Tom Hanks
REALER NAME:
Thomas Jeffrey Hanks
GEBURTSTAG:
09.07.1956 in Concord, Kalifornien
LEBT IN:
USA
Thomas Jeffrey Hanks
GEBURTSTAG:
09.07.1956 in Concord, Kalifornien
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde und deren "Gumpismen" ("Die Welt ist wie eine Pralinenschachtel") in den Sprachschatz eingingen. Forrest Gump, eine Rolle, die die bessere, weil naive und helle Seite der US-Gesellschaft repräsentiert, war indes in den Figuren, die der 1956 geborene Tom Hanks zuvor gespielt hatte, ...weiter »
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde und deren "Gumpismen" ("Die Welt ist wie eine Pralinenschachtel") in den Sprachschatz eingingen. Forrest Gump, eine Rolle, die die bessere, weil naive und helle Seite der US-Gesellschaft repräsentiert, war indes in den Figuren, die der 1956 geborene Tom Hanks zuvor gespielt hatte, schon angelegt.Hanks war einer der Astronauten in dem (authentischen) Weltraumdrama um "Apollo 13", verliebte sich in die Sirene Daryl Hannah ("Splash") und bestand als Polizist neben einem Sabberhund ("Scott & Huutsch"). In der romantischen Komödie "Schlaflos in Seattle" fand er durch seinen Sohn und eine Radioshow die große Liebe seines Lebens mit Meg Ryan, an deren Seite er schon in "Joe gegen den Vulkan" (erfolglos) gespielt hatte und die er fünf Jahre später in "E-Mail für Dich" als rivalisierender Buchhändler erneut in sein Herz schloss.
Hanks verkörpert Amerika selbst, das Urvertrauen einer krisenlosen Gesellschaft, die an Werte, Traditionen und Normen glaubt und vor allem Menschlichkeit auf ihre Fahnen geschrieben hat. Selbst sein aidskranker Anwalt in "Philadelphia" schaffte noch im Tod die Versöhnung mit der Welt. Das Kind im Manne hatte er in "Big" ausgelebt, und das Raubein mit Herz als Coach einer weiblichen Baseballmannschaft, zu der Madonna und Geena Davis gehörten, in "Eine Klasse für sich".
Fülliger geworden, war Hanks in dem Zuchthausfilm "The Green Mile" der sanfteste Wärter aller Zeiten. Als auf einer einsamen Insel gestrandeter Nachfolger von Robinson Crusoe brillierte er 2000 in "Verschollen". Nicht weniger beeindruckte er in Steven Spielbergs Oscar-gekröntem Kriegsdrama "Der Soldat James Ryan". Für Spielberg stand er außerdem in dessen Gangster-Epos "Catch Me If You Can" als überkorrekter FBI-Agent, der sich an die Fersen eines Nachwuchsgauners (Leonardo DiCaprio) heftet, sowie in "Terminal" als Osteuropäer Viktor Navorski, der auf dem Flughafen von New York festsitzt, vor der Kamera.
Im Gangster-Epos "Road to Perdition" zeigte der auf die Darstellung des personifizierten guten Gewissens spezialisierte Hanks ebenso überzeugend sein böses Gesicht als Berufskiller, der den Mord an seiner Frau und seinem Sohn rächt. Etwas humorvoller war dagegen seine Rolle als Anführer eines Gauner-Quintetts im Remake der schwarzen Komödie "Ladykillers" durch die Coen-Brüder angelegt. Für den animierten Weihnachtsfilm "Der Polarexpress" lieferte Hanks in fünf Rollen die schauspielerischen Darbietungen, die dann komplett auf digitale Figuren übertragen wurden.
Seine Blockbuster-Qualitäten stellte Tom Hanks erneut als Symbolologe Robert Langdon in "Sakrileg" und "Illuminati" unter Beweis, den zwei Verfilmungen um die Kultfigur von Autor Dan Brown. Teil 3 "The Lost Symbol" ist bereits in der Mache.
In der Satire "Der Krieg des Charlie Wilson" gab Hanks als mit allen Wassern gewaschener, wiewohl höchst engagierter Abgeordneter Einblicke in die wahnwitzigen Mechanismen der US-Außenpolitik. Als Traumduo mit Julia Roberts drückte er dann in "Larry Crowne" als Mittvierziger wieder die Schulbank.
Richtig ernst macht Tom Hanks nun wieder im oscarnominierten 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah" nach dem Roman von Jonathan Safran Foer ("Alles ist erleuchtet").
Hanks ist neben Spencer Tracy der einzige Schauspieler, der zwei Oscars (für "Philadelphia" und "Forrest Gump") hintereinander gewann. Sein Regiedebüt gab er 1996 mit "That Thing You Do!", eine Komödie über eine One-Hit-Wonder-Band in den 60er-Jahren. Hanks, der sich selbst als langweiligen Durchschnittstyp und Familienmenschen bezeichnet, gilt als einer der umgänglichsten Hollywood-Stars.
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
Regie-Legende Stanley Kubrick ("2001") arbeitete sein Leben lang an einem Film über Napoleon. Steven Spielberg übernimmt nun dessen Arbeit und bringt sie zu Ende!
