Sam Raimi

Portrait von Sam Raimi
Sam Raimi

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GEBURTSTAG:
23.10.1959 in Franklin, Michigan

Kurzinfo

Den berühmt-berüchtigten Horrorfilm "Tanz der Teufel", der später dank einer euphorischen Kritik von Stephen King sein Ticket nach Hollywood wurde, präsentierte er 1982 ausgerechnet auf dem Filmfestival in Cannes und erntete begeisterte Aufnahme ebenso wie Ablehnung als Schmuddel-Horrorfilmer.
Sam Raimi, geboren 1959, drehte schon als Achtjähriger 8mm-Filme, die von sogenannten "graphic novels", expliziten Darstellungen des Schreckens, inspiriert waren. Während des Studiums ...

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GEBURTSDATUM: 23.10.1959
Den berühmt-berüchtigten Horrorfilm "Tanz der Teufel", der später dank einer euphorischen Kritik von Stephen King sein Ticket nach Hollywood wurde, präsentierte er 1982 ausgerechnet auf dem Filmfestival in Cannes und erntete begeisterte Aufnahme ebenso wie Ablehnung als Schmuddel-Horrorfilmer.
Sam Raimi, geboren 1959, drehte schon als Achtjähriger 8mm-Filme, die von sogenannten "graphic novels", expliziten Darstellungen des Schreckens, inspiriert waren. Während des Studiums an der Michigan State University begann er 1978 mit dem Splatter-Szenario "Within the Woods", das später als 16mm-Prolog zu der Low-Budget-Produktion "The Evil Dead - Tanz der Teufel" fungierte, einer der Horrorfilme, die das Genre subversiv unterliefen, erneuerten und Vorbild bis hin zu Filmen wie "The Blair Witch Project" blieben. "Tanz der Teufel" schildert die Torturen, denen im Wald des Bösen und in einer Hütte der bald armlose Held (Bruce Campbell) durch die Mächte des Necronomicon ausgesetzt ist. Raimis innovative manieristische Kamerastrategie, speziell die rasanten Fahrten mit der Shakycam knapp über den Boden hinweg, fand bald Einzug ins Mainstream-Kino und beeinflusste etwa die Brüder Coen nachhaltig. "Tanz der Teufel", in einigen Ländern verboten bzw. nur in geschnittenen Fassungen zu sehen, weitete sich 1987 mit "Tanz der Teufel II" (einem Quasi-Remake) und 1993 mit "The Army of Darkness - Armee der Finsternis", der das Geschehen ins Mittelalter verlegte, zu einer Trilogie aus. Dazwischen inszenierte Raimi die Horror-Krimi-Komödie "Die Killer-Akademie" (das Skript schrieb er mit den Coen-Brüdern) und die Comic-Adaption "Darkman", in der Liam Neeson als Wissenschaftler mit entstelltem Gesicht auf Rachefeldzug im Geist der Universal-Horrorfilme der 50er geht. Mit Starbesetzung (Sharon Stone, Gene Hackman, Russell Crowe, Leonardo DiCaprio) entstand im Geist von Sergio Leone und Sam Peckinpah der brillante Western "Schneller als der Tod". Mit einigen Selbstbezügen blickte Raimi hier auch ironisch auf seine Horrorfilme zurück. Der Kriminalfilm "Ein einfacher Plan", oft abgetan als "Fargo"-Imitation, hat mit dem Film der Brüder Coen jedoch nur den Schauplatz, ein verschneites Dorf, und eine schwangere Frau gemein. Die Geschichte geht über "Fargo" hinaus und entwickelt sich zum mächtigen Dostojewskij-Drama über Schuld und Sühne, das die Abgründe in den Seelen der Kleinbürger mit bestechender Klarheit analysiert. Mit Cate Blanchett in der Hauptrolle inszenierte Raimi 2000 den unheimlichen und übersinnlichen Thriller "The Gift - Mörderische Gabe."
In die Oberliga Hollywoods gelangte Raimi allerdings fernab des Horror-Genres mit seiner überaus gelungenen Comic-Adaption " Spider-Man" - dem absoluten Blockbuster-Sommerhit des Jahres 2002, der auch Hauptdarsteller Tobey Maguire den Karrierekick bescherte. Zwei Jahre später lief dann "Spider-Man 2" in den deutschen Kinos an. Mit aufwändig gestalteten Comic-Bildern wurde im Vorspann die Handlung des Vorgängers geschildert. Die positive Resonanz wurde mit dem Saturn-Award und dem Empire Award (beide 2005) zusätzlich unterstrichen. Als Abschluss der Trilogie folgte 2007 "Spider-Man 3" mit Weltpremiere in Japan. Eine außerirdische Lebensform, die sein Kostüm infiziert hat, stellt die nächste Herausforderung für den Helden dar. Den Kampf kann er nur mit der Hilfe seines Freundes Harry gewinnen, der jedoch dabei stirbt. Der Film schließt mit der Versöhnung von Mary Jane und Spider-Man Peter. Die deutsche Premiere fand am 25. April 2007 in Berlin statt. Äußerst erfolgreich war Sam Raimi auch als Produzent der Horrorfilme "Der Fluch - The Grudge" 2004 und dem Nachfolger " The Grudge 2" 2006. Unter seiner Ägide überlässt Kultregisseur Takashi Shimizu die einschlägig erfahrene Sarah Michelle Gellar als Krankenschwester bösen Mächten, die wie ein Fluch auf einem Horror-Haus lasten.
Der fünffache Familienvater Sam Raimi ist seit 1993 mit Gillian Green, der Tochter von "Bonanzaheld" Lorne Greene, verheiratet.
GEBURTSDATUM: 23.10.1959
Nach "Spider-Man"-Rauswurf: Tobey Maguire will neue Superhelden-Rolle 08.06.2011

