J.J. Abrams

Portrait von J.J. Abrams
J.J. Abrams

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REALER NAME:
Jeffrey Jacob Abrams

GEBURTSTAG:
27.06.1966 in New York City

Kurzinfo

Amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Komponist. Einer der einflussreichen Ideengeber der Mediengeschichte, bereicherte J.J. Abrams die TV-Landschaft als Schöpfer der innovativen Serien "Alias", "Lost" und "Fringe", schrieb Drehbücher für die Blockbuster "Armageddon" und "Mission: Impossible III", bei dem er 2006 selbst Regie führte. Fan des "Star Trek"-Universums, belebte er das Franchise um die Crew des Raumschiffs Enterprise als Regisseur des elften ...

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GEBURTSDATUM: 27.06.1966
Amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Komponist. Einer der einflussreichen Ideengeber der Mediengeschichte, bereicherte J.J. Abrams die TV-Landschaft als Schöpfer der innovativen Serien "Alias", "Lost" und "Fringe", schrieb Drehbücher für die Blockbuster "Armageddon" und "Mission: Impossible III", bei dem er 2006 selbst Regie führte. Fan des "Star Trek"-Universums, belebte er das Franchise um die Crew des Raumschiffs Enterprise als Regisseur des elften Kinofilms "Star Trek" (2009), der als Prequel die Weltraumsaga mit neuer Besetzung, temporeichem Plot und originellen inszenatorischen Einfällen in ein neues Zeitalter überführte. Er arbeitet als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor an "Mission: Impossible IV" (2011).
Jeffrey Jacob "J.J." Abrams wurde 1966 in New York City als Sohn von TV-Produzent Gerald W. Abrams ("Monte Carlo", 1986, mit Joan Collins) geboren, wuchs in L.A. auf und besuchte das Sarah Lawrence College in Bronxville, New York, das er 1988 abschloss. Mit 16 Jahren schrieb er die Musik für Don Ohlers Sci-Fi-Horrorfilm "Nightbeast" (1982, ein Klassiker der Troma-Studios). Das während der College-Jahre geschriebene Skript der Identitätstausch-Komödie "Taking Care of Business" gelangte zu Warner und wurde 1990 als "Filofax" mit James Belushi und Charles Grodin verfilmt. Dem Einstieg folgten Bücher zur Charakterstudie "In Sachen Henry" (1991, mit Harrison Ford) und zum Abenteuerfilm "Forever Young" (1992, mit Mel Gibson).
Nach der Zusammenarbeit mit Jerry Bruckheimer am Sci-Fi-Katastrophenfilm "Armageddon" (1998) begann Abrams' große Zeit. Schöpfer der Serie "Felicity" (WB; 1998-2002, 84 Folgen) um die College-Jahre einer Studentin (Keri Russell), erneuerte er als Schöpfer, Produzent, Autor und Regisseur des Spionage-Action-Dramas "Alias - die Agentin" (ABC; 2001-06; 105 Episoden) mit Jennifer Garner als Doppelagentin, das Genre mit Videogame-Elementen und tiefenpsychologischer Basis (Eltern-Trauma). Die eigentliche Sensation wurde die Mystery-Serie "Lost" (seit 2004; ABC; 116 Episoden bis 2010), deren Drehbücher Abrams unter der Bedingung schrieb, Mystery-Elemente und Plot Points (Wendungen, die die Handlung verändern) einfügen zu können. Die in 35mm-Format auf Hawaii gedrehte Serie um auf einer mysteriösen Insel gestrandete Überlebende eines Flugzeugabsturzes wurde einer der größten Erfolge der TV-Geschichte und schuf eine eigene Mythologie. Abrams' Vorliebe für Mystery kommt ebenfalls in der Serie "Fringe - Grenzfälle des FBI" (FOX; 24 Folgen seit 2008) zum Tragen. Für "Alias", "Lost" und "Fringe" komponierte er die Leitmotive.
Zu Abrams' Arbeiten als Produzent seiner Bad Robot Productions gehören der Thriller "Joyride" (2001, mit Paul Walker), der durch eine Internet-Kampagne gehypte Horrorfilm "Cloverfield" (2008), die Serie "What About Brian" (2006/07; 24 Folgen) und die Serie "Six Degrees" (2006/07; 14 Episoden), die auf der Theorie beruht, jeder Mensch könne durch sechs andere Personen mit der ganzen Welt verbunden werden. Ebenso häufig vertritt er die von den Surrealisten um Luis Bunuel stammende These der Schachtel, von der man nie erfährt, was sie enthält.
Abrams wurde für "Lost" als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor mit dem Emmy, Golden Globe, Ascap Award und PGA Award ausgezeichnet.
Im für die MTV Movie Awards 2009 produzierten Kurzfilm "Cool Guys don't Look at Explosions" ist Abrams als Keyboard-Spieler zu sehen.
Er ist seit 1996 mit Katie McGrath verheiratet, mit der er drei Kinder hat.
GEBURTSDATUM: 27.06.1966
"'Star Wars' hat mich fasziniert" 06.07.2011