Es ist schon der zweite unfertige Film der Regie-Legende, den Spielberg nun wieder aufnimmt?"A.I. - Künstliche Intelligenz" war einer der großen SciFi-Hits von Steven Spielberg. Doch den Löwenanteil daran hatte Stanley Kubrick, der das Projekt bis zu seinem Tod vorangetrieben hatte.
Nun hat Hollywood-Liebling Steven Spielberg sich erneut ein Juwel aus dem Nachlass von Kubrick ausgeguckt: dessen nie zu Ende geführten "Napoleon"-Film!
Der Regisseur solch epochaler Werke wie "2001 - Odyssee im Weltraum", "Shining", "Uhrwerk Orange" oder "Full Metal Jacket" hatte sein ganzes Leben lang an einem Film über den französischen Feldherrn gearbeitet. Sogar die Drehorte in Rumänien hatte Kubrick schon festgelegt und bereits mit der ansässigen Armee Verträge für Komparsen-Rollen ausgehandelt.
Letztendlich scheiterte das Projekt aber am berüchtigten Perfektionismus des Filmemachers, der das Budget in derartige Höhen trieb, dass sich letztlich kein Produzent fand, der riskieren wollte den Film zu finanzieren.
Wer spielt Bonaparte?
Ein Weiteres Problem: Kubricks "Napoleon" wäre wohl mindestens dreieinhalb Stunden und damit fürs Kino zu lang geworden. Das löst Steven Spielberg nun, indem er das Projekt als Miniserie fürs Fernsehen anlegt. Und die finanziellen Möglichkeiten des Star-Regisseurs sind natürlich ohnehin nahezu unbegrenzt:"Ich habe Stanley Kubricks Drehbuch über das Leben von Napoleon weiterentwickelt - allerdings nicht für einen Kinofilm, sondern für eine Miniserie", erklärt Steven Spielberg. "Kubrick hat das Skript 1961 geschrieben, das ist natürlich schon sehr lange her ?"
Stellt sich die Frage, welcher Schauspieler den egomanischen Eroberer verkörpern könnte. Ein heißer Kandidat wäre Tom Hanks, langjähriger Weggefährte Spielbergs ("Der Soldat James Ryan", "Catch Me If You Can") und dem Thema TV ohnehin aufgeschlossen.
Eine andere Option wäre Tom Cruise, der für Spielberg in "Minority Report" und "Krieg der Welten" spielte - und natürlich die Hauptrolle in Kubricks letztem Film "Eyes Wide Shut". Zudem wäre Cruise optisch extrem glaubwürdig, denn ihn verbinden mit Napoleon zwei typische Eigenschaften: der Mangel an Körpergröße im Vergleich zum eigenen Bedeutungsanspruch (Napoleon zwischen 1,60 m und 1,70 m, Cruise exakt 1,70 m) - und der ziemlich eitle Umgang damit ...
Zac Efron und Marcia Gay Harden sind die beiden prominenten Neuzugänge in der illustren Darstellerriege von Tom Hanks "JFK"-Verfilmung "Parkland".
Nach Billy Bob Thornton, Paul Giamatti und Jacki Weaver konnte Tom Hanks nun Zac Efron und Marcia Gay Harden für sein JFK-Werk "Parkland" begeistern.Am 22. November 1963 ielt die Welt ihren Atem an, als US-Präsident John F. Kennedy während eines besuchs in Dallas von einem Scharfschützen mit einem Schuss in den Kopf getötet wurde.
Die Bilder gingen um die Welt und lösten allerorten tiefe Trauer aus. Zum 50. Todestag des charismatischen US-Staatsoberhaupts bringt Regisseur Peter Landesman ein neues Werk 2013 in die Kinos. Als Produzent hält Tom Hanks die Fäden in der Hand.
Vor der Kamera hauchen Zac Efron und Marcia Gay Harden Geschichte neues Leben ein.
Zac Efron auf Visite
Wie jetzt bekannt wurde, komplettieren Zac Efron und Marcia Gay Harden den mit Billy Bob Thornton, Paul Giamatti und Jackie Weaver hochkarätig besetzten Film. Zac übernimmt die Rolle des Chirurgen Dr. Charles Carrico, der am Parkland Memorial Hospital praktiziert.Kollegin Marcia spielt eine Krankenschwester in dem Krankenhaus, in das Kennedy nach dem Attentat eingeliefert wurde. Der Film basiert auf dem Buch "Reclaiming History: The Assassination of President John F. Kennedy" von Vincent Bugliosi. Die Studiobosse Guy East und Nigel Sinclair freuen sich über ihre beiden Neuzugänge Efron und Harden:" "Zac Efron begeistert uns weiterhin mit seinem Drang zu dramatischeren Rollen, die seine außergewöhnlichen Schauspielfähigkeiten zeigen. Marcia Gay Harden ist eine unvergleichliche Schauspielerin, die in jedem ihrer Filme 'Tour de Force'-Darbietungen abliefert."
Bevor Zac als Arzt brilliert, sehen wir ihn in "The Paperboy".
Weil Tom Hanks sich in einer TV-Show am "F-Wort" vergriff, musste der Star aus "Cloud Atlas" einen Anpfiff von Mutter über sich ergehen lassen.
Mama Hanks wäre am liebsten durchs Telefon gehüpft.Tom Hanks hat etwas getan, was man in der amerikanischen Öffentlichkeit nicht tut: Fluchen und dabei das "f-Wort" benutzen. Das kam nicht nur bei den Studiobussen ungut an, sondern auch bei seiner Mutter.
