Zack Snyder

Portrait von Zack Snyder
Zack Snyder

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100%
GEBURTSTAG:
01.03.1966 in Green Bay, Wisconsin

Kurzinfo

Zack Snyder, Jahrgang 1966, begann sich zunächst als Regisseur und Kameramann für Werbespots (u.a. Audi und Budweiser) und Musikvideos (z.B. für Morrissey) einen Namen zu machen. Darüber hinaus drehte Snyder, der Visual Art in London studierte, Porträts über Sportstars wie Michael Jordan und Martina Navratilova. 2004 feierte der Amerikaner sein Spielfilm-Regiedebüt mit dem Horror-Remake "Dawn of the Dead".

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GEBURTSDATUM: 01.03.1966
Zack Snyder, Jahrgang 1966, begann sich zunächst als Regisseur und Kameramann für Werbespots (u.a. Audi und Budweiser) und Musikvideos (z.B. für Morrissey) einen Namen zu machen. Darüber hinaus drehte Snyder, der Visual Art in London studierte, Porträts über Sportstars wie Michael Jordan und Martina Navratilova. 2004 feierte der Amerikaner sein Spielfilm-Regiedebüt mit dem Horror-Remake "Dawn of the Dead".
GEBURTSDATUM: 01.03.1966
Neuer "Superman"-Film: So wird der Trailer aussehen 15.02.2012

Frisch aus dem Schneideraum des neuen "Superman"-Films mit "Tudors"-Star Henry Cavill kommt, lange vor Release, eine szenengenaue Beschreibung des ersten Clips!

Die ganze Dramatik der Superman-Saga in zwei Minuten!
Konkurrent Batman hat vorgemacht, wie man einen legendären Superhelden fürs Kino komplett neu erfindet. Und während die neue Saga um den Dunklen Rächer von Gotham mit "The Dark Knight Rises" demnächst bereits in die dritte Runde geht, erhebt sich der neue Superman im Sommer 2013 zum ersten Mal in den Himmel über Metropolis.
Dazu will Filmriese Warner schon sehr bald den ersten Trailer mit dem neuen Hauptdarsteller Henry Cavill ("Die Tudors", "Krieg der Götter") zeigen. Daher sitzen die Macher um Regisseur Zack Snyder ("300") derzeit im Schneideraum, um die besten der bisher gedrehten Szenen zu einem Heißmacher zusammenzustellen.
Dabei hat ein Mitarbeiter den Kreativen über die Schulter geguckt und eine detailgenaue Beschreibung des geplanten Clips geliefert. Diese hat die US-Site "Comic Book Movie" prompt ins Netz gestellt. Hier eine Übersetzung:
Zu Beginn des Trailers schweben mehrere Planeten in den Tiefen des Weltraums. Dazu ist die Stimme von Jor-El (Supermans kryptonischer Vater, gespielt von Russell Crowe) zu hören: "Mein Sohn, du bist auf unserer Welt nicht mehr sicher". Plötzlich explodiert einer der Planeten und eine kleine Rettungskapsel kommt aus den Flammen hervor.
Dann ist zu sehen, wie Jor-El und Lara Lor-Van (Supermans Mutter, Julia Ormond) ihr Baby in das kleine Raumschiff gesteckt haben. "Wir sind von einer unerwarteten Macht getroffen worden", sagt Jor-El. Danach wird gezeigt, wie Jor-El unter einer Brücke auf General Zod (Kryptons Erzbösewicht, Michael Shannon) trifft.
In der nächsten Szene passiert das kleine Raumschiff einige Satelliten und tritt in die Erdatmosphäre ein. In einem Kontrollzentrum bemerken einige Wissenschaftler das unidentifizierte Objekt, das dann in die Farm der Familie Kent (Supermans Adoptiveltern auf der Erde) kracht. Johnathan (Kevin Costner) und Martha (Diane Lane) stürmen aus ihrem Haus um sich das Raumschiff anzusehen. John murmelt "Was ist das??". Das Schiff macht seltsame Geräusche und seltsame fremde Schriftzeichen erscheinen darüber. Als die Kents einen Schritt zurücktreten, öffnet sich das Dach der Kapsel und ein Stuhl fährt nach oben, in dem ein Baby sitzt.
Martha Kents Stimme sagt im Hintergrund "Als Du ein Kind warst, Clark, nun, lass es mich so sagen - Du warst anders?" Dann sieht man Clark, wie er ein Auto hochhebt, einen Bleistift in der Luft kreisen lässt ohne ihn zu berühren, und wie er sich mit angestrengtem Blick in einem Zimmer befindet, den Kopf nach oben gereckt. Die Kamera fährt ein Stück zurück, und man sieht, dass Clarks Füße gar nicht den Boden berühren und wie er langsam nach oben schwebt. "Du konntest Dinge, die andere Kinder nicht konnten", sagt Marthas Stimme.
Nun folgt eine Szene, in der ein Bus von einer Brücke stürzt, und Clark, inzwischen im Teenageralter, panisch zusieht. Die junge Lana Lang (Jadin Gould) schreit in Todesangst. Plötzlich stoppt der Bus, weil Clark ihn, mitten in der Luft schwebend, festhält. "Das hat Dir einige Probleme mit den anderen Kindern eingebracht", erklärt Marthas Stimme aus dem Hintergrund. Man sieht, wie Clark in der Schule herumgeschubst wird. "Du warst außergewöhnlich", sagt die Stimme. "Du konntest erstaunliche Dinge tun. Du warst ein Supermann."
Jetzt spricht Martha in der Küche der Kents mit dem erwachsenen Clark. Er sagt: "Ich weiß das alles. Aber warum ist das so? Das habt ihr mein ganzes Leben vor mir geheim gehalten. Ich stehe kurz davor, in der Welt da draußen mein eigenes Leben zu führen, aber ich verlasse Euch nicht, bevor ich nicht den Grund kenne!" Seine Mutter antwortet: "Clark, nur deswegen gehst Du doch überhaupt."
Clark geht hinaus zur Scheune und hievt seine alte Raumkapsel aus einer Truhe. Nun sieht man im schnellen Wechsel, wie Clark viele Dokumente liest und Videos ansieht.
Nach einem Schnitt ist zu sehen, wie Clark unbekleidet kopfüber in Eiswasser springt. Dann sitzt er mit einem alten Mann in einem Iglu und wärmt seine Hände über einem Feuer. Der alte Mann fragt: "Wir haben hier selten Besuch. Warum bist Du hier?" Clark antwortet: "Ich habe Kräfte. Unvorstellbare Kräfte. Und ich weiß nicht, was ich mit ihnen tun soll?"
Dann sieht man ein Flugzeug landen, aus dem der heimgekehrte Clark aussteigt. Später holt er aus seiner Kapsel ein blaues Oberteil mit einem "S"-Symbol heraus. Plötzlich erscheint ein seltsamer Luftwirbel, aus dem General Zod herausfällt. Superman fliegt quer über den Himmel und greift seinen Erzfeind mit Hitzeblicken an. Inzwischen versuchen die Kents ihren Bunker zu erreichen, während ein gewaltiger Tornado ihr Land verwüstet.
Nun unterhält sich Clark in der Redaktion des Daily Planet mit Lois Lane (Amy Adams). "Du bist also der Neue", sagt sie. "Viel Glück, als erster bei den heißen Stories zu sein - denn ich bin immer diejenige, die die besten Tipps bekommt."
Dann wird ein Stapel Zeitungen in einen Lieferwagen geladen, neben dem Clark und Lois stehen. Auf dem Titelblatt prangt "Selbsternannter Rächer in den Straßen von Metropolis. Er nennt sich 'Superman'!"
Im Finale des Trailers stehen sich Superman und General Zod in Metropolis direkt gegenüber und kämpfen mit Hitzeblicken gegeneinander. Die Strahlen treffen sich in der Mitte, um die beiden herum wirbelt ein Flammenmeer. Die rote Lichtkugel, die sich aus den beiden Strahlen in der Mitte bildet, wird immer größer. Aus ihr heraus tritt das Superman-Symbol, auf dem der Schriftzug "Man of Steel" erscheint. Darunter die Worte "Demnächst im Kino."
In den USA ist das am 14. Juni 2013 der Fall. Sobald der genaue deutsche Kinostart für "Superman" feststeht, erfahren Sie es hier!
Zack Snyder steht für "300"-Fortsetzung auf der Kippe 07.04.2011