"Lost"-Macher J.J. Abrams über sein Monster-Movie "Super 8", das Gleichgewicht zwischen Mystery und Gefühl und seine Begeisterung für 70er-SciFi.

Mit "Super 8", einer Hommage an das Kino von Steven Spielberg, hat J.J. Abrams, Regisseur von "Star Trek" und Schöpfer von Serien wie "Lost" und "Fringe", seinen bislang persönlichsten Film gedreht. In den USA schlug er bereits ein und hat nach zehn Tagen 72 Mio. Dollar eingespielt.
"Super 8" funktioniert wie eine Zeitreise. War das Ihre Absicht?
J.J. ABRAMS: Meine Absicht war es, den Zuschauer für zwei Stunden in einer Zeit leben zu lesen, die für mich sehr bedeutend war. Ich hatte damals, in den späten Siebzigerjahren, meine intensivsten Kinoerlebnisse. Wichtiger ist aber eigentlich, dass ich damals auch selbst angefangen habe, erste Super-8-Filme zu drehen. Ich sehe "Super 8" also weniger als spezifische Hommage an das Kino von Steven Spielberg und Amblin Entertainment, sondern an eine Zeit, die für meine Erweckung für die Magie des Kinos steht.
Was hat Sie damals am meisten geprägt, am stärksten berührt?
Filme sehen und Filme machen, das waren damals die zwei wichtigsten Sachen für mich. Ich war nicht gerade der Beste in der Schule, keine Leuchte im Sport. In diesem Alter kommt alles recht, was einem hilft, sich im Leben zurechtzufinden, was einem Selbstvertrauen und Erfüllung bietet. Für mich war das die Flucht in die Welt des Filmemachens. Alles, was man brauchte, war eine Idee und etwas Beharrlichkeit. Das Ergebnis war nie so gut, wie man sich das erhofft hat. Aber das war egal. Man hatte einen Beweis in Händen, dass man zu etwas gut ist. Das wurde sehr schnell der Hauptinhalt meines Lebens. Und er ist es bis heute geblieben.
Ein Merkmal des Kinos in dieser Zeit war, dass es den Zuschauer noch staunen ließ.
Stimmt, das konnten Kleinigkeiten sein. Nehmen Sie nur "Krieg der Sterne". Da waren all diese riesigen Raumschiffe, Planeten, die man noch nie gesehen hatte. Aber was mich am meisten beeindruckte, waren diese schwebenden Autos, mit denen man sich in Tatooine fortbewegte. Es erwies sich als ganz simpler Spiegeltrick, aber ich war fasziniert.
Lässt sich das heute, in der Zeit der Computereffekte, die alles möglich machen, noch reproduzieren?
Vor ein paar Jahren war ich bei einer Wiederaufführung von Harold Lloyds Komödie "Ausgerechnet Wolkenkratzer", ein 80 Jahre alter Film, schwarz-weiß, ohne Ton. Das Publikum hielt den Atem an, applaudierte, lachte - man wusste, dass es da kein Netz, keinen doppelten Boden gab. Wenn man "Ausgerechnet Wolkenkratzer" heute drehen würde, würde sich niemand dafür interessieren. Weil niemand glauben würde, dass es echt ist. Heute hat man es mit einem Publikum zu tun, das alles schon gesehen hat, das die atemberaubendsten, gefährlichsten Dinge als gegeben voraussetzt. Wir leben in einer Zeit, in der Werbespots bessere visuelle Effekte haben, als es für die teuersten und fortgeschrittensten Filme vor gerade einmal zehn Jahren möglich gewesen wäre. Ich glaube, einer der Gründe, warum es mir so wichtig war, "Super 8" im Jahr 1979 spielen zu lassen, ist das Bedürfnis, einen Eindruck zu vermitteln, wie sich Kino in der analogen Ära angefühlt hat. Ich liebe Technologie und die Möglichkeiten des digitalen Kinos, aber ich vermisse diese Zeit.
Was genau?
Ich vermisse, dass man nicht alles sofort haben konnte. Wenn man heute einen Film sehen, ein Lied hören, ein Buch lesen will, dann muss man nur ein paar Knöpfe drücken, und man ist am Ziel der Wünsche. All diese großartigen Dinge zu erleben, ist zu einer kalten, leeren Erfahrung geworden, in die man nichts mehr investieren muss. Natürlich ist die Entwicklung auch großartig, weil das Erlebnis sich auf das Wesentliche reduziert: Das Lesen, Sehen und Hören steht im Mittelpunkt. Aber das Leben sollte mehr bieten als nur das bloße Resultat. Wir leben in einer Zeit, in der das Resultat so sehr das einzige Ziel geworden ist, dass wir ein wenig aus den Augen verloren haben, wie wertvoll die Freude und auch der Schmerz, die Unvorhersehbarkeit des Vorgangs an sich ist. Vielleicht sehe ich das verklärt. Aber mir gefällt die Reinheit und Unschuld der Zeit, in der ich ein Jugendlicher war. Wenn man mit seinen Freunden reden wollte, musste man sich aufs Fahrrad setzen und sie besuchen. Wenn man einen Film gemacht hat, musste man eine Woche warten, bis man ihn belichtet zurückbekam. Mir gefällt diese Zeit, in der man sich noch nicht fühlte, als würde einem nicht alles zustehen.
Sie verfolgen mit Ihren Fernsehserien und Filmen einen ganz eigenen Weg, den Konsumenten wieder stärker in die Inhalte zu involvieren. Ist es das, was Sie unter der "Mystery Box" verstehen?
Der Spaß an Mystery ist ganz simpel: Der Zuschauer soll sich im Vorfeld Fragen stellen und ausmalen, was ihn erwarten könnte. Ich will ihn wach kitzeln. Aber so cool und toll und unterhaltsam ich Mystery finde, es ist doch nur ein Katalysator, der das Publikum ins Kino oder vor den Bildschirm bringen soll. Dann muss der Film überzeugen, dann zählt das Geheimnis der Figuren: Wenn ich keine emotionale Bindung aufbaue, lässt mich der Kinobesuch kalt. Und emotional verbunden fühle ich mich den Figuren, nicht der Mystery. Die Kreatur in "Super 8" ist als solches nicht so wichtig. Dagegen ist sie entscheidend als Metapher, als greifbare Manifestation der Ängste und Bedürfnisse der Hauptfiguren.
Wenn man Spielbergs alte Filme heute ansieht und einfach das Spektakel beiseite lässt, ist man erstaunt, wie traurig sie sind.
Weil es im Grunde immer um zerbrochene Familien geht, es sind schreckliche Szenarien, die er erträglich macht, weil seine Filme immer ein großes Herz haben. Das erste Bild, das ich für "Super 8" vor Augen hatte, war ebenfalls durch und durch traurig: der Junge in seinem schwarzen Anzug, der von der Beerdigung seiner Mutter kommt und sich völlig allein fühlt, weil ihm sein Vater immer fremd war. Wenn das allein die Geschichte des Films wäre, fände ich ihn schon interessant. Ich habe versucht, dem Wesen der Amblin-Filme gerecht zu werden: "Super 8" sollte also nicht nur traurig sein, sondern auch aufregend und lustig und emotional. Ich bin kein Sadist, der sein Publikum traktieren will. Wie Steven will ich von Ausdauer und Beharrlichkeit erzählen, von persönlichen Triumphen im Angesicht tragischer Ereignisse.
"Mission Impossible": Tom Cruise wird nach "Phantom Protokoll" doch nicht ersetz 21.06.2011

Nebendarsteller Simon Pegg ist sich sicher, dass Tom Cruise auch nach dem vierten "Mission Impossible"-Film als Ethan Hunt der Titelheld bleibt.