Bei einem TV-Auftritt in der Show Good Morning America anlässlich seines neuen Films "Cloud Atlas" kam dem Schauspieler besagtes Tabuwort über die Lippen. Sofort entschuldigte sich Tom Hanks beim Publikum und vor allem bei den Kids, die die Sendung möglicherweise sahen. Anschließend gab es eine Rüge von den Studiobossen - und von seiner Mutter.
"Wenn man irgendwie durchs Telefon springen und jemanden auf den Mund hauen könnte - dann hat das meine Mutter getan, oder sie hätte es wenigstens gern getan", so Hanks gegenüber E! News. Wie eine Furie sei die Mama auf ihren Sohn losgegangen und habe ihn für sein rüpelhaftes Benehmen in der Öffentlichkeit ausgeschimpft. Tom Hanks nahms gelassen und hat sich auch brav bei Mutti entschuldigt.
Mit Frau Hanks ist nicht gut Kirschen essen
Die visionäre Bestsellerverfilmung "Cloud Atlas" startet übrigens bei uns am 15. November in den Kinos. Damit dürfen uns auf einen vielseitigen, in mehreren Rollen auftretenden - und hoffentlich etwas fluchenden - Tom Hanks freuen.Die Killermaschine aus der Zukunft sprach nur wenig. Aber was sie von sich gab, blieb wenigstens hängen.
Da besucht man als Mime von Welt jahrelang Schauspielschulen, lernt schwartenweise Text für klassische Bühnen, wirkt in Epen voll Weisheit und Witz - und wer gewinnt schließlich den Zitate-Wettbewerb? Ein Dreiwortsatz-Android! Typisch, irgendwie...Die Filmwelt ist sich vermutlich darüber einig, dass es nicht unbedingt Dialog-Stärke und Textsicherheit waren, die Arnold Schwarzenegger zur lebende Legende gemacht haben. Trotzdem ist es jetzt einer seiner (per se eher wenigen) Sätze, die es auf Platz 1 der unvergesslichen Filmzitate gebracht haben. Nein, leider nicht sein wunderbares Statement zur Finanzlage: "Geld macht nicht glücklich Ich habe jetzt 50 Millionen, aber mit 48 Millionen war ich genau so glücklich." Gemeint ist natürlich "I'll be back." ("Ich komme wieder.") aus dem "Terminator".
Ans Licht gebracht hat diese Erkenntnis eine Umfrage des Senders Sky auf seinem Streaming-Portal Now TV. Clark Gables unvergessliches "Frankly, my dear, I don't give a damn." ("Offen gesagt, ist mir das gleichgültig."), das "Vom Winde verweht" erst die finale Dramatik verliehen hat, landete hingegen nur auf Platz 2. Tom Hanks konnte sich und der von ihm gesteuerten "Apollo 13" mit "Houston, we have a problem." ("Houston, wir haben ein Problem.") problemlos den 3. Platz sichern.
...und dann kam die Synchronisation
Mit im Rennen waren noch solche unvergesslichen Zeilen wie "May the force be with you." (Möge die Macht mit Dir sein.") aus "Krieg der Sterne" oder "Forrest Gumps" zeitlose Erkenntnis "Life is like a box of chocolates." ("Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.").Dabei aber auch Patrick Swayze, der in "Dirty Dancing" unmissverständlich klarstellt: "Nobody puts Baby in a corner." Nur dass die deutsche Synchro daraus hierzulande das so macho-mäßige wie belanglose "Mein Baby gehört zu mir." gemacht hat - was sinngemäß nicht mal in die Nähe der Übersetzung "Niemand schiebt Baby in eine Ecke ab" kommt.
Jetzt gönnt man ja einem kybernetischen Killerdroiden seinen späten Erfolg (vor allem einem, der Zeitreisen beherrscht). Trotzdem stellt sich die Frage, was aus so wundervollen Sätzen geschehen ist wie: "Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann." ("Der Pate"), "Ich schau Dir in die Augen, Kleines." ("Casablanca") oder "Ich genoss seine Leber mit ein paar Fava-Bohnen, dazu einen ausgezeichneten Chianti." ("Das Schweigen der Lämmer"). Nicht zu vergessen Bruce Willis' kurz wie prägnantes "Yippie-ya-yeah, Schweinebacke." Wenigstens mal ein Satz, den man auch jenseits der Traumfabrik und "Stirb langsam" einsetzen kann - und zwar meistens mehrmals täglich.
Die Romanverfilmung "Im Garten der Bestien" von und mit Tom Hanks bekommt Zuwachs: Natalie Portman sowie den Regisseur von "The Artist".
Spannende RomanverfilmungDie groß angelegte Romanverfilmung "Im Garten der Bestien" von und mit Tom Hanks bekommt prominenten Zuwachs: in einer weiteren Rolle wird Natalie Portman zu sehen sein. Und auch die Regie wurde nun vergeben: Michel Hazanavicius, der in diesem Jahr mit seinem spektakulärem schwarz-weiß-Stummfilm "The Artist" bei den Oscars abräumte, soll den Film inszenieren.