In der Verfilmung des Romans "Hero Complex" könnte der geschasste Spider-Man Tobey Maguire erneut zum Superhelden werden - mit Augenzwinkern?

Eigentlich war ein viertes Kino-Abenteuer des Spinnenmannes schon beschlossene Sache?
Tobey Maguire war schwer getroffen: Kurz bevor es los gehen sollte mit einem vierten "Spider-Man"-Film unter der Regie von Sam Raimi, zogen die Macher den Stecker. Statt eines weiteren Superhelden-Abenteuers mit Maguire in der Titelrolle, beschloss man - angeblich wegen Tobeys Rückenproblemen und zu hoher Kosten - die Comic-Reihe mit jüngerem Personal neuzustarten. Maguire und Raimi guckten in die Röhre.
Doch nun will Tobey seinem "Spider-Man"-Erben Andrew Garfield offenbar selbst Konkurrenz machen: Maguire spekuliert auf die Hauptrolle in der Verfilmung des Romans "Hero Complex". Darin kommt ein ehemals übergewichtiges Kind und Außenseiter seiner Schule zwanzig Jahre später zu einem Klassentreffen - inzwischen ist er aber ein anerkannter Superheld!
"Wir sind natürlich begeistert, dass sich Tobey Maguire für unser Buch interessiert", erklärt Marc Bernardin, der "Hero Complex" mit seinem Ko-Autor Adam Freeman geschrieben hat. "Es ist perfekt, wenn jemand die Rolle spielt, der selbst schon einmal einen Superhelden dargestellt hat. Denn das macht den Film glaubwürdig und die Geschichte, die großes komisches Potenzial hat, wird gleichzeitig mit einem kleinen Augenzwinkern erzählt."
Noch muss einiges passieren, bis der Film wirklich zustande kommt. Aber die Fans der originalen "Spider-Man"-Trilogie würden sich Tobey Maguires Rückkehr sicher nicht entgehen lassen.
Tobey Maguire ermutigt "Spider-Man"-Nachfolger 30.12.2010

Andrew Garfield beerbt Tobey Maguire im "Spider-Man"-Neustart - und freut sich über eine persönliche Nachricht von seinem berühmten Vorgänger.