Das Sequel des Blockbusters "300" wird nun doch nicht "Xerxes" heißen und auch das erneute Mitwirken von Hit-Regisseur Zack Snyder ist fraglich.

Ausgerechnet Superman könnte Zack Snyder bei der Fortsetzung des Schlachtenepos "300" einen Strich durch die Rechnung machen. Überschneidungen in den Drehplänen könnten Snyder aufs "300"-Abstellgleis zu befördern.
Mit der düsteren Verfilmung von Frank Millers Sparta-Comic "300" schrieb Zack Snyder Filmgeschichte. In fantastischen Bildern und mit grandiosen Schauspielern tischte Snyder Freunden von gepflegter Action eine äußerst ästhetische Schlachtplatte auf, wie man sie zuvor noch nie im Kino gesehen hatte. Mit einem geschätzten Budget von 65 Millionen Dollar spielte das Historienspektakel um 300 tapfere spartanische Krieger, die sich mutig einem gewaltigen Perserheer in den Weg stellten, alleine in den USA 2007 über 200 Millionen ein.
Eine Fortsetzung der geschichtsträchtigen Auseinandersetzung war absehbar. Zumal Frank Miller auch der Forderung von Zack Snyder nachkam. Snyder hatte einer weiteren Verfilmung zugestimmt, falls Frank eine "300"-Fortsetzung zeichnen würde.
Miller hat seine Aufgabe mit dem Nachfolger "Xerxes" bereits erledigt. Jetzt ist Zack Snyder gefordert. Der verkündete jüngst, dass das Drehbuch bereits verfasst sei und dem Studio zur Prüfung vorgelegt wurde. Was dem Filmemacher jedoch Kopfzerbrechen bereitet, ist sein Zeitplan. Snyder ist sich nicht sicher, ob er beim "300"-Sequel, das nun sicher nicht "Xerxes" heißen wird, überhaupt Regie führen kann.
Er kann noch nicht abschätzen, ob er mit der Umsetzung "Superman - Man of Steel" rechtzeitig fertig wird. Die Produzentenkollegen um Mark Canton hätten Snyder gerne mit an Bord. "Wir werden bald eine Entscheidung treffen, wie wir vorgehen", versichert Canton und verrät weiter: "Aber ich sehe uns nicht zwei Jahre darauf warten, bis wir den Film machen und Zack dabei die Führung übernimmt."
Ja, Zeit ist nun mal Geld. In diesem Falle viel Geld.
"Den Mädchen wurde nichts geschenkt" 06.04.2011

Bilderstürmer im Stress: Regisseur Zack Snyder zwischen "Sucker Punch"-Promo, "Superman"-Dreh und "Xerxes"-Planung.

In einem sind sich alle Kritiker einig: Zack Snyders wuchtige Inszenierungen lassen niemanden kalt. Man verehrt sie - oder hasst sie wie die Pest. Der Regisseur über "Sucker Punch", "Superman" und "Xerxes".
Es ist neun Uhr morgens in L.A.. Wie sieht ein Arbeitstag beim Regisseur und Effekte-Schmied Zack Snyder aus?
ZACK SNYDER: Der ganze Tag ist einem ganzen Kerl gewidmet - er gehört "Superman".
Das klingt nach einem spannenden Drehtag ...
Schön wär's. Aber Drehstart für "Superman" ist erst im August. Im Augenblick amüsiere ich mich in endlosen Meetings und Konferenzen.
Das soll Hollywood-Amüsement sein? Wo sind die Girls, wo bleiben Glamour und Action?
Das ist der Unterschied zwischen Traumfabrik und tristem Alltag. Aber die Diskussionen im Vorfeld können auch Spaß machen.
Na klar. Wir glauben sowieso, dass Sie komplett verrückt sind.
Warum denn das?
Sie kommen morgens zur Arbeit. Und da warten dann Emily Browning, Vanessa Hudgens, Jamie Chung und all die anderen Girls aus "Sucker Punch" auf Sie ...
Das ist richtig.
Die tragen Fetischklamotten und machen alles, was Sie ihnen sagen ...
Stimmt. So kann man sich das vorstellen.
Und dann bringen Sie Ihre Frau mit... ?
Gut, so betrachtet klingt das wirklich bescheuert. Aber was soll ich machen? Deborah ist nun mal die Produzentin aller meiner Filme, auch bei "Sucker Punch". Außerdem hat sie wie ich eine ausgefallene Fantasie und oft die besseren Ideen.
Woher beziehen Sie eigentlich die Inspiration für all diese abgefahrenen Bilder?
Ich lese unheimlich viele Comics, in erster Linie Comics für Erwachsene. Die "Heavy Metal"-Comicbücher empfinde ich als ungeheuer inspirierend. Beim Lesen stelle ich mir immer vor, wie diese Bilder auf der Leinwand wirken könnten.
Und Ihre Schauspieler müssen es dann ausbaden. "Superman"-Darsteller Henry Cavill ächzt unter dem Trainingsprogramm, dass Sie ihm auferlegt haben. Wie hart haben Sie die "Sucker Punch"-Girls rangenommen?
Denen wurde nichts geschenkt: Vor den Dreharbeiten mussten sie vier Monate lang anspruchsvollen Kampfsport und Waffentrainings absolvieren. Sie waren großartig, absolut großartig. Ich würde mich nicht gern mit ihnen anlegen.
Nun ist "Sucker Punch" konventionell in die Kinos gekommen. War nicht eine 3D-Präsentation geplant?
Wir hatten uns eine nachträgliche Konvertierung vorgenommen. Aber die Ergebnisse waren mies. Ich sehe nicht ein, warum man einen guten Film mit schlechtem 3D verhunzen soll, nur um ein paar Ticketdollars mehr bei den Fans herauszuholen.
Apropos "guter Film": Für "Sucker Punch" gilt das gleiche wie für alle Ihre anderen Filme: Man liebt sie oder hasst sie abgrundtief. Die Verrisse sind mitunter vernichtend.
Es gibt eine solide Fanbase für meine Themen und ob sie ausreicht, richtig teure Produktionen zu tragen zeigt sich eben von Film zu Film. Was die Verrisse angeht: Da sagt jeder Regisseur gerne, dass er ja nicht für die Kritiker arbeitet. Dass das bei mir aber zutrifft, sieht man meinen Filmen an, denke ich.
Die größte Fanbase haben Sie bislang mit "300" erzeugt. Die sind verrückt nach dem Folgeprojekt "Xerxes". Gerüchten zufolge hat Warner den Film wegen der Verzögerungen bei "Superman" an Guy Ritchie weitergereicht. Was ist dran?
Ich arbeite nach wie vor an "Xerxes". Und sollte ich den Film aus Zeitgründen nicht selbst inszenieren können, dann bin ich es, der den Regisseur dafür aussucht.
"Superman": Amy Adams spielt Lois Lane 28.03.2011