Tom Hanks sicherte sich im letzten Herbst die Rechte an Erik Larsons "In the Garden of Beasts: Love, Terror and an American Family in Hitler's Berlin" (deutsch in etwa: "Im Garten der Bestien: Liebe, Schrecken und eine amerikanische Familie im Berlin der Hitlerzeit"). Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Familie des US-Botschafters William Dodd, der kurz nach der Machtergreifung der Nazis nach Berlin entsandt wurde.
Zuerst führen die Dodds ein recht unschuldig-naives Leben. Sie sind geblendet von einem pulsierenden Berlin der 30er Jahre mit seiner blühenden Theater- und Musikszene, seinen Kaffeehäusern und Bohemians und bemerken darüber nicht die gefährliche politische Entwicklung um sich herum.
Ganz viel Familie bei Natalie Portman
Tom Hanks ist bis dahin am 15. November in "Cloud Atlas" zu sehen. Bei Natalie Portman dauert der nächste Film noch eine Weile: Zwar ist ihr neues Projekt "Knight of Cups" bereits im Dreh - im Moment kümmert sie die Schauspielerin aber vor allem um ihre frisch gebackene kleine Familie, allen voran der 15 Monate alte Sohn Aleph.Der Hüne aus "The Green Mile" und "Armageddon" starb an den Folgen eines Herzinfarktes. Michael Clarke Duncan wurde nur 54 Jahre alt
Mit nur 54 Jahren erlag der Schauspieler Michael Clarke Duncan den Folgen eines Herzinfarktes. "The Green Mile"-Regisseur Frank Darabont ist erschüttert.Hollywood trauert um den sanften Riesen aus "The Green Mile". Der Schauspieler Michael Clarke Duncan starb am Montag in Los Angeles im Alter von nur 54 Jahren. Bereits im Juli hatte der Schauspieler einen Herzinfarkt erlitten und seitdem das Krankenhaus nicht mehr verlassen.
Michael Clarke Duncan wechselte erst in seinen 30ern ins Filmgeschäft. Dank seiner beeindruckenden Physis blieben die Rollen des ehemaligen Bodyguards im Gedächtnis des Publikums haften. Seinen Durchbruch feierte der 1,96-Meter-Mann in "Armageddon", außerdem spielte er unter anderem in "Daredevil", "Planet der Affen" und "Sin City".
Auch Til Schweiger wollte in seinem ambitionierten Drama "One Way" nicht auf den 1,96-Meter-Mann verzichten.
Oscar-Nominierung für den sanften Riesen
Seine größte Rolle konnte Michael Clarke Duncan an der Seite von Tom Hanks in "The Green Mile" verzeichnen. Seine Darstellung als der unschuldig zum Tode Verurteilte John Coffey brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein.Es ist auch "Green-Mile"-Regisseur Frank Darabont, der als erster öffentlich von Michael Clarke Duncan Abschied nimmt: "Michael war die vornehmste aller Seelen, voller Anstand, Integrität und Höflichkeit. Für die Trauer, die ich fühle, gibt es keine Worte."
Filmriese Warner sucht fieberhaft nach Regisseuren für das Superhelden-Team-Up "Justice League". Nun scheinen die Wachowski-Geschwister heiße Kandidaten zu sein.
Geeignete Regisseure für ein Projekt der Größenordnung Superhelden-Blockbuster zu finden, ist alles andere als eine leichte Aufgabe. Wo sich Nolan und Whedon als Glücksgriffe erwiesen, da kann man mit der falschen Wahl schon vor dem Kinostart allen Kredit bei Film- und Comic-Fans verspielen.Die Helden Superman und Batman mit weiteren Mitstreitern als "Justice League" auf der Leinwand zu vereinen, dieses Vorhaben genießt beim Comicverlag DC und dem Mutterkonzern Warner schon länger höchste Priorität. Und spätestens seit dem gigantischen Erfolg der Konkurrenzhelden von "Marvel's The Avengers" arbeitet man mit noch mehr Druck an dem Projekt. Der Zeitpunkt ist günstig: Superman soll mit "Man of Steel" im Sommer 2013 richtig abheben und Batman kann nach Christopher Nolans "The Dark Knight Rises" in einer "Justice League"-gerechten Form neu gestartet werden. Doch wem vertraut man einen Blockbuster dieser Größenordnung an?
Warner streckt die Fühler nun wohl nach den Wachowski-Geschwistern aus. Ende des 20. Jahrhunderts hatte das Regie-Team den Comic-Film schon einmal neu definiert, ohne dabei überhaupt auf eine gezeichnete Vorlage zurückzugreifen: "Matrix" zeigte 1999 eindrucksvoll, wie ein Superhelden-Abenteuer mit moderner Optik und visionärer Technik aussehen könnte. Den langjährigen Comic-Fans möchte man auch zutrauen, dass sie die Essenz der Charaktere und die Befindlichkeiten der Leserschaft respektieren - dies war bei "Avengers" Joss Whedons Erfolgsrezept.
Andererseits müssten sich die Wachowskis auf eine enge Kooperation mit DC und Warner einstellen. Und die Geschwister sind eigentlich dafür bekannt, gerne möglichst unabhängig zu arbeiten. Aber vielleicht ist dieser heilige Gral der Superhelden-Verfilmungen für sie doch zu verlockend - wer möchte nicht Batman und Superman erstmals Seite an Seite auf der Leinwand zeigen? Und Zeit hätten die Wachowskis: Ihre Zusammenarbeit mit Tom Tykwer, das Projekt "Cloud Atlas" mit den Oscar-Gewinnern Tom Hanks und Halle Berry, ist fertiggestellt, und kommt am 15. November in die Kinos.