Ganz im Geist von Peter Parker.
Genauso würde man es auch vom integeren Helden Spider-Man selbst erwarten: Zwar wurde Tobey Maguire in der Planung eines vierten Films um den akrobatischen Helden ausgebootet, aber dennoch schickt er seinem "Spider-Man"-Nachfolger die besten Wünsche. Andrew Garfield, der im nächsten Film als Hauptdarsteller einen Neustart der Serie um den rotblauen Helden einläuten wird, berichtet:
"Tobey hat mir über einen gemeinsamen Freund eine wahnsinnig nette Nachricht zukommen lassen. Er versicherte mir seine Unterstützung und das bedeutet mir natürlich enorm viel. Denn es liegt auch an seiner Darstellung, dass ich diese Figur immer sehr mochte. In Tobeys Fußstapfen zu treten ist schwer genug, daher ist es eine schöne Geste, dass er mit mir Kontakt aufnimmt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar."
Garfield hat sich zwar inzwischen mit seinem Auftritt im Oscar-Kandidaten "The Social Network" einen Namen gemacht, aber als er als Tobey Maguires Nachfolger verkündet wurde, war er noch weitgehend unbekannt. Kurz zuvor hatten die Macher die Trennung von Tobey Maguire und Regisseur Sam Raimi bekannt gegeben - angeblich scheiterte eine weitere Zusammenarbeit an den Gagenforderungen des berühmten Spider-Man-Duos.
Andrew Garfield soll nun auch ein jüngeres Publikum ansprechen, der neue "Spider-Man" startet sogar an der Highschool. Außerdem wird er sich - und zu welchem Filmhelden passt das besser - in 3D durch die Häuserschluchten hangeln. Garfield ist von der großen Verantwortung ziemlich beeindruckt: "In der Theorie hört sich das Ganze natürlich toll an. In der Praxis bedeutet es aber eine Menge harte Arbeit und enormen Druck. Es ist eine unglaubliche Erfahrung für mich."
Das Ergebnis gibt es am 3. Juli 2012 zu erleben, wenn "Spider-Man 3D" ins Kino kommt.
Tarantino soll "The Shadow" neu auflegen 05.08.2010

Gerade lästerte Michelle Rodriguez über Hollywoods aktuelle Remake-Mentalität, da verhandelt Quentin Tarantino über die Neuverfilmung von "The Shadow".

Nachdem Sam Raimi aus dem Regiestuhl des Remakes von "The Shadow" geschleudert wurde, versucht nun Quentin Tarantino sein Glück.
Hollywood bleibt seiner Linie treu und setzt auch weiterhin auf Remakes und Fortsetzungen von erfolgreichen Kassenknüllern. So soll nun "Shadow und der Fluch des Khan", die Comicverfilmung aus dem Jahr 1994 neu aufgelegt werden, in der damals Alec Baldwin die Hauptrolle spielte. In der Vorbereitung hat vor allem das Regisseur-Karussell Fahrt aufgenommen. Ursprünglich wollten die Filmbosse Sam Raimi das Zepter in die Hand geben.
Dann wurde publik, dass der Meister des Horrors nur als Produzent agieren und an seiner Stelle Twilight-Regisseur David Slade die Anweisungen geben würde. Diese Meldung gehört nun ebenfalls der Vergangenheit an. Heißester Kandidat für den Regiestuhl ist nun Quentin Tarantino.
Der "Inglourious Basterds"-Macher steckt gerade in den Verhandlungen mit Filmstudio Twentieth Century Fox. Tarantino ist bereits als Drehbuch-Coautor mit im Boot - nun soll auch der Regie-Part folgen. Die Geschichte soll angeblich die Handlung der Filmvorlage aus dem Jahr 1994 völlig ignorieren und sich stattdessen mehr an den klassischen Novellen und der Radio Show aus den 30er und 40er Jahren orientieren.
Bisher stand das Thema bei Fox ganz weit hinten in der Prioritätenliste. Das dürfte sich mit Tarantinos Einstieg schlagartig ändern. .
Andrew Garfield ist der neue Spider-Man 02.07.2010

Nachfolger von Tobey Maguire als "Spider-Man" ist der 26-jährige Andrew Garfield. Er spielte bereits neben Heath Ledger, Robert Redford und Tom Cruise.