Eben für den Oscar nominiert, nun eine Paraderolle der Popkultur: "Verwünscht"-Star Amy Adams verkörpert Supermans geliebte Reporterin Lois Lane.

Nur eine ganz besondere Frau kann das Herz des größten Helden aller Zeiten erweichen.
Bei Lois Lane bekommt selbst der Mann aus Stahl weiche Knie. Die Rolle der ebenso taffen wie attraktiven Reporterkollegin von Clark Kent alias Superman beim Daily Planet gehört zu den besten Parts, die eine Schauspielerin ergattern kann. Regisseur Zack Snyder hat für seinen neuen Mega-Blockbuster um den rotblauen Helden nun Amy Adams als Lois erkoren.
Zu verdanken hat Adams diese Traumrolle nicht zuletzt ihrer dritten Oscarnominierung nach "Junebug" und "Glaubensfrage" für den Auftritt als vielschichtige Freundin des legendären Boxers Micky Ward in Mark Wahlbergs "The Fighter" - und natürlich ihrem unbestreitbaren Sex-Appeal, den Adams zuletzt publikumswirksam in "Verwünscht" und in "Nachts im Museum 2" versprühte.
"300"-Macher Zack Snyder begründet seine Wahl so: "Für Superman-Fans ist die Frage nach der Darstellerin von Lois Lane fast genauso wichtig, wie die nach dem Titelhelden. Wir sind begeistert, nun die Besetzung von Amy Adams bekannt geben zu können, eine der vielseitigsten und höchstgeschätzten Schauspielerinnen im heutigen Filmgeschäft. Amy hat das Talent, Lois alle Qualitäten zu verleihen, die wir so an ihr lieben: Sie ist smart, taff, witzig, warmherzig, ehrgeizig und natürlich auch wunderschön."
Damit wird Amy Adams also Henry Cavill den Kopf verdrehen. Der heiß begehrte "Tudors"-Star spielt die Hauptrolle im Neustart der "Superman"-Filme. Im ersten von mehreren geplanten Kinoabenteuern, das sich - wie derzeit alle Comic-Verfilmungen - an "Batman Begins" orientiert, wird Supermans Vorgeschichte erzählt: Wie kam er von Krypton auf die Erde und warum entschied er sich dazu, als Superheld der Menschheit zu helfen?
Eine zentrale Rolle kommt in "Superman: Man of Steel" daher Clarks Eltern zu. Mit Kevin Costner und Diane Lane sind dafür absolute Hollywood-Hochkaräter am Werk. "Batman"-Renovierer Christopher Nolan ist sogar selbst als Drehbuchautor und Produzent mit an Bord und darf ein Budget von sage und schreibe 175 Millionen Dollar verprassen.
Das klingt deutlich vielversprechender als der letzte Kinofilm um den rotblauen Helden. Denn "Superman Returns" mit Brandon Routh war an der Kinokasse etwa so erfolgreich wie ein Flugversuch des stählernen Helden mit einem Rucksack voll Kryptonit.
Henry Cavill kam zum Casting im Superman-Dress 18.02.2011

Zack Snyder staunte beim Casting zum neuen "Superman"-Abenteuer Bauklötze, als Bewerber Henry Cavill im nachgemachten Superman-Kostüm vorsprach.

Den Mutigen gehört die Welt: Bei Henry Cavill trifft diese Aussage hundertprozentig zu. Beim Vorsprechtermin für die neue Superman-Rolle rückte er in einer Replik des Originalkostüms an und überzeugte auf diese Weise Regisseur Zack Snyder.
Henry Cavills Auftritt beim Casting für die Hauptrolle im neuen Superheldenabenteuer "Superman - Man of Steel" von Zack Snyder muss ein Bild für Götter gewesen sein. Aber es hat sich bekanntlich für den Star aus "The Tudors" ausbezahlt. Cavill erschien in einem nachgeschneiderten hautengen Superman-Aufzug, der dem Original von Christopher Reeve nachempfunden war. Regisseur Zack Snyder und der Rest des Teams staunten nicht schlecht, als Cavill damit auf der Bildfläche erschien.
"Wenn du diesen Anzug an- und ausziehen kannst, ist das eine fantastische Leistung", bescheinigt Snyder seinem Titelhelden und ergänzt: "Er ging raus und keiner lachte. Andere Darsteller schlüpfen in das Kostüm und sehen lächerlich aus. Sogar wenn es sich um großartige Schauspieler handelt. Henry zog ihn an und strahlte so ein verrückt-ruhiges Selbstvertrauen aus. Das war es auch, das mich zu der Äußerung hinriss 'Wow! OK, das war Superman.'"
So ergatterte Henry Cavill die Rolle des Superman. Sicherlich die größte Chance in seinem bisherigen Schauspielerleben. Eine hatte der 27-Jährige nutzlos verstreichen lassen. Der Junge von den Kanalinseln sollte eine Hauptrolle in Zack Snyders Schlachtplatte "300" übernehmen. Er musste Snyder jedoch einen Korb geben, weil er zur gleichen Zeit mit Daniel Craig um die Rolle von James Bond kämpfte.
Er war kurz davor den Zuschlag zu bekommen. Dann entschlossen sich aber die Bond-Produzenten für einen älteren Spion mit der Lizenz zum Töten und Craig bekam den Zuschlag. Es ist übrigens auch nicht Cavills erstes Mal, dass er das Superman-Cape überstreifen soll. Vor sieben Jahren wollte McG ihn als Mann aus Stahl verpflichten. Doch dann übernahm Bryan Singer das Ruder und Cavill war aus dem Rennen.
Kristen Stewart oder Jessica Biel sollen Superman becircen 01.02.2011

Henry Cavill ist der neue Superman. Nun konzentriert sich die Suche auf Lois Lane. Heiß gehandelt werden Kristen Stewart und Jessica Biel.