Nicht länger eine Option für "Justice League" ist wohl Ben Affleck. Der "Argo"-Regisseur und -Hauptdarsteller (ab 8. November im Kino) hat Gerüchten um ein Engagement in einem Interview vorerst Einhalt geboten: "'Justice League' klingt wirklich aufregend, aber ich arbeite nicht daran."
Wir dürfen also weiter spekulieren, wer für Warners "Justice League" möglich macht, was Joss Whedon für "Marvel's The Avengers" leistete.
Es gibt einige 20-Mio.-Dollar-Schauspieler. Doch Leonardo DiCaprio ist eine Klasse für sich - jedenfalls bei den Einnahmen des letzten Jahres.
Etwa 6.4 Mio Dollar im Monat verdiente Leo im vergangenen Jahr. Nicht schlecht für einen Schauspieler, der sein erstes Geld mit Werbespots für Bubble Yum Kaugummi und Kraft Käse machen musste.Seit seinem Debüt in...? Nein, nein: Eben nicht in "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" sondern im künstlerisch etwas weniger wertvollen "Critters 3" von 1991 - hat Leonardo DiCaprio einen langen Weg hinter sich gebracht. Und zwar einen, der sich spätestens jetzt bezahlt macht: Wie das "Forbes"-Magazin nachgerechnet hat, steht Leonardo DiCaprio ganz oben auf der Liste der bestverdienenden Schauspieler.
Zwischen Mai 2010 und Mai 2011 erhielt der 36-Jährige Gagen in Höhe von insgesamt 77 Mio. Dollar. Damit schlug er "Fluch der Karibik"-Star Johnny Depp (50 Mio. Dollar), Adam Sandler (40 Mio. Dollar), Will Smith (36 Mio. Dollar) und Tom Hanks (35 Mio. Dollar).
Besonders "Inception", neben "Shutter Island" der zweite große Film, den DiCaprio 2010 drehte, füllte das Konto des Schauspielers. Ironischerweise ein Film, bei dem er sich anfangs mit einer geringeren Gage als seiner gewohnten von 20 Mio. Dollar zufrieden gab, da die Produzenten sich schwer taten mit der Finanzierung des Films. Dank einer Gewinnbeteiligung und des großen Erfolgs von Christopher Nolans SciFi-Thriller sprangen für DiCaprio am Ende laut "Forbes" 50 Mio. Dollar heraus.
Nicht schlecht für einen Star, der eine Zeit lang sogar gegen den Kassengift-Nimbus kämpfen musste. Die Zeiten sind jedenfalls vorbei: DiCaprio, dem es beeindruckend gelang, sich vom Nachwuchsstar zum Charakterdarsteller zu mausern, ist ab 16. Februar in Clint Eastwoods "J. Edgar" als J. Edgar Hoover zu sehen. Und Quentin Tarantino hat ihn jüngst für "Django Unchained" verpflichtet, der sich in Vorbereitung befindet.
Obwohl die Pixar-Studios nach "Toy Story 3" einen Schlussstrich gezogen haben, ist ein weiterer Teil laut Tom Hanks doch sehr wahrscheinlich.
Werden Buzz Lightyear und Woody vielleicht doch noch einmal gemeinsam in ein Abenteuer aufbrechen?Eigentlich sollte nach "Toy Story 3" Schluss sein mit der lustigen Spielzeug-Gang. Doch jetzt verriet Tom Hanks, der im Original Cowboy Woody seine Stimme leiht, dass Pixar bereits an einem vierten Teil arbeitet.
In einem Interview ließ er zu der Frage, ob es "Toy Story 4" geben könnte, anklingen: "Ich glaube ja. Doch, doch, ich glaube sie arbeiten bereits daran."
Zwar weiß Tom Hanks nichts Genaueres, auch nicht, ob er wieder als Woody seinen großen Auftritt haben wird. Aber Interesse an einem weiteren "Toy Story"-Teil hätte er auf jeden Fall.
Offensichtlich waren die Macher des dritten Spielzeugland-Abenteuers von den Verkaufszahlen so angetan, dass sie sich ganz schnell um entschlossen und die Planung für eine weitere Fortsetzung anfingen. Immerhin war "Toy Story 3" sogar für den Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert, den für den besten Animationsfilm gewann er. Wäre doch zu schade, wenn diese Erfolgsstory nicht fortgeführt würde.
Die Jagd auf Osama Bin Laden ist vorbei, nun beginnt der Kampf um deren Verfilmung. Ganz vorn: "Hurt Locker"-Macherin Kathryn Bigelow.
Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow wollte eigentlich vom Scheitern der Jagd auf Osama Bin Laden erzählen. Dennoch könnte sie jetzt im Rennen um den Top-Stoff vorne liegen.Die Welt staunt über den Tod von Osama Bin Laden. Am meisten staunt wohl Kathryn Bigelow. Die Oscarpreisträgerin ("The Hurt Locker") plante einen weiteren Soldaten-Thriller. Doch "Kill Bin Laden" wurde nun von der Weltgeschichte überholt - und in den Studios beginnt bereits der Wettlauf um die Verfilmung des Thrillers von Abbottabad.