Der Casting-Krimi "Hollywood sucht den Spider-Man" hat einen Überraschungssieger: Der Brite Andrew Garfield geht ans Netz.
Er war zwar im Rennen, aber so richtig auf der Rechnung hatte ihn keiner. Doch Andrew Garfield hat "Spider-Man 3D"-Regisseur Marc Webb überzeugt und das Rennen um eine der begehrtesten Filmrollen überhaupt gemacht: Er ist das neue, frische Gesicht von Peter Parker. Damit wird er nicht nur zum Superhelden, sondern auch über Nacht zum Superstar. Herzlichen Glückwunsch!
Der Brite Andrew Garfield ist kein unbeschriebenes Blatt. Er spielte in "Von Löwen und Lämmern" an der Seite von Robert Redford, Meryl Streep und Tom Cruise, mit Heath Ledger in "Das Kabinett des Dr. Parnassus" und war der "Boy A". Im Oktober sieht man ihn in "The Social Network", einem Thriller über den Zwist zwischen den Facebook-Gründern.
Zuletzt konkurrierten neben Andrew Garfield noch vier weitere Schauspieler um die "Spider-Man 3D"-Rolle: Alden Ehrenreich, Frank Dillane, Josh Hutcherson und Jamie Bell. Letzterer, Star aus "Billy Elliot - I Will Dance" galt lange als Favorit.
Regisseur Marc Webb gab zu seiner Entscheidung eine Erklärung ab: "Es mag sein, dass der Name für viele neu sein mag. Aber alle, die Andrew kennen, wissen um seine außergewöhnlichen Talente. Er hat ein seltene Kombination aus Intelligenz, Witz und Menschlichkeit. Denkt an meine Worte: Ihr werdet Andrew Garfield als Peter Parker lieben!"
Ins gleiche Horn stößt auch Spider-Man-Produzent Avi Arad. Für ihn ist Andrew Garfield "die perfekte Wahl". Er sei in der Lage, einen "smarten, sensiblen und coolen neuen Peter Parker zu spielen, der uns inspiriert, zum Lachen und Weinen bringt, der uns in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt! Kollegin Laura Ziskin sieht Andrew Garfield als "außergewöhnlichen Schauspieler mit der richtigen Mischung aus Humor, Jugendlichkeit, Pathos und einem Urgefühl von Kraft und Stärke, die es braucht, um Peter Parker und Spider-Man auf der Leinwand Leben einzuhauchen!".
Junge, Junge, will man den Machern das alles glauben, haben wir es bei Andrew Garfield mit einer Kombination aus Johnny Depp, Arnold Schwarzenegger und Robert De Niro zu tun! Doch die Produzenten müssen ihren neuen Spider-Man natürlich in den allerhöchsten Tönen loben - schließlich ersetzt das viel diskutierte Spidey-Projekt den ursprünglich geplanten vierten Spider-Man-Film mit Sam Raimi als Regisseur und Tobey Maguire als Haupdtdarsteller. Für viele überrschend hatten die Macher beschlossen, die erfolgreiche und beliebte Filmreihe stattdessen zu verjüngen und komplett neu aufzusetzen - ohne die bisherigen Zugpferde. Auf Andrew Garfield lastet also ab heute ein enormer Erfolgsdruck.
"Spider-Man 3D" erzählt dabei die frühe Jugend von Peter Parker. Mit 26 Jahren ist Andrew Garfield also fast ein bisschen alt für die Rolle eines College-Kids, dafür sieht er aber deutlich jünger aus. Sein "Milchgesicht" muss sich Andrew Garfield jedenfalls noch eine Weile bewahren. Drehstart ist Ende des Jahres und Andrew Garfield hat auch gleich eine Vertragsoption für zwei weitere Spider-Man-Filme. Dazu muss "Spider-Man 3D" natürlich die großen Erwartungen erfüllen. Ob's klappt, gibt's ab 3. Juli 2012 im Kino zu erleben.
Marc Webb inszeniert "Spider-Man 4" 21.01.2010

Nachdem Sam Raimi und Tobey Maguire nach Drehbuchquerelen ausgestiegen sind, wurde mit Marc Webb ein neuer Regisseur für "Spider-Man 4" gefunden.