Der Stern des Superstars schien am sinken?
Tom Cruise hatte sich zuletzt wenig Freunde gemacht: die seltsame Blitzlicht-Ehe mit Katie Holmes, Ärger um die gemeinsamen Kinder mit Nicole Kidman und vor allem seine kontroverse Arbeit für die Sekte Scientology. Auch Hollywood schien nach den Flops "Von Löwen und Lämmern" und "Knight and Day" Abstand von Cruise zu nehmen.
Als dann auch noch bekannt wurde, dass im vierten "Mission Impossible"-Abenteuer ein cooler neuer Agent eingeführt würde, war bald von einer Ablösung Toms als Titelheld der Action-Serie die Rede - zumal mit Jeremy Renner der Darsteller aus dem Oscar-Abräumer "The Hurt Locker" geholt wurde.
Doch Renner wird keineswegs das Erbe von Tom Cruise als großer Held der Spionage-Kracher antreten, wie nun Nebendarsteller Simon Pegg erklärt hat: "Wenn man den neuen Film insgesamt betrachtet, kann ich mir kaum vorstellen, dass Jeremys Figur Toms Ethan Hunt ersetzen wird", meint der Star aus "Hot Fuzz", der wie schon im dritten Teil auch in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" als Technik-Experte Benji Dunn zu sehen sein wird.
"Klar gibt es jetzt viele Spekulationen, wenn ein neuer Agent eingeführt wird, der mehrmals auftauchen kann und Ethan ebenbürtig ist", räumt Pegg ein. "Aber 'Mission: Impossible' ist wie Bond, da sind immer wieder neue Abenteuer möglich mit einigen wiederkehrenden Figuren auf der einen Seite und auch neuen Charakteren auf der anderen Seite. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber 'Phantom Protokoll' ist da schon eine ganz neue Entwicklungsstufe für die Filmreihe."
Produzent J.J. Abrams ("Lost") hat Simon Peggs Rolle übrigens auf dessen drängenden Wunsch ausbauen lassen: In Teil drei hatte Pegg gerade mal zwei Drehtage, in "Phantom Protokoll" war er dagegen sieben Monate am Set.
Kinostart des neuen "Mission Impossible"-Spektakels ist am 15. Dezember, die Handlung ist noch weitgehend geheim. Bekannt ist nur, dass wichtige Teile des Films in Osteuropa und in der arabischen Welt spielen sollen.
"Mission Impossible IV": Sexy Assistentin für scheidenden Tom Cruise 02.09.2010

Paula Patton aus "Deja Vu" spielt im nächsten "Mission Impossible"-Film. Wegen des Abschieds von Tom Cruise wird der Titel geändert!

Reboot - Neustart: Hollywoods Modewort sorgt bei Tom Cruise für Angst und Schrecken.
Die gute Nachricht: Tom Cruise hat auch im vierten "Mission: Impossible"-Abenteuer wieder eine schöne Frau an seiner Seite: Paula Patton, actionerprobt neben Denzel Washington in "Déjà Vu" und darstellerisch stark im oscargekrönten "Precious", spielt eine junge Agentin an Ethan Hunts Seite.
Die schlechte Nachricht: Lange wird sich Tom Cruise nicht an Paula Patton erfreuen können. Denn inzwischen ist es beschlossene Sache, dass Cruise tatsächlich als Titelheld der "Mission: Impossible"-Filme abgelöst wird: Top-Produzent J.J. Abrams ("Lost", "Star Trek") hat bekannt gegeben, dass der neue Film gar nicht "Mission: Impossible IV" heißen wird. Da dieser einen Neustart der Serie einläuten soll, werde er stattdessen einen Titel erhalten, der das auch widerspiegelt.
Angelehnt an "Batman Begins" oder "Star Trek" - die beiden erfolgreichsten Neustarts großer Hollywoodstoffe und Auslöser der Reboot-Welle - könnte der Titel des nächsten Agentenspektakels also vielleicht "Mission Impossible: The Beginning" oder gar "Mission: 1mpossible" lauten.
Sicher ist jedenfalls, dass "Hurt Locker"-Star Jeremy Renner an der Seite von Tom Cruise als neuer Spezialagent auftritt, und die nächste "Mission Impossible" dann alleine übernimmt. Hintergrund für den Abschied von Tom Cruise ist der rückläufige Erfolg dessen letzter Filme, insbesondere von "Mission: Impossible III" und aktuell des ähnlich gelagerten Action-Spektakels "Knight and Day". Für Tom Cruise ist dann in "Mission: Impossible V" höchstens noch ein kleiner Gastauftritt drin.
"Mission Impossible" für Leonard Nimoy 09.10.2009

Filmemacher J.J. Abrams will Leonard Nimoy nach dessen kurzen Auftritt in "Star Trek" auch in "Mission: Impossible IV" ein Plätzchen freihalten.