Kristen Stewart hat die nächste "Twilight"-Episode noch nicht ganz abgedreht, da wird Robert Pattinsons Flamme schon mit einem neuen Blockbuster in Verbindung gebracht. Im neuen Superman-Abenteuer soll der Shootingstar in die Rolle von Lois Lane schlüpfen.
Über die illustre Schauspielerriege, die den neuen "Superman" veredeln soll, wird heftig spekuliert. Vor allem, seitdem bekannt ist, wer sich ins hautenge blaue Superkostüm mit dem berühmten roten "S" auf gelbem Grund zwängen soll: Henry Cavill ist der Glückliche. Nun brodelt die Gerüchteküche, wer dem Superhelden an die Wäsche gehen darf.
Im Angebot sind Kristen Stewart, Jessica Biel, Rachel McAdams, Dianna Agron und Malin Akerman. Stewart, die gerade mit Lover und Filmpartner Robert Pattinson in Baton Rouge für "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1" vor der Kamera steht, wird seit etwa einer Woche mit der Rolle als Lois Lane in Verbindung gebracht. Trotzdem gilt ihr Mitwirken als eher unwahrscheinlich. Schließlich kann sich die 20-jährige Twilight-Schönheit vor attraktiven Angeboten kaum retten.
Wahrscheinlicher sind da schon Rachel McAdams und Jessica Biel. "Glee"-Star Dianna Agron dürfte wegen ihrer Jugend aus dem Rennen gefallen sein. Das Alter dürfte auch Malin Akerman einen Strich durch die Rollenrechnung machen. Superman-Darsteller Henry Cavill ist jünger als die Schwedin. Damit dürften "Superman"-Regisseur Zack Snyder und seine Partner ein Problem haben.
Kommentiert hat die Spekulationen bisher noch keine der Betroffenen. Das könnte sich schon bald ändern. Superman soll mit seinem neuen Abenteuer im Dezember 2012 in die Kinosäle rauschen.
"Tudors"-Star Henry Cavill wird Superman 31.01.2011

Zack Snyder und Chris Nolan haben ihren Superman gefunden: den Briten Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors".

Einen Karriereschub dürfte "Tudor"-Darsteller Henry Cavill erfahren: Regisseur Zack Snyder hat ihn zum Hauptdarsteller seines neuen Comicheldenabenteuers Superman auserkoren.
Die Suche hat ein Ende: Zack Snyder und Christopher Nolan haben ihren Superman gefunden! Der Brite Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors" als Charles Brandon, wird in dem noch unbetitelten neuen Abenteuer über den Mann aus Stahl die Titelrolle spielen. Cavill gehörte ironischerweise 2005 bereits zum engeren Favoritenkreis für die Rolle des Batman in Chris Nolans "Batman Begins".
Am Ende musste er jedoch Christian Bale den Vortritt lassen. Auch als James Bond soll Cavill in Frage gekommen sein, bevor Daniel Craig auf der Leinwand in "Casino Royale" die Lizenz zum Töten erhielt. Auch bei Kultautorin Stephenie Meyer war er erste Wahl, um Vampirschönling Edward in "Twilight - Biss zum Morgengrauen" zu verkörpern. Aber auch bei dieser Rolle zog er bekanntlich gegen Robert Pattinson den Kürzeren. Zuletzt drehte der 28-Jährige Rollen in "Krieg der Götter 3D" und "The Cold Light of Day" ab.
Zack Snyder übernahm im September das Ruder als Regisseur für den neuen Superman, dessen Drehbuch nach einer Idee von David S. Goyer und Chris Nolan von Goyer stammt. Als Kino-Startdatum haben die Produzenten Dezember 2012 vorgesehen. Ob die Terminwahl von Filmstudio Warner Bros. so günstig ist? Schließlich ist zum selben Termin auch der erste Teil von "The Hobbit" geplant.
"Mickey Maus und der Weihnachtsmann" 14.10.2010

Regisseur Zack Snyder ("300") und Ehefrau Deborah über coole Optik, 3D, die gemeinsame Arbeit an "Die Legende der Wächter" - und bald "Superman"!