Dennoch könnte "Kill Bin Laden" den entscheidenden Vorsprung haben. Der Film sollte von einer Special Operations-Einheit erzählen, die den Terrorfürsten aufspüren soll - und daran scheitert. Das Drehbuch von "Hurt Locker"-Autor Mark Boal müsste nur umgeschrieben und schon könnten die bereits laufenden Vorbereitungen für die Dreharbeiten fortgesetzt werden. Kathryn Bigelow hat sich zudem bereits mit Schauspielern getroffen. Dennoch könnte es sein, dass sie nun das Interesse an dem Stoff verloren hat.
Auf seiner Webseite meldet das Entertainment-Magazin "Variety", dass das "Kill Bin Laden"-Skript ein Update bekommt, andere Seiten vermuten das Ende des Projektes. Möglicherweise ist das Element des Scheiterns zu sehr in der Story verwoben und einen bloßen Thriller mit Happy End-Showdown überlässt Kathryn Bigelow dann doch lieber anderen Regisseuren.
Gegen "Kill Bin Laden" spricht auch, dass es das erheblich kleinere der beiden Projekte ist, die Kathryn Bigelow gerade auf dem Schirm hat. In "Triple Frontier" schickt sie ein Staraufgebot (u.a. Tom HanksTom Hanks) ins verrufene Grenzgebiet zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien. Die Gegend, in der sich die Flüsse Igazu und Parana vereinigen, gilt als sicheres Rückzugsgebiet für das organisierte Verbrechen. Das Thema hätte Kathryn Bigelow exklusiv, die Bin Laden-Story dagegen nicht - schließlich ist das jetzt der Top-Stoff des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts, und kaum ein Filmstudio wird ihn sich entgehen lassen wollen.
Im Drama "The Dallas Buyer's Club" spielt Matthew McConaughey einen AIDS-Patienten, der im großen Stil illegale Medizin in den USA verkaufte.
Heißes Eisen!Matthew McConaughey wagt sich an ein Projekt, das seit einigen Jahren von Hollywood-Studio zu Hollywood-Studio geschoben wird, sogar Brad Pitt verbrannte sich schon die Finger daran. Kein Wunder, denn im Drama "The Dallas Buyer's Club" geht's um AIDS und illegalen Medikamentenschmuggel - nicht gerade der Stoff, aus dem wachsweiches Family Entertainment gemacht wird.
Dabei steckt hinter dem Film eine spektakuläre wahre Geschichte: die des schwulenfeindlichen Elektrikers Ron Woodroof aus Dallas, der sich 1980 mit HIV infizierte und 1986 an AIDS erkrankte. Woodroof, den Matthew McConaughey im Film verkörpern wird, zog daraufhin einen illegalen Handel mit alternativen Medikamenten auf, die er mit großem Risiko selbst in die USA einschmuggelte. Seine Abnehmer nannten sich selbst "The Dallas Buyer's Club", daher auch der Filmtitel.
Damals waren kaum Medikamente erhältlich, die die Lebensqualität eines AIDS-Patienten verbesserten. Woodroof stieß jedoch über einen afrikanischen Arzt auf ein alternatives Präparat namens Interferon, das eigentlich zur Hepatitis-Behandlung gespritzt wird, vielen Erkrankten bei oraler Einnahme aber gegen AIDS-Symptome wie Gewichtsverlust, Fieber, Müdigkeit und Durchfall half. Der Haken: Das Präparat war in dieser Form nicht von der US-Gesundheitsbehörde zugelassen, die Prüfung sollte noch mehrere Jahre dauern - zu lang für die durchschnittliche Lebenserwartung eines akut an AIDS Erkrankten.
Daher find Woodroof an, Interferon in großen Mengen aus dem Ausland einzuschmuggeln: hunderte Ampullen, die er von Trockeneis umhüllt in einem Aktenkoffer transportierte. Als er einmal am Flughafen von Tokyo auf sein qualmendes Gepäckstück angesprochen wurde, log er dreist, Trockeneis sei sein Sex-Fetisch. Dort war man so geschockt, dass man den offenbar verrückten Amerikaner die Sicherheitskontrolle passieren ließ. Außerdem hatte Woodroof stets 25.000 Dollar in kleinen Scheinen dabei: "Man weiß schließlich nie, wenn man bestechen muss", erklärte er.
Die US-Gesundheitsbehörde wusste zwar von dem groß angelegten Schwarzhandel, zeigte jedoch Verständnis für die Verärgerung über die lange Zulassungsprozedur für Interferon und ließ Woodroof inoffiziell gewähren.
Die Wirkung beschrieb Woodroof so: "Wenn man Interferon einnimmt, fühlt man sich 10 Jahre jünger, Du hast wieder Kraft und Appetit und es sieht Dir nicht jeder sofort an, dass Du AIDS hast." Trotzdem war sich Woodroof seines Schicksals und dessen seiner Abnehmer immer bewusst: "Es gibt keine Heilung, jeder stirbt, das gehört dazu." Woodroof lebte bis 1992.
