Tom Hanks

Portrait von Hanks
Hanks

User-Bewertung

34 VOTES
84%
REALER NAME:
Thomas Jeffrey Hanks

GEBURTSTAG:
09.07.1956 in Concord, Kalifornien

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde und deren "Gumpismen" ("Die Welt ist wie eine Pralinenschachtel") in den Sprachschatz eingingen. Forrest Gump, eine Rolle, die die bessere, weil naive und helle Seite der US-Gesellschaft repräsentiert, war indes in den Figuren, die der 1956 geborene Tom Hanks zuvor gespielt hatte, ...

weiter »
 
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde und deren "Gumpismen" ("Die Welt ist wie eine Pralinenschachtel") in den Sprachschatz eingingen. Forrest Gump, eine Rolle, die die bessere, weil naive und helle Seite der US-Gesellschaft repräsentiert, war indes in den Figuren, die der 1956 geborene Tom Hanks zuvor gespielt hatte, schon angelegt.
Hanks war einer der Astronauten in dem (authentischen) Weltraumdrama um "Apollo 13", verliebte sich in die Sirene Daryl Hannah ("Splash") und bestand als Polizist neben einem Sabberhund ("Scott & Huutsch"). In der romantischen Komödie "Schlaflos in Seattle" fand er durch seinen Sohn und eine Radioshow die große Liebe seines Lebens mit Meg Ryan, an deren Seite er schon in "Joe gegen den Vulkan" (erfolglos) gespielt hatte und die er fünf Jahre später in "E-Mail für Dich" als rivalisierender Buchhändler erneut in sein Herz schloss.
Hanks verkörpert Amerika selbst, das Urvertrauen einer krisenlosen Gesellschaft, die an Werte, Traditionen und Normen glaubt und vor allem Menschlichkeit auf ihre Fahnen geschrieben hat. Selbst sein aidskranker Anwalt in "Philadelphia" schaffte noch im Tod die Versöhnung mit der Welt. Das Kind im Manne hatte er in "Big" ausgelebt, und das Raubein mit Herz als Coach einer weiblichen Baseballmannschaft, zu der Madonna und Geena Davis gehörten, in "Eine Klasse für sich".
Fülliger geworden, war Hanks in dem Zuchthausfilm "The Green Mile" der sanfteste Wärter aller Zeiten. Als auf einer einsamen Insel gestrandeter Nachfolger von Robinson Crusoe brillierte er 2000 in "Verschollen". Nicht weniger beeindruckte er in Steven Spielbergs Oscar-gekröntem Kriegsdrama "Der Soldat James Ryan". Für Spielberg stand er außerdem in dessen Gangster-Epos "Catch Me If You Can" als überkorrekter FBI-Agent, der sich an die Fersen eines Nachwuchsgauners (Leonardo DiCaprio) heftet, sowie in "Terminal" als Osteuropäer Viktor Navorski, der auf dem Flughafen von New York festsitzt, vor der Kamera.
Im Gangster-Epos "Road to Perdition" zeigte der auf die Darstellung des personifizierten guten Gewissens spezialisierte Hanks ebenso überzeugend sein böses Gesicht als Berufskiller, der den Mord an seiner Frau und seinem Sohn rächt. Etwas humorvoller war dagegen seine Rolle als Anführer eines Gauner-Quintetts im Remake der schwarzen Komödie "Ladykillers" durch die Coen-Brüder angelegt. Für den animierten Weihnachtsfilm "Der Polarexpress" lieferte Hanks in fünf Rollen die schauspielerischen Darbietungen, die dann komplett auf digitale Figuren übertragen wurden.
Seine Blockbuster-Qualitäten stellte Tom Hanks erneut als Symbolologe Robert Langdon in "Sakrileg" und "Illuminati" unter Beweis, den zwei Verfilmungen um die Kultfigur von Autor Dan Brown. Teil 3 "The Lost Symbol" ist bereits in der Mache.
In der Satire "Der Krieg des Charlie Wilson" gab Hanks als mit allen Wassern gewaschener, wiewohl höchst engagierter Abgeordneter Einblicke in die wahnwitzigen Mechanismen der US-Außenpolitik. Als Traumduo mit Julia Roberts drückte er dann in "Larry Crowne" als Mittvierziger wieder die Schulbank.
Richtig ernst macht Tom Hanks nun wieder im oscarnominierten 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah" nach dem Roman von Jonathan Safran Foer ("Alles ist erleuchtet").
Hanks ist neben Spencer Tracy der einzige Schauspieler, der zwei Oscars (für "Philadelphia" und "Forrest Gump") hintereinander gewann. Sein Regiedebüt gab er 1996 mit "That Thing You Do!", eine Komödie über eine One-Hit-Wonder-Band in den 60er-Jahren. Hanks, der sich selbst als langweiligen Durchschnittstyp und Familienmenschen bezeichnet, gilt als einer der umgänglichsten Hollywood-Stars.
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
Tom Hanks steht für Meg Ryan vor der Kamera 26.06.2014

Meg Ryan dreht ihren ersten Film und holt sich ihren langjährigen Freund und Kollegen Tom Hanks mit dazu.

Romantisch wird Meg Ryans neuer Film allerdings kein bisschen.
Das Traumpaar der 90er - Tom Hanks und Meg Ryan - hat sich wieder zusammengetan. Meg Ryan wird bald ihr Regiedebüt mit "Ithaca" liefern und Tom Hanks ist mit dabei. Es wird zwar nur ein kleiner Gastauftritt sein, aber immerhin werden wir den Star zu Gesicht bekommen.
Ansonsten hält sich Hanks im Hintergrund und hilft seiner langjährigen Kollegin bei ihrem ersten Film vorwiegend als Produzent.
"Ithaca", nach einer Erzählung von William Saroyan, spielt im Amerika des Zweiten Weltkrieges. Ein Junge arbeitet in dem fiktiven kanadischen Städtchen Ithaka als Telegrammbote und ist damit beschäftigt, Nachrichten mit allen emotionalen Bandbreiten zuzustellen. Eines Tages erhält er selbst ein Telegramm, das sein Leben und das seiner Familie aus den Fugen geraten lässt.

Besser kurz als gar nicht

Tom Hanks soll einen Kurzauftritt als Vater des Jungen, der selbst im Krieg ist, bekommen. Meg Ryan wird die Mutter spielen. Mit an Bord sind weiterhin Stars wie Melanie Griffith, Sam Shepard sowie Meg Ryans Sohn Jack Quaid (aus ihrer Ehe mit Dennis Quaid).
Tom Hanks und Meg Ryan wurden mit Filmen wie "Schlaflos in Seattle" und "E-Mail für dich" berühmt und schrieben mit diesen beiden Liebeskomödien Filmgeschichte.
"My Big Fat Greek Wedding" geht weiter 28.05.2014

Der originelle Culture-Clash war 2002 ein echter Überraschungshit. Höchste Zeit für einen adäquaten Nachfolger.

Gut elf Jahre, nachdem die Komödie "My Big Fat Greek Wedding" in den deutschen Kinos knapp zwei Mio. Besucher begeistert hat, laufen jetzt die Planungen für ein Sequel.
"My Big Fat Greek Wedding", der 2003 knapp zwei Mio. Besucher in die deutschen Kinos locket und weltweit mit einem Einspiel von knapp 370 Mio. Dollar einer der erfolgreichsten Indie-Filme seiner Zeit ist, bekommt ein Sequel.
Wie Medien berichten, werden wie im Original wieder Nia Vardalos und John Corbett die Hauptrollen spielen. Vardalos wird auch erneut das Drehbuch schreiben und neben Rita Wilson, Tom Hanks und Gary Goetzman als Produzentin fungieren.
"Jetzt, wo ich gerade die Erfahrung mache, Mutter zu sein, bin ich bereit, das nächste Kapitel meiner Familiengeschichte zu schreiben. Natürlich werden ein paar übersättigte Jungs in der Presse schreiben, mir wäre das Geld ausgegangen oder ich will einfach nur John Corbett noch einmal küssen. Eines dieser Dinge ist wahr", erklärt Vardalos ihre Beweggründe, das Sequel nach so langer Zeit in Angriff zu nehmen - mit einem Augenzwinkern, versteht sich.

Wer schreibt, der bleibt

Die Schauspielerin hat gerade ihr Buch "Instant Mom" veröffentlicht und schreibt gerade für Paramount das Drehbuch zu "Leftovers", in dem sie auch eine Rolle übernehmen wird. Einen Zeitplan für das "My Big Fat Greek Wedding"-Sequel gibt es noch nicht.
Coen-Brüder mit Tom Hanks im Kalten Krieg 21.05.2014

Eine wahre Spionagegeschichte aus den 60er Jahren inspiriert Joel und Ethan Coen für "KGB".

Das ist der Plan: Joel und Ethan Coen schreiben, Steven Spielberg inszeniert und Tom Hanks rüttelt am Eisernen Vorhang.
Am 1. Mai 1960 düste Francis Gary Powers in einem brandneuen U2-Spionageflugzeug über die Sowjetunion hinweg. Das machte er nicht zum ersten, aber an diesem Tag zum letzten Mal: Eine brandneue Flugabwehrrakete holte ihn vom Himmel, der US-Pilot landete im Gefängnis und der Kalte Krieg wurde so richtig eisig.
Vor den Kameras wurden wechselseitig die Propagandakeulen geschwungen. Hinter den Kulissen mühten sich Diplomaten und Anwälte, die Sache aus der Welt und Pilot Powers nach Hause zu bekommen. Eine wahre Geschichte ganz nach dem Geschmack von Joel und Ethan Coen. Die Brüder werden, wie der "Hollywood Reporter" berichtet, für die Verfilmung der historischen Affaire das Skript verfassen. Arbeitstitel: "KGB", wie das Kürzel des früheren Sowjetgeheimdienstes.
Zwei Drehbuchoscars - "No Country for Old Men" und "Fargo" - belegen die Meisterschaft der Coen-Brüder an der Feder. An "KGB" sind aber noch viele, viele Oscars mehr beteiligt, wenn man die von Tom Hanks und Steven Spielberg dazu rechnet. Der eine ist als Hauptdarsteller bestätigt, der andere gilt als Regisseur schon so gut wie sicher.

Auch die "Robocalypse" wartet auf Steven Spielberg

Hanks wird den Anwalt James Donovan spielen, der für Francis Gary Powers kämpft und sich plötzlich im Zentrum des Kalten Krieges wiederfindet. Der Superstar hat bereits mit Joel und Ethan Coen gearbeitet, als Hauptdarsteller für deren "Ladykillers". Mit Steven Spielberg, sofern der Regiemeister mitspielt, verbindet Hanks sogar schon drei Filme: Die beiden haben "Der Soldat James Ryan", "The Terminal" und "Catch me if you can" gemeinsam auf der Uhr, dazu die TV-Serie "Band of Brothers".
Spielberg werden allerdings eine ganze Reihe von Filmprojekten zugeschrieben. Unmittelbar vor dem 67-jährigen Filmemacher liegt die Adaption des Roald Dahl-Kinderbuches "The BFG", die Anfang 2015 in die Kinos kommen soll. Die SciFi-Materialschlacht "Robocalypse" soll er ebenso inszenieren wie das Historien-Drama "Montezuma". Darin haben der spanische Eroberer Hernandez und der aztekische König einiges auszutragen.
Nachdem "KGB" durch den Einstieg von Tom Hanks und den Coen-Brüdern deutlich an Fahrt aufgenommen hat, könnte bereits diesen September der Drehstart erfolgen.
Ridley Scott soll Matt Damon auf den Mars schießen 14.05.2014

Gestrandet auf dem roten Planeten braucht Matt Damon vor allem einen SciFi-Regisseur der Spitzenklasse. Den hat er jetzt.

