauptdarsteller fertig. Der Regisseur über seinen Blick auf den Tod von Heath Ledger.
Als Heath Ledger am 22.1.2008 durch einen tödlichen Medikamentencocktail ums Leben kam, war nicht nur die Filmwelt fassungslos. Terry Gilliam steckte zu dieser Zeit mitten in den Dreharbeiten zum Fantasy-Spektakel "Das Kabinett des Dr. Parnassus", in dem Ledger die Hauptrolle spielte. Heute erzählt der Regisseur, warum er den Film entgegen seinem ursprünglichem Vorhaben trotzdem fertig stellte, wem er das verdankt und wie er persönlich mit der unfassbaren Nachricht umging.Wie haben Sie vom Tod Heath Ledgers erfahren?
TERRY GILLIAM: Ich darf gar nicht daran zurückdenken. Wir hatten drei Tage vorher noch in London gedreht und sehe noch immer, wie er in der letzten Szene um die Ecke bog. Ich bin nach Vancouver geflogen und Heath nach New York. Plötzlich kam meine Tochter Amy und sagte, komm mit, es ist was Schreckliches passiert. Und dann sahen wir die Meldung auf der BBC-Webside "Heath Ledger tot aufgefunden". Erst habe ich das für einen obskuren PR-Gag gehalten. Dann wurde mir klar, Heath ist wirklich tot. Ich war zu keinem Gedanken mehr fähig und wie vor den Kopf geschlagen.
Haben Sie vorher etwas Auffälliges bemerkt? Die Zeitungen schreiben von einer morbiden Atmosphäre.
Bullshit! Glauben Sie nicht, was sich irgendwelche Schreiberlinge aus den Fingern saugen. Da war nichts von düsterer Atmosphäre zu spüren, und das Gerede, die Rolle des Jokers habe ihn verrückt gemacht, ist blühender Unsinn. Dieses dämliche Geschichten-Erfinden nervt mich, das hat Heath nicht verdient. Heath war voller Lebenslust und Energie und keiner dieser Method-Actor-Typen oder Neurotiker, die ihr Ego nicht unter Kontrolle haben, sondern stand mit beiden Beinen auf dem Boden, wie ein Fels. Und er machte die Stunts ohne Angst selbst, auch wenn es mal haarig war. Ein großzügiger und großartiger Mensch. Jeder Tag mit ihm war ein Erlebnis. Das Problem war, dass er nicht schlief. Er schwebte irgendwie. Aber Drogen hat er nicht genommen, nur Medikamente, die ihm der Arzt verschrieben hat. Ich kann immer noch nicht fassen, dass er tot ist. Im ersten Moment wollte ich auch alles hinschmeißen. "Das Kabinett des Dr. Parnassus" ohne Heath konnte ich mir nicht vorstellen.
Aber dann haben Sie den Film doch weitergedreht.
Eine Woche war ich wie gelähmt. Meine Tochter und Kameramann Nicola Pecorini ließen mir keine Ruhe, haben mir ständig in den Ohren gelegen, du musst den Film fertig stellen, Heath will es und irgendwann gab ich meinen Widerstand auf und dachte, vielleicht kriegen wir doch noch alles hin. Den beiden ist es zu verdanken, dass "Parnassus" die Leinwand erblickt hat. Ohne ihre Geduld und Durchsetzungsfähigkeit hätte ich aufgegeben.
Und wie kam es dann zur Besetzung mit Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell?
In meiner Not habe ich Johnny Depp als ersten angerufen, ich hatte keinen Plan und sagte, Johnny, was soll ich machen? Die Idee, dass sich die Figur jedes Mal anders darstellt, wenn sie durch den Spiegel schreitet, ist ein Kniff, um das Trio unterzubringen. Ich hoffe, dass es geklappt hat. Glück im Unglück war, dass sich seine Dreharbeiten zu "Public Enemies" verschoben und Johnny mitmachen konnte. Ich hatte schon Probleme mit manchen Szenen, in denen Heath auftreten sollte. Aber habe dann doch am Skript festgehalten und auch die Dialoge nicht geändert.
Hört sich alles ziemlich gespenstisch an.