Den Film soll nun Jean-Marc Vallee inszenieren, er hat sich zuletzt mit dem Historiendrama "Young Victoria" hervorgetan. Für Hoffentlich macht diesmal keiner einen Rückzieher! Schließlich hat Tom Hanks mit "Philadelphia" bewiesen, dass sich Anspruch und großer Erfolg nicht ausschließen.
Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!
"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Oscargewinnerin Kathryn Bigelow verhandelt für das Grenzdrama "Triple Frontier", ihrem ersten Film nach "Hurt Locker", mit drei absoluten Superstars!
Anfang nächsten Jahres will Kathryn Bigelow mit dem Dreh zum ersten Projekt nach ihrem Oscarerfolg "The Hurt Locker" beginnen. Mit von der Partie könnte dann Tom Hanks sein, der bereits über eine der fünf Hauptrollen in dem Film verhandeln soll.Tom Hanks ist offenbar stark daran interessiert, eine der fünf Hauptrollen in "Triple Frontier" zu spielen, Kathryn Bigelows erstem Projekt nach ihrem Oscargewinner "Tödliches Kommando - The Hurt Locker".
Wie "Deadline Hollywood" berichtet, sollen sich der Schauspieler und die Regisseurin bereits zu Gesprächen getroffen haben. Unter Dach und Fach ist die Zusammenarbeit jedoch noch nicht.
"Triple Frontier" spielt im Milieu der organisierten Kriminalität an der Grenze zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay und soll Anfang kommenden Jahres in Dreh gehen. Für zwei der fünf größten Rollen laufen Gespräche mit zwei weiteren Superstars: Christian Bale und Will Smith!
Als Produzenten fungieren neben Bigelow ihr "Hurt Locker"-Kompagnon Mark Boal, der auch das Drehbuch schreibt, und Charles Roven ("The Dark Knight", "Bank Job").
Mit Teil 3 der bahnbrechenden Animations-Saga haben die Macher von Disney und Pixar etwas Perfektes noch perfekter gemacht.

Er ist Hollywoods Nummer 1, verdient Rekordgagen und bleibt trotzdem bescheiden. In "Illuminati" soll Tom Hanks nun die katholische Kirche retten.
Er hatte bereits in zehn Häusern gelebt, fünf Schulen besucht und drei Mütter gehabt, bevor er zehn wurde. Mit so einer Biografie wird man Alkoholiker, Einsiedler oder Tierquäler mit Perspektive Serienmörder.Tom Hanks aber wurde allen widrigen Umständen zum Trotz ein Star. Mit knapp 100 Nominierungen und Auszeichnungen, unter anderem zwei Oscars, ist er der erfolgreichste und bescheidenste Star, den Hollywood in den letzten 20 Jahren gesehen hat.
Perfektion hat sich eingerichtet in Onkel Toms Hütte. Beruflich sammelt er Hits, und als Gutmensch thront der vierfache Vater, der seit 1988 in zweiter Ehe mit Kollegin Rita Wilson verheiratet ist, unantastbar über den Schmeißfliegen Hollywoods, die in seiner Nähe vergeblich nach fauligen Altlasten schnüffeln. "Ich bin ein angenehmer Zeitgenosse", ordnet sich Hanks selbst ein, "aber ich lebe und arbeite in einem sehr behüteten Umfeld. Ich habe es leicht, warum also sollte ich nicht freundlich sein?"
Küchenjunge auf Wanderschaft
Diese Bescheidenheit, der ständige Kontakt zum Boden, haben den Überflieger zur Legende gemacht. Sein makelloses Image wirkt gruselig, aber es ist nicht PR-Fassade, sondern Ausdruck gelebter Persönlichkeit. Eintracht und Harmonie waren schon im Namen seines Geburtsorts Concord angelegt, wenn auch nicht in der Ehe seiner Eltern.
Hanks war fünf bei ihrer Scheidung und wuchs bei seinem Vater auf. Amos Hanks war Koch und führte mit Tom und wechselnden Frauen ein Nomadenleben. Der permanente Anpassungsdruck an neue Menschen und Milieus stählte den kleinen Hanks, bereitete ihn auf das Anforderungsprofil im Filmzirkus vor. Schon auf seiner High School in Oakland, später auch im College spielte er Theater, verließ dann vorzeitig seine Uni in Sacramento (an der er seine erste Frau und Mutter seines Sohnes Colin lieben lernte), um Schauspieler zu werden.
Kumpel mit Herz
Nach seinem mit 785 Dollar pro Woche bescheiden honorierten Filmdebüt im Horrorthriller "Labyrinth der Monster" und Gastrollen in TV-Hitshows wie "Family Ties" und der Sitcom "Bosom Buddies" machte ihn "Splash - Die Jungfrau am Haken" 1984 zum Star.
Drei Jahre später bescherte "Big" dem lebenslustigen Kindskopf die erste Oscar-Nominierung und einen Golden Globe. Eine längere Durststrecke, die durch die Komödie "Scott & Huutsch" unterbrochen wurde, endete 1992 mit "Eine Klasse für sich".
Wohlverdienter Goldregen
Seit seiner Rolle als fluchender, wie ein Lama spuckender Baseball-Coach hat Hanks einen Hit nach dem anderen gelandet. Für die Rolle des aidskranken Anwalts in "Philadelphia" wurde er mit einem Golden Globe und einem Oscar belohnt und nahm ein Jahr später die Trophäen für den liebenswerten Dorftrottel "Forrest Gump" entgegen.
