William Shatner
GEBURTSTAG:
22.03.1931 in Montréal
22.03.1931 in Montréal
Kurzinfo
Als Captain James Tiberius Kirk, Kommandant des Raumschiffs Enterprise und aufrechter Weltraum-Ritter, erlangte William Shatner in der TV-Serie "Star Trek" (1966-1969, 79 Folgen) und sieben Kinofilmen der Erfolgsreihe (zwischen 1979 und 1994) uneingeschränkte weltweite Popularität, der weder hängende Schultern, die geniale Parodie "Galaxy Quest" noch Imitationen ernsthaft etwas anhaben konnten. Die Kultserie der NBC und die Filme der Paramount um Zeitsprünge ...weiter »
GEBURTSDATUM: 22.03.1931
Als Captain James Tiberius Kirk, Kommandant des Raumschiffs Enterprise und aufrechter Weltraum-Ritter, erlangte William Shatner in der TV-Serie "Star Trek" (1966-1969, 79 Folgen) und sieben Kinofilmen der Erfolgsreihe (zwischen 1979 und 1994) uneingeschränkte weltweite Popularität, der weder hängende Schultern, die geniale Parodie "Galaxy Quest" noch Imitationen ernsthaft etwas anhaben konnten. Die Kultserie der NBC und die Filme der Paramount um Zeitsprünge und Zeitregelungen, Ionenstürme, Kämpfe gegen die Erzfeinde Klingonen und zwischenzeitlichen ökologischen Walrettungsaktionen und pazifistischen Missionen waren Parabeln auf jeweils aktuelle Verhältnisse. Für den fünften Kinofilm ("Am Rande des Universums") zeichnete Shatner, der von Beginn an an die Magie der Serie geglaubt hatte, als Regisseur verantwortlich.Der Kanadier William Shatner wurde 1931 in Montreal geboren, trat im Schultheater und am Broadway auf und spielte in hunderten von TV-Serien-Episoden, bevor er 1958 als einer der "Brüder Karamasow" seinen Hollywood-Einstand gab. Da seine Filmkarriere nicht recht in Gang kam, kehrte er zum Fernsehen zurück und wurde durch den phänomenalen Erfolg der "Star Trek"-Serie selbst überrascht. In den siebziger Jahren sah man Shatner in B-Movies und TV-Shows, in den achtziger Jahren war er Titelheld der TV-Serie "T.J. Hooker" und inszenierte mehrere Folgen. 1979 knüpfte er mit dem ersten "Star Trek"-Film wieder an die alten Erfolge an. Über die Erfahrungen mit dem Kult schrieb Shatner drei Bücher und produzierte mehrere Dokumentationen.
Shatner besitzt wie Leslie Nielsen Sinn für Selbstironie und trat in komischen Rollen in den Komödien "Airplane II" als unfähiger Pilot, in "Loaded Weapon" als Piranhas fressender Pate und in den beiden Teilen von "Miss Undercover" als Miss-Wahl-Conferencier Stan Fields auf. 1994 wurde er Chef der Special-Effects-Firma C.O.R.E. Digital Pictures ("Mimic", "Dr. Dolittle").
2004 gewann Shatner den Emmy für die TV-Serie "The Practice - Die Anwälte", 2005 seinen ersten Golden Globe für die daraus entstandene TV-Serie "Boston Legal".
Privat ist Shatner erfolgreicher Pferdezüchter und Besitzer eines Gestüts in Kentucky und unterstützt Wohltätigkeitsorganisationen.
GEBURTSDATUM: 22.03.1931
Der ewige Streit um die beste SciFi-Reihe gipfelt in einer Schlammschlacht zwischen William "Kirk" Shatner und Carrie "Leia" Fisher. Die Lösung hat George Takei.
Nein, das war ganz und gar nicht nett?William Shatner spuckt gerne große Töne und seine Eitelkeit, einst der beliebte Enterprise-Kapitän James T. Kirk gewesen zu sein, kennt keine Grenzen. Das hat Shatner zuletzt mit einem bissigen Kommentar in Richtung der SciFi-Konkurrenten von "Star Wars" unter Beweis gestellt. Er behauptete, die "Krieg der Sterne"-Reihe sei eine bloße Kopie von "Raumschiff Enterprise" - noch dazu eine schlechte:
"In 'Star Trek' geht es um Beziehungen zwischen den Charakteren, um ihre Konflikte, dazu gibt es Geschichten mit schwierigen philosophischen Fragen, die dem Ganzen eine echte Dramatik verleihen", sagt William Shatner. "Dagegen sind 'Star Wars' doch bloß Special Effects, eine reine ILM-Show."
ILM meint dabei Industrial Lights and Magic, die bahnbrechende Effektschmiede von "Star Wars"-Mastermind George Lucas.