Marc Webb übernimmt den Regiestuhl von Sam Raimi in "Spider-Man 4", nachdem dieser sich nicht mit den Produzenten einigen konnte.
Eine Komplettrenovierung erfährt derzeit das neuste "Spider-Man"-Abenteuer. In "Spider-Man 4" wird alles anders. Andere Hauptdarsteller, anderer Regisseur und andere Handlung. Die alte Mannschaft um Sam Raimi und Tobey Maguire hat aufgrund von Drehbuchdifferenzen das Handtuch geworfen.
Für Regieanweisungen ist nun Marc Webb zuständig. Der Regisseur von "(500) Days of Summer" soll neuen Schwung in die erfolgreiche Actionserie bringen. Vorgesehen ist, eine Trilogie abzudrehen, die mit der High-School-Zeit des Superhelden starten soll.
Vom Look and Feel der Sam-Raimi-Produktionen werden sich die Webb-Filme völlig unterscheiden. Der Plan für den ersten Teil sieht vor, mit unbekannten Darstellern zu arbeiten. Es dürfen demnach keine Robert Pattinsons oder Joseph Gordon-Levitts erwartet werden! Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Schüler, der mit dem Wissen fertig werden muss, dass sein Onkel gestorben ist, obwohl er die Fähigkeiten besessen hätte, dessen Tod zu verhindern.
Dabei werden nicht die Comics aus den 60er Jahren der Maßstab für die neuen Abenteuer sein, sondern die "Ultimate Spider-Man"-Comics des letzten Jahrzehnts von Brian Michael Bendis und Mark Bagley. Darin steht mehr die Highschool-Angst des Helden im Vordergrund als dessen Kampf gegen Superschurken. Die Produktion wird noch in diesem Jahr anrollen, Filmstart ist für Sommer 2012 anvisiert.
Robert Pattinson als neuer Spider-Man? 13.01.2010

Nachdem Sam Raimi und Tobey Maguire ausgesponnen haben, soll angeblich Robert Pattinson den nächsten Spider-Man geben.

Vom Blutsauger zum Spinnenmann: Robert Pattinson könnte in der nächsten Marvel-Verfilmung Tobey Maguire als "Spider-Man" beerben.
Die Nachricht schlug die Tage ein wie eine Atombombe: Regisseur Sam Raimi und Hauptdarsteller Tobey Maguire quittierten ihren Job in "Spider-Man 4" wegen Drehbuch-Unstimmigkeiten. Die Verantwortlichen bei Sony Pictures scheinen den ersten Schock schon überwunden zu haben. Denn jetzt wird gemunkelt, dass Teenie-Hottie Robert Pattinson sich ins hautenge Spinnenoutfit pressen soll.
Der Star aus "Twilight - Biss zum Morgengrauen" soll dabei nicht in Maguires Fußstapfen treten und die Serie weiterführen. Das Studio möchte vielmehr neuen Schwung ins erfolgreiche Thema bringen und über die Wurzeln des Superhelden berichten.
Genau das wollten die Filmbosse eigentlich nach Erscheinen des vierten Spider-Man-Teils machen. Der Ausstieg von Maguire und Raimi hat den Prozess nun etwas beschleunigt. Jetzt sind die Produzenten auf der Suche nach einem geeigneten und momentan total angesagten Darsteller. Da könnte die Wahl locker auf Robert Pattinson fallen. Momentan sind er und seine "Twilight"-Kollegen das Heißeste, was Hollywood derzeit zu bieten hat.
Ihm dürfte es sicherlich nicht schwer fallen, Spideys Tage an der High School draufgängerisch und zeitgemäß darzustellen. Gut im Rennen um die Krabbeltierrolle ist auch "Superbad"-Schauspieler Michael Cera. Sam Raimi hingegen kann sich nun voll auf die Verfilmung des Computerspielekults "World Of WarCraft" konzentrieren.
Superfeind für Spider-Man gesucht 18.12.2009

Vulture oder Venom - welcher Oberfiesling soll Spidey Tobey Maguire in "Spider-Man 4" den Faden durchschneiden?