Mit "Die Legende der Wächter" präsentiert Zack Snyder ("300", "Watchmen") seinen ersten Familienfilm. Wie immer stand ihm seine Ehefrau Deborah Snyder als Produzentin zur Seite - auch bei dessen brandheißem neuen Projekt "Superman"!
Ihre gemeinsame Produktionsfirma firmiert unter dem Namen "Cruel and Unusual Films". Wie passt das zu "Die Legende der Wächter", Ihrem ersten Familienfilm?
ZACK SNYDER: Nun, ich bin grausam, meine Frau ist ungewöhnlich. Oder umgekehrt?
DEBORAH SNYDER: Spaß beiseite, wir haben einen Namen gewählt, der ins Auge stechen sollte, weil wir genau solche Filme drehen wollen. Filme, die aus dem Rahmen fallen, die ausgetretene Pfade verlassen, die inhaltlich und visuell eine Herausforderung darstellen. Das ist der rote Faden. Und es trifft auch auf "Die Legende der Wächter" zu, auch wenn er eher "cool and unusual" ist. Es ist der erste Film von Zack, der eine Altersfreigabe erhalten hat, mit der ihn sich auch unsere Kinder ansehen dürfen. Es ist aber ein Familienfilm, der für Erwachsene genauso spannend ist.
ZS: Ich sehe ihn in erster Linie als großes Epos, als aufregendes Abenteuer. Als solches ist er natürlich ein intensives Erlebnis, aber glauben Sie mir, die Vorlagen von Kathryn Lasky sind deutlich düsterer. Wir haben sie spürbar entschärft, weil die Wirkung natürlich eine andere ist, wenn man etwas auf der Leinwand sieht anstatt es nur zu lesen. Jedes Handlungselement haben wir im Vorfeld lange und ausführlich diskutiert und uns überlegt, wie wir es darstellen sollen.
DS: Wir wussten, dass der Höhepunkt des Films eine große Schlacht sein würde. Da haben wir genau hingesehen, wie weit man gehen darf bei dem, was man zeigt. Sehr hilfreich waren die vielen Testscreenings mit Eltern und Kindern.
Das Ergebnis ist eine klassische Heldenreise. Das ist interessant, weil Sie in Ihren vorherigen Filmen, "300" und "Watchmen", die Idee von Heldentum nachhaltig dekonstruiert haben.
ZS: Stimmt. Aber dieses Hinterfragen von Heldentum rührt doch daher, dass ich mich immer schon emotional und intellektuell mit den Motiven der klassischen Heldenreise identifiziert habe. Wenn man den Mythen auf den Grund gehen will, muss man sie auseinandernehmen und in ihre Einzelteile zerlegen. Das habe ich gemacht. Und mir damit das nötige Selbstvertrauen geholt, mich ohne Brechungen auf eine solche Reise einzulassen. Es war sehr befreiend.
Sie greifen wie in den beiden Filmen zuvor wieder auf einen Erzähler aus dem Off zurück. Was gefällt Ihnen an diesem Stilmittel?
ZS: Ein Erzähler schafft Abstand. Das gefällt mir. Ich glaube, das tut Filmen wie den meinen gut. Ein Erzähler macht die sehr direkten und satten Bilder ambivalent. Erst durch ihn wird eine Geschichte zur Legende. Viele haben "300" missverstanden, weil sie die Bilder eins zu eins genommen haben. Dabei sieht man nur das, was der Erzähler berichtet. Und er verfolgt damit eine Absicht: Wir wissen nicht, wie groß das Heer von Xerxes wirklich war. Aber eine Million Krieger klingt imposanter als 100.000 Krieger und macht die Helentaten der Spartaner noch heldenhafter. Wir arbeiten gerade am Drehbuch von "Xerxes", der von einer anderen Schlacht handelt, die aber zur exakt selben Zeit stattfindet - und aus einer anderen Perspektive erzählt wird, was das Gezeigte aus "300" in ein ganz anderes Licht rückt. Das ist ein Film, auf den ich mich schon sehr freue.
Und für den Sie vielleicht von den 3D-Erfahrungen, die Sie bei "Die Legende der Wächter" gemacht haben, profitieren können?
ZS: Ich hatte nie wirklich darüber nachgedacht, was es bedeuten würde, in 3D zu arbeiten, welche Auswirkungen das auf meine Arbeitsweise haben würde. Insofern war die dreijährige Produktionszeit eine lehrreiche Schule für mich. Wenn Sie mich fragen, kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen. Sollte ich in der Zukunft wieder einen 3D-Film machen, kann ich hoffentlich von den Erfahrungen profitieren, die ich hier bei der Arbeit an jedem einzelnen Bild gemacht habe.
DS: Wir haben lange überlegt, ob uns 3D wirklich interessiert, und kamen zu dem Schluss, dass die Geschichte sich wirklich anbietet für diese Art der Umsetzung. Wir setzen die Stereoskopie auf sehr ungewöhnliche Weise ein. Mit ein oder zwei Ausnahmen lassen wir nichts aus dem Rahmen herausspringen, vielmehr ist unser 3D ein Fenster in die Welt, die wir zeigen.
ZS: Für die Animatoren war es nicht immer leicht, mit mir zu arbeiten. Mir war wichtig, meinen Inszenierungsstil eins zu eins auf die Animation zu übertragen. Deshalb haben wir einiges ganz anders gemacht, als man es in diesem Medium wohl normalerweise machen würde. Aber es war gut, sich jeden Tag aufs Neue zu fordern und zu hinterfragen, was man gerade macht oder ob es nicht vielleicht Möglichkeiten gäbe, es anders und damit besser zu machen.
Dabei haben Sie Ihren nächsten Film, "Sucker Punch", der kommenden März in die Kinos kommt, explizit nicht in 3D gemacht.
ZS: Lassen Sie es mich so ausdrücken: "Sucker Punch" ist deshalb nicht in 3D, weil "Die Legende der Wächter" in 3D ist. Es wäre nur eine nachträgliche Umwandlung in 3D in Frage gekommen, weil der Film bereits in 2D abgedreht war. Natürlich war das eine Überlegung. Aber weil ich gerade einen richtigen 3D-Film gemacht hatte, war mir bewusst, dass eine Konversion bestenfalls eine halbherzige Angelegenheit geworden wäre. Für mich kam nicht in Frage, einen Film abzuliefern, dessen 3D nicht so gut ist wie beim vorangegangenen Film. Wenn ich in der Zukunft wieder einen 3D-Film machen sollte, dann würde ich ihn entsprechend konzipieren und mit 3D-Kameras drehen.
DS: Nach dem Erfolg von "Avatar" war es nachvollziehbar, dass Warner Bros. bei all seinen Projekten überlegte, ob nicht eine Umwandlung der richtige Weg sei. Wir haben die Idee auch nicht grundsätzlich abgelehnt, aber hatten schließlich gute Argumente, warum 2D die bessere Lösung ist. Der Film sieht wirklich prächtig aus und wir hatten keine Lust, ihn mit schlechtem 3D zu ruinieren. Davon gibt es aktuell schon zuviel.
Wie weit sind Sie mit dem Film?
ZS: Fast fertig. Ein Monat noch, dann ist die Arbeit abgeschlossen. Ich glaube, "Sucker Punch" wird viele überraschen. Tief im Herzen ist es ein sehr emotionales Drama, das all die verrückten visuellen Ideen zusammenhält.
Wenn Sie von einem kommenden Film in 3D sprechen, können Sie nur "Superman" meinen.
ZS: Der Deal ist noch ganz frisch. Natürlich gibt es bereits ein paar Überlegungen, aber es ist noch nichts spruchreif. Hier ist, was ich sagen kann: Superman ist eine Figur, die ich schon als Kind geliebt habe. Er ist der King Daddy, der König der Superhelden. Es gibt nur zwei Figuren, die noch ikonografischer sind, und das sind Micky Maus und der Weihnachtsmann. Insofern ist es eine große Herausforderung und eine große Verantwortung. Vor allem aber ist es aufregend, die Welt zu erschaffen, in der Superman zu Hause ist.
Wann geht es los?
ZS: Wir fangen mit der Arbeit an, wenn wir von der Promotiontour nach Hause zurückgekehrt sind.
"Die Legende der Wächter": Kritik in Bildern 11.10.2010

Jetzt gibt's was auf die Federn! "300"-Regisseur Zach Snyder lässt in seinem ersten Animationsepos Eulen in den Krieg ziehen.

Neuer "Superman"-Film zeigt fast nur Clark Kent 06.10.2010

Vom blauen Superhelden mit rotem Cape wird im ersten neuen "Superman"-Film wenig zu sehen sein. Es geht hauptsächlich um sein Alter Ego Clark Kent!