Drama im Weltall? Da kann der "Alien"-Macher nicht widerstehen ...
US-Autor Andy Weir dürfte leicht zu erkennen sein - am breitesten Grinsen auf dem Planeten. Schließlich wurde sein zunächst im Selbstverlag herausgebrachter Roman "The Martian" ("Der Marsianer") erst als E-Book, dann gedruckt ein Bestseller. Jetzt wird er auch noch verfilmt, mit Superstar Matt Damon vor und Regie-Ikone Ridley Scott hinter der Kamera. Da kann man schon mal gute Laune kriegen.
Scott, der zuletzt Michael Fassbender im Thriller "The Counselor" inszenierte, springt für Drew Goddard ein. Das meldet der "Hollywood Reporter". Goddard musste "The Martian" abgeben, um Zeit für das"Spider-Man"-Spinoff "Sinister Six" zu bekommen.
Der Roman erzählt die Geschichte des Astronauten Mark Watney, dem die Mission zum Mars buchstäblich um die Ohren fliegt. Gestrandet auf dem roten Planeten muss er sich eine Menge einfallen lassen, um zu überleben und nicht verrückt zu werden. Gleichzeitig werden auf der Erde alle Hebel für seine Rettung in Bewegung gesetzt.

"Apollo 13" und "Cast Away" lassen grüßen

Autor und Informatiker Andy Weir recherchierte akribisch, damit er das Schicksal seines Helden möglichst realistisch darstellen konnte. Seine Tech-Story garnierte er mit viel Witz. Er selbst beschreibt sein Werk als zwischen den Tom Hanks-Hits "Apollo 13" und "Cast Away" angesiedelt.
Die Produzenten Simon Kinberg and Aditya Sood entdeckten "The Martian", sicherten sich die Filmrechte und holten den Filmriesen 20th Century Fox an Bord. Kinberg und Damon kennen sich gut von der gemeinsamen SciFi-Produktion "Elysium".
Ridley Scott denkt gar nicht daran, mit seinen 77 Jahren mal auf die Bremse zu treten. Der Regisseur hat gerade mit "Moses" Christian Bale das Bibel-Epos "Exodus" abgedreht, will unbedingt "Prometheus - Dunkle Zeichen" fortsetzen, ebenso seinen Kult-Hit "Blade Runner". "Exodus" kommt am 25. Dezember in unsere Kinos.
Weisz und Farrell mit gefährlichen Gefühlen 04.02.2014

Rachel Weisz und Colin Farrell werden die Hauptrollen in der unkonventionellen Liebesgeschichte "The Lobster" übernehmen.

Rachel Weisz und Colin Farrell werden unter der Regie von Giorgos Lanthimos ein Liebespaar.
Interessante Nachrichten für alle Freunde ungewöhnlicher Science-Fiction: Rachel Weisz und Colin Farrell werden die Hauptrollen in "The Lobster" übernehmen. Der erste englischsprachige Film des griechischen Regisseurs Giorgos Lanthimos, der 2009 für sein höchst provokantes Drama "Dogtooth" eine Oscar-Nominierung erhielt, wird ab Ende März in Irland gedreht.
Die unkonventionelle Liebesgeschichte aus der Feder von Lanthimos und seinem langjährigen Partner Efthymis Filippou spielt in einer Zukunftswelt, in der das Finden eines Partners fürs Leben zu einem höchst bedrohlichen Unterfangen geworden ist. Neben Weisz und Farrell werden in dem Film unter anderem Léa Seydoux, Olivia Colman, Ariane Labed sowie Angeliki Papoulia zu sehen sein.

Rachel Weisz macht sich rar

Colin Farrell kann man zur Zeit in "Saving Mr. Banks" bewundern - an der Seite von Emma Thompson und Tom Hanks. Der letzte Leinwandauftritt von Rachel Weisz ist hingegen schon etwas her. Sie bereiste zuletzt "Die fantastische Welt von Oz" zusammen mit James Franco und Mila Kunis.
Meg Ryan arbeitet wieder mit Tom Hanks 30.01.2014

Meg Ryan gibt ihr Regiedebüt und wird unterstützt von Tom Hanks sowie Melanie Griffith und Sam Shepard.

Jede Menge Stars kommen, wenn Meg Ryan ruft.
In den 90er Jahren wurden sie mit so wunderbar romantischen Komödien wie "Schlaflos in Seattle" und "E-Mail für dich" zum Traumpaar: Meg Ryan und Tom Hanks. Doch während es für Tom Hanks im Filmgeschäft stetig aufwärts ging, war die Zeit der Traumrollen für Meg Ryan bald vorbei.
Nun hat sich die Schauspielerin auf die andere Seite der Kamera zurückgezogen und inszeniert ihren eigenen Film: "Ithaca" nach einer Erzählung von William Saroyan - produziert von Tom Hanks.
Ryan will selbst eine Rolle übernehmen - Tom Hanks allerdings wird es bei der Produzentenfunktion belassen und nicht mit Ryan auftreten, vorerst zumindest. Dafür sind jede Menge andere Stars an Bord: Melanie Griffith und Sam Shepard haben zugesagt. Auch Meg Ryans Sohn Jack Quaid (aus ihrer Ehe mit Dennis Quaid) soll einen Part bekommen.

Oscarpreisträger als Vorbild

Und darum geht's: Amerika in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Ein Junge arbeitet in dem fiktiven kanadischen Städtchen Ithaka als Telegrammbote und ist damit beschäftigt, Nachrichten mit allen emotionalen Bandbreiten zuzustellen. Eines Tages erhält er selbst ein Telegramm, das sein Leben und das seiner Familie aus den Fugen geraten lässt.
Die zugrunde liegende Erzählung von William Saroyan heißt "The Human Comedy", wurde 1943 schon einmal verfilmt und prompt mit einem Oscar ausgezeichnet.
Colin Farrell glaubt an "Batman" Ben Affleck 27.01.2014

Gute Freunde kann auch ein Shitstorm nicht trennen. Colin Farrell stärkt seinem "Daredevil"-Widersacher in Sachen "Batman" den Rücken.

Endlich mal ein Lob für den vielgeschmähten Ben Affleck.
Über 200.000 TV-Zuschauer, die per Online-Petition Markus Lanz loswerden wollen? Darüber kann Ben Affleck nur lachen - er wird von Millionen gehasst, seit er bei "Batman vs. Superman" für Gothams dunklen Rächer unterschrieben hat. Doch jetzt hat er einen Unterstützer, der für seinen Klartext berüchtigt ist.
Colin Farrell, einst in "Daredevil" Afflecks Gegenspieler, hat für den Shitstorm kein Verständnis. Umso weniger, als er Ben Allecks Qualitäten hoch schätzt: "Ich wünsche ihm viel Glück und weiß, dass er einen Superjob hinlegen wird. Ich kenne keinen Kollegen, der sich im Lauf seiner Karriere so steigern konnte, wie ihm das gelungen ist."
Den Affleck-mobbenden "Batman"-Fans schickt der Ire dann noch einen besonderen Gruß: "Ich habe es immer genossen, Ben spielen zu sehen. Er ist auch ein außergewöhnlicher Regisseur, aber in "The Town" und "Argo" war er einfach fantasisch mit seiner kontrollierten Performance. Ganz bestimmt wird er ein Killer sein als "Batman" und alle aus den Schuhen hauen. Ich hoffe, dass ihm das gelingt und er all diesen Neinsagern das Maul stopft."

"Batman vs. Superman" um zehn Monate verschoben

Ben Affleck werden diese knackigen Worte gut schmecken. Allerdings wird noch viel Zeit vergehen, bis er sich als "Batman" beweisen kann. Die "Man of Steel"-Fortsetzung unter der Regie von Zack Snyder wurde soeben um zehn Monate verschoben. Statt wie geplant am 17. Juli 2015 kommt "Batman vs. Superman" nun erst am 6. Mai 2016 in die Kinos. Wie es heißt, sind Probleme mit dem Drehbuch der Grund für den Zeitverlust.
Colin Farrell-Fans dagegen brauchen nicht so viel Geduld, sie können ihn demnächst gleich zweimal auf der Leinwand erleben: Ab 13. Februar dreht der Ire im hochromatischen Fantasyfilm "Winter's Tale" an der Zeitschraube und ab 6. März steht er Tom Hanks in "Saving Mr. Banks" zur Seite.
Golden Globe-Chance für Daniel Brühl 12.12.2013

Für seine Rolle als Niki Lauda in "Rush" wurde Daniel Brühl für den Golden Globe nominiert. Die Konkurrenz allerdings ist hochkarätig.

Schon die Konkurrenz ist ein Kompliment: In seiner Kategorie bekommt es Daniel Brühl unter anderem mit Bradley Cooper und Michael Fassbender zu tun ...
Daniel Brühl wurde von der Hollywood Foreign Press Association für seine Rolle als Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg" für den Golden Globe nominiert. In der Kategorie 'Bester Nebendarsteller' konkurriert er mit Barkhad Abdi ("Captain Phillips"), Bradley Cooper ("American Hustle"), Michael Fassbender ("12 Years a Slave") und Jared Leto ("Dallas Buyers Club").
Zuvor nominierte die US-Schauspielervereinigung Screen Actors Guild für deren jährliche Preisverleihung Daniel Brühl als Besten Nebendarsteller.
"Rush" wurde in der Kategorie 'Bestes Drama' neben "12 Years a Slave", "Captain Phillips", "Gravity" und "Philomena" nominiert, ins Rennen um den Golden Globe für die beste Komödie/Musical gehen "American Hustle", "Her", "Inside Llewyn Davis", "Nebraska" und "The Wolf of Wall Street".

Die meisten Nominierungen für "12 Years as a Slave"

In der Kategorie 'Beste Hauptdarstellerin/Drama' können sich Cate Blanchett ("Blue Jasmine"), Sandra Bullock ("Gravity"), Dame Judi Dench ("Philomena"), Emma Thompson ("Saving Mr. Banks") und Kate Winslet ("Labour Day") Hoffnungen auf einen Golden Globe machen; als 'Beste Haupdarsteller/Drama' sind Chiwetel Ejiofor ("12 Years A Slave"), Idris Elba" ("Mandela: Der lange Weg zur Freiheit"), Tom Hanks ("Captain Phillips"), Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") und Robert Redford ("All Is Lost") nominiert.
Im Genre 'Komödie/Drama' konkurrieren um die Hauptdarstellerpreise: Amy Adams ("American Hustle"), Julie Delpy ("Before Midnight"), Greta Gerwig ("Frances Ha"), Julia Louis-Dreyfus ("Genug gesagt") und Meryl Streep ("August Osage County") bzw. Christian Bale ("American Hustle"), Bruce Dern ("Nebraska"), Leonardo Dicaprio ("Wolf of Wall Street"), Oscar Isaac ("Inside Llewyn Davis") und Joaquin Phoenix ("Her").
In der Kategorie 'Beste Regie' sind Alfonso Cuaron ("Gravity"), Paul Greengrass ("Captain Phillips"), Steve McQueen ("12 Years a Slave"), Alexander Payne "("Nebraska") und David O. Russell ("American Hustle") im Rennen.
Als beste Animationsfilme wurden "Die Croods", "Ich - Einfach unverbesserlich 2 (3D)" und "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" nominiert. Die Verleihung der Golden Globes findet am 12. Januar 2014 statt, die Moderation übernehmen erneut die Schauspielerinnen Tina Fey und Amy Poehler.
Kino-Wiedersehen mit Micky Maus 19.11.2013

Micky Maus hat Geburtstag und wird stolze 85 Jahre alt. Dem neuen Kurzfilm um die kultige Maus sieht man das aber nicht an.