2002 kam Tom Hanks gleich mit drei Filmen in die Kinos. Während er für "Road to Perdition" und "Catch Me If You Can" selbst vor der Kamera stand, produzierte er zusammen mit seiner Frau den Überraschungserfolg "My Big Fat Greek Wedding".
Volles Programm
Nach der harmlosen Komödie "Terminal" brillierte Tom im Blockbuster "The Da Vinci Code - Sakrileg" und zog mit der Verfilmung des religionskritischen Kultromans den Zorn des Vatikans auf sich. Davon ließ er sich jedoch nicht beeindrucken und kommt nun mit der Fortsetzung "Illuminati" in die Kinos. Sollte ihm auch der neue Dan-Brown-Roman um Robert Langdon gefallen, will Hanks sogar ein drittes Mal den Harvard-Symbolologen verkörpern.
Als Schauspieler macht sich Tom Hanks allerdings mittlerweile recht rar, er arbeitet mehr und mehr als Produzent und trug so zum Welterfolg von "Mamma Mia!" bei. Zumindst in einer Nebenrolle ist er demnächst in "The Great Buck Howard" zu sehen. In der Dramödie übernimmt er wie im richtigen Leben die Rolle als Vater des Hauptdarstellers Colin Hanks.
Ein Mann für jeden Geschmack
Gewinnendes Auftreten ist das Geheimnis des Trekkies, Kennedy-Fans und verhinderten Astronauten, der als biografischen Bonus auch eine direkte Verwandtschaft mit Abraham Lincoln und eine dicke Freundschaft mit Spielberg vorzuweisen hat.
Er überwindet mit seiner Ausstrahlung die Kluft zwischen den Geschlechtern, den Generationen, Persönlichkeiten: Männer erkennen ihn als Buddy, nicht als Rivalen, Frauen finden ihn liebenswert, nicht zuletzt, weil ihm die Liebe alles wert ist.
"Ich bin ein glücklicher Mann", beschreibt Hanks seine Ehe. "Aber Rita hätte es besser treffen können."
"Sakrileg"-Autor Dan Brown veröffentlicht sein nächstes Buch und lässt Tom Hanks auf ein neues Abenteuer als Kunsthistoriker hoffen.
"Sakrileg" ist der meistverkaufte Erwachsenen-Roman aller Zeiten. Jetzt legt Dan Brown noch einen nach.Am 15. September 2009 wird das nächste Werk des Thriller-Königs, "The Lost Symbol", in den amerikanischen Buchläden erscheinen. Wie bereits in "Sakrileg" und "Illuminati" begibt sich der Kunsthistorik-Professor Robert Langdon auf eine spannende Suche nach versteckten Hinweisen und Codes. Diesmal bleiben ihm jedoch nur 12 Stunden Zeit, um das Rätsel zu lösen.
Kaum ist der Roman fertig gestellt, melden sich auch schon die Filmstudios, um sich die Rechte zu sichern. Nur verständlich, denn Ron Howards Verfilmung von "The Da Vinci Code" ließ die Kassen mächtig klingeln, der Nachfolger "Illuminati" startet am 15. Mai und wird vom Publikum ebenfalls heiß erwartet. Da ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Tom Hanks sich wieder als Codeknacker verdient macht.
Dass aus Hass dank des technischen Fortschritts auch Liebe werden kann, bewiesen Meg Ryan und Tom Hanks in der Erfolgskomödie "E-Mail für Dich".
Ein kleiner Briefumschlag leuchtet auf dem Bildschirm und zeigt an, dass neue Post da ist.Meg Ryan und Tom Hanks entdeckten am 18. Dezember 1998 in "E-Mail für Dich" die Vorzüge des Internets und fanden trotz beruflicher Differenzen am Ende zueinander. Bei der US-Premiere ließ sich das Publikum gerne in vorweihnachtlich-romantische Stimmung versetzen, obwohl die Story doch sehr vorhersehbar war: Er machte als Teil eines großen Buchkonzerns den kleinen Läden, wie sie einen führt, die Kunden abspenstig. Doch bei den Begegnungen im Web wusste keiner von der wahren Identität des anderen...
Nach "Joe gegen den Vulkan" und "Schlaflos in Seattle" sorgte das sympathische Traumpaar bereits zum dritten Mal auf der Leinwand für Herzschmerz und ein Happy End. Seitdem kam es zu keiner weiteren Begegnung mehr - bisher jedenfalls...
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
Familie
Mutter: Janet Turner (Krankenhausangestellte)Vater: Amos Hanks (Koch, 1961 Scheidung von Janet Turner, 1992 gest.)
Schwester: Sandra (Schriftstellerin, geb. 1951)
Brüder:
Larry (Professor; geb. 1953)
Jim (Schauspieler, geb. 1961)
Ehefrauen
Samantha Lewes (1978 - 1985)
Rita Wilson (seit 1988)
Tochter: Elizabeth (von Samantha Lewes)
Söhne:
Colin (von Samantha Lewes)
Chester (von Rita Wilson)
Truman (von Rita Wilson)
Autogrammadresse
c/o Creative Artists Agency9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA





