Da heißt es lange warten für Comic-Fans ...
Schon bei "Batman Begins" ließ sich Christopher Nolan den halben Film lang Zeit, bis er zum ersten Mal die Titelfigur in voller Superheldenmontur zeigte. Stattdessen gab's die dramatische Jugend von Bruce Wayne zu sehen.
Weil der Neustart der Filmreihe um den Dunklen Rächer aber aller Unkenrufe der Hardcore-Comicfans zum Trotz ein Riesenerfolg wurde, der in "The Dark Knight" seinen vorläufigen Höhepunkt fand, wurde Nolan als Produzent auch mit einer Komplettüberarbeitung der Superman-Saga betraut. Und bei dieser verfährt der Brite nach demselben Prinzip.
Denn nachdem soeben "300"-Macher Zack Snyder offiziell als Regisseur bekanntgegeben wurde, gelangten nun auch erste Details zur Handlung an die Öffentlichkeit: Im Zentrum des neuen "Superman"-Films, der noch keinen offiziellen Arbeitstitel hat, soll Clark Kents Unsicherheit stehen, ob er überhaupt als Superheld auftreten soll.
Das Publikum wird den Journalisten auf Geschäftsreisen in der ganzen Welt erleben, wo er für seinen Job beim Daily Planet recherchiert. Vermutlich wird Clark Kent dabei mit jeder Menge Elend konfrontiert und sich fragen, ob er das Recht oder sogar die Pflicht hat, seine besonderen Kräfte aufgrund seiner Herkunft von Krypton im Kampf dagegen einzusetzen.
Bei Christopher Nolan wird es dabei weniger um die - ohnehin zwangsläufige - Antwort auf diese Frage gehen, sondern darum, das Publikum miterleben zu lassen, welche inneren Kämpfe die Figur ausficht. So wurde schon Batman von der typenhaften Comic-Ikone im seltsamen Kostüm zu einem realistischen Menschen mit nachvollziehbaren Handlungsmotiven - und damit die Kämpfe gegen Gegner wie den Joker vom reinen optischen Spektakel zu einem großen Drama.
Allerdings galt Batman den Comic-Fans schon vor den neuen Filmen als zwiespältige, innerlich zerrissene Figur: Er wurde von vielen Anhängern gerade deshalb geliebt, weil er ein Gegenentwurf zum stets strahlenden Helden Superman war, der mit großer Selbstverständlichkeit seinen "Job" erledigte ...
"Watchmen 2" reine Zeitfrage 04.02.2010

Die Schonfrist der Watchmen ist bald vorbei: DC-Comic-Chef Dan DiDio will mit seinen Helden jetzt richtig Reibach machen.

Rorschach hatte schon recht: Lieber aufrecht sterben als seine Ideale verraten. Der Präsident von DC-Comic sieht das offenbar anders.
Zack Snyders Verfilmung des Kult-Comics "Watchmen" war ein Phänomen: optisch überwältigend, intelligent, von Kritikern und Fans bejubelt. Besonders erfolgreich war sie nicht. Jedenfalls nicht in finanzieller Hinsicht. Das lag zum Teil daran, dass der Welt ein Merchandising-Overkill mit den gefallenen Superhelden erspart geblieben ist. Keine Night Owl-Brillen, keine Rorschach-Masken, keine Silk Spectre-Kopfkissen - und keine Se-, Pre- oder sonstige -quels.
Hauptsächlich der Verdienst von Paul Levitz: Als Präsident von DC-Comic schob er persönlich allen diesbezüglichen Bestrebungen eine Riegel vor, er sah die künstlerischen Rechte und Interessen der Comic-Schöpfer Alan Moore und Dave Gibbons dadurch bedroht. Allerdings wurde aus Paul Levitz, Präsident von DC-Comic, mittlerweile Paul Levitz der Ex-Präsident. Und der aktuelle DC-Boss Dan DiDio findet Asche machen wohl witziger als Kunst schützen - er will die Watchmen jetzt auspressen, bis selbst ein Soziopath wie Rorschach vor Schmerz aufheult.
Hindern kann ihn daran niemand: Alle Rechte liegen bei seiner Firma, und auch die Schauspieler von "Watchmen" haben sich wohl vertraglich zu einem zweiten Teil verpflichtet. Lediglich auf Zack Snyder wird er wohl verzichten müssen. Der hat schon mal ziemlich deutliche Worte zu dem Thema gefunden. Diese endeten mit: "...nicht das Geringste zu tun haben".
Mit oder ohne Zac: Letztlich nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Drehbücher zu "Watchmen - die Rückkehr" oder "The Comedian - meine Flegeljahre" in Hollywood kreisen. Auf die beiden ursprünglichen Autoren darf man hier sicher nicht zählen: Speziell Alan Moore hat sich schon langem mit DC-Comics überworfen. Und auch ob Dave Gibbons mitzieht, ist mehr als fraglich. Schließlich hat auch Leonardo da Vinci nach der Mona Lisa Schluss gemacht. Und nicht des großen Erfolges wegen noch Monas Bruder Heribert Lisa gemalt.
Eastwood als Batman geplant 13.01.2010

Die Macher von "From Hell" haben einen Batman-Film im Köcher, in dem er als 65-Jähriger gegen Two-Face antritt - mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.

Statt sich mit Stahlseilen durch die Häuserschluchten von Gotham City zu hangeln, benützt Batman nun lieber den Treppenlift.
So hätte es im nächsten Abenteuer des Fledermaus-Rächers zugehen können - mit keinem Geringeren als Hollywood-Ikone Clint Eastwood in der Hauptrolle. Das haben Albert und Allen Hughes verraten, die den Horror-Meilenstein "From Hell" ins Kino brachten. Die beiden Brüder, die gemeinsam Filme produzieren und Regie führen, wollten den Comic "The Dark Knight Returns" verfilmen, der unter Batman-Fans als absoluter Kult verehrt wird. Kein Wunder, stammt er doch aus der Feder von "300"-Autor Frank Miller.
"Dieser Comic ist unglaublich düster", erzählt Albert Hughes. "Batman ist darin richtig alt, kämpft mit körperlichen Problemen und muss daher deutlich mehr mit seinen technischen Hilfsmitteln arbeiten."
Laut Albert Hughes haben er und sein Bruder mit dem Filmriesen Warner schon vor einigen Jahren konkret über das Projekt verhandelt: "Wir boten ihnen an, das durchzuziehen und schlugen Clint Eastwood als Hauptdarsteller vor." Doch nach längeren Verhandlungen habe sich das Studio dann entschieden, die Fledermaus-Saga mit "Batman Begins" komplett neuzustarten, worauf dann mit "The Dark Knight" ein echter Kino-Meilenstein folgte. Zumindest der Titel war dabei dem des Veteranen-Projekts sehr ähnlich.
Hughes hält die damalige Absage für absolut sinnvoll: "'The Dark Knight Returns' wäre vermutlich das Ende für die Batman-Filme gewesen", lacht er. "Wir hätten der Filmreihe damit den Todesstoß versetzt und das wussten sie auch!"
Doch vielleicht gibt es trotzdem noch Hoffnung für einen Veteranen-Batman. Denn auch Zack Snyder hat Interesse an einer Verfilmung des Oldie-Comics bekundet. Er hat immerhin bei der megaerfolgreichen Verfilmung von Frank Millers bereits erwähnten Comic-Kracher "300" Regie geführt. Bei derart vielversprechenden weil bewährten Teams kommt auch ein großes Filmstudio ins Grübeln - und wer weiß, vielleicht ja sogar ein Clint Eastwood ...
Zac Efron schämt sich für seine Filme 14.10.2009

Werke wie "High School Musical" und "17 Again" haben Zac Efron zwar zum Star gemacht - schauspielerisch befriedigend waren sie offenbar nicht.