Herrlich nostalgisch holpern Micky und Minni mit dem Heuwagen durch ihren neuen Filmauftritt.
Vor 85 Jahren feierte eine kleine Zeichentrickmaus mit großen schwarzen Tellerohren ihre Premiere: Disneys Micky Maus. Die Figur, die später zu einer der berühmtesten Ikonen des Filmstudios werden sollte, sorgte mit ihrem ersten Leinwandauftritt "Steamboat Willie" in den New Yorker Kinos für Aufsehen und machte aus der kleinen Maus über Nacht einen großen Star.
Aus diesem Anlass gibt es nun ein Wiedersehen mit Micky Maus & Co im Kurzfilm "Get a Horse!", der als Vorfilm zu "Die Eiskönigin" (ab 28. November) im Kino gezeigt wird.
Per klassischer Schwarz-weiß-Animation wird der Zuschauer auf eine Zeitreise mitgenommen hin zu den Anfängen von Disney, als die heute berühmten Figuren Laufen lernten.

Neue Abenteuer für Micky Maus

Und darum geht's: Micky Maus und ihre Freunde veranstalten eine lustige Heuwagentour die von Kater Karlo empfindlich gestört wird. Als Micky und Minnie getrennt werden, muss sich Micky allerhand einfallen lassen, um den Weg zu seiner Lieblingsmaus zurückzufinden.
Walt Disney ist im Kino übrigens auch bald höchstpersönlich präsent: In "Saving Mr. Banks" (ab 6. März) wird erzählt, wie Walt Disney (Tom Hanks) sich um die Rechte an der Romanverfilmung an "Mary Poppins" bemühte.
Im Web gibt's den neuen Micky-Maus-Clip hier: youtu.be/NCl54QI53V8
Tom Hanks darf in neuem Disney-Film nicht rauchen 18.11.2013

Rauchen ist bei Disney tabu. Das gilt auch für Tom Hanks, der in "Saving Mr. Banks" den kettenrauchenden Walt Disney spielt ...

Das Rauchverbot hat Filmriese Disney in seinem neuen Film "Saving Mr. Banks" elegant eingehalten bzw. umgangen.
Filmstudio Disney hat bereits seit einigen Jahren ein striktes Rauchverbot für seine Werke erlassen. Sprich, paffende Zeichentrickfiguren oder reale Schauspieler gibt es in keinem neueren Disney-Film mehr zu sehen. Diese Regel musste nun auch beim aktuellen Projekt aus dem Maus-Konzern "Saving Mr. Banks" mit Tom Hanks in der Hauptrolle angewendet werden.
Doch das war einfacher gesagt als getan, denn der Film dreht sich um einen Kettenraucher: Walt Disney persönlich. "Saving Mr. Banks" erzählt die Entstehungsgeschichte des Disney-Hits "Mary Poppins" und hat die Kontaktaufnahme von Walt Disney mit der Romanautorin von "Mary Poppins" P.L. Travers zum Thema.
Der Filmemacher war ein sehr ein starker Raucher und starb an den Folgen im Jahr 1966 mit der Diagnose Lungenkrebs. Dass Walt Disney rauchte, konnte und wollte man in "Saving Mr. Banks" nun wegen der Glaubwürdigkeit nicht vollkommen unter den Tisch fallen lassen und so fand man eine halbwegs elegante Lösung.

Diskret wird doch geraucht

In einer Szene sieht man Tom Hanks in einer Rauchwolke vernebelt die darauf schließen lässt, dass hier geraucht wird. Wie Hanks alias Disney sich aber direkt eine Zigarette anzündet, soll so direkt nicht auszumachen sein.
Kinostart von "Saving Mr. Banks" ist am 6. März kommenden Jahres.
"Es geht immer um Haben oder Nichthaben" 30.10.2013

"Bourne"-Regisseur Paul Greengrass über sein wahres Schiffsentführungsdrama "Captain Phillips", die Arbeit mit Tom Hanks und den Verzicht auf moralische Urteile.

Am 14. November startet Paul Greengrass' "Captain Phillips" in den deutschen Kinos. KINO.de sprach vorab mit dem Regisseur.
Wie kamen Sie zu dem Projekt?
PAUL GREENGRASS: Im Grunde kam es zu mir. Sony fragte mich, ob ich an "Captain Phillips" interessiert sei. Und ich wollte schon lange mit Tom Hanks zusammenarbeiten. Zudem liebte ich sofort diese Welt der modernen Piraterie. Die Geschichte ist sehr zeitgemäß und packend. Außerdem war mein Vater Matrose in der Handelsmarine und verbrachte einen Großteil seines Lebens auf dem Wasser. Ich hatte also das Gefühl, diese Welt ein bisschen zu kennen. Ich wollte aber auch etwas Neues als Filmemacher lernen. Es war eine Mischung aus all dem, was mich überzeugt hat.
Viele Ihrer Filme basieren auf wahren Begebenheiten. Was bietet ein Script, das auf realen Ereignissen beruht, im Vergleich zu einer fiktiven Geschichte?
Ich habe die Welt da draußen immer als sehr aufregend empfunden - auch als sehr unsicher und angsteinflößend. Aber die Gegenwart ist der Amboss, auf dem die Zukunft geschmiedet wird. Ich erinnere mich sehr gut an einen Tag, als ich ein Kind war und mein Vater mich nach London ins Kino zu "Lawrence von Arabien" und "Doktor Schiwago" mitnahm. Es war ein extrem intensives Erlebnis für mich, und etwas daran brachte mir die Erkenntnis, dass die Welt der aufregendste Ort überhaupt sein muss. Dieses Gefühl habe ich nie verloren. So habe ich später in meiner Arbeit als Journalist auch bald angefangen Dokumentationen zu drehen.
Wie suchen Sie sich Ihre Geschichten aus?
Wenn du eine starke menschliche Geschichte findest, die Klarheit und Dynamik besitzt, mit großartigen Charakteren, dann kannst du daraus einen Film machen, der dein Publikum fesselt. Ich suche nach einer intensiven Erfahrung, die das Publikum unmittelbar mit den Charakteren durchlebt, die aber auch die Welt, in der wir leben, beleuchtet und eine Form der Wahrhaftigkeit besitzt.
Wie finden Sie die Balance zwischen dem Thrilleraspekt und dieser Wahrhaftigkeit des realen Hintergrunds?
Ich würde das nicht so klar trennen. Eine wahre Geschichte, die zwingend nach ihrer eigenen Natur erzählt wird, beleuchtet die Mächte, die die Welt formen. Z.B. zeigte der Marsch in "Bloody Sunday" die unaufhaltsame Energie, die auf das unbewegliche Objekt trifft. Dies beinhaltete natürlich ein individuelles Drama, aber auch einen Konflikt, der die Kräfte aufzeigt, die in den nordirischen Unruhen damals eine Rolle spielten. Darüber hinaus beschrieb es aber auch treffend die aktuelle Welt in den späten Neunzigerjahren, oder zumindest, wie ich diese Zeit sah. "Flug 93" wiederum handelte von der Post-9/11-Welt und ist der Versuch, dieses Ereignis von all seinen politischen, historischen und popkulturellen Bedeutungen, mit denen es aufgeladen wurde, zu befreien, und zu zeigen, was ganz konkret passiert ist. Diese Ansammlung kleiner, detaillierter Momente beinhaltet eine Wahrheit, aber es ist keine bequeme Wahrheit.
Was ist diese Wahrheit bei "Captain Phillips"?
"Captain Phillips" ist der Versuch, die Ereignisse ohne Stereotypen, Vorurteile und Moral zu betrachten. Es geht um das Zusammentreffen von vier jungen Männern und einem modernen Containerschiff, das von einem Kapitän geführt wird, und dessen Folgen. Auf der einen Seite ist es ein menschliches Drama zweier Kapitäne aus völlig unterschiedlichen Teilen der Welt. Auf der anderen Seite zeigt die Geschichte die Kräfte, die diese Welt antreiben: diese unaufhörliche Parade an reich beladenen Schiffen, die den Kreislauf der Weltwirtschaft am Leben erhalten, und die an einem der hoffungslosesten Flecken der Erde vorbeiziehen. Im Grunde haben die besten Kriminalgeschichten schon immer davon erzählt, wie die Welt zwischen denen, die etwas haben, und denen, die nichts haben, geteilt ist. Das ist wie bei Überfällen auf eine Postkutsche oder einen Zug oder einen Laden an der Ecke. Dabei geht es nicht um eine Rechtfertigung der Taten. Mein Film ist all dies und erzählt zudem etwas darüber, warum sich die Welt verändert. Einerseits sieht man all die Energie, die gegen das Verbrechen aufgebracht wird, andererseits realisiert man, dass man so nicht allen wütenden jungen Männern entgegentreten kann.
Wie nahe ist Ihr Film an den damaligen realen Ereignissen?
Sehr nahe. Das erste Drehbuch folgte stringent der Struktur des Buchs, das sich völlig auf die Erfahrungen des Kapitäns und seiner Frau zu Hause konzentriert. Doch wir wollten keinen Film darüber machen, was zu Hause passierte. Ich war an dem interessiert, was auf dem Wasser geschah. Zudem mussten wir die Geschichte stark komprimieren, denn das Problem war nicht, das Drama zu entwickeln, sondern auszusieben, da in Wirklichkeit viel zu viel in diesen fünf Tagen passiert ist.
Sie sagten bereits, dass Sie aus dem Dokumentarbereich kommen. Auch Ihr Stil wird oft als dokumentarisch beschrieben. Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?
Während ich drehe, weiß ich nur, was sich für mich wahrhaftig anfühlt. Für mich geht es darum, die Kamera so zu nutzen, dass das Publikum unmittelbar in eine Szene mitgenommen wird - fast wie ein Augenzeuge. Das ist also tatsächlich eine bewusste Entscheidung, die allerdings nichts mit Stil zu tun hat. Es geht nicht um etwas Aufgesetztes, sondern um etwas Zwingendes oder Notwendiges. Es ist eine ehrliche Reaktion auf das, was vor der Kamera passiert. Mir dient die Kamera zur Offenlegung der Wahrheit.
Platzhirsch Robert Downey Jr. 23.10.2013

Als "Iron Man" besiegt er nicht nur Superschurken - er macht auch seine Kollegen fertig.

Er war schwer drogenabhängig, galt als Kassengift und als unzuverlässiges Risiko für jedes Studio. Dann kam eine einzige Rolle - und alles war vergessen.
Für jemanden, der in Hollywood schon komplett abgeschrieben war, läuft's bei Robert Downey Jr. zur Zeit nicht wirklich schlecht im Filmbusiness: Zum zweiten Mal in Folge belegt der charismatische Schauspieler jetzt den Spitzenplatz in der Liste mit den wertvollsten Stars, die das amerikanische Vulture-Magazin jedes Jahr herausgibt. Grund dafür ist natürlich seine extreme Beliebtheit als Genie und Lebemann Tony Stark - in Rotgold gerüstet besser bekannt als "Iron Man". "Es müsste schon jemand Superkräfte haben, ihn hier zu toppen", stellte das Magazin fest, das in seine Liste alle diesbezüglich relevanten Faktoren mit einfließen lässt - vom Einspielergebnis bis hin zu eventuellen Awards, Kritiken und sogar Twitter-Erwähnungen.
Auf den Fersen - wenn wohl auch nicht wirklich besonders dicht - ist ihm sein Kollege Leonardo DiCaprio, erst den dritten Platz belegt mit "Hunger Games"-Star Jennifer Lawrence eine Frau. Die nächsten fünf Plätze der Liste gehen auch prompt wieder an männliche Mimen, namentlich Will Smith, Christian Bale, Denzel Washington, Tom Hanks und Johnny Depp. Die filmischen Schwergewichte Angelina Jolie, Tom Cruise und George Clooney haben es dieses Mal zumindest noch unter die Top-20 geschafft.

Es kann nur einen geben. Oder doch nicht?