Kann man so sagen, wir kriegten schon manchmal eine Gänsehaut, vieles erhielt plötzlich eine andere Bedeutung. So weigerte sich Christopher Plummer erst zu sagen "It's a romance, a comedy, a tale of unforeseen death". Aber ich bestand darauf. Heath hätte gewollt, dass wir den Film beenden. Ich finde es toll, dass Johnny, Colin und Jude eingesprungen sind. Die ganze Gage ging an Heaths Tochter.
Hollywood-Schönheit Salma Hayek hat während ihrer Reise ins afrikanische Sierra Leone einem sterbenden Kind die Brust gegeben und es so gerettet.
Salma Hayek kann stolz auf sich sein. Während einer Reise in ein UNICEF-Flüchtlingslager in Sierra Leone hat sie ein kleines Mädchen vor dem Hungertod bewahrt.Jahrelang tobte ein brutaler Bürgerkrieg in der westafrikanischen Republik, der das Land ausbluten ließ. Der Großteil der Bevölkerung leidet Hunger. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 290 US-Dollar pro Einwohner. Damit zählt das gebeutelte Land zu den ärmsten der Welt. Salma Hayek reiste in ihrer Funktion als UNICEF-Botschafterin nach Afrika, um sich von der Situation vor Ort ein Bild zu machen. Dem Star aus "After the Sunset" bot sich ein schreckliches Bild. Beinahe wäre vor ihren Augen ein Baby verhungert, dessen Mutter ihm keine Milch geben konnte. Sofort wurde der Mutterinstinkt der Mexikanerin geweckt.
Sie schnappte sich das Kind und gab ihm die Brust. Das rettete dem Kleinen das Leben. Zurück in den USA setzt sich die feurige Latina nun für das Stillen in Afrika ein. "Es ist das Beste, das man für sein Kind tun kann", begründet Colin Farrells Freundin und fügte hinzu: "Es geht nicht nur um die Mutter-Kind-Bindung, auf diese Weise baut man auch das Immunsystem auf. Man muss sich nur überlegen, wie wichtig es auf einem Kontinent wie Afrika für Mütter ist, das zu machen." Wie so oft verhindert der Aberglaube das Gute. Die afrikanischen Männer behaupten nämlich, eine Frau, die stillt, kann kein Sexualleben haben. "Darum zwingen sie ihre Frauen zum Aufhören und das ist ein Skandal!", wettert die Schauspielerin und lässt Taten sprechen. Bravo!
Sein Ruf als Womanizer und Rebell ist legendär. In "Das Gesetz der Ehre" spielt Colin nun einen zwielichtigen Cop.
Drei Jahre nur brauchte Colin Farrell, die Verbindung aus Pub-Prolet und Gentleman, um Hollywood zu stürmen.Als Colin Farrell in Oliver Stones Historienfilm "Alexander" als makedonischer König den Streitwagen bestieg, erfüllte sich für ihn ein Traum, den sonst nur Schizophrene leben dürfen: Alexander der Große war eine multiple Persönlichkeit. Er war Philosoph und Feldherr, unterwarf Kulturen und versöhnte sich mit ihnen. Er heiratete, liebte aber gleichzeitig Männer, verehrte seine Freunde, tötete sie aber auch.
Es war eine Rolle für Furchtlose, aber wer Colins Bruder Eamon reden hörte ("Ich mache mir Sorgen um Hollywood"), ahnte, wie hier die Kräfte verteilt waren.
Offen wie ein Scheunentor
Draufgängertum zeigt Farrell auch bei Interviews, in denen er ohne Rücksicht auf verbrannte Erde vom Leder zieht: Die IRA hasst er, zu Bildern von Naomi Campbell masturbiert er, käuflichen Sex schätzt er, und sein Leben in Irland liebt er über alles. Die Öffnungszeiten seiner großen Klappe sollen trotz erregter Gemüter weiterhin unbeschränkt bleiben:
"Wenn ich anfange, mir über alles Gedanken zu machen, werde ich daran scheitern, es jedem recht machen zu wollen. Ich könnte mich dann selbst schnell in all diesem Wahnsinn verlieren."
Nein, du wirst nicht singen!
Erfrischend unbekümmert ist der wilde Ire, der mit Bruder und zwei Schwestern in einem Vorort Dublins aufwuchs. Trotz des Machoumfelds - Vater und Onkel spielten für den Fußballclub Shamrock Rovers - zog es Colin zur Kunst. Von seiner Mutter Rita in den Tanzunterricht getrieben, tourte er bald durch die Schwulenclubs Dublins, um sich dort als Raver auszutoben.