Zac Efron - singender Mädchentraum aus "High School Musical" und "17 Again" - ist erstmals mit einem seiner Filme zufrieden. Leider bedeutet das gleichzeitig, dass alle anderen...
"Me and Orson Welles" scheint den Jungstar endlich mit so etwas wie beruflicher Zufriedenheit erfüllt zu haben. "Zum ersten Mal habe ich einen Film mit mir selber gesehen und am Ende gesagt: 'O.K. - ich habe nicht einmal auf die Uhr gesehen'", beichtete er jetzt dem Nylon Magazine.
Allerdings fügte Efron gleich hinzu, dass er sich für seine früheren Werke vor seinen Freunden schäme. "Das ist nichts, worüber man sich freut oder das man feiern kann. Es ist einfach nicht real. Dein Gesicht auf einer Frühstücksbox und lauter so Sch... - das kann man nicht mit seinen Freunden teilen".
Weitere Rollen mit Gesang, Tanz etc. kämen für den 22-Jährigen auch nicht mehr in Frage. Als nächstes würde er lieber mit Regisseuren wie Zack Snyder arbeiten. Ob dem Schöpfer von Kultfilmen wie "Watchmen" oder "300" der Namensgleichklang als Qualifikation genügt? Andererseits hätte die Vorstellung auch seine Reize: "Madness? This is High School!"
Erste Infos zur "300"-Fortsetzung 26.06.2009

Alles bleibt beim Alten - es wird nur größer. Zack Snyder hat über das Sequel zum Sparta-Spektakel "300" geplaudert.

Filmemacher Zack Synder hat während der Promotiontour zum Videorelease von "Watchmen" erste Details über die Fortsetzung seines Welthits "300" verraten.
Snyders Devise: Never change a winning idea - der Regisseur will am Erfolgsrezept festhalten und vor allem bei der Ästhetik nicht allzu viel experimentieren: "Wir werden wohl die gleiche Technologie verwenden. Ich will nicht, dass es zu sehr nach 'Star Wars' aussieht."
2010 soll das Spektakel in die Kinos kommen - und damit dieser Termin eingehalten werden kann, gönnt sich Vorlagengeber Frank Miller offenbar keine ruhige Minute. Der Comic-Papst arbeitet laut Synder "wie bessesen" an der Story der Fortsetzung und wird in Kürze für weitere Recherchen nach Griechenland reisen.
"Visuell wird das sicher noch ein bisschen beeindruckender und größer", so der Regisseur. "Vor allem was die Landschaften betrifft. Frank hat mir verraten, dass wir Athen und die Ägäis sehen werden."
"Keine Superhelden von der Stange" 06.03.2009

Der Regisseur der Comic-Verfilmung "Watchmen" über die Unverfilmbarkeit der Vorlage und die Rolle des World Trade Centers im Film.