Eigentlich besteht auch kein Grund zur Annahme, dass Robert Downey Jr. seinen Spitzenplatz kommendes Jahr nicht halten könne. Bei den Verhandlungen über die weiteren Abenteuer des stählernen Rächers wurde angeblich eine Summe von 100 Millionen genannt - und auch jetzt wird sein Jahresgehalt bereits auf 57 Millionen Euro geschätzt. Der einzige, der da noch mithalten könnte, ist ein anderer Superheld: Hugh Jackman, soll für weitere Filme als "Wolverine" ebenfalls diese Summe geboten worden sein - doch der hat schon mehrmals betont, eigentlich genug von Stahlklauen zu haben.
Tom Hanks will Superheld spielen 17.10.2013

Oscar-Gewinner Tom Hanks würde gerne einmal ein Heldencape tragen - aber er wird nicht gefragt?

"Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiß nie, was man bekommt."
Und Tom Hanks, der für diesen Satz als "Forrest Gump" einen Oscar bekam, weiß auch genau, was er leider nie bekommt: eine Rollenangebot als Superheld.
Dabei wäre genau das der große Traum des anerkannten Charakterdarstellers, wie er jetzt verrät:
"Gott, ich würde so gerne mal ein Superenergiefeld auf jemanden werfen, ich will das einmal machen", erklärt Tom Hanks begeistert. "Ich will nicht nur den Typen im Anzug spielen, der dem Superhelden sagt, was er machen muss, so wie bei Batman, Captain America oder Iron Man. Ich will einer von denen sein, der Held selbst! Ich will mitten drin sein in der Action und zum Bespiel den Flash spielen oder so etwas. Aber ich kriege einfach keine Chance!"
Das könnte womöglich mit dem Image des Edelmimen zu tun haben - oder inzwischen auch mit seinem Alter. Denn mit 57 ist Hanks einfach nicht mehr dieselbe Generation wie beispielsweise Thor-Darsteller Chris Hemsworth oder Neu-Superman Henry Cavill. Jedenfalls erhält Hanks keine passenden Angebote:
"Die fragen mich einfach nicht", klagt der Superstar. "Jetzt kommt schon, ich kann das, ich krieg das hin! Wegen mir lasst mich auch einen der bösen Jungs spielen, einen Batman-Gegner zum Beispiel. Ich mache alles, ruft mich einfach an. Was muss ich denn noch tun?"

Passende Heldenrolle dringend gesucht

Vielleicht sind die Filmbosse Hollywoods ja auch überrascht, wie leidenschaftlich sich ausgerechnet Tom Hanks einen Superheldenauftritt wünscht und grübeln nun über die passende Rolle.
Einen ganz realen Helden jenseits aller Comic-Klischees spielt Tom Hanks übrigens in "Captain Phillips" (ab 14. November im Kino), wenn er sich nach der spektakulären wahren Geschichte aus dem Jahr 2009 alleine gegen somalische Piraten stellt, die sein Schiff gekapert haben.
Wenn Hanks sein großer Wunsch dann doch noch erfüllt wird, welchen Superhelden könnte er am besten spielen?
"Kino soll uns verstören, erregen, aufregen, verwundern" 07.08.2013

Der Regisseur von "Slumdog Millionär" und "Trainspotting" über seinen Kunstraub-Thriller "Trance", Olympia, Femmes Fatales und die Fortsetzungs-Krankheit im Filmgeschäft.

Am 8. August kommt Danny Boyles Thriller "Trance - Gefährliche Erinnerung" in die deutschen Kinos.
"Trance" ist nach "Slumdog Millionär" und "127 Hours" wieder ein sehr britischer Film geworden. War das Absicht?
DANNY BOYLE: Die Geschichte könnte in jeder Großstadt der Welt spielen. Wichtig war die Anonymität einer Großstadt, weil sie die Art von Verbrechen erlaubt und ermöglicht, von der wir erzählen. London wählten wir als Schauplatz, weil ich mitten in der Vorbereitung der Olympischen Spiele steckte und immer auf Abruf war. Es war schön, wieder zu Hause zu arbeiten. Das Britische war mir vielleicht deshalb so wichtig, weil ich ein Gegengewicht zu diesem internationalen Großereignis schaffen wollte. Deshalb wollte ich auch das Independent-Feeling des Films, der einfach nur meinem Geschmack entsprach. Und ich wollte ihn zeitlich so fertigstellen, dass er automatisch kein Teil der Awards-Season ist. Da kommt man schnell in einen Teufelskreis, der einen selbstgefällig und träge macht. Man geht nicht mehr so viele Risiken ein. Aber genau das wollte ich mit "Trance".
"Trance" war also eine willkommene Ablenkung von den Olympischen Spielen?
Es war viel mehr als das. Es war Nahrung für mich! Ich bin überzeugt, dass die Eröffnung nicht so gut geworden wäre, wenn ich "Trance" nicht gemacht hätte. Es war wie eine Erneuerung. Ich konnte Energie tanken und zurückkehren und wieder um das Kämpfen, was mir für Olympia wichtig war. Ich bin überglücklich, dass ich "Trance" hatte.
Sie haben den Film vor Olympia gedreht und erst Monate später, nach der Eröffnung, geschnitten und fertiggestellt. War das eine gute Erfahrung?
Wenn man einen Film dreht, weiß man alles über den Film, den man machen möchte. Man fühlt sich übermenschlich, weil man glaubt, jedes noch so kleine Detail genau im Blick zu haben. Muss man auch, weil man direkt danach in den Schnitt geht. Es muss immer schnell gehen, weil die Investoren ihr Geld so schnell wie möglich wiedersehen wollen. Die Gefahr ist, dass man zu nah am Material dran ist. Man sieht nur das eine, auf das man fixiert ist. Und natürlich glaubt man, dass man all das niemals vergisst.
Das war nicht so?
Es war nicht so. Wir hatten abgemacht, das Material in der Pause zwischen Dreh und Fertigstellung unberührt zu lassen, es nicht anzusehen. Nach Olympia trafen wir uns, um die Aufnahmen gemeinsam zu sichten. Es war unglaublich. Ich hatte alles vergessen. Ich sah Szenen, an deren Dreh ich mich beim besten Willen nicht erinnern konnte. Weil die Geschichte ziemlich kompliziert ist, war das tatsächlich eine Hilfe, weil man durch den Abstand zum Gedrehten viel klarer sehen konnte, wie die Geschichte zu erzählen und zusammenzusetzen ist.
Ein großer Luxus, also?
Ein Luxus, den ich sicherlich niemals mehr haben werde. Filme werden so einfach nicht gemacht. Punkt. Nicht einmal "Cast Away" mit Tom Hanks hatte diesen Luxus. Es gab zwar beim Dreh ein paar Monate Pause, in der Hanks abnehmen konnte. Aber in dieser Zeit wurde das bereits Gedrehte geschnitten und das noch zu Drehende vorbereitet. Bei uns lag die Arbeit mehr als ein halbes Jahr brach. Welcher Finanzier lässt das zu? Aber mein Produzent Christian Colson überzeugte sie. Wir hatten großes Glück.
Sie bedienen sich des Instrumentariums des Film noir, ein amerikanisches Genre, das durch wirtschaftliche Not und Orientierungslosigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg bedingt war. Sehen Sie für "Trance" ähnliche Zusammenhänge?
Das wäre Zufall. Ich kann die Überlegung allerdings gut nachvollziehen. Ich wollte einen Noir machen, weil mir die Idee einer Femme fatale wichtig war. Rosario Dawson ist in "Trance" eine Femme fatale, aber eben nicht die eiskalte Blondine wie damals, die einfach nur noch zynischer vorgeht als die Männer. Es erscheint zunächst so, aber das ist Teil ihres Plans, der einen sehr emotionalen Kern hat. Die klassische Femme fatale ist dagegen emotionslos.
Es geht in "Trance" um ein gestohlenes Goya-Gemälde. Glauben Sie, dass Goya in der heutigen Zeit Film als sein künstlerisches Medium wählen würde?
Goya war ein großer Innovator. Man übertreibt nicht, wenn man sagt, dass mit ihm die Moderne beginnt. Vieles in seiner Arbeit deutet darauf hin, dass er ein großartiger Filmemacher sein könnte. Aber ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, ob Film heute noch aufregend und innovativ und neu genug wäre für einen Ausnahmekünstler wie Goya. Der Kinofilm hat sich doch sehr stark verändert und ist vielleicht auch als Medium unmittelbaren künstlerischen Ausdrucks überholt. Ich denke, dass Goya ziemlich aufregende Installationen machen würde. Das ist mehr sein Ding.
"Trance" ist eine weitere Arbeit, mit der Sie sich nicht an die Regeln der Studios halten. Wird das auch für Sie schwieriger?
Ich denke, dass wir mit Vollgas auf eine Klippe zurasen, auf eine Abhängigkeit von Fortsetzungen, Marken, Franchises, die alle Alternativen verdrängen. Das Kino besteht zunehmend aus Sequels, aus Figuren, die man schon kennt. Helden, Bösewichter - alles alte Bekannte. Ich halte es dagegen für relevant, Geschichten über Figuren zu erzählen, die man noch nicht kennt, die man entdecken muss, die noch ein Geheimnis haben. Es wäre eine Schande, wenn diese Seite des Kinos verloren ginge. Entdeckungen sind wichtig. Kino soll uns verstören, erregen, aufregen, verwundern.
Neuer Batman-Darsteller für "Man of Steel"-Fortsetzung 26.07.2013

"Batman vs. Superman" heißt das neue Superheldenspektakel nach "Man of Steel". Angeblich haben die Macher dafür nun einen Nachfolger für Christian Bale gefunden: Tyler Hoechlin!

Tyler wer?!??
Die "Dark Knight"-Trilogie ist vielleicht die beste Superhelden-Filmreihe, die je gemacht wurde. Das ist nicht zuletzt Hauptdarsteller Christian Bale zu verdanken, der Batman so vielschichtig spielte wie niemand zuvor.
Nun ist offenbar ein Nachfolger für den Oscar-Preisträger gefunden. Denn in der Fortsetzung des aktuellen Superman-Films "Man of Steel" sollen sich der Stählerne Held von Metropolis und der Dunkle Beschützer von Gotham City begegnen. Während Superman dabei erneut von "Tudors"-Star Henry Cavill verkörpert wird, muss für Batman jedoch ein neuer Darsteller her. Christian Bale hatte schließlich nach "The Dark Knight Rises" unmissverständlich klar gemacht, dass er sich das schwarze Cape nie wieder überstreifen wird.
Fündig geworden sind die Macher um Regisseur Zack Snyder und Produzent Christopher Nolan nun bei MTV, genauer gesagt bei der US-Serie "Teen Wolf", die sich an den geleichnamigen Werwolf-Klamauk mit Michael J. Fox von 1985 anlehnt und hierzulande bei RTL II gezeigt wird. Eine der finsteren Hauptfiguren verkörpert dabei Tyler Hoechlin, den Kinofans auch als den 12-jährigen Sohn von Tom Hanks aus "Road to Perdition" kennen.

Test mit Henry Cavill

Angeblich soll Hoechlin dieser Tage zu einem gemeinsamen Vorsprechen mit Henry Cavill antreten und erste Szenen aus "Batman vs. Superman" durchgehen. Man darf gespannt sein, ob der TV-Mime die Macher dabei zu überzeugen weiß.
Eins ist sicher: Es ist keine besonders dankbare Aufgabe, in die großen "Batman"-Fußstapfen von Christian Bale zu treten?
Ron Howard schickt Tom Hanks ins "Inferno" 17.07.2013

Auch im vierten Robert-Langdon-Roman warten Symbole darauf entschlüsselt zu werden. Der ideale Job für Tom Hanks.