Maguire Regisseur Sam Raimi will Vulture, das Studio Venom - Einigung scheint nicht in Sicht.
Normalerweise muss Spider-Man erst im Film gegen die Mächte des Bösen bestehen. Beim vierten Teil der spinnerten Comicverfilmung - aktuell betitelt als "Spider-M4N" - machen die Superschurken bereits vor dem Dreh mächtig Ärger. Regisseur Sam Raimi hat sich darob nämlich mit dem Filmstudio Sony entzweit. Sein Favorit als Spinnenverzehrer ist ganz klar Vulture - der geflügelte Bösewicht mit den scharfen Krallen. Hier hätte Raimi mit John Malkovich wohl auch schon seine Idealbesetzung gefunden.
Doch der Flattermann übler Gesinnung ist dem Studio wiederum nicht prominent genug: Sie hätten gerne ein Comeback des außerirdischen Symbionten Venom - obwohl Sam Raimi diese Feindfigur dramaturgisch bereits in Teil 3 nicht recht in den Griff bekommen hat. Und so ist man sich zur Zeit spinnefeind und hat alle Arbeiten an dem Projekt kurzerhand gestoppt.
Jetzt könnte man ja einfach mal Tobey Maguire fragen, wen er als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft gerne auf die Mütze geben möchte. Auch ein Superschurken-Casting hätte seine eigenen Reize. Doch das Studio - ganz dem Kommerz verschrieben - hat beschlossen, den Fiesling zu besetzen, der zur Zeit am meisten Comics verkauft. Wer das ist, werde man allerdings gründlich prüfen, noch werden keine Namen offiziell gehandelt.
Dass Sam Raimi ob des schnöden Siegs von Verkaufszahlen über künstlerische Inspiration schmollt, ist klar. Klar ist aber auch: Es findet sich schon noch einer. Denn erstens besteht das Marvel-Universum aus Dutzenden von Kreaturen übler Gesinnung und ebensolcher Bewaffnung. Und zweitens ist das Böse ja bekanntlich immer und überall.
Tobey Maguire spricht über Bösewichte 25.11.2009

Spidey-Darsteller Tobey Maguire hat in einem Interview seinen Lieblingsgegner für "Spider-Man 4" verraten.

The Lizard, Carnage oder doch eher Mysterio? Spider-Man Tobey Maguire hatte die Qual der Wahl und legte sich schließlich auf einen Superschurken fest.
Wenn es um seinen neuen Gegenspieler in "Spider-Man 4" geht, hat Spinnenmann-Darsteller Tobey Maguire einen klaren Favoriten: The Lizard.
Damit unterstützt er die Entscheidung von "Spider-Man"-Regisseur Sam Raimi. Der Filmemacher hatte sich die Kritik der Fans zum letzten Krabbeltierabenteuer sehr zu Herzen genommen und dementsprechend reagiert. Zu viele Handlungsstränge und eine ganze Latte an Gegnern hatte nicht die Zustimmung der Fangemeinde getroffen. Deswegen werden diesmal Mysterio und Carnage den kürzeren ziehen.
Für Tobey geht das voll in Ordnung, ist ihm doch Carnage nicht so geläufig: "Ich bin vertrauter mit Lizard und Mysterio", gibt er offen zu. "Ich weiß auch nicht, ich mag sie einfach als Schurken. Ich denke, sie sind großartig. Lizard hat offensichtlich eine persönliche Beziehung zu Peter Parker. Deshalb werden wir noch öfter in diese Richtung marschieren."
Was nicht heißen soll, dass Carnage völlig aus dem Rennen ist. "Ich weiß, dass Sam ein Fan der frühen Spider-Man-Comics ist. Carnage taucht darin erst viel später auf," erläutert der Superstar weiter. Dann scheint es ja nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Spider-Man gegen den Bösewicht antreten muss.
Black Cat verführt "Spider-Man" 10.11.2009

Im vierten "Spider-Man"-Film soll die diebische Black Cat den Spinnenmann betören. Rachel McAdams ("State of Play") ist die Favoritin für die Rolle.