Mit "Watchmen - Die Wächter" hat sich Zack Snyder die Verfilmung einer der komplexesten Graphic Novels auf die Schultern geladen. Seine Geschichte einer Mordserie unter Superhelden galt als einer der mit am meisten Spannung erwarteten Filme des Jahres.
» Wen mussten Sie bestechen, um diesen Film bewilligt zu bekommen?
ZACK SNYDER: Es war ein langer, dorniger Weg. Als mir der Stoff angeboten wurde, steckte ich gerade in der Postproduktion von "300". Ich war seit Jahren ein Riesenfan der Vorlage von Alan Moore und konnte es gar nicht fassen - Warner indes war sich damals nicht einmal sicher, ob der Stoff tatsächlich auf einem Comic basierte. Man hatte von den Produzenten Larry Gordon und Lloyd Levin ein Drehbuch bekommen und ein Konzept für einen zweistündigen Superheldenfilm mit einer Altersfreigabe ab 13 Jahren, das von den Achtzigern in die Jetztzeit verlegt werden, einen Kommentar zum "Krieg gegen den Terror" abgeben und den Bösewicht sterben lassen sollte. Doc Manhattan sollte nicht in Vietnam, sondern im Irak kämpfen. Und man wollte sich die Gelegenheit zu Fortsetzungen nicht nehmen lassen.
Uff, das ging natürlich gar nicht. Ich ließ mir das Skript zuschicken und überarbeitete es komplett. Mein Glück war, dass in der Zwischenzeit "300" ins Kino gekommen war. Das war mein Hebel, weil das Studio schon diesen Stoff nicht wirklich verstanden hatte und auf einmal richtig viel Geld damit verdiente. Aber ich will Warner nicht schlecht dastehen lassen. Als sie sich meiner Vision verschrieben hatten, hätte ich mir kein besseres Studio vorstellen können.
» Gab es einen Knackpunkt, an dem Sie das Studio auf Ihre Seite ziehen konnten?
Ich glaube, sie waren beeindruckt von meiner Leidenschaft und Entschlossenheit, "Watchmen" nicht einfach einen Superheldenfilm von der Stange sein zu lassen. Der überwältigende Erfolg bei der Comic-Messe ComicCon in San Diego im Sommer gab ihnen dann die nötige Sicherheit, dass sie ihr Geld nicht auf einen Irren gesetzt hatten.
Uns verband eine wirklich gute Beziehung. Nach Ansicht einer ersten dreieinhalbstündigen Fassung verzichteten sie auf die üblichen Notizen, was man ändern sollte. Sie wollten einfach nur, dass der Film kürzer ist. Das habe ich gemacht, und wir waren zufrieden.
» Hätte man diese Vision von "Watchmen" schon vor zehn Jahren umsetzen können?
Es heißt immer, "Watchmen" sei eine dieser mythischen unverfilmbaren Vorlagen. Warum? Weil die Handlung so komplex ist? Oder weil ein solcher Film über Superhelden aufgrund des kulturellen Klimas lange Zeit undenkbar gewesen wäre? Beides ist heute kein Thema mehr. Das Publikum von heute ist mit dem Superheldenthema vertraut, also kann man sich mittlerweile erlauben, die Regeln zu durchbrechen und die Ideen, die man mit Superhelden verbindet, auf den Kopf zu stellen. Und mal abgesehen davon: Vor zehn Jahren wäre es rein technisch nicht vorstellbar gewesen, "Watchmen" adäquat zu verfilmen.
» Alan Moore hat "Watchmen" nach eigener Aussage so kompliziert gestaltet, um Filmemacher davon abzuhalten, sich an einer Verfilmung zu versuchen. Haben Sie Moores Atem im Nacken gespürt?
Ich bin ein Riesenfan von Alan Moore. Natürlich wollte ich mich sofort mit ihm zusammensetzen, als ich das Projekt angenommen hatte. Doch Larry Gordon und Lloyd Levin sagten mir: So funktioniert es nicht. Wir müssten uns an seine expliziten Wünsche halten, seinen Namen nicht im Film erscheinen zu lassen und niemals Kontakt zu ihm aufzunehmen, dann werde er uns keine Probleme machen. Alan Moore ist für mich eine abstrakte Größe, die ganz unmittelbar durch ihre Arbeit mit mir spricht. "Watchmen" - das ist Alan Moore. Ich wollte also nicht ihm gerecht werden, sondern der Vorlage.
» Gab es einen Punkt, an dem Sie merkten, dass Sie die Vorlage hinter sich ließen, dass "Watchmen" fortan Ihr Film sein würde?
Ich habe einen ganz eigenen Arbeitsstil, von dem ich nicht abweiche. Auf der einen Seite habe ich die Vorlage, auf der anderen das Drehbuch. Dann zerlege ich den Film in penibelst genaue Storyboards, Einstellung für Einstellung. Ich zeichne alles noch einmal neu, habe in diesem Fall die hochformatigen Zeichnungen von Gibbons in horizontale Filmbilder übersetzt und neu komponiert. Das ist der Prozess, bei dem ich mir einen Stoff voll und ganz aneigne. Am Set hatte ich den Comic immer bei mir, aber gedreht haben wir meine Storyboards.
Comics folgen ganz eigenen dramaturgischen Gesetzen. Es wäre ein fataler Fehler, wenn man sich sklavisch an die Vorlagen hielte. Das sähe vielleicht toll aus, aber am Ende hat man keinen Film. Man muss adaptieren, wenn man den identischen Effekt im Film erzielen will. Das war die Herausforderung: ganz nah an der Vorlage bleiben, aber sich doch so weit davon entfernen, dass die Bilder als Film funktionieren.
» Eine weitere Herausforderung bestand darin, einen zwölfteiligen Comicroman in einen Film mit einer Dreiaktstruktur zu übersetzen.
Da fangen die Probleme schon an. Unser Film ist tatsächlich ein Vierakter: die Beerdigung des Comedian, Doc Manhattan auf dem Mars, Rorschachs Befreiung aus dem Gefängnis, der Showdown. Mir ist selbst klar, dass es ein komisches Erlebnis sein muss, den Film zu sehen. Die ersten 45 Minuten sind eine Einführung in die Welt der "Watchmen", erst dann setzt die eigentliche Geschichte ein. Ich kann mir vorstellen, dass das Publikum davon überfordert ist. Aber ich liebe diesen Einstieg.
» Warum wollten Sie den Film in den Achtzigerjahren spielen lassen? Was verleiht der Geschichte heutige Relevanz?
Ich wusste einfach, dass der Kalte Krieg die richtige Kulisse war. Der Comic erschien 1986 und nimmt unmittelbaren Bezug auf die Ereignisse, die damals die Welt bewegten. Es lässt sich darin aber auch eine tiefere Wahrheit finden, die abstrakte Welt des Comics ist eine Metapher, ein Kommentar. Das traf damals zu, und es trifft auch heute noch zu. Die Bedrohung durch einen nicht abwendbaren Nuklearkrieg ist eine Metapher für die eigene Hilflosigkeit, keine Kontrolle über das eigene Schicksal zu haben. Das hat Relevanz für unser Leben, in unserer Zeit. Und wirkt als Metapher noch stärker, wenn der Film in den Achtzigerjahren spielt.
» Dennoch sieht man in mehreren Szenen die Twin Towers des World Trade Center im Hintergrund. Das kann kein Zufall sein.
Nein, sicher nicht. Aber Ihnen ist sicher auch aufgefallen, dass das World Trade Center eines der wenigen Gebäude in Manhattan ist, das die gewaltige Zerstörung am Ende des Films übersteht.
» Die Quelle der Zerstörung ist in Ihrem Film, anders als in der Vorlage, nicht der Squid, ein nicht näher erklärtes Monster.
Der Squid funktioniert im Comic recht gut, im Film hätte er nicht funktioniert. Es hätte zu vieler Erklärungen bedurft, zu einem Zeitpunkt im Film, an dem man sich besser nicht mehr mit umständlichen Erklärungen aufhält. Der Squid wäre wie eine eigene Folge aus der Serie "The Outer Limits" - zufällig läuft sie ziemlich am Schluss im Fernsehen. Doc Manhattan in die Zerstörung New Yorks zu involvieren erschien mir sinnvoll. Er ist wie Gott. Und mir gefiel die Idee, dass die Menschen Gott von der Erde verjagen, um in Frieden leben zu können.
Frauenpower für Snyder 04.03.2009

Während seine "Watchmen" im Kino für Action sorgen, plant der "300"-Regisseur ein Spektakel mit sexy Stars wie Amanda Seyfried und Vanessa Hudgens.

"Sucker Punch" - unerwarteter Schlag - heißt das neue Projekt von Zack Snyder. Der Regisseur hat dafür fünf heiße Jungstars an der Angel. Kein Wunder, schließlich beschreibt er den Film als "Alice im Wunderland mit Maschinengewehren".
High School-Beauty Vanessa Hudgens und "House Bunny" Emma Stone sind für Snyders "Sucker Punch" im Gespräch, ebenso Abbie Cornish aus "Elizabeth - Das goldene Königreich" und Evan Rachel Wood aus "The Wrestler". Die Hauptrolle als Alice-Figur namens Babydoll soll Shootingstar Amanda Seyfried aus "Mamma Mia!" spielen.
Bei der abgefahrenen Story voller Drachen, Jagdflugzeuge und Bordelle handelt es sich nicht wie bei "300" oder "Watchmen" um eine Comicverfilmung. Dieses Mal hat Zack Snyder sich zusammen mit seinem Kollegen Steve Shibuya selbst die Geschichte ausgedacht: Babydoll wird von ihrem bösen Stiefvater in eine Irrenanstalt gesteckt und soll in fünf Tagen einer Gehirnoperation unterzogen werden. Voller Panik flüchtet sich die süße Blondine in eine Fantasiewelt, in der sie die Flucht plant. Um freizukommen muss Babydoll dort fünf geheimnisvolle Gegenstände stehlen, bevor sie ein widerwärtiger Typ entjungfern kann. Vanessa Hudgens und Co. sind als weitere Patientinnen vorgesehen, die auch in Babydolls Fantasiewelt vorkommen. Ein wirklich unerwarteter Schlag, zu dem Snyder hier ausholt!
GEBURTSDATUM: 01.03.1966
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