Vier Jahre nach "Illuminati" werden in Hollywood alle Hebel in Bewegung gesetzt, den vierten Robert-Langdon-Roman von Dan Brown, "Inferno", bis Ende 2015 in die Kinos zu bringen. Drei prominente Mitstreiter stehen bereits fest. Einer ist eine Überraschung.
Vier Jahre nach "Illuminati" setzt das Studio Sony Pictures alle Hebel in Bewegung, den vierten Robert-Langdon-Roman von Dan Brown, "Inferno", bis Ende 2015 in die Kinos zu bringen. Der an Dantes "Göttliche Komödie" angelehnte Thriller mit dem abenteuerlustigen amerikanischen Historiker ist erst im Mai erschienen und avancierte wie die vergangenen Brown-Bücher zum Weltbestseller.
Jetzt schon steht fest, dass David Koepp wie bei "Illuminati" das Drehbuch schreiben und vor allem Tom Hanks erneut die Paraderolle spielen wird, mit der er in Deutschland in "The Da Vinci Code - Sakrileg" 5,6 Mio. Besucher und in "Illuminati" immerhin noch 4,6 Mio. Besucher in die Kinos anlocken konnte. Außerdem wurde bereits Ron Howard als Regisseur bestätigt, was eine faustdicke Überraschung ist, weil der Filmemacher nach "Illuminati" eine Brown-Auszeit angekündigt hatte.
Die ganze Entwicklung ist insgesamt recht überraschend: Eigentlich hatte Sony vorgehabt, zunächst Browns vorangegangenen Roman "Das letzte Symbol" mit Mark Romanek als Regisseur zu realisieren. Offensichtlich gibt es bei der Adaption aber Probleme, weshalb das Studio nun "Inferno" vorzieht. Schon die ersten Brown-Verfilmungen des Studios fanden in umgekehrter Reihenfolge statt: "The Da Vinci Code - Sakrileg" war nach "Illuminati" erschienen, wurde aber zuerst verfilmt.

Viel zu tun

Der angestrebte Starttermin für "Inferno" ist der 18. Dezember 2015. Aktuell bewirbt Ron Howard seinen unabhängig entstandenen Formel-eins-Film "Rush - Alles für den Sieg" mit Chris Hemsworth als James Hunt und Daniel Brühl als Niki Lauda, dem ein ausgezeichneter Ruf vorauseilt. Tom Hanks, zuletzt in Tom Tykwers "Cloud Atlas" zu sehen, hat aktuell mit "Captain Phillips" von Paul Greengrass und "Saving Mr. Banks" von John Lee Hancock (als Walt Disney!) zwei potenzielle Oscar-Kandidaten im Gepäck. In Kürze wird er wieder für Tom Tykwer in "Ein Hologramm für den König" vor der Kamera stehen.
Tom Hanks dreht erneut mit Tom Tykwer 13.06.2013

Nach ihrem epischen "Cloud Atlas" zieht es Tom Hanks und Tom Tykwer in die Wüste. Dort wollen sie "Ein Hologramm für den König" installieren

Ein Bestseller, genau nach dem Geschmack des doppelten Tom ...
Ihr gemeinsames Epos "Cloud Atlas" schmeckt offensichtlich nach mehr: Superstar Tom Hanks und Tom Tykwer haben soeben ein weiteres gemeinsames Projekt bestätigt.
Es geht dabei um die Verfilmung von Dave Eggers letztjährigem Bestseller "Ein Hologramm für den König" - ein vielschichtiger Stoff ganz nach dem Geschmack des deutschen Ausnahme-Filmemachers und eine Hauptrolle, die Tom Hanks wie auf den Leib geschrieben ist.
Der Roman begleitet den abgehalfterten Geschäftsmann Alan Clay nach Saudi-Arabien. Dort soll eine neue, glitzernde Metropole entstehen. Clay, hoch verschuldet und mit den Studiengebühren für seine Tochter im Rückstand, hofft, mit den Saudis ins Geschäft zu kommen. Und so sitzt er mitten in der Wüste und wartet auf den König ...

Tom Hanks auf großer Fahrt - und als Entertainment-Guru

Tom Tykwer schaffte 1998 den Durchbruch als Regisseur mit dem coolen Actioner "Lola rennt". Sein größter Erfolg ist die Verfilmung des Süskind-Meisterwerks "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders".
Tom Hanks hat gerade zwei Projekte abgedreht: In "Captain Phillips" spielt er nach einer wahren Geschichte einen Containerschiff-Kapitän, der somalischen Piraten in die Hände fällt (Kinostart: 17. November). Keinen geringeren als Walt Disney höchstpersönlich verkörpert er in "Saving Mr. Banks" (Kinostart: 30. Januar 2014). Es geht dabei um die turbulenten Dreharbeiten zum Musical-Klassiker "Mary Poppins".
Steven Spielberg stellt Stanley Kubricks "Napoleon" fertig 04.03.2013

Regie-Legende Stanley Kubrick ("2001") arbeitete sein Leben lang an einem Film über Napoleon. Steven Spielberg übernimmt nun dessen Arbeit und bringt sie zu Ende!

Es ist schon der zweite unfertige Film der Regie-Legende, den Spielberg nun wieder aufnimmt?
"A.I. - Künstliche Intelligenz" war einer der großen SciFi-Hits von Steven Spielberg. Doch den Löwenanteil daran hatte Stanley Kubrick, der das Projekt bis zu seinem Tod vorangetrieben hatte.
Nun hat Hollywood-Liebling Steven Spielberg sich erneut ein Juwel aus dem Nachlass von Kubrick ausgeguckt: dessen nie zu Ende geführten "Napoleon"-Film!
Der Regisseur solch epochaler Werke wie "2001 - Odyssee im Weltraum", "Shining", "Uhrwerk Orange" oder "Full Metal Jacket" hatte sein ganzes Leben lang an einem Film über den französischen Feldherrn gearbeitet. Sogar die Drehorte in Rumänien hatte Kubrick schon festgelegt und bereits mit der ansässigen Armee Verträge für Komparsen-Rollen ausgehandelt.
Letztendlich scheiterte das Projekt aber am berüchtigten Perfektionismus des Filmemachers, der das Budget in derartige Höhen trieb, dass sich letztlich kein Produzent fand, der riskieren wollte den Film zu finanzieren.

Wer spielt Bonaparte?

Ein Weiteres Problem: Kubricks "Napoleon" wäre wohl mindestens dreieinhalb Stunden und damit fürs Kino zu lang geworden. Das löst Steven Spielberg nun, indem er das Projekt als Miniserie fürs Fernsehen anlegt. Und die finanziellen Möglichkeiten des Star-Regisseurs sind natürlich ohnehin nahezu unbegrenzt:
"Ich habe Stanley Kubricks Drehbuch über das Leben von Napoleon weiterentwickelt - allerdings nicht für einen Kinofilm, sondern für eine Miniserie", erklärt Steven Spielberg. "Kubrick hat das Skript 1961 geschrieben, das ist natürlich schon sehr lange her ?"
Stellt sich die Frage, welcher Schauspieler den egomanischen Eroberer verkörpern könnte. Ein heißer Kandidat wäre Tom Hanks, langjähriger Weggefährte Spielbergs ("Der Soldat James Ryan", "Catch Me If You Can") und dem Thema TV ohnehin aufgeschlossen.
Eine andere Option wäre Tom Cruise, der für Spielberg in "Minority Report" und "Krieg der Welten" spielte - und natürlich die Hauptrolle in Kubricks letztem Film "Eyes Wide Shut". Zudem wäre Cruise optisch extrem glaubwürdig, denn ihn verbinden mit Napoleon zwei typische Eigenschaften: der Mangel an Körpergröße im Vergleich zum eigenen Bedeutungsanspruch (Napoleon zwischen 1,60 m und 1,70 m, Cruise exakt 1,70 m) - und der ziemlich eitle Umgang damit ...
Zac Efron schwingt in "Parkland" das Skalpell 21.12.2012

Zac Efron und Marcia Gay Harden sind die beiden prominenten Neuzugänge in der illustren Darstellerriege von Tom Hanks "JFK"-Verfilmung "Parkland".

Nach Billy Bob Thornton, Paul Giamatti und Jacki Weaver konnte Tom Hanks nun Zac Efron und Marcia Gay Harden für sein JFK-Werk "Parkland" begeistern.
Am 22. November 1963 ielt die Welt ihren Atem an, als US-Präsident John F. Kennedy während eines besuchs in Dallas von einem Scharfschützen mit einem Schuss in den Kopf getötet wurde.
Die Bilder gingen um die Welt und lösten allerorten tiefe Trauer aus. Zum 50. Todestag des charismatischen US-Staatsoberhaupts bringt Regisseur Peter Landesman ein neues Werk 2013 in die Kinos. Als Produzent hält Tom Hanks die Fäden in der Hand.
Vor der Kamera hauchen Zac Efron und Marcia Gay Harden Geschichte neues Leben ein.

Zac Efron auf Visite

Wie jetzt bekannt wurde, komplettieren Zac Efron und Marcia Gay Harden den mit Billy Bob Thornton, Paul Giamatti und Jackie Weaver hochkarätig besetzten Film. Zac übernimmt die Rolle des Chirurgen Dr. Charles Carrico, der am Parkland Memorial Hospital praktiziert.
Kollegin Marcia spielt eine Krankenschwester in dem Krankenhaus, in das Kennedy nach dem Attentat eingeliefert wurde. Der Film basiert auf dem Buch "Reclaiming History: The Assassination of President John F. Kennedy" von Vincent Bugliosi. Die Studiobosse Guy East und Nigel Sinclair freuen sich über ihre beiden Neuzugänge Efron und Harden:" "Zac Efron begeistert uns weiterhin mit seinem Drang zu dramatischeren Rollen, die seine außergewöhnlichen Schauspielfähigkeiten zeigen. Marcia Gay Harden ist eine unvergleichliche Schauspielerin, die in jedem ihrer Filme 'Tour de Force'-Darbietungen abliefert."
Bevor Zac als Arzt brilliert, sehen wir ihn in "The Paperboy".
Tom Hanks flucht im TV und bekommt Ärger mit Mutti 26.10.2012

Weil Tom Hanks sich in einer TV-Show am "F-Wort" vergriff, musste der Star aus "Cloud Atlas" einen Anpfiff von Mutter über sich ergehen lassen.

Mama Hanks wäre am liebsten durchs Telefon gehüpft.
Tom Hanks hat etwas getan, was man in der amerikanischen Öffentlichkeit nicht tut: Fluchen und dabei das "f-Wort" benutzen. Das kam nicht nur bei den Studiobussen ungut an, sondern auch bei seiner Mutter.
Bei einem TV-Auftritt in der Show Good Morning America anlässlich seines neuen Films "Cloud Atlas" kam dem Schauspieler besagtes Tabuwort über die Lippen. Sofort entschuldigte sich Tom Hanks beim Publikum und vor allem bei den Kids, die die Sendung möglicherweise sahen. Anschließend gab es eine Rüge von den Studiobossen - und von seiner Mutter.
"Wenn man irgendwie durchs Telefon springen und jemanden auf den Mund hauen könnte - dann hat das meine Mutter getan, oder sie hätte es wenigstens gern getan", so Hanks gegenüber E! News. Wie eine Furie sei die Mama auf ihren Sohn losgegangen und habe ihn für sein rüpelhaftes Benehmen in der Öffentlichkeit ausgeschimpft. Tom Hanks nahms gelassen und hat sich auch brav bei Mutti entschuldigt.

Mit Frau Hanks ist nicht gut Kirschen essen

Die visionäre Bestsellerverfilmung "Cloud Atlas" startet übrigens bei uns am 15. November in den Kinos. Damit dürfen uns auf einen vielseitigen, in mehreren Rollen auftretenden - und hoffentlich etwas fluchenden - Tom Hanks freuen.
"Terminator" gewinnt Zitate-Voting 18.09.2012

Die Killermaschine aus der Zukunft sprach nur wenig. Aber was sie von sich gab, blieb wenigstens hängen.