Seit Spocks filmischer Auferstehung im Star-Trek-Prequel hat Regisseur J.J. Abrams an Kultstar Leonard Nimoy einen Narren gefressen: Nun läuft's für das alte Spitzohr zumindest rollentechnisch wieder ziemlich sahnig.
Das war nicht immer so: Als unverwechselbare Verkörperung des ersten Offiziers der Enterprise war Leonard Nimoy über Jahrzehnte für fast alle anderen Rollen verbrannt, hatte sich nahezu aus dem Filmgeschäft zurückgezogen. Doch dann kam J.J. Abrams' Prequel zu "Star Trek", er durfte noch einmal die Finger zum Vulkanier-Gruß verbiegen - und ist seitdem back in business.
Zunächst kehrt er als geheimnisvolles Genie in der Serie "Fringe - Grenzfälle des FBI" auf den Bildschirm zurück. Doch Abrams hat für den 78-jährigen Charakterkopf noch ganz andere Pläne. Als Produzent von "Mission: Impossible IV" würde er ihn am liebsten auch hier zum Einsatz bringen. "Wie cool wäre das denn?" begeisterte sich Abrams jetzt vor der Presse in Santa Monica für seine Idee. Back to the roots, lautet für Mr. Spock also die Devise: Denn auch in der Original-TV-Serie - hierzulande bekannt als "Kobra, übernehmen sie" hatte er eine tragende Rolle: Hier spielte er von 1969 bis 1971 den Verwandlungskünstler und Magier Paris.
Als Spock wird Nimoy allerdings wohl nicht wieder die unendlichen Weiten bereisen: "Weil ich eine Brücke zwischen den Originalcharakteren und dem neuen Cast geschlagen habe, war ich für den letzten Film hilfreich. Aber momentan sehe ich nicht, wofür man mich bei der Fortsetzung gebrauchen könnte", lautete dazu sein ernüchterndes Statement.
Bleibt eigentlich nur noch eines zu tun: Ihm "Friede und ein langes Leben" zu wünschen. Respektive "live long and prosper", wie die rituelle Grußformel der Vulkanier im Original lautet.
"Star Trek ist das bessere Star Wars!" 07.05.2009

"Nero" Eric Bana, "Scottie" Simon Pegg und "Uhura" Zoe Saldana über Remakes, Trekkies und große Vorbilder auf der Brücke der Enterprise.