Was Batman seine Catwoman ist, ist Black Cat für Spider-Man. Angeblich soll sich die sexy Diebin im vierten Spinnen-Abenteuer an Peter Parker ranmachen - in schöner Gestalt von Rachel McAdams oder Romola Garai.
Da wird Kirsten Dunst alias Marie Jane die süße Nase rümpfen: Die schöne Rothaarige, die ansonsten Hals über Kopf knutschend in "Spider-Man" Tobey Maguire verliebt ist, bekommt Konkurrenz: Angeblich soll in "Spider-Man 4" die Black Cat aus der Comic-Serie über die große Leinwand schleichen.
Derzeit läuft noch das Casting und bisher haben sich zwei Favoritinnen herauskristallisiert: die schnuckelige Rachel McAdams, die zuletzt mit Russell Crowe im Polit-Thriller "State of Play" ermittelte und neben Eric Bana "Die Frau des Zeitreisenden" war, sowie Jungstar Romola Garai, die in der Bestseller-Verfilmung "Abbitte" die achtzehnjährige Briony spielte.
Im Comic-Universum von "Spider-Man" ist Black Cat eine geschickte Diebin, die aber gelegentlich auch selbst auf Verbrecherjagd geht. In ihr heißes Kostüm schlüpft sie erstmals, um ihren Vater aus dem Gefängnis zu befreien. Gleich in dieser Nacht trifft sie auch auf Spider-Man. Eine schicksalhafte Begegnung, denn sie verguckt sich in den Spinnenhelden und wird in den Comics sogar seine Geliebte.
Ob das auch im vierten Kinofilm geschieht, hat Regisseur Sam Raimi allerdings noch nicht verraten. Er hatte nur betont, dass es in "Spider-Man 4" nur einen einzigen Bösewicht geben soll, nämlich das Reptilienwesen Lizard, gespielt von Dylan Baker. Anders sieht es aber nun offenbar beim Thema Frauen aus.
Weniger Gegner, mehr schöne Ladies? Klingt so, als würde Spider-Mans viertes Abenteuer ein wenig entspannter als die bisherigen ...
"Spider-Man 4" wieder mit Green Goblin? 03.11.2009

Willem Dafoe will im vierten "Spider-Man" Abenteuer erneut als Green Goblin mitmischen. Dazu müsste er allerdings von den Toten auferstehen ...

Der Mann war immerhin schon zweimal für einen Oscar nominiert, und doch will er so gerne in einen knallengen grünen Gummianzug schlüpfen und auf seinem Schwebeschild hinter "Spider-Man" durch die Häuserschluchten surfen: Willem Dafoe!
Er war der erste, der "Spider-Man" das Leben schwer machen durfte und nun, da nach längerer Pause am nächsten Abenteuer des Spinnenhelden gefeilt wird, will Willem Dafoe auch beim Neustart mit von der Partie sein. Und dass der doppelt oscarnominierte Mime ("Platoon", "Shadow of the Vampire") große Lust auf den Superhelden-Spaß verspürt, hat sicher mit Regisseur Sam Raimi zu tun: Dieser sorgte von Anfang an dafür, dass die Spidey-Filme nicht bloßes Popcorn-Kino sind.
Aber eben mit jenem könnte Willem Dafoe nun ein Problem bekommen. Der Macher vermeldete nämlich erst kürzlich, dass er Dylan Baker als "The Lizard" zum nächsten Spider-Man-Gegner erkoren hat. Gleichzeitig hat sich Sam Raimi die Kritik der Fans wegen zu vieler Bösewichte im dritten Teil zu Herzen genommen und versprochen, in "Spider-Man 4" werde es nur einen Erzfeind geben - eben "The Lizard".
Dazu kommt, dass der Green Goblin alias Norman Osborn im ersten Film vernichtet wird und schon in den Teilen zwei und drei nur in Rückblenden aus der Sicht seines Sohnes Harry auftaucht, dem "neuen" Goblin. Und auch dieser stirbt im dritten Film. Doch darin sieht zumindest Willem Dafoe kein Problem: "Ich glaube, da lässt sich eine Lösung finden", so der kantige Mime zuversichtlich.
In der Tat wäre eine zurechtgebastelte Auferstehungs-Erklärung in Hollywood nichts Neues, erst Recht nicht in einem Superheldenfilm. Dennoch ist fraglich, wie Sam Raimi auf die Initiativbewerbung von Willem Dafoe reagieren wird. Einerseits ist Dafoe ein schauspielerisches Schwergewicht, andererseits will Raimi der "Spider-Man"-Reihe mit einem Knalleffekt neuen Schwung verleihen und braucht dafür frische Impulse. Unersetzlich sind aber natürlich Tobey Maguire und Kirsten Dunst, die auch beide schon für "Spider-Man 4" zugesagt haben.
Dylan Baker bestätigt "Spider-Man 4"-Rolle 23.10.2009

Regisseur Sam Raimi kann in "Spider-Man 4" auf die Dienste von Dylan Baker zählen. Ob als The Lizard oder nur Dr. Connors wird sich zeigen.