Da besucht man als Mime von Welt jahrelang Schauspielschulen, lernt schwartenweise Text für klassische Bühnen, wirkt in Epen voll Weisheit und Witz - und wer gewinnt schließlich den Zitate-Wettbewerb? Ein Dreiwortsatz-Android! Typisch, irgendwie...
Die Filmwelt ist sich vermutlich darüber einig, dass es nicht unbedingt Dialog-Stärke und Textsicherheit waren, die Arnold Schwarzenegger zur lebende Legende gemacht haben. Trotzdem ist es jetzt einer seiner (per se eher wenigen) Sätze, die es auf Platz 1 der unvergesslichen Filmzitate gebracht haben. Nein, leider nicht sein wunderbares Statement zur Finanzlage: "Geld macht nicht glücklich Ich habe jetzt 50 Millionen, aber mit 48 Millionen war ich genau so glücklich." Gemeint ist natürlich "I'll be back." ("Ich komme wieder.") aus dem "Terminator".
Ans Licht gebracht hat diese Erkenntnis eine Umfrage des Senders Sky auf seinem Streaming-Portal Now TV. Clark Gables unvergessliches "Frankly, my dear, I don't give a damn." ("Offen gesagt, ist mir das gleichgültig."), das "Vom Winde verweht" erst die finale Dramatik verliehen hat, landete hingegen nur auf Platz 2. Tom Hanks konnte sich und der von ihm gesteuerten "Apollo 13" mit "Houston, we have a problem." ("Houston, wir haben ein Problem.") problemlos den 3. Platz sichern.

...und dann kam die Synchronisation

Mit im Rennen waren noch solche unvergesslichen Zeilen wie "May the force be with you." (Möge die Macht mit Dir sein.") aus "Krieg der Sterne" oder "Forrest Gumps" zeitlose Erkenntnis "Life is like a box of chocolates." ("Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.").
Dabei aber auch Patrick Swayze, der in "Dirty Dancing" unmissverständlich klarstellt: "Nobody puts Baby in a corner." Nur dass die deutsche Synchro daraus hierzulande das so macho-mäßige wie belanglose "Mein Baby gehört zu mir." gemacht hat - was sinngemäß nicht mal in die Nähe der Übersetzung "Niemand schiebt Baby in eine Ecke ab" kommt.
Jetzt gönnt man ja einem kybernetischen Killerdroiden seinen späten Erfolg (vor allem einem, der Zeitreisen beherrscht). Trotzdem stellt sich die Frage, was aus so wundervollen Sätzen geschehen ist wie: "Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann." ("Der Pate"), "Ich schau Dir in die Augen, Kleines." ("Casablanca") oder "Ich genoss seine Leber mit ein paar Fava-Bohnen, dazu einen ausgezeichneten Chianti." ("Das Schweigen der Lämmer"). Nicht zu vergessen Bruce Willis' kurz wie prägnantes "Yippie-ya-yeah, Schweinebacke." Wenigstens mal ein Satz, den man auch jenseits der Traumfabrik und "Stirb langsam" einsetzen kann - und zwar meistens mehrmals täglich.
Natalie Portman mit Tom Hanks im "Garten der Bestien" 14.09.2012

Die Romanverfilmung "Im Garten der Bestien" von und mit Tom Hanks bekommt Zuwachs: Natalie Portman sowie den Regisseur von "The Artist".

Spannende Romanverfilmung
Die groß angelegte Romanverfilmung "Im Garten der Bestien" von und mit Tom Hanks bekommt prominenten Zuwachs: in einer weiteren Rolle wird Natalie Portman zu sehen sein. Und auch die Regie wurde nun vergeben: Michel Hazanavicius, der in diesem Jahr mit seinem spektakulärem schwarz-weiß-Stummfilm "The Artist" bei den Oscars abräumte, soll den Film inszenieren.
Tom Hanks sicherte sich im letzten Herbst die Rechte an Erik Larsons "In the Garden of Beasts: Love, Terror and an American Family in Hitler's Berlin" (deutsch in etwa: "Im Garten der Bestien: Liebe, Schrecken und eine amerikanische Familie im Berlin der Hitlerzeit"). Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Familie des US-Botschafters William Dodd, der kurz nach der Machtergreifung der Nazis nach Berlin entsandt wurde.
Zuerst führen die Dodds ein recht unschuldig-naives Leben. Sie sind geblendet von einem pulsierenden Berlin der 30er Jahre mit seiner blühenden Theater- und Musikszene, seinen Kaffeehäusern und Bohemians und bemerken darüber nicht die gefährliche politische Entwicklung um sich herum.

Ganz viel Familie bei Natalie Portman

Tom Hanks ist bis dahin am 15. November in "Cloud Atlas" zu sehen. Bei Natalie Portman dauert der nächste Film noch eine Weile: Zwar ist ihr neues Projekt "Knight of Cups" bereits im Dreh - im Moment kümmert sie die Schauspielerin aber vor allem um ihre frisch gebackene kleine Familie, allen voran der 15 Monate alte Sohn Aleph.
"Green Mile"-Michael Clarke Duncan ist tot 04.09.2012

Der Hüne aus "The Green Mile" und "Armageddon" starb an den Folgen eines Herzinfarktes. Michael Clarke Duncan wurde nur 54 Jahre alt

Mit nur 54 Jahren erlag der Schauspieler Michael Clarke Duncan den Folgen eines Herzinfarktes. "The Green Mile"-Regisseur Frank Darabont ist erschüttert.
Hollywood trauert um den sanften Riesen aus "The Green Mile". Der Schauspieler Michael Clarke Duncan starb am Montag in Los Angeles im Alter von nur 54 Jahren. Bereits im Juli hatte der Schauspieler einen Herzinfarkt erlitten und seitdem das Krankenhaus nicht mehr verlassen.
Michael Clarke Duncan wechselte erst in seinen 30ern ins Filmgeschäft. Dank seiner beeindruckenden Physis blieben die Rollen des ehemaligen Bodyguards im Gedächtnis des Publikums haften. Seinen Durchbruch feierte der 1,96-Meter-Mann in "Armageddon", außerdem spielte er unter anderem in "Daredevil", "Planet der Affen" und "Sin City".
Auch Til Schweiger wollte in seinem ambitionierten Drama "One Way" nicht auf den 1,96-Meter-Mann verzichten.

Oscar-Nominierung für den sanften Riesen

Seine größte Rolle konnte Michael Clarke Duncan an der Seite von Tom Hanks in "The Green Mile" verzeichnen. Seine Darstellung als der unschuldig zum Tode Verurteilte John Coffey brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein.
Es ist auch "Green-Mile"-Regisseur Frank Darabont, der als erster öffentlich von Michael Clarke Duncan Abschied nimmt: "Michael war die vornehmste aller Seelen, voller Anstand, Integrität und Höflichkeit. Für die Trauer, die ich fühle, gibt es keine Worte."
Batman und Superman unter der Regie der Wachowskis? 27.08.2012

Filmriese Warner sucht fieberhaft nach Regisseuren für das Superhelden-Team-Up "Justice League". Nun scheinen die Wachowski-Geschwister heiße Kandidaten zu sein.

Geeignete Regisseure für ein Projekt der Größenordnung Superhelden-Blockbuster zu finden, ist alles andere als eine leichte Aufgabe. Wo sich Nolan und Whedon als Glücksgriffe erwiesen, da kann man mit der falschen Wahl schon vor dem Kinostart allen Kredit bei Film- und Comic-Fans verspielen.
Die Helden Superman und Batman mit weiteren Mitstreitern als "Justice League" auf der Leinwand zu vereinen, dieses Vorhaben genießt beim Comicverlag DC und dem Mutterkonzern Warner schon länger höchste Priorität. Und spätestens seit dem gigantischen Erfolg der Konkurrenzhelden von "Marvel's The Avengers" arbeitet man mit noch mehr Druck an dem Projekt. Der Zeitpunkt ist günstig: Superman soll mit "Man of Steel" im Sommer 2013 richtig abheben und Batman kann nach Christopher Nolans "The Dark Knight Rises" in einer "Justice League"-gerechten Form neu gestartet werden. Doch wem vertraut man einen Blockbuster dieser Größenordnung an?
Warner streckt die Fühler nun wohl nach den Wachowski-Geschwistern aus. Ende des 20. Jahrhunderts hatte das Regie-Team den Comic-Film schon einmal neu definiert, ohne dabei überhaupt auf eine gezeichnete Vorlage zurückzugreifen: "Matrix" zeigte 1999 eindrucksvoll, wie ein Superhelden-Abenteuer mit moderner Optik und visionärer Technik aussehen könnte. Den langjährigen Comic-Fans möchte man auch zutrauen, dass sie die Essenz der Charaktere und die Befindlichkeiten der Leserschaft respektieren - dies war bei "Avengers" Joss Whedons Erfolgsrezept.
Andererseits müssten sich die Wachowskis auf eine enge Kooperation mit DC und Warner einstellen. Und die Geschwister sind eigentlich dafür bekannt, gerne möglichst unabhängig zu arbeiten. Aber vielleicht ist dieser heilige Gral der Superhelden-Verfilmungen für sie doch zu verlockend - wer möchte nicht Batman und Superman erstmals Seite an Seite auf der Leinwand zeigen? Und Zeit hätten die Wachowskis: Ihre Zusammenarbeit mit Tom Tykwer, das Projekt "Cloud Atlas" mit den Oscar-Gewinnern Tom Hanks und Halle Berry, ist fertiggestellt, und kommt am 15. November in die Kinos.
Nicht länger eine Option für "Justice League" ist wohl Ben Affleck. Der "Argo"-Regisseur und -Hauptdarsteller (ab 8. November im Kino) hat Gerüchten um ein Engagement in einem Interview vorerst Einhalt geboten: "'Justice League' klingt wirklich aufregend, aber ich arbeite nicht daran."
Wir dürfen also weiter spekulieren, wer für Warners "Justice League" möglich macht, was Joss Whedon für "Marvel's The Avengers" leistete.
Topverdiener Leonardo DiCaprio 03.08.2011

Es gibt einige 20-Mio.-Dollar-Schauspieler. Doch Leonardo DiCaprio ist eine Klasse für sich - jedenfalls bei den Einnahmen des letzten Jahres.

Etwa 6.4 Mio Dollar im Monat verdiente Leo im vergangenen Jahr. Nicht schlecht für einen Schauspieler, der sein erstes Geld mit Werbespots für Bubble Yum Kaugummi und Kraft Käse machen musste.
Seit seinem Debüt in...? Nein, nein: Eben nicht in "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" sondern im künstlerisch etwas weniger wertvollen "Critters 3" von 1991 - hat Leonardo DiCaprio einen langen Weg hinter sich gebracht. Und zwar einen, der sich spätestens jetzt bezahlt macht: Wie das "Forbes"-Magazin nachgerechnet hat, steht Leonardo DiCaprio ganz oben auf der Liste der bestverdienenden Schauspieler.
Zwischen Mai 2010 und Mai 2011 erhielt der 36-Jährige Gagen in Höhe von insgesamt 77 Mio. Dollar. Damit schlug er "Fluch der Karibik"-Star Johnny Depp (50 Mio. Dollar), Adam Sandler (40 Mio. Dollar), Will Smith (36 Mio. Dollar) und Tom Hanks (35 Mio. Dollar).
Besonders "Inception", neben "Shutter Island" der zweite große Film, den DiCaprio 2010 drehte, füllte das Konto des Schauspielers. Ironischerweise ein Film, bei dem er sich anfangs mit einer geringeren Gage als seiner gewohnten von 20 Mio. Dollar zufrieden gab, da die Produzenten sich schwer taten mit der Finanzierung des Films. Dank einer Gewinnbeteiligung und des großen Erfolgs von Christopher Nolans SciFi-Thriller sprangen für DiCaprio am Ende laut "Forbes" 50 Mio. Dollar heraus.
Nicht schlecht für einen Star, der eine Zeit lang sogar gegen den Kassengift-Nimbus kämpfen musste. Die Zeiten sind jedenfalls vorbei: DiCaprio, dem es beeindruckend gelang, sich vom Nachwuchsstar zum Charakterdarsteller zu mausern, ist ab 16. Februar in Clint Eastwoods "J. Edgar" als J. Edgar Hoover zu sehen. Und Quentin Tarantino hat ihn jüngst für "Django Unchained" verpflichtet, der sich in Vorbereitung befindet.
"Toy Story 4" schon in Planung 29.06.2011

Obwohl die Pixar-Studios nach "Toy Story 3" einen Schlussstrich gezogen haben, ist ein weiterer Teil laut Tom Hanks doch sehr wahrscheinlich.