"Ich bin lieber kultig als berühmt" wünscht sich "Hot Fuzz"-Star Simon Pegg und ist damit auf der Enterprise goldrichtig gelandet. Eric Bana war nie "Star Trek"-Fan und ist damit der perfekte Schurke, den Zoe Saldana gerne mal auf die Bretter schicken würde.
» Es gibt jetzt jeden von Euch als Actionfigur. Wie gefällt Euch das?
SIMON PEGG (Scottie): Ich hab schon immer gerne an mir rumgespielt. Das können jetzt alle. Fühlt sich gut an...
ZOE SALDANA (Uhura): Gestern kannte noch niemand meinen Namen und heute gibt es mich in jedem Spielzeugladen auf der ganzen Welt. Das ist unglaublich. Allerdings finde ich die Beine meiner Figur etwas zu dünn.
» Eric, was hat Sie bewogen, ausgerechnet als kahlköpfiger Schurke das Weltall unsicher zu machen?
ERIC BANA (Nero): Auf der Brücke der Enterprise gibt es Amis, Afroamerikaner, Schotten, Japaner, Russen und Vulkanier. Höchste Zeit, dass da mal ein Australier nach dem Rechten sieht. Es war schon eine interessante Erfahrung, so sehr in einer Figur zu verschwinden, dass ich in all dem Plastillin kaum noch zu erkennen bin. Eigentlich sehe ich aus wie eine Frau aus Beverly Hills mit ein paar Botoxinjektionen zuviel.
» Wie war Euer Verhältnis zu "Star Trek" vor diesem Film?
PEGG: Ich habe eine Email von J.J Abrams bekommen - und dachte erst, es wäre ein Witz. Ich bin seit meiner Jugend Trekkie und konnte das Angebot gar nicht fassen. Es ist eine Frage der Ehre, deshalb habe ich mitgemacht. Mittlerweile weiß ich aber, dass die anderen Geld bekommen haben. Jetzt möchte ich auch ein bisschen Geld für die Arbeit.
BANA: Ich habe nie auch nur einen Star Trek-Film gesehen. Es gibt eine feine Linie zwischen Vorbereitung und Recherche. Und manchmal ist Recherche nicht hilfreich. Die ganzen alten Bösewichter zu checken hätte gar nichts gebracht, also hab' ich es gelassen.
SALDANA: Ich war zwar selbst nie ein Trekkie, aber in "Terminal"
habe ich einen gespielt. Ich habe Steven Spielberg
gefragt: "Was ist denn ein Trekkie, was macht der so?" Steven hat mich angeguckt, als ob ich ihn auf den Arm nehmen wollte. Und mir dann erklärt, wie riesig und leidenschaftlich diese Gemeinschaft ist.
PEGG: Ich hatte gerade bei "Tim und Struppi" das Vergnügen, mit Spielberg zu drehen. WOW! Das ist der Mann, der meine Fantasie so beflügelt hat, als ich ein Kind war.
» Und Eric hat mit Spielberg "München" gemacht - aber uns würde interessieren, ob die Arbeit mit J.J. Abrams vergleichbar faszinierend war?
PEGG: Es gibt eine Menge Remakes, weil die Marketingleute denken: Das kennt man, da sahnen wir schnell mal ab. Mit J.J. geht das nicht, der hat immer eine Vision. Er macht keine Effekte, nur weil sie teuer aussehen. Allein der Umstand, dass er "Star Trek" inszeniert, war für mich ein Beweis, dass das mit ganz viel Liebe passiert. Es ist auch immer leichter, wenn Du die Leute kennst und ihnen vertrauen kannst. Ich habe bereits bei "MI:III" mit J.J. gearbeitet und musste nicht lange überlegen, das noch mal zu tun.
» Zoe, hattest Du Gelegenheit Nichelle Nicholls zu treffen, die "Ur-Uhura"?
SALDANA: Ja, wir haben einen Abend zusammen verbracht und ich war so nervös. Nichelle hat diese Figur erschaffen, war das Gesicht von Uhura und war darüber hinaus ein Symbol für die Afroamerikaner. Sie hat mir ihren Segen gegeben, diese Rolle zu spielen. Das war mir wichtig.