Mit 16 verliebte er sich in die junge Portugiesin Amelia, mit 25 heiratete er eine gleichnamige Britin (Amelia Warner, Michael Caines Liebestaube in "Quills"), von der er sich vier Monate später wieder scheiden ließ. Auch seine Beziehung zur Boygroup Boyzone war nur von kurzer Dauer, weil man ihn nach dem Casting als musikalisch untauglich ablehnte.
Zur rechten Zeit am rechten Ort
Auf der Schauspielschule in Dublin wurde sein Leben konstanter, auch wenn er sie wegen seines ersten TV-Engagements 1996 vorzeitig verließ.
"A fucking coincidence", einen verdammten Zufall würde Farrell seine Entdeckung durch Kevin Spacey nennen, der ihn im Theaterstück "In a Little World Of Our Own" sah und ihn für "Ein ganz gewöhnlicher Dieb" vorschlug. Als jüngstes Mitglied von Spaceys Bühnenbande fiel er Regisseur Joel Schumacher auf, der ihm auf Anhieb die Hauptrolle des Rebellen in "Tigerland" gab.
Sympathieträger mit Rückgrat
Mit dem Militärdrama war ein Rudelführer geboren, der Präsenz und darstellerische Klasse zeigte und in seinen Hollywood-Projekten auch vor Weltstars nicht katzbuckelte - weder vor Bruce Willis ("Das Tribunal") noch vor Tom Cruise ("Minority Report") und auch nicht vor seinem Idol Al Pacino, der im CIA-Thriller "The Recruit" seinen Ausbilder spielt.
Wie schon als Cartoonkiller in "Daredevil" mit Jennifer Garner blieb Crazy Colin dann auch in Schumachers Telefonzellenthriller "Nicht auflegen!" Sympathieträger.
Star mit Bodenhaftung
In Terrence Malicks Historienfilm "The New World" wirft Farrell ein Auge auf die wunderschöne Indianerprinzessin Pocahontas, verkörpert von Newcomerin Q'Orianka Kilcher. Doch die Beziehung scheint zum Scheitern verurteilt.
Nicht scheitern dürfte hingegen Colins aktuelles Projekt, der Copthriller "Das Gesetz der Ehre". Neben Edward Norton und Jon Voight spielt er darin einen Polizisten mit einem dunklen Geheimnis. Demnächst ist Farrell in "The Imaginarium of Doctor Parnassus" zu sehen - seine Rolle in dem Fantasy-Film hätte ursprünglich der verstorbene Heath Ledger spielen sollen.
Trotz des Rummels um seine Person ist der 32-Jährige auf dem Boden der Tatsachen geblieben: "Es zeigt, wie es um das Business und einige Leute darin bestellt ist, wenn ich schon dafür Anerkennung finde, anständig und normal zu sein und anderen mit Respekt zu begegnen."
Der 2008 tragisch verstorbene Heath Ledger ist für "The Dark Knight" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Bester Film: "Slumdog Millionär".
Viele hatten auf ihn getippt und die Jury hatte tatsächlich den Mut für eine postume Auszeichnung - jetzt deutet auch alles auf einen Oscar für Heath Ledger hin.Normalerweise ist der Preis für den besten Nebendarsteller eine Randnotiz bei der Verleihung der Golden Globes. Doch dieses Jahr war es die meistbeachtete Kategorie bei der Zeremonie in der Nacht zum Montag in Los Angeles: Die Vertreter der Auslandspresse, die die Globes vergeben, ehrten Heath Ledger für seine Rolle als Joker in "The Dark Knight" als besten Nebendarsteller. Ledger war vor knapp einem Jahr unter tragischen Umständen an einem tödlichen Cocktail von Schlaf- und Schmerzmitteln gestorben. Postume Ehrungen sind sowohl bei den Globes als auch bei den Oscars - für die Ledger nun ebenfalls als Favorit gilt - eine große Ausnahme.