Damit goss Shatner Öl ins Feuer, das schon seit langer Zeit zwischen den rivalisierenden Fans von "Star Trek" und "Star Wars" brennt. Entsprechend sah sich Carrie Fisher alias Prinzessin Leia genötigt, im Namen der Skywalker-Anhänger zu kontern:
"Meine Weltraum-Haarknoten sind jedenfalls viel besser als die Ohren von Mr. Spock - und das Wort 'Klingone' klingt wie ein Waschmittel", höhnte Fisher.
Einen solch hitzigen Streit kann natürlich am besten ein bedächtiger Asiate schlichten. Auftritt George Takei, der in "Star Trek" den Steuermann der Enterprise, Hikaru Sulu, verkörperte. Er hat nämlich einen gemeinsamen Feind ausgemacht, gegen den man sich doch lieber verbünden sollte:
"Wir brauchen jetzt mehr denn je einen 'Frieden der Sterne', denn es gibt eine gemeinsame Bedrohung für die gesamte Science Fiction. Sie heißt 'Twilight'. Und sie ist wirklich, wirklich übel! Da gibt es kein Heldentum mehr, keine Kameradschaft und keine epischen Schlachten. Stattdessen haben wir jetzt Vampire, die glitzern, herumjammern und auf die Highschool gehen. Ich habe ja nichts dagegen, das Fantasy-Genre mit ein bisschen Sex-Appeal zu würzen. Aber SciFi-Fans, seid gewarnt: Es finden sich keine großartigen Geschichten, Charaktere oder tiefgründige Lebenswahrheiten in 'Twilight'. Die einzige Botschaft, die laut und deutlich aus 'Twilight' herausklingt, lautet: 'Mag mich mein Freund?!??'"
Man darf gespannt sein, wie die drei Fan-Lager auf diese böse Spitze reagieren. Wenn's dumm läuft, hat Takei nämlich nun erst so richtig für Unfrieden gesorgt. Möglicherweise sollte er etwas Knoblauch an seine Schlafzimmertür hängen - und hoffen, dass die Macht auch nachts mit ihm ist?
Kirk, Picard, Archer: Die Doku "The Captains" bringt alle Star Trek-Chefs zusammen. William Shatner forderte dabei Chris Pine im Armdrücken.
Der erste hemdsärmelig und brachial, der nächste analytisch und überlegt?Jeder hatte seinen eigenen Stil, ob William Shatner als leidenschaftlicher erster Captain Kirk in der Original-Enterprise-Serie, Patrick Stewart als kühler Kalkulierer Jean-Luc Picard in "The Next Generation" oder die erste Frau Kate Mulgrew als leidgeprüfte, pragmatische Kommandantin der "Voyager".
All diese Charaktere bringt nun die TV-Doku "The Captains" des amerikanischen Bezahlsenders "Epix" zusammen - natürlich fehlen dabei auch Avery Brooks als Chef von "Deep Space Nine" und Scott Bakula alias "Enterprise"-Held Captain Archer nicht.
Idee und Buch stammen dabei pikanterweise von Ur-Kirk William Shatner selbst. Der als eitel geltende Schauspieler stellt aber vor allem Chris Pine, den Helden der neuen "Star Trek"-Kinofilme von J.J. Abrams, in den Mittelpunkt. Zwischen ihm und Serien-Pionier William Shatner liegen exakt 50 Jahre. Doch das hielt den ehrgeizigen 80-jährigen Shatner nicht davon ab, seinen 30-jährigen Kirk-Nachfolger zu einem Duell im Armdrücken zu fordern, wie ein erstes Foto aus der Doku beweist.
Welcher der beiden das Kräftemessen für sich entscheiden konnte, wurde natürlich noch nicht verraten. William Shatner begründete das ungewöhnliche Duell so:
"Chris ist sehr schüchtern, deswegen habe ich einen Tisch und zwei Stühle außerhalb des Filmstudios aufgestellt und ihm ein Armdrücken angeboten. So starteten wir unser gemeinsames Interview. Das hat das Eis gebrochen, da bin ich sicher!"
Ob die beiden Kirks um einen bestimmten Einsatz gerungen haben? Shatner hätte sich sicher am liebsten eine Rolle im zweiten "Star Trek"-Film von Serien-Neustarter J.J. Abrams an der Seite seines Gegners und Neu-Kirks Chris Pine erstritten. Denn erst kürzlich klagte der Ur-Kirk, dass er trotz seines großen Wunsches auch in "Star Trek 2" keinen Gastauftritt bekommen wird. Sollte es beim Armdrücken also darum gegangen sein, dürfte Shatner wirklich alles in die Waagschale geworfen haben um seinen Nachfolger zu bezwingen?

