» Ein Kuss zwischen Kirk und Uhura sorgte einst im US-Fernsehen für mächtig Wirbel. Diesmal küsst sie einen anderen ...
SALDANA: ... und damit gelingt J.J. eine Riesenüberraschung. Jeder rechnet damit, dass Kirk das Mädchen kriegt, weil er sie alle kriegt. Und ausgerechnet Uhura wird ihm ausgespannt. Aber er darf ja das grüne Mädchen vernaschen...
» Die Crew hat sich für drei Teile verpflichtet. Was wäre denn Dein Wunsch für Uhura im nächsten Film?
SALDANA: To kick Ass! Ich will eine richtig satte Actionszene. Ein Offizier der Enterprise ist schließlich auch im Nahkampf ausgebildet - sexy zu sein ist ja ganz nett, aber ich will auch mal einen umhauen dürfen und hoffe, J.J. gibt mir die Gelegenheit dazu. Ich werde ihn und Euch nicht enttäuschen...
» Uhura, die Klingonenbezwingerin?
SALDANA: Das klingt großartig!
» Hattet Ihr schon Kontakte mit der Fanbase, den Trekkies?
BANA: Ich hätte nie gedacht, wieviele meiner Freunde Star Trek-Fans sind - ich kenne die seit so vielen Jahren und plötzlich outen sie sich und huldigen mir, als würde ich im wichtigsten Film aller Zeiten mitspielen. Trekkies sind überall: Piloten, Truckfahrer, Banker, Kellnerinnen - jeder könnte einer sein.
PEGG: Es ist nicht das Studio, es sind die Fans auf der ganzen Welt, die Star Trek am Leben halten.
» Aber in den Fanforen war Deine Besetzung nicht ganz unumstritten...
PEGG: Star Trek ist ein Schatz für die Fans und sie wollen, dass dieser Schatz mit Respekt behandelt wird. Viele haben sich gesorgt, dass ich als Scottie die ganze Sache zur Parodie verbiege. Aber ich kam ja selbst als Fan - so was wäre mir nie in den Sinn gekommen.
» Wieviel James Doohan steckt denn in Deinem Scottie?
PEGG: Viel, denn ich wollte die Rolle mit allem Respekt ausfüllen. Ich war 2005 im selben Raum mit James, im Rahmen einer TV-Show. Wir wurden uns nicht vorgestellt und ich konnte ja nicht ahnen, dass ich einmal seinen Scottie spielen werde. Aber ich traf seinen Sohn Chris, der jetzt sogar meinen Assistenten im Transporterraum spielt. Scottie aus der Serie kannte ich gut, aber ich wollte auch über James Doohan einiges wissen. Chris hat mir viel erzählt und das war eine große Hilfe.
» Eric, welcher Film hat Dich motiviert, Schauspieler zu werden?
BANA: Ich war neun oder zehn Jahre alt, als "Mad Max"
rauskam. Bis dahin kannte ich nur amerikanische Filme und dann war da plötzlich diese Geschichte, die gleich bei uns um die Ecke gedreht worden war. Der Held, Mel Gibson, war auch noch ein Australier. Dieses unglaubliche Stück Kino hat mich so beeindruckt, dass ich unbedingt Rennfahrer und Schauspieler werden wollte. Als Film aus unseren Tagen empfehle ich "Michael Clayton". Das ist ein perfektes Beispiel, wie man mit einer gut gespielten Figur eine packende Geschichte ganz ohne Action antreiben kann.
» Deine Filmtipps, Simon?
PEGG: Da gibt es diesen schwedischen Vampirfilm "So finster die Nacht". Der ist klasse. Und seht Euch alles von den Coen-Brüdern an. Da kann man keinen Fehler machen.
» Eure letzten Worte vor dem Kinostart an die Trekkies und Science Fiction-Fans:
PEGG: Unser Film ist das Star Wars-Prequel, das jeder sehen wollte und nicht bekommen hat. Und es ist Star Trek. Alles, was Trekkies lieben ist da drin, bei Null beginnend.
SALDANA: Es wird Euch aus den Socken hauen!
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"Star Trek 12" schon im Anflug 31.03.2009