In den Königskategorien dominierte ansonsten der Independent-Film: "Slumdog Millionär" über einen Jungen, dem beim indischen "Wer wird Millionär" Betrug vorgeworfen wird, wurde zum besten Drama gekürt. Woody Allens zynischer Reigen um Liebe und Untreue "Vicky Cristina Barcelona" ist nach Meinung der Jury die beste Komödie. Bester Animationsfilm wurde "WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf".
Als bester Schauspieler setzte sich Mickey Rourke in seiner Rolle als alternder Catcher im anrührenden Drama "The Wrestler" überraschend gegen Sean Penn ("Milk") durch. Beste Schauspielerin ist Kate Winslet für das starke Beziehungsdrama "Zeiten des Aufruhrs", in dem sie neben ihrem "Titanic"-Partner Leonardo DiCaprio zu sehen ist. Dazu gewann Winslet für die Romanverfilmung "Der Vorleser" auch den Preis als beste Nebendarstellerin. Bester komischer Schauspieler ist Colin Farrell für "Brügge sehen... und sterben?", Sally Hawkins setzte sich mit "Happy-Go-Lucky" durch.
Die deutsche Hoffnung "Der Baader Meinhof Komplex" ging leider leer aus. Das RAF-Drama musste sich im Rennen um den besten ausländischen Film der deutschen Koproduktion "Waltz With Bashir" geschlagen geben, die für Israel ins Rennen gegangen war.
Der beste Film "Slumdog Millionär" bescherte auch seinem Regisseur Danny Boyle einen Globe - seinen ersten. Zudem wurden Drehbuchautor Simon Beaufoy und Komponist A. R. Rahman ausgezeichnet. Der beste Song stammt von Bruce Springsteen für "The Wrestler".
Die Golden Globes gelten insgesamt als wichtiger Fingerzeig für die Oscar-Verleihung, die in der Nacht des 22. Januar vergeben werden.
Halle Berry, Colin Farrell und Matthew McConaughey sind nicht nur begnadete Schauspieler. Sie können viel mehr, als mancher Kinobesucher ahnt.
Ein wenig Text auswendig lernen und dann auf der großen Leinwand möglichst gut aussehen - das ist alles, was Schauspieler können. Falsch! Denn in vielen Hollywood-Stars schlummern Talente, von denen nur die wenigsten Kinozuschauer etwas wissen.Halle Berry ist beispielsweise nicht nur ein sexy Bond-Girl und die erste dunkelhäutige Oscar-Gewinnerin der Film-Geschichte. Die 42-Jährige spielt darüberhinaus professionell Flöte und kann unglaublich gut zeichnen und malen. Auch "Herr der Ringe"-König Viggo Mortensen hat eine kreative Ader. Der Schauspieler ist im Nebenberuf Schriftsteller und hat bereits mehrere kunstkritische Werke und Lyrikbände veröffentlicht. Außerdem beeindruckte er 1999 mit einer Multimedia-Show aus Gemälden und Fotografien.
Matthew McConaughey kennt man hauptsächlich dank seines trainierten Oberkörpers, den er in fast jedem seiner Filme bereitwillig zeigt. Dabei hätte sein ursprüngliches Berufsziel ein ordentlich gebügeltes Hemd, Sakko und Krawatte verlangt: Matt wollte Anwalt werden und schmiss sein Jurastudium kurz vor der Abschlussprüfung zugunsten einer Schauspielkarriere. Colin Farrell hingegen hat tatsächlich einen anderen Beruf ausgeübt, bevor er vor die Kameras trat: Er war Tanzlehrer und verdiente 30 britische Pfund pro Abend.
GEBURTSDATUM: 31.03.1976 | GEBURTSORT: IRLAND
GEBURTSDATUM: 31.03.1976 | GEBURTSORT: IRLAND
GEBURTSDATUM: 31.03.1976 | GEBURTSORT: IRLAND
Familie
Mutter: Rita FarrellVater: Eamon Farrell (irischer Fußball-Spieler)
Ein Bruder
Zwei Schwestern: Catherine, Claudine
Ehefrau: Amelia Warner (Schauspielerin, 17. Juli 2001 - November 2001)
Sohn: James (geb. 12. September 2003) von Kim Bordenave
Autogrammadresse
c/o CAA9830 Wilshire Blvd.
Beverly Hills, CA. 90212
USA


