Werden Buzz Lightyear und Woody vielleicht doch noch einmal gemeinsam in ein Abenteuer aufbrechen?
Eigentlich sollte nach "Toy Story 3" Schluss sein mit der lustigen Spielzeug-Gang. Doch jetzt verriet Tom Hanks, der im Original Cowboy Woody seine Stimme leiht, dass Pixar bereits an einem vierten Teil arbeitet.
In einem Interview ließ er zu der Frage, ob es "Toy Story 4" geben könnte, anklingen: "Ich glaube ja. Doch, doch, ich glaube sie arbeiten bereits daran."
Zwar weiß Tom Hanks nichts Genaueres, auch nicht, ob er wieder als Woody seinen großen Auftritt haben wird. Aber Interesse an einem weiteren "Toy Story"-Teil hätte er auf jeden Fall.
Offensichtlich waren die Macher des dritten Spielzeugland-Abenteuers von den Verkaufszahlen so angetan, dass sie sich ganz schnell um entschlossen und die Planung für eine weitere Fortsetzung anfingen. Immerhin war "Toy Story 3" sogar für den Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert, den für den besten Animationsfilm gewann er. Wäre doch zu schade, wenn diese Erfolgsstory nicht fortgeführt würde.
Wettlauf um Bin Laden-Film 03.05.2011

Die Jagd auf Osama Bin Laden ist vorbei, nun beginnt der Kampf um deren Verfilmung. Ganz vorn: "Hurt Locker"-Macherin Kathryn Bigelow.

Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow wollte eigentlich vom Scheitern der Jagd auf Osama Bin Laden erzählen. Dennoch könnte sie jetzt im Rennen um den Top-Stoff vorne liegen.
Die Welt staunt über den Tod von Osama Bin Laden. Am meisten staunt wohl Kathryn Bigelow. Die Oscarpreisträgerin ("The Hurt Locker") plante einen weiteren Soldaten-Thriller. Doch "Kill Bin Laden" wurde nun von der Weltgeschichte überholt - und in den Studios beginnt bereits der Wettlauf um die Verfilmung des Thrillers von Abbottabad.
Dennoch könnte "Kill Bin Laden" den entscheidenden Vorsprung haben. Der Film sollte von einer Special Operations-Einheit erzählen, die den Terrorfürsten aufspüren soll - und daran scheitert. Das Drehbuch von "Hurt Locker"-Autor Mark Boal müsste nur umgeschrieben und schon könnten die bereits laufenden Vorbereitungen für die Dreharbeiten fortgesetzt werden. Kathryn Bigelow hat sich zudem bereits mit Schauspielern getroffen. Dennoch könnte es sein, dass sie nun das Interesse an dem Stoff verloren hat.
Auf seiner Webseite meldet das Entertainment-Magazin "Variety", dass das "Kill Bin Laden"-Skript ein Update bekommt, andere Seiten vermuten das Ende des Projektes. Möglicherweise ist das Element des Scheiterns zu sehr in der Story verwoben und einen bloßen Thriller mit Happy End-Showdown überlässt Kathryn Bigelow dann doch lieber anderen Regisseuren.
Gegen "Kill Bin Laden" spricht auch, dass es das erheblich kleinere der beiden Projekte ist, die Kathryn Bigelow gerade auf dem Schirm hat. In "Triple Frontier" schickt sie ein Staraufgebot (u.a. Tom HanksTom Hanks) ins verrufene Grenzgebiet zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien. Die Gegend, in der sich die Flüsse Igazu und Parana vereinigen, gilt als sicheres Rückzugsgebiet für das organisierte Verbrechen. Das Thema hätte Kathryn Bigelow exklusiv, die Bin Laden-Story dagegen nicht - schließlich ist das jetzt der Top-Stoff des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts, und kaum ein Filmstudio wird ihn sich entgehen lassen wollen.
Matthew McConaughey schmuggelt AIDS-Medikamente 10.03.2011

Im Drama "The Dallas Buyer's Club" spielt Matthew McConaughey einen AIDS-Patienten, der im großen Stil illegale Medizin in den USA verkaufte.

Heißes Eisen!
Matthew McConaughey wagt sich an ein Projekt, das seit einigen Jahren von Hollywood-Studio zu Hollywood-Studio geschoben wird, sogar Brad Pitt verbrannte sich schon die Finger daran. Kein Wunder, denn im Drama "The Dallas Buyer's Club" geht's um AIDS und illegalen Medikamentenschmuggel - nicht gerade der Stoff, aus dem wachsweiches Family Entertainment gemacht wird.
Dabei steckt hinter dem Film eine spektakuläre wahre Geschichte: die des schwulenfeindlichen Elektrikers Ron Woodroof aus Dallas, der sich 1980 mit HIV infizierte und 1986 an AIDS erkrankte. Woodroof, den Matthew McConaughey im Film verkörpern wird, zog daraufhin einen illegalen Handel mit alternativen Medikamenten auf, die er mit großem Risiko selbst in die USA einschmuggelte. Seine Abnehmer nannten sich selbst "The Dallas Buyer's Club", daher auch der Filmtitel.
Damals waren kaum Medikamente erhältlich, die die Lebensqualität eines AIDS-Patienten verbesserten. Woodroof stieß jedoch über einen afrikanischen Arzt auf ein alternatives Präparat namens Interferon, das eigentlich zur Hepatitis-Behandlung gespritzt wird, vielen Erkrankten bei oraler Einnahme aber gegen AIDS-Symptome wie Gewichtsverlust, Fieber, Müdigkeit und Durchfall half. Der Haken: Das Präparat war in dieser Form nicht von der US-Gesundheitsbehörde zugelassen, die Prüfung sollte noch mehrere Jahre dauern - zu lang für die durchschnittliche Lebenserwartung eines akut an AIDS Erkrankten.
Daher find Woodroof an, Interferon in großen Mengen aus dem Ausland einzuschmuggeln: hunderte Ampullen, die er von Trockeneis umhüllt in einem Aktenkoffer transportierte. Als er einmal am Flughafen von Tokyo auf sein qualmendes Gepäckstück angesprochen wurde, log er dreist, Trockeneis sei sein Sex-Fetisch. Dort war man so geschockt, dass man den offenbar verrückten Amerikaner die Sicherheitskontrolle passieren ließ. Außerdem hatte Woodroof stets 25.000 Dollar in kleinen Scheinen dabei: "Man weiß schließlich nie, wenn man bestechen muss", erklärte er.
Die US-Gesundheitsbehörde wusste zwar von dem groß angelegten Schwarzhandel, zeigte jedoch Verständnis für die Verärgerung über die lange Zulassungsprozedur für Interferon und ließ Woodroof inoffiziell gewähren.
Die Wirkung beschrieb Woodroof so: "Wenn man Interferon einnimmt, fühlt man sich 10 Jahre jünger, Du hast wieder Kraft und Appetit und es sieht Dir nicht jeder sofort an, dass Du AIDS hast." Trotzdem war sich Woodroof seines Schicksals und dessen seiner Abnehmer immer bewusst: "Es gibt keine Heilung, jeder stirbt, das gehört dazu." Woodroof lebte bis 1992.
Den Film soll nun Jean-Marc Vallee inszenieren, er hat sich zuletzt mit dem Historiendrama "Young Victoria" hervorgetan. Für Hoffentlich macht diesmal keiner einen Rückzieher! Schließlich hat Tom Hanks mit "Philadelphia" bewiesen, dass sich Anspruch und großer Erfolg nicht ausschließen.
Oscars: Colin Firth dankt wie in "The King's Speech", Natalie Portman weint 28.02.2011

Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!

"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"
So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Oscar-Dreikampf zwischen "Gravity", "American Hustle" und "12 Years a Slave 16.01.2011

Der Space-Hit und die Gaunerballade haben 10 Oscarchancen, das Sklavendrama 9. Keine Nominierung für Daniel Brühl!

Kreisen die meisten Oscars demnächst in der Erdumlaufbahn, stellt sie sich ein Trickbetrüger auf den Kaminsims oder vergolden sie einem Ex-Sklaven die Freiheit? 2013 war ein großartiges Kinojahr mit vielen außergewöhnlichen Filmen. Kein Wunder also, dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Oscar-Verleihung am 3. März keinen klaren Favoriten sieht. Gleich drei Filme liegen mit jeweils zehn bzw. neun Nominierungen vorne: "Gravity", "American Hustle" und "12 Years a Slave". Unter diesen dreien wird daher wohl auch der Oscar für den besten Film und die beste Regie ausgefochten. Superstar Sandra Bullock darf sich für ihr bewegendes Porträt einer gestrandeten Astronautin in "Gravity" zudem Hoffnungen auf den Oscar für die beste Hauptdarstellerin machen, auch wenn sie mit Amy Adams, die für ihre sexy Gaunerin in "American Hustle" bereits den Golden Globe gewann, und Cate Blanchett als abstürzende Society-Lady in Woody Allens "Blue Jasmine" starke Konkurrenz hat. Ähnlich spannend geht es bei den Männern zu. Hier gibt es gleich vier Favoriten mit Chiwetel Ejiofor im eindringlichen Drama "12 Years a Slave", Leonardo DiCaprio als gnadenloser Aktienbetrüger in Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street", Christian Bale in "American Hustle" als Gauner, der im Auftrag des FBI korrupte Politiker in die Falle locken soll. Und dann ist da noch Matthew McConaughey in "Dallas Buyers Club" (6 Nominierungen) als texanischer Supermacho, der nach seiner AIDS-Erkrankung zum Aktivisten und Helden der Schwulenszene mutiert, weil er nicht zugelassene Medikamente in die USA schmuggelt. McConaughey hat nicht zuletzt wegen seiner körperlich mitreißenden Performance vermutlich leicht die Nase vorn. Zudem ist Jared Leto, der McConaugheys Figur als Dragqueen beim großangelegten Vertrieb der Medikamente zur Seite steht, der klare Favorit bei den Nebendarstellern. Lediglich der somalische Schauspieler Barkhad Abdi, der Tom Hanks als Pirat in "Captain Phillips" die Stirn bietet, hat hier Außenseiterchancen. Daniel Brühl, der für sein Porträt von Formel-1-Legende Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg" noch für einen Golden Globe nominiert war, wurde bei den Oscars leider nicht berücksichtigt. Bei den Golden Globes gewann auch "Panem"-Star Jennifer Lawrence als eifersüchtige und schicksalhafte Frau von Christian Bale in "American Hustle" für ihre ungewohnt rotzige Darstellung den Preis als beste Nebendarstellerin. Doch bei den Oscars dürfte Lupita Nyong'o die besseren Karten haben als vom gnadenlosen Sklaventreiber Michael Fassbender geplagte Leidensgenossin von Chiwetel Ejiofor in "12 Years a Slave". Peter Jacksons erfolgreicher zweiter Teil der Hobbit-Trilogie "Smaugs Einöde" wurde traditionsgemäß nur in technischen Kategorien wie Ton, Tonschnitt und Spezialeffekte nominiert - und muss sich dabei wohl dem visuell revolutionärsten Film des Jahres "Gravity" beugen, der wegen seiner besonderen Machart auch bei Kamera, Ausstattung und Schnitt als Favorit gilt. Das mag am Verleihungs-Abend auch den Ausschlag für die meisten Oscars insgesamt geben, auch wenn andere Filme in den "Königskategorien" der Schauspieler, Regisseure und des besten Films besser abschneiden sollten. Fans von Kostüm-Epen dürfen indes auf einen Oscar für "Der große Gatsby" hoffen, vielleicht macht aber auch das Kampfkunst-Epos "The Grandmaster" hier das Rennen. In den beiden Drehbuchkategorien gilt die Verfilmung von "12 Years a Slave" als sicherer Tipp, als Originaldrehbuch wird "American Hustle" vermutlich triumphieren über das innovative Buch zu "Her" über einen Mann, der sich in das lernfähige, personalisierte Betriebssystem seines Computers verliebt. Der deutsche Beitrag "Zwei Leben" hat eine Nominierung für den Auslands-Oscar leider knapp verpasst, hier wurden Beiträge aus Belgien, Italien, Dänemark, Kambodscha und Palästina nominiert. Bei den Animationsfilmen ist Disneys moderne Märchen-Adaption "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" wohl Favorit gegen "Die Croods" und "Ich - Einfach unverbesserlich 2". Wer dann am Ende wirklich einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht zum 3. März in Los Angeles, wenn Kult-Komikerin Ellen De Generes nach 2007 zum zweiten Mal durch die wichtigste Gala der Welt führt und die magischen Worte durch das Dolby Theatre hallen "And the Oscar goes to?" » Alle Oscar-Nominierungen im Überblick
Tom Hanks mit Will Smith und Christian Bale im nächsten Bigelow-Film 06.10.2010

Oscargewinnerin Kathryn Bigelow verhandelt für das Grenzdrama "Triple Frontier", ihrem ersten Film nach "Hurt Locker", mit drei absoluten Superstars!