Dylan Baker hat auch in "Spider-Man 4" seinen großen Auftritt. Unklar ist, ob Sam Raimi den Doktor als "The Lizard" sein Unwesen treiben lässt.
So allmählich formiert sich die Schauspielerriege, die in "Spider-Man 4" auf der Leinwand brillieren darf. Nun ist auch Dylan Baker wieder mit an Bord als Dr. Curt Connors. Ihm würde es sicherlich nichts ausmachen, wenn Regisseur Sam Raimi ihm als Bösewicht "The Lizard" einen größeren Part einräumen würde.
Überlegungen hierzu seitens des Filmemachers wurden bereits letzte Woche vernommen. Da sagte Raimi: "Ich liebe den Lizard. In den Marvel Comics gibt es eine großartige Geschichte über Dr. Connors." Schon letztes Jahr verkündete er: "Baker ist ein hervorragender Schauspieler. Deshalb glaube ich, dass eines Tages die Geschichte vom Lizard erzählt wird. Ich hoffe inständig, bei diesem Film mit Dylan arbeiten zu dürfen."
Wer sich im Spider-Man-Universum nicht so gut auskennt, dem wird nun auf die Sprünge geholfen: Curt Connors experimentierte mit Reptilien, um ihrem Geheimnis der nachwachsenden Gliedmaßen auf die Spur zu kommen. Bei einem Unfall hatte der Doktor einen Arm verloren, den er auf diese Weise ersetzen wollte. Der Selbstversuch verwandelte den Akademiker schließlich in den Superhero "The Lizard".
Sam Raimi verfilmt "World of Warcraft" 22.07.2009

Spannung im Fantasy-Land Azeroth: Das extrem erfolgreiche Online-Spiel WoW kommt auf die große Leinwand.

Große Namen, eine potenzialreiche Story: Mit etwas Glück steht hier eine Game-Verfilmung ins Lichtspielhaus, die dem Original gerecht wird
Letztlich war es wohl nur eine Frage der Zeit: "World of Warcraft - der Film" - schneller kann ein Regisseur nicht an 12 Millionen fiebernde Fans kommen, als mit der epischen Schlacht zwischen Horde und Allianz. So viele Adepten tummeln sich mittlerweile in der mythischen Welt Azeroth. Und wer es schafft, diese vom Bildschirm kurz ins Kino zu locken, wandelt zumindest finanziell im Land des Lächelns.
Das Beste dabei: Der Zuschlag ging nicht an Uwe Boll - auch, wenn der Spieleschmiede Blizzard bereits seit Langem um die Filmrechte angefleht hatte. Sam Raimi ("Spider-Man") und Charles Roven ("The Dark Knight") werden die Verfilmung des beispiellos erfolgreichen Spiels in ihre actionbewährten Hände nehmen. Zumindest Raimi scheint wild entschlossen: "In seinem Kern ist Warcraft eine fantastische, actionreiche Story. Ich brenne darauf, das Projekt mit so einem explosiven Produktions-Team auf die große Leinwand zu bringen."
Vorher wird von ihm allerdings noch "Spider-Man 4" ins Netz gesetzt, Mitte kommenden Jahres kann die filmische Reise nach Azeroth aber wohl beginnen. Spätestens dann werden auch die ersten Namen der Besetzungsliste nach außen gesickert sein. Viel Reibungsfläche bei 12 Mio. Experten und nur einem Filmemacher. Liv Tyler als Blutelfin würde Azeroth - Raimi zu Ehren - eine neue Charakterklasse bescheren: den Regisseur. Jack Black als geheimnisvoller Lich King hingegen eine neue Monsterklasse: Das grauenerregende Raimi. Und erst die Premiere wird zeigen, ob man Horde und Allianz auch im Kino besser ganz weit auseinandersetzt.
GEBURTSDATUM: 23.10.1959
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