Das neueste Star-Trek-Abenteuer ist noch nicht im Kino gelandet, da arbeiten die Produzenten bereits an einer Fortsetzung des Allblockbusters.

Nicht nur das Weltall ist unendlich, auch die Geschichten aus dem Star-Trek-Universum sind es. Der neueste Teil ist gerade abgedreht, da schrauben die Macher schon am Skript für ein weiteres All-Abenteuer.
Mit Warp-Geschwindigkeit naht der Deutschlandstart des neuesten Ablegers der berühmten Weltraumabenteuer "Star Trek". Am 7. Mai gibt es für Trekkies in ganz Deutschland kein Halten mehr. Was die SciFi-Fans zusätzlich freuen wird: Ein weiterer Teil ist bereits in der Mache. Ob Actionspezialist J.J. Abrams dabei wieder Platz auf dem Regiestuhl nehmen wird, steht noch nicht fest. Dafür wird er als Produzent die Finanzierung in die Hand nehmen.
Fest steht, wer diesmal in die Tasten fürs Drehbuch hauen darf: Roberto Orci, Alex Kurtzman und Damon Lindelof. Die Geschichte existiert nur ansatzweise. "Wir haben Ideen diskutiert, wollen aber abwarten, wie das Publikum im Mai reagiert", erklärte Kurtzman und schob gleich noch einen Hinweis hinterher: "Bei einer Wiederbelebung der Reihe musste der erste Film vom Ursprung handeln. Aber beim zweiten haben wir die Gelegenheit, unglaublich aufregende Dinge auszuprobieren. Wir werden sehr ambitioniert sein mit dem, was wir tun!" Das Skript soll bis Weihnachten fertig sein, was auf einen Filmstart im Sommer 2011 hinweist. Live long and prosper!
GEBURTSDATUM: 27.06.1966
Jahr Film
2011 Super 8
GEBURTSDATUM: 27.06.1966
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