Anfang nächsten Jahres will Kathryn Bigelow mit dem Dreh zum ersten Projekt nach ihrem Oscarerfolg "The Hurt Locker" beginnen. Mit von der Partie könnte dann Tom Hanks sein, der bereits über eine der fünf Hauptrollen in dem Film verhandeln soll.
Tom Hanks ist offenbar stark daran interessiert, eine der fünf Hauptrollen in "Triple Frontier" zu spielen, Kathryn Bigelows erstem Projekt nach ihrem Oscargewinner "Tödliches Kommando - The Hurt Locker".
Wie "Deadline Hollywood" berichtet, sollen sich der Schauspieler und die Regisseurin bereits zu Gesprächen getroffen haben. Unter Dach und Fach ist die Zusammenarbeit jedoch noch nicht.
"Triple Frontier" spielt im Milieu der organisierten Kriminalität an der Grenze zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay und soll Anfang kommenden Jahres in Dreh gehen. Für zwei der fünf größten Rollen laufen Gespräche mit zwei weiteren Superstars: Christian Bale und Will Smith!
Als Produzenten fungieren neben Bigelow ihr "Hurt Locker"-Kompagnon Mark Boal, der auch das Drehbuch schreibt, und Charles Roven ("The Dark Knight", "Bank Job").
"Toy Story 3" - Kritik in Bildern 26.07.2010

Mit Teil 3 der bahnbrechenden Animations-Saga haben die Macher von Disney und Pixar etwas Perfektes noch perfekter gemacht.

Mr. Nice Guy 15.05.2009

Er ist Hollywoods Nummer 1, verdient Rekordgagen und bleibt trotzdem bescheiden. In "Illuminati" soll Tom Hanks nun die katholische Kirche retten.

Er hatte bereits in zehn Häusern gelebt, fünf Schulen besucht und drei Mütter gehabt, bevor er zehn wurde. Mit so einer Biografie wird man Alkoholiker, Einsiedler oder Tierquäler mit Perspektive Serienmörder.
Tom Hanks aber wurde allen widrigen Umständen zum Trotz ein Star. Mit knapp 100 Nominierungen und Auszeichnungen, unter anderem zwei Oscars, ist er der erfolgreichste und bescheidenste Star, den Hollywood in den letzten 20 Jahren gesehen hat.
Perfektion hat sich eingerichtet in Onkel Toms Hütte. Beruflich sammelt er Hits, und als Gutmensch thront der vierfache Vater, der seit 1988 in zweiter Ehe mit Kollegin Rita Wilson verheiratet ist, unantastbar über den Schmeißfliegen Hollywoods, die in seiner Nähe vergeblich nach fauligen Altlasten schnüffeln. "Ich bin ein angenehmer Zeitgenosse", ordnet sich Hanks selbst ein, "aber ich lebe und arbeite in einem sehr behüteten Umfeld. Ich habe es leicht, warum also sollte ich nicht freundlich sein?"
Küchenjunge auf Wanderschaft
Diese Bescheidenheit, der ständige Kontakt zum Boden, haben den Überflieger zur Legende gemacht. Sein makelloses Image wirkt gruselig, aber es ist nicht PR-Fassade, sondern Ausdruck gelebter Persönlichkeit. Eintracht und Harmonie waren schon im Namen seines Geburtsorts Concord angelegt, wenn auch nicht in der Ehe seiner Eltern.
Hanks war fünf bei ihrer Scheidung und wuchs bei seinem Vater auf. Amos Hanks war Koch und führte mit Tom und wechselnden Frauen ein Nomadenleben. Der permanente Anpassungsdruck an neue Menschen und Milieus stählte den kleinen Hanks, bereitete ihn auf das Anforderungsprofil im Filmzirkus vor. Schon auf seiner High School in Oakland, später auch im College spielte er Theater, verließ dann vorzeitig seine Uni in Sacramento (an der er seine erste Frau und Mutter seines Sohnes Colin lieben lernte), um Schauspieler zu werden.
Kumpel mit Herz
Nach seinem mit 785 Dollar pro Woche bescheiden honorierten Filmdebüt im Horrorthriller "Labyrinth der Monster" und Gastrollen in TV-Hitshows wie "Family Ties" und der Sitcom "Bosom Buddies" machte ihn "Splash - Die Jungfrau am Haken" 1984 zum Star.
Drei Jahre später bescherte "Big" dem lebenslustigen Kindskopf die erste Oscar-Nominierung und einen Golden Globe. Eine längere Durststrecke, die durch die Komödie "Scott & Huutsch" unterbrochen wurde, endete 1992 mit "Eine Klasse für sich".
Wohlverdienter Goldregen
Seit seiner Rolle als fluchender, wie ein Lama spuckender Baseball-Coach hat Hanks einen Hit nach dem anderen gelandet. Für die Rolle des aidskranken Anwalts in "Philadelphia" wurde er mit einem Golden Globe und einem Oscar belohnt und nahm ein Jahr später die Trophäen für den liebenswerten Dorftrottel "Forrest Gump" entgegen.
2002 kam Tom Hanks gleich mit drei Filmen in die Kinos. Während er für "Road to Perdition" und "Catch Me If You Can" selbst vor der Kamera stand, produzierte er zusammen mit seiner Frau den Überraschungserfolg "My Big Fat Greek Wedding".
Volles Programm
Nach der harmlosen Komödie "Terminal" brillierte Tom im Blockbuster "The Da Vinci Code - Sakrileg" und zog mit der Verfilmung des religionskritischen Kultromans den Zorn des Vatikans auf sich. Davon ließ er sich jedoch nicht beeindrucken und kommt nun mit der Fortsetzung "Illuminati" in die Kinos. Sollte ihm auch der neue Dan-Brown-Roman um Robert Langdon gefallen, will Hanks sogar ein drittes Mal den Harvard-Symbolologen verkörpern.
Als Schauspieler macht sich Tom Hanks allerdings mittlerweile recht rar, er arbeitet mehr und mehr als Produzent und trug so zum Welterfolg von "Mamma Mia!" bei. Zumindst in einer Nebenrolle ist er demnächst in "The Great Buck Howard" zu sehen. In der Dramödie übernimmt er wie im richtigen Leben die Rolle als Vater des Hauptdarstellers Colin Hanks.
Ein Mann für jeden Geschmack
Gewinnendes Auftreten ist das Geheimnis des Trekkies, Kennedy-Fans und verhinderten Astronauten, der als biografischen Bonus auch eine direkte Verwandtschaft mit Abraham Lincoln und eine dicke Freundschaft mit Spielberg vorzuweisen hat.
Er überwindet mit seiner Ausstrahlung die Kluft zwischen den Geschlechtern, den Generationen, Persönlichkeiten: Männer erkennen ihn als Buddy, nicht als Rivalen, Frauen finden ihn liebenswert, nicht zuletzt, weil ihm die Liebe alles wert ist.
"Ich bin ein glücklicher Mann", beschreibt Hanks seine Ehe. "Aber Rita hätte es besser treffen können."
Dritte Mission für Robert Langdon? 21.04.2009

"Sakrileg"-Autor Dan Brown veröffentlicht sein nächstes Buch und lässt Tom Hanks auf ein neues Abenteuer als Kunsthistoriker hoffen.

"Sakrileg" ist der meistverkaufte Erwachsenen-Roman aller Zeiten. Jetzt legt Dan Brown noch einen nach.
Am 15. September 2009 wird das nächste Werk des Thriller-Königs, "The Lost Symbol", in den amerikanischen Buchläden erscheinen. Wie bereits in "Sakrileg" und "Illuminati" begibt sich der Kunsthistorik-Professor Robert Langdon auf eine spannende Suche nach versteckten Hinweisen und Codes. Diesmal bleiben ihm jedoch nur 12 Stunden Zeit, um das Rätsel zu lösen.
Kaum ist der Roman fertig gestellt, melden sich auch schon die Filmstudios, um sich die Rechte zu sichern. Nur verständlich, denn Ron Howards Verfilmung von "The Da Vinci Code" ließ die Kassen mächtig klingeln, der Nachfolger "Illuminati" startet am 15. Mai und wird vom Publikum ebenfalls heiß erwartet. Da ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Tom Hanks sich wieder als Codeknacker verdient macht.
E-Mail vereint Tom und Meg 18.12.2008

Dass aus Hass dank des technischen Fortschritts auch Liebe werden kann, bewiesen Meg Ryan und Tom Hanks in der Erfolgskomödie "E-Mail für Dich".

Ein kleiner Briefumschlag leuchtet auf dem Bildschirm und zeigt an, dass neue Post da ist.
Meg Ryan und Tom Hanks entdeckten am 18. Dezember 1998 in "E-Mail für Dich" die Vorzüge des Internets und fanden trotz beruflicher Differenzen am Ende zueinander. Bei der US-Premiere ließ sich das Publikum gerne in vorweihnachtlich-romantische Stimmung versetzen, obwohl die Story doch sehr vorhersehbar war: Er machte als Teil eines großen Buchkonzerns den kleinen Läden, wie sie einen führt, die Kunden abspenstig. Doch bei den Begegnungen im Web wusste keiner von der wahren Identität des anderen...
Nach "Joe gegen den Vulkan" und "Schlaflos in Seattle" sorgte das sympathische Traumpaar bereits zum dritten Mal auf der Leinwand für Herzschmerz und ein Happy End. Seitdem kam es zu keiner weiteren Begegnung mehr - bisher jedenfalls...
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA
Kommentar erstellen
Kommentar erstellen

 
 
GEBURTSDATUM: 09.07.1956 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Janet Turner (Krankenhausangestellte)
Vater: Amos Hanks (Koch, 1961 Scheidung von Janet Turner, 1992 gest.)
Schwester: Sandra (Schriftstellerin, geb. 1951)
Brüder:
Larry (Professor; geb. 1953)
Jim (Schauspieler, geb. 1961)
Ehefrauen
Samantha Lewes (1978 - 1985)
Rita Wilson (seit 1988)
Tochter: Elizabeth (von Samantha Lewes)
Söhne:
Colin (von Samantha Lewes)
Chester (von Rita Wilson)
Truman (von Rita Wilson)

Autogrammadresse

c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA

 
 

Reservierungshotline

040 80 80 69 69
Täglich von 10 bis 21 Uhr

zzgl. 0,70 € Aufschlag je Karte

MaxXimum 4K